DE2119144A1 - Vorrichtung zur Analyse von radioaktiven Proben - Google Patents
Vorrichtung zur Analyse von radioaktiven ProbenInfo
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Description
Vorrichtung zur Analyse von radioaktiven Proben
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Analyse
von radioaktiven Proben, insbesondere zur Analyse von radioaktiven Proben in einer bestimmten Atmosphäre, im Vakuum oder
in Anwesenheit eines Gases wie Methan, einer Mischung Argon-Methan
oder jeder anderen je nach der verwendeten Preßvorrichtung
.
Um eine derartige Analyse durchzuführen und eine absolute Messung der Radioaktivität einer Quelle oder einer Probe zu
erhalten, die genau und exakt ist, ist es absolut erforderlich, daß die Atmosphäre im Innern der Meßvorrichtung genau
überwacht wird und überhaupt keine Gefahr zur Verunreinigung durch Kontakt mit der äußeren Umgebung in irgendeinem Augenblick
und insbesondere während der Einführung der zu analysierenden Probe besteht. Am meisten versucht man diesen Nachteil
zu vermeiden, indem man i.n Inneren eines abgedichteten
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BAD
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Behälters sowohl den Detektor oder anderen Meßapparat als auch*
eine Anzahl von radioaktiven Quellen, die einzeln dem Detektor zugeführt werden,, einschließt, doch bringt die von den gespeicherten
Quellen im Behälter abgegebene Strahlung die Gefahr, daß sie den Detektor erreicht, was die Messung verfälscht,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu
überwinden und eine Vorrichtung zu schaffen, die die automatische oder manuelle Analyse von radioaktiven Proben in eier
zur Analyse erforderlichen Atmosphäre nach ihrer Einführung in die Vorrichtung derart ermöglicht, daß die gemessene Radioaktivität
auf die der dem Detektor zugeführten Quelle beschränkt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung einen senkrechten Lader zur Aufnahme der Proben,
einen ersten, den Lader durchsetzenden und ihn mit einem senkrecht beweglichen Plateau verbindenden Durchgang, einen ebenfalls
horizontalen, jedoch winkel- und höhenmäßig gegenüber dem ersten versetzten zweiten Durchgang zwischen dem beweglichen
Plateau und einem Detektor zum Messen der Radioaktivität der Proben und je ein in den Durchgängen translationsbewegliches
Gleitstück zum Fördern einer Probe aufweist und da 3 die Außenwände dieser verschiedenen Teile, Lader, Durchgänge
und Detektor, einen einzigen, von den Leitungen zur Einstellung der Atmosphäere in seinem Innern durchsetzten dichten Behälter
begrenzen.
Bei einer solchen Vorrichtung werden die radioaktiven Proben oder Quellen bei ihrer Einführung in den Lader in die zur
Messung erforderliche Atmosphäre gebracht. Sie haben darm keine Berührung mit dem Äußeren mehr, also weder während ihrer
Stapelung noch während ihrer Förderung. In keinem Augenblick
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besteht die Gefahr einer Verunreinigung dieser Atmosphäre.
Andererseits vermeidet die Höhen- und WinkelverSetzung der
Durchgänge zum Fördern der Probe zur Analysierstellung jede Gefahr eines Durchtritts von durch die im Lader enthaltenen Prober
abgegebenen Strahlungen bis zum Detektor, so daß dieser nur von der jeweils zu analysierenden Probe beeinflußt wird, was eine
äußerste Meßgenauigkeit sichert.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist die Wand des zweiten Durchgangs von einer HilfsÖffnung zum direkten
Einführen einer Probe in den zweiten Durchgang mit einem schleusenbildenden Stopfenverschluß durchbohrt.
