DE2119156C2 - Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine - Google Patents
Aufbewahrungsbehälter für DiamagazineInfo
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Description
hinteren, inneren En-Jc einen Anschlag aufweisen, um
beim Herausziehen die Magazine mit herauszuschieben, und an deren vorderen Enden eine die stirnseitige
Behälteröffnung verschließende Klappe angelenkt ist die an der Vorderkante des Deckels des Behälters
verriegelbar ist.
Eine dritte Art von Aufbewahrungsbehältern für Diamagazine ist aus der CH-PS 4 14 346 bekanntgeworden.
Bei diesen handelt es sich um Behälter, die aus einem Boden, zwei Seitenwänden und einer Rückwand
bestehen und weiche mit Hilfe eines Schiebedeckels, an welchem eine die stirnseitige öffnung verschließende
Platte befestigt ist verschließbar sind. Die in einem derartigen Behälter aufbewahrten Magazine sind
entweder von oben oder von der geöffneten Stirnseite her zugänglich.
Wenn auch Behälter mit einer die vordere stirnseitige Öffnung verschließenden schwenkbaren Klappe bevorzugt
auf dem Markt angeboten worden sind, so beruhte dies im wesentlichen darauf, daß die gesamte in Betracht
kommende Industrie für den Gebrauch ihrer Dia-Projektoren Einheitsmagazine vorsah, die von nur wenigen
lizenzierten Herstellern gefertigt wurden und die die Magazine in gleichfalls von ihnen hergestellten, durch
Monopolrechte gesicherten Kassetten lieferten. Diese gebräuchlichen Kassetten haben den Nachteil, daß die
Diamagazine in den Kassetten einzeln gelagert sind und einzeln entnommen und einzeln wieder in ihnen
abgelegt werden müssen. Ein weiterer Nachteil ist die Notwendigkeit, jeweils ein ganzes Magazin aus dem
Behälter herauszuziehen zu müssen, wenn man das eine oder andere Diapositiv sucht.
Vorteilhafter im Gebrauch sind dagegen Behälter, die mit einer Schublade ausgestattet sind, die aus ihm
herausziehbar ist, so daß die einzelnen Schubläden in
entsprechender Reihenfolge für die Vorführung von Diapositiven abgelegt bzw. bereitgestellt werden
können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten eingangs genannten Aufbewahrungsbehälter
derart zu verbessern, daß er mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand für die Aufbewahrung von
Diamagazinen durch herstellungsmäßige Vereinfachungen geeignet wird und gleichzeitig der Vorteil der
griffgünstigen Einhandbetätigung von Verriegelung und Schublade ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, einen Aufbewahrungsbehälter
in Art des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 in der Weise auszubilden, daß bei ihnen folgende Merkmale
verwirklicht sind:
1. An der Innenseite der Frontplatte sind eine oder zwei, in Laschenlängsrichtung verschiebbare Verriegelungslaschen
gelagert, deren äußere Enden in Sicherungsrasten im Gehäuse eingreifen und deren
innere Enden mit der vor der Vorderseite der Frontplatte angeordneten und nach außen ragenden
Handgriffen verbunden sind, die gegen die Wirkung einer Federkraft gegeneinander bewegbar
sind, wobei die Handgriffe durch einen Schlitz in der Frontplatte hindurchragen, und der die
Bewegung der Handgriffe begrenzende Schlitz in der Frontplattc der Schublade in seiner Mitte durch
einen Steg unterteilt ist.
2. Die inneren Enden der Verriegelungslaschen sind über Gelenke mi' dem im Querschnitt V-förmigen
Handgriff verbunden, wobei die Verriegelungslaschen und der V-förmige Handgriff einstückig
ausgebildet sind und aus einem flexiblen, elastischen Kunststoffstreifen bestehen.
