DE60105549T2 - Vorrichtung zum repositionieren von produkten während beibehaltung der vorwärtsgeschwindigkeit - Google Patents
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Eine solche Vorrichtung ist aus der EP-A-0 769 459 bekannt. Diese Veröffentlichung offenbart eine Vorrichtung, in welcher Waren, insbesondere Seifenstücke, ordentlich in vorbestimmten Abständen von einem ersten Förderer zugeführt, sodann von einer Warenüberführungsvorrichtung von dem ersten Förderer aufgenommen und reorientiert und schließlich in einem festen Muster auf einem zweiten Förderer abgesetzt werden. Bei der bekannten Vorrichtung können die Waren nur zwei Orientierungen einnehmen. Die erste Orientierung ist durch gradzahlige Klemmeinheiten und die zweite Orientierung durch ungradzahlige Klemmeinheiten der Warenüberführungsvorrichtung bestimmt. Die Warenüberführungsvorrichtung umfasst einen Förderer, der unmittelbar die Klemmelemente zum Klemmen der handzuhabenden Waren trägt. Als Folgen des Umstandes, dass nur zwei Positionen/Orientierungen möglich sind, ist die Anordnung der Waren in mehr als zwei Spuren nicht möglich.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung, mit deren Hilfe ein kontinuierlicher Strom von Produkten, die durch den ersten Förderer in gleichbleibenden Abständen und gleichbleibender Orientierung angeliefert werden, über mehrere Spuren verteilt werden kann, die auf dem zweiten Förderer einander benachbart vorgesehen sind, ohne dass die Waren dabei eine merkliche Veränderung der Vorwärtsgeschwindigkeit erfahren.
- Hierzu ist die Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 charakterisiert.
- Eine derartige Vorrichtung gestattet es, mit hoher Fördergeschwindigkeit angelieferte Waren auf einem zweiten Förderer in einer gewünschten Position in Querrichtung ohne merkliche Geschwindigkeitsänderung abzusetzen. Entsprechend brauchen die Waren nicht angehalten zu werden, um anschließend in Querrichtung verschoben zu werden, was einen Flaschenhals in der Durchsatzkapazität der Vorrichtung darstel len würde. Außerdem können als Ergebnis der Aufrechterhaltung der Vorwärtsgeschwindigkeit zerbrechliche Waren ohne ein Schadensrisiko in ihrer Position verändert werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist daher besonders geeignet, einen kontinuierlichen Strom zerbrechlicher Waren neu zu ordnen, beispielsweise Eierkartons.
- Was damit, dass die Waren durch einen Greifer aufgenommen und dann in Querrichtung versetzt werden, erreicht ist, ist, dass die Waren keine Reibung erfahren, indem sie beispielsweise über eine tragende Fläche verschoben werden. Reibungskräfte könnten die Waren tatsächlich beschädigen, besonders wenn diese Waren beispielsweise durch zerbrechliche Verpackungen wie mit Eiern gefüllte Eierkartons gebildet sind.
- Musterbildende Vorrichtungen, in denen die Waren verschoben werden, während sie auf einer Transportfläche getragen werden, sind beispielsweise aus der US-A-3 809 254 und der US-A-3 627 103 bekannt.
- Wenn die Kartons in der Draufsicht nicht symmetrisch sondern beispielsweise rechteckig sind, ist es nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bei einer Musterbildungseinrichtung mit Orientierungsmitteln vorzusehen, dass die Ware zwischen der Aufnahme und dem Absetzen um eine vertikale Achse gedreht wird, so dass die Orientierung der Ware geändert werden kann.
- In einer derartigen Vorrichtung können die Waren daher auf dem zweiten Förderer nicht nur in in Querrichtung verschiedenen Positionen abgesetzt werden, sondern auch beispielsweise um 90° gedreht werden, so dass die Waren auf dem zweiten Förderer mit unterschiedlichen Positionen in Querrichtung und unterschiedlichen Orientierungen abgesetzt werden. Wenn stromabwärts auf dem zweiten Förderer ein Aufhalteelement zum vorübergehenden Aufhalten der angelieferten Waren angeordnet ist, kann auf diese Weise ein Warenmuster geschaffen werden, welches beispielsweise in eine Umverpackung wie eine Kiste, eine Box oder dergleichen eingebracht werden kann.
