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DE2315475C3 - Verfahren und Anordnung zum Abfragen von Daten von einer Anzahl von Datenstationen durch eine Hauptstation - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Abfragen von Daten von einer Anzahl von Datenstationen durch eine Hauptstation

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Publication number
DE2315475C3
DE2315475C3 DE19732315475 DE2315475A DE2315475C3 DE 2315475 C3 DE2315475 C3 DE 2315475C3 DE 19732315475 DE19732315475 DE 19732315475 DE 2315475 A DE2315475 A DE 2315475A DE 2315475 C3 DE2315475 C3 DE 2315475C3
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DE
Germany
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data
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Prior art date
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Expired
Application number
DE19732315475
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English (en)
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DE2315475B2 (de
DE2315475A1 (de
Inventor
Edward Pacific Palisades Calif. Dillingham (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Data Source Corp
Original Assignee
Data Source Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Data Source Corp filed Critical Data Source Corp
Publication of DE2315475A1 publication Critical patent/DE2315475A1/de
Publication of DE2315475B2 publication Critical patent/DE2315475B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2315475C3 publication Critical patent/DE2315475C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abfragen von Daten \on einer Anzahl von Datensta
25 ΐδ
tioncn durch eine Hauptstation, bei dem aufeinanderfolgend Adressenkodes mit einer vorgegebenen Anzahl von Bits für jede Datenstation erzeugt und abgesandt werden und wobei die Aussendung der Ad-essenkodes bei Erfassen einer Datenstation, die Informationen zu übertragen hat, in Abhängigkeit von der Erkennung ihrer Adresse durch Abgabe eines Signals durch diese Datenstation gestoppt wird, sowie auf eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei Dateninformationssystemen ist es in vielen FaI- jo len erforderlich, daß eine zentrale Hauptstation mit einer großen Anzahl von entfernt angeordneten Datenstationen in Verbindung steht. Die Informationsübertragung zwischen der Hauptstation und den entfernt angeordneten Datenstationen erfolgt in vielen Fällen über gemietete Telefonleitungen. Wenn eine gemietete Telefonleitung oder zwei Paare von gemieteten Telefonleitungen im Fall eines Vollduplex-Nachrichtenübertragungssystems für jede entfernt angeordnete Daten station verwendet werden, so werden die Mietkosten für die Leitungen für eine große Anzahl von Datenstationen untragbar.
Bisher wurde eine Anzahl von Datenstationen mn einem einzigen Nachrichtenübertragungskanal verbunden, wobei Einrichtungen zur Adressierung einer Datenstalion an dem Kanal vorgesehen waren und wobei nach der Adressierung auf eine Antwort von dieser Datenstation gewartet wurde. Wenn die Antwort von der adressierten Datenstation negativ war. so wurdv. die nächste Datenstation adressiert. Unter Berücksichtigung der Uberttagungs-Zeitverzögerungen zur Aussendung und zum Empfang eines Signals, der Zeitverzögerung bei der Erkennung des Adressenkodes und anderer den Geräten eigener Zeitverzögerungen war jedoch eine beträchtliche Zeit erforderlich, um eine große Anzahl von Datenstationen an einer einzigen Leitung aufeinanderfolgend anzuadressicren. selbst wenn keine Datenstation Informationen zu übertragen hatte.
