DE1940062U - Probenabfuellvorrichtung fuer eine fluessigkeitsentnahmeanlage. - Google Patents
Probenabfuellvorrichtung fuer eine fluessigkeitsentnahmeanlage.Info
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Description
o 1524-3 München, 1 8, fen IaSb
01-G-107/327
Commissariat ä !'Energie Atomique in Paris / Frankreich
Probeabfüllvorrichtung für eine Flüssigkeitsentnahmeanlage
Die Neuerung betrifft eine Probenabfüllvorrichtung, die dazu
bestimmt ist, in einer Flüssigkeitsentnahmeanlage, insbesondere für radioaktive Flüssigkeit, montiert zu werden.
Diese Vorrichtung ist insbesondere zur Verwendung in automatischen
Anlagen geeignet, bei denen der Probenkreislauf nach einem festgelegten Programm ferngesteuert wird. Derartige Anlagen
weisen im allgemeinen eine Flasche mit einer elektrischen Sonde auf, in welche eine Nadel eintaucht, deren Ende den Pfropfen
einer zu füllenden Flasche durchdringt. Diese Flasche ist evakuiert und nimmt in wiederholten Ansaugvorgängen bestimmte Mengen
der Flüssigkeit auf.
Beim Abzapfen von radioaktiver Flüssigkeit sind diese Mengen sehr klein. Die Flaschen haben daher kleine Abmessungen und
sind schwierig zu handhaben. Ihr genaues Aufsetzen auf die Nadel erfordert daher große Vorsicht, um sie genau zu zentrieren, und
vor allem um zu vermeiden, daß die Nadel beschädigt wird.
Gemäß der vorliegenden Neuerung sollen derartige Flaschen oder
Kolben in einfacher Weise und mit automatischen Handgriffen gehandhabt, auf die Abfüllnadel aufgesetzt oder von ihr abgezogen
werden, wobei jede Gefahr einer Beschädigung irgendeines empfindlichen Organes vermieden ist.
Gemäß der Neuerung hat eine Probenabfüllvorrichtung folgende am Boden eines dichten Gehäuses befestigte Vorrichtungen? Eine
Station zur Aufnahme einer zu füllenden Flasche, eine Abfüllstation, die mit einem Behälter für die abzufüllende Flüssigkeit
verbunden ist, und eine Station zum Abführen der gefüllten Flasche, sowie folgende an der Decke des Gehäuses angeordnete
Einführen Einrichtungen; Ein verschiebbares Führungsrohr zum/einer zu
füllenden Flasche bis zur Aufnahmestation, einen Hubkolben zur Betätigung eines zum Manövrieren der Flasche zwischen den drei
Stationen schwenkbaren und an jeder Station absenkbaren Armes, und einen verschiebbaren Stößel zum Ausstoßen der von dem Arm
umgekehrt gehaltenen Flasche in die Abführstation.
Die Flasche wird auf diese Weise durch einfaches Verschieben bzw. Verdrehen des Manövrierarmes bewegt. Sie wird automatisch auf
der Nadel zentriert und durch den Hubkolben, dessen Bewegung entsprechend gesteuert wird, auf diese herabgedrückt.
Jede unrichtige Handhabung ist unmöglich, und die Flüssigkeitsentnahme kann daher rasch und ohne Gefahr auch von einer ungeübten
Bedienungsperson vorgenommen werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der
Neuerung folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der
das in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist»
Fig. 1 zeigt eine Probenabfüllvorrichtung im Schnitt längs der
Linie I-I von Fig. 3;
Pig. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung im Schnitt längs der Linie
Pig. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung im Schnitt längs der Linie
H-II von Fig. 3 5
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Abnahme des
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Abnahme des
Gehäusedeckels\
Fig. 4 ist ein Leitungsschema einer Abzapfanlage, an die die
Fig. 4 ist ein Leitungsschema einer Abzapfanlage, an die die
Probenabfüllvorrichtung angeschlossen werden soll; Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab die Betätigungsvorrichtung für
den Flaschenschwenk:-arm\
Fig. 6 zeigt ebenfalls in größerem Maßstab die gefüllte Flasche in der Abführstation.
Fig. 6 zeigt ebenfalls in größerem Maßstab die gefüllte Flasche in der Abführstation.
