DE2118193A1 - Substituierte Halogenalkansulfonani hde - Google Patents
Substituierte Halogenalkansulfonani hdeInfo
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- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C311/00—Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
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- C07C311/02—Sulfonamides having sulfur atoms of sulfonamide groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton
- C07C311/09—Sulfonamides having sulfur atoms of sulfonamide groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by at least two halogen atoms
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Description
PATENTANWÄLTE
Dr.-lng. HANS RUSCHKt QipMng.H^NZ A6ULAR
Dr.-lng. HANS RUSCHKt QipMng.H^NZ A6ULAR
BERLUi 33
Auflu»te-V!ktoria-Slf*l· OS
Auflu»te-V!ktoria-Slf*l· OS
Minnesota Mining and Manufacturing Company,
Saint Paul, Minnesota 55101, V.St.A.
SuDStitulerte Halogenalkansulfonanillde.
Die Erfindung betrifft suostituierte HalogenalkansulfonanilideV
in denen das Anilidphenyl und ein anderes Phenyl durch eine Gruppe verbunden sind, die -CHOH-, -CHOHCH^-, -C(CH,)OH- oder |
-C(C-H )0H- sein kann, und die Pnenylringe gegeoenenfalls
suDStituiert sind. Diese Verbindungen sind physiologisch wirksam,
z.B. als entzündungswidrige Mittel, als Mittel gegen Mikroorganismen oder als Herbizide. Bestimmte substituierte Halogex:-
alkansulfonanilide sind oekannt. So sind solche Veruindun^en,
in denen der Anilidriiig an eiaeii Phenylring durch eine Carbonylgruppe
gebunden ist, bekannte entzündungswidrige Mittel ( s.z.B. britiscne Patentscnrift 1 I98 301). Im Gegensatz- zu den Verbindungen
gemäss der Erfindung sind derartige Veroindungen hoch
aromatisch und Resonanz-stauilisiert, weil die beiden Phenyl- ringe
durcn die pi-Elektronen-reiche Caruonylgruppe veruunden
sind und dadurch ein längeres konjugiertes System vorliegt.
109846/193 6
: ^r ^, - BAOORKSINAt
« a -■
Gemäss der Erfindung ist ,eine Klasse von Verbindungen der Formel
geschaffen worden, in der R,. eine niedere Halogenalkylgruppe
mit mindestens einem Halogenatom, das an das alpha-Kohlenstoff-•
atom gebunden ist, oder 2 Halogenatomen, die an das oeta-Kohlenstaffatöm
geounden sind, bedeutet, R "Wasserstoff, ein pharmazeutisch
verträgliches Kation, Alley 1 mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen oder- ein Mitglied der Gruppe π oedeutet, in der A
-C-A-Q
Sauerstoff oder eine .Kohlenstoff--Kohlenstoffwindung-und Q ein
niederer Alkylrest ist und Y und Y1 unaohängig von einander
Hydroxy, Acetojxy, Amino, Halogen oder'Alkyl oder Alkoxy mit 1
Dis > Kohlenstoffatomen sind, η und n* unaohängig voneinander
0, 1 oder 2 sind und L -CHOH-, -CHOHCH2-, -C(CH3)OH- oder
-C(C^H,-)OH- (worin Cj.Hj- einen Phenylring darstellt) bedeutet.
Die Erfindung stellt ausserdem Verfahren zur Herstellung und
Anwendung der Verbindungen zur Verfügung.
Der Ausdruck "niedere" in Verbindung"mit Substxtuentengruppen
(-resten) bezieht sich hier auf Gruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoff atome enthalten.·. ;.; .--.·"
R kann ein gerad- oder verzweigtkettiger Perhalogenalkylrest
oder ein teilweise..halogeniert er Alkylrest sein, und das Halogen
kann Fluor oder Chlor, und vorzugsweise Fluor, sein. Wie ooen ----angegeben
ist, soll R mindestens ein: Halogen enthalten,.· das an
,Χ.
das alpha-Kohlenstoffatom gebunden ist, oder wenn kein Halogen
an das alpha-Kphlenstoffatom gebunden ist, mindestens-.ü ..Halogene
enthalten, die an das beta-Kohlenstoffaturn gebunden sind»:Me «··
Halogenalkydreste können entweder nur,, eine Halogenart·· enthalten-;
ΊΟΒ8Λ6-/1 93 S
■ - Ί>
- M 29bd
■ (z.B. können sie Fluoralkylreste sein) oder gemischte Halogene
enthalten. "Wenn gemischte Halogene vorliegen, ist es vorteilhaft,
wenn ein oder mehr Fluoratome je Chloratom vorhanden sind. Eine bevorzugte Verbindungsklasse ist eine solche, in der R,r
Perfluoralley 1 ist. Am meisten sind Veroinaungen bevorzugt, in
denen R-. Trifluormethyl oder Difluormethyl ist, weil diese Verbindungen im allgemeinen als entzündungswidrige Mittel am
meisten wirksam sind.
Der Rest R ist vorzugsweise Wasserstoff oder ein pharmazeutisch
verträgliches Kation. Verbindungen, in denen H AlleyI oder
0 j
"
-C-A-Q, geinäss der ooen gegeoenen Definition 1st;,, sind im ail- ^
gemeinen vieniger wirksam als die entsprechenden Verbindungen, in denen R Wasserstoff oder ein pharmazeutisch verträgliches
Kation ist, oowohl sie gegenüber Säugetierarten häufig weniger
toxisch sind.
Verbindungen, in denen die Halogenalkylsulfonarnidgruppe sich
in meta-Stellung zu der L-Gruppe Defindet, werden zur Zeit
ebenfalls bevorzugt, wie auch Verbindungen, in denen L -CHOH-ist.
Es scheint, dass der wirksame VerDindungstyp diejenige Verbindung
ist, in der R Wasserstoff ist, und dass andere R-Gruppen umgewandelt
werden, so dass sie in vivo zu dem wirksamen Veroindungstyp führen, wobei die Erfindung in keiner- Weise auf diese
Theorie oeschränkt sein soll,Wenn eine Verbindung, in der R einwandere Gruppe als Wasserstoff ist, einen besseren therapeutischen
Index (LDp-n/ED^K) hat als die entsprechende Verbindung,
in der R Wasserstoff ist, kann diese VerDindung für eine therapeutische Behandlung bevorzugt vier den.
