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DE2110697C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Radieren von auf blattförmigem Material abgedruckten Schriftzeichen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Radieren von auf blattförmigem Material abgedruckten Schriftzeichen

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Publication number
DE2110697C3
DE2110697C3 DE2110697A DE2110697A DE2110697C3 DE 2110697 C3 DE2110697 C3 DE 2110697C3 DE 2110697 A DE2110697 A DE 2110697A DE 2110697 A DE2110697 A DE 2110697A DE 2110697 C3 DE2110697 C3 DE 2110697C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
abrasive
chamber
air
sheet material
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2110697A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2110697B2 (de
DE2110697A1 (de
Inventor
Eric John Slough Buckingham Hill
Harold Esher Surrey Silman
Gideon Maurice London Young
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VACU-BLAST Ltd SLOUGH BUCKINGHAMSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
Original Assignee
VACU-BLAST Ltd SLOUGH BUCKINGHAMSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VACU-BLAST Ltd SLOUGH BUCKINGHAMSHIRE (GROSSBRITANNIEN) filed Critical VACU-BLAST Ltd SLOUGH BUCKINGHAMSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
Publication of DE2110697A1 publication Critical patent/DE2110697A1/de
Publication of DE2110697B2 publication Critical patent/DE2110697B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2110697C3 publication Critical patent/DE2110697C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/26Devices, non-fluid media or methods for cancelling, correcting errors, underscoring or ruling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L19/00Erasers, rubbers, or erasing devices; Holders therefor

Landscapes

  • Nozzles (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schleifmittel mit vorherbestimmter Geschwindigkeit und unter vorherbe- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum stimintem Winkel auf das Blattmaterial in einem 20 Radieren von auf blattförmigem Material abgedruck-Strahl von Druckluft durch eine Düse gerichtet ten Schriftzeichen und eine Vorrichtung rar Durchwird, führung eines solchen Verfahrens.
4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfah- Beim Drucken treten häufig Irrtümer auf gedruckrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge- tem Blattmaterial wie z.B. Dokumente u.a. auf, die kennzeichnet, daß eine Düse (5, 62) in einer 25 im allgemeinen zur Folge haben, daß das Blattmate-Kammer (8, 88) angeordnet ist, die eine Boden- rial unbenutzbar und unbrauchbar ist. In manchen platte (30, 80) mit einer Öffnung (29, 79) auf- Fällen wird ein Korrekturzettel an die gedruckten weist, durch welche der Schleifmittelstrahl (6, 63) Artikel geheftet oder man überbrückt den Fehler, auf das darunterliegende Blattmaterial (7, 64) Aber das ist keine befriedigende Lösung des Protrifft, und daß die Kammer (8, 88) an einer Seite 3° blems. Wenn bei einer begrenzten Zahl von gedruckeine Öffnung (13, 68) aufweist und an der gegen- ten Dokumenten oder Büchern ein Fehler auftritt, ist überliegenden Seite an eine Saugleitung (9, 65) es möglich, den Fehldruck von Hand mit einem Raangeschlossen ist. diergummi oder Schleifmittel herauszuradieren oder
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- mit einer weißen Schicht zu bedecken und dann kennzeichnet, daß eine luftdurchlässige ringför- 35 nochmals zu drucken. Aber das ist ein langsames, mige Dichtung (37, 84) um die Öffnung (29, 79) kostspieliges und ermüdendes Vorgehen. Eine andere unterhalb der Bodenplatte (30, 80) der Kammer Schwierigkeit bereiten Abschmierungen, die ein (8, 88) angeordnet ist. Fleck von Druckerfarbe, die während des Drückens
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, da- auf das Papier gelangt, bilden kann und die entfernt durch gekennzeichnet, daß zum Zuführen des 40 werden müssen, besonders bei Druckstücken hoher Schleifmittels zur Düse (5, 62) folgende Einrich- Qualität. Eine Aufgabe der Erfindung ist es somit, tungen vorgesehen sind: ein Speicherbehälter (1, Druck von Papier mit hoher Geschwindigkeit selbst-58) für das Schleifmittel, der unten mittels einer tätig oder gesteuert zu entfernen, ohne die Oberporösen Scheibe (16, 70) und oben mittels eines fläche des Papiers wesentlich zu verletzen, so daß Füllstöpsels (14, 69) verschlossen ist, eine an eine 45 man die richtigen Worte, Diagramme, Illustrationen Druckluftquelle angeschlossene Kammer unter usw. darüberdrucken kann.
