DE218356C - - Google Patents
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- DE218356C DE218356C DENDAT218356D DE218356DA DE218356C DE 218356 C DE218356 C DE 218356C DE NDAT218356 D DENDAT218356 D DE NDAT218356D DE 218356D A DE218356D A DE 218356DA DE 218356 C DE218356 C DE 218356C
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- garbage
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/02—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuse Receptacles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218356 KLASSE 81 d. GRUPPE
EDUARD BELANI in SALZBURG.
14. September 1906 anerkannt.
Erfahrungsgemäß lassen sich Behälter für Müll, Kehricht u. dgl., sobald der Inhalt feucht
ist, nur schwer vollständig in den Müllwagen entleeren, da der Müll, auch wenn er wieder
eingetrocknet ist, an den Wandungen des Behälters haften bleibt. Auch sperriger, fest
eingedrückter Kehricht läßt sich allein durch Kippen der Behälter nicht entfernen. Es
müssen deshalb die Behälter zum Entleeren
ίο vollständig umgestürzt und gerüttelt werden,
was bei dem nicht unbedeutenden Gewicht der gefüllten Behälter eine ziemliche Kraftanstrengung
erfordert.
Die Erfindung bezweckt nun, eine vollständige Entleerung der Behälter mit einfachen
Mitteln und ohne besonderen Kraftaufwand zu ermöglichen. Dies wird der Erfindung
gemäß dadurch erreicht, daß am Wagendach feststehende, bogenförmige Führungen und an den Müllbehältern in der Nähe
des Bodens an zwei gegenüberliegenden Seiten Ansätze angeordnet sind, die beim Entleeren
der Müllbehälter auf die Führungen auflaufen und hierdurch den unteren Teil der Müllbehälter
mit nach oben gekehrtem Boden so weit anheben, daß diese eine senkrechte Stellung
einnehmen. In dieser können die Müllbehälter zwecks vollständiger Entleerung ohne
Anstrengung gerüttelt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform veranschaulicht,
und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht bzw. einen Längsschnitt
durch den Wagen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Wagen und
Fig. 3, 4 und 5 einen Müllbehälter in der Seitenansicht, Vorderansicht und Draufsicht.
Auf dem Dach des mit Klappen 1 und 2 zum Entleeren des Mülls o. dgl. versehenen
Wagenkastens 3 sind Querwände 4 angeordnet, von denen je zwei zwischen sich zwei durch
das Dach 5 getrennte Einwurfsöffnungen einschließen, die durch über den Rand des
Wagenkastens etwas hervorragende Klappen 6 geschlossen gehalten werden. Der Abstand
zwischen je zwei Wänden ist so bemessen, daß der in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellte
Kehrichtbehälter 7 seiner Länge nach mit hinreichendem Spielraum zwischen denselben
eingeführt werden kann. Die Oberkanten der Wände 4 dienen beim Entleeren der Behälter
diesen als Führung und verlaufen bogenförmig. Der Behälter, bei dem zwei gegenüberliegende
Wände schräg zulaufen, ist mit einem Klappdeckel 8 versehen und besitzt an den zwei
gegenüberliegenden parallelen Wänden in der Nähe des Bodens Ansätze, Zapfen oder
Leisten 9, mit denen er beim Entleeren auf je zwei Führungen 4 aufruht. Das Entleeren
der Müllbehälter geschieht in folgender Weise:
Der mit Kehricht o. dgl. gefüllte Behälter wird derart hochgehoben, daß der Deckel
unter den vorstehenden Rand der Klappe 6
gelangt (Fig. 2, Lage i), wodurch die Klappe 6
geöffnet wird. Beim weiteren Heben wird sodann der Behälter so weit in das Innere des
Wagenkastens geschoben, daß er mit seinen Ansätzen 9 auf' die Führungen 4 zu liegen
kommt (Lage 2), wobei sich der Deckel 8 des Behälters infolge seines Gewichtes öffnet und
demzufolge sich auch der Inhalt des Behälters bereits entleeren kann. Der Behälter wird
nun vollends über die bogenförmigen Führungen 4 nach oben geschwenkt, wodurch-er
eine lotrechte Hängelage mit der Öffnung nach unten erhält, wie dies auf der rechten
Seite der Fig. 2 dargestellt ist.
Sollte von dem Inhalte etwas im Innern des Behälters haften bleiben, so kann der zurückgebliebene
Rest durch Rütteln des nunmehr frei pendelnd aufgehängten Behälters leicht entfernt werden. In der Regel wird
schon ein rasches Hinaufschwenken des gefüllten Behälters auf die bogenförmigen Führungen
genügen, eine vollständige Entleerung desselben zu erzielen.
Wird der entleerte Behälter wieder entfernt, so schließt sich die Klappe 6 der Einwurfsöffnung durch ihr Eigengewicht.
Es ist klar, daß an Stelle der Wände 4 mit gekrümmter Oberkante entsprechend gebogene
Führungsschienen treten können. Jedoch ist es zweckmäßiger, Wände anzuwenden, weil
durch diese ein Vorbeistreuen des Mülls beim Entleeren der Behälter und außerdem eine
Staubentwicklung verhindert wird. Es empfiehlt sich, die Klappen 6 nicht dicht an die
Wände 4 anzuschließen, sondern zwischen beiden einen hinreichenden Spielraum zu lassen,
um nicht beim Heben und Senken der Klappe 6 eine Saug- und Druckwirkung auf die im Wagenkasten
eingeschlossene Luft auszuüben und dadurch eine starke Luftbewegung hervorzurufen,
die eine Staubentwicklung zur Folge haben würde.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern in einen Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagendach feststehende bogenförmige Führungen (4) und an den Müllbehältern (7) in der Nähe des Bodens an zwei gegenüberliegenden Seiten Ansätze (9) angeordnet sind, die beim Entleeren der Müllbehälter auf die Führungen (4) auflaufen und hierdurch den unteren Teil der Müllbehälter mit nach oben gekehrtem Boden so weit anheben, daß diese eine senkrechte Stellung einnehmen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218356C true DE218356C (de) |
Family
ID=479588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218356D Active DE218356C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218356C (de) |
-
0
- DE DENDAT218356D patent/DE218356C/de active Active
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