DE1786046A1 - Verfahren zum Stapeln von Signaturen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Stapeln von Signaturen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des VerfahrensInfo
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Description
Anton Rudolph S t ο b b, H.D. 1, Pittstown, New Jersey,
ü. S. A.
"Verfahren zum Stapeln von Signaturen und Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens"
Für diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden
US-Anmeldung, Ser>No. 683,546, vom 16. November 1967 in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Stapeln von Signaturen. Nach dem bisher bekannten Stand der Technik wird ein Strom aus dachziegelartig
angeordneten Signaturen aus einer Druckerpresse oder einer Falz- oder sonstigen Maschine gebildet und einem
Aufnahme- oder Sammelkasten zugeführt, in welchem die Signaturen in einem in sich ausgerichteten Stapel angeordnet
werden. Die Verfahren und Vorrichtungen nach dem bisherigen
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Stande dei Technik betreffen gewöhnlich das Instellungbringen der Signaturen für ihren Einlauf in den Aufnahmeoder Sammelkasten. Normalerweise wird der Signaturenstrom
so in den Kasten hineingeleitet, dass die Signaturen angehalten oder au· ihren Strom herausgestreift und an der
Seite dea stromes gestapelt werden, an welcher sich die
™ Hinterkante und nicht die Vorderkante der Signaturen befindet, line Attsführungsforn dieser Bauart nach dea bisherigen Stande der Technik ist in der US-Patentschrift
2 841 394 beschrieben»
Ausserden betrifft und ist der bisherige Stand der Technik
auf das Verfahren und die Vorrichtung gerichtet, vm Signaturen in dachziegelartig übereinander angeordneter Lage
in einem Stron anzuordnen und dann den Stro* einer Aufnahmevorrichtung zuzuleiten, was jedoch dadurch erfolgt,
dass die Richtung des Stromes auf seinem Wege zu der Aufnahmevorrichtung geändert wird. Dies erfolgt gewöhnlich
um zu gewährleisten, dass die Signaturen, wie vorstehend erörtert, im Hinblick auf ihre-Hinter- und Vorderkanten in
der richtigen Lage in die Aufnahmevorrichtung hineinlaufen.
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Es erfolgt ausserdem um zu gewährleisten, dass eine Bodenfreiheit erhalten bleibt und dass die Vorrichtung
sowohl für das Auslegen der als auch für das Hantieren mit den gestapelten Signaturen insofern möglichst bequem
ist, als die Aufnahmevorrichtung dann für den Bedienenden
in passender Höhe angeordenet ist, ohne dass sich über
der aufnahmevorrichtung Einrichtungen befinden, die das
Herausnehmen des Stapels stören könnten. Eine Ausführungsform dieser Bauart nach dem bisherigen Stande der Technik
ist in der US-Patentschrift 3 188 082 beschrieben.
Etwas von weiterem Interesse nach dem bisherigen Stande der Technik ist in der US-Patentschrift 3 188 082 beschrieben,
die ausserdem ein die Signaturen erfassendes (engaging), umlaufendes Teil zeigt, welches die Hinterkanten
der Signaturen einzeln erfasst und bewegt. Diese Hinterkanten werden bei ihrem Einlauf in die Aufnahmevorrichtung
erfasst, wobei die sie erfassenden Mittel so angeordnet sind, dass sie das Abnehmen der Signaturen von
dem die Signaturen in die Aufnahmevorrichtung hineinleitenden
Förderer unterstützen. Das der Erfindung zugrundeliegende ■ "
zu lösende Problem und die Begrenzung des bisher bekannten
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Standes der Technik bestehen darin, dass der Signaturen-Strom
auf einer kontinuierlichen Bewegungsbahn so zu der Aufnahmevorrichtung geleitet wird, dass die ursprüngliche
Vorderkante der Signaturen die als erste und Vorderkante in die Aufnahmevorrichtung einlaufende ist. Bei vielen
Arten von Stapelvorrichtungen ist dies kein wirkliches
Problem und kann es eine zulässige (vertretbare) Praxis sein. Es gibt jedoch Fälle-, in welchen es erwünscht ist,
dass die ursprüngliche Hinterkante der in Stromform angeordneten Signaturen zu dem Zeitpunkt, da der Signaturenstrom
in die Aufnahmevorrichtung einläuft, die Vorderkante wird.
