DE2105654C3 - Befestigungsvorrichtung für ein Reibrad-LängenmeBgerät - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für ein Reibrad-LängenmeBgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für ein Reibrad-Längenmeßgerät gemäß dem Gattungsteil de; Anspruchs 1.
jr> Ein in großer Anzahl eingesetztes Reibrad-Meßgerät
ist im US-Patent 33 78 929 beschrieben. Eine übliche Einsatzmöglichkeit für Reibrad-Meßgeräte besteht an
Werkzeugmaschinen, um den Weg eines Teils einer Werkzeugmaschine relativ zu einem anderen Teil der
4« Werkzeugmaschine zu messen. Z. B. wird oft ein eine
Führungsmaschine eines Drehbankbeites berührendes Reibrad-Meßgerät an einem Schlitten der Drehbank
befestigt, um den von dem Schlitten entlang des Drehbankbettes zurückgelegten Weg zu messen. Solche
■r> Meßgeräte sind in ihrer Anwendung jedoch nicht auf
Drehbänke beschränkt; es hat sich für sie eine Reihe weiterer Einsatzmöglichkeiten, z. B. in Koordinaten-Meßgeräten und an allen anderen Werkzeugmaschinen
ergeben.
->o Das im US-Patent 33 78 929 beschriebene Reibrad-Meßgerät besitzt im Inneren des Gehäuses eine
Übersetzung der Drehbewegung des Reibrades, so daß sie die von dem Reibrad gemessene Weglänge auf in
Millimeter, Zehntel- und Hundertstel-Millimeter unter-
Y, teilten Skalen präzise anzeigen läßt. Ferner läßt sich die
gemessene Weglänge zu einem digitalen Sichtgerät mit einer mehreren Umdrehungen des Reibrades entsprechenden Anzeigekapazität fernübertragen.
Durch die Einführung der die genannte Anzeigekapann zität besitzenden Meßsysteme wurde ein Problem der
Reibrad-Meßgeräte erkannt, welches in einem von der Umgebung des Meßgerätes erzeugten Fehler der
Reproduzierbarkeit besteht. Ein Reproduzierbarkeitsfehler tritt dann auf, wenn das Meßgerät bei seiner
ι.· Rückkehr in eine »Null-Position« nach mehreren
Bewegungszyklen von der »Null-Position« weg und wieder in die »Null-Position« zurück nicht »Null«
anzeigt; dabei umfaßt jeder Bewegungszyklus Vorzugs-
weise mehrere Umdrehungen des Reibrades. Fehlende
Reproduzierbarkeit ist insbesondere dann sehr störend, wenn das Meßgerät bei der Bearbeitung eines
komplexen Werkstückes auf einer großen Werkzeugmaschine eingesetzt ist und für den Bearbeitungsprozeß
mehrere Arbeitstage eines Facharbeiters benötigt werden.
Es hat sich herausgestellt, daß beim Einsatz der
Meßgeräte für die Messung kurzer Längen Reproduzierbarkeitsff hler nicht wahrnehmbar waren. Dagegen
traten beim Einsatz von für größere Längen geeigneten Digitalanzeigegeräten unerklärliche Reproduzierbarkeitsfehler auf. Beim mehrfachen Messen größerer
Längen zeigte das gleiche Gerät in exakt der gleichen Anordnung auf der gleichen Werkzeugmaschine zwar
keine Änderung der Genauigkeit, wohl aber Reproduzierbarkeitsfehler. Es stellte sich ferner heraus, daß die
Größe der Reproduzierte rkeitsfehler des gleichen
Meßgerätes sich von Werkzeugmaschine zu Werkzeugmaschine änderten, selbst dann, wenn es sich um
Werkzeugmaschinen der gleichen Modellnummer der gleichen Fabrikationsstelle handelte. Diese Feststellungen zeigten, daß die Reproduzierbarkeitsfehler nicht
den Reibrad-Meßgeräten, sondern den individuellen Werkzeugmaschinen zuzuordnen waren.
Es stellte sich schließlich heraus, daß Reproduzierbarkeitsfehler durch nicht reproduzierbare Durchbiegungen sowohl der bisher als absolut steif betrachteten
Einzelteile der Werkzeugmaschine selbst als auch der Befestigungsvorrichtung des Meßgerätes an der Werkzeugmaschine erzeugt wurden. Die Durchbiegungen
sind zwar sehr klein, ihr Wert reicht jedoch aus, um in
einem zyklisch über größere Längen betriebenen Reibrad-Meßgerät Reproduzierbarkeitsfehler zu erzeugen.
Daraufhin wurde ein Verfahren zur Befestigung der
Meßgeräte entwickelt, das die durch die nicht reproduzierbaren Durchbiegungen erzeugten Reproduzierbarkeitsfehler weitgehend kompensierte. Das Verfahren bestand darin, die Größe des erzeugten
Reproduzierbarkeitsfehlers zu ermitteln, wenn das Meßgerät mit seiner Rotationsebene parallel zur
Geraden der Brutto-Relativbewegung des Meßgerätes entlang der mit dem Meßrad im Eingriff stehenden
Meßfläche befestigt ist, und dann das Meßgerät so zu justieren, daß die Rotationsachse des Meßrades aus der
Senkrechten (d. h. daß die Rotationsebene des Meßrades aus der Parallelität) zur Geraden der Brutto-Relativbewegung um einen den Reproduzierbarkeitsfehler
kompensierenden Betrag ausgelegt ist. In anderen Worten, das Meßgerät wurde absichtlich so befestigt,
daß im Ruhezustand das Meßrad schräg zur Bewegungsrichtung des Meßrades zu laufen schien; der
Anstellwinkel war dabei so groß, daß die auftretenden Reproduzierbarkeitsfehler weitgehend inhärent kompensiert wurden. Der Begriff »Brutto-Relativbewegung« wird in dieser Beschreibung verwendet, um die
dem Betrieb des Meßgerätes zugrundegelegte, beabsichtigte Bewegungsart zu kennzeichnen.
