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DE2119156C2 - Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine - Google Patents

Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine

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Publication number
DE2119156C2
DE2119156C2 DE19712119156 DE2119156A DE2119156C2 DE 2119156 C2 DE2119156 C2 DE 2119156C2 DE 19712119156 DE19712119156 DE 19712119156 DE 2119156 A DE2119156 A DE 2119156A DE 2119156 C2 DE2119156 C2 DE 2119156C2
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DE
Germany
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drawer
storage container
locking
housing
handles
Prior art date
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Application number
DE19712119156
Other languages
English (en)
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DE2119156A1 (de
Inventor
Hans Lautenbacher
Kurt SCHÜBEL
Johann 8000 München Welnhofer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Enna-Werk Optik-Geraetebau Dr Appelt - & Co GmbH
Original Assignee
Enna Werk Optik Geraetebau Dr Appelt & Co Kg 8000 Muenchen GmbH
ENNA WERK OPTIK APELT
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Publication date
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Priority to AT241872A priority patent/AT319033B/de
Priority to CH432372A priority patent/CH539527A/de
Priority to SE479372A priority patent/SE376807B/xx
Priority to NL7205151A priority patent/NL7205151A/xx
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/06Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups in which the securing part if formed or carried by a spring and moves only by distortion of the spring, e.g. snaps
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B21/54Accessories
    • GPHYSICS
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    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/64Means for mounting individual pictures to be projected, e.g. frame for transparency

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

hinteren, inneren En-Jc einen Anschlag aufweisen, um beim Herausziehen die Magazine mit herauszuschieben, und an deren vorderen Enden eine die stirnseitige Behälteröffnung verschließende Klappe angelenkt ist die an der Vorderkante des Deckels des Behälters verriegelbar ist.
Eine dritte Art von Aufbewahrungsbehältern für Diamagazine ist aus der CH-PS 4 14 346 bekanntgeworden. Bei diesen handelt es sich um Behälter, die aus einem Boden, zwei Seitenwänden und einer Rückwand bestehen und weiche mit Hilfe eines Schiebedeckels, an welchem eine die stirnseitige öffnung verschließende Platte befestigt ist verschließbar sind. Die in einem derartigen Behälter aufbewahrten Magazine sind entweder von oben oder von der geöffneten Stirnseite her zugänglich.
Wenn auch Behälter mit einer die vordere stirnseitige Öffnung verschließenden schwenkbaren Klappe bevorzugt auf dem Markt angeboten worden sind, so beruhte dies im wesentlichen darauf, daß die gesamte in Betracht kommende Industrie für den Gebrauch ihrer Dia-Projektoren Einheitsmagazine vorsah, die von nur wenigen lizenzierten Herstellern gefertigt wurden und die die Magazine in gleichfalls von ihnen hergestellten, durch Monopolrechte gesicherten Kassetten lieferten. Diese gebräuchlichen Kassetten haben den Nachteil, daß die Diamagazine in den Kassetten einzeln gelagert sind und einzeln entnommen und einzeln wieder in ihnen abgelegt werden müssen. Ein weiterer Nachteil ist die Notwendigkeit, jeweils ein ganzes Magazin aus dem Behälter herauszuziehen zu müssen, wenn man das eine oder andere Diapositiv sucht.
Vorteilhafter im Gebrauch sind dagegen Behälter, die mit einer Schublade ausgestattet sind, die aus ihm herausziehbar ist, so daß die einzelnen Schubläden in entsprechender Reihenfolge für die Vorführung von Diapositiven abgelegt bzw. bereitgestellt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten eingangs genannten Aufbewahrungsbehälter derart zu verbessern, daß er mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand für die Aufbewahrung von Diamagazinen durch herstellungsmäßige Vereinfachungen geeignet wird und gleichzeitig der Vorteil der griffgünstigen Einhandbetätigung von Verriegelung und Schublade ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, einen Aufbewahrungsbehälter in Art des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 in der Weise auszubilden, daß bei ihnen folgende Merkmale verwirklicht sind:
1. An der Innenseite der Frontplatte sind eine oder zwei, in Laschenlängsrichtung verschiebbare Verriegelungslaschen gelagert, deren äußere Enden in Sicherungsrasten im Gehäuse eingreifen und deren innere Enden mit der vor der Vorderseite der Frontplatte angeordneten und nach außen ragenden Handgriffen verbunden sind, die gegen die Wirkung einer Federkraft gegeneinander bewegbar sind, wobei die Handgriffe durch einen Schlitz in der Frontplatte hindurchragen, und der die Bewegung der Handgriffe begrenzende Schlitz in der Frontplattc der Schublade in seiner Mitte durch einen Steg unterteilt ist.