Das Umkehren der Signaturen in ihrer hintereinander angeordneten Lage auf ihrem Wege zu der Aufnahmevorrichtung ist
insbesondere dort von Bedeutung, wo die Signaturen in der ursprünglichen oder anfänglichen Lage in dem Strom an ihren
Hinterkanten gefalzt sind. In diesem Falle ist es erwünscht, die Signaturen in eine Lage zu bewegen, in welcher die gefalzte
ursprüngliche Hinterkante beim Einlaufen in die Aufnahmevorrichtung die Vorderkante wird. Dadurch lassen sich
die Signaturen in der Aufnahmevorrichtung als Stapel besser
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ausrichten und wird ausserdem das Rütteln des Stapels
erleichtert, da sich die gefalzten Kanten unten "befinden.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Signaturen-Stapelvorrichtung
mit Fördermitteln, um die Signaturen in dachziegelartig
angeordneter Lage zu stützen und sie, indem ^
die Hinterkanten der Signaturen mit dem Förderer in Berührung
kommen und ihre Vorderkanten über den Hinterkanten liegen, in ihrer seitlichen Richtung in einem Strom zu
bewegen. Angrenzend an die Fördermittel ist eine Aufnahme-Vorrichtung
angeordnet, um die Signaturen von den Fördermitteln abzuziehen und sie in der Aufnahmevorrichtung in
einem in sich ausgerichteten Stapel zu stapeln. Die Fördermittel bestehen aus einem ersten und einem zweiten Abschnitt, f
wobei in der Bewegungsbahn des Signaturenstromes eine Abfangvorrichtung
angeordnet ist, die zwischen den vorerwähnten Fördermittelabschnitten einwirkt, um die Signaturen
aus dem ersten Abschnitt aufzunehmen und sie in den zweiten
Abschnitt hineinzuleiten. Die Abfangvorrichtung besitzt einen Anschlag, der in der Bewegungsbahn der Vorderkanten
der Signaturen so angeordnet ist, dass die Vorderkanten
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gegen ihn in Anschlag kommen und so die Richtung der
Signaturen umgekehrt wird, damit die Vorderkanten auf dem zweiten Abschnitt der Fördermittel Hinterkanten werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung nach der
Erfindung ist in der einzigen Figur der Zeichnung in Seitenansicht schematisch dargestellt und wird im folgenden
beschrieben.
Die Signaturen 10 sind auf einem Förderband 11 in einander
überlappender oder dachziegelartig übereinanderliegender Lage angeordnet. Diese Signaturen 10 können aus einer
Druckerpresse, einer Falz- oder einer sonstigen Maschine ) kommen, die die Signaturen auf das sich in durch den
Pfeil 12 angedeuteter fiichtung bewegende Förderband fallen lässt. D.h., dass sich die Signaturen in dem in
diesem allgemein mit 13 bezeichneten ersten Abschnitt bei Betrachtung der Zeichnung nach links bewegen, wobei die
Druckerpresse, die Falzmaschine o.dgl. nicht dargestellt ist, Die dargestellten Signaturen 10 haben eine aus freien oder
ungefalzten Enden bestehende Vorderkante 14 und eine gefalzte Hinterkante 16. Das Förderband 11 wird um eine
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Holle 17 herum angetrieben, die auf einer Welle 18 drehbar
angebracht sein kann.
Ein weiterer Förderer oder ein Förderband 19 ist unter
dem Stromabschnitt 13 angeordnet und wird ebenfalls um die Rolle 17 oder eine ähnliche Rolle auf der Welle 18 angetrieben. Das Förderband 19 verläuft ferner um eine Rolle 21
herum, wobei ein Abschnitt 22 des Förderbandes 19 weiter um eine Rolle 23 herum verläuft, die auf einer Welle 24
drehbar angebracht ist, die ein Schwenkungspunkt und eine feststehende Welle bildet, um eine Aufnahmevorrichtung 26,
wie nachstehend noch, näher besehrieben, anzubringen. Dann
verläuft das Förderband 19 weiter durch einen Abschnitt 27
und um eine Rolle 28 auf einer Welle 29 herum und weiter um eine Rolle 31 auf einer Welle 32 und dann zurück, um
wieder über die Rolle 17 geführt zu werden.
