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DE2162049C2 - Vorrichtung zur automatischen Korrektur der Stanzung eines Lochstreifens - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Korrektur der Stanzung eines Lochstreifens

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Publication number
DE2162049C2
DE2162049C2 DE2162049A DE2162049A DE2162049C2 DE 2162049 C2 DE2162049 C2 DE 2162049C2 DE 2162049 A DE2162049 A DE 2162049A DE 2162049 A DE2162049 A DE 2162049A DE 2162049 C2 DE2162049 C2 DE 2162049C2
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DE
Germany
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signal
signals
punched
character
punching
Prior art date
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DE2162049A
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English (en)
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DE2162049A1 (de
Inventor
Marcel-Louis Chatillon Boyer
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Alcatel CIT SA
Original Assignee
Compagnie Industrielle de Telecommunication CIT Alcatel SA
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Publication date
Application filed by Compagnie Industrielle de Telecommunication CIT Alcatel SA filed Critical Compagnie Industrielle de Telecommunication CIT Alcatel SA
Publication of DE2162049A1 publication Critical patent/DE2162049A1/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/02Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L17/04Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars
    • H04L17/08Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars combined with perforating apparatus
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K5/00Methods or arrangements for verifying the correctness of markings on a record carrier; Column detection devices
    • HELECTRICITY
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
  • Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)

Description

und wiederholt daher den Lochversuch ein weiteres MaL
Dieses erfindungsgemäße ICorrekturverfahren ist also iq, den oben? geschilderten, bei weitem am häufigsten auftretenden Fällen wenigstens doppelt so schnell wie das bekannte Verfahren, da der das fehlerhafte Zeichen löschende Überlochschritt ausgelassen wird. Der hierfür erforderliche technische Aufwand ist um nichts größer als bei dem zur Bildung des Oberbegriffs des Anspruchs herangezogene Stand der Technik. Auch die Sicherheit, mit der fehlerhafte Löchungen erfaßt werden, wird durch das zeitsparende Arbeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung in keiner Weise beeinträchtigt \
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 im oberen Teil in schematisch vereinfachter Form die Bauteile eines Streifen-Lese-Lochers, und zwar in Verbindung mit einer bestimmten Anordnung von einzelnen logischen Unterbaugruppen und mit einer gemeinsamen logischen Unterbaugmppe,
Fig.2 das logische Schema einer einzelnen Unterbaugruppe,
Fig.3 das logische Schema der gemeinsamen Unterbaugruppe,
F i g. 4 eine erste Anordnung von grafischen Darstellungen, welche zur Erläuterung der Arbeitsweise der Korrektur bei einem ersten Fehlerfall dienen, und
Fig.5 eine zweite Anordnung von grafischen Darstellungen, welche einem zweiten Fehierfall entsprechen.
Gemäß F i g. 1 ist der Leselocher schematisch bei 65 dargestellt. Er weist in einer einzigen mechanischen Einheit einen Locher 65a und einen Leser 656 auf. Der Locher weist ebenso viele Stanzstempel auf, wie in einem zu lochenden Code (Zeichen) Bits vorhanden sind und darüber hinaus einen weiteren Stanzstempel, um ein Transportloch zu stanzen. Beispielsweise sei angenommen, daß ein Zeichen 8 Bits enthält, so daß neun Stanzstemnel im Locher vorhanden sind. Diese (nicht dargestellten) Stanzstempel stanzen den entsprechenden Code in einen Papierstreifen 71, und zwar unter der Steuerung der Lochbefehle Xi... X 9, von denen jeder auf einen (nicht dargestellten) Elektromagneten einwirken kann, der dazu dient, eine selektive kinematische Verbindung zwischen einem de;· Stanzstempel und einem Nocken 66 herzustellen, welcher exzentrisch zur Achse einer Welle 62 umläuft.
