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DE2164660A1 - Halbleiteranordnung - Google Patents

Halbleiteranordnung

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Publication number
DE2164660A1
DE2164660A1 DE19712164660 DE2164660A DE2164660A1 DE 2164660 A1 DE2164660 A1 DE 2164660A1 DE 19712164660 DE19712164660 DE 19712164660 DE 2164660 A DE2164660 A DE 2164660A DE 2164660 A1 DE2164660 A1 DE 2164660A1
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DE
Germany
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layer
section
junction
semiconductor
semiconductor substrate
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Ceased
Application number
DE19712164660
Other languages
English (en)
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DE2164660B2 (de
Inventor
Takahiro; Kamei Tatsuya; Ogawa Takuzo; Hitachi Nagano (Japan). P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
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Publication date
Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
Publication of DE2164660A1 publication Critical patent/DE2164660A1/de
Publication of DE2164660B2 publication Critical patent/DE2164660B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D62/00Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
    • H10D62/10Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
    • H10D62/102Constructional design considerations for preventing surface leakage or controlling electric field concentration
    • H10D62/103Constructional design considerations for preventing surface leakage or controlling electric field concentration for increasing or controlling the breakdown voltage of reverse-biased devices
    • H10D62/104Constructional design considerations for preventing surface leakage or controlling electric field concentration for increasing or controlling the breakdown voltage of reverse-biased devices having particular shapes of the bodies at or near reverse-biased junctions, e.g. having bevels or moats
    • H10W74/131

Landscapes

  • Thyristors (AREA)
  • Bipolar Transistors (AREA)

Description

  • Halbleiteranordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiteranordnung mit einer Halbleiterunterlage, einem Paar gegenüberliegender Hauptoberflächen, einer die Hauptoberflächen verbindenden Seitenfläche, wenigstens einer ersten Schicht eines Leitungstyps, einer zweiten Schicht des anderen Leitungstyps mit geringerer Verunreinigungskonzentration als der der daran unter Bildung eines ersten PN-Übergan ges angrenzenden ersten Schicht und einer an die zweite Schicht unter Bildung eines zweiten PN-Überganges angrenzenden dritten Schicht des ersten Leitungstyps mit höherer Verunreinigungskonzentration als der der zweiten Schicht oder mit diesen drei Schichten und einer vierten, mit einer Oberfläche in der dritten Schicht freiliegend eingebetteten und mit dieser einen dritten PN-Übergang bildenden Schicht des anderen Leitungstyps mit höherer Verunreinigungskonzentration als der der dritten Schicht, wobei der erste und der zweite PN-Übergang bis zur Seitenfläche reichen, die einen Seilroilenquerschnitt aufweist.
  • Allgemein besteht zur Erhöhung der Durchbruchspannung von Haibleiteranordnungen, wie z. B. Dioden und Thyristoren, ein sehr wesentliches Problem im Oberflächenzustand von Halbleiterunterlagen, an denen ein PN-Übergang freiliegt. Eine Halbleiterunterlagenoberfläche ist sehr aktiv und wird leicht durch die umgebende Atmosphäre beeinflußt. Wenn Feuchtigkei-t und/oder ionisierbares Material- in der Atmosphäre vorhanden sind, haften sie an der Unterlagenoberfläche und machen die Oberflächenfeldstärke größer als die Feldstärke in der Halbleiterunterlage, So wird die Durchbruchsspannung einer Halbleiteranordnung durch den Oberflächenzustand der Halbleiterunterlage beeinflußt.
