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DE26967C - Kippwagen - Google Patents

Kippwagen

Info

Publication number
DE26967C
DE26967C DENDAT26967D DE26967DA DE26967C DE 26967 C DE26967 C DE 26967C DE NDAT26967 D DENDAT26967 D DE NDAT26967D DE 26967D A DE26967D A DE 26967DA DE 26967 C DE26967 C DE 26967C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
walls
hinges
halves
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT26967D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. FALLON in Newburg, New-York, V. St. A
Publication of DE26967C publication Critical patent/DE26967C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
'klöschl
Ki ρ ρ w a g e n.
Der auf den Zeichnungen dargestellte Wagen besteht aus dem auf zwei drehbaren Radgestellen ruhenden Rahmen a. Auf demselben sind die Querschwellen b b befestigt, auf welchen der Boden des Kippkastens ruht.
Dieser Boden besteht aus zwei durch Scharniere mit einander verbundenen gleichen Theilen oder Klappen cl cl, welche in einer, nach der Längenrichtung des Wagens in dessen Mitte laufenden Fuge c2 zusammenstofsen. Vermittelst der Ohrenschrauben d d auf der unteren Fläche des Bodens des Kippkastens ist die Stange e parallel und unterhalb der Fuge ί2 an diesem' Kasten befestigt. Diese Stange ragt mit beiden Enden unter dem Boden des Kastens in die verticalen, durch die Bügel i oben geschlossenen Schlitze der auf dem Rahmen a des Wagens befestigten Böcke h h, welche zur Führung der Stange e- bei ihrer Verticalbewegung dienen.
Die Stange e geht durch die Augen // am oberen Ende der Zahnstangen g g. Letztere erstrecken sich nach unten durch den Rahmen des Wagens und gleiten in Führungen s, die an der unteren Seite des Rahmens α befestigt sind.: Die eine Seite dieser Führungen ist offen für den Eingriff der Räder q mit den betreffenden Zahnstangen. Diese Räder sitzen auf den Wellen /, welche so verschiebbar angeordnet sind, dafs jedes Rad in und aufser Eingriff mit dem auf der Radachse sitzenden Trieb r gebracht werden kann.
Die langen Seitenwändey des Kippkastens c sind durch Scharniere mit den Bodentheilen cx verbunden, während die Seitenwände k und k1 der schmalen Seiten des Kastens an den betreffenden Klappen c'i1 festgemacht sind. Der feste Verschlufs der Seiten wände j j mit den Wänden k und kl wird einestheils durch die vier an den Enden der Wände k k' befestigten Haken ο ο, als auch durch die über die Fuge der zusämmenstofsenden Wände k k und k1 <£' sich legenden und drehbar auf denselben eingehängten Stangen I vermittelst der an den Enden dieser Stangen befindlichen drehbaren Haken P bewirkt.
Soll der Inhalt des Kippwagens auf beidenjSeiten _ der Bahn gleichzeitig geleert, d. h. beide Hälften des Kastens gekippt werden, so müssen die Haken 0 0 ausgehakt sein. Durch Einrücken der Welle/ vermittelst des Hebels al wird die Drehbewegung der Achse in eine vertical aufwärts steigende der Zahnstangen g g umgewandelt und die Stange e mit dem Kasten des Wagens gehoben, bis die Enden der Stange e an die Schlufsbügel it der Böcke h anstofsen. Beim Heben der Last drücken die oberen inneren Kanten der kurzen Seitenwände k und kl, indem sie sich um das Scharnier der Fuge c2 zu drehen suchen, die Stangen / / nach aufwärts, so dafs sich die Haken /2 von den Wänden j j ablösen; letztere sind somit nicht mehr gehalten, sie drehen sich durch ihr eigenes Gewicht herab und lassen auf jede Seite der Bahn die Hälfte der Ladung herabfallen.
Soll dagegen die Hälfte des Inhaltes des Kippwagens nur an einer Stelle der Bahn ausgeworfen, die andere Hälfte der Ladung aber für eine andere, davon entfernte Stelle der anderen Seite der Bahn reservirt werden, so müssen die Haken ο« an demjenigen Theil des
Kastens, in welchem die halbe Ladung reservirt bleiben soll, eingehakt bleiben. Ist die eine Hälfte der Ladung geleert, so wird der Kasten durch Zurückschlagen des Hebels al gesenkt und weiter gefahren bis zur Stelle, an welcher die zweite Hälfte der Ladung abgeladen wird, indem man vorher die Haken ο ο aushakt und nun die Hebung des Kastens auf die schon beschriebene Weise durch Einrücken des Hebels «' bewirkt.
