DE2112219C - Abstimmvorrichtung fur Hochfrequenz Nachrichten Ubertragungsgerate - Google Patents
Abstimmvorrichtung fur Hochfrequenz Nachrichten UbertragungsgerateInfo
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Description
Die Frlinduii!: beziehi sich auf eine Abstimm'.-richtung
für Hochfrequenz-Nachric'nten-ÜbcrtragU!:^
geräte, insbesondere iüc Fernseh- und Rundfunkc:r.
3'1 iänner. mit mindestens einer Drucktaste, die cn
drehbaren Absiimmknopf und einen Zahnkranz ai. ueist. der bei eingedrückter Taste mit einem Zai:
Kr1Ui/ auf einer der Taste zugeordneten Abstimir.-p.
de! in Fiingriff kommt, auf der sich der Schleifer ei·:.
3.S Ahsiimmpoientiometers befindet, und einem mil d
Drucktaste »ekoppelten Schaltkontakl zum Einscii :
ten de1- Abstimmpotenliorneters bei gec'"ückter Tas·-
Aus der deutschen Offenlegungssehrift l."9lvr
ist es bekannt. Drucktasten so auszubilden, daß :
■»■-· .!-issehlietilich von einem Abstimmknopf gebihi.
•λerden, der an seinem einen Eiv.e einen Zahnkra;
Bei bekannten Absliminvorrichlungen. beispielweise
gemäß der deutschen Patentschrift 1 441 ?■
i;:;d der deutschen Offenlegungssehrift 1 466 114. de,
eingangs genannten Ar: ist der Abstimmknopf au: einem parallel zur angeordneten Abstimmspindel inGehäuse
der Vorrichtung verschiebbar gelagerte; Schaltschieber drehbar gelagert. Dieser Schaltsehieher
irägt auch das mit dem Zahnrad der Abstimmspindel in Eingriff bringbare Zahnrad, daß mit dar
Abstimmknopf in Antriebsverbindung steht und be eingedrückter Taste beim Drehen des Abstimmknopfes
mitgenommen wird. Die Drucktasten dieser be
leitenden Absiimmspindel (2) anliegt, jedoch bei 55 kannten Abstimmvorrichtungen sind demnach mehrnicht
eingedrücktem Abstimmknopf von dessen teiliu ausgebildet, so daß ihre Herstellung und Mon-Flansch
(22) <m Abstand von dem Ende der Ab- luge einen erheblichen Arbeitsaufwand erfordert uiu
Stimmspindel (2) gehalten wird. beträchtliche Kosten verursacht. Weiterhin nehmer
6. Abstimmvornchiung nach Anspruchs, da- diese aus Schaltschieber und Abstimmknopf beste
durch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (28) eine 6o hcnclen Drucktasten einen erheblichen Raum in AnAussparung
(29) zum Durchtritt des Abstimm- spruch. der das Volumen einer solchen Abstimmvorrichtung
!edeuiend vergrößert. Für einfache unt kleine Geräte, wie beispielsweise tragbare Fernsehge
rate, ist jedoch der im Gehäuse für solche Abstimm 65 vorrichtungen vorhandene Platz außerordentlicl
knapp, und es muß daher eine möglichst kleine Bau weise solcher Abstimmvorrichtungen angestrebt werden.
Außerdem sollen solche Geräte mit möglichst ge
knopfes (21) und an dem ihrem freien Ende (30) zugewandten Rand der Aussparung (29) einen dm
Flansch des Abstimmknopfes hinlergreifenden
Vorsprung (31) aufweist.
7. Abstimmvorriehtung nach einem der Ansprüche 2 bis fi, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Abstimmspindel (2) und Abstimmknopf
3 4
ringen Kosten hergestellt werden, so daß auch eine- zur Belastung des auf der Abstimmspindel verschieb-Veremlachung
solcher Abstimmvorrichtungen an/u- bar angeordneten Zahnrades eingespart. Auch hierstreben
ist. um die Kosten für solche Abstininnorrich- durch wird eine besonders einfache Ausbildung der
lunger, möglichst klein zu halten. erfindunesiiemäßen Abstinimvorrichum;: erzielt. Da-
Demgema» hegt der Erfindung die Aufgabe zu- 5 b -i ist es"auch wieder möelieh. das auf der Abstimm
gründe, den Aul bau von Abstimmvorrichtungen der spindel angeordnete Zahnrad ohne zusätzliche Befo-
eingangs^ beschriebenen Art so zu vereinlachen, daß süßungsmittel einfach auf das Ende der Abstimmspin-
s.iwohl dk Herstellungskosten als auch der Plutzhe- doF aufzustecken, wenn die Anordnung so getroffen
dar! von wichen Abstimmvorrichtungen vermindert ist. daß dieses Zahnrad in seiner Ruhestellung an
^'rd- ίο cMiem abgewinkelten Rand der Abdeckplatte anliegt.
