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DE2117819B2 - Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen in Fernwirkanlagen - Google Patents

Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen in Fernwirkanlagen

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Publication number
DE2117819B2
DE2117819B2 DE2117819A DE2117819A DE2117819B2 DE 2117819 B2 DE2117819 B2 DE 2117819B2 DE 2117819 A DE2117819 A DE 2117819A DE 2117819 A DE2117819 A DE 2117819A DE 2117819 B2 DE2117819 B2 DE 2117819B2
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DE
Germany
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characters
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telegram
character
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Prior art date
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Granted
Application number
DE2117819A
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English (en)
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DE2117819A1 (de
DE2117819C3 (de
Inventor
Georg Dipl.-Ing. Gluender
Werner Dipl.-Phys. Haase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19712117819 priority Critical patent/DE2117819C3/de
Publication of DE2117819A1 publication Critical patent/DE2117819A1/de
Publication of DE2117819B2 publication Critical patent/DE2117819B2/de
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Publication of DE2117819C3 publication Critical patent/DE2117819C3/de
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/28Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses using pulse code

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

Dauer des Impulses ist somit durch die Wertigkeit des zugeordneten Einzelsignals bestimmt
Mit Hilfe einer weiteren, an einem Taktgeber angeschlossenen Torschaltung, deren Steuereingang mit der genannten Impulsfolge beaufschlagt wird, findet eine Umsetzung der Impulsdauer in eine entsprechende Zahl von Impulsen statt, so daß jeweils bei Vorliegen eines Einzelsignals eine der Wertigkeit der abgefragten Leitung entsprechende Anzahl von Serienimpulsen erzeugt wini
Aufgabe der Erfindung ist es, eine wie im Oberbegriff des Patentanspruchs angegebene Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen in Fernwirkanlagen so auszubilden, daß sie den speziellen Erfordernissen gerecht wird, die mit der Bildung des zur Bildung von Kontaktzuständen dienenden neuen Impulstelegramms verbunden sind und dabei mit möglichst geringem Aufwand auskommt
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß an einen Taktgeber über ein beim Senden geöffnetes Gatter drei in Kette geschaltete Zähler angeschlossen sind, von denen der erste als Schrittzähler bis zur Zahl der Schritte je Zeichen, der zweite als Zeichenzähler bis zur Zahl der Zeichen je Gruppe und der dritte als Gruppenzähler bis zur Zahl der Gruppen je Telegramm zählt und nach einem Durchlauf wieder von vorn beginnt und daß die Ausgänge der Zähler ind die Meldeausgänge über Gatter derart verknüpft sind, daß . der Meldeausgang zum Ausgang der Gatterschaltung durchgeschaltet ist der den drei Zählerstellen entspricht.
Durch diese Maßnahme ergibt sich der Vorteil, daß die Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen, die sich an unterschiedliche Meldungs- bzw. Befehlszahlen auf besonders einfache Weise anpassen läßt, einen besonders geringen Aufwand erfordert.
Die Erfindung wird anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 den Aufbau eines Zeichens mit sieben Schritten,
F i g. 2 eine aus vier Zeichen bestehende erste Gruppe eines Telegramms,
Fig.3 eine aus vier Zeichen bestehende weitere Zeichengruppe und
Fig.4 eine Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen.
Die auf das erste, zur Synchronisierung dienende Zeichen Z\ eines Telegrammes folgenden Zeichen sind entsprechend F i g. 1 aufgebaut
Das in F i g. 1 gezeigte Zeichen besteht aus sieben gleich langen Schritten. Es beginnt mit einem stromerfüllten ersten Schritt 1, dem Anlaufschritt Ai,, auf den vier Schritte 2 bis 5, die Informationsschritte /1 bis /4 folgen. Die Informationsschritte /1 bis /4 sind je nach der Information, die sie übertragen sollen, wahlweise belegbar. Der als Schritt 6 folgende Kontrollschritt K ergänzt die vorhergehenden fünf Schritte 1 bis 5 so, daß eine ungerade Anzahl der Schritte 1 bis 6 stromerfüllt ist. Auf diese Weise kann man bei empfangenen Zeichen feststellen, ob ein Schritt verfälscht worden ist Der letzte Schritt, der Sperrschritt Sp, ist immer stromlos.