Verbindungen gemäss der Erfindung, in denen R ein pharmazeutisch verträgliches Salz ist, stellen olosse Abwandlungen des
basischen wirksamen Verbindungstyps dar. Einige Verbindungen
verschaffen jedoch Vorteile, wie z.B. eine verbesserte Aosorp-
in.q«ifi / 1 ς,;;<ς
BAD
9 1 1 ° 1 Q
tion sowie geeignete Lösliehkeits- und Staoillrabseigenschafteri
und andere Vorteile, die nach Kenntnis des Facumanns mit solchen
Salzen erzielt werden können.
Verbindungen, in denen η und nf 0 sind (d.h. in denen die Ringe
mit Ausnahme der Halogenalkansuli'oriarnid- una -L-Gruppen unsuustituiert
sind), werden bevorzugt. Wenn Y una/oder Ys jedoch.
Halogen ist bzw. sind, ist dieses vorzugsweise Fluor" oaer Chlor..
Ausserdem ist ozw. sind, wenn Y oder Y1 Hydroxy oder Amino äst,
η und/oder n! vorzugsweise 1.
Die Verbindungen gernäss der Erfindung sind sauer, wenn R
stoff ist. D.~her bilden sie Salze, 2.3. Verbindungen dex' Formel I,
in der Ii ein pharmazeutisch verträgliches Kation ist. Das sind im allgemeinen Alkalimetall- (z.B. Lithium-, Natrium- und Kalium-),
Erdalkalimetall- (z.B.Barium-, Calcium- und Magnesium-) und andere
Metallsalze (z.B. Aluminium-, Zink- und Eisen-), Ammonium-
und Aminsalze. Zu den Aminsalzen gehören die Salze von aliphatischen
(z.B. Alkyl-), aromatischen und heterocyclischen Aminen, sowie auch solche, die ein Gemisch dieser Strukturtypen darstellen.
Zur Herstellung der Salze gernäss der Erfindung geeignete Amine können primär, sekundär oder tertiär sein und enthalten vorzugsweise
nicht mehr als 20 Kohlenstoffatome.
Die Salze gemäss der Erfindung können durch Behandlung der sauren
Form (Verbindungen der· Formel I, in der R Wasserstoff ist) mit einer stöchiometriscne^r-äquivalenten Menge einer geeigneten 3a.se
unter milden Bedingungen hergestellt werden.
Zu geeigneten Basen für die Verwendung iur Hers teilung der Metallsalze
gehören Metalloxide, -hydroxiae, -carbonate, -oicaroonate '
und -alkoxide. Einige Salze können auch aurcii Kationenaustausch-reaktionen
(durch Umsetzen eines Salzes gemäss der1 Erfindung .. mit einem organischen oder anorganischen Salz nach einer Kationenaustauschreaktion)
hergestellt werden. Zu den ox"-ganischen Aminsalzen gehören z.B. Salze vom Morpholine Methylcyclohexylamin,
Glucosamin und. dergleichen. Diese Salze und die Ammoniumsalze
" ■ incift£fi/i93S
BAD ORIGINAL
M 2^68
können hergestellt werden, indem man die saure Form mit der
geeigneten organiscrien Base odex· mit Arnnioniarjinydroxia umsetzt.
Die Salze gemäss der Erfindung werden häufig aurch Umsetzen
der Vorlauf ervertjindungen in wässriger Losung Hergestellt.
Diese Lösung kann eingedampft werden, um so das δε,ΐζ der 'Verbindung,
ini allgemeinen als trockenes Pulver, zu ergeoen. In einigen Fällen kann es einfädler sein, ein nlont-wässriges
Lösungsmittel, Wie z.ß. Alkonole, Aceton s\u-w., zu verwenden.
Di v. erhalte: e Lösung wird dann so behandelt,., dass das Lösungsmittel
entfernt wi,/d, z.B. unter vermindertem Druck eingedampft.
Weil viele der Salze wasserlöslich sind, können sie häufig in
Form ihx'er wässrigen Lösungen, angewendet werden. Ausserdem
können sie zur Herstellung von pharmazeutischen Zubereitungen ' in der Form von Kapseln zur oralen Verabreichung verwendet
werden.
Im allgemeinen werden die Verbindungen geiiiäss der Erfindung, in
denen R V/asserstoff oder Alkyl und L -CHOH- ist, durch
Reduktion der entsprechenden Benzopnenone nach dem folgenden Formelschema
II
hergestellt, worin R. , Y, Y1, η und η1 die oueh angegebene
Bedeutung haben una M-RV, ein Reduktionsmittel ist oder aus
kombinierten Reagenzien -oesteh-t. M Ή^'kann ein komplexes Metallhydrid,
wie z.B. Natriurriborhydi-id, Litniumaluminiumhydrid, eine
chemiscae Reduktlonsmittelkombinatioh, wie z.B. Zink und Natriumhydroxid
in "Äthanol odei' ein katalytisches Jicauktionssystem,
10984 6/1935
·■ O "~
M Ü'jbu
wie z.B. Wasserstoff und Palladium auf Konle, sein. Ss ist
festgestellt worden, dass tratriumoor-iya^ia im allgemeinen
wirksam und genügend selektiv ist, und es scellt aas bevorzugte
Reduktionsmittel dar.
Das Benzophehon, α^ε i-edusiert wer-aen soll, wird in einem geeigneten
Lösungsmittel für Reduktionen mit Matriurnjorriydrla,
wie z.B. in Methanol, gelöst unu aann mit einen, leichten ücerschuss
(bis zu 10 ,.>) von Natriumuornyaria ixi iJatriumhydi-oyr.idlösung
behandelt. Es ist im allgemeinen vorteilhaft, dieses
Zugeben unter 10 C vorzunehmen, um heftige e^-otnerrrie Reaktionen
zu vermeiden. Diese Umsetzung kann innerhalb von 15 Minuten ois zu mehreren Wochen bei Raumtemperatur verlaufen.