  • Zum Erreichen einer guten Reproduzierbarkeit der Durchbruchsspannung von Haltleiteranordnungen ist es erforderlich, Vorsorge zu treffen, daß die Durchbruchsspannung einer Halbleiteranordnung durch die der Halbleiterunterlage bestimmt wird, die einfach durch die Verunreinigungskonzentration festgelegt wird. Um dies zu erreichen, soll die Oberflächenfeldstärke einer Halbleiterunterlage ausreichend geringer als die Feldstärke in der Unterlage sein. Es ist bekannt, daß zur Verringerung der Oberflächenfeldstärke unter die Innenfeldstärke die Seitenoberfläche einer Halbleiterunterlage, an der ein PN-Übergang freiliegt, mit Erfolg diesem gegenüber abgeschrägt werden kann. Es ist ebenfalls bekannt, daß im Fall einer positiven Abschrägung, wo die Seitenzone höherer Verunreinigungskonzentration einen größeren Querschnitt hat, enn sie sich von einem PN-Übergang entfernt, der Winkel zwischen der PN-Übergangsoberfläche und der Seitenkantenoberfläche an der Seite niedrigerer Verunreinigungskonzentration: vorzugsweise 15 - 60 beträgt und daß im Fall einer negativen Abschrägung, wo die Seitenzone höherer VerunTelnigungskonzentration einen geringeren Querschnitt hat, wo sie sich von einem PN-Übergang entfernt, der Winkel zwisc hen der PN-Übergangsoberfläche und der Seitenkantenoberfläche an der Seite niedrigerer Verunreinigungskonzentration vorzugsweise 170 - 1800 beträgt (d. h.
  • 0 - 10° , wenn auf der Seite höherer Verunreinigungskonzentration betrachtet) Entsprechende Einzelheiten sind in den US-PS 3 179 860 und 3 361 943 bzw. in den DT-PS 1 464 622 und 1 212 215 beschrieben.
  • Bei bekannten Thyristoren hoher Durchbruchsspannung werden sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtseigenschaften benötigt, und ein PN-Übergang zwischen einer P-Emitterschicht und einer N Basisschicht wird mit einer positiven Abschrägung von 15 - 600 und ein weiterer PN-Übergang zwischen der N-Basisschicht und der P-Basisschicht mit negativer Abschrägung von 0 - 100 gebildet. Solche Strukturen, wo eine positive und eine negative Abschrägung in der Seitenoberfläche einer Halbleiterunterlage gebildet werden, nennt man auch Doppelabschrägungsstrukturen,da die abgeschrägte Oberfläche in zwei Stufen gebildet wird.
  • Beim Doppelabschrägungsaufbau wird die Fläche der Hauptoberfläche, die auf der N-Emitterschichtseite ist, viel kleiner als die der P-Emitterschichtseite, und daher bestimmt sich die Maximalstromkapazität nach der Fläche der N-Emitterschicht. So haben Halbleiteranordnungen der Doppelabschrägungsstruktur einen Nachteil dadurch, daß die maximale Stromkapazität für eine Halbleiterunterlage bestimmter Abmessung gering ist. Weiter muß bei der Doppelabschrägungsstruktur, wenn die Vorwärts- und Rückwärts-Durchbruchs spannungen von gleicher Größe sein sollen, der Winkel für die negative Abschrägung etwa 10° oder geringer sein. Dies führt zu einem anderen Nachteil, indem nämlich Hochqualitätstechniken zum Erhalten solcher Abschrägungswinkel mit guter Reproduzierbarkeit erforderlich sind.