Es ist weiterhin ein Verfahren der eingangs genann· ten Art bekannt (deutsche Offenlegungsschrifi 19 33 577), bei dem die einzelnen Datenstationen über gelrennte Leitungen mit einer Hauptstatiun verbunden sind. Hierbei wird ein Multiplexer verwendet, der die einzelnen Datenstationen und die damit verbundenen Übertragungsleitungen über Anpaßschaltungen anadressiert und nacheinander abtastet. Hierbei werden die Adressenkodes unter der Steuerung eines Zählers aufeinanderfolgend erzeugt und dem Multiplexer zugeführt, der eine Verbindung zu einer Datenstation entsprechend diesem ihm zugeführten Adress^nkode herstellt. Wenn eine Datenstation Daten zu übertragen hat, so wird ein Stoppsignal erzeugt, das dem Multiplexer zugeführt wird, und es werden keine weiteren Adressenkodes abgesandt. Auch bei diesem bekannten Verfahren können nachfolgende Adressenkodes erst dann abgesandt werden, nachdem die für eine Rückantwort einer Datenstation benötigte Zeit abgelaufen ist. Weiterhin ist eine Verbindung der einzelnen Datenstationen mit der Hauptstation iiber getrennte I eitungen t r'ordcrlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verlahren sowie eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, das b/w. die ein sehr schnelles aufeinanderfolgendes Adressieren einer großen Anzahl von Datenstationen ermöglicht, wobei es nicht mehr erforderlich sein soll, eine Antwort dieser Datenstationen auf die Adresse vor der Adressierung der nachfol-
genden Datenstation abzuwarten.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß alle Datenstationen und die Hauptstation über einen gemeinsamen Duplex-Nachrichtenübertragungskanal miteinander verbunden sind, daß jeder Adressenkode einen ersten vorgegebenen Wert in einer seiner letzten Bit-Stellen aufweist, daß das Stoppsignal an dem einzigen Duplex-Nachrichlenübertragungskanal erzeugt und in der Hauptstalion erfaßt wird, bevor die genannte eine der letzten Bit-Stellen der nächsten Adresse an den Duplex-Nachrichtenübertragungskanal ausgesandt wird, und daß die Aussendung aller darauffolgenden Adressenkodes über den einzigen Duplex-Nachrichtenübertragungskanal in Abhängigkeit von der Erfassung des Stoppsignals dadurch beendet wird, daß ein zweiter vorgegebener Wert an Stelle der aufeinanderfolgenden Adressenkodes über den einzigen Duplex-Nachrichtenübertragungskanal ausgesandt wird.
Durch diese Ausgestaltung des Verfahrens kann die Adresse für die nächste darauffolgende Datenstation bereits teilweise ausgesandt sein, und sie wird durch die Erzeugung des zweiten vorgegebenen Pegels zumindest zum Zeitpunkt der letzten Bit-Stelle so umkodiert, daß sie von keiner Datenstation mehr als Adresse aufgefaßt wird, weil gültige Adressen in der letzten Bit-Stelle oder in einer der letzten Bit-Stellen einen ersten, von dem /weiten Bit-Pegel abweichenden Pegel aufweisen. Auf diese Weise ist es möglich, die bisher nach der Aussendung einer einzigen Adresse erforderliche Wartezeit fortzulassen, die bisher erforderlich war. um eine Antwort der adressierten Datenstation abzuwarten. Diese Wartezeit konnte insbesondere bei langen Übertragungsleitungen erheblieh sein.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeder erzeugte Adressenkode für die Datenstationen einen ersten vorgegebenen Wert in der letzten Bit-Stelle aufweist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Stoppsignal ein Trägersignal.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird zu Beendigung der Aussendung der Adressenkodes eine bistabile Schaltung in Abhängigkeit von der Erfassung des Stoppsignals zurückgestellt, und der zweite vorgegebene Wert wird an die Anzahl von entfernt angeordneten Datenstationen über den einzigen Duplex-Nachrichtenübertragungskanal in Abhängigkeit von der Rückstellung der bistabilen Schaltung ausgesandt.
Eine erfindungsgemäße Anordnung zur Durchführung des Verfahrens mit Empfangseinrichtungen und mit Einrichtungen zur aufeinanderfolgenden Erzeugung von Adressenkodes mit einer vorgegebenen Anzahl von Bits und mit Auswertung eines von einer Datenstation, die Informationen zu übertragen hat, in Abhängigkeit von der Erkennung ihrer Adresse erzeugten Stoppsignals ist dadurch gekennzeichnet, daß jede Datenstation Schaltungen zur Erzeugung eines Trägersignals über den Duplex-Nachrichtenübertragungskanal aufweist, wenn dieser Datenanschluß Informationen zu übertragen hat und seine Adresse erkennt, Jaö die Hauptstation Einrichtungen zur Erfassung des Trägersignals vor der Aussendung der einen der letzten Bit-Stellen des nächsten Adressenkodes aufweist und daß weitere Einrichtungen zur Beendigung der Aussendung des nächsten teilweise ausgesandten Adressenkodes und aller darauffolgenden Adressenkodes in Abhängig-