1 Tag stellt.im allgemeinen eine ausreicnenäe Reaktionszeit
oei dieser Temperatur oei einer tJmsetzuii--; in einem kleinen
Maßstab dar. Kürzere' Reaktionszeiten wex-den oei höiieren Temperatui-en
angevfendet.
OH
ι
ι
Die Verbindungen gemäss der lii-fina^iig, ^ei aenen j_. -CE-CH^-
und R Wasserstoff ist, werden vorzugsvreise auren Kondensation
von Alkali met all salzen von
aer Formel ■ '
aer Formel ■ '
ii:
mit Grignards Reagenzien, z.B. mit Benzylmagnesiurnehloxad, in
einem geeigneten Lösungsmittel, wie z.B. Tocrahydrofuran, hergestellt.
Verbindungen geraäss der Erfindung, in denen L -C(CH-,)OH-
oder -C(J^)OH- und R Wasserstoff ist, wei-aen vorzugsweise
durch Umsetzen von Alkalimetallsalzen von Benzophenonen der
Formel II mit Methyl- oder Phenyl-Grignax^ds Reagenzien., z.B.
109846/1935
BAD OBIGtNAL
'mit Methylmagnesiuinjodicl, Metnylmagnesiumuroiuia, Phenylmagnesiumoromid
und FiienylrnagnesLumjodid,- hergestellt.
Übliche iletiiodeii .,ur -Isolierung der Produkte können angewendet
viei'den. Die oasisehe Lösung wird im allgemeinen'angesäuert,
das Produkt wird mit Dläthylather, Diciilormetiian und -dei'gl.
extraliiert. Das Reinigen der Produkte kann aui'cii Destillieren,
Umkristallisieren, Elutionschronu.tograpb.ie unü üergl. oewerkctelligt
werde·:. Häufig vier den Öle erhalten, die sich nicnt
kristallisieren oaer destillieren lassen, es können aber die
chemische Analyse und die Spektralanalyse benutzt werden, um
die Strukturen solcner Öle zu
Zur Herstellung der Verbindungen gemäss der Erfindung, in denen ^
R niederes Alkyl ist, können Veroindungen der Formel I, worin
R ein Metallion, z.B. natrium oder Kalium, ist, mit einer stöehionietrisciien Menge Alkyloromid oder -jodiu oder einem
Dialiiylsulfat in einem geeigneten Lösungsinifeel, wie z.3.Aceton,
uir;esetst werden. Nach einem alternativen VJeg können zunäcnst
di_; Metallsalze von den entspi'eciienden interiüediären Benzophenonen
(Fci'inel II) odei" Formylhalogenalkansuifonainiden (Formel
III) in die intermediären N-Alkyiverbindungen umgewandelt
v/erden und diese äann mit Reduktionsmitteln oaer Grignards
Reagenzien unter Bildung der N-Allzylver-bindungen der Foi-mel I
umgesetzt v;erden.
0 I
Die Verbindungen gemäss der Erfindung, in denen R -C-A-Q, ist,
werden vorzugsweise durch Umsetzung von Veroinä^ngen der Formel
I, in denen R ein Metallion ist, mit einem Acylierungsifittel
der Formel IV, D-C-A-Q, in der Q und A den oben angegebenen
Definitionen entspricht und D Halogen, vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom, ist oder den Rest eines Anhydrids, d.h. einer
Acyloxygruppe, darstellt, hergestellt. Die Verbindungen, in denen 0
R -C-A-Q und L -CHOH- ist, können auch durch Reduktion der.
10 9846/1936
um
BAD ORJGlNAt
■entsprechenden intermediären N-substituierten Benzophenone
unter Verwendung von Reduktionsmitteln, wie z.B. Natriumborhydrid
oder Wasserstoff und Palladium auf Kohle, hergestellt werden. Eine grosse Vielfalt von Acylierungsmitteln der Formel
IV können zur Herstellung der Verbindungen gemäss der Erfindung angewendet werden, wie z.B. Aeylhalogenide oder -anhydride,
■Halogenformiate und dergleichen. Diese Verbindungen stehen entweder
direkt zur Verfügung oder sind, wie in dem Fall bestimmter Chlorformiate leicht aus Phosgen und dem entsprechenden Alkohol
herstellbar.
Die intermediären Benzophenone der obigen Formel II, in der R Wasserstoff ist, werden durch Kondensation eines Aminobenzophenons
mit einem Halogenalkylsulfonylhalogeriid oder -anhydrid
nach dem folgenden Formelschema hergestellt:
RxSO2M
+HX
In diesem Formelschema entsprechen R , n, n1, Y und Y* den
oben gegebenen Definitionen und stellt X ~ein Halogenätom,
vorzugsweise Chlor oder Fluor,, oder die entsprechende Anhydridgruppierung
-OSOpR (wobei R die oben angegebene Bedeutung hat J dar»;Annähernd äquivalente Anteile der ReaktIonsteilnehmer
" O G
werden bei Temperaturen^ die meiiitens zwischen etwa -15 und 150 C
liegen können, zusammengebracht» Iiötigenfalls oder gewünschten- .
to stm /it 3 t
BAD ORIGINAL
faJLs wird die Umsetzung in einem Druckkessel durchgeführt. Die
Umsetzung wird vorzugsweise, aber nicht unbedingt, in Gegenwart
eines Säureakzeptors, wie z.B. den Alkali- oder Erdalkalimetallcarbonaen
und -bicarbonaten oder einem tertiären Amin, wie z.B. Pyridin, Triäthylamin oder Ν,Ν-Dimethylanilin, ausgeführt.
Die Menge des Säureakzeptors kann weitgehend variiert werden; ein Überschuss von 10 Mol-^ä gegenüber der Basenmenge, die ausreichend
wäre, die freigesetzte starke Säure (HX) zu binden, wird im allgemeinen angewendet.
Die Kondensation wird gewöhnlich in Gegenwart, eines geeigneten
inerten organischen Lösungsmittels durchgeführt. Beispielhafte . '
Lösungsmittel, die für diesen Zweck geeignet sind, sind Methylen-chlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol, Toluol,
Bis(2-methoxyäthyl)äther, Acetonitril, Nitromethan und dergleichen .