Einzelheiten der besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Aufbewahrungsbehälter
gehen aus den Unteransprüchen hervor. In den F i g. 1 bis 5 der Zeichnungen ist ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel dargestellt Es zeigt ίο Fig. I eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Aufbewahrungsbehälters mit zwei Schubladen;
Fig.2 einen Horizontalschnitt durch den vorderen
Teil einer in das Gehäuse eingeschobenen und durch den Verriegelungsmechanismus gesicherten Schublade;
F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch den vorderen Teil
einer im Gehäuse befindlichen, mittels eines Verriegeiungsmechanismus
in einer anderen Ausführungsform gesicherten Schublade;
Fig.4 einen als losen Einsatz ausgebildeten Gitterrost
für die Aufnahme einzelner Dias in der Schublade des Aufbewahrungsbehälters und
F i g. 5 die Verwendung einer umgekehrt Schublade als Sortierpult
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besteht der Aufbewahrungsbehälter 11 aus einem Gehäuse 12, das an den
Rändern seiner oberen Wand 13 mit Stapelleisten 14 versehen ist an deren Innenkanten Stapelleisten od. dgl.
am Boden eines darauf abgestellten gleichartigen Aufbewahrungsbehälters anliegen, um diesen in seiner
Stapellage zu sichern.
Im Bereich der vorderen Einschuböffnung für die Schubläden befinden sich in den Seitenwänden 15 und
16 des Gehäuses 12 schlitzförmige Sicherungsrasten 17, welchen geneigte Gleitflächen 18 vergeordnet sind. An
den Innenseiten der Seitenwände 15 und 16 befinden sich auf halber Höhe Fühiungsleisten 19, auf welchen
die obere Schublade 20a in dem Gehäuse 12 aufliegt. Die untere Schublade 20b liegt auf dem Boden 21 des
■to Gehäuses 12 auf. Zur Sicherung der Schublade«; 20
gegen Kippen beim Herausziehen können an den Innenseiten der Seitenwände 15 und 16 Sicherungsleisten
J2 angeordnet sein, die über den Oberkanten der Seitenwände der Schubläden 20 liegen.
4^ Die Schubläden 20 bestehen aus einem Boden 23, an
diesen angesetzten Seitenwänden 24, einer Rückwand und einer die vordere Gehäuseöffnung zur Hälfte
verschließenden Frontplatte 25. Die Mittelleiste 26 über dem Boden 23 der Schublade 20 unterteilt diese in zwei
Fächer, in weiche die Diamagazine eingesetzt und in ihrer Lage gesichert werden.
Jede Schublade 20 ist mit einem Verriegelungsmechanismus versehen, der an der Frontplatte 25 angeordnet
ist und, wie F i g. 2 zeigt, aus einem Streifen 27 aus einem fleriblf ι, federnden Kunststoff besteht. Die äußeren
Teile des Kunststoffstreifens 27 bilden die Verriegelungslaschen 28, deren freie, außen abgeschrag'e Enden
in den Schlitzen 29 in den Seitenwänden 24 der Schublade 20 gelagert sind und bei in das Gehäuse 12
Μ eingeschobener Schublade 20 in die Rasten 17 in den Seitenwänden 15 und 16 eingreifen. Der durch den
Schlitz 30 in der Frontplatte 25 hindurch dach- oder
winkelförmig nach außen ragende Mittelteil des Streifens 27 ist V-förmig nach außen geknickt und bildet
<" den Handgriff 31, mit dessen Hilfe die Verriegelung
aufgehoben und die Schublade bewegt werden kr.nn
Die Außenflächen des Handgriffs 31 sind mit einer Riffelung 32 versehen, die sein sicheres Ergreifen und
Festhalten ermöglichen. Der vor der Frontplatte 25 der
Schublade 20 liegende Handgriff 31 ist breiter bzw. höher als der übrige Teil, so IaB sich dieser mit den
Schultern 33 auf der Außenseite der Frontplatte 25 beiderseits des Schlitzes 30 abstützt und der Streifen 27
dicht an der Frontplatte 25 anliegend gehalten wird. Der Handgriff 31 tendiert dazu, sich infolge der durch das
Knicken bedingten F.igcnspannung zu spreizen und dadurch die Verriegelungslaschen 28 nach außen in die
Sichcrungsrasten 17 zu drücken. Durch einfaches Zusammendrücken der Schenkel des V-förmigen
Handgriffs 31 werden die Verriegelungslaschen 28 aus ihren Rasten 17 herausgezogen und die Schublade 20
wird entriegelt. Damit beide Verriegelungslaschen 28 vollständig und gleichmäßig zurückgezogen werden, ist
eine Begrenzung des Schwenkweges jedes der Schenkel des Handgriffs 31 durch den Steg 34 in dem Schlitz 30
vorgesehen.
