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DE602005003260T2 - Dreidimensionale Maschine für simultane Messungen - Google Patents

Dreidimensionale Maschine für simultane Messungen Download PDF

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DE602005003260T2
DE602005003260T2 DE602005003260T DE602005003260T DE602005003260T2 DE 602005003260 T2 DE602005003260 T2 DE 602005003260T2 DE 602005003260 T DE602005003260 T DE 602005003260T DE 602005003260 T DE602005003260 T DE 602005003260T DE 602005003260 T2 DE602005003260 T2 DE 602005003260T2
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Pascal Desire 78440 Choquet
Joel Gandubert
Jean-Jacques 75012 Levy
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    • GPHYSICS
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  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft dreidimensionale Messungsmaschinen, die in der Messtechnik verwendet werden, um mechanische Präzisions-Teile zu vermessen.
  • Diese Maschinen weisen ein numerisches Steuersystem der Art auf, wie es zur Ausstattung von numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen (NC-Maschinen) gehört, um einen angelenkten Arm numerisch zu steuern. An dem Arm sitzen ein Komparator und ein Sensor, welcher in Kontakt an den zu messenden Punkten der Oberfläche gebracht wird, die auf diese Weise in dem rechtwinkligen Koordinatensystem der theoretischen Bezugsgröße oder Maschine markiert werden. Es sind mehrseitige Maschinen zur Messung einer Schaufel aus dem Artikel „Le contrôle des côtés passe à la vitesse supérieure", Mesures Regulation Automatisme, CPE. Paris, FR Nr. 703, März 1998, (1998-03) Seiten 87–90, bekannt. Ferner ist eine Maschine zur dreidimensionalen Messung, um die Darstellung eines Objekts zu erzeugen, aus der Patentanmeldung WO 97/21069 bekannt.
  • Zur Durchführung der Messung oder Überprüfung eines Teils wird dieses auf der Messplatte der dreidimensionalen Messungsmaschine festgeklemmt, und zwar in präziser Position zu der Maschinen-Bezugsgröße oder der mechanischen Bezugsgröße. Diese Bezugsgröße besteht in Gestalt einer Einrichtung der Platte, beispielsweise einer Bezugsfläche, kugelförmig o. a., auf der bei einer Initialisierungsphase der Maschine die Maschinen-Bezugsgröße mit der Bezugsgröße des zu messenden Teils in Übereinstimmung gebracht wird, bevor die Messungen an diesem durchgeführt werden.
  • Der Sensor wird sodann durch die Maschine automatisch und nacheinander auf die zu messenden Punkte positioniert, und ein Bediener nimmt gleichzeitig und von Hand am Komparator die entsprechenden Abstände zu den theoretischen Koordinaten dieser Punkte ab.
  • Dieses Verfahren ist in Ordnung, wenn es sich um einfache Überprüfungen von unkomplizierten Teilen handelt, wenn nur wenige Punkte zu überprüfen oder zu messen sind und wenn die Anzahl der zu messenden Teile nicht zu hoch ist.
  • Bei komplizierten Teilen wie Turbomaschinenschaufeln jedoch sind die Messungen langwierig und die Anzahl der zu messenden Teile bedeutend. In diesem Fall erweist sich das Verfahren als sehr kostenaufwändig.
  • Die Anmelderin hat ihre Erfindung mit dem Zweck, diese Kosten zu senken, ausgeführt.
  • Dazu betrifft die Erfindung zunächst ein Verfahren zur dreidimensionalen Messung von Koordinaten einer Gesamtanordnung von vorbestimmten N Punkten der Oberfläche eines mechanischen Teils, das in Relation zu einer vorbestimmten Bezugsgröße gemessen werden soll und von dem die Leitkosinusse der theoretischen Normalen in den theoretischen Punkten, die den genannten vorbestimmten N Punkten entsprechen, bekannt sind, und welches Verfahren umfasst:
    • – eine Vorbereitungsphase, in der die Koordinaten von N Punkten, die den genannten vorbestimmten N Punkten entsprechen, an der Oberfläche eines ersten mechanischen Teils, das als Vergleichsstück genommen wird, in Relation zu der Bezugsgröße gemessen werden,
    • – eine Initialisierungsphase, in der N lineare Messungen einer Verschiebung auf den genannten Normalen gleichzeitig und jeweils an den N Punkten dieses Vergleichsstücks vorgenommen werden,
    • – eine Messungsphase, in der N lineare Messungen einer Verschiebung vorgenommen werden, die gleichzeitig und jeweils an den N Punkten des zu messenden Teils, die den N Punkten dieses Vergleichsstücks entsprechen, erfolgen,
    • – eine Berechnungsphase, in der die dreidimensionalen Koordinaten der N Punkte des zu messenden Teils aus den dreidimensionalen Koordinaten der N Punkte des genannten Vergleichsstücks, den linearen Messungen und den Leitkosinussen der theoretischen Normalen in diesen Punkten berechnet werden.
