DE3027579C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Detektieren
eines digitalen Kodewortes nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 sowie auf einen Kodedetektor zur Durchführung
dieses Verfahrens.
Ein derartiges Verfahren ist aus der FR-PS 23 09 101
bekannt und dient zum Detektieren digitaler Kodeworte, die
zu Signalisierungszwecken in einem PCM-Fernsprechsysstem
übertragen werden. Die Kodeworte bestehen aus zwei Bitgruppen:
einer ersten Gruppe (die Bits 1-4), die für alle
Kodeworte gleich ist, das sogenannte Prefix, und einer
zweiten Gruppe (die Bits 5-10), die für alle Kodeworte
verschieden ist. Mit dem Prefix wird festgestellt, wo der
abweichende Teil des Kodewortes anfängt. Das Prefix dient
also der Synchronisation mit dem Kodewort.
In Fernsprechsystemen, deren Signalisierung entsprechend
einer vorgegebenen Gebeprozedur arbeitet, wird ein
Vorwärtssignal erst beendet nach Empfang eines Rückwärtssignals,
das an sich nach Feststellung des Verschwindens
des Vorwärtssignals beendet wird. Damit wird die Möglichkeit,
daß das wiederholt gleich empfangene Kodewort das
gemeinte Kodewort ist, wesentlich vergrößert.
In manchen digitalen Fernsprechsystemen wird Deltamodulation
als Kodierungsmethode für Sprache benutzt, bei
der ein einfacher Kanal keine Wortsynchronisation
braucht. Die festgelegte Signalisierung in diesen Systemen
erfolgt ebenfalls in Form von Kodewörten. Typische
Anforderungen an die Detektion der Kodeworte in einem
derartigen System mit einer hohen Bitfehlerrate sind für
die Signalisierung in der Aufbauphase:
- - wenn ein Bitstrom mit 0% Bitfehlerrate BER empfangen wird, muß ein Kodewort nach Empfang von höchstens 10 (gleichen) Kodeworten detektiert sein;
- - wenn ein Bitstrom mit 10% BER empfangen wird, muß ein Kodewort mit 99,99% Sicherheit nach Empfang von höchstens 64 Kodewörtern detektiert sein.
Zur Signalisierung in der Verkehrsphase sind die Anforderungen
höher, weil die Signalisierungsinformation mitten
in der Sprach- oder Dateninformation übertragen wird.
Dabei tritt das Problem auf, daß durch diese Information
mit Kodewort nachgeahmt werden kann. Eine Anforderung ist,
daß ein Random-Bitmuster am Eingang des Detektors den
Detektor höchstens einmal je 7,7×10¹⁰ Bit ansprechen
lassen darf. Die weiteren Anforderungen der Verkehrsphase
sind, daß bei 0% BER nach höchstens 40 Kodeworten und bei
10% BER nach höchstens 256 Kodeworten mit 99,99% Sicherheit
das Kodewort detektiert sein muß.
Aus der Zeitschrift "Elektronik" 1976, Heft 1 und 2,
Seiten 46 bis 52 und Seiten 74 bis 78 ist ein Majoritätsgatter
bekannt, das die Eingangssignale aufeinanderfolgender
Bitstellen in einem Bitstrom akkumuliert, wobei
ein Ausgangssignal erzeugt wird, wenn ein vom Majoritätsgatter
bestimmter Schwellwert erreicht bzw. überschritten
wird. Zum Erkennen eines Kodewortes mit einer bestimmten
Bitkombination werden die aufeinanderfolgenden Bitstellen
um jeweils nur eine Stelle verschoben. Entsprechend der
Einstellung des Schwellwertes erzeugt auch ein gestörtes
Kodewort ein Erkennungssignal. Bei einer zu niedrigen
Schwelle besteht jedoch die Gefahr, daß eine im normalen
Bitstrom vorkommende Bitkombination fälschlich als
Kodewort erkannt wird. Bei dem bekannten Majoritätsgatter
ist nämlich nicht vorgesehen, durch die Auswertung
unmittelbar aufeinanderfolgender Kodeworte die Erkennungssicherheit
zu erhöhen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs
genannten Art anzugeben, mit dem auf einfache Weise ohne
Wortsynchronisation in zuverlässiger Weise Kodeworte
detektiert werden, die in einem Bitstrom mit einer hohen
Bitfehlerrate auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit Kodeworten von N Bits können im Grunde 2 N Nachrichten
kodiert werden. Dadurch, daß einem Kodewort und
allen durch zyklische Permutation der Bits dieses Kodewortes
abgeleiteten Kodeworten dieselbe Nachricht zugeordnet
wird, werden Gruppen von Kodeworten erhalten, die
ohne Wortsynchronisation detektierbar sind. Mit N = 8,
d. h. mit 36 Nachrichten aus 256 Kodeworten, von denen der
größte Teil in 8 Gestalten auftreten kann, kann man für
die meisten Fernsprechsysteme das Bedürfnis an Signalisierungs-
und Schaltzeichen durchaus erfüllen.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist,
daß dieses auf einfache Weise in universellen sequentiellen
programmierbaren Logikschaltungen verwirklicht
werden kann, wie in handelsüblichen Mikroprozessoren mit
zugeordneten Speichern und Peripheriegeräten.
