DE2110151A1 - Ablage fur Kunststoffbeutelmaschinen - Google Patents
Ablage fur KunststoffbeutelmaschinenInfo
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Description
- Ablage für Kunststoffbeutelmaschinen Die Erfindung betrifft eine Ablagevorrichtung für Beutelmaschinen zum Herstellen von Kunststoffbeuteln mit in F6rderichtung der Beutelmaschine vorauslaufender Schweißnaht mit endlosen, die Kunststoffbeutel in Greifwer,kzeugen fdrdern^ Transportket,ten Aus der DPS 8i9 496 ist bekannt, Kunststoffbeutel mittels umlaufender Transportketten bis zueinem querförderndan Ablegeband zu tragen. Bei dieser Anordnung sind allerdings die Greifwerkzeuge als Schweißzangen ausgebildet und erfassen den Kunststoffbeutel an seinem vorderen Ende. Der von einer vorgeschalteten Einrichtung vorgebildete Kunststoffolien-Schlauchabschnitt wird von diesen schweißzangen im Untertrumbereich der Transportketten übernommen und auf seinem Weg über die Umlenkräder zum Ablegeband fertig geschweißt und verfestigt. Das Ablegeband ist dabei zwischen den Ober- und Untcrtrumen der. Transportketten angeordnet und dadurch sehr schwer zugänglich.
- Die kontinuierliche Arbeitsweise der Maschine macht eine Beutelstapelbildung unmöglich, da die dafür notwendige, ruckartige Bewegung des Ablegebandes um eine Beutelbreite den fertigen Beutelstapel wegen der geringen Reibung zwischen den Kunststoffbeuteln unzulässig auseinanderziehen würde.
- Die Transportketten gehören in diesem Falle zu einer Schweißvorrichtung für die im Längsftrderverfahren hergestellten Bodennahtbeutel. Für die Fertigung von im Querförderverfahren hergestellten Seitennahtbeuteln, wie z.B. Tragbauteln aus Kunststoffolie, worden besondere Schwaißvorrichtungen verwendet, die jedoch keinen Ablegetransport übernehmen können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ablage für Kunststoffbeutelmaschinen zu schaffen, bei der die geschilderten Nachteile vermieden werden. Die Ablagevorrichtung muß also die fertigen Kunststoffbeutel unabhängig von der ihr vorgeschalteten Schweißstation zur Ablagestelle transportieren. Auch ist es erforderlich, daß die Kunststoffbeutel in einfacher und leicht zugänglicher Weise zu einzelnen Stapeln gesammelt werden, ohne daß es dabei zu einer Beschädigung der frischen Schweißnähte, bzw. zu einem Verklebt der gestapelten Kunststoffbeutel kommt.
- Erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck bei einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art vorgesehen, daß die Kunststoffbeutel durch an den Transportketten angebracht2 Seitengreifer übernommen und an einer von zwei unterhalb der Transportketten-Untertrume vorgesehenen Stapelbildestellen abgelegt werden, wobei die Beschickung der Stapelbildestellen je weils nach Bildung eines Beutelstapels mit abgezählter StÜckzahl gewechselt wird.
- Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die frische Schweinaht unbeschädigt bleibt, da die verwendeten Seitengreifer im Gegensatz zu den üblichen Stirngreifern nicht unmittelba: auf die Schweißnaht fassen. Durch die abwechselnde Stapelung auf zwei Stapelbildungsbändern i+ eine exakte Trennung der Beutelstapel gegeben.
- Die Ablegestellen sind außerhalb der Bereiche der Transportketten und des Maschinenständers angeordnet und deshalb im Falle einer auftretenden Störung schnell aufzuräumen.
- vorzugsweise werden die Beutel im Bereich der Obertrume der Transportketten von den Seitengreifern Ubernommen und um die Umlenkachsen herungeführt, um eine möglichst geringe Baulänge zu gewährleisten.
- Es ist zweckmäßig, wenn die Stapelbildestellen als Stapelbildungsbänder ausgebildet sind, die von der Ablegestelle aus seitlich und auf Arbeitshöhe ansteigend aus der Maschine herausgeführt sind.
- Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die weitere Verarbeitung der Beutel, wie Abnehmen und Verpacken der gezählten Beutelstapel durch eine Bedienungsperson, wesentlich erleichtert wird.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die Seitengreifer in den auf den, den beiden Transportketten gemeinsamen Kettenbolzen verschiebbaren und mit Rollen an den Zwischengestellen geführten Führungsplatten schwenkbar zu lagern, von denen ein Zwischengestell verschiebbar angeordnet ist. Hierdurch ist eine vorteilhafte, einfache Formatverstellung möglich.
- Dabei ist es zweckmäßig, wenn das parallele Verschieben des Zwischengestells über mit einem formschlüssigen Zugorgangetriebe verbundene Gewindespindeln erfolgt. Hiermit kann eine einzelne Bedienungsperson die parallele Verschiebung ohne weitere Hilfsmittel durchführen.
- Von besondeeCnVorteil ist es, wenn die Seitengreifer durch Kurvenstücke gegen Federzug geöffnet werden. Hierdurch ist ein sicheres und zugleich schonendes Erfassen der Kunststoffbeutel gewährleistet.
- Vorzugsmeise ist vorgesehen, daß die abzulegenden Kunststoffbeutel im Obertrumbereich der Transportketten durch auf zwischen den Zwischengestellen sich erstreckenden Querstäben verschiebbare Längsführungen unteratützt werden.
- horner können vorteilhaft die abzulegenden Kunststoffbeutel im Bereich der Umlenkachse durch ein muldenförmig angeordnoten Leitblech geführt werden Außord knn.n die abzulegenden Xunststoffbeutel unmittelbar vor den Ablegestellen über sich quer zur Laufrichtung erstreckende leitstäbe geführt werden.
- Durch die vorstehend genannten Leitelemente wird eine unkontrollierbare Berührung der lappigen und meist mit einem Griffloch versehenen Kunststoffbeutel mit anderen Maschinenteile vermieden.
- Es ist zweckmäßig, wenn unmittelbar vor der ersten Ablegestelle querverlaufende Ionisationsstäbe angebracht sind.
- Die Aufhebung der elektrischen Aufladung der darübergeführten Xunststoffbeutel ermöglicht eine störungsfreie Fallbewegung an den Ablegestellen.
- Es ist ferner zweckmäßig, wenn der abzulegende Kunststoffbeutel beim Stapelvorgang durch je einen taktmäßig schwingenden Niederdrücker auf seine Unterlage gedrückt wird.
- Dadurch wird nach Freigabe durch die sich öffnenden Seitengreifer bei allen Maschinengeschwindigkeiten eine kontrollierte Absenkbewegung des lappigen Kunststoffbeutels erzielt.
- Es ist vorteilhaft, daß diese taktmäßige Schwingbewegung von einer auf der Antriebswelle des Kettentransports sitzenden Nocken über einen Hebel kraftschlüssig auf durch Rollen abgesetzte Zahnstangen übertragen werden, die ihrerseits die mit ihnen kämmenden Zahnräder der Niederdrückerwellen in Drehschwingungen versetzen. Hierdurch wird die gewünschte Bewegung mit übersichtlich gestalteten und einfach zu montierenden Maschinenteilen erreicht.
- Von besonderem Vorteil ist es, wenn jeder der beiden Niederdrücker ausgeschaltet werden kann. Damit ist ein st@@anggsfreier Abtransport des fertigen Beutelstapels gewährleistet; für den Transport-des abzulegenden Kunststoffbeutels zur zweiten Ablegestelle hin ist das Aussetzen der Schwingbewegung des ersten Niederdrückers unabdingbare Voraussetzung, dieser muß also auf jeden Fall ausschaltbar sein.
- Es ist zweckmäßig vorgesehen, daß die Zahnstangen der Niederdrücker als Sperrstücke ausgebildet sind und durch von außen betätigte Sperrklinken von ihrem Nockenantrieb getrennt werden. Hierdurch wird mit geringen Betätigungskräften ein zuverlässiger Ausschaltvorgang möglich.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Seitengreiferöffnungskurven der ersten Ablegestelle bei Ablage der Kunststoffbeutel an der zweiten Ablegestelle mittels einer durch einen Zählimpuls gesteuerten Schaltvorrichtung ausgeschaset tysrden hierdurch wird in einfacher und zuverlässiger Weise das Sfflmmeln von nur von der Zählvorrichtung ibhAngigen unterschiedlichen 3eutelstapeln möglich.
