-
Tabuliereinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Tabuliereinrichtung,
insbesondere auf eine Tabulièreinrichtung für Rechner mit einer daran angeschlossenen
Ausgabeeinheit.
-
Verschiedene Arten von Rechnern mit daran angeschlossenen Aufzeichnungsgeräten
sind mit einem Tabulator versehen, um die sog. Tabulierstellen festzulegen, wodurch
entstehenden Druckseiten in einzelnen Spalten mit dazwischenliogenden @bständen
geschrieben werden. Bei derartigen Rechnern ist es gewöhnlich notwendig, die jeweilige
Anzahl der n@cheinander aus einem Register auszulesenden Menge von Stellen zu steuern,
so daß diese in einzelnen Spalten gedruckt werden.
-
Ein derartiges Register weise eine vorgegebene Stellenkapazität auf,
um die zu druckende Information zu speichern.
-
Bei herkömmlichen Einrichtungen wird die @nzahl der in einer Spalte
zu druckenden Stellen gewöhnlich auf einem Programmband oder einer Programmkarte
programmiert, wodurch die Anzahl der einzelnen Programmschritte sehr hoch wird u-td
ein relativ kompliziertes Programm entsteht. Insbesondere steht bei Rechnern mit
einem Ausgabeteil, die mit einem Tabulator versehen werden, die Festlegung der Anzahl
von zu druckenden Stellen mittels einer Programmkarte oder eines Programm bandes
der Verein@achung des Programms entgegen.
-
Bei herkömmlichen Einrichtungen dleser Art wird in der Regel die
Tabulation manuell festgelegt. Beispielsweise ist in einer bekannten Wiedergabeeinrichtung
des Typs, in der eine Druckwalze immer dann um einen einem Zeichen zukommenden Abstand
verschoben wird, wenn eine Type gegen die Druckwalze bewegt wird, die Druckwalze
manuell oder durch eine Abstandssperre verschiebbar, um die Tabulation oder gewisse
Tabulierstellungen festzulegen. Das ist eine sehr mühsame Arbeitsweise.
-
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
anzugeben, mit der es wesentlich vereinfacht wird, die jeweilige Anzahl der in einer
Spalte zu druckenden Stellen festzulegen.
-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Tabulierregister,
in dem die jeweilige Anzahl der jeweils nacheinander in vorgegebenen Spalten zu
druckenden Stelle en speicherbar ist, durch ein Arbeitsregister, in dem eine zu
druckende Information speicherbar ist, wobei die in dem Arbeitsspeicher gespeicherte
Information entsprechend der in dem Tabulierregister gespeicherten jeweiligen Anzahl
von Stellen iii den vorgegebenen Spalten ausdruckbar ist.
-
Die erfindungsgemäße Tabuliereinrichtung kann mit Vorteil bei h@rkömmlichen
Schraibmaschinen des oben beschriobene Typs Verw@ @ung finden. Es kommen beispielsweise
mechanische Aufzeichnungsgeräte in Frage, die einen Schreibkop@ aufweisen, der in
verschiedene Stellungen bringbar ist, um einzelne Zeichen zu drucken. Ein Beispiel
dafür ist der kugelsenreibkop@, der an seiner Außenfläche die einzelnen darzustellenden
Zeichen trägt und in die jeweilige, einem bestimmten Zeichen zukommende Druckstellung
bring@ar ist.
-
Für den einzelnen Druckvorgang wird dieser Kugelschreibkopf gegen
die Druckwalze bewegt. Es kommen jedoch auch elektronische Wiedergabeeinrichtungen,
beispielsweise Tintenstrahlschreiber in trage. Diese weisen einen Schreibkopf mit
einer oder mehreren Düsen auf, aus denen jeweils ein elektrostatisch, elektromagnetisch
oder durch Ultraschallwellen gesteuerter Tintenstrahl ausstoßbar ist.
-
Die vorliegende Erfindung bietet den Vorteil, daß die jeweilige Anzahl
von Stellen, die in einer Spalte zu drucken ist, auf äußerst einfache Weise festgelegt
werden kann, um die in einem Register gespeicherte Information zu tabulieren. Eine
derartige Einrichtung läßt sich auf einfache weise in elektronischer Bauweise ausführen,
wodurch die manuelle Verstellung der Druckanordnung bzw. der Druckwalze entfällt.