Nach der Erfindung wird diese Aulgabe dadurch Die Montage des verschiebbaren Zahnrades auf der
i.-V.M. daß die Drucktaste ausschließlich von einem Abstimmspuidcl ist dann noch einfacher als wenn die-
.;: e;;iem gehausefesten Zapfen gleitend gelagerten ses Zahnrad mit der Abstimm'-pindel fest verbunden
.•ό-tmimknopl gebildet ist. an dessen Abstimmspin- werden müßte.
,:.! benachbarten Ende der Zahnkranz angebracht ist, 15 Der nach der Erfindunti vorgesehene, von einem
t'Li-UIiCi! mildem Schaltkontakt zusammenwirkenden Ansatz des Abstimniknopfes betätigte Schaltkontakt
·.:■-,α/ autweist. kan,1 m bcsont>L-rs einfacher Weise von einer Blattfe-
H-: der erhndungsgemaßen Ahsi.mmvorridiümg der gebildet werden, die ;. . der Innenseite der Ab-
.; :ilso der bei den bekannten Absiiinnivonichiun- deckplatte befestigt ist und der ·η freies Ende bei ein
; : voriiandene Schaltschieber ganz,ich eingespart. 20 gedrücktem Abstimmknopf an dem Ende der leiten-
:i!'ch sieh sowohl die angestrebte Kostensenkung den Abstimmspindel anliegt, jedoch bei nicht cinge-
auch die gewünschte Verminderung des Bmivolu- drücktem Abstimmknopf von dessen Flansch im Ab-
i :;- ergibt. Insbesondere besieht auch die Möglich- s.and von dem Ende der Abstimmspindel gehalten
I- ■■.. daß der Zaplen i.iit dem vorzugsweise aus Kunst- wird. Eine solche Blattleder kann von einem einfa-
:- . >::' besichenden Gehäuse einteilig ausgebildet ist. 25 chen Stanztcil gebildet werden und nimmt vor allem
1 --.-!'so kann auch der Ahsiimmknopf mit-.einem An- keinen zusätzlichen Raum in Anspruch, so daß die
• ·,· und dem Zahnkranz aus Kunsistott bestellen und Forderungen nach einfachster Ausbildung unJ gering-,
i.-.eilig ausgebildet sein. S;em Platzbedarf durch diese Ausbildung des Schah-
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kan;, der Kontaktes erfüllt sind. Eine suite Federcharakteri-tik
:-stimmknopl" im Anseiiiuß au den Zahnkranz einen 3" und ohne Stabilität der Blattfeder kann besonders da-
, ;; Ansatz bildenden Flansch aufweisen. :nit der er in durch erreicht werden, daß die Blattfeder eine Aus-
• ;er Ruhestellung unier dem Einfluß einer auf dem sparung zum Durchtritt des Abstimmknopfes und an
',- pieii zwischen einer den Zapfen tragenden Ciehäu- dem ihrem freien Ende zugewandten Rand der Au-s.wäiid
und dem Abstimmknopf angeordneten sparuns einen den Flansch des Abstimniknopfes hin-
! ''iraiihendruckteder an der Innenseite einer mit dem 35 !ergreifenden Vorsprung aufweist.
1 hause verbundenen Abdeckplatte anliegt, die eine Bei einer Abstimmvorrichtung nach der Erfindung
Γ iiruiiL zum Durchtritt ties sich an den Flansch an- sind gewöhnlich mehrere Abstimmspindel und Ab-
• !ilicßendcn Abschnittes des Abstimmknopfes auf- stimmknopf umfassende Einheiten derart nebeneinan-1
ei-;. Diese Ausfülirungsform der Erfindung macht der angeordnet, daß die Abstimmknöpfe in einer ge-
! .sondere Halteglieder für den Abstimmknopf über- 1» ineinsamen Ebene liegen. In diesem Fall kann für alle
Γίί-sig. und es brauchen wir dem Befestigen der Ab- Abstimmknöpfe eine gemeinsame Rasiklappe vorhan-(ieckplatte
lediglich die Schraiibendruckfeder und der den sein, die mit den Flanschen der Abstimmknöpfe
.■■bsfimmknopf auf den Zapfen aufgesteckt zu werden. zusammenwirkt, so daß auch /um Rasten und Auslö-I
hierdurch werden die Ausbildung und Montaae der sen der Abstimmknöpfe keine aufwendigen Maßnaht;!indtingsgemäßen
Abstimmvorrichtung besonders 45 men erforderlich sind und insbesondere die AbstimmiMifach.
