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DE1549491A1 - Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten,schreibenden elektronischen Bueromaschinen - Google Patents

Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten,schreibenden elektronischen Bueromaschinen

Info

Publication number
DE1549491A1
DE1549491A1 DE19671549491 DE1549491A DE1549491A1 DE 1549491 A1 DE1549491 A1 DE 1549491A1 DE 19671549491 DE19671549491 DE 19671549491 DE 1549491 A DE1549491 A DE 1549491A DE 1549491 A1 DE1549491 A1 DE 1549491A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
memory
program
machine according
office machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671549491
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Hilgendorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kienzle Apparate GmbH filed Critical Kienzle Apparate GmbH
Publication of DE1549491A1 publication Critical patent/DE1549491A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/02Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed in which the operation of the mechanism is determined by the position of the carriage
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J21/00Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J21/00Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines
    • B41J21/14Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines characterised by denominational arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

Bv/k
KIENZLE APPARATE GMBH, Villingen/Schwarzwald
Akte 235/ · 25o4.1967
" Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten, schreibenden elektronischen
Büromaschinen "
Die Erfindung betrifft eine Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten schreibenden elektronischen Büromaschineηc Bei derartigen Maschinen geht man mehr und mehr dazu über, neben der automatischen Steuerung der verschiedenen Arbeitsvorgänge auch die notwendigen Tabulationen des Schreibwagens oder des Schreibwerks möglichst automatisch auszulösen und zu überwachen. So 1st es bereits bekannt, in einem Programm Befehle einzufügen, durch die einmal der Wagen oder der Schreibkopf in eine bestimmte Schreibstelle gebracht wird und, nachdem er sich in dieser Stelle befindet, die von dem zugehörigen Befehl angeordneten Punktionsabläufe in der Maschine ausgelöst werden,, Hierzu sind somit zwei Befehle vom Programmwerk nötig, nämlich einmal der Befehl "Tabulation nach Schreibsteile xxx " und danach beispielsweise der .Befehl "Schreibe" Inhalt des Resultatwerke aus". Abhängig davon, wie
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oft derartige oder ähnliche Befehle in einer Schreibseile 'eines Formulars vorkommen, müssen mehrere derartige Befchlsgruppen im Programmwerk bereitgestellt v/erden. Die Gchreibstellenzuordnung wird also ausschliesslich vom internen Programm gesteuert und ein direkter Eingriff in die Schreibstellenzuordnung ist nicht möglich.
Bei extern programmierten Büromaschinen wird z.B. durch die Wagenstellung das Programm angewählt ο Durch sogenannte Gleittasten ist dort eine Prograinmänderung mit Schreibetellenzuordnung direkt möglich.
Bekannte Maschinen v/eisen je eine solche Gleittaste für den Wagenrechtsiauf und für den Wagenlinkslauf auf. Da dem die Maschine Bedienenden bekannt ist, in v/elcher Formulcirspalte der nächste Buchungsvorgang abläuft, kann er durch Betätigen der entsprechenden GIeittaste den Wagen bis in die gewünschte Schreibstelle bringen. Eine direkte Ansteuerung der vom Formular vorgeschriebenen Schreibstelle ist mit diesen Gleittasten aber nur mit viel Geschicklichkeit möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, zusätzliche Tabulationsmöglichkeiten für den Schreibwagen zu schaffen,. Gleichzeitig soll es möglich sein, die vorteilhafte Schreibstellenzuordnung bei innenprogrammierten Rechnern mit der universellen und direkten Zuordnung von extern- oder wagenprogrammierten Rechnern zu verbinden,
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass dem Programmwerk ein Tabulations-Steuer-Speicher zugeordnet ist,
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der eine gegebene Anzahl zusammenwirkender Speicherstellen zur Anwahl von Schreibstellen des Schreibwagens und diesen zugeordneten Befehlen beinhaltet, und dass das Programmwerk eine entsprechende Stellengruppe des Steuerspeichers anwählt. Dieser Steuerspeicher ist vorzugsweise so aufgebaut, dass als Stellengruppen eine Anzahl von Spalten vorgesehen ist, denen eine Zeile mit den entsprechenden Schreibstellen des Schreibwagens und eine weitere Zeile mit dem in der jeweiligen Schreibstelle auszuführenden Befehl zugeordnet ist. Da jedes zu bearbeitende Formular andere'Tabulationen und Arbeitsabläufe bedingt, ist der Tabulationssteuerspeicher vorzugsweise als Steckeinheit auswechselbar vorzusehen.
