[go: up one dir, main page]

DE212008000106U1 - Fahrrad- oder Trainingsradsitz - Google Patents

Fahrrad- oder Trainingsradsitz Download PDF

Info

Publication number
DE212008000106U1
DE212008000106U1 DE212008000106U DE212008000106U DE212008000106U1 DE 212008000106 U1 DE212008000106 U1 DE 212008000106U1 DE 212008000106 U DE212008000106 U DE 212008000106U DE 212008000106 U DE212008000106 U DE 212008000106U DE 212008000106 U1 DE212008000106 U1 DE 212008000106U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
bicycle
saddle
supports
possibility
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE212008000106U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE212008000106U1 publication Critical patent/DE212008000106U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/005Saddles having a seating area with multiple separate weight bearing surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs
    • B62J1/04Saddles capable of swinging about a horizontal pivot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Abstract

Dreistützensitz eines Fahrrades oder Trainigsrades, bestehend aus einem an einem Sattelstützrohr (1) befestigten Sattel, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine an dem Sattelstützrohr (1) zu befestigende Vorrichtung aufweist, die als zwei bezüglich des Sattels symmetrisch angeordnete Stützen (2, 3) ausgeführt ist, welche miteinander mittels eines Vierelementenausgleichshebels verbunden sind, der in Bewegungsrichtung des Fahrrades aus zwei in ihrer Mitte miteinander verbundenen starren Querelementen (4, 5) gleicher Länge und zwei starren Vertikalelementen (6, 7) gleicher Länge besteht, die beweglich an den Enden der genannten Querelemente (4, 5) mit der Möglichkeit der gleichzeitigen synchronen senkrechten Verschiebung befestigt sind und der Ausgleichshebel in seiner Mitte mit einer Vorrichtung zur Befestigung an dem Sattelstützrohr (1) des Fahrrades versehen ist, dabei sind die Stützen (2, 3) an den Enden der Vertikalelemente (6, 7) mit der Möglichkeit der Neigung in Fahrrichtung angebracht.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau des Sitzes für ein Fahrzeug, vorwiegend für ein Fahrrad. Die angemeldete Erfindung kann auch für die Trainingräder verwendet werden.
  • Es ist bekannt, daß zwei Probleme beim Radfahren mit dem konventionellen Sattel existieren: der Überdruck an der Berührungsstelle der Körperoberfläche des Radfahrers und der Oberfläche des Fahrradsattels sowie das labile Besteigen des Fahrrades durch den Radfahrer. Die Ursache der genannten Probleme ist die beschränkte Berührungsfläche der Körperoberfläche des Radfahrers und der Oberfläche des Sattels. Ähnliche Probleme entstehen auch bei der Benutzung eines Trainigsrades.
  • Ein normaler Mensch kann mit einem modernen Fahrrad leicht 40–70 km zurücklegen. Aber nach der 10–15 km langen Fahrt empfindet der Radfahrer die Fahrkomfortsenkung wegen des unbequemen Sattels, der die Ermüdung, die Geschwindigkeitsverminderung und Fahrzeitdauerverringerung verursacht. In der Regel wird von den Fahrradherstellern die traditionelle Sattelkonstruktion verwendet. Die bekannte Sattelkonstruktion eines Fahrrades ist als eine unbewegliche Sitzplattform mit einer nach vorne zeigenden Nase ausgeführt. Die Sitzplattform kann dabei sowohl abgeflacht als auch dreidimensional gestaltet werden, um mehr den anatomischen Besonderheiten des Menschen anzupassen. Während der Prozess der Vervollkommnung der Konstruktion und der Steigerung der Arbeitseffektivität bei den anderen Komponenten des Fahrrades ununterbrochen bleibt, hat man der Sattelform nur vor kurzem Aufmerksamkeit geschenkt. Es werden von Fahrradproduzenten die verbesserten Modellen hergestellt, indem sie die schon bekannten Konstruktionen ständig weiterbringen, dabei wird es behauptet, daß der Druck auf das sensible Gewebe des Menschenkörpers verringert wird. Aber die Optimierung der Form und der Maße, sowie die Anwendung von modernen Werkstoffen haben die obigen Probleme nur teilweise gelöst.