knöpfe keine komplizierte Ausbildung erfahren müs-
Damit das Eindrücken der Drucktaste nicht da- sen. Bei einer solchen Ausführungsform der Erfin-
«iurch '"»ehindert wird, daß sich die Zähne der in Ein- dung können dann die den Einheiten zugeordneten
jirift zu bringenden Zahnräder einander gegenüberstc- Blattfedern Teile eines Federkernes sein, also nach
ilen und daher ein Ineinanderschieben der Zahnräder 5° Art von Federzungen von einem gemeinsamen, ander
\ erhindern, ist es bekannt, eines der beiden Zahnräder Abdeckplatte befestigten Steg abstehen.
in Axialrichtung gegen die Kraft einer Feder ver- Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Er-Jchiebbar
anzuordnen, damit es dem anderen Zahn- findung sind der folgenden Beschreibung zu entnehrad
ausweichen kann und erst b<--im Verdrehen des men, in der die Erfindung an Hand des in der Zeich-Abstimmknopfes.
von der das verschiebbare Zahnrad 55 nung dargestellten Ausiührungsbeispielcs näher bebelastenden
Feder eingerückt wird. Es ist zweckmü- schrieben und erläutert wird. Die der Besehreibung
füg. auch bei der erfindungsgemäßen Abstimmvor- und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale könrichtung
eine ähnliche Anordnung vorzusehen. Des- nen bei anderen Ausführungsformen der Erfindung
halb ist bei einer AusfüJirungsform der Erfindung das einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Komauf
der Abstimmspindel angeordnete Zahnrad auf der 60 bination Anwendung finden. Eis zeigt
Abstimmspindei unverdrehbar, aber in Axialrichtung F i g. I eine Draufsicht auf eine sechs Drucktasten
verschiebbar gelagert. Dieses Zahnrad ist dann an sei- umfassende Abstimmvorrichtung nach der Erfindung,
ner dem Abstimmknopf abgewandlen Seite von einem F i g. 2 einen Teilschnitt längs der Linie II-II durch
Schenkel der auf dem Zapfen angeordneten Schrau- die Abstimmvorrichtung nach Fig. 1 in vergrößertem
bendruckfeder beiaj.ct. Auf diese Weise bleibt die 65 Maßstab und mit nicht eingedrücktem Abstimm-Möglichkeit
erhalten, das mit dem Abstimmknopf knopf,
verbundene Zahnrad einteilig mit dem Abstimmknopf Fig. 3 einen Schnitt ähnlich Fi^- 2» jedoch mi
auszubilden. Außerdem wird eine besondere Feder eingedrücktem Abstirnmknopf, und
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind in einem hindurchtreten kann. Die Blattfedern 28 sind weitcr-Gehäuse
Ϊ in einer gemeinsamen Ebene parallel zuein- hin an ihren Enden scharf abgewinkelt, so daß sie eine
ander sechs Abstimmspindeln 2 gelagert, die in be- 5 Kontaktkantc 30 aufweisen, die wie aus Fig. 3 erkannter
und nicht näher dargestellter Weise Potentio- S1ClHl1Ch, bei eingedrucktem Abstimmknopf 21 an
mctcrschlcifcr tragen, die von ebenfalls nicht näher dem Ende der zugeordneten Abstimmspmdel 2 Andareestcllten.