Der Verriegelungsmechanismus der Schubladen der Aiifbrwahmngshrhnlter knnn aber auch gemäß der
F.rfindung in der nachfolgend beschriebenen und in F i g. 3 dargestellten Weise ausgebildet sein. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist die Schublade 60 wie die Schublade 20 nach F i g. I und 2 ausgebildet und mit
einer starren Frontplatte 61 versehen, die einen vertikalen Schlitz 62 aufweist. An der Schublade 60 ist
ein Verriegelungsmechanismus mit nur einer Verriegelungslasche 63 angebracht, an welcher der einstückige.
V-förmige Handgriff 64 sitzt, der durch den Schlitz 62 in der Frontplatte 61 nach außen ragt. Der freie Schenkel
des außen geriffelten Handgriffs 64 ist mit seinem gegabelten Ende 65 auf dem unteren Rand des Schlitzes
62 festgeklemmt oder befestigt, so daß beim Zusammendrücken der beiden Schenkel des Handgriffs 64 die
Lasche 63 nach unten bewegt wird. Das freie Ende der Verriegelungslasche 63 ist mittels einer Schelle 66 an
der Rückseite der Frontplatte 61 geführt und greift in der Verriegelungslige in den Rastschlitz 67 im Gehäuse
12' ein.
Die Verriegelungsvorrichtung kann aber auch nach unten wirkend an der Schublade 60 bzw. deren
Frontplatte 61 angebracht werden, und zwar in der gleichen zuvor beschriebenen Weise nach Drehung der
Verriegelungslasche 63 nach unten, so daß diese dann in dem Führungsschlitz 68 im Boden der Schublade 60 liegt
und in die Sichcrungsrasi 69 im Boden des Gehäuses 12
eingreift. Auch bei dieser Ausführung befinden sich außen vor den Rastschlitzcn 67 b/w. 69 in den
Gehäusewänden schräge Gleit· bzw. Führungsfläihen 18', auf welchen das nach aiiSen über die Frontplatie 61
hinausragende Ende der Verriegelungslasche 63 beim Einschieben der Schublade i&0 entlanggleitet, so daß die
Verriegelungslasche zurückgedrückt wird, um dann unter der Wirkung des Federclements in Form des
Handgriffs 64 in die Sicherungsrast 67 bzw. 69 hineinzuspringen, sobald die Schublade 60 vollends in
das Gehäuse 12' eingeschoben worden ist.