Ein weiterer Abschnitt des Förderbandes 19 verläuft um eine Rolle 33j worauf von der Rolle 33 aus der Förderbandabschnitt
34- zu der Rolle 28 verläuft. Dies ermöglicht eine
Doppelung des Förderbandes 19 in seinem Abschnitt 22 an- .
grenzend an eine grosse Trommel 36, die eine Seite des mit
109846/0072 bad
37 bezeichneten zweiten Abschnitts des Signaturenstromes stützt bzw. trägt.
Die Trommel 36 ist auf einer Welle 38 drehbar angebracht und trägt einen Riemen 39, der um eine auf einer Welle 42 \
drehbar angebrachte Rolle 41 verläuft.
Schließlich ist eine untere Rolle 43 auf einer von einem Arm 46 gehaltenen Welle 44 drehbar angebracht. Zwischen
den Rollen 43 und 23 verläuft ein förderband 47, welches
den Signaturenstrom nach- unten in die Aufnahmevorrichtung
oder den Aufnahmekasten 26 hineintragt. Tatsächlich besteht der Aufnahmekasten 26 aus einem Boden 48, der sich über das
Trumm 49 des Förderbandes 47 erstreckt, um die Vorderkanten der Signaturen abzufangen und sie aus ihrem Strom und ihrer
dachziegelartig angeordneten Lage herauszuziehen und zu bewirken, dass sie sich an dem Boden 48 in zueinander ausgerichteter
Lage stapeln.
Zum Antrieb der Fötdermittel oder -bäbder 11, 19 und 47
können die verschiedensten üblichen Mittel verwendet werden.
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Sin angezeigtes Mittel ist ein Motor 51 , der eine Rolle 52
antreibt, über die eine Antriebskette 53 verläuft, die
zu einer Rolle 54 führt zum Antrieb der Welle 29, so dass folglich, die Rolle 28 in Drehbewegung versetzt wird.
Gemass der Darstellung wird eine weitere Rolle 56 durch
den Motor 51 angetrieben, wobei sie eine zu einer Rolle 58 und zu der Rolle 23 führende Kette 57 trägt. Durch Antröfb
der Rolle 23 wird das Band 47 in der Richtung angetrieben,
die erforderlich ist, um den Bandabschnitt 49 abwärts zu bewegen, damit die Signaturen 10, wie vorstehend erörtert,
in den Aufnahmekasten 26 hineinbewegt werden.
Ausserdem verläuft eine Antriebskette von der Rolle 58
aus durch einen Kettenabschnitt 59, der teilweise um die Trommel 36 herumgelegt oder herumgezogen wird, um sie an- |
zutreiben. Der Kettenabschnitt 59 verläuft weiter um die Rolle 23 herum, um sie, wie vorstehend erörtert, anzutreiben.
Somit dreht sich die Trommel 36 selbstverständlich in Richtung des mit A bezeichneten Pfeiles und bringt sie
den Abschnitt 37 des Signaturenstromes wie gewünscht nach unten und in die Aufnahmevorrichtung 26 hinein.
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G-emäss der Zeichnung sind auf den Wellen 63 und 18 zwei
Kniehebel 61 bzw. 62 angeordnet, von welchen je ein Arm die Rolle 33 bzw. die Rolle 31 tragt. Der jeweilige andere
Arm der Kniehebel 61 und 62 ist verstellbar zwecks Einstellung der Spannung der über die Rollen 31 bzw. 33 verlaufenden
Fördermittel oder -bänder. Dazu verstellt eine Einstellschraube 64 den Kniehebelarm 66, während sich zwischen
den Kniehebeln 61 und 62 eine Zugfeder 67 erstreckt, um
auch den Kniehebel 62 in eine eingestellte Lage zu bringen.
Gemäss der Darstellung wird die Aufnahmevorrichtung 26 durch Bewegen des Armes 46 um seinen Schwenkungspunkt 24 in
Schwingbewegung versetzt. Dazu ist das Gestänge 67 und 68 in passender Weise an einem feststehenden Zapfen 69 angebracht.
Eine an den Arm 68 angeschlossene Stange verläuft nach oben zu einem Exzenter 72, der in passender Weise
in Drehbewegung versetzt wird, um der Stange in im wesentlichen senkrechter Richtung eine hin- und hergehendev
axiale Verstellung zu vermitteln. Diese Verstellung bewirkt eine Schwenkbewegung des Armes 68, der seinerseits einen
Arm 73 verschwenkt, der wiederum das Glied 67 so bewegt,
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dass die Signaturen 10 in der Aufnahmevorrichtung 26
gerüttelt oder in Schwingbewegung versetzt werden.