- Weitere Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben und werden an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung weiter erklärt.
-
1 zeigt eine Schnittansicht nach der Linie I-I in2 eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung; -
2 zeigt eine Seitenansicht des in1 dargestellten Ausführungsbeispiels; -
3 zeigt eine schematische, teilweise aufgeschnittene perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung; -
4 zeigt eine3 ähnliche Ansicht, in der weitere Teile weggelassen sind; und -
5 zeigt perspektivisch eine Einzelheit der Greifer, die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt werden. - Das dargestellte Ausführungsbeispiel umfasst einen ersten Förderer
1 und einen zweiten Förderer2 . Der erste und zweite Förderer1 ,2 sind auf einer Linie angeordnet und haben die gleiche Förderrichtung T und im Betrieb im wesentlichen die gleiche Fördergeschwindigkeit. Zwischen dem ersten und dem zweiten Förderer ist ein Musterformer3 angeordnet, der die von dem ersten Förderer1 angelieferten Waren P aufnimmt und unter Beibehaltung der Geschwindigkeit in Förderrichtung auf dem zweiten Förderer2 absetzt. Der Musterformer3 umfasst Steuermittel4 ,5 ,6 ,7 , mittels dessen eine Ware in eine Richtung quer zur Förderrichtung zwischen der Aufnahme und dem Absetzen versetzbar ist. - Der Musterformer ist darüber hinaus mit Orientierungsmitteln
8 ,9 zum Verdrehen jeder Ware P um eine vertikale Achse zwischen dem Aufnehmen und Absetzen versehen, so dass die Orientierung der Ware P geändert werden kann. Der Musterformer3 des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist mit zwei endlosen Förderelementen10 ,11 ausgerüstet, die in einem Abstand voneinander angeordnet sind und die jeweils über zwei drehbare Umlenkräder12 ,13 ;14 ,15 laufen und sich in Förderrichtung T erstrecken. Die endlosen Förderelemente10 ,11 können beispielsweise als Förderketten aus gebildet sein, in welchem Fall die Umlenkräder12 –15 Kettenräder sind. Der Einsatz von Fördergurten und Gurtrollen ist eine weitere Möglichkeit. Die stromaufwärts gelegenen Umlenkräder12 ,14 sind über dem Abgabeende des ersten Förderers1 angeordnet. Die stromabwärts gelegenen Umlenkräder13 ,15 sind oberhalb des Zuführendes des zweiten Förderers2 angeordnet. Die Fördergeschwindigkeit der endlosen Förderelemente10 ,11 entspricht im Betrieb im wesentlichen der Fördergeschwindigkeit des ersten und zweiten Förderers1 ,2 . Die endlosen Förderelemente1 ,2 sind in regelmäßigen Abständen durch Führungselemente16 miteinander verbunden, die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Paare von Führungsstangen16 ausgebildet sind. Die Führungsstangen16 erstrecken sich quer zur Förderrichtung T. Auf jedem Paar von Führungsstangen16 ist ein entlang dem jeweiligen Führungselement16 verschiebbarer Greifer17 angebracht. Die Greifer17 sind jeweils mit zwei Greiferblättern18 ausgerüstet, die eine offene Position und eine geschlossene Position einnehmen können. In der geschlossenen Position können die Greiferblätter18 eine Ware P tragen. Der Greifer17 ist im Einzelnen in5 dargestellt. - Die Steuerungsmittel zur Verschiebung einer Ware in eine Richtung quer zur Förderrichtung T zwischen der Aufnahme und dem Absetzen sind dazu eingerichtet, die Greifer entlang der Führungselemente
