-
Die
Erfindung bezieht sich auf den Aufbau des Sitzes für ein
Fahrzeug, vorwiegend für ein Fahrrad. Die angemeldete Erfindung
kann auch für die Trainingräder verwendet werden.
-
Es
ist bekannt, daß zwei Probleme beim Radfahren mit dem konventionellen
Sattel existieren: der Überdruck an der Berührungsstelle
der Körperoberfläche des Radfahrers und der Oberfläche
des Fahrradsattels sowie das labile Besteigen des Fahrrades durch
den Radfahrer. Die Ursache der genannten Probleme ist die beschränkte
Berührungsfläche der Körperoberfläche
des Radfahrers und der Oberfläche des Sattels. Ähnliche
Probleme entstehen auch bei der Benutzung eines Trainigsrades.
-
Ein
normaler Mensch kann mit einem modernen Fahrrad leicht 40–70
km zurücklegen. Aber nach der 10–15 km langen
Fahrt empfindet der Radfahrer die Fahrkomfortsenkung wegen des unbequemen Sattels,
der die Ermüdung, die Geschwindigkeitsverminderung und
Fahrzeitdauerverringerung verursacht. In der Regel wird von den
Fahrradherstellern die traditionelle Sattelkonstruktion verwendet.
Die bekannte Sattelkonstruktion eines Fahrrades ist als eine unbewegliche
Sitzplattform mit einer nach vorne zeigenden Nase ausgeführt.
Die Sitzplattform kann dabei sowohl abgeflacht als auch dreidimensional gestaltet
werden, um mehr den anatomischen Besonderheiten des Menschen anzupassen.
Während der Prozess der Vervollkommnung der Konstruktion und
der Steigerung der Arbeitseffektivität bei den anderen
Komponenten des Fahrrades ununterbrochen bleibt, hat man der Sattelform
nur vor kurzem Aufmerksamkeit geschenkt. Es werden von Fahrradproduzenten
die verbesserten Modellen hergestellt, indem sie die schon bekannten
Konstruktionen ständig weiterbringen, dabei wird es behauptet,
daß der Druck auf das sensible Gewebe des Menschenkörpers
verringert wird. Aber die Optimierung der Form und der Maße,
sowie die Anwendung von modernen Werkstoffen haben die obigen Probleme
nur teilweise gelöst.
-
Dem
Stand der Technik nach (
SU 937263 , Veröffentlichung
vom 23.06.1982) ist der Sattel eines Zweiradfahrzeuges bekannt,
der mit einem Sattelkragstück (bzw. Sattelkonsole) versehen
ist, das mittels eines Verschlußes mit dem Sattelgestell
verbundenen ist, das den vorderen und den hinteren Rahmen, die miteinander
mit den Längsleisten verbunden sind, sowie die waagerechten
Fendern mit darüber liegendem Bezug einschließt.
Zwecks der Steigerung des Besteigens- und Fahrkomforts durch die Änderung
der Oberflächenform des Sattels ist der Sattelgestell zusätzlich
mit einer im Hinterteil angeordneten Längsleiste, die sich
die Querführung entlang bewegen kann, einer Querleiste
und einer in der Querführung eingebauten gefederten senkrechten Stange
versehen, die die Querführung mit der Querleiste verbindet,
welche mit der Möglichkeit der vertikalen Verschiebung
montiert ist, dabei ist das Sattelgestell mit einem zusätzlichen
Verschluß ausgerüstet, der eine Gelenkverbindung
mit dem vorderen Rahmen hat und auf dem Rahmen des Fahrzeuges mit
der Möglichkeit der Längsverschiebung und Fixierung
eingestellt ist und der das Sattelkragstück mit dem Sattelgestell
verbindende Verschluß ist mit der Möglichkeit
der Längsverschiebung und Fixierung relativ des Sattelkragstückes
ausgeführt.
-
Dem
Stand der Technik nach sind auch die Versuche bekannt, den Überdruck
der Satteloberfläche eines Zweiradfahrzeuges auf den Becken-
und Leistenbereich des Körpers eines Menschen durch die
Entwicklung der Sättel absolut neuerer Konfiguration zu
beseitigen. So, z. B., in
WO
00/78595 A1 , Veröffentlichung vom 28.12.2000,
wurde ein Fahrradsattel beschrieben, der einen Rahmen und einen
Sitzplatz als zwei einzelne Teile enthält, jeder von denen eine
Vorder- und Hinterseite hat, dabei ist die Vorderseite auf dem Rahmen
gelenkig eingestellt und die Hinterseite ist mit der Verstellmöglichkeit
des Neigungswinkel zu der Horizontalebene ausgeführt.