Reproduzierbarkeitsfehler werden durch einen oder mehrere der drei folgenden Kausalfaktoren erzeugt: (1.)
Spureinstellung des Meßrades schräg zur Richtung der Brutlo-Relativbewegung zwischen z. B. dem Bett und
dem Schlitten einer Drehbank, (2.) Änderungen des Sturzes des Meßrades relativ zur Meßfläche und (3.)
Änderungen der Berührungskraft des Meßrades mit der Meßfläche. Änderungen des Sturzes des Meßrades
relativ zur Meßfläche sind bedeutungsvoll, da gemäß
US-Patent 33 07 265 für das Meßrad eine Kugelfläche
statt einer geraden Zylinderfläche als Umfangsfläche bevorzugt wird. Das bekannte Verfahren eliminierte
inhärent weitgehend alle durch die Faktoren (1.) und (2.)
r, erzeugten Reproduzierbarkeitsfehler; der Faktor (3.)
blieb jedoch weiterhin infolge des im US-Patent
33 07 265 beschriebenen »metal elastic crowding«
ίο Reibrad-Längenmeßgeräte ist im US-Patent 33 78 929
beschrieben. Diese Befestigungsvorrichtung ist charakterisiert durch den Einsatz von steifen Federn, die
zum Erzeugen der gewünschten Andrückkraft des Meßrades vorgespannt sind. Bei jeder Feder ist die von
ι ■< der Feder ausgeübte Kraft gleich dem Produkt aus der
effektiven Federsteifheit mal dem Betrag der Auslenkung der Feder. Wenn die Feder eine hohe Steifheit
besitzt, übt die Feder bei einer kleinen Auslenkung eine große Kraft aus. Darüber hinaus ist die bekannte
Befestigungsvorrichtung durch eine weitgehend lineare Federkennlinie gemäß Fig.6, jedoch mit einer großen
durch die gleitende Reibung des Meßgerätes relativ zur Befestigungsvorrichtung erzeugten Reibungshysteresis
charakterisiert
r, Schwankungen der Berührungskraft des Meßrades mit der Meßfläche gemäß Faktor (3.) können entweder
durch Durchbiegen der Werkzeugmaschine verursacht sein, durch die das Meßrad von der Meßfläche weg oder
auf die Meßfläche zu bewegt wird, oder die Kraft-
jo Schwankungen werden dadurch verursacht, daß die
Meßfläche nicht eben, sondern leicht gewellt ist In beiden Fällen besteht die Wirkung darin, daß das
Meßgerät gegen die Spannung der bei der bekannten Befestigungsvorrichtung eingesetzten Feder bewegt
)) wird, wodurch der Auslenkungszustand der Feder und
damit die Berührungskraft zwischen dem Meßrad und der Meßfläche geändert wird.
Wie bereits erwähnt, führen aber die von der Meßfläche auf das Meßgerät übertragenen nicht
to reversiblen Kraftschwankungen zu Reproduzierbarkeitsfehlern, die durch die bekannten Befestigungsvorrichtungen nicht beseitigt werden. Da die dem Stand der
Technik gemäßen Federelemente weitgehend steif sind und ihre Federkennzahl einen nennenswerten Wert
r> besitzen, so daß sich die Federauslenkungen als
Schwankungen der Berührungskraft des Meßrades mit der Meßfläche äußern. Da die dem Stand der Technik
gemäßen Reibrad-Meßgeräte relativ zur Befestigungsbasis gleitend befestigt sind, tritt eine merkliche
riu Reibungs-Hysteresis auf. In F i g. 6 ist eine Kraft-Weg-Kennlinie 41 einer typischen dem Stand der Technik
gemäßen Vorspannfeder dargestellt; die Kennlinie 41 ist linear und besitzt eine die große Steifheit der Feder
kennzeichnende nennenswerte Steigung. Die Feder-
>'· kennzahl der durch die Kennlinie 41 charakterisierten
Feder ist durch die Steigung der Kennlinie 41 gegeben. Die Steigung der Federkennlinie ist die erste Ableitung
(dF/dS) der Kraft-Weg-Kurve einer gegebenen Feder; wobei F die von der Feder bei dem jeweiligen
·■' Auslenkungsweg S erzeugte Kraft ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine
Befestigungsvorrichtung für ein Reibrad-Meßgerät der einga.igs genannten Art zu schaffen, bei der Reproduzierbarkeitsfehler, die durch von der Meßfläche auf das
• Meßgerät übertragene nicht-rcversibie Schwankungen
der Andrückkraft des Meßrades erzeugt werden, eliminiert oder weitgehend reduziert werden.
Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung liegen insbesondere darin, daß nennenswerte
Schwankungen der Andrückkraft des Meßrades an die Meßfläche nicht auftreten, sondern daß die
Andrückkraft während des Einsatzes des Meßgerätes nahezu konstant ist, wobei die an den Enden belastete
Federanordnung gewünschter Steifheit die gewünschte Andrückkraft erzeugt. Die Kennliniensteigung der
Federanordnung, am Meßrad gemessen, ist weitgehend Null, und die Federkennlinie ist frei von Änderungen
infoige von Reibungshysterese. Reproduzierbarkeitsfehler infolge von Änderungen der Berührungskraft des
Meßrades an der Meßfläche, verursacht durch Unebenheiten der Meßfläche oder durch Durchbiegungen der
Werkzeugmaschinen, treten daher nicht auf. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist außerdem
stabil, konstruktiv einfach, leicht herstellbar und sowohl wirtschaftlich als auch funktionsgerecht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für ein an einer Werkzeugmaschine
befestigtes Reibrad-Meßgerät;
F i g. 2 einen Schnitt 2-2 gemäß F i g. 1;
F i g. 3 einen Schnitt 3-3 gemäß Fig. 1;
F i g. 4 eine Ansicht eines elastischen Federblattes im nicht-ausgelenkten Zustand durch die öffnung der
Kammer in der Befestigungsvorrichtung gemäß F i g. 1;
F i g. 5 eine Ansicht ähnlich F i g. 4, in der jedoch das elastische Federblatt zur Erzeugung einer Vorspannkraft
eines gewünschten Wertes ausgelenkt ist;
Fig.6 eine grafische Darstellung der Kraft-Weg-Charakteristik
einer bei einer bekannten Befestigungsvorrichtung eingesetzten Feder;
F i g. 7 eine grafische Darstellung der Kraft-Weg-Charakteristik des elastischen Federblattes bei der
erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig.8 eine Draufsicht einer alternativen Ausführungsforni
der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung;
F i g. 9 einen Schnitt 9-9 gemäß F i g. 8; und
Fig. 10 eine Seitenansicht einer weiteren alternativen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung.
Gemäß F i g. 1 ist ein Reibrad-Längenmeßgerät 1 z. B.
an einem Drehbankschlitten 2 mittels einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 3 befestigt, um den
Weg des Schlittens 2 relativ zu einem Drehbankbett 4 zu messen. Das Meßgerät 1 besitzt ein Gehäuse 5, in dem
ein Meßrad 6 eines sorgfältig bestimmten und bekannten Umfanges drehbar gelagert ist Das Meßrad
6 ist derart im Gehäuse S angeordnet, daß beim Gebrauch des Meßgerätes 1 der Rand des Meßrades 6
eine von dem Drehbankbett 4 gebildete Meßfläche 7 reibend berührt Entlang der Meßfläche 7 werden die
Messungen des von dem Schlitten 2 relativ zum Bett 4 zurückgelegten Weges vorgenommen.
Auf der Oberseite des Gehäuses 5 ist eine in einer gewünschten Meßskala (z. B. in Millimetern) kalibrierte
Grobanzeigescheibe 8 angeordnet Die Anzeigescheibe 8 ist gemäß US-Patent 33 78 929 direkt mit einer das
Meßrad 6 tragenden Welle gekuppelt. Ferner ist auf der Oberseite des Gehäuses 5 eine Feinanzeigescheibe 9
zum Anzeigen von gemessenen kleinen Wegschritten angeordnet. Die Anzeigescheibe 9 besitzt eine z. B. in
Zehntel- und Hundertstel-Millimetern kalibrierte Skala (nicht dargestellt) und einen mit der Skala zusammenwirkenden
Zeiger. Der Zeiger ist gemäß US-Patent 33 78 929 über ein spielfreies Übersetzungsgetriebe mit
dem Meßrad 6 verbunden. Jede Winkelbewegung des Meßrades 6 wird unmittelbar von den Anzeigescheiben
8 und 9 angezeigt. In Kombination dienen die Anzeigescheiben 8 und 9 zur Anzeige des von dem
Meßrad 6 entlang der Meßfläche 7 zurückgelegten Weges. Wenn, wie dargestellt, das Meßgerät 1 Teil eines
zur Fernanzeige geeigneten Langstrecken-Reibrad-Längenmeßsystems ist, ist im Gehäuse 5 ferner eine von
dem Meßrad 6 angetriebene Mechanik zur Erzeugung von diskrete Winkelschritte des Meßrades 6 repräsentierenden
elektrischen Signalen angeordnet. Die elektrischen Signale werden vom Gehäuse 5 über ein
Leiterkabel 40 zu einem entfernt aufgestellten Digital-Sichtgerät übertragen.