keil von der Erfassung des Trägersignals durch Erzeugung eines Signals vorgesehen sind, das einen /weilen vorgegebenen Wert aufweist.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung isl vorgesehen, daß Einrichtungen zur aufeinunderfolgenden Erzeugung der Adressenkodes Schaltungen zur Er7.eugung eines Sendeaufforderungssignals einschließen, daß die Einrichtungen der Hauptstntion zur Erfassung des Trägersignals Schaltungen /ur Erzeugung eines Trägererfassungssignals in Abhängigkeil von dem Trägersignal einschließen und daß die weiteren Einrichtungen /ur Beendigung der Aussendung des nächsten teilweise ausgesandten Adressenkodes und aller darauffolgenden Adressenkodes über den Duplex-Naehrichtenüberiragungskanal Schaltungen /ur Aus Sendung der Adressenkodes über den Duplex-Nachrichtenübertragungskanal in Abhängigkeit von dem Sendeaufforderungssignal und /ur Beendigung der Aussendung der Adressenkodes in Abhängigkeil von dem Trägererfassungssignal einschließen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung schließen die Einrichtungen /ur Beendigung der Aussendung des nächsten teilweise ausgesandten Adressenkodes und aller darauffolgenden Adressenkodes über den Duplex-Nachrichtenübertragungskanal eine bistabile Schaltung mit ersten auf das Sendeaufforderungssignal ansprechenden Einrichtungen zum »Seizen« eines Ausgangs der bistabilen Schallung auf einen ersten Ausgangspegel und mit einem /weilen auf das Trägererfassungssignal ansprechenden Eingang /um »Rücksetzen« des Ausgangs der bistabilen Schallung auf einen /weiten Ausgangspegel, logische Verknüpfungsglieder mit einem ersten mit dem Ausgang der bistabilen Schaltung verbundenen Eingang und mil einem /weiten Eingang /um Empfang der aufeinanderfolgend erzeugten Adressenkodes ein. wobei die aufeinanderfolgenden Adressenkodes am Ausgang der Verknüpfungsglieder erscheinen, wenn der erste Eingang der Verknüpfungsglieder den ersten vorgegebenen Wert am Ausgang der bistabilen Schaltung empfängt und wobei der zweite vorgegebene Wert am Ausgang der Verknüpfungsglieder erscheint, wenn der erste Eingang der Verknüpfungsglieder den /weiten vorgegebenen Wert am Ausgang der bistabilen Schaltung empfängt.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung schließen die Verknüpfungsglieder ein UNC>-G!ied mit einem Eingang /um Empfang der invertierten aufeinanderfolgenden Adressenkodes ein. und eine erste Inverter schaltung ist mit diesem Eingang des UND-Gliedes verbunden, während eine zweite Inverterschaltung mit dem Ausgang des UND-Gliedes verbunden ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der einzige VollduplevNachrichtenübertragungskanal eine Vollduplex-Telefonleitung mit einem Sendeleitungspaar und einem Empfangsleitungspaar.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F 1 g. 1 ein teilweise als Blockschaltbild dargestelltes Schahbild einer Ausfühpjngsfnrm ptnpr Anordnung /ur Durchführung des Verfahrens zum Abfragen von Daten.
K ig 2 ein Zeitsteuerdiagramm von Signalen, die beim Betrieb der Anordnung nach Fig. 1 auftreten.
In F 1 g. 1 ist eine zentrale Dau-nverarbcitungsein richiung in einer Hauptstation 10 mn einer Schmttstel-Icneinnchtung 12 gc/eigi Die Schniitstcllcncinrithtiins 12 liefert Ausgangsdaten am Ausgang 14. Die Ausgangsdaten sind eine Reihe von Adressenkodes wiihrcnd des Abfragcvorgangs. Die Ausgangsdaten können auch andere Arien von Informationen sein, wie /. B. der Umfang eines zur Verfugung stehenden Kredites, wenn eine Verbindung mit einer bestimmten Datenstation hergestellt ist. Die Ausgangsdalcn werden mit HiIIe eines Inverters 16 invertiert und dem Eingang 18 eines UND Gliedes 20 zugeführt. Das UND-Glied 20 isl ein UND-Glied mn einem invertierten Ausgang. Diese An von Verknüpfungsgliedern wird in vielen lallen als NAND Glied bezeichnet Der Ausgang 22 des ΝΛΝΙ) Gliedes 20 wird einem Sende-Modulaior 24 /ugeluhri.