der porösen Scheibe (16, 70), ein unmittelbar Es sind an sich Verfahren und Vorrichtungen be-
über der porösen Scheibe (16, 70) angeordnetes kannt (schweizerische Patentschrift 346 128, franzö-
Rohr (17, 72), das einenends an eine Druckluft- sische Patentschrift 1 229 078), bei denen ein Strahl
quelle angeschlossen ist, eine radiale Öffnung 5° von feinkörnigem Schleifmittel auf einen Gegenstand
(27, 77) in dem Rohr (17, 72), durch die Schleif- gerichtet und das abgestrahlte Schleifmittel wieder
mittel aus dem Speicherbehälter in das Rohr (17, gesammelt wird. Diese bekannten Verfahren und
72) eintreten kann, und eine Einrichtung zur Vorrichtungen werden jedoch zum Sandstrahlbeham-
Steuerung des durch das Rohr (17, 72) strömen- dein relativ großer Flächen stabiler Gegenstände an-
den Druckluftstromes. 55 gewendet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- Die Erfindung sieht nun zur Lösung der genannten kennzeichnet, daß die Einrichtung zum Steuern Aufgabe ein Verfahren der anfangs genannten Ad des Druckluftstromes umfaßt einen mit dem vor, das dadurch gekennzeichnet ist, daß in an sieb einen Ende des Rohres (17) verbundenen Luftzy- bekannter Weise ein Strahl von feinkörnigem Schleiflinder (21), der einen Kolben mit einer koaxial zu 60 mittel auf l\.s zu radierende Zeichen gerichtet und dem Rohr (17) angeordneten Kolbenstange auf- das abgestrahlte Schleifmittel in ebenfalls bekannte! weist, eine abgestufte Bohrung (18) in dem Rohr Weise wieder gesammelt wird. Mit dem erfindungs· (17), in die das Ende der Kolbenstange (22) ein- gemäßen Verfahren läßt sich Druck von Papier nni greifen kann, um die Bohrung (18) zu verschlie- hoher Geschwindigkeit entfernen, ohne die Ober· ßen, und Leitungen (24, 25) mit Ventilen, die auf 65 fläene des Papiers wesentlich zu verletzen,
entgegengesetzten Seiten des Kolbens mit dem Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfaih Luftzylinder (21) verbunden sind, um die Boh- rens wird eine Vorrichtung verwendet, die eine Eir. rung (18) zu öffnen und zu schließen. richtung, um einen Strahl von feinkörnigem Schleif
mittel auf das Blattmaterial zu richten, und eine Einrichtung aufweist, um das verbrauchte Schleifmittel unmittelbar nach Gebrauch wieder zu sammeln. Die Erfindung wendet dabei die Maßnahme an, daß der Strahl von Schleifmittel in eine Kammer gerichtet wird, die über dem Blattmaterial angeordnet ist, und daß durch Saugluft das Schleifmittel aus der Kammer wieder entfernt wird. Stets ist es zweckmäßig, wenn das Schleifmittel mit vorherbestimmter Geschwindigkeit und unter vorherbestimmtem Winkel auf das Blattmaterial in einem Strahl von Druckluft durch eine beschleunigende Düse richtbar ist.
Eine erfmdungsgemäße Weiterbildung der angewendeten Vorrichtung besteht darin, daß zum Zuführen des Schleifmittels zur Düse folgende Einrichtungen vorgesehen sind: ein Speicherbehälter für Schleifmittel, der unten mittels einer porösen Scheibe und oben mittels eines Füllstöpsels verschlossen ist, eine an eine Druckluftquelle angeschlossene Kammer unter der porösen Scheibe, ein unmittelbar über der porösen Scheibe angeordnetes Rohr, das einenends an eine Druckluftquelle angeschlossen ist, eine radiale öffnung in dem Rohr, durch die Schleifmittel aus dem Speicherbehälter in das Rohr eintreten kann, eine Einrichtung zur Steuerung des durch das Rohr strömenden Druckluftstromes und eine flexible Leitung von dem freien Ende des Rohres zur Düse.
Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die Düse in einer Kammer angeordnet ist, die eine Bodenplatte mit einer öffnung aufweist, durch welche der Schleifmittelstrahl auf das darunterliegende Blattmaterial trifft, und daß die Kammer an einer Seite eine öffnung aufweist und an der gegenüberliegenden Seite an eine Saugleitung angeschlossen ist. Dabei geht die öffnung zur Atmosphäre hin und ist die Saugleitung an den Ventilator einer Staubsammlereinheit anschließbar. Vorteilhaft ist es, wenn eine luftdurchlässige ringförmige Dichtung um die öffnung unterhalb der Bodenplatte der Kammer angeordnet ist.
In der Zeichnung ist beispielhaft eine Anzahl von Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und zeigen
Fig. 1,2 und3 jeweils schematisch und im Querschnitt eine Vorrichtung zum Radieren,
F i g. 4 eine Draufsicht auf eine vollständige Vorrichtung zum Radieren mit einem Speicherbehälter und einer Gebläsekammer,
Fig.5 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine Rückansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4,
Fig.7 im einzelnen einen Schnitt durch den Speicherbehälter der Gebläsekammer gemäß F i g. 4 und
Fig. 8 im einzelnen einen Schnitt durch einen Speicherbehälter und eine Gebläsekammer in anderer Ausführung als in F i g. 7.
Gemäß Fig. 1 bis 3 wird das Schleifmittel in einem begrenzten Winkel zum Papier auf das Papier A gerichtet, entweder indem es in einem Strom B komprimierter Luft durch eine Düse C transportiert wird oder indem es durch Zentrifugalkraft mittels eines mehrflügeligen Rades D geleitet wird, dem das Schleifmittel zugeführt wird. Unmittelbar nachdem das Schleifmittel auf das Papier aufgetroffen ist, wird es durch Absaugung entfernt. Das kann erreicht werden mittels eines Sammelringes E, der die Düse dicht umgibt, wie es F i g. 1 zeigt, mittels einer besonderen Sammeldüse F, die nahe und in einem Winkel zu der Blasdüse oder dem vielflügeligen Rad angeordnet ist, wie es Fig.2 zeigt, oder mittels einer Sichtkammer C, in welcher die Düse oder das vielflügelige Rad angeordnet ist und durch die ein Sammelluitstrom geführt wird, wie es F i g. 3 zeigt.
Wenn der Sammelring verwendet wird, der die Düse umgibt, kann ein luftdurchlässiger Ring/ den Sammelring gegen das zu behandelnde Papier ab-
dichten. Dieser Ring kann aus Haarbüscheln oder durchlässigem Kunststoff usw. bestehen und verhindert ein Entweichen von Schleifmittel in die umgebende Atmosphäre, wobei er es ermöglicht, daß Luft in den Ring gezogen wird.
Unter den Schleifmitteln, die verwendbar sind, befindet sich kantiges Aluminiumoxid, Siliconcarbid usw., obwohl sich die Erfindung keineswegs auf die Verwendung dieser Substanzen beschränkt. Der geeignete Größenbereich für das Schleifmittel liegt zwi-
sehen 6 bis 16 und 19 bis 47Mikron, d.h. Größen 600 und 320. Das Schleifmittel wird auf das Papier mit einem Winkel von 90 bis 15° zur Papierebene gerichtet mittels komprimierter Luft von einem Druck von vorzugsweise 703 bis 3515 g/cm2, oder es
wird mittels Propeller zentrifugal weggeschleudert. Es ist festgestellt worden, daß, je spitzsr der Winkel zur Papierebene ist, desto schneller der Druck entfernt wird, obwohl dabei die Gefahr besteht, daß die Oberfläche bestimmter Papierarten einer Beschädi-
gung mehr ausgesetzt ist, wenn der Winkel, unter dem das Schleifmittel gerichtet wird, äußerst spitz ist. Es ist festgestellt worden, daß es möglich ist, unter Verwendung von 400 britimesh Aluminiumpulver, das unter einem Winkel von 40 bis 50° auf die Oberfläche gerichtet wird, schwarzen Druck von hochwertig beschichtetem Papier mittels Druckluft von 2109 g/cm2 innerhalb von 2 bis 3 Sekunden zu entfernen. Wenn große Flächen von Druck entfernt werden müssen, dann werden Mittel vorgesehen, um
to die Mittel zum Schleudern des Schleifmittels und die Saugdüsen über das Papier zu verschieben.
Normalerweise besteht die Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens aus Mitteln, um Papierblätter od. ä. einzeln auf eine flache
Unterlage zu transportieren, wie es beim Drucken üblich ist, wonach das Schleifmittel von einer ortsfesten oder beweglichen Quelle auf das Papierblatt gerichtet wird.
Andererseits kann es erforderlich sein, einen kleinen Fleck zur Korrektur zu entfernen. Dies kann sehr einfach erreicht werden, indem Blas- und Sammelmittel an einen Arm montiert werden, der gehoben und auf das Papier gesenkt werden kann, um auf einen Fleck zu blasen. Die Blätter können zu einem Stoß geschichtet sein, wobei nach jedem Blasvorgang das oberste Blatt entfernt wird, oder die Blätter werden zwischen jedem Blasvorgang gegen eine Registriereinrichtung in Stellung geschoben.
In den Fällen, in denen eine Düse verwendet wird, kann die Düsenbohrung so klein, z. B. 0,25 mm sein, um eine kleine Blasspur zu erreichen. Wenn ein großer Gebläsestrom erzeugt wird, wie z. B. bei Zentrifugalbeschleunigung der Teilchen, kann eine Schablone /(Fig. 3) aus Gummi, Stahl oder anderem geeignetem Material verwendet werden, um das Gebiet einzuschränken, auf welches das Schleifmittel gerichtet wird.
Wenn der Fehldruck entfernt ist, kann das Papier
ordnungsgemäß überdruckt werden. Das kann auf einer besonderen Maschine erfolgen. Aber bei fortlaufenden Anwendungen können die Druckentfernungs- und Überdruckoperationen zweckmäßiger auf derselben Maschine nacheinander ausgeführt werden, indem die Papierzufuhr, das Strahlen von Schleifmittel und der Überdruckvorgang synchronisiert werden, so daß genügend Zeit zur Entfernung des Fehldrukkes zur Verfügung steht.
