DE3028582C2 - Informationsübertragungseinrichtung, bei der ein Abfragesignal frequenzselektiv reflektiert wird - Google Patents
Informationsübertragungseinrichtung, bei der ein Abfragesignal frequenzselektiv reflektiert wirdInfo
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Description
die Nutzsignalzustandsfolge an den D-Eingang des
ersten an den S-Eingang des zweiten und des dritten Kippgliedes geführt ist und daß dessen (^-Ausgang den
Ausgang der Formerschaltung bildet. Dadurch ist eine technisch äußerst einfache Ausbildung der Formerschaltung
gewährleistet.
Eine solche Informationsübertragungseinrichtung kann zum Setzen in eine Grundstellung eine Gebereinrichtung
aufweisen, die kurzzeitig einen Signalzustand logisch »1« an den S-Eingang des ersten und an den
Ä-Eingangdes dritten Kippgliedes anlegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Erfindung und F i g. 2 mehrere Diagramme zum Blockschaltbild.
Die Darstellung gemäß F i g. 1 zeigt ein Abfragegerät AB, das ein periodisch in der Frequenz durchstimmbares
Mikrowdlen-Abfragesignal an ein Antwortgerät AN
überträgt, welches gemäß einer zu übertragenden Information dieses Abfragesignal als Antwortsignal
frequenzselektiv an das Abfragegerät AB reflektiert (durch offene Pfeile angedeutet), indem einzelne
Frequenzen eines Frequenzrasters bedämpft werden. !im Abfragegerät AB ist dabei eine Schaltung zur 2s
grundlegenden Temperaturkompensation vorgesehen.
In der Darstellung gemäß Fig.2 sind fünf Signalzuütandsfolgen
als Signalzustands-Zeit-Diagramme 1 bis 5
mit gleichem Zeitmaßstab dargestellt, auf die für die weitere Beschreibung der Einrichtung gemäß F i g. 1 im
folgenden Bezug genommen wird. Gleiche Zeitabschnitte, während derer jeweils ein Rasterschntt des
Frequenzrasters erfolgt, sind durch die Zahlen I bis VII bezeichnet.
Im Abfragegerät AB wird eine binäre symmetrische Referenz-Signalzustandsfolge erzeugt, deren Periodendauer
der vorgegebenen Zeit für einen Rasterschritt entspricht. Diese Referenz-Signalzustandsfolge (Diagramm
I) wird über eine Leitung L 1 weitergeleitet.
Ferner wird im Abfragegerät AB aus dem durch das Antwortger"t AN reflektierten Abfragesignal eine
Nutz-Signalzustandsfolge (Diagramm 2) gewonnen, bei der das Auftreten bzw. Nichtauftreten von Signalzu-Standswechseln
von logisch »0« nach logisch »1« in den aufeinanderfolgenden Rasterschritten die Information
des Antwortgerätes AN angibt. Beim gewählten Ausführun^sbeispiel treten zu beliebigen Zeitpunkten
innerhalb der Zeitabschnitte I, III, IV und V Signalzustandswechsel
von logisch »0« nach logisch »1« auf. während in den Zeitabschnitten II. VI und VII keine
solchen Signalzustandsw :chsel vorliegen. Die Nutz-Signalzustandsfolge
wird vom Abfragegerat AB über eine Leitung L?ausgegeben.
Die Leitungen L\ und L2 führen an eine Formersi:haltung
F, die gestrichelt dargestellt ist und der eine
ebenfalls gestrichelt angedeutete Auswerteeinrichtung A nachgeschaltet ist.
Die Formerschaltung F besteht aus i:inem NICHT-Glied
N sowie drei Kippgliedern K\bw K 3. Bei diesen
handelt es sich um durch Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »1« an jeweils einem C-Eingang
über einen D-Eingang setzbare Kippglieder mit dominierenden Setz- bzw- Rücksetzeinjjängen R und S.