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in
den Patentansprüchen 2 bis 4 angegeben. Die Ausgestaltung
nach Patentanspruch 4 dient insbesondere dazu, bei einer
geringen Bitfehlerrate das Kodewort besonders schnell zu
detektieren.
Aus der US-PS 34 63 911 ist eine Anordnung zum Detektieren
von in regelmäßigen Abständen auftretenden gleichen
Synchronisierwörtern bekannt, zwischen denen Nachrichtenwörter
mit untereinander konstanter Wortlänge liegen, so
daß Synchronisierwörter und Nachrichtenwörter einen
seriellen Bitstrom bilden. Dieser wird einem Schieberegister
zugeführt und bitweise darin verschoben, und
jeweils eine Bitfolge von der Länge des Synchronisierwortes
wird mit dem fest gespeicherten Synchronisierwort
mittels eines Korrelators verglichen. Der Korrelationswert
wird gespeichert und mit dem nächsten Korrelationswert
verglichen, und wenn dieser größer ist, wird er seinerseits
gespeichert und außerdem ein Ringzähler auf den
Anfangswert gesetzt, wobei der Modul des Ringzählers
gleich der Summe der Länge des Synchronisierworts und des
Nachrichtenworts ist. Mit dieser bekannten Annordnung
können jedoch keine unterschiedlichen Kodewörter in einem
gestörten Bitstrom erkannt werden.
Ein Kodedetektor zum Durchführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 5
gekennzeichnet. Ausgestaltungen des Kodedetektors sind in
den weiteren Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Darstellung einer Reihe unmittelbar
aufeinanderfolgender einander entsprechender Kodeworte,
die in der Aufbau- bzw. Verkehrsphase liegen,
Fig. 2 eine Nachricht, die durch ein Kodewort
dargestellt wird, und die zyklischen Permutationen dieses
Kodewortes zum Gebrauch nach der Erfindung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform
eines Kodedetektors zum Detektieren von Kodeworten
von dem in Fig. 2 dargestellten Typ zum Durchführen
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 4 ein Flußdiagramm einer ersten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform
des Kodedetektors zum Detektieren von Kodeworten
von dem in Fig. 2 dargestellten Typ zum Durchführen
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 6 ein Flußdiagramm einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
In Fernmeldesystemen sollen oft außer der Information
selbst auch Sonderzeichen oder -nachrichten übertragen
werden. Diese Nachrichten können der Information vorangehen,
derselben folgen oder mitten in der Information
liegen. In Fernsprechsystemen geht dem Informationsaustausch
das Übertragen von Wahlziffern, Besetztzeichen, Prüfzeichen
und anderen Zeichen voran, die die Übertragungsstrecke
und den Schaltzustand kennzeichnen. Die Registerzurückrufsignale
werden beispielsweise mitten in der Information
übertragen. Ein digittaler Bitstrom, wie dieser in
einem digitalen Fernmeldesystem auftreten kann, ist in Fig.
1 dargestellt. Die zu übertragende Information ist durch
SP bezeichnet, und die Sonderzeichen oder -nachrichten in
Form digital kodierter Worte - die Kodeworte - sind durch
CW bezeichnet. Die Kodeworte CW werden wiederholt übertragen,
um in dem Fall, daß durch Störung ein Kodewort verstümmelt
wird, durch eine Mehrheitsentscheidung das einwandfreie
Kodewort zu ermitteln. In Fernsprechsystemen, die entsprechend
der festgelegten Gebeprozedur funktionieren, wird das
Kodewort so lange übertragen, bis von dem Empfänger die
Detektion des Kodewortes gemeldet wird (Quittung). Erst
danach wird ein folgendes Kodewort oder die Information
übertragen. Im allgemeinen ist es daher so, daß es bei
einer größeren Bitfehlerrate länger dauert, bevor das
Kodewort erkannt werden kann. Aus den Anforderungen für
die Anzahl Kodeworte, die maximal benötigt ist, um mit
gegebener Wahrscheinlichkeit das einwandfreie Kodewort zu
ermitteln, geht dies ebenfalls hervor.
In der Tabelle I ist ein Beispiel von Anforderungen dargestellt,
die in der Praxis an ein Fernsprechsystem gestellt
werden. In der Aufbauphase soll bei einer Bitfehlerrate
von 0% nach maximal 10 Kodeworten das Kodewort mit Gewißheit
detektiert sein, und bei einer Bitfehlerrate von 10%
soll nach maximal 64 Kodeworten mit 99,99% Chance das Kodewort
detektiert sein. In der Verkehrsphase während der
Übertragung von Information sind diese Anzahlen 40 bzw.
256 Kodeworte. Außerdem wird gefordert, daß mit Hilfe
von randomverteiltem Rauschen erzeugte Bitmuster, die dem
Eingang des Detektors angeboten werden, höchstens 1 Mal
in 7,7×10¹⁰ Bits den Detektor ansprechen lassen.