Ein mit seiner Längsrichtung parallel zur Längserstreckung des Gehäuses 5 ausgerichteter Schwalbenschwanz
10 ist an der Unterseite des Gehäuses 5 befestigt Die Längserstreckung des Gehäuses 5 ist
während des Meßeinsatzes des Gerätes 1 vorzugsweise rechtwinklig zur Meßfläche 7 ausgerichtet. Der
Schwalbenschwanz 10 gleitet gemäß F i g. 2 in einer Schwalbenschwanznut 11. Die Schwalbenschwanznut
11 ist in der Oberseite eines ersten Befestigungsblockes
12 (auch als erstes relativ bewegbares Element oder Teil bezeichnet) gebildet. Der Befestigungsblock 12 ist die
obere Komponente der Befestigungsvorrichtung 3. Ein zweiter Befestigungsblock 13 (auch als zweites relativ
bewegbares Element oder Teil bezeichnet) ist mit seiner Unterseite mit Hilfe von Bolzen 15 (es ist nur einer
dargestellt) an einer Platte 14 befestigt. Das untere Ende eines Befestigungssockels 16 ist mit Hilfe von Bolzen 17
fest mit dem Drehbankschlitten 2 verschraubt Das obere Ende des Sockels 16 besitzt einen Umfangsflansch
18. Ein Justierschrauben-Paar 19 ist auf einer Senkrechten zur Meßfläche 7 durch den Flansch 18 geschraubt, so
daß es an der Unteiscitc der Platte 14 anliegt, die Platte
14 jedoch nicht durchdringt. Der Flansch 18 ist mittels eines auf einer Parallelen zur Meßfläche 7 angeordneten
Bolzen-Paares 20 (es ist nur einer dargestellt) mit der Platte 14 gekuppelt Die Schrauben 19 sind im Flansch
18 verstellbar, um den Sturz der Rotationsebene des Meßrades 6 relativ zur Meßfläche 7 derart zu verändern,
daß sich aus im US-Patent 33 07 265 genannten Gründen der effektive Umfang des Meßrades 6 rektiv
zum maximalen Umfang wahlweise verstellen läßt Die Bolzen 20 sind im Flansch 18 verstellbar, um das
Meßgerät 1 um seine Längsachse zu verdrehen und dadurch den gewünschten Spurwinkel des Meßrades 6
relativ zur Meßfläche 7 einzustellen.
Dünne metallische Biegeplatten 21 sind mit den
Enden des ersten und des zweiten Befestigungsblockes
> 12 und 13 verbunden, um die Befestigungsblöcke 12 und
13 derart miteinander zu kuppeln, daß die Blöcke 12 und
13 relativ zueinander nur entlang einer Normalen zur Meßfläche 7, d. h. entlang einer Parallelen zur Länge des
Schwalbenschwanzes 10, bewegbar sind. Die Konfigura-
' tionen der Unterseite des ersten Befestigungsblockes 12
und der Oberseite des zweiten Befestigungsblockes 13 bilden, wenn die Befestigungsblöcke 12 und 13 durch die
Biegeplatten 21 miteinander gekuppelt sind, zwischen
sich eine Kammer 30. Die Decke und der Boden der Kammer 30 werden von in den Eiöcken 12 und 13
geformten einander gegenüberliegenden konkaven Oberflächen 22 gebildet; es ist jedoch offensichtlich, daß
sich auch andere Oberflächenkoiifigurationen zur Bildung der Kammer 30 verwenden lassen. In der
Kammer 30 ist ein längliches Blatt 23 aus Federmetail angeordnet. Einander gegenüberliegende Enden des
Federblattes 23 liegen in der Nähe der Meßfläche 7 am unteren Ende des ersten Befestigungsblockes 12 und
von der Meßfläche 7 entfernt am oberen Ende des zweiten Befestigungsblockes 13 an; sie sind mit den
Enden der Blöcke 12 und 13 jedoch nicht fest verbunden: d. h. das Federblatt 23 ist als Stütze belastet.
Die Blöcke 12 und 13 sind so arrangiert, daß eine Verbindungsgerade zwischen den Enden des Blattes 23
mehr parallel als senkrecht zur Länge des Schwalbenschwanzes 10 verläuft. Zu beiden Seiten des Federblattes
23 sind die Blöcke 12 und 13 mit Fenstern 24 zur Kammer 30 ausgerüstet, so daß ein Maschinist oder ein
anderer Benutzer der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 3 die Auslenkung des Federblattes 23
beobachten kann. Das hintere Ende des Schwalbenschwanzes 10 liegt an einem Schraubenkopf 25 an, der
gemäß Fig.3 in ein weitgehend steifes und nicht elastisches U-förmiges Joch 26 eingeschraubt ist. Die
Enden 28 des Joches 26 sind an das der Meßfläche 7 abgekehrte Ende des Befestigungsblockes 12 angelenkt.
F i g. 3 ist eine Draufsicht der Befestigungsvorrichtung 3 gemäß F i g. 1 und 2. Löcher 27 dienen zur Durchführung
der Bolzen 15 durch den Block 12 in den Block 13. Wenn die Bolzen 15 angezogen sind, sind sie mit dem
oberen Block 12 nicht im Eingriff, so daß sie die Bewegung des Blockes 12 relativ zum Block 13 nicht
behindern. Die Biegeplatten 21 sind relativ dünn, so daß sie eine reibungslose Biegekupplung sehr geringer
Steife zwischen den Blöcken 12 und 13 bilden; die Steifheit dieser Kupplung ist weitgehend geringer als
die Steifheit des Federblattes 23, so daß die Berührungskraft des Meßrades 6 mit der Meßfläche 7 ausschließlich
durch die Wirkung des Federblattes 23 bestimmt wird.
Fig.4 und 5 sind fragmentarische Seitenansichten
der Befestigungsvorrichtung 3 des Federblattes 23 in der Kammer 30 durch die Fenster 24. F i g. 4 zeigt das
Federblatt 23 im unausgelenkten Zustand; F i g. 5 zeigt das Federblatt 23 im ausgelenkten Zustand. Nachdem
das Gießgerät 1 und die Befestigungsvorrichtung 3 gemäß F i g. 1 zusammengebaut worden sind, ist der
Maschinist dadurch in der Lage, durch Drehen am Knopf 25 jederzeit die normale Betriebsauslenkung des
Federblattes 23 einzustellen.