im Gehäuse 1 angeordneten Wider- lage findet und dadurch eine leitende Verbindung zu
Standsbahnen eine Spannung abgreifen. Diese Schlei- dieser Abstimmspmdel herstellt An dem oberen
fer stehen mit den aus Metall bestehenden Abstimm- io Rand der Aussparung weist jedoch jede Blattfeder 28
spindeln 2 in leitender Verbindung, so daß die abge- einen nach innen in die Aussparung ragenden Vergriffene
Spannung an den Abstimmspindcln 2 anliegt. sprung 31 auf, der den Flansch 22 des zugeordneten
Das Gehäuse 1 selbst besteht aus Kunststoff, so daß Abstimmknopfcs 21 hintcrgreift und an diesem
die" Abstimmspindcln 2 elektrisch gegeneinander iso- Flansch Anlage findet, wenn der Knopf nicht eingclicrtsind
Auf die aus dem Gehäuse 1 herausragenden 15 drückt ist. Wie aus Fig.2 ersichtlich, halt dann der
Enden der Abstimmspindeln 2 sind Zahnräder 3 lose nicht eingedrückte Abstimmknopf die zugeordnete
aufgesteckt so daß sie in Längsrichtung der Abstimm- Blattfeder 28 im Abstand von der zugeordneten Abspindel
2 verschiebbar sind. An die freien Enden der stimmspindcl 2. so daß dann eine elektrische Vcrbin-Abstimmspindeln2
sind Lappen 4 (F ig. 3) anue- dung zwischen dem Federkamm 26 und der Abstimmdrückt
die in entsprechende, von der Bohrung du 20 spindel nicht besteht. Auf diese Weise ist gcwährlei-Zahnräder3
ausgehende Schütze S eingreifen. Auf stet, daß nur zu derjenigen Abstimmspindel 2 ein
diese Weise ist trotz der Verschiebbarkeit der Zahnrä- Kontakt hergestellt und damit nur dasjenige Potcntioder3
eine drehfeste Verbindung zwischen diesen meter eingeschaltet ist, dessen zugeordneter AbZahnrädern
und den zugeordneten Abstimmspin- stimmknopf eingedrückt ist.
dein 2 hergestellt Die Zahnräder 3 weisen an ihrer 35 Am unteren Rand der Vorderwand 13 des Gehäudem
Gehäuse 1 zugewandten Seite einen Flansch 6 ses 1 ist ferner eine Rastklappe 32 schwenkbar sjelaauf
an dem der Schenkel 7 einer auf einem Zapfen 8 gcrt, die mit einem Vorsprung 33 den Flansch 22 des
aufpesteckten Schraubendruckfedcr9 anliegt. Der jeweils eingedrückten Abstimmknopfes 21 hinicr-Schenkel
7 dieser Schraubendruckfeder 9 ist bestrebt, greift (s. J-1 g. 3) und so gestaltet ist, daß sie beim Kindas
jeweilige Zahnrad 3 in Richtung auf das Ende der 30 drücken eines anderen Abstimmknopfes den vorher
Abstimmspindel 2 zu drücken. In der Ruhestellung festgehaltenen Abstimmknopf wieder freigibt,
liegen die Zahnräder 2 an dem abgewinkelten Rand Es ist ersichtlich, daß die als Ausführungsbc piel
10 einer Abdeckplatte 11 an, die an Abschnitten 12 dargestellte Abstimmvorrichtung sich durch einer· äuder
Seitenwände des Gehäuses 1, die über die den ßerst einfachen Aufbau auszeichnet und sowohl mit
Zahnrädern 3 zugewandte Vorderwand 13 des Ge- 35 einem Minimum an Teilen auskommt als auch ,ehr
häuses überstehen, im Abstand von dieser Vorder- einfach montierbar is,t. Weiterhin hat diese Vo 1 ichwand
13 befestigt ist. tunS emcn minimalen Platzbedarf, weil die Sch.tcr-Von
den obenerwähnten Zapfen 8 ist jeweils einer anordnung zum Einschalten des jeweiligen Pote itiojeder
Abstimmspindel 2 zugeordnet. Die Zapfen sind meters praktisch keinerlei zusätzlichen Platz Ivanan
der Vorderwand 13 des Gehäuses 1 angebracht 40 sprucht. Wie bereits erwähnt, können sowohl da·- Ge-
und anteilig mit dem Gehäuse ausgebildet. Sie liegen hause 1 mit dem Zapfen 8 als auch der Abstimmt, nopf
ebenfalls in einer gemeinsamen Ebene, die zu der 21 mit Flansch 22 und Zahnkranz 23 einteilig au-.ge-Ebcne
parallel verläuft, in der sich die Abstimmspin- bildete Kunststoffteile sein. Bei der Montage Saudeln2
befinden. Auf jeden dieser Zapfen ist ein Ab- chen die Schraubendruckfedern9 und die Abstimmstimmknopf
21 aufgesteckt, der einen langgestreck- 45 knöpfe 21 auf die Zapfen 8 und die Zahnräder 3 auf
