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DE2931945A1 - Waermeschutzabdeckung - Google Patents

Waermeschutzabdeckung

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Publication number
DE2931945A1
DE2931945A1 DE19792931945 DE2931945A DE2931945A1 DE 2931945 A1 DE2931945 A1 DE 2931945A1 DE 19792931945 DE19792931945 DE 19792931945 DE 2931945 A DE2931945 A DE 2931945A DE 2931945 A1 DE2931945 A1 DE 2931945A1
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DE
Germany
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heat protection
along
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DE19792931945
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DE2931945C2 (de
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Jan Soyer
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/78Heat insulating elements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/22Shades or blinds for greenhouses, or the like
    • A01G9/225Inflatable structures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/06Safety devices; Coverings for baths
    • E04H4/10Coverings of flexible material
    • E04H4/103Coverings of flexible material with inflatable chambers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Wärmeschutzabdeckung
  • Die Erfindung betrifft eine Wärmeschutzabdeckung, insbesondere für Schwimmbecken und Gebäudedäce, mit mehreren entlang ihrer Ränder zu verbindenden Flächenelementen.
  • Schwimmbäder haben bei niedrigen Außentemperaturen hohe Wärmeverluste durch Wärmeabstrahlung an die Umgebung und durch den unmittelbaren Kontakt des Wassers mit der kalten Umgebungsluft. Bei Hallenbädern, bei denen die Raumtemperatur hoch gehalten wird, entstehen hohe Içärmeverluste durch Verdunstung. Es sind zahlreiche Schwimmbadabdeckungen bekannt, die aus Flächenelementen bestehen, welche über die Wasserfläche gedeckt werden. Solche Schwimmbadabdeckungen können aus jalousieartigen Konstruktionen bestehen, die in der Regel mit einem Motorantrieb ausgestattet sind,oder aus Schutzdächern mit einer Tragkonstruktion, auf die starre Flächenelemente aufgelegt werden. Auch schwimmende Abdeckungen sind bekannt, deren Flächenelemente ganz oder teilweise von dem Wasser getragen werden.
  • Die bekannten Wärmeschutzabdeckungen haben den Nachteil, daß sie in der Regel sehr aufwendig und teuer sind und umfangreiche Einbaumaßnahmen erfordern.
  • Für den Einbau eines Rolladens ist ein voluminöser Rolladenkasten mit einem entsprechenden Antrieb erforderlich. Außerdem müssen Führungsschienen vorgesehen sein. Die Rolladenstäbe sind für die betreffenden Schwimmbadabmessungen auf Maß zu schneiden. Bei Schwimmbecken mit geschwungenen oder gebogenen Rändern lassen sich Rolladenkonstruktionen überhaupt nicht sinnvoll einsetzen.
  • Die bekannten schwimmenden Abdeckungen haben dagegen den Nachteil, daß sie relativ schwergewichtig sind, Schwimmkörper benötigen und eine große Wasserberührungsfläche haben. Werden derartige Abdeckungen vom Schwimmbecken abgenommen, dann haftet an ihnen eine relativ große Wassermenge.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wärmeschutzabdeckung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach und kostengünstig herzustellen ist, eine Anpassung an die verschiedensten Formen der abzudeckenden Fläche mit Standard-Flächenelementen - ggf. mit Maßanpassung - ermöglicht und auch bei bestehenden Schwimmbecken oder Gebäuden ohne großen zusätzlichen Aufwand nachgerüstet werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Flächenelemente aufblasbare Hohlkammern aufweisen und aus flexiblem Material bestehen.
  • Die Flächenelemente haben im Prinzip den Aufbau von Luftmatratzen.Sie können in beliebiger Anzahl zur Bildung einer Flächenabdeckung aneinandergesetzt und miteinander verbunden werden. Wenn keine Abdeckung gewünscht wird, läßt sich nach dem Herauslassen der Luft aus den Hohlkammern die gesamte Wärmeschutzabdeckung leicht entfernen bzw. platzsparend zusammenlegen.