Nach Beendigung der Umsetzung kann das Produkt, wenn das Lösungsmittel
für die Umsetzung nicht mit V/asser mischbar ist, mit einer verdünnten wässrigen basischen Lösung extrahiert werden.
Das Produkt, in der Form eines Salzes, das im allgemeinen in der wässrigen Schicht löslich ist, wird aus dieser durch Zugabe
einer Mineralsäure, wie z.B. Salzsäure oder Schwefelsäure, ausgefällt
und durch Abfiltrieren aufgefangen. Nach einem alternativen Weg kann das als Produkt erhaltene Gemisch mit wässriger
Salzsäure gewaschen werden, dann das Lösungsmittel im Vakuum verdampft und der Niederschlag in einer verdünnten wässrigen
Basenlösung ,gelöst werden, die dann mit Dichlormethan gewaschen und mit Entfärbungskohle behandelt wird. Das in der Form eines
Salzes vorliegende Produkt wird dann, wie ouen beschrieben, in die saure Form überführt und isoliert.
Wenn das Lösungsmittel für die Umsetzung mit Wasser mischbar ist,
wird das Produkt im allgemeinen durch Verdünnen der Reaktions-
_mischung mit Wasser erhalten. Das Produkt, eine feste Substanz
oder ein Öl, wird abgetrennt und nach üblichen Methoden gereinigt.
109846/1935
Die nach den verstehenden Verfahrensweisen hergestellten Verbindungen
sind kristalline Festsubstanzen, dia im. allgemeinen durch
Umkristallisation aus wässrigem Alkohol, Trichloräthylen, Hexan, Benzol-Hexan-Gemischen und dergl. gereinigt werden. Es ist festgestellt
worden, dass die EIutionsChromatographie eine geeignete
Reinigungstechnik darstellt.
Die intermediären Formylhalogenalkansulfonanilide
worin R , Y und η die oben angegebene Bedeutung haben, werden
aus bekannten Verbindungen durch Sulfonylierung der entsprechenden Dialkoxymethylanilide nach dem allgemeinen Verfahren,
das zur Herstellung der Benzophenone (JI) angewendet wird, und
Rühren des^ Produktes mit wässriger Säure (HCl) unter Bildung
.der gewünschten Verbindung in situ hergestellt. Die Reaktionsbedingungen
und die Verfahren zur Isolierung und Reinigung entsprechen eoenfalls denen, die zur Herstellung der intermediären
Benzophenone angewendet werden.
Ein weiteres und bevorzugtes Verahren zur Herstellung der Benzophenone
der Formel II, in denen Y oder Y* Hydroxy ist, besteht
in der Abspaltung der Alkoxygruppe von entsprechenden Sulfonaniliden,
in denen Y oder Y* Alkoxy ist. Dieses kann in bequemer
Weise mit Jodwasserstoff-Essigsäuregemischen vorgenommen werden.
Andererseits können andere bekannte Methoden zur Ätherspaltung,
wie z.B. mittels Bromwasserstoff-Essigsäure, angewendet'werden.
Wenn R in den Verbindungen der Formel II Wasserstoff ist, ist dieser Wasserstoff saurer Natur» Daher bilden diese Verbindungen
leicht Alkalimetall-, Erdalkalimetall- sowie Aminsalze und dergl.
109846/1935
•Salze. Viele Salze der Benzophenone können in einfacher Weise
durch Zugabe der stöchiometrischen Menge von der gewählten Base
als Lösung in einem inerten Lösungsmittel zu der sauren Verbindung hergestellt werden. Die erhaltene Lösung wird zur Entfernung des Lösungsmittels behandelt, z.B. unter vermindertem
Druck eingedampft.
Verbindungen der Formel II, in denen R Alkyl ist, werden leicht durch Unisetzen der Verbindungen der Formel II, in denen R
Wasserstoff oder ein Kation darstellt, mit einem Alkylhalognid
hergestellt. Dieses Verfahren zur Alkylierung ist als solches
bekannt.
Geeignete Halogenalkansulfony!anhydride und -halogenide ( z.B. *
Chloride und Fluoride ) zur Verwendung als Ausgangsmaterialien bei diesen Verfahren sind als solche bekannt, wie z.B.s -
FIuormethansulfonylchlorid,
Fluorchlormethansulfonylchlorid, .
Difluormethansulfonylchlorid, *
Dichlormethansulfonylehlorid, 2,2,2-Trifluoräthansulfonylchlorid,
Trif luorme "thansulf onylehlorid,
1,1,2,2-Tetrafluoräthansulfonylehlorid,
Bronimethans'ulf onylehlorid,
2ί2,3,3-Tetrafluorpropansulfonylehlorid, g
2-Hydroperfluorpropansulfonylchlorid und viele andere '
Verbindungen,
Die zur Herstellung der Benaophenone der Formel II verwendeten
Aminobenzophenone sind im allgemeinen in der chemischen Literatur besehrieben oder können aus. entsprechenden bekannten substituierten
Nitrobensophenonen dürah Reduktion gewonnen werden. Ii»gend~
welche nicht speziell in der chemischen Literatur beschriebenen■
Nitropensophenone oder Aminobenzophenone werden nach Verfahren,
die in der Literatur zur Herstellung analoger Verbindungen
109846/1935 " ί
ORIGINAL
bekannt sind, hergestellt. Beispiele für solche Ausgangsmate-
; rialien sind:
5-Ämino-2-chlorbenzophenon,
j5--Amino-4' -f luorbenzophenon,
^-Amino-5-brombenzophenon,
3-Amino-4' -äthylbenzophenon,
^-Amino-2'-äthoxybenzophenon,
3-Amino-4'-äthoxybenzophenon und dergleichen.
Wie oben angegeben ist, sind die Verbindungen gemäss der Erfindung
wirksame entzündungswidrige Mittel und haben -einige Verbindungen ausserdern eine Wirksamkeit gegen Mikroorganismen und
als Herbizide. In jedem Fall ist die Wirksamkeit unter Anwendung
von anerkannten Klassifizierungsverfahren ermittelt worden.-Die Verbindungen mit einem besonderen Wert als Mittel gegen
Mikroorganismen sind solche, in denen R Wasserstoff und. Rr.
Perhalogenalkyl ist.