  • Dem Stand der Technik nach ( SU 937263 , Veröffentlichung vom 23.06.1982) ist der Sattel eines Zweiradfahrzeuges bekannt, der mit einem Sattelkragstück (bzw. Sattelkonsole) versehen ist, das mittels eines Verschlußes mit dem Sattelgestell verbundenen ist, das den vorderen und den hinteren Rahmen, die miteinander mit den Längsleisten verbunden sind, sowie die waagerechten Fendern mit darüber liegendem Bezug einschließt. Zwecks der Steigerung des Besteigens- und Fahrkomforts durch die Änderung der Oberflächenform des Sattels ist der Sattelgestell zusätzlich mit einer im Hinterteil angeordneten Längsleiste, die sich die Querführung entlang bewegen kann, einer Querleiste und einer in der Querführung eingebauten gefederten senkrechten Stange versehen, die die Querführung mit der Querleiste verbindet, welche mit der Möglichkeit der vertikalen Verschiebung montiert ist, dabei ist das Sattelgestell mit einem zusätzlichen Verschluß ausgerüstet, der eine Gelenkverbindung mit dem vorderen Rahmen hat und auf dem Rahmen des Fahrzeuges mit der Möglichkeit der Längsverschiebung und Fixierung eingestellt ist und der das Sattelkragstück mit dem Sattelgestell verbindende Verschluß ist mit der Möglichkeit der Längsverschiebung und Fixierung relativ des Sattelkragstückes ausgeführt.
  • Dem Stand der Technik nach sind auch die Versuche bekannt, den Überdruck der Satteloberfläche eines Zweiradfahrzeuges auf den Becken- und Leistenbereich des Körpers eines Menschen durch die Entwicklung der Sättel absolut neuerer Konfiguration zu beseitigen. So, z. B., in WO 00/78595 A1 , Veröffentlichung vom 28.12.2000, wurde ein Fahrradsattel beschrieben, der einen Rahmen und einen Sitzplatz als zwei einzelne Teile enthält, jeder von denen eine Vorder- und Hinterseite hat, dabei ist die Vorderseite auf dem Rahmen gelenkig eingestellt und die Hinterseite ist mit der Verstellmöglichkeit des Neigungswinkel zu der Horizontalebene ausgeführt.
  • In WO 01/26954 , Veröffentlichung vom 19.04.2001, ist ein verbesserter Fahrradsattel beschrieben, der aus zwei einzelnen Stützen anatomischer Form für die Plazierung des Gesäßes des Radfahrers besteht. Die Verbindung zwischen zwei getrennten Stützen erfolgt anhand einer Brücke, die unten angeordnet und mittels Eisenplatten am unteren Teil der jeweiligen Stützen durch konventionelle Spannelemente befestigt ist. Die Befestigung des unteren Teils der obigen Brücke zur Achse erfolgt mittels gewöhnlicher Konsole, dabei kann die Sattellage geändert werden.
  • Trotz der unternommenen wesentlichen Versuche, eine neue Sattelkonstruktion zu entwickeln, weisen die vorgeschlagenen Lösungen mindestens zwei Nachteile auf. Zum einen, bleibt der Überdruck im Kontaktbereich zwischen dem Sattel und dem Radfahrerkörper erhalten und zum anderen – die Unstabilität des Radfahrers.
  • Also, bis jetzt ist das Problem der Entwicklung des Fahrrad- oder Trainigsradsattels, der den Bequemlichkeitsforderungen und der minimalen schädlichen Wirkung auf den Körper eines Menschen entsprechen könnte, nicht gelöst.
  • Die Aufgabe dieser Erfindung ist es ein Fahrrad- oder Trainigsradsattel zu entwickeln, der die Kontaktfläche des Körpers des Radfahrers mit dem Sitz erhöhen und gleichzeitig den Druck an den Berührungsstellen reduzieren lässt, wodurch der Fahrkomfort sowie die Stabilität des Radfahrers während der Fahrt gesteigert wird.
  • Die gestellte Aufgabe wird durch den Sitz eines Fahrrades (Trainingsrades) gelöst, der unmittelbar aus einem an dem Sattelstützrohr befestigten Sattel und einer an dem Sattelstützrohr eines Fahrrades (Trainingsrades) zusätzlich zu befestigenden Unterstützungsvorrichtung besteht, die als zwei relativ des Sattels symmetrisch angeordnete Stützen ausgeführt ist, die miteinander beweglich verbunden sind.
  • Die Stützenverbindung als ein Ausgleichshebel ist in zwei bevorzugten Verwicklichungsvarianten der Erfindung ausgeführt.
  • Zu noch einem Erfindungsgegenstand, der die gestellte Aufgabe löst, gehört eine zusätzlich am Fahrrad (Trainingsrad) einzustellende und durch die Befestigung an dem Sattelstützrohr des Fahrrades (Trainingsrades) anzubringende Vorrichtung, die in zwei Varianten ausgeführt ist.