So ist es möglich, statt der automatischen Analyse einer Anzahl von Proben per Hand die Analyse einer bestimmten, direkt in
den zweiten Durchgang eingeführten Probe vorzunehmen, die jederzeit, ob der Lader voll oder leer ist, durchführbar ist.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert; darin zeigen:
Fig. 1 einen schematischen lic -blick als Senkrechtschnitt
einer Analyse vorrichtung;
Fig. 2 ebenfalls schematisch einen Horizontalschnitt mit
teilweiser Ansicht der Probeforcerdurchgängej
Fig. 3 einen Längsschnitt des Stapelladers für die zu
analysierenden Proben;
Fig. 4 einen Horizontalschnitt des oberen Fördererdurchganges;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen Meßzähler; und
Fig. 7 ein Schema zur Erläuterung des Gasleitungskreises
der Vorrichtung.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist vorzugsweise die Form eines umgekehrten Kastens 1 mit einer Platte 2 zum Halten insbesondere
der Steuerorgane auf, der von einem Bleibehälter '4 allgemein zylindrischer Form mit einer Tür β zum Einführen von
zu analysierenden Proben an seinem oberen Teil durchsetzt ist, die vorab in einen Etagenlader eingesetzt sind. Unter der
Platte 2 ist der Behälter 4 von einem horizontalen Durchgang 8 (Fig. 2) durchsetzt, der an seinen beiden Enden in absolut
dichter V/eise abgeschlossen, jedoch durch einen senkrechten Kanal 9 mit einem zweiten Durchgang 10 verbunden ist, der etwas
unterhalb des ersten liegt. Dieser Durchgang 10 bildet einen bestimmten Winkel mit dem Durchgang 8 (z.B. 65°). Auf einer
Seite des Kanals 9 mündet er an einem Detektor 12 zum Messen der Radioaktivität und an der anderen Seite ist er dicht abgeschlossen.
Im Kanal 9 ermöglicht ein senkrecht bewegliches Plateau 14 die Förderung von einem Durchgang zum anderen.
Die in den Lader des Behälters 4 eingeführten Proben können so durch den Durchgang 8 bis zum Plateau 14 geleitet werden,
das' sie zum Durchgang 10 fördert, und dann durch Verschiebung im Inneren dieses Durchganges bis in den· Detektor 12 gelangen.
Das Ganze dieser Verfahrensschritte wird in einer eingestellten Atmosphäre, z.B. unter Vakuum, jedoch vorzugsweise in
einer durch die Zirkulation eines Gases, z.B. von in einer Flasche 16 im Innern des Kastens 1 gespeichertem Methan geschaffenen
Atmosphäre durchgeführt, wobei ein geeignetes Leitungsnetz die Zirkulation des Gases von dieser Flasche zum
Detektor und von da durch die beiden Durchgänge und zum Lader zu einer Ausgangsleitung ermöglicht.
Die zu analysierenden Proben oder Quellen sind vorzugsweise flache Elemente, die in einem senkrechten Lader, wie z.B. den
in Fig. 5 dargestellten gestapelt werden, der eine Anzahl von -
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zwischen zwei Platten 19 montierten Etagen 17 zum Tragen dieser
Proben 18 aufweist. Dieser Lader wird in einen Sockel 20 gesetzt, der an seinem unteren Teil durch einen vertikalen Hohlzapfen
22 verlängert ist, der eine Innenmutter 21 im Eingriff mit einer Schraube 24 trägt, die durch einen nicht dargestellter
Motor in Drehung versetzt wird. Der Hohlzapfen 22 ist gegen Drehung blockiert und verschiebt sich folglich je nach der Bewegung
der Schraube 24 nur translatorisch. Um die Verschiebung als Funktion des Abstandes, der die Etagen I7 zum Halten der
Proben oder Quellen trennt, zu regulieren, ist dieser Zapfen an seiner Außenseite mit einer Anzahl von Einschnitten 26 versehen,
in die Vorsprünge 28 eingreifen,, die mit elektrischen Kontakten 29 zur Überwachung und Steuerung verbunden sind. Der "
gesamte Lader, d.h. die Etagen 17 und der Sockel 20, ist in eine Kammer 30 eingeschlossen, die in dem Innenhohlraum des
.Bleibehälters 4 angeordnet und an ihrem oberen Teil bei der Tür 6 durch einen abnehmbaren Deckel 3I abgeschlossen ist, der
die Einführung und Entnahme des Laders gestattet»
Diese Kammer 30 ist in ihrem mittleren Teil von zwei diametral
gegenüberliegenden öffnungen durchbohrt, in denen die untere und obere Wand 3I und 32 des Durchgangs 8 völlig dicht befestigt
sind, die sich im Inneren der Kammer 30 in Gestalt eines der Aufnahmeräume der Proben zwischen zwei Etagen I7
fortsetzen.
Der Durchgang 8 stellt so eine Gleitbahn-dar, in der sich ein
Gleitstück 34 zum Pörder der Probe verschiebt. Dieses Gleitstück
besteht, wie Pig. 4 zeigt, aus einem Rahmen 35 zum Gleiten
im Durchgang 8, dessen Form genau rechteckig ist und in dessen Innerem eine Gabel mit zwei V-Zähnen ausgebildet ist,
wovon einer 36 direkt von der kleinen Seite des Rahmens 35
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und der andere j57 durch einen Axialarm jj8 getragen wird, der
mit der anderen kleinen Endseite des Rahmens 35 einstückig ist.