Das Festlegen der Tabulation kann dabei automatisch er@olgen. Gemäß einer speziellen
@usführungsform kann eine Druckwalze automatisch in die vorgesenene Tabullierstellung
gebracht werden und in dieser Stellung kann auf einfache Weise, gesteuert durch
den Inhalt in dem Tabullierregister, eine Tabuliersperre eingesetzt werden.
-
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
soll die Erfindung im folgenden näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 ein. Blockschaltbild
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäljen Tabuliersystems;
Fig. 2 einen Zeitplan zur Erläuterung der Arbeitsweise des in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels; Fig. 3 eine Teilansicht eines Buchungsabschnittes oder dergleichen
auf dem Information in erfindungsgemäßer Weise tabuliert ist; Fig. 4 eine Übersichtstabelle,
aus der ersichtlich ist, wie die Stellen in einem in Fig. 1 dargestellten Arbeitsregister
versetzt werden; Fig. 5 eine Übersichtstabelle, aus der ersichtlich ist, wie die
Stellen in einem in Fig. 1 dargestellten Tabulierregister versetzt werden; Fig.
6 ein Schaltbild des Tabulierregist;ers; Fig. 7 ein Schaltbild' eines EIN-BIT-Moduls
der verwendbar ist, wenn das in Fig. 6 dargestellte Register als integrierter Schaltkreis
aufgebaut wird; Fig. 8A und 8B ausführliche Schaltbilder eines in Fig. 1 dargestellten
Steuerschaltkreises; und Fig. 9 eine Wertetabelle, wie sie aus einem in Fig. 8A
dargestellten Decoder resultiert.
-
In dem in Fig. 'í dargesteLlten Schaltbild wird einem EINGANG eines
ODER-Gatters 101 nach Niederdrücken einer Eingangstaste eines Tastenfeldes Information
zugeführt. Diese Information kann beispielsweise Rechenergebnisse beinhalten. Weitere
zu speichernde Information wird einem Eingangsanschluß CAL zugeführt. Die Eingangsanschlusse
EINGANG und CAL sind über das ODER-Gatter 101 mit einer Stelle MSD eines Registers
102 verbunden, das dazu dient, die Information eines Rechenablaufs oder dergleichen
zu speichern.Dieses Register wird Arbeitsregister genannt. Das Arbeitsregister ist
beispielsweise als Umlaufspeicher mit einem zweiphasigen dynamischen Register ausgeführt,
das z.B. eine Kapazität von '10 Stellen aufweist, wobei jede Stelle 4 Bit umfaßt.
Das Schreiben und Lesen wird in abhängigkeit von Taktimpulsen #1 und #2, wie sie
in den Fig. 2a und 2b dargestellt sind, durchgeführt. Diese Taktimpulse sind vorzugsweise
um 180° phasenverschoben. Der Ausgangsanschluß der Stelle LSD mit der geringsten
Wertigkeit des Registers 102 ist iiber das ODER-Gatter 101 und die Stelle MSD des
Speichers rückgekoppelt. Der Ausgangsanschluß des Registers 102 ist mit dem zingangsanschluß
eines Gatters 103 und dem Eingangsanschluß eines Puffer-Registers 104 verbunden.
Das Gatter 103 umfaßt vier UND-Gatter, um eine eine Stelle umfassende Information
aus dem Arbeitsregister 102 parallel auszulesen. Dieses Gat-ter ist jedoch in Fig.
1 durch einen einzigen Block dargestellt.
-
Der weitere Eingangsanschluß des Gatters 103 ist an eine Tabulliertaste
105 angeschlossen.
-
Der Ausgangsanschluß des Gatters 103 ist mit dem Eingangsanschluß
der Stelle MSD der höchsten Wertigkeit eines Tabu-lierstellen-Speicherregisters
107 über ein ODER-Gatter 106 verbunden. Das Tabu-lierstellen-Speicherregister 107
wird ebenj;alls Tabu-lierregister genannt und ist in seinem
Aufbau
ähnlich dem Arbeitsregister 102. Es hat eine Kapazität von 10 Stellen und ist obenfalls
ein Umlaufspeicher mit einem zweiphasigen dynamischen Register. Die Stelle LSD mit
der geringsten Wertigkeit des Tabu-lierregisters 107 ist an die Stel.le MSD mit
der höchsten Wertigkeit über das ODER-Gatter 106 angeschlossen. Der Ausgangsanschluß
der Registerstufe MSD.ist an einen Eingangsanschluß des Lesekreises 109 angeschlossen.