  • Die erste Variante stellt zwei bezüglich des Sattels symmetrische Stützen vor, die miteinander mittels eines Vierelementausgleichshebels verbunden sind, der aus zwei (in Bewegungsrichtung des Fahrrades) in ihrer Mitte miteinander verbundenen stammen Querelementen gleicher Länge und zwei starren Vertikalelementen gleicher Länge besteht, die beweglich an den Enden der genannten Querelemente mit der Möglichkeit der gleichzeitigen synchronen senkrechten Verschiebung befestigt sind und der Ausgleichshebel in seiner Mitte mit einer Vorrichtung zur Befestigung an dem Sattelstützrohr des Fahrrades versehen ist, dabei sind die Stützen an den Enden der Vertikalelemente mit der Möglichkeit der Neigung in Fahrrichtung angebracht.
  • In der bevorzugten Ausführungsform ist die Verbindung in der Mitte des Ausgleichshebels als eine Standardgabel mit der Möglichkeit der Änderung des Neigungswinkels der Gabel bezüglich der Horizontale ausgeführt. Ihrerseits ist die Gabel mit der Möglichkeit der Schwenkung und der Befestigung bezüglich der verstellbaren Ausladung der Konsole eingestellt, die mit dem an dem Sattelstützrohr zu befestigtenden Kragstück verbunden ist. Die oben erwähnten Verstellmöglichkeiten der Lage der Bestandteile der Vorrichtung gegeneinander ermöglichen die Einstellung der Vorrichtung mit Rücksicht auf individuelle Besonderheiten und Bedürfnisse jedes einzelnen Radfahrers. Für die Fachleute auf diesem Gebiet ist ersichtlich, daß diese Verbindung auf jede andere bekannte Weise ausgeführt werden kann.
  • In der nächsten bevorzugten Ausführungsform der angemeldeten Erfindung sind die Querelemente miteinander mit Abstand verbunden, der von 1/10 bis 2/3 vorzugsweise von 1/10 bis 1/7 der Länge des Querelementes beträgt. Der Abstand zwischen den Querelementen ist so zu dimensionieren, um während der Bewegung des Fahrrades in Endstellungen (oben und unten) der Stützen das Einläppen bzw. Einlaufen der Querelemente auszuschließen.
  • Die zweite Variante stellt zwei bezüglich des Sattels symmetrische Stützen vor, die miteinander mittels eines Einelementausgleichshebels verbunden sind. In seiner Mitte wird der Ausgleichshebel beweglich mit einer Vorrichtung zur Befestigung an dem Sattelstützrohr verbunden. Dabei sind die Stützen an den Enden des Ausgleichshebels mit der Möglichkeit der Neigung auf den Achsen in der Richtung der Bewegung eingestellt.
  • In der nächsten höchstbevorzugten Ausführungsform der angemeldeten Erfindung sind die Stützen geneigt zum Sattel ausgeführt, was deren gleichmäßige Berührung mit dem Körper des Radfahrers gewährleistet.
  • In noch einer höchstbevorzugten Ausführungsform sind die Stützen aus einem weichen Werkstoff ausgeführt, der oberhalb der starren Grundlage befestigt ist. Dem Fachmann auf diesem Gebiet ist ersichtlich, daß die Stützen aus einem beliebigen für die Anfertigung des Fahrradsattels verwendeten Materials ausgeführt werden können. Für die Stützen verwendende Material kann identisch dem Material des Sattels sein oder von dem sich unterscheiden.
  • Die Maße und die Form der Stützen können beliebig sein und sie werden in Abhängigkeit von der Zweckbestimmung des Fahrrades ausgewählt: Tourenrad, Reiserad, Sportrad etc.
  • Vor dem Beginn der Fahrt kann die Lage der Vorrichtung bezüglich des Sattels in der Höhe durch die Versetzung und die Festklemmung des Kragstückes entlang des Sattelstützrohres und in der Neigung – durch die Schwenkung und die Befestigung der Gabel bezüglich der Konsoleausladung in gewünschter Position eingestellt werden.
  • Im angemeldeten Sitz kann jeder konventionelle Sattel bekannter Konstruktion angewendet werden.
  • Zu Erfindungsobjekten gehören auch ein Fahrrad und ein Trainingsrad, die mit dem Sattel gemäß dieser Erfindung ausgestattet sind.
  • In der 1 ist schematisch die erste bevorzugte Ausführungsvariante einer zusätzlich an dem Sattelstützrohr zu befestigenden Vorrichtung mit Vierelementausgleichshebel dargestellt.