Die Schnittsielleneiiinehtung 12 er/eugl ein Sende aufforderungssignal an der 1.ellung 26. D.is Sendemil forderungssignal. das ein Signalpegel sein kann. Ix wirkt die Auslosung oder Inggerung einer monnst.ibi len Schaltung 28 Der Ausgang der monostabilen Sdi.il tung 28 setzt die bislabile oder Ihpflop-Schaltung 30 Das Stellen der bistabilen Schaltung 30 erzeugt einen »!«-Pegel an der Leitung 32. Der »1«-Pegel an der 1 ei tung 32 gibt das NAND-Glied 20 frei. Daher erscheinen die Ausgangsdalen des Ausgangs 14 am Ausgang 22 und werden von dem Sende-Modulator 24 mit der glei chen Phase wie am Ausgang 14 empfangen, und zu.11 auf Grund der doppelten Invertierung durch d.is NAND-Glied 20 und den Inverter 16.
Wie es in I 1 g. 1 gezeigt isl. kann der Nachrichten Übertragungskanal 34 aus zwei Telefonleitungsp.i.i en bestehen, die einen einzigen Vollduplex-NachncliK-n Übertragungskanal bilden. Es ist jedoch verstand! ih. daß verschiedene andere Arten von VollduplevN.ich richtenübertragungskanälen verwendet werden k.m nen. wie /B. Mikrowellenleitungen und andere Ϊ«>r men von Hochfrequen/Nachrichtenüberiragun^skan.i len. Der Nachnchtenübertragungskana' nach I 1.4 1 besteht aus einem Sendeleitungspaar 36 und einem Empfangsleitungspaar 38. Eine Anzahl von Datcnubcr tragungs-Endgeräten oder Datenstationen 40 isl im dem Sendeleitungspaar 36 und dem Empfangsleitungspaar 38 verbunden.
Das Empfangsleitungspaar 28 wird zur Aussendung von Daten von den Datenstationen 40 verwendet, die von der zentralen Datenverarbeitungseinrichtung oder Hauptsialion 10 über den Demodulationsempfanger 42 empfangen werden. Die demodulierten empfangenen Daten werden von dem Demodulationsempfanger 42 über die Leitung 44 an die Schr.ittstelleneinrichtung 12 und die Hauptstation 10 übertragen. Der Demodulationsempfanger 42 erzeugt außerdem ein Stoppsigna an einer Leitung 46. sobald ein Trägersigna! von ir gendeiner Datenstation 40 auf das Empfangsleiturgs paar 38 aufgeprägt wird. Die Vorderkante des Stopp signals an der Leitung 46 löst den monostabilen Multi vibrator 48 aus. Der Ausgang des monostabilen Multi vibrators 48 bewirkt die Rückstellung der bistable! Schaltung 30. Die Rückstellung der bistabilen Schaltung 30 bewirkt das Abschalten des NAND-Gliedes 20. D; der Ausgang 22 des NAND-Gliedes 20 invertiert isl bewirkt dies die Zuführung eines Zeichen-Signals ai den Sende-Modulator 24. worauf alle darauffolgende! Adressenkodes abgebrochen und vernichtet werde"
Die Betriebsweise der Ausfuhrungsform nach I 1 £ ist am besten in Verbindung mit dem Zeilsteueidis gramm nach I ig 2 verständlich In 1 ig 2 stellen Ji Daten 50 die Ausgangsdalen am Ausgang 22 dar. 1I1 dem Sende Modulator 24 zugeführt werden und die .1 mod'ilicrte-. Signal .·η dem SeiuteleiinnL'sp.i.r 3h uK'
trügen werden. Die in der Zeile 50 dargestellten Daten stellen eine Reihe von Adressenkodes der verschiedenen Datenstationen 40 dar. Der Adressenkode 52 besteht aus einem Start-Bit, 7 Daten-Bits, einem Pari- läts-Bit und einem Stoppirnpuls. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das siebte oder letzte Bit immer eine Zeichen-Pause. Durch Verwendung des letzten Bits ergibt sich eine maximale zulässige Übertragungsverzögerung für die Vernichtung des darauffolgenden Adressenkodes. Hs ist jedoch verstandlich, daß in dem vorliegenden Fall das vierte, fünfte, sechste oder siebte Bit das Bit sein könnte, das in ledein Adressenkode die Zeichen-Pause sein konnte. In gleicher Weise konnte ein Adressenkode verwendet v\erden, der mehl ,ils sieben Bits pro Adressenkode aiilvveist. um eine größere zulassige Übertragungsverzögerung /u erzielen wenn dies erforderlich ist. Obwohl es vorzuziehen ist. die Übertragung des nächsten Adressenkodes durch Aussenden eines Zeichens auf die Leitung abzubrechen, damit übliche Standard-Fernschreibausrüstungen an den Datenstationen verwendet werden können, ist es in gleicher Weise möglich, ein kontinuierliches Zeichen-Pause Signal zu senden, um die Aussendung einer darauffolgenden Adresse abzüh^-clu-n wobei die letzte Bit-Stelle in dem Kode in diesem Fall immer ein Zeichen oder eine »1« sein würde.