An einen zweiten Eingangs ans chluß des besekreises 109 ist das in Fig. 2c dargestellte
Impulssignal K1 geführt. An den dritten Eingangsanschluß P ist ein Impulssignal
geführt, welches n-ur während eines Impulsrahmens der Impulse ,j bis K10 den Pegel
"1" einnimmt, während eine Drucktaste 108 gedrückt ist, um den Druckbefehl zu erzeugen.
-
Der Leseschaltkreis 109 umfaßt vier UND-Gatter und vier Inverter,
um die Information aus der Registerstufe MSD des Tabulierregisters 107 parallel
auszulesen. Der Ausgangsanschluß des Leseschaltkreises 109 ist mit dem Eingangsanschluß
eines Decoders 111 in einer Ausgangsanschluß-Steuereinheit 110 verbunden, die gemäß
der in Fig. 9 dargestellten Wertetabelle ausgestaltet ist. Diese wird weiter unten-im
einzelnen beschrieben. Der Äusgangsanschluß des Decoders 111 ist an den Eingangs
anschluß (Stellanschluß) eines Zählers 112 angeschlossen. Es sei bemerkt, daß die
Zahl der Ausgangsanschlusse des Decoders 10 beträgt, weil bei dem Tabulierregister
107 eine 10-Stellenkapazität angenommen wurde. An den anderen Eingangsanschluß des
Zahlers 112 ist, wie weiter unten näher beschrieben wird, der Taktimpuls gefiihrt.
-
Der Ausgangsanschluß des Zählers 112 ist an den Eingangsanschluß
eines Koinzidenzschaltkreises 113 angeschlossen. kl einem anderen Eingangsanschluß
des Koinzidenzschaltkreises 113 wird das Signal von einem der zehn Ausgangsanschlüsse
eines Takt- oder Ringzählers 114 geführt,
der die entsprechenden
zehn Stellenimpulse, wie sie in den Fig. 2c bis 21 dargestellt sind, abgibt.
-
Der Ausgangsanschluß des Koinzidenzschaltkreises 113 ist an einen
Rückstelleingangsanschluß eines Flip-Flops 115 angeschlossen, an dessen Stellanschluß
das "Druckende"-Signal Pe geführt ist, das immer dann erzeugt wird, wenn eine Ziffer
oder ein Ergebnis aus einer Rechenoperation ausgedruckt ist. Der Ausgangsanschluß
des Flip-Flop 115 ist an einen ersten Eingangsanschluß eines UND-Gatters 116 angeschlossen.
Dieses UND-Gatter 116 weist drei Eingangsanschlasse auf. An seinem Ausgangsanschluß
entstehen Taktimpulse, um den Zähler 112 weiterzustellen. Der zweite Eingangsanschluß
des UND-Gatters 116 ist mit einem Anschluß verbunden, dem der taktimpuls -; zugeführt
wird, um den Taktzähler '114 weiterzustellen. Der dritte Eingangsanschlu ; ist mit
einem Anschluß verbunden, der das Signal von der Stelle mit der geringsten Wertigkeit
des Taktzählers 114 führt, in dem n Stellenimpulse umlaufen, (in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind es 10 Stellenimpulse), um den Takt zum Drucken jeder Stelle
zu steuern. Ein derartiger Stellenimpuls ist beispielsweise der in Fig. 2n dargestellte
Impulse Kn. Der Ausgangsanschluß des UND-Gatters 116 ist an den Taktimpulsanschluß
des Zählers 112 angeschlossen@ In Abhängigkeit von dem aus deia Tabullierregister
107 ausgelesenen Inhalt wird der Zähler 112 voreingestellt. Der Inhalt des Zählers
112 wird mit dem Ausgang des Taktzählers 114 durch den Koinzidenzschaltkreis 113
verglichen.
-
Der usgangsanschluß der Steuereinheit 110, d.h.
-
der Ausgangsanschluß des Koinzidenzschaltkreises 113, ist an den einen
Eingangsanschluß eines UND-Gatters 117 angeschlossen, das in Abhängigkeit von dem
Schreib-Taktimpuls
#1, wie er in Fig. 2a dargestellt ist, betätigt
wird. Der Ausgangsanschluß des UND-Gatters 117 ist an das Pufferregister 104 geführt,
das beispielsweise ein zweiphasiges dynamisches Register mit einer Einstellenkapazität
sein kann, bei dem die Stelle 4 Bits aufweist. Der lnhalt des Arbeitsregisters 102
wird während derPhase #1 geschrieben, während der Inhalt des Pufferregisters 104
während der Phase 9$? gelesen wird. Der Ausgang des Fufferregisters ist für den
Druckvorgang an einen Drucker 118 angeschlossen.