V/eitcre Merkmale der Erfindung sind in den TJnteransprüchen enthalten. Der Aufbau und die Wirkungsweise der Erfindung wird an einer möglichen Aueführung anhand der Figur näher erläutert„
Die Figur zeigt als Blockschaltbild lediglich die für die Tabulationsvorgänge notwendigen Einrichtungenc Es sind somit der Übersichtlichkeit halber die übrigen für eine Büromaschine notwendigen Teile wie Rechner, Speicher, Steuereinrichtungen usw. bewusst fortgelassen. In der Zeichnung sind ein Programm-. werk 1, ein Tabulationssteuerspeicher 2 und eine Schreibmaschine 3 als Ilauptteile der Büromaschine schematisch dargestellt. Die Schreibmaschine 3 weist einen üblichen tabulier- baren Schreibwagen 4 auf. Es muss hier darauf hingewiesen wer den, dass auch Schreibmaschinen mit feststehendem Wagen bekannt sind. Bei diesen werden vorkommende Tabulationen von . '
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dem Schreibkopf, der die Drucktypen trägt, in äquivalenter Weise durchgeführt, v/ie dies sonst der Schreibmaschinenwagen bewirkt„ Jede mögliche Stellung des Wagens 4 wird durch nicht zur Erfindung gehörende allgemein bekannte Mittel in einer codierten Darstellung bereitgestellt. Dies kann z.Bc durch eine Codierleiste 5 geschehen, die am Schreibmaschinengehäuse befestigt ist und die die jeder Wagenstellung entsprechende Codedarstellung in Kontaktbahnen aufweist. Durch Schleifer 6, die am Wagen fest vorgesehen sind, wird jede Wagenstellung elektrisch über die Codierleiste 5 bereitgestellt, da diese Schleifer 6 beim Wagenlauf über die Kontaktbahnen der Codierleiste 5 hinwegstreichen. Gemäss der jeweils von den Schleifern 6 beaufschlagten Stelle der Codierleiste 5 wird die zugehörige V/agens teilung einem Vergleicher 7 über Leitungen gemeldet. Derartige "Vergleicher 7 sind ebenfalls bekannt und daher nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Ihre Aufgabe ist es, zwei zugeleitete Informationen so miteinander auf Gleichheit zu prüfen, dass sie drei mögliche Signale abgeben können, nämlich ein Signal für "Gleichheit" der Informationen, ein weiteres für "Soll > Ist" und ein drittes für "Soll ζ Ist"ο Die Soll-Information , mit der eine gewünschte Wagenstellung vorgegeben wird, gelangt über Leitungen 9 von einer Einrichtung 10, die die der Sollstellung des Wagens entsprechende codierte Signalgruppe bereitstellt, zu dem Vergleicher 7. Die Einrichtung 10 erhält die gewünschte Wagenstellung bei bisher üblichen Maschinen über eine Leitung 14 von einem
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Befehl aus dem Programiawerk 1O Der Vergleicher 7 stellt fest, in welcher Beziehung die vom Wagen 4 gemeldete Codegruppe zu der über die Leitungen 9 zugeführten steht und gibt'ZoB. das Signal "Soll> Ist" über eine Leitung 11 abc Dieses löst einen Wagenlinkslauf aus, der so lange durchgeführt wird, bis im Vergleicher 7 festgestellt wird, dass eine über die Leitungen 8 eingelaufene Codegruppe mit der über die Leitungen 9 zugeführten identisch isto Bas Gleichheits-Signal aus dem Vergleicher 7 wird dem Programmwerk 1 über eine Leitung 12 zugeführt und von dort die Tabulation beendet. Zugleich wird über eine von der Leitung 12 abgehende Leitung 13 der Befehl im Programmwerk 1 aufgerufen, der nun in der erreichten Wagenstellung zur Ausführung kommen soll. Dieser kann z.B. heissen: "Drucke den Inhalt des Resultatwerks Ziffer für Ziffer nacheinander, mit der höchsten Wertstelle beginnend, aus11· Wie dies im einzelnen abläuft, ist gleichfalls bekannt, und es erübrigt sich daher, hier näher darauf einzugehen«. Sofern beim Beginn des vorbeschriebenen Tabulationsvorgangs der Vergleicher 7 festgestellt hätte, dass die Codegruppe auf den Leitungen 9 kleiner als die Codegruppe auf den Leitungen 8 ist, ao wäre von dem Vergleicher 7 über eine Leitung 11a ein Wagen-.rechtslauf ausgelöst worden, der im weiteren Ablauf bis zur Gle ichheit von Wagen-Ist-Stellung zur Wagen-Soll-Stellung Öurchgeführt worden wäre. Auch hier ist es unwesentlich,· ob der Wagenlinkslauf von einer Feder und der Wagenrechtslauf alt Motorkraft erfolgt, oder ob für jede der beiden Lauf- "
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richtungen ein besonderer Antriebsmotor vorgesehen isto Es werden vorzugsweise die üblichen und in Hinblick auf höchste Zuverlässigkeit und geringstmöglichen Aufwand erprobten Lösungswege zur Rechts- und Linksverschiebung des Wagens angewendete
Zusätzlich zum Programmwerk 1 ist nun der Tabulationssteuerspeicher 2 vorgesehen, der z.B. als Pestwertspeicher ausgebildet ist c
Tabulationssteuerspeicher 2
Spalte Nr. 0 1
Schreib
stelle
11 33
Befehls
wr.