In der Zeichendarstellung bedeutet jeweils — auch in Fig.2-
eine schräge Schraffur
senkrechte Schraffur
ίο leere Fläche
der Schritt ist stromlos oder stromerfüllt
je nach Information,
der Kontrollschritt
ist stromlos oder
stromerfüllt je nach
Art der vorhergehenden Informaäonsschritte,
der Schritt ist
stets stromlos.
eine mit einem Raster
versehene Fläche
0er Schritt ist
stets stromerfüllt.
Die einzelnen Schritte des Zeichens können in bekannter Weise dazu dienen, einen z. B. tonfrequenten Sender zu tasten. Auf der Empfangsseite steht das Zeichen dann nach entsprechender Demodulation zur Decodierung zur Verfugung.
Das in F i g. 2 gezeigte Telegramm besteht aus einer Gruppe von n=4 Zeichen Z\ bis Zn. Diese Gruppe d, die sog. Kenngruppe, enthält neben sechs Synchronzwei Telegrammart- und sechs Adressenschritten noch vier Informationsschritte /1 bis /4, die die frei belegbare Information /enthalten.
Als erstes kommt ein Synchronisierzeichen Zi, das den Telegramm-Anfang charakterisiert Während bei jedem außer diesem ersten Zeichen Z\ der nach vier Informationsschritten /1 bis /4 folgende Kontrollschritt K die Wertigkeitssumme dieser Schritte auf gradzahlig ergänzt, sind beim ersten Zeichen Z\ diese
jo fünf Schritte 2 bis 6 alle mit »L« belegt. Es unterscheidet sich dadurch von allen anderen Zeichen und markiert so den Telegramm-Anfang.
Die Wertigkeit des Kontrollschrittes hängt daher sowohl von den Wertigkeiten der vorhergehenden Informationsschritte wie auch von der Ordnungsnummer des Zeichens im Telegramm ab. Dies ist insbesondere auch dann der Fall, wenn zur Unterscheidung der Gruppennummer der Kontrollschritt z. B. bei Zeichen der ersten Gruppe auf gradzahlig und bei denen der zweiten Gruppe auf ungradzahlig ergänzt wird. Das zweite Zeichen Z2 enthält zwei, das dritte Zeichen Z3 vier weitere Bit der Adresse A der aufgerufenen oder antwortenden Unterstation, mit der eine der bis zu 64 möglichen Unterstationen gefragt wird oder antwortet.
Werden mehrere Unterstationen benötigt, so können weitere Adressenschritte bereitgestellt und erforderlichenfalls mehr als vier Zeichen vorgesehen werden, was durch die zwischen den dritten und letzten Zeichen eingezeichnete Unterbrechung angedeutet ist.
so Der dritte Schritt 3 des zweiten Zeichens Z2 der Kenngruppe G\ bedeutet bei der Wertigkeit »0«: »Das Telegramm hat eine Gruppe« und bei der Wertigkeit »L«: »Das Telegramm hat g Gruppen«. Dabei kann g insbesondere zwei oder drei betragen.
Die erste Gruppe G\ enthält somit in ihren Zeichen Z\ bis Zt Informationen, woher das Telegramm kommt und für wen es bestimmt ist, und zwar ob das Telegramm von einer Zentrale oder von einer Unterstation gesendet ist, welche Stelle es als Meldung gesendet hat oder für welche Stelle es als Befehl bestimmt ist, und ob es aus einer einzigen Gruppe G\ oder aus ^Gruppen G\ bis Gn von Zeichen besteht.
Der Kontrollschritt K ist im zweiten bis letzten Zeichen Z2 bis Zn des Telegramms derart gebildet, daß er
<i5 die vorhergehenden vier Informationsschritte 2 bis 5 in der Summe der Wertigkeiten zu einer geraden Zahl ergänzt.
Die Zeichen Zi bis Zn des Telegramms lassen sich auf
einfache Weise mit für den in der Fernschreibtechnik üblichen Meßgeräten prüfen und mit Lochstreifenstanzgeräten registrieren. Das Verfahren gestattet es daher, besonders preiswerte Prüfgeräte zu verwenden. Wegen der relativ kurzen Zeichen und der veränderbaren Telegrammlängen läßt es sich ferner besonders leicht abwandeln.