Das in der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung verwendete Federblatt besitzt infolge seiner
Anordnung zwischen den Blöcken 12 und 13 wenn es durch die Bewegung des Blockes 12 entlang der
einzigen dem Block 12 von den Biegeplatten 21 aufgezwungenen Bewegungsrichtung von der Meßfläche
7 weg ausgelenkt wird, eine typische Kraft-Weg-Kennlinie
42 gemäß F i g. 7; diese Bewegung wird vom Betätigungsknopf 25 erzeugt, der gemäß Fig. 1 den
Schwalbenschwanz 10 relativ zum Block 12 nach links drückt Während dieser Bewegung ist das Federblatt 23
weitgehend wie eine Stütze mit einer niedrigen Exentrizität des Lastangriffspunktes belastet (vgL z. B.
Timoshcnko and Mac Cullough: »Elements of Strength of Materials« Band 1, 3. Auflage 1949, Seite
288—291, D. van Nostran Company Ina, New York). Da
das Federblatt 23 als Stütze belastet ist bewirkt die durch die Betätigung des Knopfes 25 aufgebrachte
Kraft anfangs praktisch keine Auslenkung. Wenn jedoch die kritische Last der Stütze erreicht wird, knickt
die Stütze aus und legt sich an eine der beiden von den ', Blöcken 12 und 13 gebildeten konkaven Oberflächen 22
an. Gemäß F i g. 7 tritt damit die kritische Last des als Stütze belasteten Federblattes 23 am Knie 43 der
Kennlinie 42 auf. Bei Belastungen unterhalb des kritischen Wertes ist die Stütze weit steifer als dem
ι« Stand der Technik gemäße Vorspannfedern. Wenn jedoch das Federblatt 23 über den kritischen Punkt
hinaus belastet wird und ausknickt, besitzt es eine sehr niedrige Federkennzahl, weitgehend gleich Null. Die
Kennlinie 42 zeigt daß zusätzliche Belastungen zusätzliche Auslenkungen des Federblattes 23 bewirken,
d. h. wenn während des Einsatzes des Meßgerätes 1 das Federblatt 23 im ausgeknickten Zustand arbeitet,
bewirken Bewegungen des Gehäuses 5 zu der Meßfläche 7 hin oder von der Meßfläche 7 weg sehr
geringe Änderungen der Belastung des Federblattes 23,
dadurch ist die von dem Federblatt 23 erzeugte Andrückkraft des Meßrades 6 weitgehend konstant.
Die Kennlinie 42 ist eine für eine Stütze mit einer niedrigen Exzentrizität des Lastangriffspunktes repräsentative
Kraft-Weg-Kennlinie. Wenn der Lastangriffspunkt der Stütze eine größere Exzentrizität besitzt, ist
das Knie 43 der Kennlinie 42 runder und die Kennlinie besitzt rechts vom Knie eine etwas größere Steigung
(vgl. obige Literaturstelle, Seite 290).
Länge, Dicke und Breite des Federblattes 23 sind in Konbination mit der Exzentrizität des Lastangriffspunktes
des Federblattes 23 (d. h. in Kombination mit der Geometrie der Blöcke 12 und 13) so gewählt daß die
kritische Last des als Stütze belasteten Federblattes 23 geringfügig unter dem Wert der während des Einsatzes
des Meßgerätes 1 erwünschten Andrückkraft des Meßrades 6 liegt
Funktionsgemäß wird das Meßgerät 1 gemäß F i g. 1 mittels der Befestigungsvorrichtung 3 derart an der
Werkzeugmaschine 2 befestigt daß das Meßrad 6 mit der Meßfläche 7 zum Eingriff kommt und das Federblatt
23 unbelastet ist Anfangs liegt der Schwalbenschwanz 10 relativ lose zwischen die Seiten der Schwalbenschwanznut
11 bildenden Leisten 45. Die Schraube 25 wird dann mit dem hinteren Ende des Schwalbenschwanzes
10 in Eingriff gebracht und so gedreht daß sie den Schwalbenschwanz 10 nach links drückt Da
jedoch das Meßrad 6 die Meßfläche 7 berührt zieht die Schraube 25 bei dieser Operation den Block 12 relativ
so zum stationären Block 13 entlang des Schwalbenschwanzes 10 nach rechts. Der Benutzer dreht die
Schraube 25 in der gleichen Richtung weiter, während er den Auslenkungszustand des Federblattes 23 durch
das Fenster 24 beobachtet Anfangs, bevor das Federblatt 23 auszuknicken beginnt erstreckt sich
gemäß Fi g. 4 das Federblatt 23 im Fenster 24 sichtbar diagonal über das Fenster 24; die Blöcke 12 und 13 sind
so profiliert daß dies der Fall ist Wenn das Federblatt 23 ausknickt beginnt sich der im Fenster 24 sichtbare
Teil des Federblattes 23 gemäß Fig.5 in Richtung auf
eine der beiden diagonalen Ecken des Fensters 24 zu bewegen. Nach dem Beginn des Ausknickens des
Federblattes 23 fährt der Benutzer fort, die Schraube 25 zu betätigen, bis der durch das Fenster 24 sichtbare Teil
des Federblattes 23 eine der-von dem Block 12 gebildeten untersten Grenzen des Fensters 24 zu
schneiden scheint, d. h. die Ecken 46 gemäß F i g. 4 und 5;
in diesem Punkt ist das Federblatt 23 in einen Zustand
ausgelenkt, der gemäß F i g. 7 durch einen ungefähr mittig zwischen dem Knie 43 und dem das Anlegen des
Federblattes 23 an eine Fläche 22 repräsentierenden Endpunkt 48 der Kennlinie 42 liegenden Punkt 47
repräsentiert wird. In diesem Zustand wirkt das Federblatt 23 als Feder sehr geringer Steife, die die
gewünschte Andrückkraft zwischen dem Meßrad 6 und der Meßfläche 7 erzeugt. Wenn das Federblatt 23 in den
gewünschten Zustand ausgelenkt worden ist, werden die Leisten 45 gemäß F i g. 2 und 3 mit Hilfe von Schrauben
30 gegen den Schwalbenschwanz 10 gespannt, um den Schwalbenschwanz 10 mit dem Block 12 zu verriegeln.