ten. leicht kegelförmigen Abschnitt aufweist, an den die Enden der Abstimmspindeln 2 nur lose anfjtcsich
an dem dem Gehäuse 1 zugewandten Ende ein steckt zu werden, weil sie nach der anschließenden
Flansch 22 und ein Zahnkranz 23 anschließen. Die Befestigung der Abdeckplatte 11 mit dem daran angeeinteilig
aus Kunststoff hergestellten Abstimmknöpfe brachten Federkamm 26 zwangläufig in ihrer Lage
21 sind auf den Zapfen 8 leicht drehbar und in Axial- 50 festgehalten werden. Beim Aufstecken der Schraurichtung
verschiebbar. Sie durchdringen ebenso wie bendruckfedern 9 werden die zur Belastung der Zahndie
Zapfen 8 in der Abdeckplatte 11 zu diesem Zweck räder 3 dienenden Schenkel 7 in Führungsgabeln
vorgesehene Bohrungen 24 und liegen in ihrer Ruhe- eingelegt, die zu diesem Zweck an der Vorderwand
stellung mit ihrem Flansch 22 an einem Vorsprung 25 des Gehäuses 1 angebracht sind, so daß auch insoweit
an. der zu diesem Zweck an der Innenseite der Ab- 55 eine weitere Lagefixierung der Schraubendruckfedeckplatte
11 angebracht ist (s. insbesondere F i g. 2). dem 9 und ihrer Schenkel 7 nicht zu erfolgen braucht.
Die Abstimmknöpfe 21 werden in dieser Ruhestellung Die Rastklappe 32 ist in einfacher Weise am unteren
von den Schraubendruckfedern 9 gehalten, die, wie Rand der Vorderwand 13 des Gehäuses 1 eingehängt,
bereits erwähnt, auf die Zapfen 8 aufgesteckt sind
und sich einerseits an der Vorderwand 13 des Gehäu- 60 Trotz dieser einfachen Bauweise zeichnet sich die
ses und andererseits an dem dem Gehäuse zugewand- erfindungsgemäße Abstimmvorrichtung durch eine
ten Ende der Abstimmknöpfe 21 abstützen. An der hohe Betriebssicherheit aus. denn es ist gewährleistet.
Innenseite der Abdeckplatte 11 ist weiterhin ein Kon- daß die Zahnräder 3 auf den Abstimmwellen 2 dem
taktfederkamm 26 befestigt, dereinen sich am unteren Zahnkranz 23 an den Abstimmknöpfen 21 beim EinRand
der Abdeckplatte 11 entlang erstreckenden Steg 65 drucken dieser Abstimmknöpfe ausweichen können,
27 aufweist, von dem zungenartig Blattfedern 28 ab- weil sich die Zähne von Zahnkranz 23 und Zahnrad
stehen. Es ist jeweils jedem Abstimmknopf 21 eine einander gegenüberstehen, während beim anschliesolchc
Blattfeder zugeordnet und es weist, wie lnsbe- ßenden Verdrehen des Abctimmknopfes 21 dann das
(ο
Zahnrad 3 in den Zahnkranz 23 von dem Federschenkel 7 eingerückt wird, sobald dnn Zähnen des Zahnkranzes
die Lücken des Zahnrades gegenüberstehen. Weiterhin ist auch eine gute Kontaktgabe gewährleistet,
denn es steht für die als Schalter dienenden Kontaktfedern ausreichend Raum zur Verfügung, um
diesn ; edern großflächig und daher sehr stabil ausbilden
zu können, obwohl sie keinen eigenen Raum beanspruchen,
sondern nur ohnehin benötigten Raum ausfüllen. Allerdings weist die erfindungsgemäße Abstimmvorrichtung
keine mit den Drucktasten gekoppelte Bandumschalter auf, so daß die verschiedenen
Drucktasten entweder verschiedenen Frequenzbändern fest zugeordnet werden müssen oder aber für
jede Drucktaste ein besonderer Bandumschalter vorgesehen werden muß. Beide Lösungen sind jedoch für
Kleingeräte, für die die erfindungsgemäße Abstimmvorrichtung vorwiegend bestimmt ist, ohne weiteres
annehmbar. Die Anordnung zusätzlicher Bandumschaltcr
die sehr klein ausgebildet sein können, weil sie keinen hohen Beanspruchungen unterliegen,
würde bei der erfindfngsgemäßen Abstimmvorrichtung keinerlei Schwierigkeiten bereiten. Beispiels-
o weise könnte bei der als Ausführungsbeispiel dargestellten
Abstimmvorrichtung zu diesem Zweck der Raum ausgenutzt werden, der sich zwischen dem
freien Ende der Blattfedern und der Abdeckplatte 11 befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 613/3-