Eine weitere Ausführungsform besteht gemäß Fig. 5,6 bzw. 7 aus einem Speicherbehälter i, in dem Schleifmittel 2 gespeichert ist. Unterhalb des Speicherbehälters ist ein Zuführventil 3 angeordnet, das eine geregelte Menge von Schleifmittel in einen Luftstrom abgibt, der durch einen Gcbläseschlauch 4, der aus Gummi, Kunststoff oder ähnlichem biegsamem Material besteht, zu einer Düse 5 gefördert wird. Die Düse S beschleunigt den Strom aus Luft und Schleifmittel und richtet ihn als konzentrierten Strahl 6 auf ein Blattmaterial 7, das zu behandeln ist. Um einen sehr kleinen Strahl für die Berichtigung eines einzelnen Fleckens zu erhalten, kann die Bohrung der Düse so klein, z. B. 0,25 mm, sein.
Die Düse S ist innerhalb einer Kammer 8 angeordnet, um den Strahl von Luft und Schleifmittel zurückzuerhalten und um zu verhindern, daß er sich neben die zu behandelnde Fläche ausbreitet. An die Kammer ist eine Auslaßleitung 9 angeschlossen, die z. B. aus einem kreisförmigen oder -rechteckigen Rohr mit einem Übergangsrohrstück 10 besteht, das einen Sammelschlitz 11 über die Weite der Kammer bildet. Die Auslaßleitung 9 ist an einen Saugluftstrom angeschlossen, um Schleifmittel und Abrieb aus der Kammer zu sammeln. Eine vorteilhafte Möglichkeit besteht darin, einen Staubsammel-Ventilator (nicht gezeigt) an das Ende der Auslaßleitung anzuschließen mittels eines flexiblen (F i g. 4) Vakuumschlauches 12. An der dem Sammelschlitz entgegengesetzten Seite der Kammer ist ein Zugangsschlitz 13 vorgesehen, der einen Luftstrom hoher Geschwindigkeit über den Boden der Kammer treten läßt, um das Schleifmittel unmittelbar nach dem Aufschlag auf das Blattmaterial zu entfernen.
Der Speicherbehälter 1 ist an seinem oberen Ende mit einem Füllstöpsel 14 versehen, um Teilchenmaterial auffüllen zu können. Unterhalb des Speicherbehälters befindet sich eine Kappe 15, die eine poröse Scheibe 16 aus Keramik oder gesinterter Bronze od. dgl. enthält, welche einen unteren Boden des Speicherbehälters formt. Die Porosität der Scheibe muß so sein, daß die Luft durch die Scheibe hindurchtreten kann, das Schleifmittel aber am Durchtritt gehindert ist. Sich horizontal durch den Speicherbehälter hindurch erstreckend, ist oberhalb der porösen Scheibe ein Zufuhrrohr 17 vorgesehen, das eine abgestufte Bohrung 18 aufweist. In den schmaleren (ausgangsseitigen) Bohrungsbereich ist der Gebläseschlauch 4 eingepaßt, der mittels eines Druckringes 19 festgelegt ist, so daß das Schlauchende gerade in den größeren (eingangsseitigen) Bohrungsbereich ragt. Das eingangsseitige Ende des Zufuhrrohres 17 ist mit einem Anpassungsrohrstück 20 verbunden, an das wiederum ein Luftzylinder 21 angeschlossen ist. Eine Kolbenstange 22 eines in dem Luftzylinder befindlichen Kolbens hat ein konisch oder ähnlich geformtes Ende und ist von solcher Länge, daß sie, wenn sie voll ausgestreckt ist, sich dichtend gegen das Ende des Gebläseschlauches 4 legt.
Bei Betrieb wird Druckluft durch einen Schlauch 23 durch die poröse Scheibe 16 in den Speicherbehälter 1 gelassen, der so unter Druck gesetzt wird. Mit Druckluft, die einem hinten am Luftzylinder 21 befindlichen Schlauch 24 zugeführt wird, wird die Kolbenstange 22 ausgefahren, um das Ende des Gebläseschlauches 4 abzudichten, so daß aus dem Speicherbehälter keine Luft entweichen kann. Wenn der Schlauch 24 drucklos und ein vorderer Schlauch
ίο 25 des Luftzylinders unter Druck gesetzt wird, geht die Kolbenstange 22 zurück, und es strömt Luft von dem Speicherbehälter durch einen Schlauch 26 über das Zufuhrrohr 17, den Gebläseschlauch 4 und schließlich durch die Düse 5. Hierdurch ergibt sich ein vertikaler Luftstrom durch den Speicherbehälter, der das sehr feine Schleifmittel, das z.B. 10 Mikron klein ist, fließend macht und bewirkt, daß das Schleifmittel frei strömt. Das Ausmaß der erreichten Fließendmachung ist gesteuert durch den vertikalen
ao Luftstrom, der durch die Bohrung der Düse 5 begrenzt ist. Die Porosität der Scheibe 16 und die Dimensionen des Speicherbehälters 1 können ebenfalls eingestellt werden, um die Fließbarkeit zu variieren. Eine öffnung 27, die irgendwo rund um die Wan-
*5 dung des Zufuhrrohres 17 angeordnet sein kann, läßt das Schleifmittel in das Zufuhrrohr fließen, so daß es in den Luftstrom gelangt und durch die Düse 5 beschleunigt wird.
Die Größe der Öffnung 27 ist so gewählt, daß ein genau bemessener Strom von Schleifmittel gewährleistet ist und bei Ausfahren der Kolbenstange 22 und Berühren des Gebläseschlauches 4 der Luft- und Schleifmittelstrom plötzlich aufhört. Umgekehrt, wenn der Speicherbehälter nahe der Kammer angeordnet ist, dann ist die Länge des Gebläseschlauches 4 minimal. Wenn die Kolbenstange zurückgezogen ist, dann tritt der Luft- und Schleifmittelstrom durch die Düse im wesentlichen augenblicklich ein, ohne daß er plötzlich ansteigt auf Grund von überschüssigem Schleifmittel, das in dem Gebläseschlauch 4 liegt. Wichtig ist, daß die Kolbenstange, wenn sie zurückgezogen ist, gut von der öffnung 27 entfernt ist, so daß ein Abschleifen der Kolbenstange durch Schleifmittel vermieden wird.
Der Gebläseschlauch und die Düse 5 werden zweckmäßigerweise in der Kammer innerhalb eines rohrförmigen Halters 28 und so angeordnet, daß sie Schleifmittel in einem geeigneten Winkel auf das Papier durch eine Öffnung 29 in der Bodenplatte 30 der Kammer richten. In vielen Fällen der Entfernung von Fehldruck ist es erwünscht, die Abradierwirkung auf eine sehr kleine Fläche zu beschränken. Hierzu ist der Halter 28 so befestigt, daß er Schleifmittel durch eine sehr kleine Öffnung 31 einer Schablone
5; richtet, die aus abriebfestem Gummi oder Kunststoff besteht. Die Schablone kann leicht in Anpassung an die zu behandelnde Fläche ersetzt werden und wird in ihrer Stellung von einer einfachen Klammer 33 gehalten.
Wenn es erwünscht ist, mehr als einen einzelner Fleck von dem Blattmaterial zu entfernen, dann wire der Halter 28 beweglich gelagert, z. B. in einer Gum miquerwand 34. Hierdurch kann die Düse 5 in einen großen Bereich rund um ihre Mittelstellung durcl
Betätigung eines Handgriffes 35 gerichtet werden Für alle Betätigungsweisen ist an der Oberseite de Kammer ein Sichtfenster 36 vorgesehen, um die Ra dierwirkung leicht abschätzen zu können.
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Beim Betrieb kann die Bodenplatte 30 direkt auf weist, um den Luftstrom entlang dem Zufuhrrohr 72 das Blattmaterial 7 gelegt werden, wenn Schleifmittel steuern zu können. Ein weiteres Rohr 76, das eine durch die Düse geblasen wird. Bei einer solchen An- öffnung 77 aufweist, bewirkt, daß Schleifmittel von Ordnung kann ferner Staub von der Radiertätigkeit dem Speicherbehälter 58 in einer vorbestimmten stellenweise zwischen der Bodenplatte und dem 5 Menge in das Rohr 76 und entlang dem Gebläse-Blattmaterial rund um die öffnung 29 hindurchdrin- schlauch 61 zu der Düse 62 strömt, wo es beschleugen, obwohl das normalerweise für die nachfolgende nigt wird und auf das Blattmaterial gerichtet wird.
Korrektur nicht schädlich ist. Wenn jedoch eine Während des Betriebes wird Druckluft in einem
Dichtung 37 aus luftdurchlässigem Material, wie z. B. kontrollierten Maße derart durch ein Rohr 78 geFilz, rund um die Öffnung vorgesehen ist, dann wird io schickt, daß es durch die poröse Scheibe 70 hin-Luft stellenweise in die Kammer gezogen, um den durchtritt und das Schleifmittel 59 fließbar macht. Staub zu entfernen, obwohl das Schleifmittel nicht Dsa Schleifmittel wird dann leicht durch die Öffnung aus der Kammer austreten kann. Der Luftzugangs- 77 fließen, wenn Druckluft in das Zufuhrrohr 72 geschütz 13 kann dann flächenmäßig verringert werden leitet wird, und fließt durch das Zufuhrventil 60 und oder völlig entfernt werden, so daß die Luft insge- 15 den Gebläseschlauch 61. Um zu verhindern, daß der samt durch die Öffnung 29 zutritt. Luftstrom durch die poröse Scheibe den Speicherbe-
Eine andere, in Fig. 8 gezeigte Ausführungsform halter unter Druck setzt, führt ein Schlauch 87 von der Erfindung besteht aus einem Speicherbehälter einer oberhalb der Oberfläche des Schleifmittels ge-58, in dem sich Schleifmittel 59 befindet. In dem legenen Stelle des Speicherbehälters in die Auslaßlei-Speicherbehälter ist ein Zufuhrventil 60 vorgesehen, 20 tung 65.
das eine bestimmte Menge von Schleifmittel in einen Die öffnung 77 kann irgendwo rund um das Zu-
Luftstrom abmißt, mittels dessen es entlang einem fuhrventil 60 angeordnet sein und ist in der Größe so Gebläseschlauch 61, der aus Gummi, Kunststoff oder ausgewählt, daß ein genau bemessener Strom von ähnlichem flexiblem Material besteht, und durch eine Schleifmittel erreicht wird.
Düse 62 transportiert wird. Diese beschleunigt den 25 Wie in F i g. 8 gezeigt, kann der Gebläseschlauch Strom aus Luft und Schleifmittel und richtet ihn als 61 starr an der Kammer 88 derart angebracht sein, konzentrierten Strahl 63 gegen ein Blattmaterial 64, daß er einen Strahl von Schleifmittel unter einem das zu behandeln ist. zweckmäßigen Winkel auf das Blattmaterial durch
Die Düse 62 ist innerhalb einer Kammer 88 an- eine öffnung 79 in der Bodenplatte 80 der Kammer geordnet, die den Strom von Luft und Schleifmittel 3° richtet. Wie bereits weiter oben beschrieben ist, kann aufnimmt und verhindert, daß er sich über die zu be- eine Schablone 81 vorgesehen sein, die mittels einer handelnde Fläche hinaus verteilt. An die Kammer ist Lasche 82 in Stellung gehalten ist und eine Öffnung eine Auslaßleitung 65 angeschlossen, die z. B. aus 83 aufweist, um die Wirkung des Gebläsestrahls auf einem runden oder rechteckigen Rohr mit einem dem Papier auf eine engumrissene Fläche zu be-Übergangsrohrstück 66 besteht, wobei über die 35 schränken.
Weite der Kammer ein Sammelschlitz 67 gebildet ist. Die Düse kann selbstverständlich von Hand ein-
Die Auslaßleitung 65 ist an einen Saugluftstrom an- stellbar sein, um über die ganze Fläche der öffnung geschlossen, um Schleifmittel und Staub aus der 79 gerichtet zu werden, wobei sie ohne weiteres Kammer zu entfernen. Eine vorteilhafte Möglichkeit durch die obere Öffnung 68 zu beobachten ist. Weibesteht darin, einen nicht gezeigten Staubsammelven- 40 terhin kann, wie bereits weiter oben beschrieben ist, tilator mittels eines biegsamen Vakuumschlauches, eine luftdurchlässige Dichtung 84 am Boden der z. B. 12 in Fig. 4, an das Ende der Auslaßleitung65 Kammer rund um die Öffnung befestigt sein, um ein anzuschließen. An der Oberseite der Kammer befin- Entweichen von Staub oder Schleifmittel auf die det sich eine Öffnung 68, die den Luftstrom mit einer Oberfläche des Blattmaterials zu verhindern. Es ist Geschwindigkeit eintreten läßt, die ausreicht, um ein 45 festgestellt worden, daß man dadurch, daß die Front-Entweichen von Schleifmittel zu verhindern, wo- kante der hinteren Dichtung, wie bei 85 gezeigt, gedurch das Schleifmitte! unmittelbar nach dem Auf- formt wird und die Dichtung quer über die Fronttreffen auf das Blattmaterial entfernt wird. Die öff- kante der öffnung weggelassen wird, ein Teil der nung 68 dient auch als Sichtöffnung, so daß die Wir- durch den Sammelschlitz 67 gezogenen Luft durch kung des Auftreffens des Schleifmittels beobachtet 50 den Bodenschlitz 86 eintreten und in effektiverer werden kann. Weise Staub und Schleifmittel von dem Blattmaterial
Der Speicherbehälter 58 ist oben mit einer Füll- entfernen kann.
kappe 69 versehen, um ihn mit Schleifmittel füllen zu Um das Schleifmittel auf jedes Flächenstück des
können. An der Bodenseite des Speicherbehälters Blattmaterials 7 bzw. 64 richten zu können, ist es wewird eine poröse Scheibe 70 aus Keramik, Sinter- 55 sentlich, daß die Kammer leicht über das Blattmatebronze od. dgl. mittels Bolzen oder ähnlichen Ein- rial bewegt werden kann. Sie muß auch in einer vorrichtungen gegen eine Dichtung 71 aus Gummi oder bestimmten Stellung festlegbar sein, wenn ein Stapel ähnlichem Material gehalten. Die Porosität der von Blättern zu korrigieren ist. Wenn dann jedes Scheibe ist so, daß zwar Luft durch die Scheibe strö- Blatt in die Behandlungsstellung gebracht wird, wird men kann, aber ein Passieren von Schleifmittel 60 jedesmal dieselbe Fläche für eine Verbesserung ranicht möglich ist. Horizontal durch den Speicherbe- diert. Gleichzeitig ist es wünschenswert, daß die halter erstrecken sich dicht oberhalb der porösen Kammer von dem Blattmaterial abhebbar ist, um das Scheibe ein Zufuhrrohr 72 und der Gebläseschlauch behandelte Blatt zu entfernen und ein neues Blatt 61. Diese sind mittels Muttern 73 und flexibler Ringe einzufügen. Schließlich sollte, um den Betrieb zu ver-74 in ihrer Stellung festgehalten, so daß ein Entwei- 65 einfachen, die Steuerung des Teilchenmaterialstrahls chen von Schleifmittel verhindert ist. Zwischen dem automatisch erfolgen durch das Absenken der Kam-Zufuhrrohr 72 und dem Gebläseschlauch 61 ist das mer auf das Blattmaterial. Dieses Erfordernis kann Zufuhrventil 60 eingepaßt, das eine öffnung 75 auf- in verschiedener Weise erreicht werden. Eine geeig-
nete Einrichtung ist dargestellt und arbeitet folgendermaßen:
Rund um die Auslaßleitung 9 sind ein unteres Führungsrohr 38, 39, das aus einem reibungsarmen Material besteht, und Rollen 40 angeordnet. Diese sind so angeordnet, daß das Führungsrohr frei über die Auslaßleitung gleitet, aber ein Minimum an Seitwärtsbeweglichkeit aufweist. Die Kammer kann so verschoben werden, daß sie voll über das Blattmaterial reicht, und kann in dieser Stellung mittels der Schraube 41 festgestellt werden, welche an der Auslaßleitung an dem unteren Führungsrohr angreift.
An der Oberseite des unteren Führungsrohres ist gegenüber diesem um 90° verdreht ein oberes Führungsrohr 42 starr angebracht, das in ähnlicher Weise mit seitlichen Führungen 43 und Rollen 44 versehen ist. Dieses bewegt sich über eine querverlaufende Stange bzw. ein querverlaufendes Rohr 45, das eine Länge aufweist, die dafür ausreicht, daß die Kammer 8 die Weite des Blattmaterials voll überkreuzen kann. Das obere Führungsrohr kann festgestellt werden mittels einer Schraube 46, die an dem querverlaufenden Rohr angreift.
Die Enden des querverlaufenden Rohres sind in zwei seitlich angeordneten Kugellagern 47 gelagert, die an vertikalen Endplatten 48 eines Grundrahmens 49 angebracht sind. Hierdurch kann das querverlaufende Rohr um seine Längsachse rotieren, wodurch die Kammer von dem Blattmaterial abgehoben oder auf dieses abgesenkt wird. An dem einen Ende des querverlaufenden Rohres 45 ist ein Kurbelarm 50 angebracht, der mittels eines Zapfens 51 an eine Gabel 52 angelenkt ist. Die Gabel ist an der Kolbenstange eines Luftzylinders 53 befestigt, der seinerseits an einem Drehzapfen 54 befestigt ist. Wenn nun Druckluft einer unteren Verbindungsleitung 55 zugeführt wird, Fährt die Kolbenstange aus, dreht das sich quer erstreckende Rohr 45 und hebt die Kammer von dem Blattmaterial. Umgekehrt senkt sich die Kammer in dichtem Kontakt mit dem Blattmaterial, wenn Druckluft einer oberen Verbindungsleitung 56 zugeführt wird.
Es ist eine einfache Sache, die Bewegung der Kammer und den Strom von Teilchenmaterial mittels einer pneumatischen oder einer elektropneumatischen Steuereinrichtung derart zu koordinieren, um die nachfolgend unter Bezugnahme auf F i g. 5 und 7 beschriebene Betätigungtfolge zu erhalten. Wenn die Steuereinrichtung angeschaltet wird, dann gelangt Druckluft in die Schläuche 23, 24 und 25. Hierdurch wird der Speicherbehälter unter Druck gesetzt und das Zuführventil 3 geschlossen, um jeglichen Strom von Luft und Teilchenmaterial durch die Düse 5 zu verhindern. Gleichzeitig ist die Kammer von dem Blattmaterial abgehoben. Durch Lockern der Schrauben 41 und 46 kann die Kammer in zwei Richtungen bewegt werden, so daß der Strahl von Luft und Teilchenmaterial, wenn die Kammer abgesenkt ist, jeden ausgewählten Bereich des Blattmaterials 7 radiert. Es kann ein fußbetätigtes Steuerventil vorgesehen werden, um den Schlauch 55 vom Druck zu entlasten und den Schlauch 56 unter Druck zu setzen und um nach einer festgesetzten Zeitspanne den Druck aus dem Schlauch 24 zu nehmen und den Schlauch 25 unter Druck zu setzen. Hierdurch wird die Kammer auf das Blattmaterial abgesenkt, wonach ein Strom von Luft und Teilchenmaterial durch die Düse 5 tritt. Umgekehrt wird, wenn das fußbetätigbare Steuerventil nicht mehr betätigt ist, der Luftzylinder 21 zunächst schließen, um den Gebläsestrahl zu stoppen, und nach einer festgesetzten Zeitspanne der Luftzylinder 53 die Kammer von dem Blattmaterial 7 heben. Es ist somit nur nötig, eine automatische Zufuhr von Blattmaterial zwischen den Betätigungen das fußbetätigbaren Ventils vorzusehen, um einen fehlgedruckten Bereich von einem Stapel von Blättern zu entfernen. Auf Grund der Saugkraft, die auf die Kammer angewendet wird, um das Teilchenmaterial zurückzugewinnen, hat das Blattmaterial die Neigung, an der Kammer hängenzubleiben, wenn diese
!5 angehoben wird. Das kann überwunden werden mit einem einfachen Federkolben 57, der an jeder Seite oder Kammer angeordnet ist und über eine kurze Strecke unter die Bodenplatte 30 ragt.
Es sind Änderungen der erläuterten Ausführungs-
ao beispiele möglich, ohne von dem Grundprinzip der Erfindung abzuweichen. Typische Beispiele solcher Änderungen sind:
a) Die Schleifmittelspeicher- und Zuführeinrichtung a5 kann so sein, wie sie in F i g. 8 gezeigt ist, oder
von der Bauart, bei welcher die Düse 5 ein mit Preßluft betätigter Ejektor ist, um einen Stromi von Luft und Material entlang dem Gebläseschlauch 4 von einem nicht unter Druck stehenden Speicherbehälter her zu erzeugen. Bei einer solchen Einrichtung ist die Zufuhr von Druckluft zu dem Zufuhrrohr 72 oder Ejektor in ähnlicher Weise mit Verzögerung gesteuert, wie es für die Steuerung des Zufuhrventil-Luft^ylinders 21 beschrieben ist. Die fließend machende Luft, die über das Rohr 78 zugelassen wird, würde immer dann wirksam sein, wenn die Steuereinrichtung angeschaltet ist.
b) Bei der gezeigten Vorrichtung transportiert der Rückgewinnungsluftstrom das Teilchenmaterial und den Staub zu einer Staubsammler-Ventilatoreinheit, wo es getrennt wiedergewonnen und wiederverwendet werden kann. Die Wiedergewinnungsleitung kann an einer Wiedergewin-
nungseinheit angeschlossen sein, die oberhalb des Speicherbehälters 1 oder 58 angeordnet ist. Hierdurch wird es möglich, das wiedergewonnene Teilchenmaterial bereit für eine Wiederverwendung zu lagern, wobei ein Übergangsven -
til zwischen der Wiedergewinnungseinheit und
dem Speicherbehälter vorgesehen ist.
c) Der röhrenförmige Düsenhalter 28 kann mechanisch betätigt werden, um eine große Fläche des Blattmaterials in der Kammer 8 zu überdecken. Andererseits kann durch Steuerung des Druckes der Kammer auf das Blattmaterial die Kammer selbsttätig über das Blattmaterial bewegt werden, um eine größere Fläche zu radieren, als es sonst möglich ist.
d) Als Alternative zu dem starr an die Kammer montierten Arm kann die Kammer an das Ende eines mit Gegengewicht und gelenkig gelagerten Armes angebracht sein, wobei die Auslaßleirung 9 gänzlich als flexibler Schlauch ausgebildet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

2 I 10 697 1 2 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gePatentansprüche: kennzeichnet, daß die Einrichtung zum Steuern des Druckluftstromes ein Zufuhrventil (60) mit
1. Verfahren zum Radieren von auf blatförmi- einer verengten Öffnung (75) umfaßt, die koaxial gern Material abgedruckten Schriftzeichen, d a - 5 in dem Rohr (72) und nahe der radialen Öffnung durch gekennzeichnet, daß in an sich (77) angeordnet ist.
bekannter Weise ein Strahl von feinkörnigem 9. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 8, dadurch
Schleifmittel auf das zu radierende Zeichen ge- gekennzeichnet, daß sic an rechtwinklig zueinan-
richtet und das abgestrahlte Schleifmittel in eben- der verlaufenden Rohren (9, 45) verschieb- und
falls bekannter Weise wieder gesammelt wird. io feststellbar angebracht ist und durch Verschwen-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- ken eines der Rohre (9) von dem Blattmaterial kennzeichnet, daß der Strahl von Schleifmittel in (7, 64) abhebbar und an vorbestimmter Stelle auf eine Kammer gerichtet wird, die über dem Blatt- dieses aufsetzbar ist.
material angeordnet ist, und daß durch Saugluft
das Schleifmittel aus der Kammer wieder entfernt 15
wird.
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