-
Der Schreibtaktimpuls #1 und der Lesetaktimpuls /2, wie sie in den
Fig. 2a und 2b dargestellt sind, werden an das Arbeitsregister 102, das Pufferregister
104 und das Tabullierregister 107 geführt.
-
Im folgenden seien die Einzelheiten der Arbeitsweise beschrieben.
Es wird angenommen, daß ein Buchungsabschnitt oder dergleichen, wie er in Fig. 3
dargestellt ist, vorbereitet ist und daß es erforderlich iSt, die Tabulierstellen
zwischen der fünften und sechsten Steile, der achten und neunten Stelle und an der
vierzehnten Stelle zu setzen. Mit anderen Worten ausgedrückt, werden fünf Stollen
in der rechten Spaltet drei Stellen in der mittleren Spalte und drei -Stellen in
der linken Spalte gedruckt,was es erforderlich macht, die Zahlenfolge 3 3 5 in das
Tabulierregister, wie im folgenden noch näher erläutert wird, einzulesen. Die Methoden,
die dazu dienen, bestbrimte Abstände einzuhalten und unwirksame hüllen zu löschen,
werden hier nicht näher beschrieben, da sie für das Verständnis der vorliegenden
Erfindung nicht notwendig sind. Der Inhalt der in den Fig. 4 und 5 dargestellten
Register ist d.er, der sich zum Zeitpunkt K1 (Fig. 2c), einstellt.
-
Durch Drücken der Eingangstaste in einem Tastenfeld (nicht dargestellt)
werden die Ziffern 3 3 5 in das Arbeitsregister 102 über den EING@NGS-Anschluß und
das ODER-Gatter @@@, wie es in Fig. 4a dargestellt ist, eingelesen. Aus dem Ausg@@g@anschluß
der Registerstufe LSD des Arbeitsregisters 102 wir@ die Stelle der geringsten Wertigkeit
bzw. die erste in ?,~ ', @n Abhängigkeit von dem in Fig. 2c dargestellten Tekt@@@@@@@
K1 ausgelesen. Die Stelle mit der zweitgeringsten @e@tigkeit bzw. die zweite Stelle
wird in Abhängigkeit von dem in Fig. 2d dargestellten Taktimpuls K2 ausgelesen.
Die dritte Stelle wird in Abhängigkeit von dem in Fig. 2e dargestellten Taktimpuls
K3 ausgelesen usw. In Abhängigkeit von dem @ekt@ig@@@ K@0 wird die Stelle mit der
höchsten Wertigkeit bzw. die zeh@te Stelle ausgelesen.
-
Nach Dr@cken der Tabuliertaste 105 wird das Gatter 103 in Abhängigkeit
von den Takt- bzw. Stellenimpulsen K1 bis K10 geöffnet, wodurch der Inhalt des Arbeitsregisters
102, wie or in Fig. 4a dargestellt ist, vollständig in das Tabulierregister 07,
wie ig. 5a zigt, übertragen wird.
-
In diesem Fall wird angenommen, daß eine Steuermarke "15", wie weiter
unten noch bescijrieben wird, automatisch in die Registerstufe MSD eingegeben wird.
Da eine Stelle 4 Bits umfaßt, können zusätzlich zu den dezimalen Stellen 0-9, die
Stellen 10-15 dargestellt werden. Die numerische Anzahl kann in das Tabulierregister
wie in das Arbeitsregister eingegeben werden und die Umlaufschleife kann durch das
ODER-Gatter 106 aufrechterhalten werden.
-
Wenn die Steuermarke "15" in der Stellenregisterstufe MSD mit der
höchsten Wertigkeit in dem lierregister 107, in dem nun die T@bulierstellen gehalten
werden, ausgelesen
wird, wird der lnhalt in dem Register 107, wie
es in Fig. 5b dargestellt ist, versetzt. Die dritte Stelle "3" wird in Abhängigkeit
von der Stelle bzw. dem Taktimpuls K1, wie er in Fig. 2c dargestellt ist, über den
Ausgangsanschlu.