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Absiimnnorrichtung für Hochfrequen/-Nachrichien-Übenragungsgerate. insbesondere für Fernseh- und Rundfunkempfänger, mit mindestens einer Drucktaste, die einen drehbaren Ahsummkopf und einen Zahnkranz aufweis;, der bei gedrückter Taste mit einem Zahnrad auf einer iW Taste zugeordneten Abstimmspindel in Eingriff :o kommt, aiii tier sich <_ Schiciier eines Abstiminpotentiometers befinde!. u;ul einem mit der Druckiastc gekoppelten Schaltkontakt zu:n Einsciiaiten ties Abstinirnpoientiometers bei gedrückter Taste, d a d u r c h g e k e π η ζ e i c h η e ; . ir daß die Diiiektasie ausschließlich von einem auf eiiKin gehäuseiesten Zapfen (8) gleitend gelagerten Absiiinniknopi 121) gebildet i-t. an dessen der Abstimmspindel 'Z) benachbarten Ende der Zahnkranz (23? angebrach; lsi. der einen nut dem =■■> SehaUkoniak; I-8) zusammenwirkenden Ansatz (22l aufweist.
- 2. Absiiiiinuorrichuing nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstimmknop! (21) im Aiisch!ii!.' an den Zahnkrar;· (23) einen den \nsaiz bildenden Flansch (22) aufweist, mit dem er in seiner RuhesteHuiiLi unter dem Einfluß einer auf dem Zapfen (8) zwischen einer den Zapfen trauenden Gebäudewand (13) und dem Ab- >iimmknopf (21) angeordneten Sehr nihendruck- 3^ feder (0) an der Innenseite eirer mil Jem Gehäuse (1) veibundenen Abdeckplatte (!Ii arüegt. die eine Bohrung (24) zum Durchtritt tie's ich an den Flansch i22) .iiischüeßcnden Abschniues des Absiimmkuopfes (21) aufweist.
- 3. Ab«timmvorriclitung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Abstimmspindel (2) angeordnete Zahnrad (3) auf der Abstimmspuide! unverdrehbar. aber in Axialrichtung verschiebbar gelagert ist und an seiner dem Abstimmknopf (21) abgewandten Seite von einem Sehenkel (7) der auf dem Zapfen (8) angeordneten Schraubendruckfeder (9) beiastet ist.
- 4. Abstimrmorrichlimg nach den Ansprüchen 1 his 3. dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Abstimmspindel (1) angeordnete Zahnrad (3) in seiner Ruhestellung an einem abgewinkelten Rand (10) der Abdeckplatte (II) anliegt.
- 5. Absiimmvornclmmg nach einem der Ansprüche 2 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkontakt von einer Blattfeder (28) gebildet wird, die an der -nnenseite der Abdeckplatte (11) befestigt ist und deren freies Ende (30) bei eingedrücktem Abstimmknopf (21) an dem Ende der(21) umfassende Einheiten derart nebeneinander angeordnet sind, daß die Abstimmknöpfe (21) in einer gemeinsamen F.bene liegen, und daß für alle Abstimmknöpfe eine gemeinsame Rastklappe (32) vorhanden ist. die n.,t den Flanschen (22) der Abstimmknöpfe (21) zusammenwirkeS. Abstimmvorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 7. dadurch gekennzeichnet, daß die den Einheiten zugeordneten Blattfedern (28) Teile eines Fetlerkammes (26) sind.l|. Ahsiimnivorrichumg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (8) mil dem vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Gehäuse (1) einteilig abgebildet ist.K). Abstiminvonichumg nach einem der \ O hersiehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daIi der vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Abstimmknopi (21) mit Flansch (22) -,mi1 Zahnkranz (23) einteiüa ausuebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712112219 DE2112219C (de) | 1971-03-13 | Abstimmvorrichtung fur Hochfrequenz Nachrichten Ubertragungsgerate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712112219 DE2112219C (de) | 1971-03-13 | Abstimmvorrichtung fur Hochfrequenz Nachrichten Ubertragungsgerate |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2112219B2 DE2112219B2 (de) | 1972-10-05 |
| DE2112219A1 DE2112219A1 (de) | 1972-10-05 |
| DE2112219C true DE2112219C (de) | 1973-05-03 |
Family
ID=
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