Auf diese Art werden Bewegungen des Schwalbenschwanzes 10 relativ zum Block 12 verhindert, falls sich
die Schraube 25 während des Einsatzes des Meßgerätes 1 löst. Ein Vergleich der Fig.7 mit Fig.6 zeigt die
weitgehende Elimination der Reibungshysteresis. Danach kann sich während der Benutzung des Meßgerätes
1 das Meßgerät 1 ohne nennenswerte Schwankungen der Andrückkraft des Meßrades 6 auf die Meßfläche 7
von der Meßfläche 7 weg oder auf die Meßfläche 7 zu bewegen.
Eine alternative erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 55 für das Meßgerät 1 ist in Fig.8 und 9
dargestellt Die Befestigungsvorrichtung 55 besitzt einen mittels eines Gelenkstiftes 57 an einen Befestigungsblock
58 angelenkten steifen Hebelarm 56. Im Einsatz ist der Block 58 derart mit Hilfe von Bolzen 59
z. B. an einem Drehbankschlitten 2 befestigt, daß die Achse 60 des Gelenkstiftes 57 parallel zu einer von
einem Drehbankbett 4 gebildeten Meßfläche 7 und rechtwinklig zur Richtung der Brutto-Relativbewegung
zwischen dem Drehbankbett 4 und dem Drehbankschlitten 2 angeordnet ist Das Meßgerät 1 wird von einem
Paar Schwalbenschwanzstege 61 gehalten, die mit Hilfe von Bolzen 62 relativ aufeinander zu bewegbar sind, um
das Meßgerät 1 sicher am freien Ende des Hebelarmes 56 derart anzuklemmen, daß die Rotationsachse des
Meßrades 6 parallel zur Achse 60 des Gelenkstiftes 57 verläuft Eine eine Andrückkraft erzeugende Feder 64
steht in der Nähe des Gelenkstiftes 57 mit dem Hebelarm 56 und dem Befestigungsblock 58 im Eingriff.
Die Feder 64 ist eine schraubenförmige Druckfeder; ihr eines Ende liegt an dem Hebelarm 56 und ihr anderes
Ende liegt an einer an einem Ende eines Krafteinstellbolzens 66 befestigten Druckscheibe 65 an. Der Bolzen
66 ist durch einen an dem der Meßfläche 7 abgekehrt gelegenen Ende des Blockes 58 von dem Block 58
wegragenden Finger 67 geschraubt Gemäß F i g. 8 läßt sich durch Justieren des Bolzens 66 die von der Feder 64
auf den Hebelarm 56 wirkende, das Meßrad an die Meßfläche 7 drückende Kraft variieren.
Zur Einstellung des Sturzes und der Spur des Meßrades 6 des mittels der Befestigungsvorrichtung 55
befestigten Meßgerätes aus den bereits beschriebenen Gründen relativ zur Meßfläche 7 ist es wünschenswert,
daß der Befestigungsblock 58 mit Hilfe von in übergroßen Löchern 69 sitzenden Bolzen 59 und mit
Hilfe von Bolzen 68, an dem Drehbankschlitten 2 befestigt ist Gemäß F i g. 8 liegen die Bolzen 68 an dem
Drehbankschlitten 2 an, ohne in den Drehbankschlitten 2 eingeschraubt zu sein. Es sind zwei Bolzen 68
vorgesehen, je einer am oberen und unteren Ende des Befestigungsblockes 58 mittig zwischen den benachbarten
Bolzen 59, die an den vier Ecken des Befestigungsblockes 58 angeordnet sind. Die Bolzen 59 und 68 sind
auf die gleiche bereits beschriebene Art einstellbar wie die Bolzen 20 und die Schrauben 19 gem. F i g. 1, um den
Spurwinkel des Meßrades 6 relativ zur Richtung der Brutto-Relativbewegung zwischen dem Drehbankschlitten
2 und dem Drehbankbett 4 zu verändern. Da die Löcher 69 im Befestigungsblock 58 für die Bolzen 59
relativ zum Schaft der Bolzen 59 überdimensioniert sind, läßt sich der Befestigungsblock 58 auf dem Drehbankschlitten
2 derart positionieren, daß sich die Achse 60 des Gelenkstiftes 57, wie zur Verstellung des Sturzes des
Meßrades 6 zur Meßfläche 7 erforderlich, aus ihrer
ίο Parallelität zur Meßfläche 7 bringen läßt.