-
In
WO 01/26954 , Veröffentlichung
vom 19.04.2001, ist ein verbesserter Fahrradsattel beschrieben,
der aus zwei einzelnen Stützen anatomischer Form für
die Plazierung des Gesäßes des Radfahrers besteht.
Die Verbindung zwischen zwei getrennten Stützen erfolgt
anhand einer Brücke, die unten angeordnet und mittels Eisenplatten
am unteren Teil der jeweiligen Stützen durch konventionelle Spannelemente
befestigt ist. Die Befestigung des unteren Teils der obigen Brücke
zur Achse erfolgt mittels gewöhnlicher Konsole, dabei kann
die Sattellage geändert werden.
-
Trotz
der unternommenen wesentlichen Versuche, eine neue Sattelkonstruktion
zu entwickeln, weisen die vorgeschlagenen Lösungen mindestens zwei
Nachteile auf. Zum einen, bleibt der Überdruck im Kontaktbereich
zwischen dem Sattel und dem Radfahrerkörper erhalten und
zum anderen – die Unstabilität des Radfahrers.
-
Also,
bis jetzt ist das Problem der Entwicklung des Fahrrad- oder Trainigsradsattels,
der den Bequemlichkeitsforderungen und der minimalen schädlichen
Wirkung auf den Körper eines Menschen entsprechen könnte,
nicht gelöst.
-
Die
Aufgabe dieser Erfindung ist es ein Fahrrad- oder Trainigsradsattel
zu entwickeln, der die Kontaktfläche des Körpers
des Radfahrers mit dem Sitz erhöhen und gleichzeitig den
Druck an den Berührungsstellen reduzieren lässt,
wodurch der Fahrkomfort sowie die Stabilität des Radfahrers
während der Fahrt gesteigert wird.
-
Die
gestellte Aufgabe wird durch den Sitz eines Fahrrades (Trainingsrades)
gelöst, der unmittelbar aus einem an dem Sattelstützrohr
befestigten Sattel und einer an dem Sattelstützrohr eines
Fahrrades (Trainingsrades) zusätzlich zu befestigenden
Unterstützungsvorrichtung besteht, die als zwei relativ des
Sattels symmetrisch angeordnete Stützen ausgeführt
ist, die miteinander beweglich verbunden sind.
-
Die
Stützenverbindung als ein Ausgleichshebel ist in zwei bevorzugten
Verwicklichungsvarianten der Erfindung ausgeführt.
-
Zu
noch einem Erfindungsgegenstand, der die gestellte Aufgabe löst,
gehört eine zusätzlich am Fahrrad (Trainingsrad)
einzustellende und durch die Befestigung an dem Sattelstützrohr
des Fahrrades (Trainingsrades) anzubringende Vorrichtung, die in zwei
Varianten ausgeführt ist.
-
Die
erste Variante stellt zwei bezüglich des Sattels symmetrische
Stützen vor, die miteinander mittels eines Vierelementausgleichshebels
verbunden sind, der aus zwei (in Bewegungsrichtung des Fahrrades)
in ihrer Mitte miteinander verbundenen stammen Querelementen gleicher
Länge und zwei starren Vertikalelementen gleicher Länge
besteht, die beweglich an den Enden der genannten Querelemente mit
der Möglichkeit der gleichzeitigen synchronen senkrechten
Verschiebung befestigt sind und der Ausgleichshebel in seiner Mitte
mit einer Vorrichtung zur Befestigung an dem Sattelstützrohr
des Fahrrades versehen ist, dabei sind die Stützen an den
Enden der Vertikalelemente mit der Möglichkeit der Neigung
in Fahrrichtung angebracht.
-
In
der bevorzugten Ausführungsform ist die Verbindung in der
Mitte des Ausgleichshebels als eine Standardgabel mit der Möglichkeit
der Änderung des Neigungswinkels der Gabel bezüglich
der Horizontale ausgeführt. Ihrerseits ist die Gabel mit
der Möglichkeit der Schwenkung und der Befestigung bezüglich
der verstellbaren Ausladung der Konsole eingestellt, die mit dem
an dem Sattelstützrohr zu befestigtenden Kragstück
verbunden ist. Die oben erwähnten Verstellmöglichkeiten
der Lage der Bestandteile der Vorrichtung gegeneinander ermöglichen
die Einstellung der Vorrichtung mit Rücksicht auf individuelle
Besonderheiten und Bedürfnisse jedes einzelnen Radfahrers.