Diejentzündungswidrige Wirksamkeit kann in einfacher Weise unter
Anwendung Destimmter Versuchsmethoden zum Testen der Fähigkeit
dieser Verbindungen, einem lokalen Ödem entgegenzuwirken,' was
eine Eigenschaft für die entzündungswidrige Ansprechbarkeit ist, (Ödemtest am Rattenfass) sowie dem Auftreten der Erythernbildung
durch eine Entzündung (Erythemtest am Meerschweinchen) entgegenzuwirken,
gezeigt Vf er den. ;
Der Ödemtest wird an ausgewachsenen weiblichen Ratten durchgeführt. Eine Gruppe von 10 Ratten dient als unbehandelte Kontrolle,
während eine andere Gruppe von 10 Ratten die Testverbindungen zu verschiedenen Zeitpunkten vor dem Induzieren des Ödems, im
allgemeinen 15 Minuten, eine Stunde und/oder 18 Stunden, erhie'lt.
Die Testverbindungen wurden als Suspension in 4 $iger wässriger:
Gummi arabicum-Lösung ("aeacia"-Lösung) verabreicht. Ein Ödem
wurde durch plantare Injektion von 0,5 % Karrageenin (0,1 ml/Fuss)
in den rechten Hinterfuss induziert. Der linke Hinterfuss erhielt
109846/193 5
BAD OFUGlNAL
ein gleiches Volumen von 0,9 /öiger physiologischer Kochsalzlösung.
3 Stunden später wurde das Volumen jeder Hinterpfote plethysmographisch bestimmt. Das Ödem wurde in Form der Volume
nver gross e rung des Pusses, in den das Ödem erzeugende Mittel
■injiziert worden war, bestimmt (Volumen des "ödembildenden
Fusses" abzüglich des Volumens des "Fusses mit physiologischer 'Kochsalzlösung"). Die prozentuale Hemmung der Ödembildung wird
berechnet, indem man die mittlere prozentuale Vergrösserung des Ödems in dem ödembildenden Fuss der mit dem Mittel behandelten
Gruppe graduiert oder eins'tuft und mit 100 multipliziert.
Eine wirksame Dosis ist eine solche, die zu einer statistisch ' M
signifikanten Hemmung des induzierten Ödems, im allgemeinen "~
zu einer etwa 30-35 ^igen Hemmung, führt.
Führende Veröffentlichungen über diese Methode sind;
1. Adamkiewicz u.a., Canad.J.Biochem.Physio.J>3, 332, 1955.
2. Selye, Brit.Med.J., 2, 1129, 1959 und
3. Winter, Proc.Soc.Exper.Biol.Med. 111, 544, I962.
Der Erythemtest wird an ausgewachsenen Albinomeerschweinchen beiderlei Geschlechts und mit einem jeeiligen Gewicht von
400 - 600 g durchgeführt. Das Haar wird von dem Bauch der Tiere
mit einem haarentfernenden Mittel am Nachmittag des Tages, der vor dem Tag liegt, an dem die Meerschweinchen zum Testen benutzt
werden sollen, entfernt. Eine Gruppe von 5 Tieren dient als nicht^behandelte Kontrolle, während eine andere Gruppe von 5
Tieren die Testverbindung 30 Minuten, bevor die Tiere ultraviolettem
Licht direkt ausgesetzt werden, erhalten. Zur Erytheminduzierung werden die Tiere auf bzw. in einer schmalen Tierbox
fixiert. 3 runde Abschnitte (mit einem Durchmesser von 6-8 mm) des ventrolateralen Abdominalfc>ereichs des Tieres wird dann
einer eingestellten Menge an ultravioletter Strahlung ausgesetzt. .2 Stünden nach dem Bestrahlen wird das Erythem innerhalb von
0-5 unter Berücksichtigung der Intensität und der Vollständigkeit
(vollständige oder teilweise Kreise) bewertet. Die Höchst-
109846/193S
m 2960
bewertung je Tier ist I5. Die prozentuale Hemmung wird.aaf
Basis.der mittleren Bewertung für die behandelte Gruppe gegen
die nicht-behandelte Gruppe berechnet. Eine wirksame Dosis
wird als solche angenommen, wenn sie zu einer statistisch signifikanten Hemmung des induzierten Erythems, im allgemeinen
einer 35-40 yiigen Hemmung, führt.
Zu Abwandlungen dieses Tests gehören Veränderungen hinsichtlich
der Zeit und der Art der Verabreichung des Medikaments»
Führende Veröfientlichungen über diese Methode sind:
1. Wilhelmi, Schweiz.Med.Wschr. 79, 577, 1949 und
2. Winder u.a., Arch. Int. Pharmacodyn. II6, 36I, 1958.
Die Verbindungen gemäss der Erfindung werden vorzugsweise oral
verabreicht., um Symptome von Entzündungszuständen bei Säugetieren
zu milde.rn, z.B. als 4 foige Gummi arabicum-Suspensionen,
können aber auch parenteral veraoreicht werden. Die Mengen" be~
tragen im allgemeinen etwa 1 bis 500 mg/kg Körpergewicht des
zu behandelnden Säugetieres.
Die Wirksamkeit der erfindungsgemässen Verbindungen gegenüber
Mikroorganismen wurde unter Anwendung anerkannter Klassifizierungsverfahren, die auf den von Vincent, J.G. und Vincent, Helen
W., Proc.Soc.Exptl.Biol.Med. 55, 162-164, 1944 und Davis, B.D.
and Mingioli, E,S., Jour.Bact. 66, 129-136, 1953, Deschriebenen
Methoden beruhen, bestimmt.
Die nachfolgenden Beispiele dienen dex weiteren Erläuterung
der Erfindung, ohne deren Umfang zu beschränken. Alle Schmelzpunkte
sind unkorrigiert. Alle.Teile beziehen sich auf das Gewicht,
falls es in den Beispielen nicht anders angegeben ist.