In den von einer Unterstation abgegebenen Telegrammen charakterisiert jeder Informationsschritt eine Meldung. Im Telegramm einer Zentrale entsprechen jeweils zwei Schritte einem Befehlspaar. Beim Abfragen bzw. für einen Aufruf und für max. zwei Befehlspaare besteht das Zentralentelegramm, und bis zu vier Meldungen das Unterstationstelegramm, nur aus der Kenngruppe G\. Enthält das Telegramm eines Fernwirkgerätes mehr Information als in ein Fernschreibzeichen paßt, so wird es aus g Gruppen zu je π Zeichen Z zusammengesetzt, d. h. ein Telegramm kann je nach zu übertragender Information entweder aus einer oder mehr Gruppen zu je η Zeichen bestehen. Dabei enthalten die auf eine Kenngruppe ggf. folgenden »Informationsgruppen« bei vier Zeichen je 16 Informationsschritte.
Eine derartige Informationsgruppe Gg ist in Fig.3 gezeigt Sie besteht aus vier Zeichen, kann jedoch, ebenso wie die Kenngruppe, im Bedarfsfalle mehr Zeichen enthalten.
Die Zeichen Z\ bis Zn eines Telegramms sind, wie anhand der F i g. 2 und 3 erläutert, in gGruppen G zu je η Zeichen zusammengefaßt, wobei ein Telegramm entweder nur eine einzige Gruppe G\ oder g Gruppen Gi bis Gg von Zeichen enthält. Dabei ist die Auswertung der Telegramme wegen der Systematik ^Gruppen mit η Zeichen besonders einfach.
Die Schaltungsanordnung nach Fig.4 geht davon aus, daß bei einem Siebenschrittzeichen jeweils vier Meldekontakte einem Zeichen zugeordnet sind. Bei der gezeigten Schaltungsanordnung sind an den Taktgeber TG über ein beim Senden geöffnetes Gatter drei in Kette geschaltete Zähler angeschlossen, von denen der erste als Schrittzähler SZ bis zur Zahl der Schritte je Zeichen, d. h. bis sieben, der zweite als Zeichenzähler Zi. bis zur Zahl η der Zeichen je Gruppe, hier also bis vier und der dritte als Gruppenzähler bis zur Zahl g dei Gruppen je Telegramm, hier also bis zu drei, zählt und ', nach einem Durchlauf wieder von vorn beginnt. Die Ausgänge der Zähler und die Meldeeingänge m\ bis /n* sind über die Gatter G\ bis Ga derart verknüpft, daß derjenige Meldeeingang n\\ bis /n» zum Ausgang a der Gatterschaltung durchgeschaltet ist, den gerade vorhan-
ιυ denen drei Zählerstellungen entspricht.
Der Schaltungsanordnung ist eine Anzahl von 36 Meldekontakten m\ bis /n» zugrundegelegt Zur Übertragung der Kontaktzustände sind daher außer einet Kenngruppe, die vier Meldungen enthält, zwei Informationsgruppen erforderlich. Je Meldekontakt ist ein Gatter Gj bis G» vorgesehen. Von diesen Gattern sind in der Figur nur vier dargestellt, von denen das Gatter Gi dem ersten Informationsschritt bzw. zweiten Schritt des ersten Zeichens der ersten Gruppe zugeordnet ist und daher mit dem zweiten Ausgang des Schrittzählers SZ, dem ersten Ausgang des Zeichenzählers ZZ und dem ersten Ausgang des Gruppenzählers GZverknüpft ist. Das vierte Gatter G* ist in entsprechender Weise mit dem fünften Ausgang des Schrittzählers SZ dem ersten Ausgang des Zeichenzählers ZZ und dem ersten Ausgang des Gruppenzählers GZverknüpft
Das an den Meldekontakt 33 angeschlossene Gatter Ga ist der Kontaktnummer entsprechend mit dem zweiten Ausgang des Schrittzählers SZ, dem vierten
3() Ausgang des Zeichenzählers ZZ und dem dritter Ausgang des Gruppenzählers GZverknüpft
In analoger Weise können, durch die gleiche Zählschaltung gesteuert von der Leitung empfangene Informationen auf das jeweils zugehörige Ausgangsre-
Ji lais geleitet werden.