18 20
29 30 31
89 97 109
43 20 86
Dieser Speicher 2 weist, wie die echeafctische Darstellung zeigt, eine Anzahl von Spalten auf, die den gewünschten Tabulations- ■ möglichkeiten entspricht. Bei dem dargestellten Beispiel sind ' dies 32 Spalten, die fortlaufend mit den Nummern 0-31 bezeichnet sindβ Die gewünschte- Spalten-Nr» wird vom Programawerk 1 angewählt» Jeder Spalten-Nr. 0-31 ist in einer zweiten Zeile eine Stelle für die gewünschte Sollstellung des Wagens und in einer dritten Zeile eine Stelle für die Befehls-Nro zugeordnet, die für die Schreibstelle im Programmwerk 1 anzuwählen ist» Die technische Ausbildung des Pestwertspeichers 2
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selbst ist gleichfalls nicht Gegenstand der Erfindung und es wird daher hierauf nicht näher eingegangene Jede der vorerwähnten Spalten des Speichers 2 muss so viel Speicherstellen enthalten wie für eine auszulösende Punktion oder für die Anwahl eines Befehlsplatzes notwendig ist.
Gemäss dem dargestellten Beispiel können über den gesamten Laufweg des Schreibwagens 4 z.Be 32 verschiedene Tabulationen ausgelöst werden,' Die Spalteii-Nr. 0-31 würden in binärer Darstellung mit 00000 bis LILLL gekennzeichnet sein. Mit Hilfe eines Befehls aus dem Prograinmwerk 1 wird eine Spalte des Speichers 2 über eine Leitung 15 angesteuert*> Dadurch wird von Speicher 2 die zugeordnete Sollstellung des Schreibwagens 4 direkt über eine Leitung 14a und weiter über die Teile 14, 10 und 9 zum Vergleicher 7 gegeben und eine Tabulation ausgelöst, die im einzelnen genau so abläuft, wie dies zuvor bei direktem Befehl vom Programmwerk 1 erläutert wurde. Neben der Ausgabe der Sollstellung für den Wagen 4 wird von dem Speicher 2 über eine Leitung 13a der Befehl im Programmwerk 1 angewählt, der in der gewünschten Wagenstellung ablaufen soll. Die Ausführung dieses Befehls wird jedoch erst dann ausgelöst, wexin dem Programmwerk 1 über Leitung 12 und über Leitung 13 der Abschluss der Wagentabulation von Vergleicher angezeigt wirdu Insoweit dient der Speicher 2 nur der Vereinfachung des Aufbaus des Programinwerks 1, indem die für ein bestimmtes· Buchungsformular erforderlichen Tabulationen nicht mehr, direkt vom Programmwerk 1 sondern mittels des Speichers 2·
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aufgerufen werden. Hier schlieast sich aber als wesentlicher v/eiterer Vorteil an, dass es durch den Speicher 2 ermöglicht wird, sogenannte indizierte Tabulationen durchzuführen. Diese werden von dem Prograinnwerk 1 dadurch angerufen, dass nur noch ein Befehl zur Durchführung verschiedener Tabulationen ausgegeben wirdc Da in jeder Spalte des Speichers 2 ein besonderer Befehl-beinhaltet ist, kann der Arbeitsablauf in einer Schreibzeile des Buchungsformulars fast ausschliesslich von dem Steuerspeicher 2 bestimmt werdeno Der stets zu wiederholende Befehl aus dem Programmwerk 1 lautet dann z.B. : "Indiziere + 4 im Speicher 2". Wenn zuletzt die Spalte Nr0 2 im Speicher 2 aufgerufen war, so würde der obenangeführte Befehl nun die Spalte Hr. 6 anrufen, bei nochmaliger Wiederholung die Spalte Hr. 10 UOW11 Durch diese Möglichkeit kann eine beträchtliche Anzahl von die einzelnen Spalten sonst direkt ansteuernder Befehle eingespart werden. Es ist bekannt, dass eine derartige Einsparung von Befelilsplätzen in Programmwerken bei Buchungsmaschinen sehr begrüsst wird, da die durch die Grosse des PestwertSpeichers für Programme begrenzte Befehlsanzahl fast stets voll ausgenutzt isto Grössere Speicher mit der dazugehörigen grösseren Anzahl von Ansteuereinrichtungen vorzusehen, muss möglichst vermieden werden, da die Maschine dadurch wesentlich verteuert würde. Somit ist eine Buchungsmaschine mit einem zusätzlichen Speicher 2 sehr flexibel, da eine Anwendung verschiedener indizierter Tabulationen eine grosse Vielfalt von Abwand- « lungsmöglichkeiten ergibt, ohne das Programmwerk 1 zu belasten.-
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"■ Durch entsprechende-Anschaltung des Speichers 2 und die Bewegung des Wagens in die gewünschte Tabulationsrichtung bei der Benutzung der eingangs erwähnten Gleittasten ist ein weiterer Vorteil insofern erzielbar, als der Bedienende den Schreibwagen 4 mittels einer nicht dargestellten Gleittaste hur in die Nähe einer Formularspalte zu bringen brauchte Beim Loslassen der Gleittaste läuft der Wagen 4 dann, von dem Speieher gesteuert, in die nächstfolgende Schreibstelle der Formularspalte ein und von der so angelaufenen Schreibstelle wird der dieser Spalte zugeordnete Befehl vom Speicher 2 im Programmwerk 1 automatisch aufgerufen und zur Auslösung gebrachte
Wie bereits mehrfach erwähnt, verlangt jedes Formular aufgrund seiner Einteilung bestimmte Arbeitsabläufe von der Maschine, die in festgelegten Pormularspalten durchzuführen sind0 Daraus resultiert, dass jedem Formular ein definiertes Programm für die Steuerung der Maschine und entsprechende Tabulationen des Schreibwagens zugeordnet sind. Bei einem Wechsel der Buchungsaufgabe, z.B. von einer Lohnabrechnung zu einer Kundenkontenbearbeitung, wechselt das zu bearbeitende Formular und die Maschine muss von einem anderen Programm gesteuert werden0 Bei heutigen Maschinen wird zu diesem Zweck das Programmwerk austauschbar vorgesehen und für vorliegendes Beispiel der Speicher für Lohnabrechnung gegen einen Speicher für Kontenbearbeitung ausgetauscht. Da nun aber auch die Pormularspalten andere sind» wird auch ein Austausch des Speichers 2 gegen einen anderen vorgenommen. Dieses Austauschen der Festwert-
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Speicher 1 und 2 kann auch dadurch vereinfacht werden, dass der Speicher 2 mit in dem Speicher 1 untergebracht wird, so dass nur noch der Programmspeicher 1 zu wechseln ist und damit automatisch auch das zugehörige Tabulationsprograinm mit gewechselt wurde. Ein Teil des Speichers 1 enthält somit nach wie vor die Programinbef ehle, während ein anderer Teil die ätcuerinformationen für die automatischen Tabulationsvorgänge beinhaltet. Ninmt man an, dass der Programmspeicher ein Matrixspeicher mit bistabilen Magnetkernen ist, die in Zeilen und Spalten angeordnet sind, so würde er für 1024 Befehle 16 Spalten und 16 Zeilen enthalten. Die Zeilen wären dann mit 64 Auswahlleitungen versehen, und jede Zeile würde somit 64 Befehle beinhalten. Um den Tabulationssteuerspeicher 2 mit in dem Programmspeicher 1 unterzubringen, würde somit eine Zeile genügen, die dann bis zu 64 Tabulationsmöglichkeiten des Schreibwagens ergibto Da bei Schreibmaschinen mit normaler .Breite des Schreibwagens nur 16 bzw. 32 verschiedene Tabulationen infrage kommen, würde somit schon ein Viertel bzw. eine Hälfte einer Zeile des Programmwerks 1 für die Unterbringung des Speichers 2 genügen".
Mit einer Buchungsmaschine der zuvor erläuterten Art i3t somit in einem innenprogrammierten Rechner die Möglichkeit geschaffen, extern, wie bei konventionellen wagenprogrammierten Maschinen, die Programme und Schreibstellensteuerung zu verwirklichen o Dabei sind vier Möglichkeiten verschiedener Tabulationssteuerungen gegeben :
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1. direkte Tabulat ion durch Programiawerk T
2. Tabulationen mittels TabulationsSteuerspeicher
3. Tabulationen mittels indizierter Schritte in dem Speicher 2
4. Gleittasten-Tabulation unter Zuhilfenahme des Speichers 2.
Auf Einzelheiten der möglichen technischen Ausbildung v.oirde i;:i voruteliGiideii weit^elicnd verzichtet. Dies aus dem Grunde f da der uCiialtiinGcteciiniüche Aufbau, die Ausbildung der Speicher und 2, der Yorc.loiciiaeiiirichtunj 7 sov/ie anderer Steuer- und/oder Speichereinricutun^en in verschiedenster Porn unter Benutzunc heute alljeneiii üblicher .Technik ausführbar ist, ohne dass dabei der Erfindungcgedanke verlassen wird.
Patentansprüche :
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Claims (1)

  1. """ Ϊ549491
    - 12 Patentansprüche
    1. Iimeiiprogrammierte schreibende elektronische Büromasehine, deren Schreibwagen oder das Schreibwerk programmgesteuert in entsprechende Schreibstellen gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass einem Programmwerk (1) ein Tabulationssteucrspeicher (2) zugeordnet ist, der eine gegebene Anzahl zusammenwirkender Speicherstellen zur Anwalil von Schreibistollen des Schrcibv/".genc und diesen zugeordneten Befehlen beinhaltet, und dear: das Programmv/erk (1) eine entcprocliende Stein engruppe des Speie he rs (2) anwälil t.
    Büromaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiclmet, dass der Steuerspeicher (2) als Stellengruppen eine Anzahl von Spalten aufweist, denen eine Zeile mit den entsprechenden Sehreibstellen des Schreibwagens und eiiie v/eitere Zeile mit dem in der jeweiligen Schreibstelle auszuführenden Befehl zugeordnet ist ο
    3· Büromaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen möglichen Wagenstellungen in codierter Form zur Verfügung stehen und in dem Steuerspeicher (2) die Schreibstellen und die diesen zugeordneten Befehle gleichfalls in codierter Form bereitgestellt werdeiic
    4. Büronaschine nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Programnwerk (1) und dem Steuerspeicher (2) eine Wechselbeziehung besteht, indem
    109808/1594
    BAD ORIGINAL .13.
    von Programmwerk (1) eine Spalte des Speichers (2) angewählt wird und von dem Speicher (2) nach Schreibstellenzuordnung eine Befehlsadresse den in der angewählten Schreibstelle durchzuführenden Befehl im Programmwerk (1) aufruft«
    5ο Büromaschine nach den Ansprüchen 1-4» dadurch gekennzeichnet, dass der Tabulationssteuerspeicher (2) als gesondert angeordneter, auswechselbarer Pestwertspeicher vorgesehen ist.
    6. Büromaschine nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabulationssteuerspeicher (2) ein Teil des Programmspeichers (1) ist und dieser letztgenannte als Steckeinheit auswechselbar in der Maschine vorgesehen ist.
    7· Büromaschine nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Befehl vom dem Programmwerk (1) stets gleiche Spaltensprünge in dem Steuerspeicher (2) durchführbar sind ο
    8ο Büromaschine nach den Ansprüchen 1-4» dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigen von Gleittasten der Wagen oder der Schreibkopf in die gewünschte Richtung tabuliert und beim Loslassen der Taste die nächste programmierte Tabulationsspalte, von dem Steuerspeicher(2)gesteuert, automatisch angelaufen wird»
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DE19671549491 1967-04-25 1967-04-25 Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten,schreibenden elektronischen Bueromaschinen Pending DE1549491A1 (de)

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