In manchen digitalen Fernsprechsystemen wird Deltamodulation
als Kodierungsmethode für die Sprache benutzt.
In derartigen Systemen braucht der einfache Kanal keine
(Wort) Snychronisation für die Sprechübertragung. Für die
Kodeworte ist die Situation anders. Dadurch, daß das
Kodewort wiederholt übertragen wird, wird bei mangelnder
Synchronisation zwischen dem Empfänger und dem Sender ein
fehlerhaftes Kodewort empfangen. Um Wortsynchronisation für
die Kodeworte zu vermeiden, wird den Kodeworten, die durch
zyklische Permutation voneinander abgeleitet werden können,
inhaltlich dieselbe Nachricht zugeordnet. Mit Kodeworten
von N Bits können im Grunde 2 N Nachrichten kodiert werden.
Kodeworten, die durch zyklische Permutation aus anderen
Kodeworten abgeleitet werden können, wird dieselbe Nachricht
zugeordnet. Dadurch ist Wortsynchronisation für die
Kodeworte überflüssig. Mit N = 8, d. h. mit 2⁸ = 256 Kodeworten,
werden 36 Kodeworte erhalten, die nicht durch
zyklische Permutation voneinander abgeleitet werden können.
Das Kodewort 11111111 eignet sich weniger, weil Kurzschluß
in der Übertragungsstrecke dieses Kodewort simulieren
kann. Auf gleiche Weise kann das Kodewort 00000000 durch
eine Unterbrechung der Übertragungsstrecke erzeugt werden.
Weiterhin werden auch die Kodeworte 10000000 und 01111111
(und jede ihrer 7 zyklischen Permutationen) nicht benutzt.
Damit bleiben 32 einzigartige Kodeworte übrig, eine Anzahl
mit der das Bedürfnis nach Signalisierungszeichen in Fernsprechsystemen
weitgehend erfüllt werden kann. 28 dieser
32 Kodeworte treten in acht Gestalten auf, wie beispielsweise
das in Fig. 2a dargestellte Kodewort. Drei Kodeworte
(11101110, 11001100 und 10001000) treten in vier Gestalten
auf, und ein Kodewort (10101010) umaßt nur 2 zyklische
Permutationen. Wird nun das Kodewort, wie dies in Fig. 2a
dargestellt ist, übertragen, so wird bei Wortsynchronisation
auch das Kodewort nach Fig. 2a empfangen. Aber bei mangelnder
Synchronisation wird das Kodewort nach Fig. 2b empfangen,
wenn der Empfänger 7 Bitstellen gegenüber dem Sender
"nacheilt", das Kodewort nach Fig. 2c bei 6 Bitstellen usw.
Dadurch, daß all diesen Kodeworten dieselbe Nachricht
zugeordnet wird, ist eine Synchronisation überflüssig.
Das weitere Verfahren zum Detektieren der Kodeworte
wird nun an Hand der Fig. 3 bis 6 näher erläutert.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform eines
Kodedetektors. Ein Schieberegister 2 enthält N Teile 2-1,
2-2, . . . 2- N, wobei jeder Teil mit Ausgängen versehen ist.
Dem Eingang des Schieberegisters 2 wird ein binärer Bitstrom
zugeführt. Der Bitstrom wird in beliebige Datenblöcke
von N Bits aufgeteilt. Die Anzahl Bits jedes Datenblocks
wird durch einen mit dem Eingang 1 verbundenen Bitzähler
3, beispielsweise einen Modulo-N-Zähler, gezählt. Die Anzahl
Datenblöcke wird durch einen an den Ausgang des Modulo-N-
Zählers 3 angeschlossenen rückstellbaren Wortzähler 4 gezählt.
Nachdem ein Wort von N Bits in das Schieberegister
2 eingegeben worden ist, wird auf bekannte Weise je Bitstelle
i (i = 1, 2, . . . N) ermittelt, ob die Bitstelle einen
logischen Wert eines ersten Typs, beispielsweise eine "1"
oder einem logischen Wert eines zweiten Typs, beispielsweise
eine "0" enthält. Der Kodedetektor enthält zwei Gruppen
von Zählern 5-1, 5-2 . . . bis 5- N und 6-1, 6-2 . . . 6- N. Jeder
der Zähler 5-1 bis 5- N und 6-1 bis 6- N ist an den zugeordneten
Teil 2-1 bis 2- N des Schieberegisters 2 angeschlossen.
Die Zähler 5 werden um eins erhöht, wenn in dem zugeordneten
Teil des Schieberegisters 2 eine "1" ermittelt wird, während
die Zähler 6 um eins erhöht werden, wenn in dem zugeordneten
Teil eine "0" ermittelt ist. Danach wird das nachfolgende
Wort von N Bits in das Schieberegister eingegeben,
der Wortzähler 4 wird dadurch um 1 erhöht, und es wird abermals
ermittelt, welcher logische Wert in jedem Teil gespeichert
ist, und abhängig davon werden die Zähler 5 oder
6 erhöht. Ein Ausgang jedes der Zähler 5-1 bis 5- N ist an
eine zugeordnete Schwellenanordnung 7-1 bis 7- N angeschlossen.