109846/193 5
m 2968
3-Benzoyldifluorriietiiansulfonanilid (7,7 g, 0,025 Mol) wird in
Methanol (50 ml) gelöst, die Lösung wird auf unter 5° C abgekühlt
und mit Natriumoorhydrid (1,3 g, 0,030 mol) in 10 ;iiger
Natriuinhydroxidlösung (25 ml) 30 Minuten lang behandelt. Die
Lösung -wird oei Kaumtemperatur 1,5 Stunden gerührt und dann
mit V/asser (50 nil) verdünnt. Das Natriurnsalz des substituierten
Benzhydi'ols wird nicht isoliert, sondern die Lösung wird mit ·
5 ,.iger Salzsäure bis zur sauren Reaktion versetzt. Die Lösung
wird dann mit Dichlormetiian extrahiert, die Extrakte werden
über Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wird im
Vakuum entfernt, wobei ein Öl emalten wird. Das Öl kristallisiex't
se-ix- schwer unter Kratzen und Kühlen zu 31 -(Pheny !hydroxy methyl)äifluormethansulfonanilid,
Schmelzpunkt von 77,5 - 79 C nacii dem Umkx'istallisieren aus Cyclohexan.
| Analjrse: | füi· ( | G; | ;j C | 7 | ,ο Η | ■fi N |
| Bereennet | 53, | 7 | 4,2- | 4,5 | ||
| 53, | 4,1 | 4,4 | ||||
| Beispiel 2 | H1^F2NO-S: | |||||
| cfunden:' | ||||||
Unter· Anwendung p.aktisch des. gleicnen Verfahrens v/ie in dem
Beispiel 1 viirä weiss es, festes 3l-(Phenylhydro>:ymetiiyl)trifluormethansulfonanilid
mit einem Schmelzpunkt von 67,5 - 6'9
hergestellt. ■
-nO
| Analyse: | für C | )O C | ö | 3, | 7 | /-> | 4 | N |
| Berechnet | 50, | 4 | '3, | 7 . | 4 | ,2 | ||
| 51, | ,4 | |||||||
| J14H12F5NO5S: | ||||||||
| Gefunden: |
Die nachfolgenden Verbindungen werden aus den entsprechenden Benzophenonen unter Anwendung des gleichen Verfahrens hergestellt.
109846/1935
BAO ORIGINAL
Beispiel Verbindung . Schmelzpunkt
Nr. (0C)
Ί> 3l-(4-Chlorphenylhydroxymethyl)trifluar-
■methansulfonanilid 91-92 ·
.4 3l-(4-Methylphenylhydroxyraethyl)trifluor-
methansulfonanilid . 65-67
Weitere Verbindungen, die nach dem gleichen Verfahren hergestellt
'werdenj werden in der nachfolgenden .Tabelle mit den Schmelzpunk- -■
ten der intermediären Benzophenonvorläufer angegeben.
Beispiel Benzophenon Verbindung
Nr. . Schmelzpunkt Λ
| 5 | 116-119 |
| 6 | 133-136 |
| 7 | 135-137 |
| 8 | Öl |
| 9 | Öl |
| 10 | 105,5-107 |
| 11 | 122,5-124,5 |
| 12 | 118-120 |
| 13 | 116,5-118,5 |
| 14 | 136-137 |
| 15 | 131-133 |
| 16 | 118-120 |
3f-(Pheny lh?" droxymethyl)f luormethanlf
ild
sulf onanilid
4tHydroxy-3f-(Phenylhydroxymethyl)-trifluormethansulfonanilid
3l-(4-Chlor-2-methylphenylhydroxymethyl)
trifluormethansulfonanilid
N-Methyl-3t-(phenylhydroxymethyl)-trifluormethansulfonanilid
N-Äthy1-3f-(phenylhydroxymethyl)-trifluormethansulfonanilid
^'-(phenylhydroxymethylj^^^-trifluoräthansulfonanilid
3l-(4-Methoxyphenylhydroxymethyl)-trifluormethansulfonanilid
3t-(4-Methoxyphenylhydroxymethyl)-difluormethansulfonanilid
3'-(^-Methoxyphenylhydroxymethyl)-fluormethansulfonani1id
4i-(Phenylhydroxymethyl)trifluormethan-·
sulfonanilid
3l"(2-Hydroxyphenylhydroxymetnyl)-trifluromethansulfonanilid
3l-(4-Methylphenylhydroxymethyl)-fluormethansulfonani1iQ
109846/193 5
Sortsetzung:
| Beispxel Nr. |
Benzophenon Schmelzpunkt (°σ) |
| 17 | 127-129 |
| 18 | 101-102 |
| 19 | 72-74 |
| 20 | 92-95 |
| 21 | 95-97 |
| 22 | 154-136 |
| 25 | 106-ιοδ |
| 24 | 80-80,5 |
| 25 | 99-102 |
| 26 | 82-83- |
| 27 | 133-13% |
| 28 | 95-97 |
| 29 | 132-15% ' |
| Beispiel | 30 |
Verbindung
5f - (4-ChlorphenylhydroxyBiethyl} dif luormethansulfonanilid
'
3 f - ( 3-Chlorpheny Ihy droxyme thy I) tri fluormethansulfonanllid
5* -(2^ChlQrpher^lhydra:xymethyl) trif luormethansulfonanilid
. . "
5t-(2-Methylpb.enylhydroxyinethyl)trifluormethansulfonanilid
5 · - ( Pfiensrliiydroxyme thyl) perf luoräthansiiironanilid
3l - ( 4-Fluorphen3rihydf oxymethyl) trif luor-
metliansulfonanilid . . . . . .■ .
4l -Ciilor-3l - ( piieny Ihy droxyrne thy 1) tri f luor-
raethansiilfonanilid - .
5l - (Phenylhydroxymethyl) ^-hydro-perfluoräthansulf
onanilid
4 * -Chlo^r-3 * - C phenyIhydroxymethy 1) di fluorinethanstrlfonanilid
. ; .
4 * -Chlor-3 * - ( 4 -chlor pheny !hydroxy me thy 1)
trifittoraiethansulf onani Ii d
4 *-'-Chjtor-^1 -(4-f luorphenylhydroxymethyl)
trifluormethansulfonanilid
31-(Phenylhydroxymethyl)chlormethansiilf
onanilid
5f -Amino-3f "*-( PhenyIhydroxymethyl) tri -
sill fön
3*-(PhenyIhydroxymethyl)trifluormethansulf onanilid wird mit einer
äqruimolaren Menge von Hatriurnhydroxid in Aceton umgesetzt, dann wird
das Lösungsmittel im Vakuum entfernt, und es wird Katriuin-Cphenylhydroxymetliyl)trifluo^methänsuifonanilid
erhalten.