  • In der 2 ist schematisch die Rückansicht der obigen Vorrichtung während der Bewegung abgebildet.
  • In der 3 ist schematisch die zweite bevorzugte Ausführungsvariante einer zusätzlich an dem Sattelstützrohr zu befestigenden Vorrichtung mit Einelementausgleichshebel dargestellt.
  • In der 4 ist schematisch die Rückansicht der erwähnten Vorrichtung im Moment der Bewegung gezeigt.
  • Ferner wird die erste Vorzugsvariante der Verwirklichung dieser Erfindung beschrieben, die deren Umfang nicht begrenzt.
  • Der angemeldete Sitz enthält einen Sattel (in der Zeichnung nicht gezeigt) und eine zusätzlich an dem Sattelstützrohr (1) des Fahrrades zu befestigende Vorrichtung. Diese Vorrichtung enthält zwei bezüglich des Sattels symmetrische Stützen (2, 3), die auf den Querachsen eingestellt sind. Die Stützen sind miteinander mittels eines Ausgleichshebels verbunden, der aus zwei in Richtung der Bewegung des Fahrrades starren Querelementen (4, 5) und zwei senkrechten starren Elementen (6, 7) besteht. Die genannten Querelemente haben gleiche Länge. Sie sind miteinander in ihrer Mitte im Abstand verbunden, der 1/10 der Länge dieses Elementes beträgt. Die Befestigung kann als Standardgabel (8) mit der Möglichkeit der Änderung der α-Winkel zwischen jedem der Querelemente (4, 5) des Ausgleichshebels und der Gabel (8) ausgeführt werden. Die genannten senkrechten Elemente haben gleiche Länge. Diese senkrechte Elemente sind beweglich an den Enden der genannten Querelemente befestigt, indem sie entsprechend den linken und den rechten Ausgleichshebelarm bilden. Die senkrechten und queren Elemente sind mit der Möglichkeit der gleichzeitigen synchronen Verschiebung bei der Änderung des α-Winkels sowie des inneren und mit ihm einseitigen β-Winkels zwischen den senkrechten und queren Elementen verbunden. Die Gabel (8) ist mit der Ausladung (9) der Kragstückes (10) verbunden. Die Verbindung der Gabel (8) mit der Ausladung (9) ist beweglich ausgeführt und sie ermöglicht die Änderung der Vorrichtungslage hinsichtlich der Querachse (γ-Winkel), d. h. in der Richtung der Bewegung des Radfahrers. Die Ausladung (9) ist an dem Kragstück (10) mit der Möglichkeit der Änderung des ε-Winkels bezüglich des Sattelstützrohres (1) befestigt.
  • In der zweiten bevorzugten Variante der Erfindungsausführung enthält die genannte Vorrichtung zwei bezüglich des Sattels symmetrische Stützen (2, 3), die auf den queren Achsen an den Rändern des Einelementausgleichshebels (11) eingestellt sind. Der Einelementausgleichshebel (11) wird in seiner Mitte mit der Konsoleausladung (9) mittels einer Längsachse mit der Möglichkeit der Änderung des α-Winkels verbunden.
  • Der angemeldete Sitz gemäß der ersten Variante funktioniert wie folgt. Vor der Fahrt ist es ratsam die Vorrichtung in die dem konkreten Benutzer passende Position bezüglich des Sattels einzustellen. Die Höhe der Anordnung der Vorrichtung bezüglich des Sattels wird durch das Heben oder Senken der Vorrichtung anhand der Einstellung der Kragstückes (10) am Sattelstützrohr (1) und durch die Änderung der Lage der Ausladung (9) bezüglich des Sattelstützrohr (1) reguliert. Die Neigung der Vorrichtung hinsichtlich des Sattels läßt sich durch die Änderung der Lage der Gabel (8) relativ der Ausladung (9) des Kragstückes (10) einstellen. Die Lage der Vorrichtung bezüglich des Sattels wird auch durch die Änderung der Länge der Ausladung (9) eingestellt.
  • Anschließend wird die Vorrichtung am Sattelstützrohr (1) mittels des Kragstückes (10) starr befestigt. Der Radfahrer richtet sich auf dem Sitz ein und beginnt die Bewegung. Dabei befinden sich die symmetrischen Stützen 2 und 3 unter dem rechten und linken Oberschenkel des Menschen entsprechend, indem sie zusätzliche Berührungsfläche gewährleisten, zusätzliche Stützung für den Menschen erzeugen und teilweise sein Gewicht übernehmen.
