DE2109959A1 - Reserveradhalterung für Fahrzeuge - Google Patents
Reserveradhalterung für FahrzeugeInfo
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Description
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•khneckenhofsir. 27 - Tel. &1 70 79
•khneckenhofsir. 27 - Tel. &1 70 79
Wheel Carrier Holdings Limited, Johannesburg
2. März 1971 G-zh/mü
Reserveradhalterung für Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft Reserveradhalterungen für Fahrzeuge.
Die Räder von Lastfahrzeugen oder -wagen wiegen im allgemeinen
mehr als 100 Kilogramm und können leicht das Doppelte wiegen.
Das Wechseln eines solchen Rades im Falle des Luftentweichens
oder eines Einstichs ist demzufolge eine lästige und mühevolle Prozedur. Oft, wenn nicht überhaupt sind zwei Personen erforderlich
,um diese Arbeit auszuführen.
Verschiedene Vorrichtungen sind vorgeschlagen worden, um den
Radwechsel einfacher zu machen, jedoch erfordern sie immer noch, mindestens zwei Personen, um die Arbeit auszuführen, oder
sie sind gefährlich in der Benutzung in dem Sinn, daß sich der Benutzer leicht verletzen kann.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Fahrzeugreserveradträger zu schaffen, der extrem einfach zu handhaben
ist und der sicherer sist, als die bekannten Ausführungen.
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Ein Fahrzeugreservera&trägäi? gemäß der Erfindung besteht
aus einem Körper mit einer Einriolitang, mit der er in einer
passenden Lage auf dem Chassis des Fahrzeugs befestigt werden kann, einem festen Ifekanglied auf dem Körper, einem beweglichen
Hakenglied auf dem Körper, der für eine gradlinige Bewegung auf das feste Hakenglied zu und von ihm weg geführt
ist, eine Einrichtung, die das bewegliche Hakenglied vorspannt von dem festen Hakenglied weg, einem Griff auf dem
beweglichen Hakenglied, der an einem Punkt entfernt von dem beweglichen Hakenglied endet, wobei die beiden Hakenglieder
so angeordnet sind, daß der Umfang der mittleren Öffnung eines Fahrzeugrades auf das feste Hakenglied gelegt werden
kann und daß das Rad dann um das feste Hakenglied geschwenkt werden kann, bis der Umfang der mittleren Öffnung des Rades
von dem beweglichen Hakenglied erfasst wird.
Die Erfindung weist ferner mindestens ein U-förmiges Element
auf, mit einem langen Schenkel und einem kurzen Schenkel, der an dem Körper befestigt ist. Der lange Schenkel führt
durch eine erste Öffnung in dem Körper und hat einen Handgriff an seinem freien Ende, und der kurze Schenkel wird
mittels des Handgriffs betätigt bis er sich durch eines der Bolzenlöcher in dem Rad und eine zweite Öffnung in dem
Körper erstreckt, um das Rad an dem Körper festzuhalten.
_ 3 —
Erfindungsgemäß ist der lange Schenkel des ü-förmigen
Elementes in die erste Öffnung "bewegbar, um zu ermöglichen,
daß der kurze Schenkel aus dem Weg "bewegt werden kann, während das Rad an dem Körper "befestigt wird.
Ferner ist erfindungsgemäß eine Feder vorgesehen auf dem
langen Schenkel zwischen dem Handgriff und dem Körper, um den kurzen Schenkel in Wirkverbindung mit der zweiten
Öffnung vorzuspannen.
Das freie Ende des kurzen Schenkels ist erfindungsgemäß mit einem Gewinde versehen, um eine Sicherungsmutter aufzunehmen
.
Um die Erfindung zu erklären, wird ein Ausführungsbeispiel ■beschrieben in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Seitenaufriß eines Radträgers gemäß der Erfindung ,
Fig. 2 eine Ansicht von oben gemäß Fig. 1 in der Richtung des Pfeiles 2 der Fig. 1,
Fig. 3 einen Endaufriß des Trägers in der Richtung des Pfeiles 3 der Fig. 2 gesehen,
Fig. 4 eine Schnittansicht des bewegbaren Hakens entlang der Linie 4-4 der Fig. 2; und
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Figuren 5 "bis 7 verdeutlichen die Anbringung des Rades auf den
Träger.
Gemäß des Figuren 1 bis 4 sind zwei kurze Stücken U-Eisen
10 und 11 miteinander verschweißt, so daß sie einen stumpfen Winkel zwischen sich einschließen. Das Teil 10 ist vorgesehen,
um vertikal mittels Schweißen oder auf andere Weise an dem Chassis 12 des Fahrzeuges "befestigt zu werden.