Auf gleiche Weise ist ein Ausgang jedes der Zähler 5-1
bis 5- N an eine zugeordnete Schwellenanordnung 8-1 bis 8- N
angeschlossen. Weitere Eingänge jeder der Schwellenanordnungen
7 bzw. 8 sind an einen Schwellenwertgenerator 9
bzw. 10 und an einen Ausgang der Schwellenanordnung 37 angeschlossen.
DerSchwellenwert, der von dem Schwellenwertgenerator
9 bzw. 10 den Schwellenanordnungen 7 bzw. 8 angeboten
wird, wird mit einem dem Steuereingang 11 bzw. 12
der Schwellenwertgeneratoren 9 und 10 zugeführten Steuersignal
eingestellt. Wenn der Zählerwert eines der Zähler 5
und 6 den Schwellenwert überschreitet und die Schwellenanordnung
37 eine logische "1" liefert, wird an dem Ausgang
der zugeordneten Schwellenanordnungen 7 und 8 ein Signal
abgegeben, beispielsweise in Form einer logischen "1".
Die Ausgänge der Schwellenanordnungen 7 und 8 werden paarweise
kombiniert Exklusiv-Oder-Schaltungen 32-1 bis 32- N
zugeführt, wobei der Ausgang der Schwellenanordnung 7-1 und
8-1 an Eingänge der Exklusiv-Oder-Schaltung 32-1 angeschlossen
ist, der Ausgang der Schwellenanordnung 7-2 und 8-2 an
Eingänge der Exklusiv-Oder-Schaltung 32-2 usw. Jeder der
Ausgänge der Exklusiv-Oder-Schaltungen 32-2 bis 32- N ist
mit einem zugeordneten von N Eingängen einer UND-Schaltung
13 verbunden, wobei die Exklusiv-Oder-Schaltung 32-1 an
den Eingang 13-1 angeschlossen ist, die Exklusiv-Oder-
Schaltung 32-2 an den Eingang 13-2 usw. Wenn N der 2N
Zähler 5 und 6 den Schwellenwert überschreiten, und zwar von
jedem Paar 5-1/6-1, 5-2/6-2 . . . einer, wird der Ausgang
des UND-Tores 13 umgeschaltet.
Die Ausgänge der Schwellenanordnungen 7 und 8
sind weiterhin paarweise mit UND-Toren 14-1 bis 14- N verbunden.
Die UND-Tore 14-1 bis 14- N haben je einen invertierenden
und einen nicht-invertierenden Eingang. Die
Schwellenanordnungen 7 werden mit den nicht-invertierenden
und die Schwellenanorndungen 8 werden mit den invertierenden
Eingängen verbunden. Die Ausgänge der UND-Tore 14 sind
mit einem zugeordneten Teil eines Registers 15 verbunden.
Wenn der Schwellenwert der Schwellenanordnung 7-1 überschritten
wird und daher der Schwellenwert der Schwellenanordnung
8-1 nicht, wird der Ausgang des an die Ausgänge
dieser Schwellenanordnungen angeschlossenen UND-Tores 14-1
umgeschaltet werden. Sollte dagegen der Schwellenwert der
Schwellenanordnung 8-1 überschritten werden (und folglich
der Schwellenwert von 7-1 nicht), so wird der Ausgang des
UND-Tores nicht umgeschaltet. Die Ausgangssignale der Tore
14-1 bis 14- N werden in einem Register 15 zu einem Zeitpunkt,
der durch das Umschalten des UND-Tores 13 gegeben
wird, gespeichert. Dazu ist der Ausgang des UND-Tores 13
mit einem Steuereingang 16 des Registers 15 verbunden. Das
Register 15 enthält nun die Bitwerte des Kodewortes. Die
Ausgänge des Registers 15 sind mit einer Speicheranordnung
33 zum Adressieren einer dem Kodewort entsprechenden
Speicherstelle, die eine der Nachrichten enthält, verbunden.
In dem bereits angegebenen Beispiel, und zwar N = 8, enthält
die Speicheranordnung 33 insgesamt 256 Adressen, an denen
eine der 32 Nachrichten gefunden werden kann. An einem
Ausgang 34 der Speicheranordnung 33 ist nach Detektion des
Kodewortes die diesem entsprechende Nachricht verfügbar.
Nach der Detektion des Kodewortes wird der Wortzähler 4
rückgestellt. Dazu ist der Ausgang des UND-Tores 13 ebenfalls
mit einem Rückstelleingang des Wortzählers 4 verbunden.
Der Ausgang des UND-Tores 13 ist ebenfalls mit Rückstelleingänge
der Zähler 5-1 bis 5- N und 6-1 bis 6- N zum
Rückstellen dieser Zähler bei Detektion des Kodewortes verbunden.