Die Breite des Rahmens J55 ist größer als der Durchmesser der
Etagen I7, so daß das Gleitstück 34 im Durchgang 8 an beiden
Seiten der Etagen I7 gleiten kann, wobei der Arm 38 in der
Mitte dieser Etagen in dem Raum gleitet, der durch die von den Zähnen 36 und 37 eingeführte Quelle freigelassen ist. Der
Abstand der beiden Zähne 36 und 57 ist außerdem derart, daß
sie geeignet sind, sich auf beiden Seiten des Laders anzuordnen. In Ruhestellung, d.h. in der zurückgezogenen Stellung, wo
die Gabel koaxial zur Kammer 30 und zum Behälter 4 ist, läßt
sie daher einen Kanal zwischen den Zähnen und dem Rahmen absolut frei, um die Einführung oder Herausnahme des aus den Etagen
17 und den Platten I9 gebildeten Laders zu ermöglichen.
Das Gleitstück Jik ist andererseits durch eine Mutter 4l, die
mit dem Rahmen 35 einstückig ist, mit einer Schraube 40 verbunden, die von außen durch einen nicht dargestellten Motor
betätigt wird und durch ihre Drehung die Translationsverschiebung des Ganzen des Gleitstücks 34 im Durchgang 8 hervorruft.
Sie ermöglicht so die Verschiebung der durch die Gabel gehaltenen Probe vom Lader bis zum Punkt der Übereinanderlage
(Kreuzung) der beiden Durchgänge, d.h. bis zum Kanal 9 und
zum beweglichen Plateau l4. Anschläge 42 am Endpunkt des Laufs sind an jedem Ende des Durchgangs 8 angebracht und
steuern die elektrischen Kontakte, die mit dem automatischen Steuerkreis des Ganzen der Vorrichtung verbunden sind.
über dem Kanal 9 wird das Plateau 14 von einem Zapfen 44 getragen,
dermittels einer von einer Kappe 46 getragenen Rolle 48 an einem exzentrischen Nocken 50 an einer Achse 60 angreift,
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die durch einen nicht dargestellten Motor in Bewegung gesetzt wird. Der Zapfen 44 durchsetzt in dichter Weise die untere
Wand 51 des Durchgangs 10, und eine zwischen der Kappe 46 und
dieser Wand 51 montierte Feder 52 sucht die beiden Organe auseinanderzuziehen
(oder die Bewegung nach unten zu dämpfen).
Die Abmessungen des Nockens 50 sind derart, daß seine Drehung das Plateau 14 in dem Durchgang 9 zwischen einer unteren Rückzugsstellung
in der Wand 51 des Durchgangs 10 und einer* oberen
Stellung gerade unter dem Durchgang 8 verschiebt. Ein ebenfalls durch die Achse 60 mitgenommenes und mit Kerben 55, in
die Rollen 56 zum elektrischen Kontakt eingreifen, versehenes Rad 54 ermöglicht, die Stellung des Plateaus 14 zu signalisieren
und die anschließenden Arbeitsgänge auszulösen.
Der Durchgang 10 ist dem Durchgang 8 analog und enthält wie dieser ein Gleitstück zur Verschiebung der Probe. Dieses Gleitstück
besteht jedoch aus einem an einem Zapfen 66 befestigten und von eine Vertiefung 68 zur Aufnahme der Probe durchbohrten
Plateau 64. Der Zapfen 66 ist außerhalb des Durchgangs 10 verlängert und endet in einer Mutter 70, die translationsbeweglich
auf einer Mitnähmeschraube 7~ sitzt und gegen Rotation
durch einen Riegel 74 blockiert ist, der in einer Nut 76
einer Verlängerung JJ der oberen Wand 57 des Durchgangs 10
gleitet. Die Drehung der Schraube 72, die durch jeden geeigneten Motor bewirkt werden kann, führt zur Translation des
Plateaus 64 in der Durchgangsgleitbahn 10 und folglich zur Förderung der Probe vom Plateau 14 bis zum Inneren des MeßdetektDrs
12 und umgekehrt. Die Wände 5I und 57 des Durchgangs
10 sind tatsächlich in völlig dichter Weise an der Meßvorrichtung 12 befestigt.
