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DE2116739A1 - Vorrichtung zum Schneiden von Kinofilmen und zum Verbinden der Schnittenden - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von Kinofilmen und zum Verbinden der Schnittenden

Info

Publication number
DE2116739A1
DE2116739A1 DE19712116739 DE2116739A DE2116739A1 DE 2116739 A1 DE2116739 A1 DE 2116739A1 DE 19712116739 DE19712116739 DE 19712116739 DE 2116739 A DE2116739 A DE 2116739A DE 2116739 A1 DE2116739 A1 DE 2116739A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
film
cutting table
lever
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712116739
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 5608 Radevormwald Meinunger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kuerbi & Niggeloh
Original Assignee
Kuerbi & Niggeloh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kuerbi & Niggeloh filed Critical Kuerbi & Niggeloh
Priority to DE19712116739 priority Critical patent/DE2116739A1/de
Publication of DE2116739A1 publication Critical patent/DE2116739A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/04Cutting; Splicing
    • G03D15/043Cutting or splicing of filmstrips

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

PATENTAN1WALt DR. GERHARD SCHAEFER DIPLOMx1HYSIKER
8023 Mini, hen l'.illach Seitnerstrabi- l.i Telefon 7 9-H)M)I
P 329
KÜRBI A NIGGELOH 5608 Radevormwald, Kalseratr. 163-I65
Vorrichtung zum Schneiden von Kinofilmen und zum Verbinden der Schnittenden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Kinofilmen und zum Verbinden der Schnittenden mittels durchsichtigem Klebeband mit einem mit Paßstiften versehenen Schneidetisch, auf dem die Filmenden festlegbar sind, und mit einem mit Schneidmessern versehenen Sohneidhebel, der um eine parallel zum Film verlaufende Achse schwenkbar 1st.
Derartige Vorrichtungen, insbesondere zum Schneiden von
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Schmalfilmen, sind bekannt. Bei ihnen wird der Film auf einem mit Paßstiften versehenen Schneidetisch festgelegt und durch ein senkrecht zur Achse des Schwenkhebels verlaufendes, an seinem vorderen Ende angeordnetes Schneidmesser geschnitten. Dann wird das auf einer Spule befindliche Klebeband Über die Schnittstelle gelegt und durch zwei senkrecht zum ersten Messer angeordnete Messer so abgeschnitten, daß es an der der Perforation gegenüberliegenden Kante des Films bündig ist und an der anderen Kante um eine Filmbreite Übersteht. Danach wird der Film aus den Paßstiften herausgezogen und das überstehende Stück des Klebestreifens wird über den Film zurUckgefaltet.
Das Herausheben des halbgeklebten Films 1st nachteilig. Es besteht die Gefahr, daß das freie Ende des Klebebandes unbeabsichtigt an einer falschen Stelle anklebt, schief gefaltet wird oder daß sich ein bereits geklebtes Schnittende wieder löst. Bei bekannten Vorrichtungen erfolgt ferner die Umstellung vom Schneiden des Films auf das Schneiden des Bandes dadurch, daß die Schnittkanten des Film-Schneidmessers und der Band-Schneidmesser in verschiedenen Ebenen liegen und die Höhe eines Anschlags für den Schneidhebel am Schneidetisch umstellbar ist. Der Nachteil dieser Anordnung ist, daß sich
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nur schwer erkennen läßt, in welcher Lage der Anschlag sich befindet und daß bei falscher Einstellung das bereits geklebte Band erneut geschnitten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu überwinden. Dies wird dadurch erreicht, daß der Schneidetisch mit einer Auflageplatte versehen ist, die um eine parallel zur Achse des Hebels verlaufende Achse um l80° schwenkbar ist und die im mittleren Teil eine Ausnehmung aufweist. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Auflageplatte mit weiteren Paßstiften versehen, die dem Perforationsabstand des Films entsprechen.