  • In jedem Punkt erfolgt die Messung linear auf der theoretischen Normalen auf der Oberfläche durch einen getrennten Fühler für den Punkt, der zuvor getrennt von den anderen Fühlern, jedoch gleichzeitig mit diesen initialisiert wird und zwar mittels eines Vergleichsstücks, an dem die Messungen bereits mit dem oben angegebenen, beim bisherigen Stand bekannten Mittel durchgeführt wurden.
  • Die zu messenden N Punkte werden damit gleichzeitig und automatisch gemessen.
  • Eine dreidimensionale Messungsmaschine für simultane Messungen, mit der das obengenannte Verfahren durchgeführt werden kann, die ein Rechenmodul, ein Steuermodul und eine Messplatte enthält, weist mindestens eine Matrize mit Fühlern für Verschiebungen auf, die so ausgeführt ist, dass in einer Öffnungsstellung ein Teil auf der Platte montiert werden kann und in einer Schließstellung alle Fühler in funktionalen Messkontakt zu dem Teil gebracht werden können.
  • Vorteilhafterweise handelt es sich bei den Verschiebungs-Fühlern um Induktionsfühler, die robuste Fühler sind, die sich gut für eine industrielle Umgebung eignen.
  • Ebenfalls vorteilhafterweise ist das Rechenmodul dazu konzipiert, allgemeine geometrische Merkmale der Oberfläche des Teils zu berechnen, beispielsweise die Starken, die Verwindung, die Knickung, den Versatz oder Mittenversatz.
  • Die Erfindung geht näher aus der folgenden Beschreibung der dreidimensionalen Messungsmaschine für simultane Messungen und des Verfahrens zu simultanen Messungen gemäß dieser Erfindung hervor, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erfolgt, wobei
  • 1 in einer Perspektivansicht die erfindungsgemäße Maschine in Öffnungsstellung oder Montagestellung zeigt,
  • 2 ein Schema zeigt, mit dem das Prinzip der doppelten Messung erläutert wird, die mit einem Verschiebungs-Fühler und einem Vergleichsstück durchgeführt wird,
  • 3 in einer Perspektivansicht die erfindungsgemäße Maschine in Schließstellung oder Messstellung zeigt,
  • 4 ein Schema zeigt, in dem das typische Ansprechen eines Induktionsfühlers dargestellt ist,
  • die 5 Schemata zeigen, in denen einige von dem Rechenmodul dieser Erfindung berechnete allgemeine geometrische Merkmale dargestellt sind,
  • 6 eine Funktionsübersicht des Rechenmoduls zeigt, und
  • 7 ein Beispiel für Rechenergebnisse zeigt, die von dem Rechenmodul des erfindungsgemäßen Systems geliefert werden.
  • Bezugnehmend auf die 1 und 3 umfasst die dreidimensionale Messungsmaschine 10 für simultane Messungen im Prinzip in einem Rahmen 23 zusammengesetzt ein Elektroniksystem 11, das mit einem im folgenden erläuterten Rechenmodul 12, einem numerischen Steuermodul 13, einer Messplatte 14 zur Aufnahme eines mechanischen Teils 15 sowie mit Messmitteln 16, 17, 17', die nachfolgend erläutert werden, ausgerüstet ist.
  • Das Teil 15, das entweder ein erstes mechanisches Teil ist, das als Vergleichsstück genommen wird und mit Vergleichsstück bezeichnet wird, oder ein zu messendes mechanisches Teil ist, ist durch Klemmbügel 24, 24' auf Unterlegblöcken 22, 22' zu beiden Seiten der Messplatte 14 festgeklemmt.
  • Die obigen Messmittel bestehen hier in Form von Matrizen (i, j), wobei i = 1, ..., n, und j = 1, ..., m, von Fühlern Cij für relative Verschiebungen, die von Klemmbacken gehalten werden, und zwar hier in dem Beispiel der Zeichnung eine untere Klemmbacke 16, die an dem Rahmen 23 befestigt ist, und zwei obere Klemmbacken 17 und 17', die um eine Achse 18 schwenken können, welche fest mit dem Rahmen 23 verbunden ist. Die Fühler Cij sind auf Linien Lj der Matrizen 16, 17, 17' ausgerichtet, die Profilen von Abschnitten j des Teils 15 entsprechen.
