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DE20311739U1 - Fahrradsattel - Google Patents

Fahrradsattel

Info

Publication number
DE20311739U1
DE20311739U1 DE20311739U DE20311739U DE20311739U1 DE 20311739 U1 DE20311739 U1 DE 20311739U1 DE 20311739 U DE20311739 U DE 20311739U DE 20311739 U DE20311739 U DE 20311739U DE 20311739 U1 DE20311739 U1 DE 20311739U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
bicycle saddle
bicycle
saddle
bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20311739U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20311739U priority Critical patent/DE20311739U1/de
Publication of DE20311739U1 publication Critical patent/DE20311739U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/005Saddles having a seating area with multiple separate weight bearing surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

Gebrauchsmusteranmeldung Ulrich Panzer, Pestalozzistr. 11, 10625 Berlin
Fahrradsattel
10
Die Erfindung betrifft einen Fahrradsattel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Fahrradsättel dienen dazu, dem Fahrradfahrer eine Sitzfläche am Fahrrad zu bieten. Bekannte Fahrradsättel haben in der Regel eine einteilige Sitzfläche mit einem nach vorn ragendem, schmalen Teil, welcher sich zwischen den Beinen des Fahrradfahrers erstreckt.
Solche Fahrradsättel haben den Nachteil, dass sie unbequem sind und zu gesundheitlichen Schäden führen können.
Durch die DE-A-44 45 446 ist ein Fahrradsattel in bekannt, durch welcher das Gewicht des Fahrers von den Oberschenkeln und dem Po getragen wird, wobei keine Teile des Sattels zwischen den Beinen des Fahrers nach vorn hindurchragt, so dass sich eine etwa hufeisenförmige Form des Sattels mit den Enden in Fahrtrichtung gerichtet ergibt. In einer Ausführung ist der Sattel als zweiteiliger Sattel ausgebildet mit zwei schalenförmigen Sitzkörpern, welche sich unabhängig voneinander hoch und herunter bewegen. Dies sei notwendig, da die Oberschenkel beim Fahren und Treten in bezug auf den Erdboden verschiedene Winkel haben durch die verschiedenen Stellungen der Pedale. Eine seitliche Bewegung der beiden Sitzschalen brauche nur in geringem Maße
0 möglich sein, um dem Fahrer die nötige Stabilität zu geben. Die Fahrradsattelstange, mit
welchem der Sattel an dem Fahrradrahmen befestigt wird, teilt sich im oberen Bereich gabelförmig in zwei Teilen, um die beiden Sitzschalen zu halten. Es wird erwähnt, dass
die beiden Sitzschalen im oberen Bereich nicht zu eng nebeneinander angeordnet sein dürfen, um nicht Haut einzuklemmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrradsattel der eingangs genannten zu schaffen, welcher an verschiedenen Gegebenheiten des Fahrers anpassbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Sitzkörper-Verbindungsmittel Abstands-Verstellmittel enthalten, durch welche der Abstand zwischen den beiden Sitzkörpern veränderbar ist.
Hierdurch ist es möglich, den Abstand der beiden Sitzkörper individuell an den Wünschen des Fahrers anzupassen. Die durch einen Fahrradsattel mit festem Abstand der Sitzkörper (DE-A-44 45 446) verursachte Probleme treten nicht auf. Es müssen nicht verschiedene Sättel für verschiednen Wünsche des Abstandes der Sitzkörper hergestellt werden.
Vorzugsweise weist der erfindungsgemäße Fahrradsattel eine erste Stange auf, welche so angeordnet ist, dass sie beim Fahren horizontal ausgerichtet ist und an welche die beiden Sitzkörper befestigbar sind. Zu diesem Zweck können die Sitzkörper mit einer oder
0 mehreren Ösen versehen sein, welche arretierbar und verschieb- und/oder drehbar an der
ersten Stange geführt sind. Dabei kann die erste Stange mit einer zweiten Stange verbunden sein, welche so angeordnet ist, dass sie beim Fahren vertikal ausgerichtet ist und durch welche der Fahrradsattel mit dem Fahrradrahmen verbindbar ist. Bei dieser Anordnung bilden die an der ersten Stange drehbaren und verschiebbaren Ösen
5 zusammen mit der ersten Stange sowohl die Abstands-Verstellmittel als auch Neigungs-
Verstellmittel, durch welche die Neigung zumindest eines der Sitzkörper veränderbar ist.
Vorzugsweise sind die Sitzkörper schalenförmig ausgebildet, aus Holz hergestellt und weisen eine Polsterung auf.
30
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Ausfuhrungsbeispiel eines Fahrradsattels mit zwei Sitzkörpern, bei
welchem der Abstand zwischen den beiden Sitzkörpern veränderbar ist.
Fig. 2 zeigt den Fahrradsattel von Fig. 1 in einer Seitenansicht von rechts in Fig. 1.
In den Figuren ist mit 10 ein erster Sitzkörper und mit 12 ein zweiter Sitzkörper bezeichnet. An den Sitzkörpern 10 und 12 sind jeweils eine Platte 14 und 16 mit jeweils zwei Ösen 18, 20 und 22, 24 befestigt. Die Ösen 18, 20, 22 und 24 sind an einer Querstange 26 verschiebbar und drehbar geführt. Mittels Schrauben 28, 30, 32 und 34 sind die Ösen an der Querstange 26 arretierbar. Die Querstange 26 ist an einer vertikal dazu angeordnete Stange 36 befestigt, welche als Sattelstütze zur Befestigen des Fahrradsattels an einem Fahrradrahmen dient.
Wie aus den Figuren erkennbar, sind die Sitzkörper 10 und 12 schalenförmig ausgebildet.
In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen sie aus Holz und sind mit kleinen Polsterungen 38 und 40 versehen.
Indem die Schrauben 28, 30, 32 bzw. 34 gelöst werden, können die beiden Sitzkörper 10
0 und 12 an der Querstange 26 verschoben und an einer anderen Stelle wieder arretiert
werden, so dass der Abstand zwischen den beiden Sitzkörpern veränderbar ist. Dies ist durch die beiden Pfeile 42 und 44 in Fig. 1 angedeutet. Weiterhin können die Sitzkörper 10 und 12 nach Lösen der Schrauben 28, 30, 32 bzw. 34 gekippt werden, so dass die Neigung der Sitzkörper 10 und 12 relativ zu der Querstange 26 veränderbar ist. Dies ist
5 durch die beiden Pfeile 46 und 48 in Fig. 1 angedeutet.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Querstange 26 fest mit der Stange 36 verbunden. Es sei jedoch erwähnt, dass die Querstange ebenfalls drehbar und/oder schwenkbar an der Stange 36 befestigt sein kann.

Claims (9)

1. Fahrradsattel, enthaltend
a) einen ersten Sitzkörper (10),
b) einen zweiten Sitzkörper (12),
c) Sitzkörper-Verbindungsmittel (14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) zum Verbinden der beiden Sitzkörper (10, 12),
d) Sattelbefestigungsmittel (36) zum Befestigen des Fahrradsattels an einem Fahrradrahmen,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Sitzkörper-Verbindungsmittel (14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) Abstands-Verstellmittel (18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) enthalten, durch welche der Abstand zwischen den beiden Sitzkörpern (10, 12) veränderbar ist.
2. Fahrradsattel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Neigungs-Verstellmittel (18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34), durch welche die Neigung zumindest eines der Sitzkörper (10, 12) veränderbar ist.
3. Fahrradsattel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzkörper-Verbindungsmittel (14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) eine erste, horizontal angeordnete Stange (26) aufweisen, an welcher die beiden Sitzkörper (10, 12) verscheibbar und feststellbar angeordnet sind.
4. Fahrradsattel nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sattelbefestigungsmittel (36) eine zweite, vertikal angeordnete Stange (36) aufweisen, welche in einem rohrförmigen Teil des Fahrradrahmens hineinschiebbar ist.
5. Fahrradsattel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, horizontal angeordnete Stange (26) der Sitzkörper-Verbindungsmittel (14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34) mit der zweiten, vertikal angeordneten Stange (36) der Sattelbefestigungsmittel (36) fest oder drehbar verbunden ist.
6. Fahrradsattel nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Sitzkörper (10, 12) zumindest mit einer Öse (18, 20, 22, 24) versehen ist, welche arretierbar und verschieb- und/oder drehbar an einer Stange (26) geführt ist.
7. Fahrradsattel nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzkörper (10, 12) schalenförmig ausgebildet sind.
8. Fahrradsattel nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzkörper (10, 12) aus Holz sind.
9. Fahrradsattel nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzflächen der Sitzkörper (10, 12) mit einer Polsterung (38, 40) versehen sind.
DE20311739U 2003-07-25 2003-07-25 Fahrradsattel Expired - Lifetime DE20311739U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004002042A1 (de) * 2004-01-15 2005-08-11 Zicers, Levs, 80539 München Ergonomischer Fahrradsitz mit Kraftübertragung
WO2005085051A1 (en) * 2004-03-03 2005-09-15 Mikael Jansch Bicycle seat
WO2015022307A1 (fr) * 2013-08-13 2015-02-19 Pasquier Philippe Assise ergonomique pour cycle

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US9688329B2 (en) 2013-08-13 2017-06-27 Philippe Pasquier Ergonomic seat for a cycle

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