Soll die ganze Ladung des Wagens auf einer Seite desselben ausgeleert werden, so müssen vier Stangen / / durch irgend eine Vorrichtung fest mit den Wänden k k und k 1A1 verbunden werden. Es geschieht dies z. B. auf dem dargestellten Kippwagen durch Drehen der Vorreiber if, welche auf den Wänden k und k} drehbar befestigt sind. Nachdem diejenige Seite des Bodens c des Kippwagens, auf welcher ausgeladen werden soll, vermittelst einer am Wagenrahmen befestigten Kette u mit diesem Rahmen verbunden ist und die auf der nämlichen Seite befindlichen Haken I2 der Stangen / so gedreht sind, dafs die betreffende Seitenwand / nicht mehr gehalten wird, so wird der Kasten auf bekannte Weise durch die beschriebenen Mechanismen in die Stellung Fig. 4 gehoben, wobei die Wand_/ herabschwingt und die ganze Ladung über, den Boden des Kastens auf die Seite der Bahn fällt.
Um die Seitenwände j j nach dem Entleeren und beim Herabbewegen des Kippkastens wieder selbstthätig zu heben, dient folgende Vorrichtung : ν ν sind zwei an den nach aufsen vorstehenden Enden beschwerte und um die Achse ol drehbare Hebel. Diese Achse ist von Hängelagern gehalten, welche an der unteren Seite des Bodens des Rahmens α befestigt sind. An den inneren, kurzen Enden der Hebel sind die Stangen v* z>2 vertical befestigt. Dieselben gehen durch den Boden des Rahmens und endigen oben in Knöpfen vi, auf welche der Boden c des herabsinkenden Kippkastens drückt, wenn derselbe nach dem Entleeren der Ladung sich durch sein eigenes Gewicht herabbewegt. Indem sich die kurzen Enden der Hebel durch die Wirkung der Stangen »s nach abwärts bewegen, müssen sich die äufseren beschwerten Enden der Hebel ν aufwärts drehen, so dafs sie gegen die in der Schwingungsebene der Hebel υ an den Seitenwänden j j befestigten keilförmigen Klötze v3 pressen und hierdurch diese Seitenwände j wieder selbstthätig in die Verschlufsstellung mit den Wänden k k1 bringen. Die Wände gelangen mit ihrer oberen Kante unter die Haken der Stangen /, welche diese Wände in ihrer aufrechten Schlufsstellung festhalten.
Beim Heben des Kastens in die auf Fig. 3 in punktirten Linien und auf Fig. 4 in vollen Linien gezeichneten Stellungen drehen sich die Hebel ν durch die Wirkung ihrer beschwerten äufseren Enden in ihre auf Fig. 4 gezeichnete tiefste Lage, in welcher sie mit den beschwerten Enden in gröfsere Entfernung von der herabgekippten und geöffneten Seite des Kastens gebracht und bei dem Entleeren desselben nicht hinderlich sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: An .Kippwagen für Eisenbahnen mit drehbaren Radgestellen:
1. Der Boden c des Kippkastens, bestehend aus zwei durch Scharniere verbundenen Hälften c1 c\ an deren Längsseiten die in Scharnieren drehbaren Wände j j angebracht sind, in Verbindung mit den auf den Wänden k &1 drehbar angebrachten Hakenstangen II, zum Zweck, dafs beim Heben des Kastens die Haken /2 der Stange / von den Wänden j j selbstthätig sich loslösen und der Kasten sich entleert.
2. Der zum Heben des aus zwei durch Scharniere mit einander verbundenen Hälften cx c' bestehenden Bodens c des Kippkastens dienende Mechanismus, zusammengesetzt aus der an dem Boden c befestigten und in den Böcken h h geführten Stange e in Verbindung mit den Zahnstangen g g, den durch den Hebel a1 bewegbaren Wellen// mit den Rädern q q und den auf den Radachsen sitzenden Trieben r.
3. Die Combination der drehbaren, mit keilförmigen Klötzen v3 versehenen Seitenwände j j des aus zwei durch Scharniere verbundenen Hälften bestehenden Kippkastens mit den Hebeln v, deren äufsere Enden beschwert und deren innere Enden mit den Stangen v2 verbunden sind, zum Zweck, die Herabbewegung der äufseren Hebelenden während des Umkippens und des Schlusses <^er Wände j j beim Herabsinken des Kastens auf den Rahmen des Wagens selbstthätig zu bewirken.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT26967D Kippwagen Active DE26967C (de)

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