31-1098A6/1935
Beispiel 31 ' ' .
3-Benzoyltrifluormethansulfonanilid (16,5 g, 0,050 Mol) wird in
Äthanol (250 ml) geilt und unter Anwendung von Wasserstoffgas
mit einem Druck von etwa 5,2 kg/cm und Palladium auf Kohle
reduziert. Wenn die Masserstoffauf nähme aufhört, wird die
Lösung filtriert, dann wird.das Flltrat eingedampft, und es
wird 3r-(Phenylhydroxymethyl)trIfluormethansulfonanllId als
Öl erhalten. Das Produkt wird mittels ElutionsChromatographie, wie es In dem Beispiel 2 beschrieben ist, gereinigt. . .
Beispiel'32 .
K-Äthoxycarbonyi-j-benzoyltrifluormethansulfonanilld (10 g, .
0,025 Mol.) wird In Äthanol (150 ml) und 1,2-Dlmethoxyäthan
(150 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre gelöst, und Natrium- ;
borhydrid, (0,4-7 g, 0,0125 MOl) wird zugesetzt, und das Gemisch
wird über- Nacht bei Raumtemperatur gerührt..Die Lösungsmittel .
werden abgedampft und der Rückstand wird mit 5 tigern Natrium- hydroxid,
5 folger Salzsäure und dann mit Wasser gewaschen» Der
Rückstand wird dann mit Benzol extrahiert, die Extrakte werden
über Magnesiumsulfat getrocknet und die Lösungsmittel werden.
Im Vakuum entfernt. Dcts Produkt wird durch Elutionsehromatogra-r
phle auf neutralem Aluminiumoxid unter Bluieren mit Hexan, ·,
Hexan-Benzol, 'Benzol,- DI chlorine than und dann mit Äthanol, gereir,
nlgt. Die zweiten und die dritten Fraktionen werden- erneut ,. ;.
chromatographlert, dann vollständig getrocknet und ergeben in ·
Form eines klaren Öls N-Äthoxycarbonyl-^^phenylhydroxymethylr·
trifluoriaethansiilfonanilid. ' . *
Analyse!
Bereehn^t für- G17H1^F Ko5S ι 50#|i ^*0 ; 5*5
Cj; % H
3,9
3 Λ
-1-^-benzoyltrifluormethansulfonanilid wird nach dem ;
103846/1035 %
Verfahren des Beispiels 33 reduziert, wobei N-Propionyl-3-phenylhydrOxymethyltrifluormethansulfonanilld
erhalten wird.
2-Benzoyltrifluormethansulfonanilid (27,7 g* 0,084 Mol) wird
nach dem Verfahren des Beispiels 3I reduziert, wobei 2-Phenylhydroxymethyltrifluormethansulfonanilid
erhalten wird, das nach Aufreinigung durch Elutionsehromatographie und Umkristallisation
aus Trichloräthylen als weisse Festsubstanz mit einem Schmelzpunkt von 187,5-1-88,5° C erhalten wird.
Eine Losung von Phenylrnagnesiumbromid in Tetrahydrofuran wird
aus Magnesium (1,22 g, 0,05 Mol) und Brombenzol (7,85, g, 0,05
Mol) hergestellt. Zu dieser Lösung wird innerhalb von 2 Stunden (bei Raumtemperatur) eine Lösung von Natrium-3-benzoyltrifluormethansulfonanilid
(17,6 g, 0,05 Mol) in Tetrahydrofuran (75 ml) gegeben. Nach 3stündigem weiterem Rühren wird die Aufschlämmung
durch Eindampfen im Vakuum konzentriert, und dann wird der Rückstand mit 10 ^iger Schwefelsäure (100ml) behandelt. Das Gemisch
wird mit Diäthyläther. und Dlchlormethan extrahiert, die organischen
Schichten werden vereinigt und über Magnesiumsulfat getrocknet
und dann durch Eindampfen im Vakuum- konzentriert, wobei ein
Öl erhalten wird. Das Öl wird mittels Chromatographie auf Kieselsäure und Eluierung mit Trichloräthan und Benzol gereLnigt. Das
Produkt wird zweimal aus Cyclohexan umkriställisiert, und es werden weisse Kristalle von 3-(DiphenylhydrOxymethyl)trifluormethansulfonanilid
vom Schmelzpunkt 108,5-109*5° G exuialten.
| Analyse: | für | C20H16P3NO3S: | 59 | C - | 4, | H |
| . Berechnet | Gefunden: | 50 | ,.1 | 0 | ||
| ,2 | 1 | |||||
109846/1935
BAD ORIGINAL
Beispiel 36 -
3-Formyltrifluormethansulfonanilid (68.,7 g, 0,27 Mol) wird in
das Natriumsälz-übergeführt, indem man es mit" 270 ml In-Natriumhydroxidlösxing
verrührt und dann im Vakuum zu einem gelbbraunen Pulver mit einem Schmelzpunkt von 226-227° C (Zers.) wdampft.
Eine Lösung von Benzylmagnesiumchlorid in Tetrahydrofuran wird
aus Magnesium (3,64 g, 0,15 Mol) und Benzylchlorid (19,0 g,
0>15 Mol) hergestellt. Zu dieser Lösung wird Natrium-3-formyltrifluoi'methansulfonanilid
(13,1 g, 0,05 Mol) in Tetrahydrofuran (50 ml) gegeben. Die Lösung wird destilliert unddas
Tetrahydrofuran entfernt.'Benzol wird zugesetzt, und die Lösung
wird abgekühlt und dann nifc verdünnter Schwefelsäure gewaschen, und die Waschlaugen werden dann mit Dichlormethan extrahiert.