Am unteren Ende des Teiles 12 ist eine im wesentlichen horizontale
Trägerplatte 13 angeschweißt. Die Platte ist mit Hilfe von Knotenblechen 14 ausgesteift, die zwischen der Platte und
dem Teil 11 des Profils verschweißt sind.
Ein fester Haken 15 ist an die untere Fläche der Trägerplatte
13 angeschweißt und erstreckt sich außerhalb ihrer Kante, die der Kante neben dem Chassis gegenüberliegt. Nahe dieser letzteren
Kante der Platte ist ein keilförmiger zweiter Haken 16 an der Platte befestigt. Dieser Haken 16 gleitet in einem
Schlitz 16a in der Platte 13j der mit dem festen Haken 15
ausgerichtet ist. Ein Handgriff 17 ist an dem zweiten Haken befestigt und erstreckt sich durch ein Loch 18 in dem U-Stück
11 von dem Chassis 12 weg. Der Handgriff 17 ermöglicht es,
daß der zweite Haken 16 in Richtung auf den festen Haken
gezogen wird. Eine Druckfeder 19 ist über dem Handgriff 17
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zwischen dem zweiten Haken 16 und dem Profil 11 "befestigt,
um den zweiten Haken 16 in Richtung von dem festen Haken
fort vorzuspannen.
Die Benutzung des Halters und das Verfahren für die Befestigung eines Rades darauf ist in den Figuren 5 "bis 7 dargestellt,
in welchen das Rad in angedeuteten Linien gezeigt wird, um die Erklärung zu vereinfachen. Das Profil 11, 12
ist von solcher Länge, daß bei vertikaler Lage des Reserverades 20 der feste Haken 15 unter den Rsnd des Loches 21 in
der Mitte des Rades haken kann, wenn das Rad auf dem Boden steht. Der Benutzer legt dann sein Gewicht auf die obere
Kante 22 des Rades, die sich von dem Chassis 12 fort erstreckt. Dies zwingt das Rad, sich um den Haken 15 zu schwenken,bis
die Felge 23 des Rades gegen die Trägerplatte 13 stößt. Während.dieser Schwenkbewegung streift der innere Rand des
Loches 21 in dem Rad die geneigte Oberfläche des keilförmigen Hakens 16. Dadurch wird der Haken 16 zurück in Richtung
auf den festen Haken 15 getrieben in gerader Linie, bis er den Rand freiläßt. Der Rand geht an dem Haken 16 vorbei, der
dann unter der Wirkung der Feder 19 in seine Lage zurückspringt, wodurch die br' Lb- \ Haken 15 und 16 das Rad gegen die
Trägerplatte 13 halten. Um das Rad freizulassen, wird der zweite Haken 16 mittels des Handgriffs 17 zurückgezogen und
läßt das Rad 20 freij diesas^chwenkt um den festen Haken 15 auf-
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grund seines eigenen Gew.1cM;s nach, unten.
Obwohl das Rad mit Hilfe d*::* "beiden Haken 15 und 16 sicher gehalten
werden kann, sind zusätzliche Sicherungsmittel für die Benutzung während des Iransports vorgesehen. Zu diesem Zweck
sind zwei Bolzenlöcher 24 in der Platte gebildet (s. Pig. 5). Der Abstand zwischen diesen "beiden Löchern 24 ist so gewählt,
daß er gleich der Entfernung zwischen diametral gegenüberliegenden Bolzenlöchern 25 in der felge 23 des Rades ist. Die zusätzlichen
Sicherungsmittel weisen zwei Stehbolzen 26 auf. Diese beiden Stehbolzen 26 sind in den Bolzenlöchern des Rades und der
Trägerplatte 25 und 24 frei bewegbar und erstrecken sich von unten hindurch. Jeder Stehbolzen 26 ist mit einer I-förmigen
Klammer 27 verschweißt, deren aufrecht stehender Teil des L
sich nach oben durch die Trägerplatte erstreckt, während die Basis des I das untere Ende des Stehbolzens mit dem unteren
Ende des aufrechten Stückes des L unter der Trägerplatte verbindet.
Die Klammern 27 sind in ihren Befestigungen axial verschiebbar auf der Trägerplatte zwischen/Lagen, in welchen die
Stehbolzen 26 sich durch die Bolzenlöcher der Trägerplatte und des Rades 25 und 24 erstrecken, und Lagen unter der Trägerplatte, in welcher die Stehbolzen von den Bolzenlöchern zurückgezogen sind. Von dieser letzteren Lage kann jede Klammer
27 in ihrer Befestigung auf der Trägerplatte mit Hilfe eines Handgriffs 28, der am oberen Ende des aufrechten Stückes des L
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"befestigt ist, in eine Lage geschwenkt werden, wie sie in
den Figuren 5 und 6 gezeigt ist, in welcher das Rad tim
den festen Haken nach unten oder oben verschwenken kann, ohne mit den Stehbolzen oder den Klammern in Berührung zu
kommen.