  • Das numerische Steuermodul 13 kann über eine Bedienungskonsole 130 des Moduls 13 Steuerzylinder 19 steuern, die so ausgeführt sind, dass sie die oberen Klemmbacken 17 und 17' entweder in eine Öffnungsstellung oder Montagestellung bringen, wie in 1 gezeigt, und die Montage des Teils 15 auf der Messplatte 14 ermöglichen, oder in eine Schließstellung oder Messstellung bringen und dabei diese Klemmbacken 17, 17' in Anlage an den einstellbaren Anschlägen 21, 21' bringen, wie in 3 gezeigt.
  • Die Form der Matrizen 16, 17, 17', die Position der Fühler Cij auf den Matrizen und die Höhe der Anschläge 21, 21' sind so bemessen, dass in Messstellung alle Sensoren Pcij der jeweiligen Verschiebungs-Fühler Cij in einen nachfolgend erläuterten funktionalen Kontakt an der Unterseite bzw. der Oberseite des auf der Platte 14 montierten Teils 15 gebracht werden.
  • Die beiden Seiten eines Teils 15 wie beispielsweise einer Turbomaschinenschaufel, die mit den Begriffen Druckseite und Saugseite bezeichnet werden, können so simultan vermessen werden und allgemeinen Messungen unterzogen werden, wie später noch erläutert wird.
  • Die Verschiebungs-Fühler Cij sind hier, unter Bezugnahme auf die 2 und 4, Induktionsfühler, die jeweils einen Sensor PCij enthalten. Unter Ansprechen auf eine Position Poi oder Pli des Sensors der Linie Loj oder Llj, die einer Linie Lj einer Matrize 16, 17 oder 17' entspricht, geben sie für jede Seite des Teils 15 elektrische Messsignale Sij ab, hier analoge elektrische Ströme, die durch einen Magnetkern in einer Leiterspule induziert werden und von den Matrizen 16, 17 und 17' aus durch Schlauchverbindungen 26, 26', 27, 27' an das Rechenmodul 12 übertragen werden.
  • Bezugnehmend auf 4, ist unter funktionalem Kontakt zu verstehen, dass die Position P des Sensors des Fühlers, der mit seinem Kern fest verbunden ist, zwischen zwei Extrempositionen O und Pm liegen muss, außerhalb derer das Ansprechen mit dem induzierten Strom I nicht mehr linear ist.
  • Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Achse des Sensors PCij im Wesentlichen senkrecht zu der gemessenen Oberfläche stehen muss, wenn dieser mit ihr in Kontakt ist, so dass ein Festfressen oder vorzeitige Abnutzungen vermieden werden und die Berechnungen zur Interpretation der Messung vereinfacht werden.
  • Dazu wird auf die theoretische Bestimmung der Oberfläche zurückgegriffen, die aus dem CAD (computergestützten Design), wie beim Stand der Technik bekannt, hervorgeht und hier in Form von Computerdateien des Formats CATIA verfügbar ist (das mit dem von der Firma EMD vertriebenen CAD-Programm verarbeitet werden kann). Diese Dateien können mit einem CD-Lese-/Aufzeichnungsgerät 120 des Rechenmoduls 12 von CD-Platten (compact disk) gelesen werden.
  • Dieses Rechenmodul 12 ist in der Lage, mit den CAD-Dateien des Teils 15 dessen theoretische Abschnitte zu berechnen, auf denen die gewünschten Linien Lj auf den Matrizen 16, 17, 17', die theoretischen Punkte Pthij dieser Linien, an denen die Messungen erfolgen sollen, und die Leitkosinusse cxthij, cythij, czthij der Normalen Nthij auf der theoretischen Oberfläche in diesen Punkten Pthij liegen. Es speichert diese theoretischen Daten DT ab oder schreibt sie mittels des Lese-/Aufzeichnungsgeräts 120 in eine CD-Datei.
  • Die theoretischen Daten DT sind notwendig, um die Matrizen 16, 17, 17' herzustellen, da sie es ermöglichen, die Position der Fühler Cij und die Neigung zu bestimmen, in der sich die Fühler Cij befinden müssen, um die Messungen durchzuführen, und damit die Matrizen korrekt auszuführen, so dass alle jeweiligen Sensoren Pcij der Verschiebungs-Fühler Cij in der Messposition in funktionalem Kontakt sind. Doch so kompliziert sie auch sind, erfordern alle diese Berechnungen und die Ausführung der Matrizen 16, 17, 17' doch nur Kenntnisse, die zum Stand der Technik gehören.