Das wesentliche Merkmal des vorstehend beschriebenen
Verfahrens und der Vorrichtung zu seiner Durchführung besteht darin, dass die Signaturen 10 durch ihren an-
fänglichen Stromabschnitt 13 bewegt und hintereinander
so umgekehrt werden, dass ihre Vorderkanten 14 in der
ursprünglichen lage beim Einlaufen der Signaturen in den
Kasten 26 die Hinterkanten werden. Dazu ist in der Bewegungsbahn des Signaturenstromes in dem Abschnitt 13
ein Anschlag 74 angeordnet, gegen den die Vorderkanten
der Signaturen in Anschlag kommen., Dies bewirkt, dass dme Signaturen in umgekehrter Lage auf die fördermittel oder λ
-trommel 36 herabfallen, so dass nunmehr die gefalzten
Kanten 16 die Vorderkanten sind, wenn sich die Signaturen
in ihrem Stromabschnitt 37 um die Trommel herum bewegen. Um die Signaturen 10 bei ihrem Anhalten und Umkehren ihrer
Strömungsrichtung zu führen, sind Führungsmittel 76 vorgesehen.
Ausserdem hat die Holle 21 gemäss der Darstellung in der Zeichnung Vorsprünge oder Stachel 77» die die Hinter-
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kanten oder gefalzten Kanten 16 der Signaturen 10 erfassen und sie aus ihrem anfänglichen Stromabschnitt 13 nach
unten bewegen und mit dem, wie gezeigt, teilweise um die Trommel 36 herum verlaufenden Förderbandabschnitt 22 und
einer Seite des Stromabschnitts 37 i-n Berührung bringen.
Dazu ist die Rolle 21 auf einer Welle 78 so angebracht, dass
sie sich in Richtung des Pfeiles B dreht, um den Signaturenstrom 13 fortzubewegen und auch die gefalzten Signaturenenden
oder -kanten 16 wie vorstehend erörtert zu erfassen..
Der Anschlag 74 lässt sich entlang der unterhalb der Höhe des Förderbandes 19 angeordneten Führung oder Abfangvorrichtung
76 mit Hilfe der Einstellschraube 75 einstellen, so dass er sich verschiedenen Signaturenlängen anpassen
lässt. Die Bedeutung der Umkehrung der Bewegungsrichtung der Signaturen 10 besteht darin, dass infolgedessen die
Signaturen mit den gefalzten Kanten 16 voran in di£
Aufnahmevorrichtung 26 einlaufen, was die bequemste Möglichkeit zum Ausrichten der Signaturen ist. Dies ist besonders
dort von Bedeutung, wo die Kanten 14 der Signaturen,
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wie bei 84 gezeigt, ungleich sind. Solche ungleichen Längen der Blätter der Signaturen, sind zum Verarbeiten
der Signaturen erwünscht, beispielsweise zum Erfassen
.des längeren Blattes zwecks Öffnens der Signatur, um sie
in der Binderei mit anderen Signaturen zusammenzufügen.
Sine solche ungleiche Länge (der einzelnen Blätter der ♦ f
Signatur) ist beim Stapeln in dem Kasten 26 jedoch nicht erwünscht, so dass die Signaturen umgekehrt werden.
Das Verfahren und die Vorrichtung zum Umkehren der
Signaturen sind im Vorstehenden beide beschrieben.
In jedem Falle, d§ Signaturen, und zwar selbst solche
mit Blättern von gleicher Länge, gestapelt werden sollen,
ist ihr Umkehren erwünscht. Ausserdem beträgt die Geschwindigkeit
des Hin- und Herbewegens des Aufnahmekastens das Ein- bis Zweifache der Fallgeschwindigkeit des Stapels
Gemäss der Darstellung ist der Stapel nach oben schräggestellt,
so dass die untere Signatur durch eine Wand 81 · des Aufnahmekastens 26 berührt wird. Das Glied 67 ist mit
Hilfe eines Zapfens 82 an die Wand 81 angelenkt. Ausserdem
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ist die Welle 69 eine um ihre Achse schwenkbare Schwenkwelle zur Herbeiführung der vorstehend beschriebenen
Rüttelbewegung. Auf diese Weise kann der Stapel nicht in eine Ruhestellung oder in dauernde Berührung mit der
Wand 81 fallen.