Ferner ist jeweils ein nicht invertierender Q-Ausgang
der Kippglieder K1 bis /C 3 beschaltet ei
Über eine als Gebereinrichtung dienende Taste T1 die
zum Veranlassen einer Grundstellung für die Former* schaltung Fkurzzeitigd^i Signalzustand logisch »1« an
den 5-Eingang des Kippgliedes K1 und den Λ-Eingang
des Kippgliedes K 3 anlegt, wird dem (^-Ausgang des
Kippgliedes K 1 der Signaizustand logisch »1« eingeprägt, dei über eine Leitung L 3 das Kippglied K 2 so
beeinflußt, daß an dessen Q-Ausgang der Signalzustand
logisch »0« anliegt Ferner wird durch die Taste Tauch das Kippglied K 3 über dessen S-Eingang so gesetzt,
daß der (^-Ausgang des Kippgliedes K 3 den Signalzustand
logisch »1« führt.
Den C-Eingängen der Kippglieder K 1 und K 2 wird jeweils die Referenz-Signalzustandsfolge direkt zugeführt.
Dem Kippglied K 3 wird die Referenz-Signalzustandsfolge über das NICHT-Glied N invertiert
zugeführt. Bei jedem Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »1« der Referenz-Signalzustandsfolge
nimmt der (3-Ausgang des Kippgliedes K1 den an
dessen D-Eingang vorliegenden Signalzustand an. Das heißt, daß nur dann der Signaizustand logisch »1« am
Q-Ausgang des Kippgliedes K1 vorliegt, wenn ein
Signalzustand logisch »1« der Nutz-Signalzustandsfolge während dts Signalzustandswechse1·= von logisch »0«
auf logisch ;>1« der Referenz-öignalzustandsfolge
vorliegt Jeder Signalzustand logisch »1« am Q-Ausgang
des Kippgliedes K1 wird dann bis zum nächsten
Signalzustandswechsel der Referenz-Signalzustandsfolge von logisch »0« auf logisch »1« aufrechterhalten.
Dieses Verhalten der Signalzustände auf der Leitung L 3 ist im Diagramm 3 dargestellt.
Die Nutz-Signalzustandsfolge wird ferner den 5-Eingängen
der Kippglieder K 2 und K 3 zugeführt Für das Kippglied K 2, dessen D-Eingang ständig den Signalzustand
logisch »0« führt, bedeutet dies im Regelfall, daß über den 5-Eingang des Kippgliedes K 2 zwar
unmittelbar mit dem Auftreten des Signalzustandes logisch »I« der Nutz-Signalzustandsfolge dem Q-Ausgang
der Signaizustand lugisch »1« eingeprägt wird, jedoch auf Grund des Signalzustandes logisch »0« am
D-Eingang beim nächsten Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »1« der Referenz-Signalzustandsfolge
auf logisch »0« zurückgesetzt wird.
Wenn aber am (^-Ausgang des Kippgliedes K 1 der
Sifialzustand logisch »1« vorliegt, wird in dem
Moment, in dem der Signalzustand logisch »1« der Nutz-Signalzustandsfolge in den Signalzustand logisch
»0« wechselt, dem (^-Ausgang des Kippglieues K 2 der
Zustand logisch »0« eingeprägt. Das Ausgangssignal vom (^-Ausgang des Kippgliedes K 2 gelangt über eine
Leitung L 4 an den D-Eingang des Kippgliedes K 2. Die Signalzustandsfolge am Ausgang des Kippgliedes K 2
ist im Diagramm 4 der F i g. 2 dargestellt.
Der (^-Ausgang des Kippgliedes K 3 nimmt gleichzeitig
mn dem (^-Ausgang des Kippgliedes K 2 den
Signal/i'stand logisch »1« an. sobald der Signalzustand
logisch »1« in der Nutz-Signalzustandsfolge auftritt. Mit
jedem Signal/ustandswechsel von logisch »1« auf logisch »0« der Referenz-SignalzustandsfH.ge wird der
logische Zustand am (^-Ausgang des K.ippgliedes K 7
dem (^-Ausgang des Kippgliedes K 3 eingeprägt. Dieser
(^-Ausgang bildet den Ausgang der Formerschaltung F
Die Signalzustand'folge am Q- Ausgang des Kippgliedes
K 3 ist im Diagramm b der F i g. 2 dargestellt.
Über eine Leitung L5 ist der Q-Ausgang des
Kippgliedes K3 mit dem D-Eingang eine? Schieberegisters
S verbunden, dessen OEingang mit der Referenz-Signalzusiandsfolge
beaufschlagt wird. Damit können die logischen Signal/'jstände am Ausgang der Formerschaltung
F jeweils mit jedem Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »1« der Referenz-Signalzu*
Standsfolge in das Schieberegister S eingespeichert
werden. Die Ausgänge Q1 bis Qn des Schieberegisters
Ssind unmittelbar mit einer Verarbeilungseinrichlung V
verbunden. An Stelle der dargestellten parallelen Übertragung der Information des Schieberegisters 5 an
die Verarbeitungseinncliturig VWäre auch eine serielle
Übertragung möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Informationsübertragungseinrichtung, bei der ein von einem Abfragegerät aussendbares periodisch
durchstimmbar Abfragesignal von einem Antwortgerät entsprechend einer diesem zugeordneten
mehrstelligen binären Information frequenzselektiv reflektiert wird, wodurch im Abfragegerät
eine binäre Nutz-Signalzustandsfolge mit einem
vorgegebenen Zeitraster gebildet wird, die zum seriellen Detektieren der Information jeweils zu
vorgegebenen Auswertezeitpunkten auf eine binäre Referenz-Signalzustandsfolge bezogen wird, deren
Periodendauer der vorgegebenen Zeit für einen Rasterschritt entspricht, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Formerschaltung (F) zum Aufrechterhalten jedes Signalzustandes logisch »1«
der Nutz-Signalzustandsfolge (2) jeweils bis zu einem Signalzustandswechsel von logisch »1« auf
logisch »0« der Referenz-Signalzustandsfolgp (1) vorgesehen ist, dem ein Signalzustandswechsel der
Referenz-Signalzustandsfolge (1) von logisch »0« auf iogisch »1« unmittelbar vorausgeht, der wiederum
dem Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »1« der Nutz-Signalzustandsfolge (2) unmittelbar
nachfolgt und daß eine Schaltung (S) zum Ermitteln eines ersten bzw. z%veiten logischen
Kennzeichens beim Vorliegen bzw. Nichtvorliegen eines Signalzustandes logisch »1« am Ausgang der
Formerschaltung (FJ jeweils zu Auswertezeitpunkten
vorgesehen ist, die jeweils durch die Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »1« der
Referenz-Signalzustandsfolge (1) bestimmt sind.
2. Informationsübert.agung jinrichtung nach Anspruch
1. dadurch gekennzeichnet, daß für die Formerschaltung (F) ein NICI-p Glied (N) und drei
durch Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »1« an jeweils einem C-Eingang über jeweils
einen D-Eingang steuerbare, jeweils einen gegenüber diesem dominierenden R- und einen 5-Eingang
sowie jeweils einen £)-Ausgang aufweisende Kippglieder
(KX, K 2, KZ) vorgesehen sind, daß die Referenz-Signalzustandsfolge (1) dem C-Eingang
des ersten (KX) und des zweiten (K2) direkt uno
dem C-Eingang des dritten Kippgliedes (KV) über das NICHT-GIied (N) zugeführt wird, daß der
(?-Ausgang des ersten (K X) mit dem /?-Eingang des
zweiten (K 2) und dessen p-Ausgang mit dem D-Eingang des dritten Kippgliedes (K 3) verbunden
sind, daß der D-Eingang des zweiten Kippgliedes (K 2) beständig mit einem Signalzustand logisch »0«
beaufschlagt ist, daß die Nutz-Signalzustandsfolge (2) an den D-Eingang des ersten (Ki), an den
5-Eingang des zweiten (K2) und des dritten Kippgliedes (K 3) geführt ist und daß dessen
C-Ausgang den Ausgang der Formerschaltung (F)
bildet.
3. Informationsübertragungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Setzen
der Formerschaltung (F) in eine Grundstellung an den 5-Eingang des ersten (K 1) und an den
^■■Eingang des dritten Kippgliedes (K 3) durch eine
Gebereinrichtung (T) kurzzeitig ein Signalzustand
logisch »1« schaitbaf ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Informationsübertragungseinrichtung,
bei der ein von einem Abfragegerät aussendbares periodisch durchstimmbares Abfragesignal
von einem Antwortgerät entsprechend einer diesem zugeordneten mehrstelligen binären Information
frequenzselektiv reflektiert wird, wodurch im Abfragegerät eine binäre Nutz-Signalzustandsfolge mit
einem vorgegebenen Zeitraster gebildet wird, die zum seriellen Detektieren der Information jeweils zu
vorgegebenen Auswertezeitpunkten auf ein·, binäre Referenz-Signalzustandsfolge bezogen wird, deren
Periodendauer der vorgegebenen Zeit für einen Rasterschrttt entspricht.