60 ist der Anlasser eines Motors 61, dessen Welle 62 eine lichtundurchlässige Scheibe 63 trägt, die mit einem Spalt 63a ausgestattet ist. Weiterhin ist auf der Welle 62 eine licht'indurchlässige Scheibe 64 angeordnet, welche einen Spalt 64a aufweist sowie den Nocken 66, welcher zur Steuerung der Stanzstempel dient (beispielsweise neun Stanzstempel), welche das Organ 65 aufweist. Die Welle 62 dreht sich in der Richtung eines Pfeils / Der Teil 65a des Leselochers 65 enthält neun Lampen, die gegenüber von neun Stanzstempeln ausgerichtet sind. Der Teil 65b enthält neun Fotozellen, welche ein Signal liefern (b 1 bis b 9), wenn eines der entsprechenden Löcher in einen Streifen 71 gestanzt ist, und zwar beim Abwickeln unter der Steuerung eines Streifenantriebsmotors 72, der durch ein Organ 73 gesteuert ist. Die Schrittweite des Streifens 71 beim Vorrücken ist beispielsweise durch den Wert p=2,54 mm festgelegt. 67 ist eine Lampe, welche zwischen den Scheiben 63 und 64 angeordnet ist. 68 vnd 69 sind zwei Fotozellen, von denen die eine ein Signal ζ beim Durchgang des Spaltes 63a vor der Lampe 67 aussendet Und die andere ein Signal T beim Durchgang des' Spaltes 64a vor, der Lampe G7 aussendet Die Spalte 63a und/64a sind um einen Winkel <x gegeneinander versetzt ppfjenige der
Spalte, welcher in der Drehrichtuhg /(64aj vorne liegt,
liefert am Ausgang der entsprechenden Zelle 69 ein
Signal T, welches das Vorrücken des Streifens Steuert und dem Steuerorgan 73 des Motors 72 zugeführt wird.
Die Signale 7* und Zsind einer logischen Einrichtung
ίο 70 zugeführt weiche ein Geschwihdigkeitssighal V aussendet wenn die Drehgeschwindigkeit der Welle 62 uhd des Nockens 66 oberhalb einer unteren vorgegebenen Grenze liegt * ;
Ein Schalter 74, welcher in mechanischer Form dargestellt ist, jedoch auch eine elektröiusche Form bei schnellem Betrieb aufweisen kann, gewährleistet den Obergang von der Arbeitsweise als Leselocher zur Arbeitsweise als Leser ausschließlich. Im ersten Falle wird ein Signal Pan den Anlasser 60 geführt und auch an
andere Organe, die nachfolgend beschrieben werden. Im zweiten Fall wird das Signal Pnichc iJbertragen.
Die in der Fig. 1 angegebenen Signale haben, die folgende Bedeutung:
•25 P Befehl zum Anlassen des Motors 61
K Abtastsignal (F ig. 3)
C Steuerung zum Lochen sämtlicher Löcher
(Fig.3)
V Geschwindigkeitssignal
-ίο 5 D, mit D= Rücklaufbefehl (F ig. 3)
Markierungserlaubnis
A Zeichenaufruf(Fig.3)
a 1... a 9 logische Signale, welche den zu lochenden Code bilden
b 1... b 9 logische Signale, welche die Lochung
bilden
Xi ...X9 Lochbefehle für die Löcher Nr. I...9
(Fig.2)
T Steuersignal zum Vorrücken des Streifens
Z Signal zur Lochfreigabe.
Die logischen Organe, welche die Kontrolle und eventuell die Korrektur der gelochten Codes gewährleisten, sind in neun einzelnen Unterbaugruppen VI bis -15 Y9 enthalten sowie in einer gemeinsamen Unterbaugruppe Y. Die logischen Signale, welche den <zu lochenden Code darstellen, al...a9, werdenderen eine Verbindungseinheit L/geliefert.
Die Unterbaugruppe Yi empfängt von der Vermin dungseinheit U ein Signal a\, und vom Organ 656 ein Signal b\. Weiterhin werden die Signale P. V. ein Signal G, ein Signal K und ein Signal S zur Freigabe· Ucr Markierung empfangen, und zwar das Signal P vom Schalter 74, das Signal Vvon der logischen Einrichtung 70 und die restlichen Signale von der Unterbaugruppe Y (siehe F i g. 3). Sie liefert zum Organ 65λ das Signa] X 1 und zur Unterbaugruppe Vdie Signale (äb\) und (ab)\.
Das Signal (äb)\ —F\ ■ b\ wird erzeugt, wenn ein Loch in Abwesenheit cbs entsprechenden logischen Signals bo gestanzt wird: diesjst das Signal »unzulässiges Loch«.
Das Signal (ab)\ = a\-t\ wird erzeugt, wenn ein logisches Lochsignal a\ nicht zu einer Loehung führt: dies ist das Signal »fehlendes Loch«.
Es sind neun ähnliche Unterbaugruppen vorhanden.
Es ist noch die letzje Unterbaugruppe Y9 dargestellt.
welche die Signale a 9, b 9, P, G, K, S, V empfängt und zum Organ 65a_das Signal X 9 und zur Unterbaugruppe
Vdie Signale (abjs und (abfe liefert.