Die führung 76 ist um einen Halterungsstift 83 schwenkbar, um, wie gezeigt, nach Bedarf vorzugsweise nach unten
schräggestellt zu werden. Dadurch können die Signaturen 10
an ihren gefalzten Kanten durch die Trommel 36 und die Stacheln 77 erfasst werden zu ihrer Überleitung in den
vorstehend beschriebenen zweiten Abschnitt des Signaturenstromes.
Die Stachelrolle 41 kann die mit 84 bezeichneten oberen Kanten der einzelnen Signaturen in dem Aufnahmekasten 26
erfassen, um sie bei Betrachtung der Zeichnung nach links
zu bewegen und somit den Eingang in den Aufnahmekasten für
die nachfolgenden Signaturen freizumachen. Dabei erfassen die an der Walze 41 vorhandenen Stacheln oder Borsten 86
die Kanten 84 der einzelnen Blätter der Signaturen, um sie
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in dargestellter Weise nach links und von dem Eingang
des Aufnahmekastens fortzubewegen.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Stapeln von
Signaturen mittels Verwendung von Mitteln und eSnes Verfahrens, um Signaturen in einem Strom zu befördern
und sie dann in ihrer hintereinander angeordneten lage so umzukehren, dass die ursprüngliche Hinterkante die
Vorderkante wird. Der umgekehrte Signaturenstrom wird einer
Aufnahmevorrichtung zugeführt, in welcher die Signaturen in zueinander ausgerichteter, sich deckender lage gestapelt
werden, und die Aufnahmevorrichtung gerüttelt wird zur endgültigen Ausrichtung der Signaturen in dem Stapel.
Patentansprüche:
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Claims (12)
- Patentansprüche:My Signaturen-Stapelvorriehtung mit die Signaturen in dachfciegelartig angeordneter Lage stützenden Fördermitteln, wobei die Hinterkanten der Signaturen mit dem Förderer in Berührung kommen und ihre Vorderkanten über den Hinterkanten liegen, um sich in ihrer seitlichen Richtung in einem Strom zu bewegen, und wobei angrenzend an die Fördermittel eine die Signaturen von den Fördermitteln abzuziehende, sie in der Aufnahmevorrichtung in einem in sich ausgerichteten Stapel anordnende Aufnahmevorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel aus einem ersten Ab- - schnitt.- (19) und einem zweiten Abschnitt (22) bestehen, wobei in der Bewegungsbahn des Signaturenstromes eine zwischen den Fördermittelabschnitten (19, 22) einwirkende, die Signaturen aus dem ersten Abschnitt (19) aufzunehmende und sie. in de# zweiten Abschnitt (22) hineinzuleitende Abfangvorrichtung (74, 76) angeordnet ist, und wobei die Abfangvorrichtung einen Anschlag (74) besitzt, der in der Bewegungsbahn der Vorderkanten (14)1098A6/0G7?der Signaturen so angeordnet ist, dass die Vorderkanten gegen ihn in Anschlag kommen, so dass die Richtung der Signaturen umkehrbar ist, damit die Vorderkanten auf dem zweiten Abschnitt der Fördermittel Hinterkanten werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (22) unter dem ersten Abschnitt ™ (19) und die Abfangvorrichtung (74, 76) über dem zweiten Abschnitt zu den beiden Abschnitten in einer solchen lage angeordnet ist, dass die Signaturen (10) mit zu ihrer Lage auf dem ersten Abschnitt gegeneinander vertauschten Vorder- (H) und Hinterkanten (16) auf den zweiten Abschnitt fallen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch,gekennzeichnet, dass die Abschnitte (19, 22) zueinander in einem Winkel angeordnet sind und zwischen sich eine Verbindung aufweisen, wobei an dieser Verbindung Bin Teil (21) zugeordnet ist, das Mittel (77) besitzt, die sich gegen die Hinterkanten (16) anlegen und sie so auf den zweiten Abschnitt (22) leiten, dass sie Vorderkanten werden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass109848/0072der erste Abschnitt (19) ein Abgabeende aufweist, von welchem aus die Signaturen der Abfangvorrichtung in einem Strom zugeführt werden, wobei an diesem Abgabeende eine Walze (21) angeordnet ist, die Borsten oder Stacheln (77) besitzt, um die Hinterkanten zu erfassen und sie aus dem Signaturenstrom heraus so auf den zweiten Abschnitt (22) zu bewegen, dass sie Vorderkanten werden.