Die erfindungsgeraäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß der Film nicht mehr aus den Paßstiften herausgehoben und umgedreht werden muß, nachdem er auf einer Seite mit Klebeband versehen ist. Durch das Umklappen der Auflageplatte ist es außerordentlich einfach möglich, das Überstehende St lick Klebeband Über die andere Seite des Films zurückzuführen und dort festzukleben.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist ein rechtwinklig zur Achse des Schneidhebels verschiebbarer Andrückhebel vorgesehen, durch den das überstehende
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Klebeband auf den Film preßbar ist. Der Andrückhebel kann an seiner unteren Vorderkante eine Rolle aufweisen, mit der das überstehende Klebeband auf den Film drückbar ist, und an seiner oberen Vorderkante mit einer Nase versehen sein, die die Betätigung des AndrUckhebels erleichtert. Weiterhin kann die Andrückrolle auf einer schrägen Auflauffläche bewegbar sein, deren obere Kante in eine, vorzugsweise elastische, Auflagefläche übergeht, auf der der Film aufliegt, wenn die Auflageplatte nach hinten umgeklappt ist. Der Andrückhebel kann durch eine Feder in seine Ruhelage zurückbewegt werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist der Schneidetisch senkrecht zur Achse des Schneidhebels verschiebbar. Er kann durch eine besondere Einrichtung jeweils in eine der beiden Endlagen gedrückt werden. Dies ist dadurch möglich, daß der Schneidetisch mit einem unter der Grundplatte befindlichen Kurvenstück verbunden ist, das an den beiden in Verschiebungsrichtung liegenden Enden einen geringeren Durchmesser aufweist als in der Mitte und daß auf diesem Kurvenstück quer zur Verschiebungsrichtung gegen Federkraft verschiebbare Gleitstücke anliegen. Diese Einrichtung stellt sieher, daß der Schneidetisch sich jeweils sicher in einer Endstellung befindet und dort an einem, vorzugsweise einstellbaren, Anschlag anliegt. In der Grundplatte können
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zwei Fenster vorgesehen sein, in denen eine mit der Lage des Schneidetisches entsprechende Beschriftung erscheint.
Je nach der Lage des Schneidetisches in seiner vorderen oder hinteren Stellung schneidet das Film-Schneidmesser den Film oder die beiden Band-Schneidmesser das Band. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist daher der Schneidhebel ein vorzugsweise rechtwinklig zur Schwenkachse angeordnetes Messer auf, das in der vorderen Endstellung des Schneidetisches mit dem Film in Eingriff bringbar ist. Gegenüber diesem Messer nach hinten versetzt sind zwei rechtwinklig zu diesem und damit parallel zur Schwenkachse des Schneidhebels angeordnete Messer vorgesehen, von denen das hintere Messer in der hinteren Stellung des Schneidetisches mit der der Perforation abgewandten Filmseite bündig ist, während das vordere Messer den Klebestreifen so weit vor der anderen Filmkante abschneidet, daß dessen überstehende Länge der Breite des Films bzw. der Breite des Films, vermindert um die Tonspur, entspricht.
Auf dem der Ausnehmung der Auflageplatte entsprechenden Teil des Schneidetisches sind symmetrisch zur Schnittkante des Films Je zwei Paßstifte angeordnet, deren Abstand von der Schnittkante dem halben Abstand zweier Perforationen des Films entspricht und deren Abstand in Schnittrichtung der
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Länge der Perforation im Klebeband entspricht. Mit je einem dieser Stifte wird je ein Schnittende des Films auf dem Schneidetisch festgelegt. Jeweils über zwei auf einer Seite der Schnittstelle angeordnete Stifte wird die Perforation des Klebebandes aufgebracht.
Das Klebeband befindet sich auf einer Rolle, die mittels •einer Halterung am Grundkörper befestigt ist. Diese Halterung besteht vorzugsweise aus einem parallel zur Achse des Schneidhebels verschiebbaren Stift, der am Ende eine Kerbe aufweist, in die eine von einer senkrecht zum Stift angeordneten Feder gedrückte Kugel in Eingriff bringbar ist und eine lösbare Arretierung des Stiftes mit sich bringt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich besonders für das Schneiden und Kleben von SIngle-8- und Super-8-Filmen nach DIN 15 851.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel entnommen werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der sich der Schneidetisch In der vorderen Stellung befindet;
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Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Teilansicht, bei der sich der Schneidetisch in seiner hinteren Stellung befindet;
Fig. 4 eine Teilansicht, bei der die Auflageplatte des Schneidetisches nach hinten umgeklappt ist;
Fig. 5 einen Grundriß der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der in Fig. 4 dargestellten Stellung.
Die erfindungsgemäße Schneid- und Klebevorrichtung besitzt einen Grundkörper 1, an dessen einem Ende (in der Zeichnung rechts) ein Schneidhebel 2 mittels eines Bolzens 3 an einem am Grundkörper 1 befestigten Lagerbock 4 schwenkbar angelenkt ist. Dieser Schneidhebel 2 weist an seinem vorderen Ende einen vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Handgriff 5 auf. Er ist an der Unterseite mit einem in seiner Längsrichtung verlaufenden Film-Schneidmesser 6 sowie mit zwei rechtwinklig dazu angeordneten Band-Schneidmessern 7 und für das Klebeband versehen. Auf dem Grundkörper 1 ist weiterhin ein in Längsrichtung des Hebels 2 verschiebbarer
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Schneidetisch 9 befestigt. In der Mitte des Schneidetisches 9 ist eine Schneidplatte 10 befestigt, die aus zwei Teilen besteht, welche durch einen Schneidschlitz 11 voneinander getrennt sind. Symmetrisch zum Schlitz 11 ist je ein Stift 12 und 13 angeordnet. Der Abstand jedes Stiftpaares 12-12 und 12-1J5 entspricht dem Abstand zweier Filmperforationen 40. Am hinteren Ende des Schneidetisches befindet sich auf jeder Seite ein Lager l4, dessen Achse parallel zur Achse des Schneidhebels 2 ist und um das eine Auflageplatte 15 um l80 schwenkbar ist, wie dies durch den Pfeil B dargestellt ist. Die Auflageplatte 15 ist mit Stiften 16 versehen, deren Abstand der Filmperforation entspricht, sowie mit einem Schlitz 17, durch den das Messer 7 hindurchtreten kann. Im mittleren Teil der Auflageplatte 15 befindet sich eine der Schneidplatte 10 entsprechende Ausnehmung 15b« Die Ansätze 15a sind vorgesehen, um die Schwenkung der Auflageplatte 15 zu erleichtern. An der Vorderseite des Schneidetisches 9 ist ein senkrechtstehendes Schneidmesser 24 angebracht.
über einen Bolzen 19 ist ein Andrückhebel 18 am Bolzen j5 so befestigt, daß er gegen die Kraft einer Feder PO In Richtung des Schneidetisches 9, d.h. in Richtung des Pfeiles A gezogen werden kann. "Der Andrlickhebel 18 weist an seiner
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Oberseite oine vorzugsweise auü Kunststoff bestehende Nase l8a auf und 1st an der unteren Kante mit einer Rolle 21 versehen, die auf einer schiefen Ebene 22 bis auf eine an der Oberseite, vorzugsweise mit einem elastischen Belag versehene Auflagefläche 23 verschiebbar ist.
An dem dem Bolzen 3 des Hebels 2 entgegengesetzten Ende des Grundkörpers 1 ist eine Halterung für eine Rolle 25 angeordnet, auf der ein bekanntes transparentes Klebeband 26, vorzugsweise aus Kunststoff, aufgespult ist, welches Perforationen 27 aufweist. Die Halterung besteht aus einem Rundstab 23, der in einer FUhrungshülse parallel zur Achse 3 des Schneidhebels 2 verschiebbar 1st und der an einem Ende die Rolle 25 trägt. Am anderen Ende des Rundstabes 28 befindet sich eine Einkerbung 28a, in die von unten durch eine Feder 29 eine Kugel 29a gedruckt wird. Der Rundstab 28 wird hierdurch in der eingeschobenen Stellung festgehalten. Da das die Einkerbung 28a aufweisende Teil des Rundstabes 28 von oben her frei zugänglich ist, läßt sich der Rundstab 28 zur Auswechslung der Rolle 25 leicht herausziehen.
In der Deckplatte des Grundkörpers 1 sind weiterhin Fenster 30 und 31 angebracht. Im Fenster 30 erscheint die Bezeichnung "Film", wenn der Schneidetisch 9 sich in seiner vorderen Stellung befindet, in der das Messer 6 den Film schneiden
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kann. Im Fenster jH erscheint nach Zurückschieben des Schneidetisches 9 die Bezeichnung "Band" oder "Tape", wenn durch Abwärtsbewegen des Hebels 2 die Messer 7 und 8 das Band schneiden.
Zur genaueren Einstellung der hinteren Endlage des Schneidetisches 9 sind zwei, vorzugsweise einstellbare, Anschläge vorgesehen, die vom Lagerbock 4 abgewinkelt sind. Außerdem wird der Schneidetisch 9 jeweils dadurch sicher in seine Endlage gebracht, daß unter der Deckplatte des Grundkörpers 1 mit Hilfe des Bolzens 33 (siehe Fig. 2) ein Formkörper 34, der in der Mitte breiter ist als an seinen Enden, auf einer Platte 35 gleitbar befestigt ist, an dem auf jeder Seite ein gegen die Kraft einer Feder 37 verschiebbarer Andrtickkörper 3d anliegt. Der parallelen Führung des Schneidetisches 9 dient ein in Verschiebungsrichtung verlaufender Bolzen 38, der außerdem ein Schild mit der im Fenster 30 erscheinenden Beschriftung mitnimmt. Der zu klebende Film ist mit 39 bezeichnet, seine Perforation mit 40.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt:
Der Hebel 2 der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird hochgeklappt und der Schneidetisch 9 in seine vordere Stellung
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gebracht (in der Zeichnung links; Fig. l). Im Fenster 30 ist dann die Bezeichnung "Film" sichtbar. Die Enden des zu klebenden Films 39 werden mit der Schichtseite nach oben mit ihren Perforationen so in die Stifte 12 und 16 eingedrückt, daß sich die Filmenden etwas Überlappen. Danach wird der Schneidhebel 2 nach unten gedrückt und das Film-Schneidmesser 6 schneidet den Film, indem es in den Schneidschlitz 11 eindringt. Die abgeschnittenen Endteile werden entfernt. Danach wird der Schneidetisch 9 in seine hintere Stellung (in der Zeichnung nach rechts; Fig. 3) geschoben, bis er am Anschlag 32 anliegt. Im Fenster 31 ist dann die Bezeichnung "Band" oder "Tape" sichtbar. Dann wird das auf der Rolle 25 befindliche Klebeband 26 mit der Klebeschicht nach unten so weit über den Film 39 hinweggezogen, daß die Stifte 12 und 13 durch die im Band befindliche Perforation 27 hindurchtreten. Das Band wird dann mit dem Fingernagel oder einem Andrilckstift, der an seinem vorderen Ende einen Filzpfropfen aufweist, auf die Filmenden 39 gedruckt. Sodann wird der Schneidhebel 2 wieder nach unten bewegt, wodurch das Messer 8 das Klebeband 26 genau mit der hinteren Kante des Films 39 bündig abschneidet. Das Messer 7 schneidet das Klebeband 26 an der Schneidkante 24 ab. Die Länge des über den perforierten Filmrand vorstehenden Klebebandes 26 ist um die Breite der Tonspur kürzer als die Filmbreite.
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Der Schneidhebel wird nun wieder hochgeklappt und die Auflageplatte 15 an einem der Ansätze 15a um ISO nach hinten geklappt, so daß sie auf der Fläche 2j5 aufliegt (siehe Fig.4) Danach wird der Andriickhebel 18 an der Nase 18a aus seiner Ruhelage nach vorne gezogen, wodurch die Rolle 21 das Überstehende Ende des Klebestreifens 26 Über den Film zieht und auf diesem festdrlickt. Dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt werden, wobei die RUckholfeder 20 den Hebel jeweils von selbst wieder zurückzieht. Da das zunächst überstehende und zuletzt festgeklebte Ende des Klebebandes 26 kürzer als die Filmbreite ist, bleibt die Tonspur frei.
Die Auflageplatte 15 wird schließlich an einem der Ansätze 15a wieder nach vorne geklappt und der Film kann fertiggeklebt aus der Perforation gehoben werden.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Vorrichtung zum Schneiden von Kinofilmen und zum Verbinden der Schnittenden mittels durchsichtigem Klebeband mit einem mit Paßstiften versehenen Schneidetisch, auf dem der Film festlegbar ist, und mit einem mit Schneid-. messern versehenen Schneidhebel, der um eine parallel zum Film verlaufende Achse schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidetisch (9) mit einer Auflageplatte (15) versehen ist, die um eine parallel zur Achse O) des Hebels (2) verlaufende Achse (l*) um l80° schwenkbar ist und die im mittleren Teil eine Ausnehmung (15b) aufweist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (15) mit weiteren, vorzugsweise vier, Paßstiften (l6) versehen ist, die dem Abstand der Perforationen im Film (39) entsprechen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auflageplatte (15) eine parallel zum Film (39) verlaufende Ausnehmung (l7) für ein Schneidmesser (7) vorgesehen ist.
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    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine, vorzugsweise elastische, Unterlage vorgesehen ist, auf der der zu klebende Film (39) nach dem Umklappen der Auflageplatte (l5) aufliegt.
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrecht zur Achse (3) des Schneidhebels (2), vorzugsweise gegen die Kraft einer Feder (20), verschiebbarer Andrückhebel (l8) vorgesehen 1st, durch den das überstehende Ende des Klebebandes (26) auf den Film (39) preßbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Andrückhebel (18) an seiner unteren Vorderkante eine Rolle (21) und an der oberen Vorderkante vorzugsweise eine Nase (l8a) aufweist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückrolle (21) auf einer schrägen Auflauffläche (22) bewegbar ist, die in die Unterlage (23) für den Film (39) übergeht.
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    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidetisch (9) senkrecht zur Achse (3) des Schneidhebels (2) verschiebbar ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorhanden ist, durch die der Schneidetisch (9) sich jeweils in einer Endlage befindet.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9# dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidetisch (9) mit einem unter der Grundplatte (l) angeordneten Kurvenstück (34) verbunden ist, das an den beiden in Verschiebungsrichtung liegenden Enden einen geringeren Durchmesser aufweist, und daß auf diesem Kurvenstück (34) quer zur Verschiebungsrichtung gegen Federkraft (37) verschiebbare Gleitstücke (36) anliegen.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise Justierbare Anschlüge (32) fUr die beiden Endlagen des Schneidetisches (9) vorgeeehen sind.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundplatte (l) Fenster (30, 31) vorgesehen sind, in denen abwechselnd und abhängig von der Endlage des Schneidetisches (9) eine Beschriftung erscheint.
    209843/0316" P 329 ./.
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    13« Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidhebel (2) ein vorzugsweise rechtwinklig zur Schwenkachse (3) angeordnetes Messer (6) aufweist, das in der vorderen Endstellung des Schneidetisches (9) mit dem Film (39) in Eingriff bringbar ist.
    Ik. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidhebel (2) zwei parallel zur Schwenkachse (3) angeordnete Messer (7» 8) aufweist, von denen das hintere Messer (8) in der hinteren Stellung des Schneidetisches (9) mit der der Perforation abgewandten Filmseite bündig ist, während das vordere Messer (7) den Klebestreifen (26) so weit vor der anderen Filmkante abschneidet, daß dessen Überstehende Länge der Breite des Films (39) bzw. der Breite des Films (39), vermindert um die Tonspur, entspricht.
    13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schneidetisch (9) symmetrisch zur Schnittkante (ll) des Films (39) Je zwei Paflstifte (12, 13) angeordnet sind, deren Abstand von der Schnittkante dem halben Abstand zweier Perforationen entspricht und deren Abstand in Schnittrichtung der Oröß· der Perforation (27) im Klebeband (26) entspricht.
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    16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche* dadurch gekennzeichnet, daß im Gruridkörper (l) vor dem Schneidetisch (9) eine Halterung für eine Rolle (25) mit Klebeband (26) vorgesehen ist.
    17. Vorrichtung nach Anspruch l6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem parallel zur Achse (3) des Schneidhebels (2) verschiebbaren Bolzen (28) besteht.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (28) eine Kerbe (28a) aufweist, in die eine von einer Feder (29) rechtwinklig zum Bolzen (28) verschiebbare Kugel (29a) in Eingriff bringbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2412099A1 (fr) * 1977-12-15 1979-07-13 Agfa Gevaert Ag Colleuse pour films de format reduit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2412099A1 (fr) * 1977-12-15 1979-07-13 Agfa Gevaert Ag Colleuse pour films de format reduit

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