TJm die Wirkungsweise der Klammern 27 zu erleichtern, sind Druckfedern 29 zwischen der Trägerplatte 13 und den Handgriffen
28 vorgesehen, um die Klammern 27 nach oben zu drücken. Dadurch ist es möglich, das Rad in der von den
Haken gehaltenen Position zu manipulieren, bis die Bolzenlöcher in dem Rad und der Trägerplatte 25 und 24 ausgerichtet
sind und die Stehbolzen 26 automatisch durch die Löcher stoßen, damit Muttern 30 aufgeschraubt werden können.
Drei Dinge erscheinen bei dieser Erfindung besonders wichtig. Zunächst ist dadurch, daß sich der bewegliche
Haken 16 in einer geraden Linie bewegt und mittels einer
Feder vorgespannt ist, eine sehr gute Verbindung mit dem
Rand der Öffnung in dem Rad sichergestellt. Zweitens gees ' 16 diesen
stattet/der Handgriff 17 auf dem beweglichen Haken/zu manipulieren für den Fall, daß der Haken entweder den
Rand der Öffnung in dem Rad nicht festhält oder nicht
freigibt. Drittens bedeutet die Tatsache, daß die Hand-
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griffe 17 (auf dem "beweglichen Haken 16) und 28 (auf den
Klammern 27) von oberhalb der Platte 13 bedient werden können, daß das Risiko einer Verletzung für den Benutzer
während der Befestigung oder des Entfernens des Eades^ernachlässigbar
ist·
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Claims (6)
- Pat entansprüche\ *1 τι[ 1./Ein Fahrzeugreserveradträger mit einem Körper, der/geeig-"neter Lage an dem Chassis des Fahrzeuges "befestigt werden kann, gekennzeichnet durch ein festes Hakenglied auf dem Körper, ein bewegliches Hakenglied auf dem Körper, das für eine geradlinige Bewegung in Richtung auf das feste Hakenglied zu und von ihm entfernt geführt wird, durch eine Einrichtung, d?.e das "bewegliche Hakenglied vorspannt von dem festen Hakenglied fern und durch einen Handgriff auf dem beweglichen Hakenglied, der an einem Punkt entfernt von dem "beweglichen Hakenglied endet, wobei die beiden Hakenglieder so angeordnet sind, daß der Umfang der zentralen öffnung eines Fahrzeugrades von dem festen Hakenglied erfasst werden kann und daß das Rad dann um den festen Haken geschwenkt werden kann bis der Umfang der zentralen öffnung des Rades von dem beweglichen Hakenglied erfasst wird.
- 2. Fahrzeugreserveradträger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens ein U-förmiges Element mit einem langen Schenkel und einem kurzen Schenkel, der an dem Körper befestigt ist, wobei der lange Schenkel sich durch eine erste öffnung in dem Körper erstreckt und einen Handgriff an seinem freien Ende aufweist und der kurze Schenkel vorgesehen ist, mit Hilfe des Handgriffs manipuliert zu werden, bis er109840/1176- ίο -sieh durch eines der Bolzenlöeher in dein Rad und eine zweite Öffnung in dem Körper erstreckt, um das Rad an dem Körper festzuhalten.
- 3. Fahrzeugreserveradträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der lange Schenkel des U-förmigen Elementes in die erste Öffnung bewegbar ist, so daß der kurze Schenkel aus dem Weg des Rades bewegt werden kann, während dieses an dem Körper "befestigt wird.
- 4. Fahrzeugreserveradträger nach Anspruch 2 oder 3» gekennzeichnet durch eine Feder auf dem langen Schenkel zwischen dem Handgriff und dem Körper, um den kurzen Schenkel in eine Wirkverbindung mit der zweiten Öffnung vorzuspannen.
- 5« Fahrzeugreserveradträger nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des kurzen Schenkels für die Aufnahme einer Sicherungsmutter mit einem Gewinde versehen ist.
- 6. Fahrzeugreserveradträger nach, einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper eine Platte aufweist, auf deren einer Seite die beiden Hakenglieder angeordnet sind und der Steg des U-förmigen Elementes, während der Handgriff des bewegliehen Hakengliedes und der Handgriff des U-förmigen Elementes von der anderen Seite der Platte bewegbar sind,109840/1126
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| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WIHAG NUTZFAHRZEUGTECHNIK GMBH & CO KG, 4800 BIELE |