DE198256C - - Google Patents
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- DE198256C DE198256C DENDAT198256D DE198256DA DE198256C DE 198256 C DE198256 C DE 198256C DE NDAT198256 D DENDAT198256 D DE NDAT198256D DE 198256D A DE198256D A DE 198256DA DE 198256 C DE198256 C DE 198256C
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- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
- B66C23/26—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 198256'-KLASSE 35 b. GRUPPE
Baukran.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Baukran, welcher durch die Zeichnungen in
einer beispielsweisen Ausführungsform . dargestellt ist.
. Fig. ι ist eine Seitenansicht des Kranes mit einem Teil der Kransäule.
Fig. 2 ist eine Oberansicht des Kranes.
Fig. 3 ist eirie Seitenansicht eines Teiles der Kranbrücke mit daran befindlichem Ausleger.
. ■
Fig. 4 ist eine Oberansicht der vorgenannten Teile.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch die Kranbrücke und den daran befindlichen Ausleger
im vergrößerten Maßstabe.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Auslegers im gleichen Maßstabe.
Fig. 7 und 8 sind Einzelheiten.
Fig. 9 ist ein Teil der Seitenansicht des Kranes im größeren Maßstabe, und
Fig. 10 ist eine Oberansicht der F"ig. 9 in
demselben Maßstabe.
In einzelnen Figuren sind gewisse Teile der Übersicht halber fortgelassen.
Das feststehende Krangerüst bildet eine mittels Streben auf einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Fundament befestigte höhle Säule I. In dieser Säule 1 steckt lose ein Kranmast 2. Das obere, aus der Kransäule hervorragende Mastende 2. ist mit einem Flansch 3 (Fig. 1) versehen, welcher auf dem oberen Rand der Säule 1 aufliegt. Außerdem ist das obere Mastende durch eine drehbar eingesteckte Kopfstange 4 verlängert, an welcher die in der Mitte mit einem entsprechenden, für die durchtretende Kransäule bestimmten Ausschnitt versehene Kranbrücke mittels einer Anzahl Seile 5 o. dgl. aufgehängt ist. · ■
Das feststehende Krangerüst bildet eine mittels Streben auf einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Fundament befestigte höhle Säule I. In dieser Säule 1 steckt lose ein Kranmast 2. Das obere, aus der Kransäule hervorragende Mastende 2. ist mit einem Flansch 3 (Fig. 1) versehen, welcher auf dem oberen Rand der Säule 1 aufliegt. Außerdem ist das obere Mastende durch eine drehbar eingesteckte Kopfstange 4 verlängert, an welcher die in der Mitte mit einem entsprechenden, für die durchtretende Kransäule bestimmten Ausschnitt versehene Kranbrücke mittels einer Anzahl Seile 5 o. dgl. aufgehängt ist. · ■
Über dem Ausschnitt dieser Kranbrücke befindet sich eine Plattform 7. Diese den
Mast umgebende Plattform 7 ist durch zwei sie zwischen sich nehmende, am Mast befindliche
Winkeleisenringe 8 und 9 drehbar an diesem befestigt.
Um zwischen der Plattform 7 und dem Kranmast 2 zeitweise eine bestimmte und
feste Stellung schaffen zu können, dient eine auf der Plattform drehbar angebrachte Sperrvorrichtung
11 (Fig. 8 und 10), welche mit einem Ausschnitt 12 versehen ist, der dazu
dient, mit einer der an ■ dem oberen Winkeleisenring 8 befindlichen Nasen IO in Eingriff
gebracht werden zu können. Durch Einstecken eines Vorsteckers in das freie, mit einem Loch versehene Ende 13 kann die
Sperrung 11 alsdann in ihrer Stellung zürn
Mast festgehalten werden.