In F i g. 2 ist weiterhin ein darauffolgender oder nächster Adressenkode 54 gezeigt, der teilweise gestrichelt dargestellt ist. Der gestrichelt dargestellte Umrißteil würde der Adressenkode sein, der gesendet würde, wenn der Adressenkode nicht durch Aussenden eines Zeichens auf der Leitung abgebrochen würde. Bei Betrachtung von F i g. 1 in Verbindung mit F ι g. 2 sei angenommen, daß die Ausgangsdaten am Ausgang 14 den Adressenkode 52 umfassen können. Unter der Annahme, daß ein Sendeaufforderungssignal an der Leitung 26 auftritt, wird die bistabile Schaltung 30 durch die monostabile Schaltung 28 in einen »1«-Zustand «gestellt«. Der »!«-Zustand an der Leitung 32 gibt das NAND-Glied frei. Daher erscheint der Adressenkode am Ausgang 14 und am Ausgang 22 und wird dem Sende-Modulator 24 zugeführt. Unter der Annahme, daß der Adressenkode 52 die Adresse der Datenstation N mit einer maximalen Übertragungsverzögerungszeit ist. die gleich der Zeitperiode eines Startimpulses plus vier Datenbits ist. sind die verzögerten, von der Datenstation N empfangenen Daten als Daten 56 dargestellt. Die Datenstation N erkennt ihre Adresse 52 nach dem Empfang der sieben Datenbits und des Pantats-Bits P. Die Datenstation N erkennt ihre Adresse zum Zeitpunkt 58 nach F i g. 2. Die Datenstation /Verzeugt dann ein Trägersignal 60 auf dem Empfangsleitungspaar 38. Auf Grund der Übertragungsverzögerung wird jedoch das Trägersignal 60 von dem Demodulalionsempfänger 42 erst zum Zeitpunkt 62 empfangen. Zu diesem Zeilpunkt wird das Trägcrsignal von dem Democlulationsempfänger 42 deinoduliert und ein Stoppsignal 64 wird zum Zeitpunkt 62 an der Leitung 46 erzeugt. Die Vorderkante des Stoppsignals 64 löst die monostabile Schaltung 48 aus, die die bistabile Schaltung 30 rücksetzt. Das Rücksetzen der bistabilen Schaltung 30 beseitigt das »1 «-Signal an der Leitung 32, so daß das NAND-Glied 20 ein Zeichen-Signal am Ausgang 22 erzeugt. Hierdurch tritt ein dauernder Zeiehen-Ztisiand in den Daten 50 auf. so daß das siebte Bit des Adressen oder Kennzeichenkodes 54 ein Zeichen ist. Weil alle gültigen Adressenkodes der Datenstationen 40 emc Zeichen-Pause in dem siebten Bit ihrer Adressenkodes aufweisen, erkennt keine Datenstation den zweiten Adressenkode 54. wie er mit ausgezogenen Linien dargestellt ist
Fs sei bemerkt, daß die bistabile Schaltung 30 durch den Ausgang der monostabilen Schallung 28 »gesetzt« wird. Daher kann die bistabile Schaltung 30 selbst dann durch ein Stoppsignal an der Leitung 46 über die monostabile Schaltung 48 zurückgestellt werden, wenn em Sendeaullorderungssignal an der Leitung 26 anliegt. Die monostabilen Schaltungen 28 und 48 werden in Ab hangigkeit von der Vorderkante der Signale an den Leitungen 26 bzw. 46 ausgelöst oder getriggeri. Fs sei außerdem bemerkt, daß die Ausgangsdaten am Ausgang 14 wahrend des Abfragevorgangs Abfragedaten enthalten. Fs können jedoch andere Informationen wahrend der Zeitperioden gesendet werden, wahrend der die Hauptstaüon mit einer bestimmten Datenstation in Nachrichtenaustausch steht.