Weiterhin ist der Ausgang des Wortzählers 4 an ein
Schwellenelement 35 angeschlossen, um beim Überschreiten
eines einem Eingang 36 zugeführten Schwellenwertes einen
Rückstellimpuls den mit dem Ausgang des Schwellenelementes
35 verbundenen Rückstelleingängen der Zähler 5-1 bis 5- N
und 6-1 bis 6- N zuzuführen. Weiterhin ist der Ausgang von
Wortzähler 4 an eine Schwellenanordnung 37 angeschlossen,
die wenn ein an einen Eingang 38 zugeführte Schwellenwert
überschritten wird, ein logisches "1" Signal zu den
Schwellenanordnungen 7 und 8 zuführt.
Die Wirkungsweise des Kodedetektors nach Fig. 3
in beispielsweise einem Fernsprechsystem ist wie folgt. In
der Aufbau-/Signalierungsphase wird, wenn die Anforderungen
nach der Tabelle I angewandt werden, der von den Schwellenwertgeneratoren
9 und 10 erzeugte Schwellenwert auf 5 gebracht.
Der Schwellenwert des Schwellenelementes 35 wird
auf 32 eingestellt. Der Bitstrom, der dem Eingang 1 zugeführt
wird, wird in Gruppen zu je N Bits dem Register 2
zugeführt. Es wird nun vorausgesetzt, daß N = 8 und das
Kodewort durch Fig. 2a gegeben ist. Nachdem fünf aufeinanderfolgende
Worte in dem Register 2 gewesen sind und die
Anzahl "1"en und "0"en in den zugeordneten Zählern aufgezeichnet
ist, werden wenn keine Bitfehler aufgetreten sind,
beispielsweise die Zähler 5-1, 6-2, 6-3, 6-4, 5-5, 6-6,
6-7 und 5-8 eine Zählerstellung erreicht haben, die dem
Schwellenwert 5 entspricht. Die acht Eingänge des UND-Tores
13 werden dann alle umgeschaltet, und im Register 15 wird
über die UND-Tore 14 das Kodewort bestimmt. So ist der mit
der Schwellenanordnung 7-1 verbundene Eingang des UND-Tores
14-1 hoch und der mit der Schwellenanordnung 8-1 verbundene
invertierende Eingang des UND-Tores 14-1 niedrig. Aus dem
Ausgang des UND-Tores 14-1 ist daher ein logischer Wert 1
verfügbar, der in das Register 15-1 eingeschrieben wird.
Auf gleiche Weise ergibt UND-Tor 14-2 in dem Register 15
eine Null. Das Kodewort ist damit dekodiert und der Wortzähler
4 und die Zähler 5 und 6 werden rückgestellt.
Die Wahl des Schwellenwertes ist auf die Hälfte
der maximal erlaubten Anzahl von 10 bestimmt, um die Gewißheit
zu schaffen, daß innerhalb von 10 Kodeworten das
Kodewort detektiert ist. Sollte nämlich das erste Wort von
8 Bits, das in das Schieberegister eingeschrieben wird,
zum Teil aus dem vorhergehenden Kodewort bestehen und zum
Teil aus dem neuen, noch zu detektierenden Kodewort, so
könnte, wenn der Schwellenwert 10 ist, das Kodewort nicht
innerhalb der erforderlichen Anzahl von 10, sondern erst
nach 20 Kodeworten detektiert werden. Wenn der Schwellenwert
dagegen 5 ist und das Kodewort beispielsweise aus dem obengenannten
Grund nicht nach fünf Kodeworten detektiert wird,
wird das Kodewort mit Gewißheit im nachfolgenden Zyklus
von 5 wiedererkannt und ist dann nach 9 Kodeworten detektiert.
Wenn die Bitfehlerrate in dem eintreffenden Bitstrom
nicht gleich Null ist, wird infolge der Bitfehler
das Kodewort verstümmelt werden, wodurch mehr Worte notwendig
sind, um zu ermitteln, welches Kodewort ausgesandt
wurde. Wegen der in der Tabelle I angegebenen Anforderung
wird von 32 aufeinanderfolgenden Kodeworten untersucht,
welches Kodewort fünf Mal auftritt. Wird das Kodewort detektiert,
so werden durch ein von dem UND-Tor 13 abgegebenes
Signal der Wortzähler 4 und die Zähler 5 und 6 rückgestellt.
Ist das Kodewort dagegen nach 32 Worten nicht
detektiert, so wird durch den Wortzähler 4 der Schwellenwert
des Schwellenelelementes 35 überschritten, und die
Zähler 5 und 6 werden rückgestellt.
In der Verkehrsphase werden entsprechend der
Spezifikation der TabelleI die von den Schwellenwertgeneratoren
9 und 10 erzeugten Schwellenwerte auf 20 eingestellt,
und der Schwellenwert des Schwellenelementes 35
wird auf 128 eingestellt. Die Wirkungsweise des Kodedetektors
in der Verkehrsphase entspricht der beschriebenen
Wirkungsweise in der Aufbau-/Signalierungsphase.
Eine erste Ausführungsform des Verfahrens zum
Detektieren von Kodeworten ist in dem Flußdiagramm in Fig.