  • Die mit Luft gefüllten Hohlkammern bewirken eine gute thermische Isolierung infolge ihres hohen Wärmedurchlaßwiderstandes. Wird eine derartige Wärmeschutzabdeckung auf ein Schwimmbecken aufgelegt, dann werden Wärmeverluste durch Abstrahlung, Konvektion und auch durch Verdunstung weitgehend vermieden. Die Wärmeschutzabdeckung läßt sich daher mit Vorteil bei Schwimmbecken im Freien und auch bei Schwimmbecken in Gebäuden anwenden, wobei in beiden Fällen die Wärmeverluste stark reduziert werden. In Hallenbädern kann infolge der starken Reduzierung der Wasserverdunstung nachts die Lüftung abgeschaltet werden, wodurch ebenfalls eine erhebliche Energieeinsparung erreicht wird. Die geringen Kosten, die durch die Wärmeschutzabdeckung verursacht werden, lassen also auch deren Verwendung in Hallenbädern sinnvoll und wirtschaftlich erscheinen. Bisher wurden Schwimmbadabdeckungen in Hallenbädern nicht benutzt, weil die hohen Investitionskosten der bekannten Schwimmbadabdeckungen und der große Raumbedarf sowie die oben erwähnten sonstigen Nachteile in einem unangemessenen Verhältnis zu der Energieeinsparung standen.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist an den Schmalseiten der Flächenelemente jeweils ein Anschlußstutzen in der Weise angeordnet, daß die Anschlußstutzen zweier entlang ihrer Schmalseiten verbundener Flächenelemente mit geringem Abstand einander gegenüberliegen.
  • Auf diese Weise kann man einen Luftdurchgang zwischen zahlreichen Flächenelementen schaffen, die in einer Reihe liegen und jeweils mit ihren Schmalseiten aneinandergesetzt und miteinander verbunden sind. An einem Ende der Reihe wird der entsprechende Anschlußstutzen mit einer Druckquelle verbunden, während der Anschlußstutzen am gegenüberliegenden Ende der Reihe verschlossen wird. Auf diese Weise können sämtliche Flächenelemente der gesamten Reihe gleichzeitig aufgepumpt werden, ohne daß jedes einzelne Flächenelement über einen Schlauch mit der Druccquelle verbunden werden müßte. Die Anschlußstutzen sind vorzugsweise entlang einer Längsseite des Flächenelementes in der Nähe der Ecken angeordnet.
  • Um die Anschlußstutzen zweier Flächenelemente miteinander verbinden zu können, weisen sie vorzugsweise Rohrstücke auf, die durch ein Verbindungsstück mit gegenläufigen Gewindeabschnitten synchron gegeneinander bewegbar sind.
  • Zwischen den Rohrstücken befindet sich ein Dichtungsring.
  • Durch Drehen des Verbindungsstückes erfolgt die mechanische und pneumatische Verbindung der Anschlußstutzen zweier Flächenelemente.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist jeweils ein Anschlußstutzen von in einer Reihe liegenden Flächenelementen mit einer Sammelleitung verbunden, die an eine Druckluftquelle angeschlossen ist. Auf diese Weise sind sämtliche Flächenelemente der gesamten Wärmeschutzab- deckung oder wenigstens eines größeren Flächenbereiches pneumatisch miteinander verbunden und können von einer einzigen Druckluftquelle aus gleichzeitig versorgt werden.
  • Zur Verbindung der Flächenelemente untereinander können entlang der Ränder der Flächenelemente Befestigungslöcher zum Hindurchstecken von Verbindungsteilen vorgesehen sein.
  • Derartige Verbindungsteile können beispielsweise druckknopfartig ausgestaltet sein.
  • Damit die Flächenelemente, die im aufgeblasenen Zustand ein geringes spezifisches Gewicht haben, durch Windkräfte nicht fortgetragen oder aus ihrem Verbund gelöst werden, sind zweckmäßigerweise in der Nähe der Mittelachsen der Flächenelemente Löcher vorgesehen, durch die ein Seil o.dgl. quer zu den Flächenelementen mäanderförmig hindurchgefädelt ist. Dieses Seil kann ortsfest verspannt werden und hält die Flächenelemente in gegenseitiger Ausrichtung sowie in fester Zuordnung zu der zu bedeckenden Fläche.
  • Bei der Anwendung der Wärmeschutzabdeckung bei Schwimmbädern liegen die Hohlkammern jeweils mit nur einem kleinen Flächenbereich auf der Wasseroberfläche auf.