  • Um eine präzise Aufnahme einer komplexen Oberfläche eines Teils wie z. B. einer Turbomaschinenschaufel, muss die obige Maschine in einem besonderen Verfahren zur mehrfachen doppelten dreidimensionalen Messung eingesetzt werden, wobei ein erstes mechanisches Teil als Vergleichsstück genommen wird, wie im Folgenden unter Bezugnahme auf 6 beschrieben wird.
  • In einer Vorbereitungsphase 1 werden die Koordinaten xoij, yoij, zoij der N = m·n Punkte Poij auf den Linien Loj, die den Linien Lj und den Positionen der Fühler Cij auf diesen Linien entsprechen, an der Oberfläche des ersten mechanischen Teils, das als Vergleichsstück genommen wird, in Relation zu einer vorbestimmten Bezugsgröße Ro gemessen, indem beispielsweise eine dreidimensionale Messungsmaschine gemäß dem anfangs beschriebenen Verfahren nach dem Stand der Technik verwendet wird.
  • Die Leitkosinusse cxthij, cythij, czthij der theoretischen Normalen Nthij auf der genannten Oberfläche in den theoretischen Punkten Pthij, die aus den Daten DT hervorgegangen sind und den Punkten Poij entsprechen, werden in dem Rechenmodul 12 gespeichert. Diese Normalen definieren N lineare theoretische Bezugsgrößen Pthij, Nthij, mit dem Ausgangspunkt Pthij und dem einzigen Vektor Nthij, die an die jeweiligen N Punkte Pthij geknüpft sind, in Anbetracht dessen, dass die Fühler Cij in Pthij ein konstantes, aber nicht bekanntes Signal Soij abgeben.
  • In einer Initialisierungsphase 2 des Verfahrens wird das Vergleichsstück auf der Messplatte 14 der Maschine 10 positioniert, das Schließen der Matrizen 17 und 17' durch die an der Bedienungskonsole 130 zugängliche Schließsteuerung gesteuert, und es werden N lineare Messungen loij der Fühler Cij abgenommen, die simultan und an den genannten jeweiligen N Punkten Poij des Vergleichsstücks in jeder der N linearen, theoretischen Bezugsgrößen vorgenommen wurden, und diese N Koordinaten loij werden in dem Rechenmodul 12 gespeichert.
  • Es ist zu bemerken, dass bei zwei verschiedenen Fühlern Cij die Größen Soij verschieden sind. Da die absolute Messung loij dergestalt ist, dass: loij = Soij + dloij,zeigt sich, dass die Messungen loij des Teils nicht bezogen auf Ausgangsgrößen erfolgen, die von einem Fühler zum anderen gleich sind, und daher nicht zu einer Rekonstruktion des Profils Lj der Oberfläche des Teils dienen können.
  • In einer darauf folgenden Messungsphase 3 wird das Vergleichsstück in der Maschine 10 durch das zu messende Teil ersetzt, indem die Bedienungskonsole 130 und die Öffnungs- und Schließsteuerung der Matrizen 17 und 17' verwendet werden, und es werden N lineare Messungen llij der gleichen Fühler Cij abgenommen, die simultan und an den genannten jeweiligen N Punkten Plij des zu messenden Teils in jeder der N linearen, theoretischen Bezugsgrößen vorgenommen wurden, und diese N Koordinaten llij werden in dem Rechenmodul 12 gespeichert.
  • Die zuvor bezüglich loij gemachte Bemerkung gilt hier auch für llij.
  • Und schließlich berechnet das Rechenmodul 12 in einer nachfolgenden Koordinaten-Berechnungsphase 4 die dreidimensionalen Koordinaten xlij, ylij, zlij des zu messenden Teils aus den dreidimensionalen Koordinaten xoij, yoij, zoij des Vergleichsstücks, den Messungen loij und llij und den Leitkosinussen cxthij, cythij, czthij unter Verwendung des Verhältnisses, das sich aus 2 ableitet: xlij = xoij – cxthij·dlijwobei dlij = (dllij + Soij) – (dloij + Soij) = llij – loij.