-
der Registerstufe MSD des Tabulierregisters 107 ausgegeben und läuft
dann um.
-
Wenn es wänschenswert bzw. erforderlich ist, mechanisch zu etablieren
, wird ein Druckelement bzw. eine Druck@alze automatisch in Abhängigkeit vom Niederdrucken
einer Drucktaste 108 um einen Dreistellenabstand versetzt. Danach wird die Tabuliersperre
an der ausgewählten Tabulierstelle betätigt. Auf ähnlich einfache Weise kann die
Tabuliersperre in Abhängigkeit der Anzahl der Stellen , 3 und 5 in einer Spalte
betätigt werden. Die Anzahl der aus dem Inhalt des Arbeitsregisters auszudruckenden
Stellen wird, wie oben ausgeführt, unabhängig davon festgesetzt, ob die Tabuliersperre
betätigt wurde oder nicht.
-
Nachdem die Anzahl der in einer Spalte zu druckenden Stellen festgelegt
wurde, werden die numerischen Zahlen 1 2 3, wie es in Fig.. 4b dargestellt ist,
in das Arbeitsregister 102 eingeführt. Nach Niederdrücken der Drucktaste 108 wo
wird die Druckanweisung an den Eingangsanschluß P des Leseschaltkreises 109 geführt.
Dieser ist in Abhängigkeit von dem Stellenimpuls K1 geöffnet, wodurch der Zähler
1'l2 in der Steuereinheit 110 durch den Decoder 111 in Abhängigkeit von der Information
(dargestellt durch die ausgewählten Tabulierstellen) aus dem Tabullierregister 10'7
gestellt werd.en kalln.
-
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Zähler 112 dadurch
gestellt, daß das Ausgangssignal von dem Ausgangsanschluß der Steuereinheit 110
in Abhängigkeit von dem Stellimpuls K3 aus dem Taktzähler 114 abgeleitet wird. Der
erwähnte
Ausgangsanschluß der Steuereinheit 110 ist der Ausgangsanschluß
des Koinzidenzschaltkreises 113. Der Ausgang wird durch den Taktimpuls #1 abgetastet.
Dieser Taktimpuls #1 wird dem Pufferregister 104 als Sc}lreibtalrt zugeführt. Auf
diese Weise wird nur der dem Stellimpuls K3 zugeorducte Inhalt, in diesem Fall die
dritte Stelle "1" in dem Arbeitsregister ,02 in das Pufferregister 104 übertragen
und in Abhängigkeit von dem Impuls /2, der dem Drucker 118 zugeftlhrt wird, ausgelesen.
Ein Schreibkopf (nicht dargestellt) wird durch einen Schrittmotor oder dergleichen
gegen einen Aufzeichnungsträger in Abhängigkeit von dem dem Drucker 118 zugeführten
Impuls bewegt. In der Steuereinheit 110 wird das Flip-Flop 115 durch den Ausgangsimpuls,
der in Abhängigkeit von dem Taktimpuls K ausgegeben wird, riickgestellt.
-
Wenn die dritte Stelle "'i" in dem Arbeitsregister 102 gedruckt ist,
erreicht das "Druckende"-Signal den Stellen schluß des Flip-Flop 115, wodurch es
gestellt wird. Das heißt, das das Signal "1" von dem Flip-Blop 115 abgeleitet wird
und dem ersten Eingangs anschluß des UND-Gatters 116 weiterhin zugeführt wird. Wenn
die Ausgangssignale von dem Taktzähler 114 und dem Taktimpuls #1 dem UND-Gatter
116 gleichzeitig zugeführt werden, wird das in Fig. 20 dargestellte UND-Ausgangssignal
T abgeleitet und dem Zähler 112 zugeführt, wodurch der Inhalt in dem Zähler 112
um l erniedrigt wird.
-
Dadurch wird die Steuereinheit 110 soweit gesetzt, daß sie ill Abhängigkeit
von dem Stellen oder Taktimpuls K2 den Ausgangsimpuls abgibt. Als Folge auf den
Taktimpuls K2 wird die zweite Stelle "2" in dem Arbeitsregister in das Pufferregister
104 übergeführt, das seinerseits die Druckinformation "2" an den Drucker 118 abgibt.