  • Sot hat man zur Beseitigung solcher Nachteile ein Verfahren vorgeschlagen, nach dem die Seitenoberfläche einer Haibleiterscheibe in Seilrollenform oder V-Form (im folgenden als Seilrollenquerschnitt bezeichnet) gebildet ist, um positive Abschrägungen für die jeweiligen PN-Übergänge zu erzeugen. Es wurden jedoch nur wenige Untersuchungen hinsichtlich des Abs#hrägungsaufbaus von Seilrollenquerschnitt-Oberflächen vorgenommen, darunter solche, um zu zeigen, daß infolge Steigerns der Tiefe der Talsohle des Seilrollenquerschnitts in gewissem Grad, d. h. Verringerung des Abschrägungswinkels der PN-Übergangsoberfläche und dadurch Verringerung der Stärke des elektrischen Oberflächenfeldes die Durchbruchsspannung eines Halbleiters durch diejenige innerhalb der Halbleiterunterlage bestimmt werden kann, und daß es einen geeigneten Bereich für die Tiefe der Talsohle geben muß, da eine übermäßige Tiefe einen Anstieg der elektrischen Oberflächenfeldstärke in der Talsohle sowie Verringerungen der Fläche des Stromflusses und der mechanischen Festigkeit herbeiführt. Es war daher schwiering, die Seilrollenqüerschnitt-Abschrägungsstruktur anzuwenden und Halbleiteranordnungen mit bestimmten Durchbruchs spannungen für verschiedene Anforderungen zu entwerfen und herzustellen und eine optimale Ausnutzung der Haiblelterunterlagen für einen bestimmten Stromfluß zu erreichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halbleiteranordnung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß mit der Abschrägungsform der Seitenkantenoberfläche der Halbleiteranordnung in eindeutiger Weise erreichtawird, daß die Durchbruchsspannung der Anordnung von der innerhalb der Halbleiterunterlage bestimmt wird, wobei eine möglichst hohe Durchbruchsspannung, eine große Stromkapazität, ein hoher Ausnutzungsfaktor der Halbleiterunterlage für eine bestimmte Stromkapazität, möglichst kompakte Abmessungen der Anordnung und eine Herstellbarkeit der Anordnung zu niedrigen Fertigungskosten ermöglicht werden sollen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Talsohle des Seilrollenquerschnitts der Seitenfläche an der zweiten Schicht liegt und der Bedingung genügt, worin d die Tiefe der Talsohle, w die Dicke der Halbleiterunterlage und ~ die spezifische Dielektrizitäts--konstante der Atmosphäre um die Talsohle bedeuten.
  • Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert; darin zeigen: Fig. 1 einen schematischen Querschnitt zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels einer Halbleiteranordnung gemäß der Erfindung; Fig. 2 Verhaltenskurven zur Erläuterung der Beziehung zwischen dem normalisierten Spitzenoberflächenfeld E und dem Verhältnis der Tiefe der sp Talsohle des Seilrollenquerschnitts d zur Dicke der Halbleiterunterlage w für verschiedene Werte der spezifischen Dielektrizitätskonstante 6 der Umgebungsatmosphäre als Parameter; und Fig. 3 und 4 schematische Querschnitte anderer Ausführungsbeispiele der Halbleiteranordnung gemäß der Erfindung.
  • Es-sollen nun die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung im Zusammenhang mit den Figuren erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigt eine Vierschicht-Dreianschluß-Halbleiteranordnung gemäß der Erfindung, und zwar einen rückwärts sperrenden Ihyristor. Eine Halbleiterunterlage 1 hat eine solche Gestalt, daß sie von einem Paar gegenüberliegender paralleler Hauptoberflächen 11 und 12 und einer Seilrollenqerschnitt-Seitenoberfläche 13 begrenzt wird, die die beiden Hauptoberflächen 11 und 12 verbindet, und umfaßt zusammenhängend vier Schichten von abwechselnd verschiedenem Leitungstyp, die mit PE, NB, P3 und NE bezeichnet sind. iteiis die PN-Übergänge J1 und J2, die zwischen den Schichten PE und NB bzw. NB und P3 gebildet sind, reichen bis zur Seitenoberfläche. Weiter ist die Talsohle 131 des Seilrollenquerschnitts so angeordnet, daß sie in der Schicht NB liegt. Diese Schichten PE, NB, P3 und NE sind eine P-Emitter-, eine N-Basis-, eine P-Basis-und eine N-Emitterscllicht, die in dieser Reihenfolge übereinandergeschichtet sind. Dabei ist die N-Emitterschicht NE in del P-Basisschicht P3 eingebettet, und die P-Basisschicht P3 und die P-Emitterschicht PE haben eine -höhere Verunreinigungskonzentration als die der N-Basisschicht NB. Eine Anodenelektrode 2 ist in ohm'schen Kontakt mit einer Hauptoberfläche 12 der Unterlage 1, und zwar der Oberfläche der P-Emitterschicht PE gebracht Eine Kathodenelektrode 3 ist in ohm'schen Kontakt mit der anderen Hauptoberfläche 11, d. h. der Oberfläche der N-Emitterschicht NE gebracht. An der anderen Hauptoberfläche 11 ist noch eine Steuerelektrode 4 in ohm'schem Kontakt mit der P-Basisschicht PB angeordnet. Die Halbleiterunterlage 1 ist auf einem Träger 5 befestigt, der eine angenähert gleiche Wärmeausdehnungskonstante wie die Halbleiterunterlage 1 aufweist, wobei die Anodenelektrode 2 als Klebmittel dient.