4 dargestellt.
Zu den Beschriftungen der geometrischen Figuren,
die die Funktionen und die Zustände des Verfahrens zum
Detektieren von Kodeworten in Zeitfolge erläutern, gehören
die nachfolgenden Erläuterungstexte. Es sei bemerkt, daß
eine derartige Zeitfolge von Funktionen und zugeordneten
Zuständen des Verfahrens zum Detektieren von Kodeworten im
universellen sequentiellen programmierbaren Logikschaltungen
wie in handelsüblichen Mikroprozessoren mit zugeordneten
Speichern und Peripheriegeräten verwirklicht werden kann
(beispielsweise von dem Type CDP 1804 von RCA).
Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild einer zweiten
Ausführungsform des Kodedetektors zum Detektieren von Kodeworten.
Der Eingang 1 zum Zuführen eines binären digitalen
Bitstroms ist mit dem Eingang eines Schieberegisters 2,
das N Teile enthält, verbunden. Die Bits werden durch einen
mit dem Eingang 1 verbundenen Zähler 3, beispielsweise ein
Modulo-N-Zähler, gezählt. An einen Ausgang des Zählers 3
ist ein rückstellbarer Wortzähler 4 zum Aufzeichnen der
Anzahl Male, die eine Gruppe von N Bits in das Schieberegister
2 eingeschrieben ist, angeschlossen. An dem Ausgang
des letzten Teils des Schieberegisters 2 ist ein zweites
Schieberegister 19 angeschlossen. Das Schieberegister 19
enthält, ebenso wie das Schieberegister 2, N Teile. Die
Teile des Schieberegisters 2 und 19 mit derselben Rangordnung,
d. h. derTeil 2-1 und 19-1, 2-2 und 19-2 . . . bis
2- N und 19- N, sind je an Exklusiv-Oder-Schaltungen 20-1,
20-2 bis 20- N angeschlossen. Wenn die Bitwerte an entsprechenden
Stellen in den Schieberegistern 2 und 19
gleich sind, werden die Ausgänge der Exklusiv-Oder-Schaltungen
umgeschaltet. Die Ausgänge sind mit den gleich vielen
Eingängen einer NAND-Schaltung 21 verbunden. Der Ausgang
der NAND-Schaltung 21 ist mit einem Eingang eines rückstellbaren
Zählers 23 mit einem Rückstelleingang des
Zählers 22 verbunden. Jeweils wenn bitweise Übereinstimmung
durch die Exklusiv-Oder-Schaltungen festgestellt
worden ist, wird Zähler 22 um eins erhöht. Bei mangelnder
Übereinstimmung wird über das invertierende Tor 23 der
Zähler 22 rückgestellt. Der Ausgang des Zählers 22 wird
einem ersten Eingang eines Schwellenelementes 24 zugeführt.
Einem zweiten Eingang wird ein Schwellenwert zugführt.
Ein weiterer Ausgang jedes der Teile des Schieberegisters
2 ist mit entsprechenden Zählern 25-1 bis 25- N
verbunden. Die Zähler 25 eignen sich zum Vorwärts/Rückwärtszählen.
Wenn in dem Bitteil, an den der Zähler angeschlossen
ist, eine "1" auftritt, wird der Zählerwert um
eins erhöht, und beim Auftritt einer "0" wird der Zählerwert
um eins herabgesetzt. An den Ausgang jedes Zählers
25 ist eine zugeordnete Schwellenanordnung 26 angeschlossen,
die beim Überschreiten des von einem Schwellenwertgenerator
27 erzeugten und einem weiteren Eingang der Schwellenanordnungen
zugeführten Schwellenwertes einen Ausgang der
Schwellenanordnung 26 umschaltet. Der Ausgang von dem Wortzähler
4 ist weiterhin an die Schwellenanordnung 37 angeschlossen,
um beim Überschreiten eines einem Eingang 38
zugeführten Schwellenwertes eine logische "1" zu den
Schwellenanordnungen 26 zuzuführen. Der Ausgang jeder
Schwellenanordnung 26 ist an einen der N Eingänge der UND-
Schaltung 29 angeschlossen. Die Schwellenanordnungen 26
sind derart eingerichtet, daß nur der Absolutwert des
Zählerinhaltes der Zähler 25 mit dem Schwellenwert verglichen
wird.
Die Ausgänge der Zähler 25 sind weiterhin mit
einer Vorzeichenermittlungsanordnung 30 verbunden. Der
Ausgang der UND-Schaltung 29 ist mit einem Steuereingang
31 der Vorzeichenermittlungsanordnung 30 verbunden. Wenn
der Ausgang der UND-Torschaltung 29 umgeschaltet wird,
wird von der Vorzeichenermittlungsanordnung 30 das Vorzeichen
des Zählerwertes jedes der Zähler 25 ermittelt.