- Im einzelnen ist vorteilhaft vorgesehenp daß die Schaltvorrichtung aus einem zwischen festen Anschlägen pendelnden Drehfeldmagneten besteht der über eine Zahnraduntersetzung auf die mit zwei Kurvenrollenträgern versehene Schaltwelle wirkt die über die mit den Führungsbolzen fest verbundenen Zylinderkurven die Ausschaltbewegung der Seitengreiferöffnungskurven einleitet. Damit ist in zuverlässiger Weise die Gleichzeitigkeit der Ausschaltbewegung beider Seitengreiferöffnungskurven gewährleistet.
- Es ist zweckmäßig, wenn die Sperrklinke zum Ausschalten der Schwingbewegung des ersten Niederdrückers von der Schaltwelle der Ausschaltvorrichtung der Seitengreiferöffnungskurven der ersten Ablegestelle betätigt wird. Damit wird eine einfache Kopplung der notwendig zusammengehörigen Bewegungen beim Wechsel der Ablegestelle erzielt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und-ist im folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen: Fig. l einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Ablage nach der Linie I-I in Fig. 2, teilweise schematisch, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig, 1, teilweise im Schnitt, Figg 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig, 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2, 5 5 einen Schritt nach de Linie V-V in Fig. 4.
- Die Ablage besteht im wesentlichen aus einem T--ransportkettensystem das zwei endlose Transportketten 1,1' aufweist Die Transportketten werden über die Umlenkräder 2,2' geführt und durch in Fig. 3 dargestellte Kettenführungen 3,3§ unterstützt Die Umlenkräder 2,2' sind fest mit ihrer gemeinsamen Achse 4 verbunden die an den Seitengestellen 5,5' der Ablage in an sich be}annten, nicht wetter dargestellten Spannlagern gelagert ist. Die Antriebsräder 6,6' der Transportketten 1,1' haben eine gemeinsame Welle 7, die über Zahnräder 8,9 von der vorgeschalteten ?cunststoffbeutelmaschine angetrieben und in deren Seitengestellen lo,lo' gelagert ist, ebenso wie der Bändertransport 11, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel für eine ordentliche Übergabe des Xunststoffbeutels von der Runstätoffbeutelmaschine an die Ablage vorrichtung sorgt Das Transportkettensystem ist mit Greifwerkzeugen lZa,12b versehen, die im einzelnen gpSter genau beschrieben werden.
- Unterhalb des Transportkettansystems sind zwei vorzugsweise aus mehreren Einzelbändern bestehende Stapelbildungsbänder 13,13' vorgesehen, die die fertig gebildeten Beutelstapel seitlich aus der Maschine herausführen. Der Antrieb erfolgt dabei von zwei Getriebemotoren 14a, 14b aus über die Zahnräder 15,16 auf die Walzen 17,17' des ansteigenden Bändertransportes 77,77' und damit über diese Bänder auch auf die Umlenkwalzen 18,18' der Stapelbildungsbänder 13t13s.
- Die Greifwerkzeuge 12a,12b bestehen, wie in Fig. 2 dargestellt ist, aus zwei Führungsplatten l9a,19b, die auf zwei, den beiden Transportketten 1,1' gemeinsamen und sich quer zur Transportrichtung zwischen ihnen erstreckenden Kettenbolzen 20 verschiebbar angeordnet sind. Die Führungsplatten 19a,19b werden mit je zwei Rollen 21 an den Zwischengestellen 22 und 23 geführt.
- Die Seitengreifer 24 (ganz links in Fig. 2) sind in den Führungsplatten 19a,l9b schwenkbar gelagert und werden durch Zugfedern 25 geschlossen. Das öffnen eines Seitengreifers 24 erfolgt durch das Auflaufen seiner Kurvenrolle 26 auf die öffnungskurven 27a,27b am Aufgabeende der Ablage, bzw. auf die öffnungskurven 28a,28b an der Übergabestelle zun ersten Stapelbildungsband 13.
- Das Zwischengestell 22 ist auf den zwischen den Seitengestellen 5,5! sich erstreckenden Traversen 29 verschiebbar gelagert.
- Die parallele Verschiebung erfolgt durch gleichzeitiges Verdrehen der beiden Gewindespindeln 30 in den mit dem Zwischengestell 22 Fest verbundenen Gewindemuttern 31 bei Betätigung des Handrads 32 und damit auch des die beiden Gewindespindeln 30 verbinden, formschlüssigen Zugorgangetriebes 33.
- fm Obertrumbereich der Transportketten l,lt befinden sich zwischen den beiden Zwischengestellen 22 und 23 Längsführungen 34 für die Beutel, die auf Querstäben 35 verschiebbar angeordnet sind. Das an der Quertraverse 36 befestigte leitblech 37 verhindert ein Umknicken des freien Beutelendes am umgelenkten Kuaststoffbeutel im Bereich der Umlenkachse 4. Der leitstab 38 und in Nebenfunktion auch die Ionisationsstäbe 39 und die Anschlagbleche 40 dienen tur Führung des abzulegenden Kunststoffbeutels, Die Anschlagbleche 40 sind an Querstäben 41 befestigt und führen den herabfallenden unststoffbeutel an seiner Vorderkante, so daß ein ordentlicher Beutelstapel entsteht.
- Dazu hilft auch die Aufhebung der elektrischen Auf ladung an dan ebzulegenden Kunststoffbeuteln durch die lonisationsstäbe 39, die mit gemeinsamen Haltern 42 ebenso wie der leitstab 38 und die Querstäbe 41 über Kreuzköpfe 43 auf Stangen 44 längsverschiebbar angeordnet sind und dadurch in die für den Ablegevorgang günstigste Lage gebracht werden können Die Kunststoffbeutel werden während des Ablegevorganges auf die Stapelbildungsbänder 13,13' durch taktmäßig schwingende Niederdrücker 45,45' auf ihre Unterlage gedrückt. Die gebogenen Niederdrücker 45,45' sind mittels der Kreuzköpfe 46 auf den Niederdrückerwellen 47 einstellbar angeordnet. Die Niederdrückerwellen 47 sind in den Kreuzköpfen 48 gelagert und an jeweils einem Ende mit den Zahnrädern 49 fest verbunde, die jeweils mit einer der Zahnstangen 50,51 kämmen.
- Die Kreuzköpfe 48 sind auf den Stangen 52 verschiebbar angeordnete die über Kreuzköpfe 53 mit den an dem Zwischengestell 23 bestigten Stangen 54 verbunden sind, so daß dadurch ein starrer Rahmen gebildet wird, in dessen Bereich die für den Ablegevorgang günstigste Lage der Niederdrücker 45,45' eingerichtet werden kann.
- Die Zahnstangen So, 51 werden mit Rollen 55 und in wyllndrischen Führungen 56 axial geführt und durch in Fig. 1 hintereinander liegende Zugfedern 57 über die Kurvenrollen 58 und den dazwischen befindlichen Schwinghebel 59 an den mit der Welle 7 verbundenen Nocken 60 angepreßt, von dem sie ihre hin- und hergehende Bewegung erhalten.
- Die Zahnstangen 50,51 sind mit je einem als Sperrstück wirkenden Ansatzbund 61 versehen und durch schaltbare Sperrklinken 62,62' in der in Fig. 1 linken Endstellung festauhalten und so von ihrem Nockenantrieb zu trennen. Dabei verharrt der jeweilige Niederdrücker 45,45' in seiner oberen Endlage, so daß der fertige Beutelstapel darunter stdrungsfrei abtransportiert werden kann, bzw. die abzulegenden Kunststoffbeutel am ersten Niederdrücker vorbei störungsfrei zur zweiten Ablegestelle gelangen können.
- Das Ausschalten des zweiten Niederdrückers 45' erfolgt bei Betätigung des Hubmagneten 63 durch einen Stromimpuls. Der Hubmagnet 63 bewirkt gegen Federzug über einen Hebel 64 auf die im Zwischengestell 23 gelagerte Welle 65 der Sperrklinke 62',die erforderliche Schwenkbewegung zum Anlegen an das Sperrstück 61 der Zahnstange 51.
- Das Ausschalten des ersten Niederdrückers 45 geschieht in gleicher Weise, jedoch erfolgt hierbei das Anlegen der Sperrklinke 62 an das Sperrstück 61 der Zahnstange 50 durch einen auf der Schaltwelle 66 befestigten Nocken 67.
- Die Schaltwelle 66 gehört zu einer elektromechanischen Schaltvorrichtung zum Ausschalten der Seitengreifer-ffnungskurven 28a,28b an der Ubergabestelle zum ersten Stapelbildungsband 13. Die Betätigung erfolgt durch einen Zählimpuls einer bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Zählvorrichtung, und ist anhand von Fig. 4 und Fig. 5 näher erläutert.
- Die Schaltvorrichtung besteht aus einem Drehfeldmagneten 68, der an dem-Seitengestell 5' angeflanscht ist und auf dessen Wellenzapfen ein Zahnrad 69 aufgekeilt ist, das mit dem Festrad 70 einer, eine Pendelbewegung ausführenden Schaltwelle 66 im Eingriff ist. Die Pendelbewegung der Schaltwelle 66 wird durch den Anschlag eines mit dem Zahnrad 69 verbundenen Anschlagstückes 71 an zwei ortsfesten, mit dem Seitengestell 5' verbundenen Anschlagbolzen 72 begrenzt.
- Die Pendelbewegungen der mit der Schaltwelle 66 über die beiden Kurvenrollenträger 73 verbundenen Kurvenrollen 74 erzeugen eine axiale Bewegung der von ihnen eingeschlossenen, in den Zwiachengestellen 22,23 mittels der Führungsbolzen 76 verschiebbar gelagerten Zylinderkurven 75a und 75b. Die FUhrungsbolzen übertragen diese Bewegung auf die an ihnen jeweils des jeweiligen Zwischengestelles 22,23 befestigten Seitengreiferöffnungskurven 28a und 28b.
- Durch die Vereinigung des Nockens 67 und der beiden Kurven rollenträger 73 auf der Schaltwelle 66 ist eine zuverlässige Kopplung der notwendigen Ausschaltvorgänge für den ersten Niederdrücker 45 und die Seitengreiferöffnungskurven 28a, 28b der ersten Ablegestelle gegeben.
Claims (15)
1. Ablagevorrichtung für Beutelmaschinen zum tierstellen von Kunststoffbeuteln
mit in Förderrichtung der Beutelmaschine vorauslaufender Schwelßnaht mit endlosen,
die Kunststoffbeutel in Greifwerkzeugen fördernden Transportketten, d a d u r zu
c h g e k e n n z e i c h n e t t daß die Kunststoffbeutel durch an den Transportketten
(1,1') angebrachte Seitengreifer (12a,t2b) übernommen und an einer von zwei unterhalb
der Transportketten-Untertrume vorgesehenen Stapelbildestellen {13,13*} abgelegt
werden, wobei die Beschickung der Stapelbildestellen jeweils nach Bildung eines
Beutelstapels mit abg*gthrter Stückzahl gewechselt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelbildestellen
als Stapelbildungsbänder (13,13') ausgebildet sind, die von der Ablegestelle aus
seitlich und auf Arbeitshöhe ansteigend aus der Maschine herausgeführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, eekennzeichnet dadurch, daß
die Seitengreifer (12a,12b) in den auf den den beiden Transportketten (1,1') gemeinsamen
Kettenbolzen (20) verschiebbaren und mit Rollen (21) an den Zwischengestellen (22,23)
geführten FUhrungsplatten (19a,19b) schwenkbar gelagert sind, von denen ein Zwischengestell
(22) verschiebbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das parallele
Verschieben des Zwischengestells (22) über mit einem formschlüssigen Zugorgangetriebe
(33) verbundene Gewindespindeln (30) erfolgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitengreifer (12a,12b) durch Kurvenstücke (27,28) gegen Federzug (25) geöffnet
werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die abzulegenden Kunststoffbeutel im Obertrumbereich der Transportketten (1,1')
übernommen und dort durch auf -zwischen den Zwischengestellen (22,23) sich erstreckenden
Querstäben (35) verschiebbare Längsführungen (34) unterstützt werden.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die abzulegenden Kunststoffbeutel im Bereich der Umlenkachse (4) durch ein muldenförmig
angeordnetes Leitblech (37) geführt werden.