  • Desgleichen erhält man die anderen Koordinaten: ylij = yoij – cythij·dlij zlij = zoij – czthij·dlij
  • Durch diese Berechnungen wird die Rekonstruktion des Profils der Abschnitte des zu messenden Teils möglich und ausreichend präzise, zumindest für die Anwendung des Verfahrens auf die Turbomaschinenschaufeln, da man eine Präzision der Profilrekonstruktion in der Größenordnung von Hundertstel Millimeter in der Bezugsgröße Ro erreicht.
  • Um ein anderes Teil zu messen, muss die Initialisierungsphase nicht erneut ausgeführt werden: ihre Ergebnisse bleiben in dem Rechenmodul für eine ganze Serie von zu messenden Teilen verfügbar, soweit erforderlich.
  • Es wird lediglich das gerade gemessene Teil durch ein neues Teil ersetzt, und durch die Verbindung 5 werden die Messungsphase 3 und die Berechnungsphase 4 erneut gestartet, um die Koordinaten xlij, ylij, zlij dieses neuen Teils zu bekommen.
  • Sobald alle zu messenden Teile bearbeitet sind, können ergänzende Berechnungen geometrischer Merkmale in einer allgemeinen Berechnungsphase 7 durchgeführt werden, doch können diese Berechnungen auch in der Koordinaten-Berechnungsphase 4 stattfinden, insoweit keine Statistiken über die Gesamtheit der so gemessenen Teile aufgestellt werden.
  • Bezugnehmend auf die 5A, 5B, 5C und 7 kann das Rechenmodul 12 in dieser Phase die allgemeinen geometrischen Merkmale der Abschnitte oder der Profile j der Oberfläche des Teils berechnen, beispielsweise die in 5A gezeigten Stärken, die in 5B gezeigte Knickung, die in 5C gezeigte Verwindung, Versatz und Versatz der Achsen.
  • Alle diese Berechnungsergebnisse des Rechenmoduls 12 können auf einem Bildschirm 121 angezeigt oder mit einem (nicht dargestellten) Drucker ausgedruckt werden.
  • In 7 ist ein Beispiel für einen Druckerausdruck der Ergebnisse der Verwindung dargestellt.

Claims (5)

  1. Verfahren zur dreidimensionalen Messung von Koordinaten (xli, yli, zli) einer Gesamtanordnung von vorbestimmten N Punkten (Plij) der Oberfläche eines mechanischen Teils, das in Relation zu einer vorbestimmten Bezugsgröße (Ro) gemessen werden soll und von dem die Leitkosinusse (cxthij, cythij, czthij) der theoretischen Normalen (Nthij) in den theoretischen Punkten (Pthij), die den genannten vorbestimmten N Punkten (Plij) entsprechen, bekannt sind, welches umfasst: – eine Vorbereitungsphase (1), in der die Koordinaten (xoij, yoij, zoij) von N Punkten (Poij), die den genannten vorbestimmten N Punkten (Plij) entsprechen, an der Oberfläche eines ersten mechanischen Teils, das als Vergleichsstück genommen wird, in Relation zu der Bezugsgröße (Ro) gemessen werden, – eine Initialisierungsphase (2), in der N lineare Messungen (loij) einer Verschiebung auf den genannten Normalen (Nthij) gleichzeitig und jeweils an den N Punkten (Poij) dieses Vergleichsstücks vorgenommen werden, – eine Messungsphase (3), in der N lineare Messungen (llij) einer Verschiebung vorgenommen werden, die gleichzeitig und jeweils an den N Punkten (Plij) des zu messenden Teils, die den N Punkten (Poij) dieses Vergleichsstücks entsprechen, erfolgen, – eine Berechnungsphase (4), in der die dreidimensionalen Koordinaten (xlij, ylij, zlij) der N Punkte des zu messenden Teils aus den dreidimensionalen Koordinaten (xoij, yoij, zoij) der N Punkte des genannten Vergleichsstücks, den linearen Messungen (loij, llij) und den Leitkosinussen (cxthij, cythij, czthij) der theoretischen Normalen in diesen Punkten berechnet werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Messung in jedem Punkt linear auf der theoretischen Normalen erfolgt, und zwar durch einen getrennten Fühler (Cij) für eine Verschiebung relativ zu dem Punkt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem jede Messung des Fühlers (Cij) zuvor getrennt von den anderen Fühlern, jedoch gleichzeitig mit diesen initialisiert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Fühler (Cij) Induktionsfühler sind.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem dreidimensionalen Koordinaten (xoij, yoij, zoij) der N Punkte des genannten Vergleichsstücks mittels einer Maschine zur dreidimensionalen Messung gemessen werden.
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