Die Benzol- und Dichlormethanfraktionen werden vereinigt und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird in verdünnter Natriumhydroxidlösung gelöst, und diese Lösung wird mit Dichlormethan
extrahiert, dann mit konzentrierter Salzsäure angesäuert, wobei 3-(2^PhSiIyI-I1-hydroxyäthyl)trifluormethansulfonanilid erhalten
wird; Durch wiederholtes Umkristallisieren aus Benzol und Behandeln
mit Entfarbungskohle werden weisse Kristalle mit einem
Schmelzpunkt von 101,5-103,5 C erhalten.
% N 4,0
| Analyse: | für | C15H14P3NO3S: | 52, | 2 | 4 | H |
| Berechnet | Gefunden; | 51, | 9 | 4 | ,1 | |
| ,3 | ||||||
| Beispiel 37 | ||||||
Methylmagnesiumbromid (0,075 Mol) in Tetrahydrofuran wird mit
Natrlum-3-benzoyltrifluormethansulfonanilid (16,3 g, 0,046 Mol)
in Tetrahydrofuran behandelt. Nach 3stündigem Rühren wird das Gemisch durch Eindampfen im Vakuum konzentriert, und der Rückstand
wird mit 10 fbigev Schwefelsäure behandelt und dann mit
Diäthyläther und Dichlormethan extrahiert. Die organischen
; ■ 109846/1935
Schichten werden vereinigt, über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand ist ein Öl,
und zwar 3-(l'-Pheny1-1'-hydroxyäthyl)trifluormethansulfonanilid,
das als Triäthylammoniumsalz isoliert werden kann.
-Phenyl-11-hydroxyäthyl)trifluorraethansulfonanilid wird
in Diisopropyläther gelöst, mit überschüssigem Triäthylamin er
wärmt, und die weisse Festsubstanz wird zweimal aus einem Gemisch von Isopropanol und Diisopropyläther umkristallisiert,
wobei Triäthylammonium-3-(l'-phenyl-1!-hydroxyäthyl^rIfluormethansulfonanilid
mit einem Schmelzpunkt von-124-126° C
erhalten wird. .
| Analyse: | für | /"1 ττ . TTi "ΝΤί*\ Ci (*f T | /ο Kj | 3 | i^ | H | 6 | N |
| Berechnet | Gefunden: | J15N: 56, | 7 | 6 | ,75.' | 6 | ,3 | |
| 56, | 6 | ,6 | ||||||
Es ist gefunden worden, dass die Verbindung dieses Beispiels ein wirksames Mittel gegen Mikroorganismen ist, aber bei einer
Dosis von 100 mg/kg nicht als entzündungswidriges Mittel signi
fikant wirksam ist.
- Patentansprüche -
109846/1935
Claims (1)
- Pa t entansp rUc heJL. Substituiertes Halo genalkansulfonani lid, zeichnet j, dass es der Formeldadurch gekenn-entspricht, in der R eine niedere Halogenalkylgruppe mit mindestens einem Halogenatom, das an das alpha-Kohlenstoffatom gebunden ist, oder 2 Halogenatomen, die an,das beta-Kohlenstoffatom gebunden sind, bedeutet, R Wasserstoff, ein pharmazeu- ; tisch verträgliches Kation, Alkyl mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen oder ein Mitglied der Gruppe u ist, in der A Sauerstoff-C-A-Q :oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoffbindung bedeutet, Q ein niederer Alkylrest ist, Y und Y1 unabhängig voneinander Hydroxy, Acetoxy, Amino, Halogen oder Alkyl oder Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen sein können, η und n1 unabhängig voneinander 0, 1 oder 2 sein können und L -CHOH-, -CHOHCH2-, oder -C(C6H5)OH- ist.Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 1 Kohlenstoffatom enthält.109846/1935dass3>. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R eine Fluoralkylgruppe ist.y>- ■ -4. Verbindung nach Anspruch '$, dadurch gekennzeichnet, dass R„r Difluorrnethyl ist.5. -3l-(Phenylhydroxymetliyl)difluormetnansulfonanilid nach Anspruch 4.6. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassR Perfluorallcyl ist. j7'. Verbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass R Trifluormethyl ist.ö. ^'-XPhenylhydroxymetiiylJtriflUDrmethansulfonanilid nach Anspruch 7·9. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Wasserstoff ist.10. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass H ein pharmazeutisch verträgliches Kation ist.Ϊ1. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R 0 ist.-C-O-Q12. N-Äthoxycarbonyl-^-phenylhydroxymethyltrifluormethansulfonanilid nach Anspruch 11.15· Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass L -CHOH- ist.14. Verbindung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass1098 46/1935" L -CHOHCH2- ist.15. 3- (2f -Phenyl-1' -hydroxy äthyl) trif luorrnethansulfonanilid nach Anspruch 16..16. Verbindung nach Anspruch 1,- dadurch gekennzeichnet, dass L -G(CH1)OH- ist.17· Triäthylammonium-3-(1' -phenyl-1' -hydroxyäthyl) trii'luormethansulfonanilid nach Anspruch Io. - -l8. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass L -C (CMi^)OH- ist.19. 3" (Di phenylhydroxymethyl) trif luorrnethansulfonanilid nach Anspruch 20.' ■ ' ■ch geisennzeichnet j aasa mandung nach /sienge von eiDr.Ve./Br.109846/1935
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US2813070A | 1970-04-13 | 1970-04-13 | |
| US10380271A | 1971-01-04 | 1971-01-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2118193A1 true DE2118193A1 (de) | 1971-11-11 |
Family
ID=26703333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712118193 Pending DE2118193A1 (de) | 1970-04-13 | 1971-04-08 | Substituierte Halogenalkansulfonani hde |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE765557A (de) |
| CH (1) | CH555814A (de) |
| DE (1) | DE2118193A1 (de) |
| GB (1) | GB1320268A (de) |
| NL (1) | NL7104417A (de) |
-
1971
- 1971-04-02 NL NL7104417A patent/NL7104417A/xx unknown
- 1971-04-08 DE DE19712118193 patent/DE2118193A1/de active Pending
- 1971-04-08 CH CH515371A patent/CH555814A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-04-09 BE BE765557A patent/BE765557A/xx unknown
- 1971-04-19 GB GB2667571A patent/GB1320268A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1320268A (en) | 1973-06-13 |
| BE765557A (fr) | 1971-10-11 |
| CH555814A (de) | 1974-11-15 |
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