8. Vorrichtung nach einem der AnsprUchel bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die abzulegenden Kunststoffbeutel unmittelbar vor den Ablegesteller, über sich
quer zur Laufrichtung erstreckende Leitstäbe (38,39) geführt werden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar vor der ersten Ablegestelle querverlaufende Ionisationsstäbe (39)
angebracht sind.
lo. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die abzulegenden Kunststoffbeutel beim Stapelvorgang durch je einen taktmäßig
schwingenden Niederdrücker (45,45') auf ihre Unterlage gedrückt werden, wobei mindestens
der in Förderrichtung erste Niederdrücker (45) ausschaltbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet, daß die
taktmäßige Schwingbewegung von einem auf der Antriebswelle (7) des Kettentransports
(1,1') sitzenden Nocken (60) über einen Hebel (59) kraftschlüssig auf durch Rollen
(55) abgestützte Zahnstangen (5o,5l) übertragen werden, die ihrerseits die mit ihnen
kämmenden Zahnräder (49) der iederdrückerwelien (47) in Drehschwingungen versetzen.
12. Vorrichtung nach Anspruch lo oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnstangen (50,51) der Niederdrücker als Sperrstücke (61) ausgebildet <;ind
und durch von außen betätigte Sperrklinken (62,62') von ihrem Nockenantrieb (60)
getrennt werden.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitengreiferöffnungskurven (28a,28b) der ersten Ablegestelle (13) bei Ablage
der Kunststoffbeutel an der zweiten Ablegestelle (13') mittels einer durch einen
Zählimpuls gesteuerten Schaltvorrichtung ausgeschaltet werden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
aus einem zwischen festen Anschlägen (72) pendelnden Drehfeldmagneten (68) besteht,
der über eine Zahnraduntersetzung (69,70) auf die mit zwei Kurvenrollenträgern (73)
versehenen Schaltwelle (66) wirkt, die über die mit den Führungsbolzen (76) fest
verbundenen Zylinderkurven (75a,75b) die Ausschaltbewegung der Seitengreiferöffnungskurven
(28a,28b) einleitet.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche lo bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrklinke (62) zum Ausschalten der Schwingbewegung des ersten rQiederdrückers
(45) von der Schaltwelle (66) der Ausschaltvorrichtung der Seitengreiferöffnungskurven
(28a,28b) der ersten Ablegestelle betätigt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712110151 DE2110151A1 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Ablage fur Kunststoffbeutelmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712110151 DE2110151A1 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Ablage fur Kunststoffbeutelmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2110151A1 true DE2110151A1 (de) | 1972-10-26 |
Family
ID=5800422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712110151 Pending DE2110151A1 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Ablage fur Kunststoffbeutelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2110151A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202004005723U1 (de) * | 2004-04-10 | 2005-08-18 | Ingenieurgesellschaft Röhrig GmbH | Anordnung zur Herstellung von Paketen bestehend aus einer Mehrzahl von Beuteln |
| WO2007020038A1 (de) * | 2005-08-16 | 2007-02-22 | Ingenieurgesellschaft Röhrig GmbH | Beutelstapelvorrichtung |
-
1971
- 1971-03-03 DE DE19712110151 patent/DE2110151A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202004005723U1 (de) * | 2004-04-10 | 2005-08-18 | Ingenieurgesellschaft Röhrig GmbH | Anordnung zur Herstellung von Paketen bestehend aus einer Mehrzahl von Beuteln |
| WO2007020038A1 (de) * | 2005-08-16 | 2007-02-22 | Ingenieurgesellschaft Röhrig GmbH | Beutelstapelvorrichtung |
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