Um die Kranbrücke in einer bestimmten Lage zur Plattform 7 gegen Verschiebung
sichern zu können, dient ein Kopfbolzen 14, welcher sowohl durch ein in der Plattform
befindliches und in ein Loch der Kranbrücke (Fig. 8) gesteckt wird. Die Kranbrücke kann
sich jedoch zeitweise nach Entfernung des besagten Kopfbolzens auch gegen die Plattform
verschieben. Als Verschiebungsbahn für die Brücke dienen dann zwei an der Plattform befestigte, gerade Führungsleisten
15, deren Enden nach einem Kreisbogen abgerundet sind (Fig. 9), dessen Mittelpunkt in
der vertikalen Kranmastachse liegt. Zwei
Paar unterhalb an der Kranbrücke befestigte Winkelschienen 16 (Fig. 7) greifen über die
Seiten der Führungsleisten 15, so daß die Kranbrücke bei . Vertikalschwankungen dadurch
an der Plattform geführt wird und außerdem die Drehbewegungen der Plattform mitzumachen gezwungen ist.
Zur Drehung der Kranbrücke um den Kranmast dienen zwei sich gegenüberstehend
auf der Plattform 7 gelagerte, auf den Achsen 18 befestigte Schnecken 17 (Fig. 7, 9 und 10).
Außerdem tragen die Achsen an ihren hinteren Enden konische Räder 19, welche wiederum
mit den auf der Welle 21 festgekeilten, konischen Rädern 20 in Eingriff stehen. Durch
geeignete Übertragungsmittel können diese Schnecken 17 in später zu schildernder Weise
erforderlichenfalls durch den Kranmotor angetrieben werden. Zwecks Drehung der Kranbrücke
greifen die Schnecken 17 in ein am Kranmast verschiebbar angeordnetes Schneckenrad
22 (Fig. 9), welches in diesem Falle alsdann in die entsprechende, punktiert gezeichnete
Lage (Fig. 7). gebracht wird. In dieser Lage stützt es sich auf die hakenartig umgebogenen
Enden 23 der am Kranmast befestigten Leitschienen 24 und wird mittels der beiden Riegel 25 in dieser Lage festgehalten.
Um ein seitliches Verdrehen des Schneckenrades zu verhindern, dienen in demselben
vorgesehene, die Leitschienen 24 in sich aufnehmende Einschnitte. Werden die
Riegel 2*5 weggedreht, so kann das Schneckenrad 22 in die in Fig. 7 voll ausgezeichnete
Lage hinaufgesehoben werden, in der es dann auf den oberen Vorsprüngen der Leitschienen
ruht.
Die Kranbrücke ist an einem ihrer beiden Enden mit einem durch Bügel 41 und Diagonalstreben
zusammengehaltenen Ausleger 40 versehen. Geführt wird derselbe zwischen zwei
durch Bügel 38 und 39 zusammengehaltenen Wangenpaaren 37 der Kranbrücke (Fig. 4, 5
und 6). Dieser Ausleger 40 ist außer mittels über ein an der Kopfstange befestigtes Kettenrad
44 geleiteter Ketten 42 und 43 auch noch durch über die Kettenräder 47 und 48 (Fig. 1
und 3) geleitete Ketten 46 mit der Kettentrommel 45 in Verbindung gebracht. Sobald
also die Trommel 45 mit Hilfe eines auf der Trommelwelle 49 befindlichen Zahnrades 133
(Fig. 9 und 10), in welches ein auf der Kranwinde vorhandenes Zahnrad eingreift, in einer
oder der anderen Richtung gedreht wird, wickeln sich unter gleichzeitiger Rück- oder
Vorwärtsbewegung des Auslegers entsprechende Längen der Ketten 42 und 43 auf die Trommel 45 auf bzw. entsprechende Län-,
gen der Ketten 46 ab oder umgekehrt.