In ähnlicher Weise wird die Steuereinheit soweit gestellt, daß sie in Abhängigkeit
von dem Taktimpuls K1 den Ausgangsimpuls abgibt. Als Folge davon wird die erste
Stelle "3" in dem Arbeitsregister ';02 an das Pufferregister 104 übertragen, welches
seinerseits
in Abhängigkeit von dem Taktimpuls #2 die Druckinformation
an den Drucker 118 abgibt. Nun ist das Drucken der numerischein Zahlen 1, 2- und
3 vollendet. In diosem Fall wird der Inhalt des Tabulierregisters 107, wie es in
Fig. 5c dargestellt ist, durch ein Signal, das angibt, daß alles gedruckt ist (nicht
gezeigt) nach links geschoben, so daß der Inhalt in der Stellenstufe mit der nächsten
Wertigkeit, d.h. "3" in Abhängigkeit von dem Taktimpuls K1 ausgegeben wird.
-
Als nächstes werden die Ziffern 4, 5 und 6 wie Fig. 4c zeigt, in
das Arbeitaregister 102 eingelesen. Die Drucktaste 108 wird niedergedrückt, um die
Druckanweisung dem Druckanweisungsanschluß P des Leseschaltkreises 109 zuzuführen.
Dann wird auf ähnliche Weise wie bereits oben beschrieben, der Inhalt des Arbeitsregisters
102, d.h. 4, 5 und 6 nacheinander gedruckt. Nach Beendigen des Druckes von "6" wird
das Tabulierregister 107, wie in Fig. 5d dargestellt ist, in Abhängigkeit von einem
Signal, das angibt, daß alles gedruckt ist, nach links geschoben. Dann wird auf
ähnliche Weise, wie bereits beschrieben, die Zahl der Stellen, in diesem Fall 5,
festgelegt und die Ziffern 5, 6, 0, 8 und 8 werden, wie Fig. 4d' zeigt, in das Arbeitsregister
102 eingefuhrt und gedruckt. Nach Beendigen des Druckes von 5, 6, 0, 8 und 8 wird
der Inhalt des Tabulierregisters '107, srie in Fig. 5e dargestellt ist, nach links
versetzt. Die Steuermarke "15" befindet s:ich nun in der Stufe mit höchster Wertigkeit
und wird ausgelesen. Das Tabulierregister 107 wird erneut versetzt, bis die "3",
wie in Fig. 5b gezeigt ist, in der Stellenstufe mit der höchsten Wertigkeit gespeichert
ist. Der Inhalt des Tabulierregisters 107 läuft um, während in das Ärbeitsregister
102 eingeführte Zahlen in bereits beschriebener Weise tabuliert werden.
-
Es sei bemerkt, daß die Steuermarke als Signal für den Wagenrücklauf
verwendet werden kann.
-
Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels des in
Fig. 1 dargestellten Tabulierregisters 107. die bereits ausgeführt, ist das Tabulierregister
vo Typ des Parallelumlaufs mit einem zweiphasigen dynamischen Register und einer
10-Stellenkapazität, wobei jede Stelle aus 4 Bits besteht. Das Tabulierregister
107 umfaßt mehrere Flip-Flop-Paare, deren jedes dazu in der Lage ist, ein Bit zu
speichern. Ein Haupt-Flip-Flop M speichert die Eingangsinformation in Abhängigkeit
vom Schreibtaktimpuls #1 und ein Unter-Flip-Flop S dient dazu, die gespeicherte
Information in Abhängigkeit von dem Lesetaktimpuls #2 in die nächste Stufe zu übertragen.
Die Information in der Stellenstufe LSD mit geringster Wertigkeit w rd wieder in
die Stellenstufe, MSD mit der höchsten Wertigkeit eingeführt. Die Stellenstufen
mit höchster und niedrigster Wertigkeit weisen jeweils Eingangs- bzw. Ausgangsschaltkreise
auf.
-
Insbesondere ist das Arbeitsregister 102 an das Haupt-Flip-Flop in
der Stellenstufe MSD mit höchster Wertigkeit des Tabulierregisters 107 über einen
Gatterschaltkreis 103 und einen weiteren Gatterschaltkreis 106 angeschlossen Der
Gatterschaltkreis 103 besteht aus 4 UND-Gattern und der Gatterschaltkreis '106 besteht
aus 4 ODER-Gattern und 4 Bewertungsleitungen. Das Ausgangssignal wird von dem Unter-Flip-Flop
5 in Parallelform abgeleitet. Das T@bulierregister 107 umfaßt 10 in Reihe geschaltete
Stufen, deren jede Stufe 4 Bits umfaßt. Der Schreibtaktimpuls #1 wird jedem der
Haupt-Flip-Flop M und der Lesetaktimpuls p52 jedem der Unter-Flip-Flop S zugeführt.