Für die Fachleute auf diesem Gebiet ist ersichtlich, daß diese
Verbindung auf jede andere bekannte Weise ausgeführt werden kann.
-
In
der nächsten bevorzugten Ausführungsform der angemeldeten
Erfindung sind die Querelemente miteinander mit Abstand verbunden,
der von 1/10 bis 2/3 vorzugsweise von 1/10 bis 1/7 der Länge des
Querelementes beträgt. Der Abstand zwischen den Querelementen
ist so zu dimensionieren, um während der Bewegung des Fahrrades
in Endstellungen (oben und unten) der Stützen das Einläppen bzw.
Einlaufen der Querelemente auszuschließen.
-
Die
zweite Variante stellt zwei bezüglich des Sattels symmetrische
Stützen vor, die miteinander mittels eines Einelementausgleichshebels
verbunden sind. In seiner Mitte wird der Ausgleichshebel beweglich
mit einer Vorrichtung zur Befestigung an dem Sattelstützrohr
verbunden. Dabei sind die Stützen an den Enden des Ausgleichshebels
mit der Möglichkeit der Neigung auf den Achsen in der Richtung
der Bewegung eingestellt.
-
In
der nächsten höchstbevorzugten Ausführungsform
der angemeldeten Erfindung sind die Stützen geneigt zum
Sattel ausgeführt, was deren gleichmäßige
Berührung mit dem Körper des Radfahrers gewährleistet.
-
In
noch einer höchstbevorzugten Ausführungsform sind
die Stützen aus einem weichen Werkstoff ausgeführt,
der oberhalb der starren Grundlage befestigt ist. Dem Fachmann auf
diesem Gebiet ist ersichtlich, daß die Stützen
aus einem beliebigen für die Anfertigung des Fahrradsattels
verwendeten Materials ausgeführt werden können.
Für die Stützen verwendende Material kann identisch
dem Material des Sattels sein oder von dem sich unterscheiden.
-
Die
Maße und die Form der Stützen können beliebig
sein und sie werden in Abhängigkeit von der Zweckbestimmung
des Fahrrades ausgewählt: Tourenrad, Reiserad, Sportrad
etc.
-
Vor
dem Beginn der Fahrt kann die Lage der Vorrichtung bezüglich
des Sattels in der Höhe durch die Versetzung und die Festklemmung
des Kragstückes entlang des Sattelstützrohres
und in der Neigung – durch die Schwenkung und die Befestigung der
Gabel bezüglich der Konsoleausladung in gewünschter
Position eingestellt werden.
-
Im
angemeldeten Sitz kann jeder konventionelle Sattel bekannter Konstruktion
angewendet werden.
-
Zu
Erfindungsobjekten gehören auch ein Fahrrad und ein Trainingsrad,
die mit dem Sattel gemäß dieser Erfindung ausgestattet
sind.
-
In
der 1 ist schematisch die erste bevorzugte Ausführungsvariante
einer zusätzlich an dem Sattelstützrohr zu befestigenden
Vorrichtung mit Vierelementausgleichshebel dargestellt.
-
In
der 2 ist schematisch die Rückansicht der
obigen Vorrichtung während der Bewegung abgebildet.
-
In
der 3 ist schematisch die zweite bevorzugte Ausführungsvariante
einer zusätzlich an dem Sattelstützrohr zu befestigenden
Vorrichtung mit Einelementausgleichshebel dargestellt.
-
In
der 4 ist schematisch die Rückansicht der
erwähnten Vorrichtung im Moment der Bewegung gezeigt.
-
Ferner
wird die erste Vorzugsvariante der Verwirklichung dieser Erfindung
beschrieben, die deren Umfang nicht begrenzt.
-
Der
angemeldete Sitz enthält einen Sattel (in der Zeichnung
nicht gezeigt) und eine zusätzlich an dem Sattelstützrohr
(1) des Fahrrades zu befestigende Vorrichtung. Diese Vorrichtung
enthält zwei bezüglich des Sattels symmetrische
Stützen (2, 3), die auf den Querachsen
eingestellt sind. Die Stützen sind miteinander mittels
eines Ausgleichshebels verbunden, der aus zwei in Richtung der Bewegung
des Fahrrades starren Querelementen (4, 5) und
zwei senkrechten starren Elementen (6, 7) besteht.