16 zu verschieben. Die in4 deutlich erkennbaren Steuerungsmittel umfassen eine erste Steuerungsbahn4 ,5 ,6 die einen Einlaufteil4 mit einer festen Einlaufposition, einen Auslaufteil5 mit einer in Querrichtung veränderbaren Position und einen Verbindungsteil5 umfasst, der den Einlaufteil4 mit dem Auslaufteil6 verbindet und um eine vertikale Achse verschwenkbar ist, die nahe dem stromabwärts gelegenen Ende des Einlaufteils4 angeordnet ist. Die Steuerungsmittel umfassen ferner eine Steuerungsnocke7 auf jedem Greifer17 . Während der Bewegung des jeweiligen Greifers17 tritt die Steuerungsnocke7 in die erste Steuerungsbahn4 ,5 ,6 ein und greift in diese ein, so dass der Greifer17 der Steuerungsbahn4 ,5 ,6 folgt. - Die Orientierungsmittel
8 ,9 umfassen eine zweite Steuerungsbahn8 , die in1 dargestellt ist und sich entlang der ersten Steuerungsbahn4 ,5 ,6 bzw. insbesondere entlang des Verbindungsteils5 derselben erstreckt. Die zweite Steuerungsbahn8 kann eine erste Position einnehmen, in der sie im wesentlichen parallel zu dem Verbindungsteil der ersten Steuerungsbahn verläuft. In einer zweiten Position erstreckt sich die zweite Steuerungsbahn8 leicht schräg zu dem Verbindungsteil5 der ersten Steuerungsbahn. Die Orientierungsmittel umfassen ferner eine Orientierungsnocke9 auf jedem Greifer17 , die während der Bewegung des Greifers in die zweite Steuerungsbahn8 eintritt und an dieser angreift, so dass der Greifer in der ersten Stellung der zweiten Steuerungsbahn8 seine ursprüngliche Orientierung beibehält und in der zweiten Position der zweiten Steuerungsbahn8 um einen besonderen Winkel um die erwähnte vertikale Achse gedreht wird. In der in1 wiedergegebenen Draufsicht befindet sich die zweite Steuerungsbahn8 in der zweiten Position. Das Ergebnis ist, dass die Greifer sich um einen Winkel von ungefähr 90° drehen, so dass die rechteckigen Waren P auf dem zweiten Förderer2 abgesetzt werden können, während sie in der Längsrichtung und in der Querrichtung orientiert sind. Die ersten und die zweiten Steuerungsbahnen4 –6 bzw.8 sind unmittelbar oberhalb der Führungselemente angeordnet, die die unteren Teile der endlosen Förderelemente10 ,11 miteinander verbinden. Die Greifer17 greifen daher an diesen ersten und zweiten Steuerungsbahnen während der Förderung in die Förderrichtung T an. Auf dem Rückweg der Greifer17 müssen diese wieder in dieselbe Position zurückgebracht werden, in der sie zur Aufnahme der nächsten Ware von dem ersten Förderer bereit sind. Zu diesem Zweck sind oberhalb der Führungselemente16 , die die oberen Teile der endlosen Förderelemente10 ,11 miteinander verbinden, zwei dritte Steuerungsbahnen19 ,20 angeordnet, die zusammen eine trichterförmige Konstruktion darstellen und zum Zusammenwirken mit dem ersten Steuerungsnocken7 jedes Greifers17 ausgebildet sind in welchem sich die Greifer17 entgegen der Förderrichtung T bewegen. Am Ende der trichterartigen Konstruktion19 ,20 ist eine Dreheinrichtung21 vorhanden, mittels derer alle Greifer17 in die gleiche Orientierung bringbar sind. Eine derartige Drehvorrichtung21 kann beispielsweise als eine Steuerungsbahn21 ausgebildet sein, die an dem Orientierungsnocken9 jedes Greifers angreift, wenn der Greifer17 seine Steuerungsbahn21 passiert. So können beispielsweise die in Längsrichtung orientierten Greifer sämtlich in die Querrichtung orientiert werden, während die schon in die Querrichtung orientierten Greifer bleiben wie sie sind. - Die Vorrichtung ist weiterhin mit Schließmitteln