Um die Schubladen der Aufbewahrungsbehälter
universell nutzen / ι können, kann in eine Schublade ein in Fig. 4 dargestellter gitterförmiger Einsatz 70
eingelegt werden, um Dias einzeln ablegen zu können. ohne ein übliches Projektionsmagazin verwenden zu
müssen. Der Gittereinsalz 70 kann auch derart ausgebildet sein, daß durch ihn die Schublade zu einem
Umfüllniagazin wird, so daß es für die Vorführung der
Diapositive lediglich notwendig ist. ein oder zwei Projektionsmagazine auf die Schublade bzw. die in den
Schiibladen-Gittereinsatz 7(1 eingeordneten Diapositive
aufzulegen und umzudrehen, so daß die Dias in die Fächer des Projektionsma»iazins hineinfallen. Hierzu ist
es selbstverständlich notwendig, daß die Stege 71 des Gittereinsatzes 70 den gleichen Abstand voneinander
haben wie die Stege der Projektionsmagazine.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung einer Schublade 72 ist aus F i g. 5 ersichtlich, ebenso wie deren
Anwendung als Sortierpult für Dias. Bildet man den Boden der Schublade sehr dünnwandig aus, um Material
zu sparen und die Kosten zu senken, so ist es erforderlich, die Bodenflächi: der Schublade mit Rippen
73 zu verstärken. Ordnet msin die Rippen 73 so an, daß
einzelne Felder 74 entstehen, die etwas größer sind als die Diapositive, so kann man in einfacher Weise ein
Sortierpult für die Dias erhalten, wenn man in den einzelnen Feldern 74 zwischen den Rippen öffnungen
75 anordnet, durch welche hindurch Licht gegen die Unterseite der Dias fällt, insbesondere dann, wenn man
die Schublade 72 in der in F i g. 5 dargestellten Weise an einen·; Projektionsgerät 76 vor dem Objektiv 77
aufstellt, wobei sich beispielsweise die Rückwand 78 mit ihrer Kerbe 79 auf dem Objektiv 77 abstützt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine, bestehend aus einem kastenförmigen Gehäuse mit in
diesem verschieb- und herausnehmbar gelagerten Schubladen, wobei der Frontplatte einer jeden
Schublade ein Verriegelungsmechanismus mit seitlich hervorragenden, bewegbaren Verriegelungselementen
zugeordnet ist, welche unter Federwirkung in eine Sicherungsrast eingreifen und bei Gegenwirkung
gegen die Federwirkung durch Zurückschieben der Verriegelungselemente aus der Sicherungsrast
heraustreten und die Schublade freigeben, und wobei jeder der Sicherungsrasten eine Gleitfläche is
zum Zurückdrücken der Verriegelungselemente beim Schließen der Schublade vorgeordnet ist,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmalsgruppen:
20
a) an dec Innenseite der Frontplatte (25; 61) sind eine oder zwei, in Laschenlä.ngsrichtung verschiebbare
Verriegelungslaschen (28; 63) gelagert, deren äußere Enden in Sicherungsrasten (17; 67) im Gehäuse (12, 12') eingreifen und
deren innere Enden mit der vor der Vorderseite der Frontplatte (25; 61) angeordneten und nach
außen ragenden Handgriffen (31; 64) verbunden sind, die gegen die Wirkung einer Federkraft
gegeneinander bewegbar sind, wobei die Handgriffe (31; 64) durch einen Schlitz (30; 62)
in der Frontplatte (25; 61) hindurchragen, und der die Bewegung der Handgriffe (31; 64)
begrenzende Schlitz (30; in der Frontplatte (25) der Schublade (20) ir* seiner Mitte durch einen
Steg (34) unterteilt ist;
b) die inneren Enden der Verriegelungslaschen (28; 63) sind über Gelenke mit dem im
Querschnitt V-förmigen Handgriff (31; 64) verbunden, wobei die Verriegelungslaschen (28; *o
63) und der V-förmige Handgriff (31; 64) einstückig ausgebildet sind und aus einem
flexiblen, elastischen Kunststoffstreifen (27) bestehen.
45
2. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am Handgriff (31; 64)
jeder Schublade (20; 60) eine quer zur Auszugsrichtung verlaufende Riffelung (32) od. dgl. angeordnet
ist.
3. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Boden (23)
der Schublade (20; 60) eine mit der Frontplatte (25; 61) verbundene, längsverlaufende Leiste (26) angeordnet
ist.
4. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der
Schublade (20; 60) ein herausnehmbarer, gitterförmiger Einsatz (70) für die Lagerung einzelner
Diapositive befindet. M
5. Aufbewahrungsbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden der Schublade (72) durch gitterförmig angeordnete Rippen (73) verstärkt ist
und im Boden in den einzelnen Feldern (74) Öffnungen (75) angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft einen Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine in der Art des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1.