Der Vorteil einer derartigen Anordnung liegt im geringen Aufwand der Zählerkette (SZ, ZZ, GZ), die im Beispiel mit 7 + 4 + 3 = 14 Zählstufen und Ausgängen die Bildung und Aussendung von 7-4-3=84 Schritter
·»<> ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen in Fernwirkanlagen, bei denen örtlich voneinander getrennte Fernwirkgeräte fiber mindestens einen Obeitragungskanal miteinander verbunden sind und die von Fernwirkgeräten auszusendenden Impulstelegramme, die in Abhängigkeit von das Telegramm festlegenden, an Meldeausgängen wirksamen Kontaktzuständen gebildet werden, aus Zsichen mit sieben Schritten bestehen, von denen einer ein Kontrollschritt ist, wobei das Zeichen jeweils mit einem Anlaufschritt beginnt und mit einem Sperrschritt endet, die Zeichen in g Gruppen zu ζ Zeichen eingeteilt sind, und das erste Zeichen als Synchronisierzeichec dient, das mit Ausnahme des Spen schritten nur Schritte der Wertigkeit »L« enthält, dadurch gekennzeichnet, daß an einen Taktgeber (TG) Ober ein beim Senden geöffnetes Gatter drei in Kette geschaltete Zähler (SZ, ZZ, GZ) angeschlossen sind, von denen der erste als Schrittzähler (SZ) bis zur Zahl der Schritte je Zeichen, der zweite als Zeichenzähler (ZZ) bis zur Zahl der Zeichen je Gruppe und der dritte als Gruppenzähler (GZ) bis zur Zahl der Gruppen je Telegramm zählt und nach einem Durchlauf wieder von vorn beginnt, und daß die Ausgänge der Zähler (SZ, ZZ, GZ) und die Meldeausgänge (m 1... m 36) über Gatter (Gt... G 39) derart verknüpft sind, daß der Meldeausgang zum Ausgang (a)der Gatterschaltung durchgeschaltet ist, der den drei Zählerstellungen entspricht
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen in Fernwirkanlagen, bei denen örtlich voneinander getrennte Fernwirkgeräte über mindestens einen Obertragungkanal miteinander verbunden sind und die von Fernwirkgeräten auszusendenden Impulstelegramme, die in Abhängigkeit von das Telegramm festlegenden, an Meldeausgängen wirksamen Kontaktzuständen gebildet werden, aus Zeichen mit sieben Schritten bestehen, von denen einer ein Kontrollschritt ist, wobei das Zeichen jeweils mit einem Anlaufschritt beginnt und mit einem Sperrschritt endet, die Zeichen in g-Gruppen zu ζ Zeichen eingeteilt sind, und das erste Zeichen als Synchronisierzeichen dient, das mit Ausnahme des Sperrschrittes nur Schritte der Wertigkeit »L« enthält
    Aus dem Aufsatz »Fernbedienunganlagen für Nachrichten-Übertragungssysteme« von G. Glünder, NTZ 1958, Seiten 591 bis 593 ist es bereits bekannt, über eine sogenannte Omnibusleitung bzw. Konferenzleitung Unterstationen einer Fernwirkeinrichtung mit einer Zentrale zu verbinden. Die Konferenzleitung dient dabei als Meldeleitung, die alle Bedienungsgeräte eines Bereiches miteinander verbindet. Bei derartigen Verbindungen kann es große Schwierigkeiten bereiten, Sendepausen und Leitungsunterbrechungen voneinander zu unterscheiden. Meldungen von Unterstationen werden dabei in Form von Impulstelegrammen übertragen, die mit einem Vorimpuls beginnen. Der Vorimpuls wird von der Zentrale empfangen und so ausgewertet, daß ein Wähler für weitere Impulse aufnahmefähig ist. Diese werden von dem Impulsgeber der Unterstationen ausgesendet, der unmittelbar nach Abgabe des Vorimpulses eingeschaltet wird. Mit jedem auf die Meldeleitung gegebenen Impuls dreht der Wähler der Unterstation seinen Ann einen Schritt weiter.