-
Fig. 7 zeigt ein Schaltbild eines integrierten Schaltkreises eines
Flip-Flops des Tabulierregisters 107, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Das Flip-Flop
besteht aus einem Haupt-Flip-Flop M und einem Neben-Flip-Flop S, deren jedes 3 @OS-Feldeffekttransistoren
aufweist. Die MOS-Feldeffekttransistoren sind von dem Typ, bei dem die dem Informationsimpuls
entsprechende Ladung durch die Streukapazität zwischen der G@te-Elektrode und dem
Trägermaterial gespeichert wird, um die Information vorübergehend fest zuhalten.
-
Die Fig. 8A und 8B zeigen Schaltbilder der in Fig.
-
1 dargestellten Steuereinheit 110. Durch den Leseschaltkreis 109,
der 4 UND-Gatter 109A bis 109B und 4 Inverter IN-A bis IN-D enthält, wird codierte
lnformation in den Decoder 111 eingegeben und decodiert. Der Decoder 111 enthält
zehn UND-Gatter 111-1 bis 111-10.
-
Der Aufbau und die Arbeitsweise des Decoders 111 lassen sich auf
einfachste Weise anhand der in Fig. 9 dargestellten Wertetabelle erläutern. Die
Dezimalzahlen von 1 bis 10 sind in der linken Spalte A der Wertetabelle durch den
1, 2, 4, 8-Code dargestellt. Der i 2, 4, B-Code in der linken S@alte A der Wertetabelle
kann durch einen Code, wie er in der rechten Spalte B gezeigt ist, vereiiliacht
werden. Es wird nämlich immer nur ein Signal an den Ausgangsanschluß des Decoders
111 in Abnängigkeit von 1, 2, 4, 8-Code der linken Spalte A abgegeben und an den
Decocler 111 geliefert. Der in Fig. 8A gezeigte Decoder beruht auf dem in der rechten
Spalte B der Wertetabelle in Fig. 9 gezeigten Code.
-
Wie aus Fig. 8@ ersichtlich ist, sind die Ausgangsanschlisse der
je@eiligen Stufen des Decoders 111 an dis Signaleingangsanschl@sse des Zählers 112
angeschlossen. Diese@ enthält 10 Flip-Flop-Stuien FF-1 bis FF-10 und ihnen jeweils
zugeordnete Gatter. Wie einem auf dem Gebiet tätigen Fachmann ersichtlich ist, ist
der in Fig. 8A dargestellte Zähler ein Rückwärtszähler. Es versteht sich jedoch,
daß der Zählor 112 auch aus einem Vorwärtszähler in Verbindung mit einem Umkehrschaltkreis
aufgebaut sein kann.
-
Die Ausgangsanschldsse OUT-1 bis OUT-10 des Zählers 112 sind mit entsprechenden
Eingangsanschlüssen des Koinzidenzschaltkreises 113 verbunden. Die entsprechenden
Rückstelleingangssignalanschlüsse R der Flip-Flop FF-1 bis FF-10 sind mit den Rückstelleingangsanschlüssen
verbunden, an welche das "Druckende"-Signal nach Beenden des Druckvorgangs geführt
wird, um den Speicher 112 völlig zu entleeren.
-
In Fig. 8B ist der Taktzähler 114 und der Koinzidenzschaltkreis 113
der Steuereinheit 110 dargestellt. Der Taktzähler 114 hat einen Eingangsanschluß
STR um den Impuls an ein IKVERTER-ODER-Gatter IN-OR zu führen, wodurch der Taktzähler
114 aktiviert wird. Der Zähler 114 iut vom IJmlauftyp mit einen zweiphasigen dynamischen
Zähler und wird während der Phasen #1 und #2 betrieben. Genauer gesagt werden die
Taktimpulse K1 bis K10 nacheinander in Abhängigkeit von den Taktimpulsen #1 und
#2 an den Ausgangsanschlüssen der ersten bls zu letzten Stufe, wie es in dem Fig.
2c bis 21 dargestellt ist, erzeugt.