Zum Obertragen von Informationen eines Antwortgerätes
an ein Abfra^egerät, ohne daß dazu eine Energiequelle auf Seiten des Antwortgerätes vorgesehen
ist, sind Einrichtungen der eingangs genannten Gattung entwickelt worden. Eine solche Einrichtung,
weiche die dabei insbesondere auf Gnmd von Temperaturdifferenzen zwischen dem Antwort- und
dem Abfragegerät entstehende zeitliche Verschiebung der Nutz- gegenüber der Referenz-Signalzustandsfolge
ausgleicht, ist aus der DE-PS 15 91 595 bereits bekannt.
Bei dieser Einrichtung ist es jedoch nicht möglich, Verschiebungen der Signalzustände logisch »1« der
Nutz-Signalzustandsfolge gegeneinander auszugleichen.
Aufgabe der ErDqdung ist es, eine Einrichtung der
eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß Verschiebungen der Signalzustände logisch »1« der
Nutz-Signalzustandsfolge gegeneinander kompensiert werden können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Formerschaltung zum Aufrechterhalten
jedes Signalzustandes logisch »1« der Nutz-Signalzustandsfolge jeweils bis zu einem Signalzustandswechsel
von logisch »1« auf logisch »0« der Referenz-Signalzustandsfolge vorgesehen ist, dem ein Signalzustandswechsel
der Referenz-Signalzustandsfolge von Iogisch »0« auf logisch »1« unmittelbar vorausgeht, der
wiederum dem Signalzustanaswechsel von logisch »0« auf logisch »I« der Nutz-Signalzus'andsfolgtr unmittelbar
nachfolgt, und daß sine Schaltung zum Ermitteln eines ersten bzw. zweiten logischen Kennzeichens beim
Vorliegen bzw. Nichtvorliegen eines Signalzustandes logisch »I« am Ausgang der Formerschaltung jeweils zu
Auswertezeitpunkten vorgesehen ist. die jeweils durch die Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch
»1« der Refei enz-SignalzustandsfoIge bestimmt sind.
Damit ist es möglicw. Verschiebungen der Signalzustände
logisch »I« innerhalb eines vollen Rasterschrittes auszugleichen.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß für die Formerschaltung
ein NICHT-GIied und drei durch Signalzustandswechsel von logisch »0« auf logisch »I« an jeweils einem
C-Eingang über jeweils einen D-Eingang steuerbare, jeweils einen gegenüber diesem dominierenden R- und
einen 5-Eingang sowie jeweils einen C*-Ausgang
aufweisende Kippglieder vorgesehen sind, daß die Referenz-Signalzustandsfolge dem C-Eingang des er
sten und des zweiten direkt und dem C-Eingang des dritten Kippgliedes über das NICHT-GIied zugeführt
wirdj daß der (^-Ausgang des ersten mit dem /?-Eingang
des zweiten und dessen (^-Ausgang mit dem D-Eingang des dritten Kippgliedes verbunden sind, daß der
D-Eingang des zweiten Kippgliedes beständig mit einem Signalzustand logisch »0« beaufschlagt ist, daß
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803028582 DE3028582C2 (de) | 1980-07-28 | 1980-07-28 | Informationsübertragungseinrichtung, bei der ein Abfragesignal frequenzselektiv reflektiert wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803028582 DE3028582C2 (de) | 1980-07-28 | 1980-07-28 | Informationsübertragungseinrichtung, bei der ein Abfragesignal frequenzselektiv reflektiert wird |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3028582A1 DE3028582A1 (de) | 1982-02-11 |
| DE3028582C2 true DE3028582C2 (de) | 1982-06-24 |
Family
ID=6108294
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803028582 Expired DE3028582C2 (de) | 1980-07-28 | 1980-07-28 | Informationsübertragungseinrichtung, bei der ein Abfragesignal frequenzselektiv reflektiert wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3028582C2 (de) |
-
1980
- 1980-07-28 DE DE19803028582 patent/DE3028582C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3028582A1 (de) | 1982-02-11 |
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