Das Heben der Lasten geschieht mittels einer an sich bekannten Laufkatze 54, welche
mit vier Räderpaaren 55 auf einem Schienengleis 56 (Fig. 5) am Vorderende der Kranbrücke
bzw. auf dem Schienengleis 57 des Auslegers oder auf beiden Gleissträngen gleichzeitig laufen kann. Die Last hängt
mittels eines Blockes 58 an dem Zugorgan 59 (Fig. ι und 3). Ein Ende 60 dieses Zugorganes
(Fig. 4) ist an einer der festen Wangen 37 befestigt, während das Zugorgan alsdann
weiter über die auf dem Ausleger befindlichen Scheiben 61 und 62 (Fig. 4) und
die Scheiben 63 der Laufkatze (Fig. 2 und 4) geführt ist, zwischen welchen der Block 58 in
einer durch das Zugorgan gebildeten Schleife hängt (Fig. 3). Das Zugorgan verfolgt seinen
Weg dann unter einer Leitrolle 64 (Fig. 9) hindurch weiter über einen an der Kopfstange
4 aufgehängten Block 65 (Fig. 1) hinweg bis zu einer in der Kranwinde befindliehen
Trommel 66 (Fig. 10). Infolge dieser getroffenen Anordnung des Zugorganes verbleibt
die aufgezogene Last stets in derselben Höhe hängen, auch wenn der Ausleger vor-
oder zurückbewegt wird.
Die Bewegung der Laufkatze 54 auf den Schienen erfolgt, ohne daß die Verschiebungen
des Auslegers einen Einfluß darauf ausüben. Die Verschiebung der Laufkatze wird durch an ihr befestigte Zugprgane bewirkt.
Das eine Zugorgan 67 ist zunächst über die untere am Außenende des Auslegers befestigte
Scheibe 68 (Fig. 6) geleitet und alsdann über die Scheiben 69 (Fig. 5), 70 (Fig. 2), 71
(Fig. 4), 72 (Fig. 5), 73 (Fig. 4 und 6) unter einer Führungsrolle 74 (Fig. 10). hindurch
über einen in der Kopfstange 4 aufgehängten zweischeibigen Block 75 (Fig. 1) bis zu der
Trommel 76 (Fig. 10) der Winde geführt.
Das zweite Zugorgan 77 ist unter einer Leitrolle
78 (Fig. 10) hindurch über die zweite Scheibe des Blockes 75 (Fig. 1) zur Trommel
76 (Fig. 10) der Kran winde geleitet. An dieser Trommel sind die Ketten 67 und 77
(Fig. 9) mit je einem ihrer Enden befestigt, so daß bei entsprechender Drehung der Trommel
die eine der Ketten von der Trommel abgewickelt, die andere, hingegen aufgewickelt
wird.
Die sowohl durch die Bewegungen des Auslegers wie auch durch das Aufziehen der
Last und ihre Verschiebungen auf der Kranbrücke bzw. dem Ausleger hervorgerufenen
Gleichgewichtsstörungen werden durch einen auf dem hinteren, aus zwei Wangen 80 gebildeten
Teil der Kranbrücke (Fig. 1 und 2) fahrbaren und mit einer Bremsvorrichtung
versehenen Ballastwagen 81 selbsttätig ausgeglichen. Dieser Wragen 81 (Fig. 9 und 10)
läuft auf einem unter der Kranbrücke befestigten! Gleis 82. Über diesem Laufgewichtswagen 81 befindet sich eine Welle 83 (Fig. 9),
die den segmentförmig gestalteten Teil einer doppelten Seilscheibe 84 (Fig. 10) trägt, an
welchem die beiden Enden eines die Bremsvorrichtung des Wagens beeinflussenden Zug-5
organs 85 (Fig. 2 und 10) durch den Wagenkasten hindurch über eine Scheibe 86 (Fig. 1)
zur Trommel 87 (Fig. I und 2) und von dort zum Segment 84 zurückgeführt ist. Auf der
Welle 83 ist an jeder Seite des Segmentes 84 je ein durch je eine auf der Achse 83
befestigte Verbindungsstange 89 gehaltenes Stangenpaar 88 vorgesehen. Jedes dieser
Stangenpaare ist durch einen Bolzen 90 drehbar mit einer einen Bremsklotz 92 tragenden
Bremsstange 91 verbunden (Fig. 9 und 10). Diese bei 95 drehbar am Wagenkasten befestigten
Bremsstangen tragen an ihrem freien Ende ein Gewicht, welches die Bremsklötze 92
gegen die Bremsscheiben 93 anzudrücken be-
ao strebt ist. Mittels der beschriebenen Anordnung heben die Verbindungsstangen 89 in
dem Falle die Bremsklötze 92 von den Bremsscheiben 93 ab, wenn die Welle 83 und die
Arme 88 durch einen Ruck am Seil 85 eine Drehung erfahren, d. h. Gleichgewichtsstörung
eintritt. Sobald der Zug aber wieder nachläßt, legen sich die Klötze wieder gegen die
Scheiben an und bremsen.
Die Ausgleichsverschiebung des Gegengewichtswagens 81 wird mittels eines Riemens
96 o. dgl. (Fig. 2 und 10) selbsttätig bewirkt, welcher sowohl über eine von der Welle 98
(Fig. 2) getragenen Riemscheibe 97 als auch über die Riemscheibe 99 geführt ist. Die
letztere ist außen auf der in einem Gerüst 101 gelagerten Welle 100 befestigt (Fig. 10),
die außerdem ein Zahnrad 102 trägt. In dieses Zahnrad greift ein zweites Zahnrad
103 ein, dessen in einem um die Welle 100 schwingbaren Rahmen 104 gelagerte Welle
außerdem eine mit dem Rade 103 (Fig. 9) fest verbundene größere Friktionsscheibe 105
trägt. Tritt, eine Gleichgewichtsstörung ein, sei es infolge des Aufwindens der Last, sei
es durch deren Verschiebung am Ausleger oder durch dessen Verschiebung selbst, so
schwingt der Rahmen 104 durch eine ihn beeinflussende Stange 113 nach der einen oder
der anderen Seite um die Welle 100, infolgedessen legt sich die Friktionsscheibe 105 gegen
die eine oder die andere der beiden kleineren, auf den Achsen 109 bzw. in befindlichen
und in dem Gerüst ιοί gelagerten Friktionsscheiben 105 bzw. 107 (Fig. 9). . Da beide
Achsen der genannten Friktionsscheiben Zahnräder 108 bzw. 110 tragen, so findet in jedem
Falle eine Einschaltung der mittels Schnecke und Schneckenrad mit der Treibwelle des
Motors verbundenen Transmissionswelle 109 (Fig. 10) statt, durch welche die Bewegung
des Motors auf die Kranwinde übertragen und diese so lange in der einen oder anderen
Richtung im Betrieb erhalten wird, als die größere Friktionsscheibe 105 sich mit einer
der genannten kleineren Friktionsscheiben in Berührung befindet. Bewirkt wird dadurch,
daß sich auch die Riemscheiben 97 und 99 drehen, wodurch sich das Gegengewicht, da
die Trommel 87 sich infolgedessen ebenfalls dreht, nach- der einen oder anderen Seite der
Kranbrücke in Bewegung setzt und den Gleichgewichtzustand herbeiführt. Die den Rahmen 104 bewegende Stange 113 ist durch
ein Loch des den Rahmen 104 vervollständigenden Querstückes geführt. Zwischen einem
über die Stange gestreiften und mit ihr verbundenen Bügel 114 sind zwei auf die Stange
113 geschobene und das Rahmenquerstück 112 zwischen sich nehmende Schraubenfedern
115 und 116 angeordnet. Das andere freie
Ende der Stange 113 ist an die Plattform 7 angelenkt. Sobald das Gleichgewicht der
Brücke gestört ist, findet eine Verschiebung derselben gegen die Plattform 7 statt,
wodurch dann die bereits geschilderte Bewegung des Rahmens 104 durch die Stange 113
und damit die Verschiebung des Ausgleichgewichts stattfindet. Ist das Gleichgewicht
wiederhergestellt, läßt auch der Zug in dem Zugorgan 85 nach, und das Gegengewicht 81
wird vermöge seiner Bremsvorrichtung selbsttätig festgelegt.
Die Kraftwelle 109 trägt an ihrem freien Ende eine konische Riem- oder Seiltrommel
117, welcher eine zweite, ebenfalls konisch gestaltete, aber umgekehrt gestellte und auf
dem freien Ende der Welle 119 befindliche Trommel 120 entspricht. Diese beiden Trommeln
sind durch einen Riemen oder ein Seiltrum 118 verbunden (Fig. 2), zum Zweck, der
Hauptkranwelle 119 durch Verschieben des
Ubertragungsmittels verschiedene Geschwindigkeiten geben zu können. Auf der Hauptwelle
119 der Kranwinde sind außer einem Zahnrad 122 vier kleine Friktionsscheiben
121 befestigt. Das Zahnrad 122 steht mit dem
Zahnrad 123 in Eingriff, welches sich zusammen mit vier Friktionsscheiben 124 auf
einer Welle 125 befindet. Zwischen unabhängig voneinander schwingbar auf der
Hauptkran welle 79 angebrachten Flachschienenpaaren 126, 127, 128 und 129, welche zwei
ebenfalls auf der Hauptwelle befindliche Seiltrommeln 66 und 76 seitlich begrenzen, sind
vier Friktionsscheiben 130 gelagert. Sobald eins der betreffenden Flachschienenpaare nur
leicht nach einer oder der anderen Richtung um die Hauptwelle 79 gedreht wird, berührt
die betreffende, zwischen dem .Schienenpaar gelagerte Friktionsscheibe 130 die eine oder
andere der in derselben \'rertikalebene befindlichen
kleinen Friktionsscheiben 121 oder J 24.
Jede dieser vier Friktionsscheibengruppen beherrscht einen der Arbeitsvorgänge der Kranwinde
' in zwei Richtungen. Das Flachschienenpaar 126 mit seiner zwischengelagerten
Friktiorisscheibe 130 beherrscht beispielsweise die Vor- bzw. Rückschubbewegung des
Auslegers, während die Schienenpaare 127, 128 und 129 mit ihren. Friktionsscheiben die
Arbeitsvorgänge beherrschen, welche die Bewegung der Last in der Längsrichtung des
Auslegers, das Heben der Last und die Umdrehung der Schrauben 17 bewirken, durch
deren Intätigkeittreten alsdann die Drehung der Kranbrücke mit dem daran befindlichen
Ausleger erfolgt. Bezüglich der ersten drei vorerwänten Arbeitsvorgänge erfolgt deren
Einschaltung, wie. schon erwähnt, durch leichte Schwingung einer der zwischen den Flachschienenpaaren
gelagerten . Friktionsscheiben 130, wodurch eine der drei nachbenannten
Trommeln 45 (Fig. 3), 66 oder 76 (Fig. 10), und zwar durch Vermittlung eines der mit
der betreffenden bewegten Friktionsscheibe
130 auf gleicher Achse sitzenden Zahnräder 131, in Tätigkeit gesetzt wird. Die Triebe
131 befinden sich oberhalb der auf der Hauptwelle 79 lose angeordneten Zahnräder 132
und greifen der Reihe nach in diese mit ihnen korrespondierenden Räder ein, was zur
Folge, hat, daß in zwei Fällen die unmittelbare Drehung der Trommeln 66 und 76 hervorgerufen
werden kann. Das äußerste Zahnrad 132 steht jedoch durch ein Zwischenrad
mit dem auf der Welle 49 befestigten Zahnrad 133 in Eingriff, durch dessen Vermittlung
alsdann erst die Trommel 45 in Drehung versetzt wird. Die letzte zwischen dem Schienenpaar
129 gelagerte Friktionsscheibe 130 steht mit keinem Zahnrädereingriff in Verbindung,
hingegen beeinflußt sie aber eine Kettenscheibe 135, über welche die Kette 136 geführt
ist. Diese Kette läuft des weiteren über die eine der auf der Welle 137 befestigten
Scheiben 136, während eine zweite Kette 139 die andere Scheibe 138 mit der
Kettenscheibe 140 verbindet, welche eine, auf der Plattform 7 gelagerte Welle 21 trägt.
Die gegenseitige Verbindung der Wellen 21, 137 und 134 wird durch ein aus zwei Gabeln
141 und 142 gebildetes Gelenk hergestellt.
Diese Gelenkverbindung bewirkt, daß die Schwingung des Schienenpaares 129 mit der
darin gelagerten Friktionsscheibe 130 stets ganz regelmäßig auf. die Kettenscheibe 140
und von dieser auf die Schrauben 17, und zwar unabhängig von der jeweiligen Stellung
der Kranbrücke zur Plattform 7, übertragen werden kann. Die Drehung der Brücke um
die Kransäule I kann somit stattfinden, gleichviel, ob das Gleichgewicht der Brücke dadurch
gestört ist, daß die Last oder der Ausleger oder beide gleichzeitig bewegt werden.
.
Die Schwingung eines jeden der Flachschienenpaare 126, 127, 128 und 129 (Fig. 9
und 10) mit ihren; dazwischen gelagerten
Friktionsscheiben 130 um die Hauptwelle 79 geschieht mittels Lenkstangen 143, welche
einerseits an einem das betreffende zugehörige Flachschienenpaar verbindenden Bolzen 144
und andererseits an auf einer Achse, 145 schwingend angeordneten Hebeln 146 angelenkt
sind. Am unteren Ende sind diese Hebel 146 mit Stangen 147 gelenkig verbunden,
die an vier Handhebeln 148 befestigt sind. Jeder dieser drehbaren Handhebel kann
durch geeignete Sperrvorrichtungen (Anschläge 149 und 150) in jeder seiner Hauptstellungen
(Vorwärts-, Rückwärts- und Mittelstellung) festgehalten werden. Die mittlere Stellung
entspricht der Ruhelage des zugehörigen Bewegungsmechanismus, während jede der äußeren Endstellungen die Rück- bzw. Vorwärtsbewegung
des Mechanismus bewirkt.
Gegen die im Flachschienenpaar i28(Fig. 10)
gelagerte Friktionsscheibe 130 drückt dauernd der kurze Arm eines zwischen demselben
Schienenpaar 128 dicht unter der Friktionsscheibe drehbar auf der Hauptwelle 79 angeordneten
zweiarmigen Hebels 151 (Fig. 10), dessen langer Hebelarm mit einem Gewicht
152 oder in .anderer Weise beschwert ist.
Dieser das Bremsen der Lastbewegung bewirkende Druck wird aufgehoben, wenn man durch Einstellen den betreffenden Handhebel
148 in eine seiner äußeren Stellungen bringt. Die dadurch herbeigeführte Drehung des entsprechenden,
auf der Welle 145 gelagerten Hebels 146 veranlaßt alsdann einen an der
Nabe dieses Hebels befindlichen Daumen 153, den Bremshebel zu lüften. Um ausnahmsweise
Lasten durch ihr Eigengewicht schneller niedergehen lassen zu können, kann außerdem
ein Handhebel zum unmittelbaren Abheben des Bremshebels angeordnet sein.
Claims (6)
1. Baukran mit dreh- und einziehbarem, an der Kransäule aufgehängtem Ausleger,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kranbrücke bei Gleichgewichtsstörungen in
ihrer Längsrichtung unter einer drehbar am Kranmast befestigten Plattform hin und
her schwingen und in jeder Stellung gedreht werden kann und ihre jedesmalige Verschiebung bis. zur Wiederherstellung
des Gleichgewichtes selbsttätig auf ein verschiebbar an der Kranbrücke angeordnetes
Laufgewicht übertragen wird.