  • Die Wärmeschutzabdeckung kommt daher nur relativ geringfügig mit dem Wasser in Berührung, so daß durch Adhäsion wenig Wasser an ihr haften bleibt. Außerdem bilden sich in den Bereichen zwischen den Hohlkammern an der Unterseite der Wärmeschutzabdeckung Luftkammern aus, die nach unten hin vom Wasser begrenzt sind. Diese Luftkammern wirken ebenfalls wärmeisolierend, da die Luft in ihnen im wesentlichen steht.
  • Die Wärmeschutzabdeckung kann auch für die Abdeckung der Glasdächer von Gewächshäusern sowie für ähnliche Gebäudeabdeckungen benutzt werden. Auch hier ist eine nachträgliche Montage und Entfernung ohne Schwierigkeiten möglich.
  • Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindungen näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Wärmeschutzabdeckung für ein Schwimmbad, Figur 2 eine Draufsicht eines Flächenelementes der Wärmeschutzabdeckung nach Figur 1, Figur 3eine vergrößerte Schnittdarstellung der Einzelheit III aus Figur 1, Figur 4 die Verspannung mehrerer miteinander verbundener Flächenelemente durch mäanderförmig hindurchgefädelte Seile entsprechend einem Schnitt entlang der Linie IV-IV der Figur 2, Figur 5 eine perspektivische Darstellung des Daches eines Gewächshauses, das mit der Wärmeschutzabdeckung abgedeckt ist, Figur 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI der Figur 5, und Figur 7 einen schematischen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Figur 5.
  • Gemäß Figur 1 besteht die Wärmeschutzabdeckung 10 aus zahlreichen gleichartigen Flächenelementen 11, die rechteckigen Grundriß haben und an ihren Längsseiten und Querseiten miteinander verbunden sind, so daß die gesamte Wärmeschutzabdeckung 10 ebenfalls rechteckigen Querschnitt hat. Im vorliegenden Fall werden zwei Reihen 12, 13 aus Flächenelementen 11 gebildet. Die Flächenelemente jeder Reihe sind an ihren Längsseiten miteinander verbunden.
  • Die Flächenelemente 11 können, ähnlich wie eine Luftmatratze, aus einem gummierten Gewebe, aus Kunststoff oder aus einem geeigneten anderen flexiblen Verbundmaterial hergestellt werden, das luftdicht ist. Jedes Flächenelement besteht aus zwei gegeneinander-gesetzten Bahnen, die entlang von Verbindungsstreifen 14 und entlang der Ränder 15, 16 miteinander durch Schweißen, Vulkanisieren, Kleben o.dg]. verbunden sind. Zwischen den Verbindungsstreifen 14 bzw. den Rändern 15, 16 bilden die Bahnen Hohlkammern 17. Bei dem Flächenelement der Figur 2 erstrecken sich die Hohlkammern 17 parallel zueinander über nahezu die gesamte Länge des Flächenelementes. Sie sind durch querlaufende Kanäle 18 in der Nähe der Schmalseiten 16 bzw. in der Mitte miteinander verbunden.
  • An der Oberseite des Flächenelementes befinden sich an den Schmalseiten 16 Anschlußstutzen 19. Die beiden Anschlußstutzen 19 sind in der Nähe der Ecken entlang der- selben Längsseite 15 angeordnet, d.h. sie befinden sich an derselben Hohlkammer 17. Werden zwei Flächenelemente mit ihren Schmalseiten 16 gegeneinandergesetzt, dann werden die Anschlußstutzen 19, die flexibel sind und ggf.
  • rechtwinklig vorgebogen sein können, in der in Figur 3 dargestellten Weise miteinander verbunden. Jeder Anschlußstutzen 13 weist an seinem Ende ein Rohrstück 20 mit Außengewinde auf, das abdichtend in das Ende des Anschlußstutzens 19 eingesetzt ist. Die beiden Rohrstücke 20 werden unter Zwischenlage eines Dichtungsringes 21 in gegenseitige Ausrichtung gebracht und auf sie wird ein Verbindungsstück 22, das zwei gegenläufige Innengewinde aufweist, aufgeschraubt. Durch Drehen des Verbindungsstückes 22 werden die Rohrstücke 20 gegeneinandergezogen, bis der Dichtungsring 21 zusammengedrückt wird und eine luftdichte Verbindung zwischen den Rohrstutzen 19 hergestellt ist.
  • Die mechanische Verbindung der Flächenelemente untereinander erfolgt durch Löcher 23, die entlang der Ränder eines jeden Flächenelementes 11 vorgesehen sind. Die Löcher 23 zweier aneinander angrenzender Flächenelemente werden gemäß Figur 3 übereinandergesetzt und in sie wird von unten her eine Hülse 24 eingeschoben, die sich mit einem Flansch an der Unterseite abstützt. In die Hülse 24 wird von oben her ein Rastelement 25 aus Kunststoff eingeschoben. Das Rastelement 25 weist einen oberen Flansch 26 auf, mit dem es sich auf dem oberen Rand 16 abstützt.
  • Es besitzt ferner radial federnde Vorsprünge 27, die den Flansch der Hülse 24 hintergreifen.
  • Wie Figur 3 zeigt, ist an den Rändern 16 jeweils eine der beiden Materialbahnen, aus denen die Flächenelemente bestehen, länger, so daß sie das Ende der anderen Materialbahn überragt und um dieses Ende herum bei 28 umgelegt und z.B. verschweißt ist. Dies dient dem Schutz der Kanten.
  • Außer den Löchern 23, die zur Aufnahme der Hülsen 24 bzw.
  • der Befestigungselemente 25 dienen, sind entlang der Längsmittelachse eines jeden Flächenelementes 11 noch weitere Löcher 30 vorgesehen, deren Funktion aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich ist. Durch diese Löcher 30 kann eine Leine 31 hindurchgefädelt werden, um die Flächenelemente zu verspannen, so daß sie nicht fortgeweht werden können. Die Leine 31 wird mäanderförmig durch die Wärmeschutzabdeckung hindurchgezogen, so daß sie auf der einen Hälfte eines jeden Flächenelementes oben und auf der anderen Hälfte unten liegt. Die Enden der Leine können ortsfest verspannt werden. Wie aus Figur 4 ersichtlich ist, haben die Hohlkammern 17 runden Querschnitt. Wird die Wärmeschutzabdeckung auf eine Wasserfläche ausgelegt, dann kommt nur ein relativ kleiner Teil der Außenfläche einer jeden Hohlkammer mit dem Wasser in Berührung. Zwischen den Hohlkammern und unterhalb der Verbindungsstreifen 14 bilden sich weitere Luftkammern 32 aus.
  • Bei der Schwimmbadabdeckung der Figur 1 werden die Anschlußstutzen 19 entlang einer Seite an eine Sammelleitung 33 angeschlossen, die mit einem Kompressor 34 verbunden ist. Der Kompressor 34 pumpt sämtliche Flächenelemente gleichzeitig auf, wobei gemäß Figur 1 jeweils zwei Flächenelemente zusammengeschaltet sind. Der Anschlußstutzen 19 des der Sammelleitung 33 abgewandten Flächenelementes 11 ist jeweils mit einem (nicht dargestellten) Verschlußteil verschlossen. Zum Entleeren der Hohlkammern kann der Kompressor 34 auf Saugbetrieb umgeschaltet werden, so daß er die in den Flächenelementen enthaltene Luft schnell absaugt. Die Wärmeschutzabdeckung kann dann zu einem kleinen Packen zusammengelegt werden.
  • Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Wärmeschutzabdeckung 34 für das Glasdach 36 eines Gewächshauses 35. Die Flächenelemente 11 sind in gleicher Weise miteinander verbunden wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1. Sie sind auf die Schrägfläche des Daches 36 aufgelegt und können sowohl zum Schutz gegen zu intensive Sonneneinstrahlung als auch als Wärmeschutz benutzt werden. Die Sammelleitung 33 verläuft entlang der unteren Dachkante und ist an die untere Reihe der Flächenelemente 11 angeschlossen, die ihrerseits die obere Reihe der Flächenelemente versorgt. Auch hier entstehen zwischen den Hohlkammern 17 unterhalb der Verbindungsstreifen 14 Kammern 32, die durch die Dachfläche 36 begrenzt werden und die Wärmeisolierung verbessern.
  • Wie aus den Figuren 6 und 7 zu ersehen ist, ist die Wärmeschutzabdeckung 34 entlang des Dachfirstes mit einem Dichtungsprofil 37 abgedeckt, welches verhindert, daß die Luftkammern 32 mit ihren oberen Enden direkt ins Freie führen. In diesem Fall würden die Luftkammern 32 nämlich Kaminzüge bilden, durch die hindurch die Luft von unten nach oben direkt an der Dachfläche 36 entlangströmen würde. Das Dichtungsprofil 37 besteht aus einem Gehäuse, dessen Vorderwand 38 der Kontur der Oberseite der Flächenelemente 11 angepaßt ist und somit eine etwa wellenförmig nach unten begrenzte Unterkante 39 aufweist. Das Dichtungsprofil 37, das entlang des Dachfirstes verläuft, weist eine entsprechende Vorderseite 38 zu jeder Dachfläche hin auf. Es ist nach oben hin durch schräge Oberwände 40 abgedeckt. Das Dichtungsprofil 37 kann zweckmäßigerweise ausgeschäumt sein, wodurch die Kammern 32 an ihren Stirnseiten geschlossen werden. Das Dichtungsprofil 37 kann aber auch hohl ausgebildet sein, so daß alle Klammern 32 in einen Hohlraum hineinmünden und nicht unmittelbar mit der Umgebungsluft in Verbindung stehen.
  • Um die Dachabdeckung 34 beiseite schieben zu können, ist innerhalb des Dichtungsprofiles 37 eine längs des Dachfirstes verlaufende Schiene 41 vorgesehen, in der Rollen 42 laufen, deren Achsen mit den Rastelementen 25 längs des oberen Randes der oberen Flächenelemente 11 verbunden sind. Auf diese Weise können die Flächenelemente 11, nachdem die Luft aus den Kammern 17 herausgelassen worden ist, durch Verschieben längs der Dachfläche 36 an einer Seite des Daches zusammengeschoben werden, so daß das Dach frei liegt. Zu diesem Zweck muß natürlich vorher das Dichtungsprofil 37, das die Schiene 41 bedeckt, nicht abgenommen werden. Die Befestigung der äußeren Ränder, der die Abdeckung bildenden Flächenelemente an ortsfesten Schienen sowie die Abdeckung der Ränder der Flächenelemente durch Dichtungsprofile kann selbstverständlich auch bei ebenen Flächenabdeckungen, z.B. bei Schwimmbädern, erfolgen.

Claims (10)

  1. Ansprüche X ärmeschutzabdeckung, insbesondere für Schwimmbecken und Gebäudedächer, mit mehreren entlang ihrer Ränder zu verbindenden Flächenelementen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Flächenelemente (11) aufblasbare Hohlkammern (17) aufweisen und aus flexiblem Material bestehen.
  2. 2. Wärmeschutzabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Flächenelement (11).mehrere Hohlkammern (17) aufweist, die untereinander verbunden sind.
  3. 3. t7ärmeschutzabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schmalseiten (16) der Flächenelemente (11) jeweils ein Anschlußstutzen (19) ip der Weise angeordnet ist, daß die Anschlußstutzen (19) zweier entlang ihrer Schmalseiten (16) verbundener Flächenelemente (11) mit geringem Abstand einander gegenüberliegen.
  4. 4. Wärmeschutzabdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (19) entlang einer Längsseite (15) des Flächenelementes (11) in der Nähe der Ecken angeordnet sind.
  5. 5. Wärmeschutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (19) zweier Flächenelemente (11) Rohrstücke (20) aufweisen, die durch ein Verbindungsstück (22) mit gegenläufigen Gewindeabschnitten synchron gegeneinanderbewegbar sind.
  6. 6. Wärmeschutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Anschlußstutzen (19) von in einer Reihe liegenden Flächenelementen (11) mit einer Sammelleitung (33) verbunden ist, die an eine Druckluftquelle (34) angeschlossen ist.
  7. 7. Wärmeschutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Ränder der Flächenelemente (1i) Befestigungslöcher (23) zum Hindurchstecken von Verbindungsteilen (24, 25) vorgesehen sind.
  8. 8. Wärmeschutzabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenelemente (11) in der Nähe mindestens einer Mittelachse Löcher (30) aufweisen, durch die ein Seil (31) o.clgl. rnäanderförmig hindurchgefädelt ist.
  9. 9. Wärmeschutzabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Rand der äußeren Flächenelemente mit einer Profilabdeckung (37) abgedeckt ist, die der Form der aufgeblasenen Hohlkammern (17) im wesentlichen angepaßt ist.
  10. 10. Wärmeschutzabdeckung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem der Befestigungslöcher (23) Rollen (42) befestigt sind, die in ortsfesten Schienen (41) laufen.
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