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Anschlag (74) entlang der Bewegungsbahn des Signaturenstromes verstellen lässt zur Anpassung an verschiedene Längen der Signaturen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass fe der erste Abschnitt (19) so angeordnet ist, dass er den Signaturenstrom am unteren Ende des ersten Abschnitts in horizontaler Richtung bewegt, wobei der Anschlag in horizontalem Abstand von dem ersten Abschnitt angeordnet ist, um die seitliche Bewegung der Signaturen zu unterbrechen und ihr Herabfallen herbeizuführen, während der zweite Abschnitt (22) unterhalb des sich in horizontaler Richtung bewegenden Signaturenstromes angeordnet ist,109846/0072um die herabfallenden Signaturen in zu dem ersten Abschnitt umgekehrt (interchanged) hintereinander angeordneter Lage aufzufangen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen schwenkbaren Halter* (24) für die Aufnahmevorrichtung, hin- und herschwingende, mit dem schwenkbaren Halter wirksam verbundene Mittel (67-73) um die Aufnahmevorrichtung zwecks Schütteins des Stapels in Schwingbewegung zu versetzen, wobei die fördermittel (19, 22) Bänder (47) enthalten, die um eine auf der Achse des Schwenkungspunktes drehbar angebrachte Rolle (23) und am Einlauf des umgekehrten Signaturenstromes in die Aufnahmevorrichtung hinein verlaufen,
- 8. Verfahren zum Stapeln von Signaturen, bei welchem die Signaturen mittels einer Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7 in einem Strom dachziegelartig angeordnet und seitlich bewegt, die Signaturen in ihrer Strömungsbewegung angehalten und dabei in einem in sich ausgerichteten Stapel gestapelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaturen (TO) in ihrer hintereinanderliegenden Lage in dem. Strom umgekehrt und so in den Stapel hineingeleitet werden. ,109846/007?dass die vor dem Umkehren ursprüngliche Hinterkante (16) der Signaturen beim Einlaufen in den Stapel die Vorderkante wird.
- 9« Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dassdie Hinterkanten (16) der Signaturen (10) zu dem Zeitpunkt, da die Signaturen in ihrer Strömungsbewegung angehalten W werden, erfasst werden, worauf die jeweilige Hinterkante in eine solche Lage gebracht wird, dass sie (nunmehr) die Vorderkante ist, worauf die Signaturen in den Stapel hineingeleitet' werden, indem die ursprüngliche Hinterkante beim Einlauf in den Stapel die Vorderkante (der Signatur) bildet.
- 10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaturen in ihrer Strömungsbewegung dadurch umgekehrt werden, dass beim Umkehrvorgang der Signaturen die ursprünglichen Vorderkanten (14) angehalten werden, worauf die Signaturen aus ihrer ursprünglichen Strömungsrichtung nach rückwärts geführt und nach ihrem Anhalten in umge- kehrt er hiiitereinanderlxegender lage in den Stapel hineingeleitet werden.- 21 109848/0072
- 11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaturen gefalzt sind und ihre FalZ^anten(16) anfänglich hinten liegen, wobei die den Falzkanten gegenüberliegenden Kanten (14) der Signaturen als ungefalzte freie Kanten ausgebildet sind.
- 12. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapel zu dem Einlauf der Signaturen in den Stapel
schräg angeordnet und in dieser Schräglage nach oben
mit einer Greschwindigkeit gerüttelt wird, die höher als die Fallgeschwindigkeit des Stapels ist.109846A0072Leerseite
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1968
- 1968-05-27 GB GB25170/68A patent/GB1210448A/en not_active Expired
- 1968-06-12 FR FR1572606D patent/FR1572606A/fr not_active Expired
- 1968-08-09 DE DE19681786046 patent/DE1786046A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1572606A (de) | 1969-06-27 |
| GB1210448A (en) | 1970-10-28 |
| US3501139A (en) | 1970-03-17 |
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