  • Beschreiben wir ein Bewegungsfragment, zum Beispiel, in folgender Weise (wie schematisch in 2 angegeben). Der linke Fuß des Menschen befindet sich auf dem Fahrradpedal und schiebt dieses nach unten, der Oberschenkel des linken Beines geht nach unten, dabei ändert sich die Lage der Stütze 2 und des dazugehörigen senkrechen Elementes 6 wie folgt. Die Stütze 2 neigt sich auf der Achse nach vorne in Richtung der Bewegung und sinkt gleichzeitig zusammen mit dem Element 6 ab, d. h. ändert sich die Lage bezüglich der Querelemente (4, 5) mit Änderung des α-Winkels. Der linke Ausgleichshebelarm geht nach unten, und der α-Winkel zwischen den Querelementen (4, 5) des Ausgleichshebels und seinem senkrechten Element (6) wird zu einem spitzen Winkel. Gleichzeitig geht der rechte Ausgleichshebelarm hinauf, und der β-Winkel zwischen den Querelementen (4,5) des Ausgleichshebels und seinem senkrechten Element (7) wird stumpf. Dabei ändert sich zeitgleich die Lage der Stütze (3). Im nächsten Zeitpunkt der Bewegung geht das rechte Bein des Menschen nach unten, indem es die Bewegung des linken Beines wiederholt, und das linke Bein geht nach oben, die Bewegung des rechen Beines wiederholend. Dabei versetzen sich die senkrechten Elemente 6 und 7 nur nach oben und nach unten gegeneinander und behalten praktisch die Parallelität.
  • Der angemeldete Sitz gemäß der zweiten Variante funktioniert wie folgt. Beschreiben wir ein Bewegungsfragment (wie schematisch in 4 gezeigt). Der linke Fuß schiebt das Fahrradpedal nach unten, der linke Oberschenkel geht nach unten, die Stütze (2) neigt sich auf der Achse nach vorne in Richtung der Bewegung und sinkt gleichzeitig zusammen mit dem linken Ende des Ausgleichshebels ab, d. h. ändert sich die Lage des Ausgleichshebels bezüglich des Sattels mit der Änderung des α-Winkels. Der linke Arm des Ausgleichshebels (11) geht nach unten und der α-Winkel zwischen dem Ausgleichshebel und der Vertikale wird spitzig. Gleichzeitig geht der rechte Arm des Ausgleichshebels nach oben und der β-Winkel zwischen dem Ausgleichshebel und der Vertikale wird stumpf. Im nächsten Zeitpunkt der Bewegung geht das rechte Bein des Menschen nach unten, indem es die Bewegung des linken Beines wiederholt, und das linke Bein geht nach oben, die Bewegung des rechen Beines wiederholend. Dabei verschieben sich die Stützen (2, 3) gegeneinander nach oben, nach unten, vorwärts und rückwärts.
  • Die Bewegung der unterhaltenden Stützen entspricht der Bewegung des Menschenkörpers – der Hüften und des Beckens – dank der Anwendung des Ausgleichshebel-Mechanismus und der Beweglichkeit der Stützen an senkrechten Elementen. Bei beliebiger Lage der Beine des Radfahrers bleibt der Druck auf die Stützen gleich, denn die angemeldete Vorrichtung bildet komplett mit Fahrradsattel die Konstruktion eines ergonomischen Sitzes mit anatomischen Formen. Die angemeldete Vorrichtung kennzeichnet sich durch die einfache Ausführung, den Benutzungskomfort und die erhöhte Stabilität. An den Verbindungsstellen der der Elemente fehlt praktisch die Reibung während der Bewegung. Dank dem Einsatz des Ausgleichshebel-Mechanismus und der Beweglichkeit der Stützen an senkrechten Elementen wird die Übereinstimmung der Bewegung der Beine und der unterhaltenden Stützen erreicht. Dabei bleibt der Druck auf die Stützen bei beliebiger Lage der Beine gleich. Die Vorrichtung erschwert das Fahrradbesteigen- bzw. Absitzen nicht. Dabei erfordert die gemäß der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung keine Kraftaufwand für die Überwindung des Dyskomforts, dadurch werden die Geschwindigkeit und die Fahrtzeitdauer gesteigert.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat eine von dem Sitz unabhängige Befestigung – ein standardisiertes Sattelkragstück, es kann für die beliebigen Fahrräder benützt werden, einschließlich Fahrräder, die im Betrieb sind, sowie die Trainingsräder.
  • Die Anwendung des angemeldeten Sitzes ist möglich sowohl für die Fahrräder als auch für die Heimtrainer bzw. Trainingsgeräte. Die Änderung deren Konstruktion wird dabei nicht erforderlich.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - SU 937263 [0004]
    • - WO 00/78595 A1 [0005]
    • - WO 01/26954 [0006]