    Es ist ferner bereits bekannt (SEG-Nachrichten. 1956, Heft 4) in der Fernschreib- und Fernsprechtechnik einen Code zu gebrauchen, bei dem einem Fünfer-Code ein sechstes Element so zugefügt ist, daß zu Zahl der
    ίο besetzten Elemente immer gerade oder ungerade ist
    Es ist weiterhin bereits bekannt (Siemens-Zeitschrift, Juni 1956), bei einem langen Impulstelegramm mit mehreren Kontrollschritten am Ende einen längeren Vorimpuls zu senden, der den Wähler des Empfängers empfangsbereit macht
    Aus der DE-AS 12 87 190 ist bereits ein Verfahren zur Sicherung von CoJeteiegr.ammen gegen Startschrittverfälschungen in Fernwirksysitemen bekannt bei dem ein Codetelegramm mit einem Startschritt der Wertig keit »0« beginnt und einem Stopschritt der Wertigkeit »1« endet Das Codetelegramm enthält eine normale Adresse, die inverse Adresse und einen Informationsteil. Dabei weisen die Adresse und der Informationsteil eine unterschiedliche Zahl von Schritten auf. Die normale Adresse und die inverse Adresse enthalten am Ende jeweils einen Paritätsschritt. Beim Informationsteil dagegen ist ein Paritätsschritt nicht vorgesehen. Im Anschluß an den ersten Paritätsschritt am Ende der normalen Adresse, an den zweiten Paritätsschritt am Ende der inversen Adresse und den Informationsteil ist jeweils ein Prüfschritt mit der Wertigkeit »0« vorgesehen.
    Weiterhin ist aus der Zeitschrift »Landis & Gyr-Mitteilungen« 1969, Heft 8, Seiten 2 bis 13, bereits ein Fernwirksystem bekannt bei dem Impulstelegramme mit unterschiedlich aufgebauten Zeichen von einem Ort zum anderen übertragen werden. Dabei werden Befehlsaufruf, Meldeaufruf und Befehlsadressen nach dem Start/Stop-Verfahren mit Hife von Zeichen übertragen, die vier Informationsschritte und vier Paritätsschritte aufweisen. Die zur Meldungsübermittlung vorgesehenen Zeichen haben bei gleicher Schrittzahl zwei Paritätsschritte und arbeiten nicht nach dem Start/Stop-Verfahren. Außerdem meldet sich jede
    Informationsart bei der Übertragung durch einen
    speziellen Code an. Das erste Zeichen des Impulstele grammes kann als Informations-Art-Zeichen z. B.
    Zählwerte anzeigen oder ein Befehlsaufruf sein.
    Bei einem derartigen Fernwirksystem sind im
    Hinblick auf die unterschiedlichen Codierungsarten bei der Codierung, Decodierung und Prüfung verschiedenartige Einrichtungen erforderlich.
    Aus der DE-AS 12 66 808 ist bereits eine Anordnung bekannt, die zur Umsetzung von binär-codierten Signalen in Serienimpulse dient und bei der die Einzelsignale, aus denen sich die binär-codierten Signale zusammensetzen, einzelnen !Leitungen zugeordnet sind. Zu jeder dieser Leitungen gehört eine von mehreren Torschaltungen, die ausgangsseitig zusammengeführt und mit ihren Steuereingängen an ein Schieberegister angeschlossen sind.
    Mit Hilfe des Schieberegisters werden die Leitungen in zeitlicher Folge abgefragt. Da die Torschaltungen entsprechend der Wetigkeit der zugeordneten Leitun gen geöffnet und geschlossen werden, tritt an den miteinander verbundenen Ausgängen der Torschaltungen eine Impulsfolge auf, die den Einzelsignalen entspricht, die an den einzelnen Leitungen anliegen. Die
DE19712117819 1971-04-13 1971-04-13 Anordnung zur Bildung von Impulstelegrammen in Fernwirkanlagen Expired DE2117819C3 (de)

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DE2117819A1 DE2117819A1 (de) 1972-10-26
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DE2117819C3 DE2117819C3 (de) 1981-06-11

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