2. Die inneren Enden der Verriegelungslaschen sind über Gelenke mi' dem im Querschnitt V-förmigen Handgriff verbunden, wobei die Verriegelungslaschen und der V-förmige Handgriff einstückig ausgebildet sind und aus einem flexiblen, elastischen Kunststoffstreifen bestehen.
Einzelheiten der besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Aufbewahrungsbehälter gehen aus den Unteransprüchen hervor. In den F i g. 1 bis 5 der Zeichnungen ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt Es zeigt ίο Fig. I eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Aufbewahrungsbehälters mit zwei Schubladen;
Fig.2 einen Horizontalschnitt durch den vorderen
Teil einer in das Gehäuse eingeschobenen und durch den Verriegelungsmechanismus gesicherten Schublade; F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch den vorderen Teil
einer im Gehäuse befindlichen, mittels eines Verriegeiungsmechanismus in einer anderen Ausführungsform gesicherten Schublade;
Fig.4 einen als losen Einsatz ausgebildeten Gitterrost für die Aufnahme einzelner Dias in der Schublade des Aufbewahrungsbehälters und
F i g. 5 die Verwendung einer umgekehrt Schublade als Sortierpult
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besteht der Aufbewahrungsbehälter 11 aus einem Gehäuse 12, das an den Rändern seiner oberen Wand 13 mit Stapelleisten 14 versehen ist an deren Innenkanten Stapelleisten od. dgl. am Boden eines darauf abgestellten gleichartigen Aufbewahrungsbehälters anliegen, um diesen in seiner Stapellage zu sichern.
Im Bereich der vorderen Einschuböffnung für die Schubläden befinden sich in den Seitenwänden 15 und 16 des Gehäuses 12 schlitzförmige Sicherungsrasten 17, welchen geneigte Gleitflächen 18 vergeordnet sind. An den Innenseiten der Seitenwände 15 und 16 befinden sich auf halber Höhe Fühiungsleisten 19, auf welchen die obere Schublade 20a in dem Gehäuse 12 aufliegt. Die untere Schublade 20b liegt auf dem Boden 21 des ■to Gehäuses 12 auf. Zur Sicherung der Schublade«; 20 gegen Kippen beim Herausziehen können an den Innenseiten der Seitenwände 15 und 16 Sicherungsleisten J2 angeordnet sein, die über den Oberkanten der Seitenwände der Schubläden 20 liegen. 4^ Die Schubläden 20 bestehen aus einem Boden 23, an diesen angesetzten Seitenwänden 24, einer Rückwand und einer die vordere Gehäuseöffnung zur Hälfte verschließenden Frontplatte 25. Die Mittelleiste 26 über dem Boden 23 der Schublade 20 unterteilt diese in zwei Fächer, in weiche die Diamagazine eingesetzt und in ihrer Lage gesichert werden.