Claims (9)

  1. Dreistützensitz eines Fahrrades oder Trainigsrades, bestehend aus einem an einem Sattelstützrohr (1) befestigten Sattel, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine an dem Sattelstützrohr (1) zu befestigende Vorrichtung aufweist, die als zwei bezüglich des Sattels symmetrisch angeordnete Stützen (2, 3) ausgeführt ist, welche miteinander mittels eines Vierelementenausgleichshebels verbunden sind, der in Bewegungsrichtung des Fahrrades aus zwei in ihrer Mitte miteinander verbundenen starren Querelementen (4, 5) gleicher Länge und zwei starren Vertikalelementen (6, 7) gleicher Länge besteht, die beweglich an den Enden der genannten Querelemente (4, 5) mit der Möglichkeit der gleichzeitigen synchronen senkrechten Verschiebung befestigt sind und der Ausgleichshebel in seiner Mitte mit einer Vorrichtung zur Befestigung an dem Sattelstützrohr (1) des Fahrrades versehen ist, dabei sind die Stützen (2, 3) an den Enden der Vertikalelemente (6, 7) mit der Möglichkeit der Neigung in Fahrrichtung angebracht.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querelemente (4, 5) miteinander im Abstand verbunden sind, der von 1/10 bis 2/3 der Länge des Querelementes beträgt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querelemente (4, 5) miteinander im Abstand verbunden sind, der von 1/10 bis 1/7 der Länge des Querelementes beträgt.
  4. Dreistützensitz eines Fahrrades oder Trainigsrades (Variante), bestehend aus einem an einem Sattelstützrohr (1) befestigten Sattel, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine an dem Sattelstützrohr zu befestigende Vorrichtung aufweist, die als zwei bezüglich des Sattels symmetrisch angeordnete Stützen (2, 3) ausgeführt ist, welche miteinander mittels eines bogenförmigen Einelementausgleichshebels (11) verbunden sind und der Ausgleichshebel in seiner Mitte mit einer Vorrichtung zur Befestigung an dem Sattelstützrohr (1) des Fahrrades versehen ist, dabei sind die Stützen (2, 3) an den Enden des Ausgleichshebels mit der Möglichkeit der Neigung in Fahrrichtung angebracht.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichshebel mit der Möglichkeit der Schwenkung und der Befestigung hinsichtlich der verstellbaren Ausladung (9) einer Konsole eingestellt ist, die mit einem an dem Sattelstützrohr (1) aufgespannten Kragstück (10) verbunden ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (2, 3) geneigt zum Sattel ausgeführt sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (2, 3) aus einem weichen Werkstoff ausgeführt sind, der oberhalb der starren Grundlage befestigt ist.
  8. Fahrrad ausgestattet mit einem Sitz nach Anspruch 1 oder 4.
  9. Trainingsrad ausgestattet mit einem Sitz nach Anspruch 1 oder 4.
DE212008000106U 2008-03-25 2008-03-25 Fahrrad- oder Trainingsradsitz Expired - Lifetime DE212008000106U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
PCT/BY2008/000002 WO2009117799A1 (ru) 2008-03-25 2008-03-25 Сиденье велосипеда или велотренажера

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE212008000106U1 true DE212008000106U1 (de) 2010-11-25

Family

ID=40085518

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE212008000106U Expired - Lifetime DE212008000106U1 (de) 2008-03-25 2008-03-25 Fahrrad- oder Trainingsradsitz

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE212008000106U1 (de)
EA (1) EA017188B1 (de)
WO (1) WO2009117799A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITBA20110002A1 (it) * 2011-01-22 2012-07-23 Cosimo Giacomo De "sella duale per biciclette"
BE1019880A4 (fr) * 2011-03-21 2013-02-05 Lambotte Pierre Nouveau type de selle de velo.
ITUB20154760A1 (it) * 2015-10-27 2017-04-27 Traces S R L Sellino sdoppiato per bicicletta.

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SU937263A1 (ru) 1979-03-20 1982-06-23 Харьковский Ордена Трудового Красного Знамени Государственный Университет Им.А.М.Горького Седло двухколесного транспортного средства
WO2000078595A1 (en) 1999-06-21 2000-12-28 Bombardier James H Bicycle saddle
WO2001026954A1 (es) 1999-10-08 2001-04-19 Juan Maragall Marfa Sillin de bicicleta perfeccionado

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4541668A (en) * 1984-06-08 1985-09-17 William Rouw Cycle seat
FR2896761A1 (fr) * 2006-01-27 2007-08-03 Thierry Babot Selle de velo comportant deux sieges

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SU937263A1 (ru) 1979-03-20 1982-06-23 Харьковский Ордена Трудового Красного Знамени Государственный Университет Им.А.М.Горького Седло двухколесного транспортного средства
WO2000078595A1 (en) 1999-06-21 2000-12-28 Bombardier James H Bicycle saddle
WO2001026954A1 (es) 1999-10-08 2001-04-19 Juan Maragall Marfa Sillin de bicicleta perfeccionado

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITBA20110002A1 (it) * 2011-01-22 2012-07-23 Cosimo Giacomo De "sella duale per biciclette"
BE1019880A4 (fr) * 2011-03-21 2013-02-05 Lambotte Pierre Nouveau type de selle de velo.
ITUB20154760A1 (it) * 2015-10-27 2017-04-27 Traces S R L Sellino sdoppiato per bicicletta.

Also Published As

Publication number Publication date
WO2009117799A1 (ru) 2009-10-01
EA201000194A1 (ru) 2010-06-30
EA017188B1 (ru) 2012-10-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69031041T2 (de) Lageveränderungseinrichtung für sättel
EP1454823B1 (de) Sattel
DE20214457U1 (de) Fußbetätigter Roller
DE212008000106U1 (de) Fahrrad- oder Trainingsradsitz
EP2965974A1 (de) Fahrradsattel mit zwei Stufen
DE102011116213A1 (de) Fahrradrahmen, Motorradrahmen
DE19932031B4 (de) Fahrradsattel
DE202011004794U1 (de) Klappsattel, Vorrichtung zum Halten u. Stützen des Körpers eines Radfahrers in einer aerodynamisch günstigen Fahrhaltung
DE102013107302B4 (de) Zweirad mit einem Trittbrett
EP0781701B1 (de) Fahrradsattel
DE102004033810B4 (de) Fahrradtandem
DE10242945B4 (de) Fahrrad
AT366972B (de) Vorrichtung an faehrraedern, insbesondere sportoder rennraedern
DE69935275T2 (de) Übungsfahrrad
EP3369648A1 (de) System für ein laufrad oder ein fahrrad sowie ein entsprechendes laufrad oder fahrrad
DE102011079324A1 (de) Fahrradsattel
EP0144010A2 (de) Fahrrad
AT386169B (de) Fahrrad
DE98673C (de)
DE102011018876A1 (de) Liegerad
DE20311739U1 (de) Fahrradsattel
DE4130204A1 (de) Gefederter und gedaempfter fahrradsattel
DE29520969U1 (de) Fahrradsattel
DE102005026626B4 (de) Tretfahrzeug
DE4027643A1 (de) Fahrrad, bei dem der fahrer wie beim hochrad auf einem sitz hinter dem groesseren vorderrad vorne tritt und einen hinterradgabelschaft mit zwei lenkhebeln zum steuern ausschwenkt

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 20101230

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20110411

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20140410

R158 Lapse of ip right after 8 years