Fs isi für den Fachmann zu erkennen, daß das dargestellte Ausführungsbeispiel in vielfähiger Weise abge ändert werden kann. Beispielsweise können verschiedene andere Arten von Nachrichtenübertragungskanalen verwendet werden. Es ist außerdem verständlich, daß. obwohl die Lmpfangs- und Sende-Nachnchtenübertragungs-Teilkanäle 36 und 38 als Leitungspaare bezeichnet wurden, sie unterschiedliche Frequenzkana-Ie auf einem einzigen Leitungspaar sein können. Verschiedene andere Arten von Verknüpfungsgliedern können fur die aus dem Glied 20 und dem Inverter 16 bestehende logische Schaltung verwendet werden. Irgendeine geeignete bistabile Schaltung kann als bistabile Schaltung 30 verwendet werden und die monostabilen Multivibratoren 28 und 48 können als Teil einer integrierten Schaltung in die bistabile Schaltung 30 ein gefügt werden. Weiterhin ist es möglich, einen Rechner so zu programmieren, daß er periodisch den Stoppsignal-Ausgang mit einer geeigneten Wiederholfrequenz abtastet und Adressensignale aussendet oder diese Aussendung beendet, wenn ein Trägererfassungssignal festgestellt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

IO 3° 35 Patentansprüche:
1. Verfahren zum Abfragen von Daten von einer Anzahl von Datenstationen durch eine Hauptstation, bei dem aufeinanderfolgend Adressenkodes mit einer vorgegebenen Anzahl von Bits für jede Datenstation erzeugt und abgesandt werden und wobei die Aussendung der Adressenkodes bei Erfassen einer Datenstation, die Informationen zu übertragen hat. in Abhängigkeit von der Erkennung ihrer Adresse durch Abgabe eines Signals durch diese Datenstation gestoppt wird, dadurch gekennzeichnet, daß alle Datenstationen und die Hauptstation über einen gemeinsamen Duplex- 1S Nachrichieniibertragungskanal (34) miteinander verbunden sind, daß jeder Adressenkode (52, 54) einen ersten vorgegebenen Wert in einer seiner letzten Bit-Stellen aufweist, daß das Stoppsign.il an dem einzigen Duplex-Nachrichtenübertragungskanal erzeugt und in der Hauptstation erfaßt wird, be vor die genannte eine der letzten Bit-Stellen der nächsten Adresse an den Duplex-Nachrichtenubcr tragungskanal ausgesandt wird und daß die Aussendung aller darauffolgenden Adressenkodes über 2f den einzigen Duplex-Nachrichtenübertragungskanal in Abhängigkeit von der Erfassung des Stoppsignals dadurch beendet wird, daß ein zweiter vorgegebener Wert an Stelle der aufeinanderfolgenden Adressenkodes über den einzigen Duplcx-Nachrichtenübertragungskanal aus.gesandt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekenn zeichne!, daß jeder erzeugte AHvpss.enkode für die Datenstationen einen ersten vorgegebenen Wert in der letzten Bit-Stelle aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Stoppsignal ein Trägersignal (60) ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß zur Beendigung der Aussendung der Adressenkodes eine bistabile Schaltung (30) in Abhängigkeit vor. der Erfassung des Stoppsignals (60) zurückgestellt wird und der zweite vorgegebene Wert an die Anzahl von entfernt angeordneten Datenstationen (40) über den einzigen Duplex-Nachrichtenübertragungskanal in Abhängigkeit von der Rückstellung der bistabilen Schaltung (30) ausgesandt wird.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit Empfangseinrichtungen und mit Einrichtungen zur aufeinanderfolgenden Erzeugung von Adressenkodes mit einer vorgegebenen Anzahl von Bits und mit Auswertung eines von einer Datenstation, die Informationen zu übertragen hat. in Abhängigkeit von der Erkennung ihrer Adresse erzeugten Stoppsignals, dadurch gekennzeichnet, daß jede Datenstation (1, 2 ... N) Schaltungen zur Erzeugung eines Trägersignals (60) Juber den Duplcx-Nachrichtenübertragungskanal (34) aufweist, wenn dieser Datenanschluß Informaticinen zu übertragen hat und seine Adresse erkennt, daß die H:auptstation Einrichtungen (42) zur Erfassung des Trägersignals vor der Aussendung der einen der letzten Bit-Stellen des nächsten Adressenkodes aufweist und daß weitere Einrichtungen (20. 30, 48) zur Beendigung der Auissendung des nächsten teilweise ausgesandten Adressenkodes und aller darauffolgenden Adressenkodes in Abhängigkeit von der Erfassung des Trägersignals (60) durch Lr-/iun» eines Signals vorgesehen sind, das einen Zweiten vorgegebenen Wert aufweist