Jede Schublade 20 ist mit einem Verriegelungsmechanismus versehen, der an der Frontplatte 25 angeordnet ist und, wie F i g. 2 zeigt, aus einem Streifen 27 aus einem fleriblf ι, federnden Kunststoff besteht. Die äußeren Teile des Kunststoffstreifens 27 bilden die Verriegelungslaschen 28, deren freie, außen abgeschrag'e Enden in den Schlitzen 29 in den Seitenwänden 24 der Schublade 20 gelagert sind und bei in das Gehäuse 12 Μ eingeschobener Schublade 20 in die Rasten 17 in den Seitenwänden 15 und 16 eingreifen. Der durch den Schlitz 30 in der Frontplatte 25 hindurch dach- oder winkelförmig nach außen ragende Mittelteil des Streifens 27 ist V-förmig nach außen geknickt und bildet <" den Handgriff 31, mit dessen Hilfe die Verriegelung aufgehoben und die Schublade bewegt werden kr.nn Die Außenflächen des Handgriffs 31 sind mit einer Riffelung 32 versehen, die sein sicheres Ergreifen und
Festhalten ermöglichen. Der vor der Frontplatte 25 der Schublade 20 liegende Handgriff 31 ist breiter bzw. höher als der übrige Teil, so IaB sich dieser mit den Schultern 33 auf der Außenseite der Frontplatte 25 beiderseits des Schlitzes 30 abstützt und der Streifen 27 dicht an der Frontplatte 25 anliegend gehalten wird. Der Handgriff 31 tendiert dazu, sich infolge der durch das Knicken bedingten F.igcnspannung zu spreizen und dadurch die Verriegelungslaschen 28 nach außen in die Sichcrungsrasten 17 zu drücken. Durch einfaches Zusammendrücken der Schenkel des V-förmigen Handgriffs 31 werden die Verriegelungslaschen 28 aus ihren Rasten 17 herausgezogen und die Schublade 20 wird entriegelt. Damit beide Verriegelungslaschen 28 vollständig und gleichmäßig zurückgezogen werden, ist eine Begrenzung des Schwenkweges jedes der Schenkel des Handgriffs 31 durch den Steg 34 in dem Schlitz 30 vorgesehen.
Der Verriegelungsmechanismus der Schubladen der Aiifbrwahmngshrhnlter knnn aber auch gemäß der F.rfindung in der nachfolgend beschriebenen und in F i g. 3 dargestellten Weise ausgebildet sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Schublade 60 wie die Schublade 20 nach F i g. I und 2 ausgebildet und mit einer starren Frontplatte 61 versehen, die einen vertikalen Schlitz 62 aufweist. An der Schublade 60 ist ein Verriegelungsmechanismus mit nur einer Verriegelungslasche 63 angebracht, an welcher der einstückige. V-förmige Handgriff 64 sitzt, der durch den Schlitz 62 in der Frontplatte 61 nach außen ragt. Der freie Schenkel des außen geriffelten Handgriffs 64 ist mit seinem gegabelten Ende 65 auf dem unteren Rand des Schlitzes 62 festgeklemmt oder befestigt, so daß beim Zusammendrücken der beiden Schenkel des Handgriffs 64 die Lasche 63 nach unten bewegt wird. Das freie Ende der Verriegelungslasche 63 ist mittels einer Schelle 66 an der Rückseite der Frontplatte 61 geführt und greift in der Verriegelungslige in den Rastschlitz 67 im Gehäuse 12' ein.
Die Verriegelungsvorrichtung kann aber auch nach unten wirkend an der Schublade 60 bzw. deren Frontplatte 61 angebracht werden, und zwar in der gleichen zuvor beschriebenen Weise nach Drehung der Verriegelungslasche 63 nach unten, so daß diese dann in dem Führungsschlitz 68 im Boden der Schublade 60 liegt und in die Sichcrungsrasi 69 im Boden des Gehäuses 12 eingreift. Auch bei dieser Ausführung befinden sich außen vor den Rastschlitzcn 67 b/w. 69 in den Gehäusewänden schräge Gleit· bzw. Führungsfläihen 18', auf welchen das nach aiiSen über die Frontplatie 61 hinausragende Ende der Verriegelungslasche 63 beim Einschieben der Schublade i&0 entlanggleitet, so daß die Verriegelungslasche zurückgedrückt wird, um dann unter der Wirkung des Federclements in Form des Handgriffs 64 in die Sicherungsrast 67 bzw. 69 hineinzuspringen, sobald die Schublade 60 vollends in das Gehäuse 12' eingeschoben worden ist.
Um die Schubladen der Aufbewahrungsbehälter universell nutzen / ι können, kann in eine Schublade ein in Fig. 4 dargestellter gitterförmiger Einsatz 70 eingelegt werden, um Dias einzeln ablegen zu können. ohne ein übliches Projektionsmagazin verwenden zu müssen. Der Gittereinsalz 70 kann auch derart ausgebildet sein, daß durch ihn die Schublade zu einem Umfüllniagazin wird, so daß es für die Vorführung der Diapositive lediglich notwendig ist. ein oder zwei Projektionsmagazine auf die Schublade bzw. die in den Schiibladen-Gittereinsatz 7(1 eingeordneten Diapositive aufzulegen und umzudrehen, so daß die Dias in die Fächer des Projektionsma»iazins hineinfallen. Hierzu ist es selbstverständlich notwendig, daß die Stege 71 des Gittereinsatzes 70 den gleichen Abstand voneinander haben wie die Stege der Projektionsmagazine.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung einer Schublade 72 ist aus F i g. 5 ersichtlich, ebenso wie deren Anwendung als Sortierpult für Dias. Bildet man den Boden der Schublade sehr dünnwandig aus, um Material zu sparen und die Kosten zu senken, so ist es erforderlich, die Bodenflächi: der Schublade mit Rippen 73 zu verstärken. Ordnet msin die Rippen 73 so an, daß einzelne Felder 74 entstehen, die etwas größer sind als die Diapositive, so kann man in einfacher Weise ein Sortierpult für die Dias erhalten, wenn man in den einzelnen Feldern 74 zwischen den Rippen öffnungen 75 anordnet, durch welche hindurch Licht gegen die Unterseite der Dias fällt, insbesondere dann, wenn man die Schublade 72 in der in F i g. 5 dargestellten Weise an einen·; Projektionsgerät 76 vor dem Objektiv 77 aufstellt, wobei sich beispielsweise die Rückwand 78 mit ihrer Kerbe 79 auf dem Objektiv 77 abstützt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine, bestehend aus einem kastenförmigen Gehäuse mit in diesem verschieb- und herausnehmbar gelagerten Schubladen, wobei der Frontplatte einer jeden Schublade ein Verriegelungsmechanismus mit seitlich hervorragenden, bewegbaren Verriegelungselementen zugeordnet ist, welche unter Federwirkung in eine Sicherungsrast eingreifen und bei Gegenwirkung gegen die Federwirkung durch Zurückschieben der Verriegelungselemente aus der Sicherungsrast heraustreten und die Schublade freigeben, und wobei jeder der Sicherungsrasten eine Gleitfläche is zum Zurückdrücken der Verriegelungselemente beim Schließen der Schublade vorgeordnet ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmalsgruppen:
20
a) an dec Innenseite der Frontplatte (25; 61) sind eine oder zwei, in Laschenlä.ngsrichtung verschiebbare Verriegelungslaschen (28; 63) gelagert, deren äußere Enden in Sicherungsrasten (17; 67) im Gehäuse (12, 12') eingreifen und deren innere Enden mit der vor der Vorderseite der Frontplatte (25; 61) angeordneten und nach außen ragenden Handgriffen (31; 64) verbunden sind, die gegen die Wirkung einer Federkraft gegeneinander bewegbar sind, wobei die Handgriffe (31; 64) durch einen Schlitz (30; 62) in der Frontplatte (25; 61) hindurchragen, und der die Bewegung der Handgriffe (31; 64) begrenzende Schlitz (30; in der Frontplatte (25) der Schublade (20) ir* seiner Mitte durch einen Steg (34) unterteilt ist;
b) die inneren Enden der Verriegelungslaschen (28; 63) sind über Gelenke mit dem im Querschnitt V-förmigen Handgriff (31; 64) verbunden, wobei die Verriegelungslaschen (28; *o 63) und der V-förmige Handgriff (31; 64) einstückig ausgebildet sind und aus einem flexiblen, elastischen Kunststoffstreifen (27) bestehen.
45
2. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am Handgriff (31; 64) jeder Schublade (20; 60) eine quer zur Auszugsrichtung verlaufende Riffelung (32) od. dgl. angeordnet ist.
3. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Boden (23) der Schublade (20; 60) eine mit der Frontplatte (25; 61) verbundene, längsverlaufende Leiste (26) angeordnet ist.
4. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Schublade (20; 60) ein herausnehmbarer, gitterförmiger Einsatz (70) für die Lagerung einzelner Diapositive befindet. M
5. Aufbewahrungsbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Schublade (72) durch gitterförmig angeordnete Rippen (73) verstärkt ist und im Boden in den einzelnen Feldern (74) Öffnungen (75) angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft einen Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine in der Art des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Entsprechend ist aus der US-PS 2441 678 bereits ein kommodenartiger Aufbewahrungsbehälter bekanntgeworden, welcher aus einem kastenförmigen Gehäuse mit in diesem verschieb- und herausnehmbar gelagerten Schubladen besteht, wobei der Frontplatte einer jeden Schublade ein Verriegelungsmechanismur» mit seitlich hervorragenden, bewegbaren Verriegelungseamenten zugeordnet ist, weiche unter Federwirkung in eine Sicherungsrast eingreifen und bei Gegenwirkung gegen die Federwirkung durch Zurückschieben der Verriegelungselemente aus der Sicherungsrast heraustreten und die Schublade freigeben, und wobei jeder der Sicherungsrasten eine Gleitfläche zum Zurückdrücken der Verriegelungselemente beim Schließen der Schublade vorgeordnet ist.
Ein wesentlicher Nachteil der Verriegelur.gsmechanismen der Schubladen dieses Aufbewahrungsbehälters ist, daß dort das verriegelnde Element unter Kraftaufwand aus seiner Verriegelungsstellung gedrängt werden kann.
Aus der FR-PS 9 66 157 ist ein Verschluß- bzw. Verriegelungsmechanismus für Türen, Fenster u.dgl. bekanntgeworden, welcher aus einer oder zwei an der Innenseite des beweglichen Elements in Laschenlängsrichtung verschiebbar gelagerten Verricgelungsstäben besteht, deren äußere Enden hinter eine Anschiagkante greifen und deren innere Enden mit vor der Vorderseite des beweglichen Elements angeordneten und nach außen ragenden Handgriffen verbunden sind, die gegen die Wirkung einer Federkraft gegeneinander bewegbar sind, wobei die Handgriffe durch einen Schlitz hindurchragen, und der die Bewegung der Handgriffe begrenzende Schlitz in seiner Mitte durch einen Steg unterteilt ist. Eine derartige vielteilige Konstruktion für einen Verriegelungsmechanismus ist relativ aufwendig und daher schon für die in Betracht kommenden Gegenstände ungeeignet.
Aus den Unterlagen des DE-GM 18 79 089 ist ein bodenloser Aufbewahrungsbehälier für Diamagazine vorbekannt, der eine die aufzubewahrenden Magazine tragende Schublade mit einer Frontplatte aufweist. Die seitlich an der Schublade angeordneter Führungsleisten gleiten in Führungsnuten am unteren Ende der Seitenwände des Gehäuses. Aufbewahrungsbehälter dieser Art haben den Nachteil, daß die Schublade in geschlossenem Zustand des Behälters nicht gesichert ist. Lediglich gegen ein vollständiges Herausziehen der Schublade aus dem Gehäuse ist eine Sperreinrichtung vorgesehen. Bei einer zweiten, aus der gleichen Veröffentlichung hervorgehenden Ausführungsform ist keine Schublade vorhanden. Die Diamagazine liegen auf dem Boden des Behälters auf und die stirnseitige öffnung ist mittels einer schwenkbaren Klappe verschließbar. Ein entsprechend ausgebildeter Aufbewahrungsbehälter ist aus den Unterlagen des DE-GM 19 65 435 bekanntgeworden, dessen die stirnseitige öffnung verschließende Klappe an ihrem oberen Rand eine Verriegelungseinrichtung besitzt, die in einen Ausschnitt an der vorderen Kante des Deckels des Behälters einrastet.
Weiterhin ist aus der DE-AS 12 40 296 ein Aufbewahrungsbehälter für in Magazinen eingeordnete Dias bekanntgeworden, bei welchem im Boden der Kassette um ein bestimmtes Maß aus der stirnseitigen öffnung herausziehbare Schienen gelagert sind, welche an ihrem
DE19712119156 1971-04-20 1971-04-20 Aufbewahrungsbehälter für Diamagazine Expired DE2119156C2 (de)

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NL7205151A NL7205151A (de) 1971-04-20 1972-04-17

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