Entsprechend ist aus der US-PS 2441 678 bereits ein
kommodenartiger Aufbewahrungsbehälter bekanntgeworden, welcher aus einem kastenförmigen Gehäuse
mit in diesem verschieb- und herausnehmbar gelagerten Schubladen besteht, wobei der Frontplatte einer jeden
Schublade ein Verriegelungsmechanismur» mit seitlich hervorragenden, bewegbaren Verriegelungseamenten
zugeordnet ist, weiche unter Federwirkung in eine Sicherungsrast eingreifen und bei Gegenwirkung gegen
die Federwirkung durch Zurückschieben der Verriegelungselemente aus der Sicherungsrast heraustreten und
die Schublade freigeben, und wobei jeder der Sicherungsrasten eine Gleitfläche zum Zurückdrücken der
Verriegelungselemente beim Schließen der Schublade vorgeordnet ist.
Ein wesentlicher Nachteil der Verriegelur.gsmechanismen
der Schubladen dieses Aufbewahrungsbehälters ist, daß dort das verriegelnde Element unter Kraftaufwand
aus seiner Verriegelungsstellung gedrängt werden kann.
Aus der FR-PS 9 66 157 ist ein Verschluß- bzw. Verriegelungsmechanismus für Türen, Fenster u.dgl.
bekanntgeworden, welcher aus einer oder zwei an der Innenseite des beweglichen Elements in Laschenlängsrichtung
verschiebbar gelagerten Verricgelungsstäben besteht, deren äußere Enden hinter eine Anschiagkante
greifen und deren innere Enden mit vor der Vorderseite des beweglichen Elements angeordneten und nach
außen ragenden Handgriffen verbunden sind, die gegen die Wirkung einer Federkraft gegeneinander bewegbar
sind, wobei die Handgriffe durch einen Schlitz hindurchragen, und der die Bewegung der Handgriffe
begrenzende Schlitz in seiner Mitte durch einen Steg unterteilt ist. Eine derartige vielteilige Konstruktion für
einen Verriegelungsmechanismus ist relativ aufwendig und daher schon für die in Betracht kommenden
Gegenstände ungeeignet.
Aus den Unterlagen des DE-GM 18 79 089 ist ein bodenloser Aufbewahrungsbehälier für Diamagazine
vorbekannt, der eine die aufzubewahrenden Magazine tragende Schublade mit einer Frontplatte aufweist. Die
seitlich an der Schublade angeordneter Führungsleisten gleiten in Führungsnuten am unteren Ende der
Seitenwände des Gehäuses. Aufbewahrungsbehälter dieser Art haben den Nachteil, daß die Schublade in
geschlossenem Zustand des Behälters nicht gesichert ist. Lediglich gegen ein vollständiges Herausziehen der
Schublade aus dem Gehäuse ist eine Sperreinrichtung vorgesehen. Bei einer zweiten, aus der gleichen
Veröffentlichung hervorgehenden Ausführungsform ist keine Schublade vorhanden. Die Diamagazine liegen auf
dem Boden des Behälters auf und die stirnseitige öffnung ist mittels einer schwenkbaren Klappe
verschließbar. Ein entsprechend ausgebildeter Aufbewahrungsbehälter ist aus den Unterlagen des DE-GM
19 65 435 bekanntgeworden, dessen die stirnseitige öffnung verschließende Klappe an ihrem oberen Rand
eine Verriegelungseinrichtung besitzt, die in einen Ausschnitt an der vorderen Kante des Deckels des
Behälters einrastet.
Weiterhin ist aus der DE-AS 12 40 296 ein Aufbewahrungsbehälter
für in Magazinen eingeordnete Dias bekanntgeworden, bei welchem im Boden der Kassette
um ein bestimmtes Maß aus der stirnseitigen öffnung herausziehbare Schienen gelagert sind, welche an ihrem
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ENNA-WERK, OPTIK-GERAETEBAU DR. APPELT - GMBH & CO |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |