DE1549491A1 - Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten,schreibenden elektronischen Bueromaschinen - Google Patents
Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten,schreibenden elektronischen BueromaschinenInfo
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Description
Bv/k
KIENZLE APPARATE GMBH, Villingen/Schwarzwald
Akte 235/ · 25o4.1967
" Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten,
schreibenden elektronischen
Büromaschinen "
Die Erfindung betrifft eine Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten schreibenden elektronischen Büromaschineηc
Bei derartigen Maschinen geht man mehr und mehr dazu über, neben der automatischen Steuerung der verschiedenen Arbeitsvorgänge
auch die notwendigen Tabulationen des Schreibwagens oder des Schreibwerks möglichst automatisch auszulösen und
zu überwachen. So 1st es bereits bekannt, in einem Programm
Befehle einzufügen, durch die einmal der Wagen oder der Schreibkopf in eine bestimmte Schreibstelle gebracht wird
und, nachdem er sich in dieser Stelle befindet, die von dem
zugehörigen Befehl angeordneten Punktionsabläufe in der Maschine ausgelöst werden,, Hierzu sind somit zwei Befehle vom
Programmwerk nötig, nämlich einmal der Befehl "Tabulation nach Schreibsteile xxx " und danach beispielsweise der .Befehl
"Schreibe" Inhalt des Resultatwerke aus". Abhängig davon, wie
10 98 08/1594 BA0 original
oft derartige oder ähnliche Befehle in einer Schreibseile 'eines Formulars vorkommen, müssen mehrere derartige Befchlsgruppen
im Programmwerk bereitgestellt v/erden. Die Gchreibstellenzuordnung
wird also ausschliesslich vom internen Programm gesteuert und ein direkter Eingriff in die Schreibstellenzuordnung
ist nicht möglich.
Bei extern programmierten Büromaschinen wird z.B. durch die Wagenstellung das Programm angewählt ο Durch sogenannte Gleittasten
ist dort eine Prograinmänderung mit Schreibetellenzuordnung
direkt möglich.
Bekannte Maschinen v/eisen je eine solche Gleittaste für den Wagenrechtsiauf und für den Wagenlinkslauf auf. Da dem
die Maschine Bedienenden bekannt ist, in v/elcher Formulcirspalte
der nächste Buchungsvorgang abläuft, kann er durch
Betätigen der entsprechenden GIeittaste den Wagen bis in die
gewünschte Schreibstelle bringen. Eine direkte Ansteuerung der vom Formular vorgeschriebenen Schreibstelle ist mit
diesen Gleittasten aber nur mit viel Geschicklichkeit möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, zusätzliche Tabulationsmöglichkeiten für den Schreibwagen zu schaffen,.
Gleichzeitig soll es möglich sein, die vorteilhafte Schreibstellenzuordnung bei innenprogrammierten Rechnern mit der
universellen und direkten Zuordnung von extern- oder wagenprogrammierten Rechnern zu verbinden,
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass dem Programmwerk
ein Tabulations-Steuer-Speicher zugeordnet ist,
.109808/1694 BAD 0R|QINAL ?
der eine gegebene Anzahl zusammenwirkender Speicherstellen
zur Anwahl von Schreibstellen des Schreibwagens und diesen zugeordneten
Befehlen beinhaltet, und dass das Programmwerk eine entsprechende Stellengruppe des Steuerspeichers anwählt.
Dieser Steuerspeicher ist vorzugsweise so aufgebaut, dass
als Stellengruppen eine Anzahl von Spalten vorgesehen ist, denen eine Zeile mit den entsprechenden Schreibstellen des
Schreibwagens und eine weitere Zeile mit dem in der jeweiligen Schreibstelle auszuführenden Befehl zugeordnet ist. Da jedes
zu bearbeitende Formular andere'Tabulationen und Arbeitsabläufe
bedingt, ist der Tabulationssteuerspeicher vorzugsweise als Steckeinheit auswechselbar vorzusehen.
V/eitcre Merkmale der Erfindung sind in den TJnteransprüchen
enthalten. Der Aufbau und die Wirkungsweise der Erfindung wird an einer möglichen Aueführung anhand der Figur näher erläutert„
Die Figur zeigt als Blockschaltbild lediglich die für die Tabulationsvorgänge
notwendigen Einrichtungenc Es sind somit der
Übersichtlichkeit halber die übrigen für eine Büromaschine notwendigen Teile wie Rechner, Speicher, Steuereinrichtungen
usw. bewusst fortgelassen. In der Zeichnung sind ein Programm-. werk 1, ein Tabulationssteuerspeicher 2 und eine Schreibmaschine
3 als Ilauptteile der Büromaschine schematisch dargestellt.
Die Schreibmaschine 3 weist einen üblichen tabulier- baren Schreibwagen 4 auf. Es muss hier darauf hingewiesen wer
den, dass auch Schreibmaschinen mit feststehendem Wagen bekannt sind. Bei diesen werden vorkommende Tabulationen von . '
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BAD ORIGINAL
-4-
dem Schreibkopf, der die Drucktypen trägt, in äquivalenter Weise durchgeführt, v/ie dies sonst der Schreibmaschinenwagen
bewirkt„ Jede mögliche Stellung des Wagens 4 wird durch nicht
zur Erfindung gehörende allgemein bekannte Mittel in einer codierten Darstellung bereitgestellt. Dies kann z.Bc durch
eine Codierleiste 5 geschehen, die am Schreibmaschinengehäuse befestigt ist und die die jeder Wagenstellung entsprechende
Codedarstellung in Kontaktbahnen aufweist. Durch Schleifer 6, die am Wagen fest vorgesehen sind, wird jede Wagenstellung
elektrisch über die Codierleiste 5 bereitgestellt, da diese Schleifer 6 beim Wagenlauf über die Kontaktbahnen der Codierleiste
5 hinwegstreichen. Gemäss der jeweils von den Schleifern 6 beaufschlagten Stelle der Codierleiste 5 wird die
zugehörige V/agens teilung einem Vergleicher 7 über Leitungen
gemeldet. Derartige "Vergleicher 7 sind ebenfalls bekannt und daher nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Ihre Aufgabe
ist es, zwei zugeleitete Informationen so miteinander
auf Gleichheit zu prüfen, dass sie drei mögliche Signale abgeben können, nämlich ein Signal für "Gleichheit" der Informationen,
ein weiteres für "Soll > Ist" und ein drittes für "Soll ζ Ist"ο Die Soll-Information , mit der eine gewünschte
Wagenstellung vorgegeben wird, gelangt über Leitungen 9 von einer Einrichtung 10, die die der Sollstellung des Wagens entsprechende
codierte Signalgruppe bereitstellt, zu dem Vergleicher 7. Die Einrichtung 10 erhält die gewünschte Wagenstellung
bei bisher üblichen Maschinen über eine Leitung 14 von einem
10 9808/159-4 bad original _5_
Befehl aus dem Programiawerk 1O Der Vergleicher 7 stellt fest,
in welcher Beziehung die vom Wagen 4 gemeldete Codegruppe zu der über die Leitungen 9 zugeführten steht und gibt'ZoB. das
Signal "Soll> Ist" über eine Leitung 11 abc Dieses löst einen
Wagenlinkslauf aus, der so lange durchgeführt wird, bis im Vergleicher 7 festgestellt wird, dass eine über die Leitungen
8 eingelaufene Codegruppe mit der über die Leitungen 9 zugeführten identisch isto Bas Gleichheits-Signal aus dem
Vergleicher 7 wird dem Programmwerk 1 über eine Leitung 12 zugeführt und von dort die Tabulation beendet. Zugleich wird über
eine von der Leitung 12 abgehende Leitung 13 der Befehl im Programmwerk 1 aufgerufen, der nun in der erreichten Wagenstellung zur Ausführung kommen soll. Dieser kann z.B. heissen:
"Drucke den Inhalt des Resultatwerks Ziffer für Ziffer nacheinander, mit der höchsten Wertstelle beginnend, aus11·
Wie dies im einzelnen abläuft, ist gleichfalls bekannt, und es erübrigt sich daher, hier näher darauf einzugehen«. Sofern beim
Beginn des vorbeschriebenen Tabulationsvorgangs der Vergleicher 7 festgestellt hätte, dass die Codegruppe auf den Leitungen 9 kleiner als die Codegruppe auf den Leitungen 8 ist,
ao wäre von dem Vergleicher 7 über eine Leitung 11a ein Wagen-.rechtslauf ausgelöst worden, der im weiteren Ablauf bis zur
Gle ichheit von Wagen-Ist-Stellung zur Wagen-Soll-Stellung
Öurchgeführt worden wäre. Auch hier ist es unwesentlich,· ob
der Wagenlinkslauf von einer Feder und der Wagenrechtslauf alt Motorkraft erfolgt, oder ob für jede der beiden Lauf- "
108808/1594 bad ob.g>nal
richtungen ein besonderer Antriebsmotor vorgesehen isto
Es werden vorzugsweise die üblichen und in Hinblick auf höchste Zuverlässigkeit und geringstmöglichen Aufwand erprobten
Lösungswege zur Rechts- und Linksverschiebung des Wagens angewendete
Zusätzlich zum Programmwerk 1 ist nun der Tabulationssteuerspeicher
2 vorgesehen, der z.B. als Pestwertspeicher ausgebildet
ist c
Tabulationssteuerspeicher 2
| Spalte Nr. | 0 | 1 |
| Schreib stelle |
11 | 33 |
| Befehls wr. |
18 | 20 |
| 29 | 30 | 31 |
| 89 | 97 | 109 |
| 43 | 20 | 86 |
Dieser Speicher 2 weist, wie die echeafctische Darstellung zeigt,
eine Anzahl von Spalten auf, die den gewünschten Tabulations- ■
möglichkeiten entspricht. Bei dem dargestellten Beispiel sind '
dies 32 Spalten, die fortlaufend mit den Nummern 0-31 bezeichnet sindβ Die gewünschte- Spalten-Nr» wird vom Programawerk
1 angewählt» Jeder Spalten-Nr. 0-31 ist in einer zweiten Zeile eine Stelle für die gewünschte Sollstellung des Wagens
und in einer dritten Zeile eine Stelle für die Befehls-Nro
zugeordnet, die für die Schreibstelle im Programmwerk 1 anzuwählen
ist» Die technische Ausbildung des Pestwertspeichers 2
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-T-
selbst ist gleichfalls nicht Gegenstand der Erfindung und es wird daher hierauf nicht näher eingegangene Jede der vorerwähnten
Spalten des Speichers 2 muss so viel Speicherstellen enthalten wie für eine auszulösende Punktion oder für die
Anwahl eines Befehlsplatzes notwendig ist.
Gemäss dem dargestellten Beispiel können über den gesamten
Laufweg des Schreibwagens 4 z.Be 32 verschiedene Tabulationen ausgelöst werden,' Die Spalteii-Nr. 0-31 würden in binärer
Darstellung mit 00000 bis LILLL gekennzeichnet sein. Mit Hilfe eines Befehls aus dem Prograinmwerk 1 wird eine Spalte
des Speichers 2 über eine Leitung 15 angesteuert*>
Dadurch wird von Speicher 2 die zugeordnete Sollstellung des Schreibwagens
4 direkt über eine Leitung 14a und weiter über die Teile 14, 10 und 9 zum Vergleicher 7 gegeben und eine Tabulation
ausgelöst, die im einzelnen genau so abläuft, wie dies zuvor bei direktem Befehl vom Programmwerk 1 erläutert wurde.
Neben der Ausgabe der Sollstellung für den Wagen 4 wird von dem Speicher 2 über eine Leitung 13a der Befehl im Programmwerk 1 angewählt, der in der gewünschten Wagenstellung ablaufen soll. Die Ausführung dieses Befehls wird jedoch erst dann
ausgelöst, wexin dem Programmwerk 1 über Leitung 12 und über
Leitung 13 der Abschluss der Wagentabulation von Vergleicher angezeigt wirdu Insoweit dient der Speicher 2 nur der Vereinfachung
des Aufbaus des Programinwerks 1, indem die für ein bestimmtes· Buchungsformular erforderlichen Tabulationen nicht
mehr, direkt vom Programmwerk 1 sondern mittels des Speichers 2·
1098 08/159 A bad owe«**1- _q_
aufgerufen werden. Hier schlieast sich aber als wesentlicher
v/eiterer Vorteil an, dass es durch den Speicher 2 ermöglicht wird, sogenannte indizierte Tabulationen durchzuführen. Diese
werden von dem Prograinnwerk 1 dadurch angerufen, dass nur noch
ein Befehl zur Durchführung verschiedener Tabulationen ausgegeben wirdc Da in jeder Spalte des Speichers 2 ein besonderer
Befehl-beinhaltet ist, kann der Arbeitsablauf in einer Schreibzeile
des Buchungsformulars fast ausschliesslich von dem Steuerspeicher
2 bestimmt werdeno Der stets zu wiederholende Befehl aus dem Programmwerk 1 lautet dann z.B. : "Indiziere + 4 im
Speicher 2". Wenn zuletzt die Spalte Nr0 2 im Speicher 2 aufgerufen
war, so würde der obenangeführte Befehl nun die Spalte Hr. 6 anrufen, bei nochmaliger Wiederholung die Spalte Hr. 10
UOW11 Durch diese Möglichkeit kann eine beträchtliche Anzahl von
die einzelnen Spalten sonst direkt ansteuernder Befehle eingespart
werden. Es ist bekannt, dass eine derartige Einsparung von Befelilsplätzen in Programmwerken bei Buchungsmaschinen
sehr begrüsst wird, da die durch die Grosse des PestwertSpeichers
für Programme begrenzte Befehlsanzahl fast stets voll
ausgenutzt isto Grössere Speicher mit der dazugehörigen grösseren
Anzahl von Ansteuereinrichtungen vorzusehen, muss möglichst vermieden werden, da die Maschine dadurch wesentlich
verteuert würde. Somit ist eine Buchungsmaschine mit einem zusätzlichen Speicher 2 sehr flexibel, da eine Anwendung verschiedener
indizierter Tabulationen eine grosse Vielfalt von Abwand- « lungsmöglichkeiten ergibt, ohne das Programmwerk 1 zu belasten.-
109808/-1694 ~9~"
BAD ORIGINAL
"■ Durch entsprechende-Anschaltung des Speichers 2 und die Bewegung
des Wagens in die gewünschte Tabulationsrichtung bei der Benutzung der eingangs erwähnten Gleittasten ist ein
weiterer Vorteil insofern erzielbar, als der Bedienende den Schreibwagen 4 mittels einer nicht dargestellten Gleittaste hur
in die Nähe einer Formularspalte zu bringen brauchte Beim Loslassen
der Gleittaste läuft der Wagen 4 dann, von dem Speieher gesteuert, in die nächstfolgende Schreibstelle der Formularspalte
ein und von der so angelaufenen Schreibstelle wird der dieser Spalte zugeordnete Befehl vom Speicher 2 im Programmwerk
1 automatisch aufgerufen und zur Auslösung gebrachte
Wie bereits mehrfach erwähnt, verlangt jedes Formular aufgrund seiner Einteilung bestimmte Arbeitsabläufe von der Maschine,
die in festgelegten Pormularspalten durchzuführen sind0
Daraus resultiert, dass jedem Formular ein definiertes Programm für die Steuerung der Maschine und entsprechende Tabulationen
des Schreibwagens zugeordnet sind. Bei einem Wechsel der Buchungsaufgabe,
z.B. von einer Lohnabrechnung zu einer Kundenkontenbearbeitung, wechselt das zu bearbeitende Formular und
die Maschine muss von einem anderen Programm gesteuert werden0
Bei heutigen Maschinen wird zu diesem Zweck das Programmwerk austauschbar vorgesehen und für vorliegendes Beispiel der
Speicher für Lohnabrechnung gegen einen Speicher für Kontenbearbeitung ausgetauscht. Da nun aber auch die Pormularspalten
andere sind» wird auch ein Austausch des Speichers 2 gegen einen anderen vorgenommen. Dieses Austauschen der Festwert-
1 0 9 8 0 8 / 1 S 9 V ßAD ORIGINAL
-10-
- ίο - ·
Speicher 1 und 2 kann auch dadurch vereinfacht werden, dass
der Speicher 2 mit in dem Speicher 1 untergebracht wird, so dass nur noch der Programmspeicher 1 zu wechseln ist und damit
automatisch auch das zugehörige Tabulationsprograinm mit gewechselt
wurde. Ein Teil des Speichers 1 enthält somit nach wie vor die Programinbef ehle, während ein anderer Teil die
ätcuerinformationen für die automatischen Tabulationsvorgänge
beinhaltet. Ninmt man an, dass der Programmspeicher ein Matrixspeicher
mit bistabilen Magnetkernen ist, die in Zeilen und Spalten angeordnet sind, so würde er für 1024 Befehle
16 Spalten und 16 Zeilen enthalten. Die Zeilen wären dann mit 64 Auswahlleitungen versehen, und jede Zeile würde somit
64 Befehle beinhalten. Um den Tabulationssteuerspeicher 2 mit in dem Programmspeicher 1 unterzubringen, würde somit eine
Zeile genügen, die dann bis zu 64 Tabulationsmöglichkeiten des
Schreibwagens ergibto Da bei Schreibmaschinen mit normaler
.Breite des Schreibwagens nur 16 bzw. 32 verschiedene Tabulationen
infrage kommen, würde somit schon ein Viertel bzw. eine Hälfte einer Zeile des Programmwerks 1 für die Unterbringung
des Speichers 2 genügen".
Mit einer Buchungsmaschine der zuvor erläuterten Art i3t somit in einem innenprogrammierten Rechner die Möglichkeit geschaffen,
extern, wie bei konventionellen wagenprogrammierten Maschinen,
die Programme und Schreibstellensteuerung zu verwirklichen o
Dabei sind vier Möglichkeiten verschiedener Tabulationssteuerungen
gegeben :
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1. direkte Tabulat ion durch Programiawerk T
2. Tabulationen mittels TabulationsSteuerspeicher
3. Tabulationen mittels indizierter Schritte in dem Speicher 2
4. Gleittasten-Tabulation unter Zuhilfenahme
des Speichers 2.
Auf Einzelheiten der möglichen technischen Ausbildung v.oirde
i;:i voruteliGiideii weit^elicnd verzichtet. Dies aus dem Grunde f da
der uCiialtiinGcteciiniüche Aufbau, die Ausbildung der Speicher
und 2, der Yorc.loiciiaeiiirichtunj 7 sov/ie anderer Steuer-
und/oder Speichereinricutun^en in verschiedenster Porn unter
Benutzunc heute alljeneiii üblicher .Technik ausführbar ist,
ohne dass dabei der Erfindungcgedanke verlassen wird.
Patentansprüche :
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1-09808/1594 bad original
Claims (1)
- """ Ϊ549491- 12 Patentansprüche1. Iimeiiprogrammierte schreibende elektronische Büromasehine, deren Schreibwagen oder das Schreibwerk programmgesteuert in entsprechende Schreibstellen gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass einem Programmwerk (1) ein Tabulationssteucrspeicher (2) zugeordnet ist, der eine gegebene Anzahl zusammenwirkender Speicherstellen zur Anwalil von Schreibistollen des Schrcibv/".genc und diesen zugeordneten Befehlen beinhaltet, und dear: das Programmv/erk (1) eine entcprocliende Stein engruppe des Speie he rs (2) anwälil t.Büromaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiclmet, dass der Steuerspeicher (2) als Stellengruppen eine Anzahl von Spalten aufweist, denen eine Zeile mit den entsprechenden Sehreibstellen des Schreibwagens und eiiie v/eitere Zeile mit dem in der jeweiligen Schreibstelle auszuführenden Befehl zugeordnet ist ο3· Büromaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen möglichen Wagenstellungen in codierter Form zur Verfügung stehen und in dem Steuerspeicher (2) die Schreibstellen und die diesen zugeordneten Befehle gleichfalls in codierter Form bereitgestellt werdeiic4. Büronaschine nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Programnwerk (1) und dem Steuerspeicher (2) eine Wechselbeziehung besteht, indem109808/1594BAD ORIGINAL .13.von Programmwerk (1) eine Spalte des Speichers (2) angewählt wird und von dem Speicher (2) nach Schreibstellenzuordnung eine Befehlsadresse den in der angewählten Schreibstelle durchzuführenden Befehl im Programmwerk (1) aufruft«5ο Büromaschine nach den Ansprüchen 1-4» dadurch gekennzeichnet, dass der Tabulationssteuerspeicher (2) als gesondert angeordneter, auswechselbarer Pestwertspeicher vorgesehen ist.6. Büromaschine nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabulationssteuerspeicher (2) ein Teil des Programmspeichers (1) ist und dieser letztgenannte als Steckeinheit auswechselbar in der Maschine vorgesehen ist.7· Büromaschine nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Befehl vom dem Programmwerk (1) stets gleiche Spaltensprünge in dem Steuerspeicher (2) durchführbar sind ο8ο Büromaschine nach den Ansprüchen 1-4» dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigen von Gleittasten der Wagen oder der Schreibkopf in die gewünschte Richtung tabuliert und beim Loslassen der Taste die nächste programmierte Tabulationsspalte, von dem Steuerspeicher(2)gesteuert, automatisch angelaufen wird»BAD ORIGINAL109808/1594Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671549491 Pending DE1549491A1 (de) | 1967-04-25 | 1967-04-25 | Schreibstellensteuerung bei innenprogrammierten,schreibenden elektronischen Bueromaschinen |
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