Die genannten Querelemente haben gleiche Länge. Sie sind
miteinander in ihrer Mitte im Abstand verbunden, der 1/10 der Länge
dieses Elementes beträgt. Die Befestigung kann als Standardgabel
(8) mit der Möglichkeit der Änderung
der α-Winkel zwischen jedem der Querelemente (4, 5)
des Ausgleichshebels und der Gabel (8) ausgeführt
werden. Die genannten senkrechten Elemente haben gleiche Länge.
Diese senkrechte Elemente sind beweglich an den Enden der genannten
Querelemente befestigt, indem sie entsprechend den linken und den
rechten Ausgleichshebelarm bilden. Die senkrechten und queren Elemente
sind mit der Möglichkeit der gleichzeitigen synchronen
Verschiebung bei der Änderung des α-Winkels sowie
des inneren und mit ihm einseitigen β-Winkels zwischen
den senkrechten und queren Elementen verbunden. Die Gabel (8)
ist mit der Ausladung (9) der Kragstückes (10)
verbunden. Die Verbindung der Gabel (8) mit der Ausladung
(9) ist beweglich ausgeführt und sie ermöglicht
die Änderung der Vorrichtungslage hinsichtlich der Querachse (γ-Winkel),
d. h. in der Richtung der Bewegung des Radfahrers. Die Ausladung
(9) ist an dem Kragstück (10) mit der
Möglichkeit der Änderung des ε-Winkels bezüglich
des Sattelstützrohres (1) befestigt.
-
In
der zweiten bevorzugten Variante der Erfindungsausführung
enthält die genannte Vorrichtung zwei bezüglich
des Sattels symmetrische Stützen (2, 3),
die auf den queren Achsen an den Rändern des Einelementausgleichshebels
(11) eingestellt sind. Der Einelementausgleichshebel (11)
wird in seiner Mitte mit der Konsoleausladung (9) mittels
einer Längsachse mit der Möglichkeit der Änderung
des α-Winkels verbunden.
-
Der
angemeldete Sitz gemäß der ersten Variante funktioniert
wie folgt. Vor der Fahrt ist es ratsam die Vorrichtung in die dem
konkreten Benutzer passende Position bezüglich des Sattels
einzustellen. Die Höhe der Anordnung der Vorrichtung bezüglich
des Sattels wird durch das Heben oder Senken der Vorrichtung anhand
der Einstellung der Kragstückes (10) am Sattelstützrohr
(1) und durch die Änderung der Lage der Ausladung
(9) bezüglich des Sattelstützrohr (1)
reguliert. Die Neigung der Vorrichtung hinsichtlich des Sattels
läßt sich durch die Änderung der Lage
der Gabel (8) relativ der Ausladung (9) des Kragstückes
(10) einstellen. Die Lage der Vorrichtung bezüglich
des Sattels wird auch durch die Änderung der Länge
der Ausladung (9) eingestellt.
-
Anschließend
wird die Vorrichtung am Sattelstützrohr (1) mittels
des Kragstückes (10) starr befestigt. Der Radfahrer
richtet sich auf dem Sitz ein und beginnt die Bewegung. Dabei befinden
sich die symmetrischen Stützen 2 und 3 unter
dem rechten und linken Oberschenkel des Menschen entsprechend, indem
sie zusätzliche Berührungsfläche gewährleisten,
zusätzliche Stützung für den Menschen
erzeugen und teilweise sein Gewicht übernehmen.