22 ,23 zum Schließen der Greifer17 nahe dem Abgabeende des ersten Förderers1 und mit Öffnungsmitteln23 ,24 zum Öffnen der Greifer17 nahe dem Zuführende des zweiten Förderers2 ausgerüstet. Die Schließmittel22 ,23 umfassen einen Greifernocken23 (siehe5 ) an jedem Greifer und eine Schließkurve22 (siehe1 ) nahe dem Einlaufteil der ersten Steuerungsbahn4 . Die Schließkurve22 wirkt mit dem Greifernocken23 derart zusammen, dass beim Passieren der Schließerkurve22 der Greifernocken23 betätigt wird, wodurch der Greifer17 geschlossen wird. Die Öffnungsmittel23 ,24 umfassen den gleichen Greifernocken23 an jedem Greifer17 und einer Öffnungskurve24 , die nahe dem Auslaufteil6 der ersten Steuerungskurve4 ,5 ,6 angeordnet ist und mit dem Greifernocken23 zusammen wirken kann. Dieses Zusammenwirken erfolgt derart, dass beim Passieren der Öffnungskurve24 der Greifernocken23 betätigt wird, wodurch der Greifer17 geöffnet wird. - Der Auslaufteil
6 ist beispielsweise (wie in4 klar erkennbar) auf einer Querführung31 angeordnet und mit einem Antrieb25 verbunden, der die Position des Auslaufteils6 entlang der Querführung steuert. Der Verbindungsteil5 ist mit dem Auslaufteil6 schwenkbar verbunden und folgt daher der Bewegung des Auslaufteils6 in der Querrichtung. Der Antrieb25 kann beispielsweise als Servomotor, als elektrischer Motor oder als pneumatischer Zylinder ausgebildet sein. - In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Querführung
31 aus zwei Querstangen31 gebildet, an denen ein Block32 angebracht ist. Mit dem Block32 ist ein Zahnriemen33 verbunden, der durch den Servomotor25 antreibbar ist. Auf diese Weise kann jede Position in Querrichtung verwirklicht werden. - Um sicherzustellen, dass die Greifer eine nach unter gerichtete Position beibehalten, sind nahe den Umlenkrädern
12 –15 Kurvenscheiben26 –29 angeordnet. Die Führungselemente16 sind mit den endlosen Förderelementen10 ,11 drehbar verbunden. Jedes Förderelement16 ist an seinem Ende mit einem Folgenocken30 versehen, der beim Passieren der Umlenkräder12 –15 an den Kurvenscheiben26 –29 angreift. Dadurch ändert sich die Drehstellung der Führungselemente16 relativ zu den endlosen Führungselementen10 ,11 derart, dass die Greifer17 ihre nach unten gerichtete Positi on beibehalten. Es sei bemerkt, dass eine solche Ausbildung nicht vorhanden sein muss und dass die Greifer bei ihrem Rückweg auch umschwenken können. -
5 ist eine perspektivische Ansicht des Greifers17 , aus der deutlich der Steuerungsnocken7 , der Orientierungsnocken9 und der Greifernocken23 zum Öffnen und Schließen der Greiferblätter18 erkennbar ist. - Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
- Die Waren P werden auf dem ersten Förderer
1 mit einem geeigneten Teilungsabstand angeliefert, so dass sie durch einen Greifer17 aufgenommen werden können. Der Greifer17 folgt in einer kreisförmigen Bewegung dem Radius der Umlenkräder12 ,14 in einer nach unten verlaufenden Bewegung. Am niedrigsten Punkt befindet sich der Greifer17 genau oberhalb des Produktes P. Danach dreht der Greifer17 durch den Steuernocken7 in den Einlaufteil4 der Steuerungsbahn4 ,5 ,6 ein. Nahe bei dem Einlaufteil ist die Schließkurve22 angeordnet, an der sich der Greifernocken23 entlangbewegt, so dass die Greiferblätter18 des Greifers17 geschlossen werden. Der Greifer17 trägt nunmehr die Ware P. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung kommt die Ware P von dem ersten Förder1 frei, und es tritt der Steuerungsnocken7 in den Verbindungsteil5 der Steuerungsbahn4 ,5 ,6 ein. Je nach dem zu formenden Muster ist die Steuerungsbahn4 ,5 ,6 in eine bestimmte Position gebracht worden. Der Steuerungsnocken7 folgt der Steuerungsbahn4 ,5 ,6 und infolge dessen bewegt sich der Greifer entlang den Führungselementen16 in der Querrichtung. Während der Bewegung tritt der Orientierungsnocken9 des Greifers17 in die zweite Steuerungsbahn8 ein. Je nach der Position der zweiten Steuerungsbahn8 führt der Greifer17 eine Vierteldrehung um die Vertikalachse aus oder behält die ursprüngliche Position bei. Am Ende des Verbindungsteils5 tritt der Steuerungsnocken7 in den Auslaufteil6 ein, in dessen Nähe die Öffnungskurve24 angeordnet ist. Der Greifernocken23 passiert die Öffnungskurve24 , so dass die Greiferblätter18 geöffnet werden und die Ware von dem Greifer17 freigegeben wird. In der Zwischenzeit ist der Greifer17 oberhalb des zweiten Förderers2 angelangt und wird die Ware P daher auf dem zweiten Förderer2 abgesetzt. Da der zweite Förderer2 im wesentlichen die gleiche Vorwärtsgeschwindigkeit wie der Greifer17 aufweist kollidieren die Greiferblätter18 des Greifers17 bei der Aufwärtsbewegung des Greifers17 entlang des durch die Umlenkräder13 und15 gebildeten kreisförmigen Weges nicht mit der Ware P. Auf dem Rückweg müssen die verschiedenen Greifer17 , da sie auf den Führungselementen16 in verschiedenen Positionen in Querrichtung sich befinden, zu einem zentralen Punkt auf den Führungselementen16 zurückbewegt werden, um die Greifer wieder auf einer Linie mit dem ersten Förderer1 auszurichten. Der Steuerungsnocken7 greift daher auf dem Rückweg in eine der beiden dritten Steuerungsbahnen19 ,20 ein, die zusammen die trichterförmige Trichterkonstruktion bilden. In der Dreheinrichtung21 am Ende der Trichterkonstruktion werden die Greifer17 , soweit sie sich um eine Vierteldrehung gedreht hatten, durch die zweite Steuerungsbahn in ihre ursprüngliche Position zurückgebracht. Die Greifer17 sind nunmehr alle in der gleichen Position und Orientierung auf den Führungselementen16 . Sie setzen sodann ihre Abwärtsbewegung entlang dem Radius der Kettenräder12 ,14 fort, worauf sich der vorgeschriebene Zyklus wiederholt. Auf einem stromabwärts gelegenen Teil des zweiten Förderers2 kann ein Anschlag34 angeordnet sein, der die nacheinander angelieferten Waren aufhält, so dass gegen diesen Anschlag das gewünschte Muster gebildet wird. Wenn ein komplettes Muster gebildet ist, kann der Satz von Waren aufgenommen und in einer Umverpackung untergebracht werden. Dank des Merkmals, dass in dem Musterformer3 alle Bewegungen kontinuierlich ausgeführt werden, kann die Vorrichtung Waren P mit hoher Geschwindigkeit zu einem Muster zusammenstellen, auch wenn diese Waren P zerbrechlich sind, wie es bei Eierkartons der Fall ist. - Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern das verschiedene Modifikationen im Rahmen der Erfindung möglich sind. Gewünschtenfalls kann zwischen dem ersten und zweiten Förderer
1 bzw.2 eine Tragplatte angeordnet werden, die die Waren P, während sie sich in dem Greifer befinden, leicht unterstützt. Es kann so verhindert werden, dass eine Ware P, wenn sie in einem Greifer17 nicht richtig erfasst ist, zwischen den Förderern1 ,2 hindurch auf den Boden fällt.