  • Die Seitenoberfläche dieser Halbleiterunterlage 1 ist mit einem derartigen Seilrollenquerschnitt ausgebildet, daß die Formel erfüllt wird, worin w die Dicke der Unterlage (d. h. den Abstand zwischen den beiden Hauptoberflächen), d die Tiefe der Talsohle des Seilrollenquerschnitts, 8 die spezifische Dielektrizitätskonstante der Umgebungsatmosphäre und log den Logarithmus zur Basis 10 bedeuten. Der Grund, aus dem die Seitenoberfläche der Unterlage 1 mit einem solchen Seilrollenquerschnitt ausgebildet ist, der die Gleichung (1) erfüllt, wird in der folgenden Beschreibung offenbar.
  • Nach im Rahmen der Erfindung durchgeführten Experimenten wurde bestätigt, daß im Fall der Ausbildung der Seitenoberfläche einer Halbleiterunterlage als Seilrollenquerschnitt das Spitzenoberflächenfeld in einer gewissen Tiefe der Talsohle konstant wird, wenn man zu immer tieferen Niveaus der Talsohle 131 übergeht. Diese Tatsache ist in Fig. 2 angedeutet. Fig. 2 zeigt das normalisierte Spitzenoberflächenfeld E in Abhängigkeit vom Verhältnis sp der Talsohle d des Seilrollenquerschnitts zur Dicke w der Halbleiterunterlage in Form von Kurven bei verschiedenen spezifischen Dielektrizitätskonstanten e für die Umgebung atmosphäre als Parameter. Das normalisierte Spitzenoberflächenfeld Esp erhält man aus der folgenden Beziehung: worin E das tatsächliche Spitzenoberflächenfeld in Volt p je cm, w die Verarmungsschichtdicke des Schrittüberganges 5 und V die angelegte Spannung bedeuten a Es läßt sich aus diesen Verhaltenskurven ablesen, daß das normalisierte Spitzenoberflächenfeld Esp angenähert konstant wird, wenn das Verhältnis der Talsohle d zur Dikke der Haibleiterunterlage w, d. h. d/w bestimmte Werte überschreitet (und zwar solche Werte an den Punkten A, B, C und D für die jeweiligen Kurven). Das Mindestverhältnis (d/w) min der Talsohle d und der Unterlagendicke w, d. h solche Werte an den Punkten A, Bs G und D und die spezifische Dielektrizitätskonstante @ der Umgebungsat-Atmosphäre um die Seitenoberfläche, so findet man, genügen der Beziehung ............. (2) worin der Logarithmus zur Basis 10 genommen ist. So wählt man zum Herabdrücken der Oberflächenfeldstärke an der Seitenoberfläche der Halbleiterunterlage von Seilrollenquerschnitt auf einen bestimmten Wert mit guter Reproduzierbarkeit das Verhältnis der Talsohle d zur Unterlagendicke w, d. h. d/w so, daß die Gleichung ........... (3) erfüllt wird.
  • Andererseits wurde gefunden, daß die Sandblasmethode, bei der Schleifpulver, wie z. B. Aluminiumoxydpulver aus einer dünnen Düse gegen eine Unterlagenseitcnoberfläche geblasen wird, zur Bildung einer Seitenoberfläche mit Seilrollenquerschnitt in der Hinsicht am geeignetsten ist, daß sie eine gute Reproduzierbarkeit gewährleistet Nach diesem Verfahren sind, bis die Talsohle d angenähert gleich der Unterlagendicke w wird, sowohl die Reproduzierbarkeit als auch die Wirksamkeit gur, wenn jedoch die Talsohle d größer als die Unterlagendicke w wird, ist die Reproduzierbarkeit des Seilrollenquerschnitts schlechter, und außerdem werden solche Teile, wo die Seitenoberfläche die Hauptoberflächen erreicht, sehr #ünn und mechanisch schwach und können daher leicht brechen.
  • Ein weiteres Vertiefen der Talsohle führt zu einer Verringerung der Querschnittsfläche für den Stromfluß, und so gehen die guten Wirkungen der Verwendung der Seilrollenquerschnitt-Abschrägungsstruktur anstelle des Doppelabschrägungsaufbaus weitgehend verloren.
  • Deshalb wählt man, wenn diese Seilrollenquerschnitt Abschrägungsstruktur verwendet wird, das Verhältnis der Talsohlentiefe d zur Unterlagendicke w unter Berücksichtigung der Reproduzierbarkeit, der Wirksamkeit und des Erhaltens eines gewünschten Seilrollenquerschnitts mit einer ausreichend weiten Querschnittsfläche für den Stromfluß vorzugsweise im Bereich d/w 5 1.
  • Aufgrund vorstehender Überlegungen wählt man, wenn man in industriellem Maßstab Halbleiteranordnungen mit einer Halbleiterunterlage von Seilrollenquerschnitt-Seitenoberflächenaufbau herstellt, das Verhältnis der Talsohlentiefe des Seilrollenquerschnitts d zur Dicke einer Halbleiterunterlage w vorzugsweise in dem Bereich worin 6 die spezifische Dielektrizitätskonstante der At-Atmosphäre um die Seitenoberfläche herum bedeutet Gemäß der vorstehend erläuterten Erfindung läßt sich eine Halbleiteranordnung hoher Durchbruchsspannung und großer Stromkapazität im Verhältnis zur Abmessung der Halbleiterunterlage schaffen. Z. B. ist bei der Fertigung eines Thyristors der Durchbruchsspannung von 4000 V unter Verwendung einer Siliziumunterlage eines Durchmessers von 40 mm und einer Dicke von 1 mm die Stromkapazität nach dem bekannten Zweistufenabschrägungsaufbau 350 Ag während sie nach dem erfindungsgemäßen Seilrollenquerschnitt-Abschrägungsaufbau 500 A, d. h. das 1,4fache gegenüber dem bekannten wird.
  • Wenn die Durchbruchsspannung erhöht, d. h. die Dicke der Halbleiterunterlage gesteigert wird, erweist sich der Unterschied in der Stromkapazität für die beiden Fälle, d. h. die bekannte Anordnung einerseits und die erfindungsgemäße Anordnung'andererseits noch größer.
  • So lassen sich zur Herstellung von Halbleiteranords nungen mit bestimmter Du,rchbruchsspannung und Stromkapazität erfindungsgemäß kleinere Halbleiterunterlagen verwenden, was zu einer Verringerung der Herstellungskosten und gleichzeitig zu einem verbesserten Fertigungswirkungsgrad führt.
  • Weiter wurde im Fall der Auslegung des Oberflächenaufbaus eines Halbleiterelementes mit einer bestimmten hohen Durchbruchs spannung nach dem bekannten Aufbau nur der Abschrägungswinkel verringert, um die Oberflächenfeldstärke herabzusetzen,während nach dem erfindungsgemäßen Aufbau die Tiefe der Talsohle unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Dielektrizitätskonstante der Atmosphäre um die Seitenoberfläche bestimmt werden kann. So läßt sich der Oberflächenaufbau unter Berücksichtigung des Herstellwirkungsgrades vorteilhaft bestimmen, und dadurch läßt sich der letztere im Vergleich mit dem des bekannten Aufbaus steigern, Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel einer Halbleiteranordnung mit einer Halbleiterunterlage des Seilrollenquerschnitt#Seitenflächenaufbaus ~der der Beziehung der Gleichung (i) genügt, wobei Wendepunkte nahe der an die Oberfläche tretenden PN-Übergangsoberflächen liegen.
  • In Fig. 3 bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1 gleiche Teile.
  • Ein solcher Wendepunkt 132 ist nahe eines an die Seitenoberfläche tretenden PN-Übergangs gebildet, und der Abschrägungswinkel an der Hauptoberflächenseite ist größer als an der Tal seite ausgebildet.
  • Wenn man die Sellrollenquerschnitte nach Fig. 1 und 3 vergleicht, so ergibt sich, daß das Spitzenoberflächenfeld im Fall von Fig. 3 kleiner als das nach Fig 1 gemacht werden kann. Dies kommt daher, daß in Fig. 1 der Maximalpunkt des Oberflächenfeldes nur an dem Tal teil existiert, während nach Fig. 3 ein anderes Maximum am Wendepunkt auftritt, von dem ein erheblicher Betrag von Spannung aufgenommen wird Weiter ist auch die mechanische Festigkeit der Halbleiterunterlage im Fall von Fig. 3 größer als nach Fig. 1. So ermöglicht der Aufbau nach Fig. 3 eine leichtere mechanische Behandlung und führt zu einer besseren Ausbeute.
  • Fig. 4 zeigt noch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Halbleiteranordnung mit Seilrollenquerschnitt-Seitenoberfläche,die der Gleichung (1) genügt und mit einer Schicht niedriger Dielektrizitätskonstante~6 und einer weiteren Schicht hoher Dielektrizitätskonstante 7 bedeckt ist.
  • Wie oben beschrieben wurde, ist die Oberfläche einer Halbleiterunterlage aktiv und daher empfindlich gegenüber dem Einfluß der Umgebungsatmosphäre. So wird allgemein die Oberfläche von Haibleiteranordnungen mit einem Dielektrikumsfilm, wie z. B. Siliziumdioxyd oder Siliziumnitrid bedeckt, um den Oberflächenzustand zu passivieren.
  • In Leistungshalbleiteranordnungen ist außer der Passivierung der-Oberfläche eine Vergleichmäßigung der Oberflächenfeldverteilung und Verringerung der Oberflächenfeldstärke erforderlich.
  • In der Beschreibung der Anordnungen nach Fig. 1 und 3 wurde-angenommen, daß die dielektrische Festigkeit der Umgebungsatmosphäre größer als die Oberflächenfeldstärke der Unterlage ist. In Anordnungen hoher Durchbruchsspannungen kann jedoch die-Umgebungsatmosphäre, z. B. Luft, einen dielektrischen Durchschlag bewirken. Dann wird ohne Rücksicht auf die Gestalt der Seitenoberfläche die Durchbruchsspannung der Anordnung allein durch die elektrische Durchschlagsspannung der Atmosphäre bestimmt, und es wird unmöglich, eine Anordnung mit einer höheren Durchbruchsspannung als der der umgebenden dielektrischen Atmosphäre zu schaffen. Der leichteste Weg, dieses Problem zu lösen, wäre die Anordnung der Halbleiteranordnung in einer Atmosphäre hoher dielektrischer Durchschlagspannung oder die Abdeckung der Seitenoberfläche der Anordnung mit einem dielektrischen Material hoher dielektrischer Durchschlagsspannung. Bei dem letzteren Verfahren ist festzustellen, daß man einen Leckstrom durch die Unterlagenoberfläche fließen lassen kann, wenn sie mit einem dielektrischen Stoff hoher dielektrischer Durchschlagsspannung bedeckt ist. Die in Fig. 4 gezeigte Anordnung löst dieses Problem.