An dem Ausgang 18 der Anordnung 30 ist dann das Kodewort
verfügbar. Der Ausgang des Schwellenelementes 24 ist dazu
ebenfalls mit dem Eingang 31 der Vorzeichenermittlungsanordnung
30 verbunden. Der Ausgang der UND-Schaltung 29 und
des Schwellenelementes 24 sind weiterhin an einen Rückstelleingang
des Zählers 22, des Wortzählers 4 und die
Rückstelleingänge des Zählers 25 zum Rückstellen des
Zählers 22, des Wortzählers 4 und der Vorwärts/Rückwärtszähler
25 nach dem Detektieren des Kodewortes verbunden.
Ein Ausgang des Wortzählers 4 ist an ein Schwellenelement
35 angechlossen, um beim Überschreiten des einem weiteren
Eingang 36 des Schwellenelementes 35 zugeführten Wertes Rückstellsignale
zu den Rückstelleingängen der Zähler 25 zuzuführen.
Die Wirkungsweise des Kodedetektors nach Fig. 5
in beispielsweise einem Fernsprechsystem mit einer Spezifikation,
wie in der Tabelle I dargestellt, ist wie folgt.
Dem Schwellenelement 24 wird ein Schwellenwert 9 (Aufbau)
oder 39 (Verkehr) zugeführt; dem Schwellenelement 35 wird
ein Schwellenwert 32 in der Aufbauphase und ein Schwellenwert
128 in der Verkehrsphase zugeführt. Der Schwellenwertgenerator
27 erzeugt einen Schwellenwert 6 in der Aufbauphase
und einen Schwellenwert 64 in der Verkehrsphase. Der
Bitstrom, der dem Eingang 1 zugeführt wird, wird in
Gruppen zu je 8 Bits aufgeteilt. Die Anzahl Gruppen wird in
dem Zähler 4 gezählt. Eine Gruppe von 8 Bits wird in dem
Schieberegister 2 aufgenommen. Je Teil wird ermittelt, ob
eine "1" oder "0" vorhanden ist. Bei einer "1" wird der
zugeordnete Zähler 25 um eins erhöht, bei einer "0" wird
der Zähler um eins herabgesetzt. Danach wird eine nachfolgende
Gruppe von 8 Bits in dem Schieberegister 2 aufgenommen
usw. Wenn der Absolutwert aller Zähler 25-1 bis
25- N den Schwellenwert überschreitet (6 in der Aufbau-
bzw. 64 in der Verkehrsphase), wird von der mit den Ausgängen
der Schwellenanordnungen 26 verbundenen UND-Schaltung
29 die Vorzeichenermittlungsanordnung 30 durch ein
Signal über den Eingang 31 erregt. Das Vorzeichen der
Zählerwerte des betreffenden Zählers wird durch die Anordnung
30 in einen logischen Wert umgesetzt. Die logischen
Werte an dem Parallelausgang 18 bilden das zu detektierende
Kodewort. Ist das Kodewort nch 32 (Aufbau) oder 128
Gruppen von 8 Bits nicht detektiert, so werden die Zähler
25 rückgestellt, und es wird mit einem neuen Zyklus angefangen.
Damit bei einer Bitfehlerrate von 0% das Kodewort
mit der erforderlichen Geschwindigkeit detektiert wird, ist
an dem Ausgang des Schieberegisters 2 ein zweites Schieberegister
19 angeschlossen. Nachdem eine Gruppe von 8 Bits
in dem Register 2 untersucht worden ist, wird diese Gruppe
in dem zweiten Schieberegister 19 aufgenommen, und in dem
Schieberegister 2 wird eine neue Gruppe von 8 Bits aufgenommen.
Je übereinstimmendem Teil wird verglichen, ob die
vorhandenen Bits miteinander übereinstimmen. Wenn dies
für jede Stelle der Fall ist, werden die Ausgänge der
Exklusiv-Oder-Schaltungen 20 umgeschaltet, wodurch die
NAND-Schaltung 21 umgeschaltet wird und dem Zähler 22
einen Impuls liefert. Bei 0% BER erreicht nach 9 Kodeworten
der Zählerwert des Zählers 22 den Schwellenwert, und das
Kodewort ist damit detektiert. Das Kodewort wird beispielsweise
dadurch ausgelesen, daß die Vorzeichenermittlungsanordnung
30 erregt wird oder dadurch, daß ein Ausgang
32 des Schieberegisters 19 benutzt wird. Nach dem Erreichen
des Schwellenwertes des Schwellenelementes 24 werden die
Zähler 25 und die Zähler 22 und 4 rückgestellt.
Eine zweite Ausführungsform des Verfahrens zum
Detektieren der Kodeworten ist in dem Flußdiagramm in
Fig. 6 dargestellt zu den Beschriftungen der geometrischen
Figuren, die die Funktionen und Zustände des Verfahrens zum
Detektieren von Kodeworten in der Zeitfolge erläutert,
gehören die nachfolgenden Erläuterungstexte.
Ein Vorteil der Ausführungsform des Verfahrens
nach Fig. 6 im Vergleich zu der Ausführungsform nach Fig.
4 ist, daß bei der erstgenannten nur 8 (+2) Zähler aktualisiert
werden müssen, während bei der letztgenannten
16 (+2) aktualisiert werden müssen. Das Vergleichen zweier
Datenblöcke von N Bits, was nach Fig. 6 notwendig ist und
nach Fig. 4 nicht, ist dagegen nur ein geringer Aufwand,
weil dies dadurch erfolgen kann, daß untersucht wird, ob
der Unterschied der Kodeworte der Datenblöcke 0 ist.
Claims (8)
1. Verfahren zum Detektieren eines digitalen Kodewortes,
das eine gegebene Anzahl Bits enthält und wiederholt
unmittelbar aufeinanderfolgend in einem seriellen Bitstrom
auftritt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Bitstrom unabhängig von möglichen Wortgrenzen in aneinander anschließende Datenblöcke mit je einer Anzahl Bits gleich der Anzahl Bits des Kodewortes aufgeteilt wird,
- - je Bitstelle in aufeinanderfolgenden Datenblöcken der Bitwert ermittelt und die Anzahlen gleicher Bitwerte je Bitstelle akkumuliert werden,
- - die akkumulierten Anzahlen je Bitstelle mit einem Schwellenwert verglichen werden,
- - mindestens beim Erreichen des Schwellenwertes für jede Bitstelle in dem Datenblock aus den Bitwerten der akkumulierten Anzahlen das Kodewort detektiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahlen gleicher Bitwerte
getrennt in einem ersten Akkumulator und in einem zweiten
Akkumulator akkumuliert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Bitwert mit einem
positiven Vorzeichen und ein zweiter Bitwert mit einem
negativen Vorzeichen akkumuliert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - ein Datenblock mit einem vorhergehenden Datenblock verglichen wird;
- - die Anzahl Male, daß ununterbrochen aufeinanderfolgende Datenblöcke einander entsprechen, akkumuliert wird;
- - beim Erreichen eines Schwellenwertes durch den akkumulierten Wert das Kodewort gleich dem Datenblock gesetzt wird.
5. Kodedetektor zum Durchführen des Verfahrens nach
Anspruch 1 mit einem Schieberegister aus einer Anzahl
Teile, die der Anzahl N Bits des Kodeworts entspricht,
wobei das Schieberegister den seriellen Bitstrom aufnimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zum
Aufteilen des Bitstroms in Datenblöcke von je N Bits
unabhängig von möglichen Wortgrenzen, daß ein Ausgang
jedes der Teile mit wenigstens einem zugeordneten Zähler
zum Ermitteln der Anzahl gleicher Bitwerte in aufeinanderfolgenden
Datenblöcken in jedem Teil gekoppelt ist, daß
Schwellenanordnungen mit je einem ersten Eingang zum
Zuführen eines Schwellenwertes, einem zweiten Eingang, der
an den zugeordneten Zähler angeschlossen ist, und einem
Ausgang vorgesehen sind, der mit einer Auswerteanordnung
verbunden ist, die beim Überschreiten des Schwellenwertes
jeder Schwellenanordnung ein Signal abgibt, das die in
diesem Augenblick an den Ausgängen der Schwellenanordnungen
verfügbaren Signalwerte als detektiertes Kodewort
darstellt.
6. Kodedetektor nach Anspruch 5 zum Durchführen des
Verfahrens nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Teile des
Schieberegisters mit einem ersten und einem zweiten Zähler
gekoppelt ist, daß jeder erste Zähler die Anzahl des
ersten Bitwerts im zugeordneten Teil in einer vorbestimmten
Anzahl Datenblöcke akkumuliert und jeder der
zweiten Zähler die Anzahl des anderen Bitwertes im
zugeordneten Teil in der vorbestimmten Anzahl Datenblöcke
akkumuliert.
7. Kodedetektor nach Anspruch 5 zum Durchführen des
Verfahrens nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teil des Schieberegisters
mit nur einem zugeordneten Zähler gekoppelt ist
und daß die Stellung jedes Zählers beim Ermitteln des
ersten Bitwertes um eins erhöht und beim Ermitteln des
zweiten Bitwertes um eins herabgesetzt wird.
8. Kodedetektor nach Anspruch 7 zum Durchführen des
Verfahrens nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Schieberegister
mit N Teilen vorgesehen ist, daß einander entsprechende
Ausgänge der Schieberegister an Exclusiv-ODER-Schaltungen
angeschlossen sind zum Ermitteln einer Übereinstimmung
zwischen den Bitwerten in übereinstimmenden Teilen, daß
Ausgänge aller Exclusiv-ODER-Schaltungen an Eingänge einer
NAND-Schaltung angeschlossen sind und daß ein Ausgang der
NAND-Schaltung an ein Zählelement zum Akkummulieren der
Anzahl Male, daß ununterbrochen aufeinanderfolgende
Datenblöcke gleich sind, angeschlossen ist.
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| NL7905968A NL7905968A (nl) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Werkwijze voor het detecteren van een digitaal code- woord en codedetector voor het uitvoeren van de werkwijze. |
Publications (2)
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| DE3027579C2 true DE3027579C2 (de) | 1989-07-20 |
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