-
Beschreiben
wir ein Bewegungsfragment, zum Beispiel, in folgender Weise (wie
schematisch in 2 angegeben). Der linke Fuß des
Menschen befindet sich auf dem Fahrradpedal und schiebt dieses nach
unten, der Oberschenkel des linken Beines geht nach unten, dabei ändert
sich die Lage der Stütze 2 und des dazugehörigen
senkrechen Elementes 6 wie folgt. Die Stütze 2 neigt
sich auf der Achse nach vorne in Richtung der Bewegung und sinkt
gleichzeitig zusammen mit dem Element 6 ab, d. h. ändert
sich die Lage bezüglich der Querelemente (4, 5)
mit Änderung des α-Winkels. Der linke Ausgleichshebelarm geht
nach unten, und der α-Winkel zwischen den Querelementen
(4, 5) des Ausgleichshebels und seinem senkrechten
Element (6) wird zu einem spitzen Winkel. Gleichzeitig
geht der rechte Ausgleichshebelarm hinauf, und der β-Winkel
zwischen den Querelementen (4,5) des Ausgleichshebels
und seinem senkrechten Element (7) wird stumpf. Dabei ändert sich
zeitgleich die Lage der Stütze (3). Im nächsten Zeitpunkt
der Bewegung geht das rechte Bein des Menschen nach unten, indem
es die Bewegung des linken Beines wiederholt, und das linke Bein
geht nach oben, die Bewegung des rechen Beines wiederholend. Dabei
versetzen sich die senkrechten Elemente 6 und 7 nur
nach oben und nach unten gegeneinander und behalten praktisch die
Parallelität.
-
Der
angemeldete Sitz gemäß der zweiten Variante funktioniert
wie folgt. Beschreiben wir ein Bewegungsfragment (wie schematisch
in 4 gezeigt). Der linke Fuß schiebt das
Fahrradpedal nach unten, der linke Oberschenkel geht nach unten,
die Stütze (2) neigt sich auf der Achse nach vorne
in Richtung der Bewegung und sinkt gleichzeitig zusammen mit dem
linken Ende des Ausgleichshebels ab, d. h. ändert sich
die Lage des Ausgleichshebels bezüglich des Sattels mit
der Änderung des α-Winkels. Der linke Arm des
Ausgleichshebels (11) geht nach unten und der α-Winkel
zwischen dem Ausgleichshebel und der Vertikale wird spitzig. Gleichzeitig
geht der rechte Arm des Ausgleichshebels nach oben und der β-Winkel
zwischen dem Ausgleichshebel und der Vertikale wird stumpf. Im nächsten
Zeitpunkt der Bewegung geht das rechte Bein des Menschen nach unten,
indem es die Bewegung des linken Beines wiederholt, und das linke
Bein geht nach oben, die Bewegung des rechen Beines wiederholend.
Dabei verschieben sich die Stützen (2, 3)
gegeneinander nach oben, nach unten, vorwärts und rückwärts.
-
Die
Bewegung der unterhaltenden Stützen entspricht der Bewegung
des Menschenkörpers – der Hüften und
des Beckens – dank der Anwendung des Ausgleichshebel-Mechanismus
und der Beweglichkeit der Stützen an senkrechten Elementen.
Bei beliebiger Lage der Beine des Radfahrers bleibt der Druck auf
die Stützen gleich, denn die angemeldete Vorrichtung bildet
komplett mit Fahrradsattel die Konstruktion eines ergonomischen
Sitzes mit anatomischen Formen. Die angemeldete Vorrichtung kennzeichnet
sich durch die einfache Ausführung, den Benutzungskomfort
und die erhöhte Stabilität. An den Verbindungsstellen
der der Elemente fehlt praktisch die Reibung während der
Bewegung. Dank dem Einsatz des Ausgleichshebel-Mechanismus und der
Beweglichkeit der Stützen an senkrechten Elementen wird
die Übereinstimmung der Bewegung der Beine und der unterhaltenden
Stützen erreicht. Dabei bleibt der Druck auf die Stützen
bei beliebiger Lage der Beine gleich. Die Vorrichtung erschwert
das Fahrradbesteigen- bzw. Absitzen nicht. Dabei erfordert die gemäß der
Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung keine Kraftaufwand für
die Überwindung des Dyskomforts, dadurch werden die Geschwindigkeit
und die Fahrtzeitdauer gesteigert.
-
Die
Vorrichtung gemäß der Erfindung hat eine von dem
Sitz unabhängige Befestigung – ein standardisiertes
Sattelkragstück, es kann für die beliebigen Fahrräder
benützt werden, einschließlich Fahrräder,
die im Betrieb sind, sowie die Trainingsräder.
-
Die
Anwendung des angemeldeten Sitzes ist möglich sowohl für
die Fahrräder als auch für die Heimtrainer bzw.
Trainingsgeräte. Die Änderung deren Konstruktion
wird dabei nicht erforderlich.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - SU 937263 [0004]
- - WO 00/78595 A1 [0005]
- - WO 01/26954 [0006]