-
Die Ausgangssignale des Taktzählers 114 werden den Eingangsanschlüssen
der UND-Gatter 113-1 bis 113-10 des Koinzidenzschaltkreises 113 zusammen mit den
Ausgangssignalen
der Anschlüsse OUT-1 bis OUT-10 des Zählers 112
zugeführt.
-
Die Ausgangssignale der UND-Gatter 113-1 bis 113-10 werden einem ODER-Gatter
113 zugeführt.
-
Im folgenden wird anhand der Fig. 8A, 8B und 9 die Arbeitsweise beschrieben.
Es wird angenommen, daß die Ziffern 1,.2 und 3 in das Arbeitsregister 102 eingeführt
sind.
-
Nach Niederdrücken der Drucktaste ,08 wird. der Leseschaltkreis 109
in Abhängigkeit von dem Druckanweisungssignal und dem Taktimpuls K1 geöffnet, so
daß des Symbol "3" von der Stufe MSD des Tabulierregisters 107 an den Decoder 111
in der Steuereinheit 110 übertragen wird. Als Folge davon wird von dem UND-Gatter
111-3 ein Ausgangssignal abgeleitet, so daß das Flip-Flop FF-3 in dem Zähler 112
gestellt wird. Das Stell-Ausgangssignal des Flip-Flops FF-3 wird an den Ausgangsanschluß
OUT-3 geleitet.
-
In Abhängigkeit von dem Stellen- bzw. Taktimpuls K3 des Taktzählers
114 wird das UND-Gatter 113-3 geöffnet, wodurch die Steuereinheit ,10 über das ODER-Gatter
113-OR ein Signal abgibt und das, Flip-Flop 115 rückgestellt wird. Als Folge davor
wird der Inhalt in der dritten Stellenstufe des Arbeitsregisters 102 ausgedruckt.
Nach Beenden des Druckvorgangs wird ein Druckende-Signal Pe erzeugt und dem Flip-Flop
115 zugeführt, wodurch dieses gestellt wird. Wenn das UND-Gatter 116 den Zähler
112 mit dem in Fig. 20 gezeigten Taktimpuls versorgt, der in Abhängigkeit von dem
zeitlichen Zusammentreffen des Takt- oder Stellenimpulses K10 aus dem Taktzähler
mit dem Taktimpuls #1 erzeugt wird, gibt nur das Flip-Flop FF-2 des Zählers 112
ein Stellausgangssignal ab. Das bedeutet, daß der Zähler 112 um eine Einheit zurückzählt,
so daß die Steuereinheit 110 ein Ausgangssignal
in Abhängigkeit
von dem Stellen- oder Taktimpuls K2 abgibt. Die Arbeitsweise der Steuereinbbit 110
wird in bereits beschriebener Weise wiederholt, wobei der Zähler 112 stets um eine
Einheit zurückzählt, bis nur das Flip-Flop FF-1 ein Stellausgangssignal abgibt.
Als Folge davon gibt die Steuereinheit 110 lu Abhängigkeit von dem Takt- oder Stellonimpuls
K1 ein Signal ab. Alle Signale, die das Ende des Druckvorgangs anzeigen, werden
über den Rückstellanschluß an entsprechende Eingangsanschlüsse des Flip-Flops in
dem Z'Diler '112 geführt bis der Inhalt in der ersten Stufe tzw. Stelle in dem Arbeitsregister
102 entleert ist, wobei alle Flip-Flop des Zählers 112 rückgestellt sind.
-
ln Lbhängigkeit von dem Takt- bzw. Stellenimpuls K: gibt die Steuereinheit
110 die nächstfolgende Information an den Decoder 111 ab, was über das Tabulierregister
107 und den Leseschaltkreis 109 erfolgt, wodurch ein entsprechender Arbeitszyklus
wiederholt wird.
-
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wurde die Arbeitsweise und
der Aufbau der Tabulierregister 102 und 107 anhand von parallel umlaufenden dynamischen
Registern beschrieben. Es lassen sich jedoch auch dynamische Register vom Typ des
Reihenumlaufs sowie andere Typen von Registern verwenden. Es können auch andere
Flip-Flop-Typen Verwendung finden. Weiterhin wurde der Zähler in der Steuereinheit
anhand eines Schieberegisters und der Taktzähler anhand eines zweiphasigen dynamischen
Zählers beschrieben, obwohl eine Reihe anderer Zahler dafür in Frage kommt.