Gs ist zu beachten, daß die Bewegung des Meßgerätes 1 gemäß Fig.8 und 9 nicht, wie im Fall der
Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1, vollständig liniear, sondern leicht um den Gelenkstift 57 gekrümmt
ι "> ist. Da die Achse 60, um die sich das Meßgerät 1 bewegt,
parallel zur Achse des Meßgerätes 6 ist, hat die Winkeländerung dieser Bewegung, wenn sie klein
gehalten wird, keinen Einfluß auf die Genauigkeit des Meßgerätes 1 oder auf den evtl. mit dem speziellen
Einsatz des Meßgerätes 1 verbundenen Reproduzierbarkeitsfehler. Da in der Befestigungsvorrichtung 55 die
Feder 64 in einigem Abstand von dem Meßgerät 1 angeordnet ist, kann die Feder 64 eine geringe Steife
besitzen und doch, bezogen auf die Berührungsfläche zwischen dem Meßrad 6 und der Meßfläche 7, so
wirksam sein, daß sie die gewünschte Andrückkraft erzeugt Bei der Hebelanordnung gemäß Fig.8 und 9
wird die Kraft der Feder 64 mit dem Hebelverhältnis der Anordnung, die Wirkung der Federsteifheit bzw.
Federkennzahl jedoch mit dem Quadrat des Hebelverhältnisses multipliziert Daher kann in der Befestigungsvorrichtung
55 die Feder 64 eine weiche Schraubenfeder ohne nachteilige Wirkung hinsichtlich des Problems der
Änderungen der Andrückkraft des Meßrades 6 sein.
Falls gewünscht läßt sich in der Befestigungsvorrichtung 55 an Stelle einer Schraubenfeder auch gemäß Fig. 10
eine als Stütze belastete Blattfeder verwenden. Ferner läßt sich, falls gewünscht, der Gelenkstift 57 gemäß
Fig. 10 durch ein reibungsloses Biegegelenk ersetzen.
Infolge ihrer Kompaktheit wird die Befestigungsvorrichtung 3 gemäß F i g. 1 gegenüber der Befestigungsvorrichtung
55 gemäß Fig.8, 9 in denjenigen Situationen bevorzugt, in denen die Umgebung den
Einsatz der Befestigungsvorrichtung 3 gestattet
Gemäß Fig. 10 besitzt eine weitere alternative erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 70 eine
direkt und fest z. B. mit dem Drehbankschlitten 2 mit Hilfe von Bolzen 72 verschraubte Grundplatte 71. Die
Befestigungsvorrichtung 70 besitzt ferner einen an die Grundplatte 71 mittels eines Paares sich rechtwinklig
kreuzender dünner metallischer Biegeplatten 74 und 75 angeienkten vertikalen Hebelarm 73. Die Biegeplatten
74 und 75 bilden eine zur Rotationsebene des Meßrades 6 eines am oberen Ende des Hebelarmes 73 befestigten
Meßgerätes 1 parallele Gelenkachse 76. Der obere Endteil 77 des Hebelarmes 73 bildet eine von zwei
Hauptkomponenten einer Sturz- und Spur-Einstellvorrichtung 78. Die andere Komponente 79 der Einstellvorrichtung
78 steht mit dem Schwalbenschwanz 10 des Meßgerätes 1 im Eingriff. Die Sturz- und Spur-Einstellvorrichtung
78 bildet ein Kugelgelenk zwischen den Komponenten 77 und 79; ihre Funktion beruht auf der
komplementären Einstellung von zwei gleichzeitig die Komponenten 77 und 79 miteinander verbindenden
Bolzen 80 mit Kegelenden zur Spureinstellung und auf der Einstellung einer zwischen den Komponenten 77
und 79 angeordneten Schraubspindel (nicht dargestellt) zur SturzeinsteHung.
Der Hebelarm 73 ist mittels einer als Stütze belasteten, zwischen dem Hebelarm 73 und der
Grundplatte 71 in der Nähe der Oeienkachse 76 angeordneten Blattfeder 82 um die Gelenkachse 7b in
einer das Meßraii 6 in Berührung mit der Meßfläche 7 s
drückenden Richtung vorgespannt. Die Blattfeder 82 besitzt weitgehend die gleiche Charakteristik wie die
Feder 23; sie wirkt entlang einer normal im geringen Abstand zur Gelenkachse 76 angeordneten Geraden.
Dk: Blattfeder 82 erstreckt sich durch einen mitiig iü
zwischen ihren Enden auf der Grundplatte 71 befestigten, die Auslenkung begrenzenden Ring 83. Die
Enden der Feder 82 sind in einer Nut 84 des Hebelarmes 73 und einer Nut eines drehbar am Ende eines
Belastungsbolzens 86 befestigten Widerlagers 85 gelagert. Der Bolzen 86 ist durch einen von der
Grundplatte 71 aufragenden Block 87 geschraubt Der Begrenzungsring 83 begrenzt die Ausknickung der
Feder 8Z
Es ist offensichtlich, daß sich die Sturz- und Spur-Einstellungsvorrichtung gemäß Fig. 1, falls gewünscht,
in den Hebelarm 73 einbauen läßt Da die Befestigungsvorrichtung 70 gemäß Fig. 10 ein großes
Hebelverhältnis besitzt, läßt sich auch die weiche Schraubenfeder 64 gemäß F i g. 8 statt der Blattfeder 82
verwenden, ohne unerwünschte, schädliche Schwankungen der Andrückfeder des Meßrades 6 zu bewirken.