ο Anordnung nach Anspruch χ dadurch gekenn-/cihnet. daß Einrichtungen (12) zur aule.nanderfolucnden Erzeugung der Adressenkodes Schaltungen tr Fr/eu-un- eines Sendcaufmrderunc'ssigna!s ■ schieUen. daß die Einrichtungen (42) der 1 laun,-s.at.on zur Erfassung des Trägersignals Schaltungen ,ur 1 .zeugung eines Trägererfassungss.gna Is ,„ Ab-SU»kei? von den. Trägersignal einschließen und dÄ weiteren Einrichtungen zur Beendigung der Anwendung des nächsten teilweise ausgesandten Tdr sse-Ses und aller darauffolgenden Adressenkodes über den Duplex-Nachnchtcnubertraaun-skanal Schalungen (20) zur Aussendung der Adressenkodes über den Duplex-Nachrichienubcrfra-ungskanal (34) in Abhängigkeit von dem Sende-■,uffo.derung«ignal und zur Beendigung der AussCTdunder Adressenkodes in Abhängigen von dem Trügererlassungss.gnal einschließen.
7 ,Anordnung nach Anspruch b. dadurch gek,-nn-71-itfnet daß die Einrichtungen zur Beendigung der Aussendung des nächsten teilweise ausgesandten Adrcsenkodes und aller darauffolgenden Acl.es senki-des über den Duplex-Nachriehtenunenragrng.kanal (M) eine bistabile Schaltung (30) m,t ersten auf das Sendeaufforderungssignal ansprechenden t.ngangen zum »Setzen« eines Ausgangs der bistaailcn Schaltung (30) auf einen ersten Ausgangs neecl und mit einem zweiten, auf das Tragerertas sungssignal ansprechenden Eingang zum »Rücksetzen« des Ausgangs der bistabilen Schaltung auf einen zweiten Ausgangspegel, logische Verknupfun«selieder (20) mit einem ersten mit dem Ausgang dcrttstabilen Schaltung (30) verbundenen Eingang und mit einem zweiten Eingang (18) zum tmnfang der aufeinanderfolgend erzeugten Adressenkodes einschließen, wobei die aufeinanderfolgenden Ad-essenkodes am Ausgang der Verknüpfungsgl.eder (20) erscheinen, wenn der erste Eingang der Verknüpfungsglieder (20) den ersten vorgegebenen Wert am Ausgang der bistabilen Schaltung (30) empfängt und wobei der zweite vorgegebene Wert am Ausgang der Verknüpfungsglieder (20) erscheint wenn der erste Eingang der Vcrknüpfungselieder (20) den zweiten vorgegebenen Wert am Ausgang der bistabilen Schaltung (30) empfangt.
8 Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsgheder (20) ein UND-Glied mit einem Eingang zum Empfang der invertierten aufeinanderfolgenden Adressenkodes einschließt, daß eine erste Inverterschaltung (16) mit diesem Eingang des UND-Gliedes (20) verbunden ist und daß eine zweite Inverterschaltung mit dem Ausgang des UND-Gliedes verbunden ist.
9 Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis dadurch gekennzeichnet, daß der einzige Vollduplex-Nachrichtenübertragungskanal (34) eine Voll duplex-Teleionleitung (36, 38) mit einem Sendelei tungspaar (36) und einem Empfangsleitungspaai (38) ist.
DE19732315475 1972-03-28 1973-03-28 Verfahren und Anordnung zum Abfragen von Daten von einer Anzahl von Datenstationen durch eine Hauptstation Expired DE2315475C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US23889772A 1972-03-28 1972-03-28
US23889772 1972-03-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2315475A1 DE2315475A1 (de) 1973-10-04
DE2315475B2 DE2315475B2 (de) 1976-05-20
DE2315475C3 true DE2315475C3 (de) 1977-01-20

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