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Beim dargestellten Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung ist ein Zähler vorgesehen, der kontinuierlich von einem Gas, wie'
Methan oder einer Mischung Argon-Methan durchströmt werden soll. Dieser Zähler weist.(Fig. 6) einen blockartigen Behälter
86 aus Isolationsmaterial auf, das innerlich mit einer feinen metallischen Schicht bedeckt, z.B. vergoldet ist. In seinem
mittleren Teil sind zwei parallele Platten 88 montiert, deren Abstand genau der Wandstärke des Plateaus 64 entspricht und die
mit einer Mittelöffnung 89 entsprechend der öffnung 68 dieses Plateaus ausgerüstet sind. Auf beiden Selten dieser Platten
sind zwei Drähte 90 aus elektrisch sehr gut leitendem Material,
z.B. aus Wolfram, gespannt, die jeweils an einem ihrer Enden P über einen Anschluß 92 und Verlängerung nach außerhalb des
Detektors mit einem Anschlußstreifen 93 eines Vorverstärkers 94 verbunden sind. An ihrem anderen Ende werden die Drähte 90
in einem zweiten Anschluß 96 gehalten, der mit einer Vertiefung 98 einstückig ist, die mit einer Längsnut 100 versehen ist, in
die ein Ansatz 102, der einstückig mit dem Behälter 86 ist, eingreift. In jede dieser Vertiefungen 98 ist außerdem eine
Schraube 1O4 eingeschraubt, die den Behälter durchsetzt und
deren Kopf nach außen freigehalten ist, so daß sie die Befestigung, d.h. die Einstellung der Stellung der Vertiefung 98
im Verhältnis zum Behälter und folglich der Spannung des Drahtes 90 ermöglicht.
Jede Platte 88 stellt mit dem metallischen Überzug des Behälters 86 die Kathode des Zählers dar und ist folglich an Masse
gelegt, während die Drähte 90 die Anode darstellen. Dieser Zähler ist im übrigen durch wenigstens zwei Leitungen, die den
Behälter 86 durchsetzen und auf beiden Seiten des Vorverstärkers angeordnet sind, mit einer Gasquelle verbunden, die im
Ausführungsbeispiel durch die Flasche l6 dargestellt wird. • Dieses Gas spült den Zähler in Richtung des Durchgangs 10,
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sei es, daß es zwischen die Platten 88 in Abwesenheit der P'roben eindringt, sei es, daß es, wenn- dieser Kanal durch das
Plateau 64 genau geschlossen ist, sich durch (nicht dargestellte) Rohrleitungen in den Behälter 86 und in die Wand des Durchgangs
strömt. Eine gute Genauigkeit der Zählung ist durch das Halten des Plateaus 64 in völlig engem Kontakt mit den Platten
88 und durch die wirksame Spannung der Drähte 90 dank den Schrauben 104 gesichert.
Vom Durchgang 10 wird das Gas durch den Kanal 9 in Richtung
des Durchganges 8 (Fig. 7) un<ä der Kammer ^O mitgenommen und
dann abgeleitet: Tatsächlich ist die Flasche 16 direkt durch eine Leitung 105 mit dem Detektor 12, dann durch ein Ventil
114 durch eine Leitung 107 mit dem oberen Teil der Kammer JO
und durch eine Leitung 109 mit dem Ende des Durchganges 10
entgegengesetzt zum Detektor verbunden. Das Ende des Durchganges 8 und der Boden der Kammer 50 sind im übrigen in Verbindung
mit einer Leitung 119 zum Ableiten des Gases. Eine
Zirkulation von Gas ergibt sich also vom Detektor zum Lader und vom Inneren des Durchganges 10 bis zum Lader selbst mit
Rückkehr von diesem bis zu einer Auslaßleitung. Der Detektor erhält folglich nur frisches Gas, das vorher nicht in Berührung
mit irgendeinem verunreinigten Organ war. Die Messung geschieht daher in reinem Gas. Andererseits sind die Proben
völlig und während des ganzen Vorganges in der gleichen Atmosphäre. In der Praxis ist ein System 111, 115 zur Kontrolle des
Gasdurchsatzes am Ende des Durchganges 10 abgezweigt.
Ein Ventil 110 ist weiter in dem Durchgang 8 beim Plateau 14 montiert und ermöglicht durch Senkung eines Plattenventils
auf die öffnung des Kanals 9, den Durchgang 8 zu isolieren und
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den ganzen Durchstrom des Gases, das vom Detektor kommt, in Richtung des Laders zu isolieren. Dieses Ventil wird insbesondere
verwendet, wenn man per Hand direkt eine Quelle in den Durchgang 10 einführen möchte. Dieser Durchgang weist tatsächlich
eine öffnung 78 auf, die in der oberen Wand 57 zwischen dem Plateau 14 und seinem Ende angebracht ist. Diese öffnung
78 ist bei normaler Funktion durch einen Stopfen 80 verschlossen', der durch einen Riegel 82 blockiert ist, der in einer
Hohlnut in der Wand 57 gleitet. Jedoch kann dieser Stopfen herausgenommen werden, um die Einführung einer zu analysierenden
Probe zu ermöglichen, die direkt auf das Plateau 64 gebracht wird. Dabei schließt das Ventil 114 die Ankunft von Gas
in den Leitungen 107 und 109 zur Speisung des Laders und des Durchganges 10, während das Ventil 110 den Durchtritt zwischen
dem Detektor und dem Durchgang 8 schließt. Zwei Dreiwegventile 116 und II8, die durch eine Leitung II5 verbunden und jeweils
an den Leitungen 109 und II9 montiert sind, bringen den Durchgang 10 in Verbindung mit der Auslaßleitung, während sie den
Lader und den Durchgang 8 von dieser Ausgangsleitung absperren. In dieser Weise erfolgt, wenn das Ventil 110 geschlossen ist,
die Gaszirkulation vom Detektor zum Durchgang 10 mit Rückkehr mittels der Leitungen 109 und II9 durch die Ventile Ho und
118 bis zur Auslaßleitung. Die Gaszirkulation setzt sich in normaler Weise im Detektor fort, obwohl der Lader und die in
ihm enthaltenen Quellen isoliert sind.
Ein erstes Drücken des äußeren Teils des Stopfens drückt dann
das Plateau 64 gegen eine Ringkante 84 der Wand 51* die mit
einem Dichtungsring 85 versehen ist, und sperrt jede Verbindung zwischen dem Durchgang 10 und dem Äußeren. Die Probe kann
durch die Schleuse eingeführt werden, die durch das Innere des Stopfens gebildet wird, wobei nur dieser Teil der Vorrichtung
in Berührung mit dem Äußeren ist.
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Vorzugsweise ist außerdem der Stopfen 8o von einer (nicht dargestellten)
Leitung durchsetzt, die die Einstellung des Vakuums oder das Einführen jedes bestimmten Gases zum Plateau 64 um die
Probe vor der Lösung dieses Plateaus und dem In-Verbindung-Bringen
mit dem Rest der Vorrichtung ermöglicht. Durch die Art, daß die Proben automatisch mittels des Laders oder per Hand
durch diese HilfsÖffnung eingeführt werden, erfolgt nie eine Einführung von Luft oder einem anderen äußeren Gas in den abgeschlossenen
Raum, der aus der Kammer 30 und den Wänden der Durchgänge 8 und 10 besteht, die miteinander in völlig dichter
Weise befestigt sind,
Die Aufeinanderfolge der verschiedenen Verfahrensschritte: Absenken
des Laders, Verschiebung der Nocken oder der Gleitstücke, Bewegung des Plateaus nach oben oder unten, wird automatisch
dank der elektrischen Kontakte ausgelöst, die an den Grenzpunkten der verschiedenen Bewegungen angeordnet sind. Das
Ganze der elektrischen Steuerung ist vorzugsweise im Innern des Kastens 1 in einem Behälter 122 angeordnet, der sich an
der Seite der Flasche 16 befindet.
Es ist so mit dieser Vorrichtung K"glich, automatisch die fortlaufende
Analyse einer Anzahl von Quellen, z.B. etwa 20, vorzunehmen, die im Lader angebracht und in dem Bleibehälter 4
eingeschlossen sind, ohne daß irgendeine Betätigung per Hand zwischendurch erforderlich ist, so daß infolgedessen keine Gefahr
der Unterbrechung der Abdichtung des Ganzen auftritt.
Der Detektor wird stets nur von der einzigen Quelle beaufschlagt,
die im Durchgang 10 angebracht ist. Die Quellen oder anderen Proben, die im Lader gestapelt sind, befinden sich auf einem
höheren Niveau als dieser Durchgang und sind in einem Behälter
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eingeschlossen, der nur über einen abgeknickten Weg mit diesem
Durchgang in Verbindung ist, was die Übertragung von Strahlungen
in Richtung des Detektors verhindert. Außerdem ist eine Panzerung 120 um den Zähler angeordnet und bis zu seinem Kontakt
mit dem Bleibehälter verlängert. Trotz dieser Panzerung ist der gesamte Raumbedarf der Vorrichtung mäßig, denn der
dichte Behälter ist strikt auf die Übertragung der Probe bis zum Detektor beschränkt. Der Gasverbrauch ist daher verhältnismäßig
niedrig, obwohl die Abdichtung wirksam ist.
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Claims (10)
- PatentansprücheC L/ Vorrichtung zur Analyse von radioaktiven Proben in bestimmter Atmosphäre, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen senkrechten Lader (17, 19) zur Aufnahme der Proben (18), einen ersten, den Lader durchsetzenden und mit einem senkrecht beweglichen Plateau (14) verbindenden horizontalen Durchgang (8), einen ebenfalls horizontalen, jedoch winkel- und höhenmäßig gegenüber dem ersten versetzten zweiten Durchgang (10) zwischen dem beweglichen Plateau und einem Detektor (12) zum Messen der Radioaktivität der Proben und je ein in den Durchgängen translationsbewegliches Gleitstück (>4 bzw. 64) zum Fördern einer Probe aufweist und daß die Außenwände dieser verschiedenen Teile, Lader, Durchgänge und Detektor, einen einzigen, von den Leitungen zur Einstellung der Atmosphäre in seinem Inneren durchsetzten dichten Behälter begrenzen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (57) des zweiten Durchgangs (10) von einer Hilfsöffnung (78) zum direkten Einführen einer Probe (18) in den zweiten Durchgang mit einem schleusenbildenden Stopfenverschluß (80) durchsetzt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Durchgänge (8, 10) aus zwei geschlossenen untereinander eingepaßten Gleitbahnen bestehen, deren eine diametral in der Wand des Laders (17, 19) befestigt ist, während die andere am Detektor (12) befestigt ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lader (I7, I9) einen Stapel von Etagen (17)1098Λ5/1699zum Halten der Proben (l8) aufweist, der senkrecht in einem von einem Diametralkanal, in dem der erste Durchgang (8) befestigt ist, durchbohrten Bleibehälter (4) beweglich ist.
- 5· Vorrichtung nach einem der Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem ersten Durchgang (8) bewegliche Gleitstück (34) aus einer Gabel (36, 37) besteht, deren Spannweite dem Außendurchmesser des Laders (17, 19) entspricht und zwischen einer in der Achse des Laders gelegenen Stellung und einer genau dem angehobenen beweglichen Plateau (14) entsprechenden Stellung beweglich ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5> dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (64) des zweiten Durchganges (IQ) ein Plateau (64) zum Halten der Probe (l8) mit einer Verlängerung durch einen Zapfen (66) zum Steuern seiner Translation zwischen einer Probeneinführstellung durch die Hilfsöffnung (78), einer zweiten direkt über dem Plateau (14) abgesenkten Stellung und einer äußersten Analysestellung im Inneren des Detektors (12) aufweist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Gaszirkulationskreis mit einer Gaseingangsleitung in den Detektor (12), Ausgangsleitungen aus™ diesem am Ende des Laders (17, 19) und des ersten Durchganges (8) und einer zweiten Gaseinführleitung am Ende des zweiten Durchgangs (lo) aufweist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7* dadurch gekennzeichnet, daß sie ein erstes Ventil (110) zum Unterbrechen des Gaskreises am ersten Durchgang (8) beim beweglichen Plateau (14) und ein zweites Ventil (114) zum Isolieren des zweiten109845/1630- 15 - 2119H4Durchgangs (10) vom Gaseingang und zum In-Verbindung-Bringen des zweiten Durchgangs mit einer Ausgangsleitung aufweist.
- 9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (80) der HilfsÖffnung (78) zur Probeneinführung ein Dichtungs-Verriegelungsorgan (82) für das Gleitstück (64) im zweiten Durchgang (10) und zur Isolierung dieses Gleitstücks während der Einführung der Probe (l8) aufweist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (12) zwei parallele Platten (88) unter einem genau der Wandstärke des Gleitstücks (64) des zweiten Durchgangs (10) entsprechenden Abstand und mit einer Durchbohrung durch eine öffnung (89) entsprechend der des Gleitstücks aufweist, daß weiter zwei Drähte (90) parallel zu diesen Platte^ gespannt sind, und daß ein innerlich mit einem elektrisch gut leitenden Überzug versehenes Gehäuse (86) das Ganze dieser Organe umgibt, wobei Gaseingangs-und ausgangsleitungen daraus in Richtung zum zweiten Durchgang vorgesehen sind.109845/1699
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