  • Und zwar ist zunächst eine Überzugsschicht 6 geringerer Dielektrizitätskonstange, z. B. Siliziumdioxyd (spezifische Dielektrizitätskonstante 4,5), auf der Seitenoberfläche der Halbleiterunterlage angebracht und dann ein Mantelteil 7 höherer Dielektrizitätskonstante, z. B. eine Mischung von Bariumtitanat (spezifische Dielektrizitätskonstante 10 - 18) mit Silikongummi über der Überzugsschicht 6 so angeordnet, daß dadurch das Tal des Seilrollenquerschnitts ausgefüllt ist. Die Überzugsschicht 6 wirkt zur Verringerung des Leckstroms, und der Mantelteil 7 verringert die Oberflächenfeldstärke und macht das Auftreten einer Raumentladung durch Verlängerung des Entladungsweges schwierig.
  • Vorstehend wurden nur Vierschicht-Dreianschluß-Haibleiteranordnungen beschrieben, doch ist die Erfindung in keiner Weise auf solche Anordnungen beschränkt, sondern läßt sich in gleicher Weise auch auf Halbleiteranordnungen anderer Art, z. B. Vierschicht-Zweianschluß-Anordnungen anwenden.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Halbleiteranordnung mit einer Halbleiterunterlage, einem Paar gegenüberliegender Hauptoberflächen, einer die Hauptoberflächen verbindenden Seitetifläche, wenigstens einer ersten Schicht eines Leitungstyps, einer zweiten Schicht des anderen Leitungstyps~mit geringerer Verunreinigungskonzentration als der der daran unter Bildung eines ersten PN-Überganges angrenzenden ersten Schicht und einer an die zweite Schicht unter Bildung eines zweiten PN-Überganges angrenzenden dritten Schicht des'ersten Leitungstyps mit höherer Verunreinigungskonzentration als der der zweiten Schicht oder mit diesen drei Schichten und einer vierten, mit einer Oberfläche in der dritten Schicht freiliegend eingebetteten und mit dieser einen dritten PN-Übergang bildenden Schicht des anderen Leitungstyps mit höherer Verunreinigungskonzentration als der der dritten Schicht, wobei der erste und der zweite PN-Übergang bis zur Seitenfläche reichen, die einen Seilrollenquerschnitt aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Talsohle (131) des Seilrollenquerschnitts der Seitenfläche (13) an der zweiten Schicht (NB) liegt und der Bedingung genügt, worin d die Tiefe der Talsohle, w die Dicke der Halbleiterunterlage (1) und 6 die spezifische Dielektrizitätskonstante der Atmosphäre um die Talsohle bedeuten.
2. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis d/w nicht größer als 1 ist (d/w < 1)-
3 Halbleiteranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Verlauf des Seilrollenquerschnitts (13) nahe dem ersten PN-Übergang (J1) und dem zweiten PN-Übergang (J2) Wendepunkte (132) gebildet sind.
4. Halbleiteranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich eine die Seilrollenquerschnitt-Seitenfläche (13) bedeckende Überzugsschicht (6) niedriger Dielektrizitätskonstante und einen die Talsohle (131) des Seilrollenquerschnitts ausfüllenden Mantelteil (7) höherer Dielektrizitätskonstante als ler der Überzugsschicht (6) aufweist.
5. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1 oder folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Tiefe der Talsohle (131) des Seilrollenqüerschnitts zur Dicke der Halbleiterunterlage d/w größer als der der die Punkte A, B, C und D der graphischen Darstellung L e e r s e i t e
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