Die in Fig. 1,2 und 3 dargestellte Probenabfüllvorrichtung ist zur Anordnung oberhalb eines Behälters der abzufüllenden Flüssigkeit
bestimmt. Sie besitzt ein dichtes Gehäuse 1, durch dessen Boden sich ein Pfropfen 2 erstreckt, der auf der einen Seite mit
dem (nicht dargestellten) Behälter und auf der anderen Seite mit einer Abfüllnadel 4 verbunden ist. Der obere Teil des Gehäuses
trägt die Einrichtungen zum Manövrieren der zu füllenden Flasche 6,
Das dichte Gehäuse 1 ist vorzugsweise aus rostfreiem Stahl hergestellt
und mit einer Bleiumhüllung versehen, so daß erforderlichenfalls ein Schutz gegen radioaktive Kontamination durch
die Flüssigkeit gegeben ist. In einer der Seitenwände des Gehäuses
ist ein Beobachtungsfenster 10, beispielsweise aus Bleiglas, vorgesehen» Die obere Wand 12 des Gehäuses ist abnehmbar und
bildet einen Deckel, der die innere Kammer dicht abschließt.
-■'Durch diesen Deckel 12 erstreckt sich das Gehäuse 14 einer
Hubkolbenvorrichtung, wobei die Stange 15 des Hubkolbens 18 im Inneren des Behäuses 1 einen Manövrierarm 20 zum Manövrieren der
Flasche 6 trägt. An der Ai^e^ßnseite des Gehäuses/ist an der
Kolbenstange 16 ein Bedienungshandgriff 22 befestigt.
Zwischen dem Handgriff 22 und dem Kolben 18 (Fig. 5) erstreckt sich die Kolbenstange durch einen Verschlußpfropfen 24s der den
Zylinder 14 dicht abschließt. Durch diesen Verschlußpfropfen verläuft
ein Zuleitungskanal 26 für ein Druckmittel zum Betätigen des Hubkolbens. Der Durchmesser der Kolbenstange 16 ist in sehr
geringem Maße kleiner als der Durchmesser der Mittelöffnung des Pfropfens 24, so daß die Stange sowohl längsverschoben als auch
gedreht werden kann. Eine Dichtung 28 dichtet diese Durchtrittsstelle ab ο
In gleicher Weise erstreckt sich die Stange 16 an der Innenseite des Gehäuses 1 durch eine Platte 32, die den Zylinder 14 abschließt.
Auch in dieser Platte ist die Stange drehbar und verschiebbar, wobei eine Dichtung 3A diese Durchtrittsstelle völlig
abdichtet.
Die Kolbenstange 16 weist feimer an ihrem oberen Ende eine längsgerichtete
leder 30 auf, die die Befestigung des Handgriffs 22 bewirkt und ferner mit Längsnuten in dem Pfropfen 24 zusammen- "
wirkt, um eine Drehung der Kolbenstange zu verhindern. Die Länge dieser Feder 30 entspricht der senkrechten Hubstrecke des Kolbens 18, so daß bei völlig angehobenem Kolben 18 die Feder 30
aus dem Pfropfen 24 heraustritt und eine freie Drehung der Kolbenstange 16 gestattet»
Der Manövrierarm 20 kann Huf diese Weise eine Drehung ausführen, um die Flasche 6 von einer Station zur anderen zu bewegen» Sodann
wird die Flasche, unter Führung durch die in der entsprechenden Mut gleitende Feder 30, oberhalb der gewählten Station abgesenkt".
Fig. 3 zeigt die Anordnung der verschieöenen Stationen in dem Gehäuse, nämlich der Station 36 zur Aufnahme der zu füllenden
Flasche, der Abfüllstation 2 und der Station 38 zum Abführen der gefüllten Flasche. Diese drei Stationen haben dieselbe Entfernung
von der Kolbenstange 16, wobei diese Entfernung der Länge des Manövrierammes zwischen der Kolbersbange 16 und einer Aussparung
40 (Fig. 5 und 6) zur Aufnahme der Flasche 6 entspricht. Diese Aussparung 40 verläuft parallel zur Kolbenstange 16 und weist
eine Innenschulter 42 auf, -4fr die im unteren Teil einen Durchmesser
hat, der dem Durchmesser der Flasche 6 entspricht, während der Durchmesser ihres oberen Teils erheblich kleiner ist. Ein
an dem Arm 42 befestigter und zu der Aussparung 40 konzentrischer
Ring 44 trägt eine Dichtung 46, vorzugsweise eine Lippendichtung, die die Flasche 6 festklemmt und in der Aussparung 40 festhält.
Diese Flasche 6 ist mit einem Pfropfen oder einer Kappe 48 aus einem elastomeren Kunststoff oder einem gleichwertigen Material
verschlossen, das leicht durchbohrt werden kann, sich aber nach dem Herausziehen der Nadel 4 von selbst schließt.
Oberhalb der beiden Stationen 36 und 38 ist der Deckel 12 in seiner
ganzen Dicke von zwei Offnungen durchbrochen, in denen je
ein verschiebbares Rohr 48 (Pig. 2) geführt ist. Jedes Rohr wird in seine äußere Stellung durch eine Feder 50 gedrückt, die
das Rohr umgibt und zwischen dem Gehäusedeckel 12 und einem Kragen 52 am oberen Ende des Rohres befestigt ist. Die Länge jedes
Rohres 48 ist so bemessen, daß dieses genau in eine an die entsprechende Station anschließende Stellung gebracht werden
kann, nämlich eine in Verlängerung einer rohrförmigen Halterung 54 zur Aufnahme einer durch das Rohr 48 eingeführten, umgedrehten
Flasche 6, und das andere (nicht dargestellte) Rohr ie mit einer rohrförmigen Führung 56, das zur Aufnahme eines Transportbehälters
58 für die gefüllte Flasche 6 bestimmt ist.
Das Rohr zum Einführen des Behälters 58 ist im übrigen abnehmbar und wird, wie in Fig. 2 dargestellt, nach dem Einsetzen des"""
Behälters 58 durch einen Zylinder 60 ersetzt, in dem konzentrisch die Stange 62 eines Stößels 64 verschiebbar ist. Mit diesem
wird die Flasche 6 gegen die Kraft der Klemmdichtung 46 in den Behälter 58 gestoßen, wobei der Kolben 64 in die Öffnung 40 eindringt,
um den Boden der Flasche 6 zu erreichen (Fig. 6). Ebensowie die Rohre 48 wird auch die Stange 62 durch eine Feder 65 in
ihre äußere Stellung gedrückt.
Das Führungsrohr 56 erstreckt.^sich durch den Boden des Gehäuses
1 und ist unterhalb des Gehäuses durch einen Schieber 66 verschlossen, der es "von einer Leitung 68 zum Abführen der in dem
Behälter 58 untergebrachten Flasche 6 trennt. Diese Leitung 68 mündet in einer pneumatischen Rohrpostleitung oder in einem
Transportbehälter für den Transport ins Labor. Der Schieber 66 (Fig.3) gleitet in einer unter dem Gehäuse 1 befestigten Führung
70 und wird mittels einer Stange 72 betätigt, die außerhalb des Gehäuses in einem Handgriff 74 endet. Eine Feder 76 zieht den
Schieber 66 in die Yerschlußstellung.
Im Inneren des Gehäuses 1 sind die Rohre 54, der Stopfen 2 und die Führung 56 in der Bodenwand eines Kastens 78 befestigt, der
oben und an der dem Beobachtungsfenster 10 gegenüberliegenden Seite offen ist. Dieser Kasten 78 trägt ferner einen Spiegel 80,
der an der dem Fenster 10 gegenüberliegenden Wand befestigt ist, und eine Beleuchtungseinrichtung 82 zur Erleichterung der Beobachtung
des Abfüllvorgangs.
Der Kasten 78 und das Gehäuse 1 werden mittels einer Leitung 84 unter Unterdruck gehalten, welche die Gehäusewand durchquert und
an der Außenseite an ein Vakuumsystem angeschlossen ist. Ein im Deckel 12 angeordnetes senkrechtes Rohr 86 gestattet die ständige
Überwachung des Unterdrucks in dem Gehäuse.
Die ganze Probenabfüllvorrichtung wird von einer Platte 88 getragen,
die die Basis des Gehäuses 1 bildet, so daß die Vorrichtung an jeder beliebigen Flüssigkeitsentnahmeanlage montiert und
sogar abwechselnd an der einen oder anderen Anlage angeschlossen werden kann. Sie ist jedoch insbesondere geeignet zur Verwendung
in einer Anlage, wie sie in Pig. 4 schematisch dargestellt ist.
Diese Anlage weist einen(nicht dargestellten) Flüssigkeitsbehälter auf, der unterhalb einer Flasche 90 mit elektrischer
Sonde angeordnet ist, in welche die Nadel 4 eintaucht. Mit dieser wird der Verschluß der umgedrehten Flasche 6 durchstoßen« Die
Flasche 90 ist über einen Blasenabscheider 92 und ein Filter 94
entweder an eine Belüftungsleitung 95 oder an ein Vakuumsystem
97 angeschlossen, wobei zwei Schieber 96 und 98 abwechselnd den
einen oder anderen Weg freigeben.
Die Flasche 90 ist ferner elektrisch mit einem Steuerkasten 100
für die Schieber 98 und 96 verbunden, so daß, wenn das an die
Flasche 90 gelegte Vakuum ein Ansaugen der in dem Behälter enthaltenen Flüssigkeit durch das Rohr 91 bewirkt, das Ansteigen
der Flüssigkeit auf ein bestimmtes Niveau den elektrischen Kontakt in der Sonde 90 schließt und dadurch ein Schließen des
Schiebers 98 und ein Öffnen des Belüftungsschiebers 96 bewirkt. Ein Teil der angesaugten Flüssigkeit läuft dadurch in den Behältei
zurück, während der übrige Teil in die Nadel 4 gesaugt wird und in die Flasche 6 eindringt. Danach wird der Schieber 96 geschlossen,
der Schieber 98 geöffnet,und das Vakuum in der Flasche bewirkt
das Ansaugen einer weiteren Flüssigkeitsmenge. Wenn die gewünschte Flüssigkeitsmenge, die in die Flasche gefüllt werden
soll, erreicht ist, unterbricht sich der Arbeitszyklus von selbst.
Gemäß der Neuerung kann nun die Verschiebung des Kolbens 18, vorzugsweise unter Steuerung durch ein Elektroventil, bewirkt
werden oder automatisch erfolgen» Da sich dann der Kolben 18 und damit auch die Stange 16 in der oberen Stellung befinden und
die Feder 30 aus der entsprechenden Nut des Stopfens 24 herausgetreten ist, kann durch Betätigung des Handgriffs 22 die Stange
16 derart gedreht werden, daß sich die Feder 30 über der nächsten Nut befindet.
Die Flasche 6 befindet sich dann über dem Behälter 58. Durch Absenken des Kolbens 18 wird sie an den Behälter angenähert;
und dann mittels des Stößels 64 aus dein Arm 20 herausgestoßen und in den Behälter 58 hineingedrückt. Der Arm 20 wird dann mit
Hilfe des Hubkolbens wieder angehoben und kann eine weitere Drehung in umgekehrter Eichtung ausführen, wobei die Feder 30
wiederum die Führungsnut wechselt, und in eine Stellung oberhalb der Aufnahmestation zurückkehrte, um eine durch das Rohr 48
eingeführte Flasche aufzunehmen»
Man erkennt, daß keine dieser Bewegungen besondere Vorsicht erfordert, da die senkrechten Bewegungen durch die Hublänge des
Hubkolbens begrenzt werden, während die Drehbewegungen durch das Einrasten in den Nuten bestimmt werden. Im übrigen gestattet
das Fenster 10 die Beobachtung der Bewegungen. Die Zentrierung der Flasche auf der Nadel ist stets gesichert, und es besteht
keine Gefahr einer Beschädigung der Nadel durch irgendeine ungeschickte Bewegung. Eine Vorrichtung dieser Art hat zehn Monate
lang bei täglich sechs Abfüllvorgängen befriedigend gearbeitet, ohne daß es jemals nötig war, die Nadel auszuwechseln. Die Proben-
abfüllvorriciitung kann in einfacher Weise auch von einer ungeübten
Bedienungsperson betätigt werden, und diese ist erforderlichenfalls
durch das Bleigehäuse in wirksamer Weise gegen radioaktive Strahlung oder Kontamination geschützt.
Die Vorrichtung kann in einer teilweise oder ganz aktiven bzw. heißen Zone angeordnet sein, wobei wegen der Geschwindigkeit
des Abfüllvorgangs die Bedienungsperson nur während einer sehr geringen Zeit der Strahlung ausgesetzt ist.
Ein Transport der Vorrichtung von einer Stelle zur anderen wird erleichtert durch ihre geringen Abmessungen und ihr kleines
Gewicht. In bestimmten Fällen kann die Vorrichtung mittels an der Platte 88 befestigter Ringe 102 (Fig. 2) beispielsweise
an einem vorhandenen Gestänge aufgehängt werden,
Verschiedene Abänderungen der beschriebenen Ausführungsformen
sind selbstverständlich möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Claims (11)
1.) Probenabfüllvorriclitung für eine Flüssigkeitsentnahnieanlage,
insbesondere für radioaktive Flüssigkeit, gekennzeichnet durch folgende am Boden eines dichten Gehäuses (1) befestigte Einrichtungen;
Eine Station (36) zur Aufnahme einee zu füllenden Flasche (6), eine Abfüllstation (2), die mit einem Behälter für die
abzufüllende Flüssigkeit verbunden ist, und eine Station (38) zum Abführen der gefüllten Flasche, sowie durch folgende an der
Decke des Gehäuses angeordnete Einrichtungen: Ein verschiebbares Führungsrohr (48) zum Einführen einer zu füllenden Flasche bis
zur Aufnahmestation (36), einen Hubkolben (14,18) zur Betätigung
eines zum Manövrieren der Flasche zwischen den drei Stationen schwenkbaren und an jeder Station absenkbaren Armes(20), und
i)
einen verschiebbaren Stößel/zum Ausstoßen der von dem Arm (20)
at)
umgekehrt gehaltenen Flasche in die Ab führ st at ion/»
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (16) des Hubkolbens eine Feder (30) zur drehfesten
Führung aufweist, die mit Längsnuten in der Kolbenstangea.-führung
zusammenwirkt,
3«) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Arm (20) zum Manövrieren der Flasche im rechten Winkel an der Kolbenstange (16) befestigt ist und eine zu der Kolbenstange
parallele Ausnehmung/zur Aufnahme der Flasche/aufweist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet, daß die
Öffnung (40) zur Aufnahme der Flasche beidseitig offen ist und
eine Innenschulter (42) als Anlage für den Piaschenboden aufweist;
wobei die Flasche durch eine Klemmdichtung (46) festgehalten wird.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abfüllstation von einem durch den Gehäuseboden tretenden Pfropfen (2) gebildet wird, der an einem Ende ein Verbindungsrohr zu dem Behälter der abzufüllenden Flüssigkeit und am anderen
Ende eine zu diesem Rohr koaxiale Abfüllnadel (4) trägt.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschiebbares Rohr zur Zuführung eines Transportbehälters
für die gefüllte Flasche zur Abführstation (38) durch die Gehäusedecke hindurchtritt und durch eine Feder in seiner oberen Stellung
gehalten wird.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr zum Einführen des Behälters und der Stößel jj64) abnehmbar
ausgebildet und abwechselnd in dieselbe Öffnung der oberen Gehäusewand einsetzbar sind.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7? dadurch gekennzeichnet,
daß die Abführstation (38) ein sich durch den Gehäuseboden erstreckendes Rohr (56) zur Aufnahme des Behälters und einen im
Boden verschiebbaren Schieber (66) aufweist, der dieses Rohr von einer Abführleitung (68) trennt.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse eine Einrichtung zum Regeln (84) und Überwachen
(86) des in dem Gehäuse herrschenden Unterdrucks vorgesehen ist =
10.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse zweiteilig ausgeführt ist, wobei sein oberer Teil bzw. sein Deckel den Hubkolben, die verschiebbaren Eohre
und die Einrichtungen zur Druckkontrolle trägt.
11.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß in einer der Seitenwände/ein Beobachtungs-
(10)
fenster/angeordnet ist.
fenster/angeordnet ist.
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