2. Baukran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ausziehbaren
Ausleger als Führung. dienende
Kranbrücke bei Gleichgewichtsstörungen durch an ihren Enden kreisbogenförmig
abgerundete Schienen (15) geführt ist, welche sich unterhalb der Plattform (7)
befinden, die ihrerseits mit zwei in ein am Kranmast befestigtes Schneckenrad
(20) eingreifenden Schnecken (17) versehen ist, durch welche die Umdrehung der
~ Kranbrücke.unter Mitnahme des Auslegers
bewirkt wird.
3. Baukran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unabhängig von
der Drehbewegung der Kranbrücke sich auf ersterer in horizontaler Richtung hin
und her bewegende, der Laufkatze als Fahrbahn dienende Ausleger mittels besonderer,
am Außenende und in der Mitte desselben beginnender und über am obe-Ende
des Kranmastes befestigte Rollen
(44) geleiteter Zugorgane (42, 43) aufgehängt ist, deren entgegengesetzte Enden
auf Trommeln (45) der Hauptwinde sich aufwickeln, die außerdem noch mit anderen,
parallel zur Kranbrücke laufenden und ebenfalls an dem Ausleger befestigten Zugorganen (46) verbunden sind, so daß
beim Verschieben des Auslegers und der dadurch erfolgenden Drehung der Trommel
(45) in einem oder anderem Sinne entsprechende Längen der anderen Zugorgane (46) abgewickelt werden.
4. Baukran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf unterhalb
des am Ausleger entgegengesetzten Endes der Kranbrücke angeordneten Schienen bewegliche Laufgewichtswagen (81) in der
Gleichgewichtsstellung des Auslegers durch eine selbsttätig wirkende Bremsvorrichtung
(92, 93) festgehalten, bei Störung des Gleichgewichtes in der einen oder anderen
Richtung aber durch einen Zug am Förderseil (85) dadurch in Bewegung gesetzt
wird, daß die mit einem ihrer Enden mit dem die Friktionsscheibe (105)
tragenden Rahmen (104) verbundene und mit dem anderen an die Plattform (6) angelenkte
Stange (113) infolge der durch die Gleichgewichtsstörung hervorgerufenen
Verschiebung der Kranbrücke gegen die Plattform die eine oder die andere zweier Federn (115 und 116) zusammendrückt
und dadurch das Reibungsrad (105) eines Reibungsgetriebes mit einem oder dem anderen
zweier weiterer Reibungsräder (106 und 107) in Berührung bringt.
5. Baukran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als gemeinsames Betriebsmittel
für alle beim Gebrauche des Kranes vorkommenden Bewegungen eine durch einen Motor betriebene, auf der
Brücke befestigte Kranwinde benutzt wird, auf deren Hauptwelle (70) vier in schwingenden
Flachschienenpaaren (126 bis 129) befindliche Reibungsräder (130) angeordnet
sind, die vermöge der mit den einzelnen schwingenden Schienenpaaren verbundenen Steuerhebel (148) gegen das eine
oder andere Rad eines Reibräderpaares (121 und 124) gedrückt werden können,
wodurch der entsprechende der vier Antriebsmechanismem in oder außer Tätigkeit
gesetzt wird.
6. Baukran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Welle
(21) der auf der Plattform befindlichen Winde und der Welle (134) der auf der
Brücke befindlichen Hauptkranwinde eine aus zwei Gabeln (141, 142) bestehende
Gelenkverbindung angeordnet ist, welche durch die Welle (137) zusammengehalten
wird, auf der eine Doppelrolle aufgesetzt ist, über die zwei zugleich je über eine
auf der Welle (21 oder 134) befindliche Rolle gehende Zugorgane geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
berlin. Gedruckt in der Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2114402A1 (de) * | 1970-04-07 | 1971-10-28 | Noly J | Verteilerkran |
-
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- DE DENDAT198256D patent/DE198256C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2114402A1 (de) * | 1970-04-07 | 1971-10-28 | Noly J | Verteilerkran |
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