Claims (12)
- Vorrichtung, aufweisend einen ersten Förderer (
1 ) und einen zweiten Förderer (2 ), wobei der erste und der zweite Förderer (1 ,2 ) in einer Reihe zueinander angeordnet sind und dieselbe Förderungsrichtung (T) aufweisen, während zwischen dem ersten und dem zweiten Förderer (1 ,2 ) ein Manipulator (3 ) angeordnet ist, welcher zum Aufnehmen von von dem ersten Förderer (1 ) zur Verfügung gestellten Waren (P) und zum Plazieren der Waren (P) auf den zweiten Förderer (2 ) vorgesehen ist, wobei der Manipulator ein Förderungselement aufweist, welches um die drehbaren Umlenkräder läuft, wobei das Förderungselement Klemmeinheiten oder Greifer zum Greifen von zu behandelnden Produkten transportiert und der Manipulator (3 ) mit Steuerungsmitteln (4 ,5 ,6 ,7 ) zum Versetzen der Ware (P) in einer Richtung quer zur Förderungsrichtung (T) zwischen Aufnehmen und Plazieren jeder Ware (P) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Förderer (1 ,2 ) im wesentlichen dieselbe Förderungsgeschwindigkeit aufweisen, daß der Manipulator ein die Vorwärtsförderungsgeschwindigkeit der Waren beibehaltender Musterformer (3 ) ist, der Musterformer (3 ) mit zwei endlos Förderungselementen (10 ,11 ) ausgestattet ist, welche zueinander mit Abstand angeordnet sind, jede um die drehbaren Umlenkräder (12 ,13 ;14 ,15 ) laufen und welche sich in die Förderungsrichtung (T) erstrecken, wobei die Stromauf-Umlenkräder (12 ,14 ) oberhalb eines Ausgabeendes des ersten Förderers (1 ) angeordnet sind und die Stromab-Umlenkräder (13 ,15 ) oberhalb eines Eingabeendes des zweiten Förderers (2 ) angeordnet sind, während die Förderungsgeschwindigkeit der endlos Förderungselemente (10 ,11 ) im Gebrauch im wesentlichen der Förderungsgeschwindigkeit des ersten und des zweiten Förderers (2 ) entspricht, wobei die endlos Förderungselemente (10 ,11 ) in regelmäßigen Abständen mittels sich quer zur Förderungsrichtung (T) erstreckenden Führungselementen (16 ) miteinander verbunden sind und jedes Führungselement (16 ) einen an sich befestigten Greifer (17 ) aufweist, welcher entlang des entsprechenden Führungselements (16 ) verschiebbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Musterformer (
3 ) weiterhin mit Ausrichtungsmitteln (8 ,9 ) zum Drehen jeder Ware (P) um eine vertikale Achse zwischen Aufnehmen und Plazieren der Ware (P) ausgestattet ist, so daß die Ausrichtung der Ware (P) geändert werden kann. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsmittel (
4 ,5 ,6 ,7 ) zum Versetzen der Ware (P) in einer Richtung quer zur Förderungsrichtung (T) zwischen Aufnehmen und Plazieren jeder Ware (P) vorgesehen sind, die Greifer (17 ) entlang des Führungselements (16 ) zu verschieben, wobei die Steuerungsmittel (4 ,5 ,6 ,7 ) eine erste Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) aufweisen, welche mit einem eine feste Einlaufposition aufweisenden Einlaufteil (4 ), mit einem eine in Querrichtung versetzbare Position aufweisenden Auslaufteil (6 ) und mit einem Verbindungsteil (5 ), welches das Einlaufteil (4 ) mit dem Auslaufteil (6 ) verbindet und welche um eine vertikal Achse drehbar ist, die neben den stromabwärts Ende des Auslaufteils (4 ) angeordnet ist, ausgestattet ist, wobei die Steuerungsmittel weiterhin eine Steuerungsnocke (7 ) an jedem Greifer (17 ) aufweisen und jede Steuerungsnocke (7 ), während der Bewegung eines entsprechenden Greifers (17 ), in die erste Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) fällt und mit dieser zusammenwirkt, so daß der Greifer (17 ) der Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) folgt. - Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtungsmittel (
8 ,9 ) eine zweite Steuerungsbahn (8 ) aufweisen, welche sich entlang zumindest eines Teils der ersten Steuerungsbahn (5 ) erstreckt und welche in einer ersten Position parallel dazu verläuft und in einer zweiten Position etwas schief bezüglich der ersten Steuerungsbahn (5 ) verläuft, wobei die Orientierungsmittel weiterhin eine Orientierungsnocke (9 ) an jedem Greifer (17 ) aufweisen, welche während der Bewegung eines Greifers (17 ) in die zweite Steuerungsbahn (18 ) fällt und mit dieser zusammenwirkt, so daß der Greifer (17 ) in der ersten Position der zweiten Steuerungsbahn (8 ) seine ursprüngliche Ausrichtung beibehält und sich in der zweiten Position der zweiten Steuerungsbahn (8 ) mit einem bestimmten Winkel um die vertikal Achse dreht. - Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei dritten Steuerungsbahnen (
19 ,20 ) ausgestattet ist, welche zusammen eine trichterförmige Trichterkonstruktion ausbilden, und welche zum Zusammenwirken mit der ersten Steuerungsnocke (7 ) eines jeden Greifers (17 ) in einem Umkehrweg, in welchem die Greifer (17 ) sich entgegen der Förderungsrichtung (T) bewegen, angeordnet sind, während an dem Ende der Trichterkonstruktion ein Drehmechanismus (21 ) vorhanden ist, welcher vorgesehen ist, alle Greifer (17 ) in dieselbe Ausrichtung zu bringen. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit Schließmitteln (
22 ,23 ) zum Schließen der Greifer (17 ) neben dem Ausgabeende des ersten Förderers (1 ) und mit Öffnungsmitteln (23 ,24 ) zum Öffnen der Greifer (17 ) neben dem Eingabeende des zweiten Förderers (2 ) ausgestattet ist. - Vorrichtung nach Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließmittel eine Greifernocke (
23 ) an jedem Greifer (17 ) und eine Schließrundung (22 ) aufweisen, wobei die Schließrundung (22 ) neben dem Einlaufteil (4 ) der ersten Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) angeordnet ist und zum Zusammenwirken mit der Greifernocke (23 ) vorgesehen ist, damit, wenn die Schließrundung (22 ) passiert wird, die Greifernocke (23 ) betätigt wird, so daß als Ergebnis dessen der Greifer (17 ) geschlossen wird. - Vorrichtung nach Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungsmittel (
23 ,24 ) eine Greifernocke (23 ) an jedem Greifer (17 ) und eine Öffnungsrundung (24 ) aufweisen, wobei die Öffnungsrundung (24 ) neben dem Auslaufteil (6 ) der ersten Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) angeordnet ist und zum Zusammenwirken mit der Greifernocke (23 ) vorgesehen ist, damit, wenn die Öffnungsrundung (24 ) passiert wird, die Greifernocke (23 ) betätigt wird, so daß als Ergebnis dessen der Greifer (17 ) geöffnet wird. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Auslaufteils (
6 ) und des Verbindungsteils (5 ) der ersten Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) mit einem Servomotor (21 ) kontrolliert wird. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Auslaufteils (
6 ) und des Verbindungsteils (5 ) der ersten Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) mit einem pneumatischen Zylinder kontrolliert wird. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Auslaufteils (
6 ) und des Verbindungsteils (5 ) der ersten Steuerungsbahn (4 ,5 ,6 ) mit einem elektrischen Motor (20 ) kontrolliert wird. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Umlenkrädern (
12 –15 ) Kreisscheiben (26 –29 ) angeordnet sind, die Führungselement (16 ) mit den endlos Förderungselementen (10 ,11 ) drehbar verbunden sind und die Führungselemente (16 ), welche die Umlenkräder (12 –15 ) umlaufen, mit einer Folgenocke (30 ) in die Kreisscheiben (26 –29 ) greifen, damit sich die Führungselemente (16 ) relativ zu den endlos Förderungselementen (10 ,11 ) drehen, so daß die Greifer (17 ) eine nach unten gerichtete Position beibehalten.
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