Von den Befestigungsvorrichtungen 3 und 70 wird die Bei-.isiigungsvorrichtung 3 bevorzugt, da seihst der
exakte Bewegungsweg eines mit der Vorrichtung 70 verbundenen Meßgerätes 1 potentiell einen nachteiligen
Einfluß auf die Meßgenauigkeit ausübt Da die Gclpp.kachse 76 weitgehend parallel zur Rotationsebene
des Meßrades 6 ist, könnten Schwenkungen des Hebelarmes 73 um die Gelenkachse 76 Änderungen des
effektiven Radius des Meßrades 6 bewirken, deren Größe ausreicht um die Meßgenauigkeit des Meßgerätes
1 zu beeinträchtigen. Die Gefahr des Auftretens solcher Meßungenauigkeiten wird soweit wie möglich
dadurch reduziert daß der Abstand zwischen der Achse 76 und dem Meßrad 6 so groß wie möglich gemacht
wird, so daß bei der. kleinen in Betracht kommenden Bewegungen des Hebelarmes 73 sich das am oberen
Ende des Hebelarmes 73 befestigte Meßgerät 1 entlang eines weitgehend geraden Weges auf die Meßfläche 7
zu und von der Meßfläche 7 wegbewegt. In der Befestigungsvorrichtung 55 ist ebenfalls ein langer
Hebelarm 56 eingesetzt so daß das mit der Befestigungsvorrichtung 55 verbundene Meßgerät 1 eine
weitgehend geradlinige Bewegung ausführt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Befestigungsvorrichtung für ein Reibrad-Längenmeßgerät, mit einem durch Reibungsschluß angetriebenen längs einer Meßfläche abrollenden, in einem Gehäuse angeordneten Meßrad, wobei das Meßgerät an einem bewegten Schlitten od. dgl. befestigt ist und das Meßgerät durch vorgespannte Federelemente gegen die Meßfläche angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Meßgerät (1) verbundener erster Befestigungsblock (12,56, 73) durch Einrichtungen (21,57, 74) derart relativ zu einem mit dem bewegten Schlitten (2) verbundenen zweiten Befestigungsblock (13, 58, 71) bewegbar ist, daß sich das Meßgerät (1) während der Relativbewegung nur entlang eines einzigen geradlinigen Weges im wesentlichen parallel zur Rotationsebene des Reibrades (6) bewegt und daß durch eine zwischen den beiden Befestigungsblöcken vorgesehene Federan-Ordnung (23, 64, 82) der erste Befestigungsblock in einer vorgegebenen Richtung und mit einer vorgegebenen Kraft relativ zum zweiten Befestigungsblock derart elastisch vorgespannt ist, daß deren Federwirkung auf das Reibrad (6) während der Bewegungen des Meßgerätes (1) entlang der Meßfläche (7) nahezu konstant ist2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanordnung aus einem zwischen dem ersten Befestigungsblock (12; 73) und dem zweiten Befestigungsblock (13, 71) angeordneten länglichen Federblatt (23; 82) besteht, das durch Bewegungen des ersten Blockes (12; 73) in der entgegengesetzten Richtung entlang des Weges relativ zum zweiten Block (13; 71) als schlanke Stütze belastet und ausgelenkt wird.3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgerade zwischen den einander gegenüberliegenden Enden des Federblattes (23) mehr parallel als senkrecht zum Bewegungsweg verläuft.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, gekennzeichnet durch Einrichtungen (24) zur Beobachtung der Auslenkung des Federblattes (23).5. Vorrichtung nach einem der Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblatt (23) in einer zwischen dem ersten Befestigungsblock (12) und dem zweiten Befestigungsblock (13) gebildeten Kammer (30) angeordnet ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (30) weitgehend vollständig von dem ersten und dem zweiten Befestigungsblock (12, 13) umschlossen ist und daß zur Beobachtung der Auslenkung des Federblattes (23) die beiden Befestigungsblöcke (12,13) zu beiden Seiten des Federblattes (23) mit Fenstern (24) zur Kammer (30) ausgerüstet sind.7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (21) zur relativ beweglichen Verbindung des ersten Befestigungsblockes (12) mit dem zweiten Befestigungsblock (13) aus einem Paar dünner, die beiden Blöcke miteinander verbindender, rechtwinklig zum Weg des ersten Blockes (12) angeordneter Metallplatten (21) bestehen.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch mit dem ersten Befestigungsblock (12) verbundene und mit dem am erster. Block(12) befestigten Meßgerät (1) zusammenwirkende Einrichtungen (25, 26) zur Bewegung des ersten Blocks (12) zum Vorspannen des elastischen Federblattes (23).S. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtungen (IC, U) zwischen dem ersten Befestigungsblock (12) und dem Meßgerät (1) einen fest mit dem Meßgerät (1) verbundenen Schwalbenschwanz (10) enthalten, und daß die Oberseite des ersten Blockes (12) mit einer den Schwalbenschwanz (10) gleitend aufnehmenden Schwalbenschwanznut (U) ausgerüstet ist10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des ersten Blockes (12) und die Oberseite des zweiten Blockes (13) konkave Flächen besitzen und daß jedes Ende des Federblattes (23) derart in fester Berührung mit der zugeordneten konkaven Fläche steht daß die konkaven Flächen die maximale Auslenkung des Federblattes (23) begrenzen.11. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet daß die Bewegungseinrichtungen (23,26) eine mit einem Ende des Schwalbenschwanzes (10) in Eingriff bringbare Schraube (25) enthalten und daß die Schraube (25) in einem mit seinen beiden Enden an dem ersten Block (12) angelenkten U-förmigon Element (26) befestigt ist
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