Die Unterbaugruppie Vempfängt die Signale b±... O9, die Signale (ab)\... ('abk die Signale (ab~)\ ■.. (ab)}, das Signal Z und liefert an die Verbindungseinheit U ein Signal A. einen Zeichunaufruf, ein Signal E, Fehler, und an das Steuerorgan 73 ein Signal D, einen Rücklaufbe- s fehl, welcher zur Folge hat, daß der Streifen 71 um einen Schritt zurückgesetzt wird, und zwar in demjenigen Falle, in welchem eine Korrektur erforderlich ist.
Gemäß Fig.2 umfaßt eine Unterbaugruppe wie Vl einen logischen Inverter 80, welcher das Signal b\ empfängt und das Signal Έ\ liefert. Weiterhin ist ein logischer Inverter 81 vorhanden, welcher das Signal a\ empfängt und das Signal äi liefert. Weiterhin ist ein UND-Gatter 82 vorhanden, welches die Signale a\ und b\ sowie ein Abtastsignal K, welches von der Unterbaugruppe Y kommt, empfängt und das Signal (ab), liefert. Weiterhin ist ein UND-Gatter 83 vorgesehen, welches die Signale a\ und_/>i sowie das Abtastsignal K empfängt und das Signal (ab)\ liefert. Weiterhin ist ein ODER-Gatter 84 vorgesehen, welches das Signal a\ sowie ein Signal C. das in der Unterbaugruppe Y cr/cugt wird (siehe F i g. 3), empfängt. Das UND-Gatter 85 empfängt das Ausgangssignal des ODER-Gatters 84 ebenso wie das Signal V, das Signal Pund das Signal S und liefert am Ausgang das Signal X1, den Lochbefehl, welcher an dem Stanzstempel Nr. 1 im Organ 65a angewandt wird.
Das Signal G steuert das Stanzen aller Löcher im Bedarfsfälle. Das Signal K ist ein Abtastsignal während eines Bruchteils eines Schrittes. Das Signal S=D verhindert jegliche Lochung beim Vorhandensein eines Rücksetzbefehls D.
Gemäß F i g. 3 enthält die Unterbaugruppe Y ein ODER-Gatter 90. welches die Signale ßb)y...ßb)» empfängt._weiterhin ein ODER-Gatter 91, welches die Signale (ab), ... (ab)} empfängt, einen Zähler modulo 3, 92. welcher das Signal Z empfängt und einen Zähler modulo 2. 93, weicher ebenso das Signa! Z empfängt. Der Zähler modulo 3, 92, kann einen Zählbefehl W empfangen, ein Ausgangssignal des ODER-Gatters 90. Der Zähler modulo 2, 93, kann einen Zählbefehl F empfangen, ein Ausgangssignal des ODER-Gatters 91. Der Zählbefehl W hat die Bedeutung »unzulässiges Loch«, während der Zählbefehi F die Bedeutung »fehlendes L.o«-h« hat.
Ein UND-Gatter mit drei Eingängen, 94, empfängt von der Ausgangsklemme Q des Wählers 92 ein Signal Wa. von der Ausgangsklemme Q des Zählers 93 ein Signal Fa ebenso wie das Signal Z Es Hefen am Ausgang ein Signal A, einen Zeichenaufruf, welcher der so Verbindungseinheit U(F ig. 1) zugeführt wird.
Die Ausgangsktemme Q des Zählers 92 und die Ausgangsklemme Q des Zählers 93 sind mit den Eingängen eines ODER-Gatters 95 verbunden, dessen Ausgangssignal ein bistabiles Kippelement 97 durch die Klemme Sl erregt. Der Ausgang Q des bistabilen Elementes 97 liefert einen Rücklaufbefehl D an das Organ 73 (Fig. 1). Der Ausgang Q liefert das Signal 6 = D. Die Kippstufe 97 wird durch das Ausgangssignal B eines ODER-Ga.fters 96, welches die Signale ex> b 1... 69 empfängt, auf Null zurückgestellt Das Signal ßhat die Bedeutung »Lesen aller Spuren«. Eine bistabile Kippstufe 99, welche an der Klemme S2 durch das Signal B beaufschlag!, ist, wird durch das Signal Z auf Null zurückgestellt, und sie liefert das Signal K als Abtastsigna!, welches den verschiedenen Unterbaugruppen Vl... YS zugeführt wird.
Die Signale W, unzulässiges Loch, und F, fehlendes Loch, werden den Eingängen eines ODER-Gatters 98 zugeführt, dessen Ausgangssignal E, Lochfehler, der Verbindungseinheit Uzugeführt wird.
Von der Klemme Q, des Zählers modulo 3,92, wird ein Signal Gabgeleitet, welches allen Unterbaugruppen Vl bis V9 zugeführt wird (F i g. 2).
Fig.4 zeigt eine Anordnung von sechs grafischen Darstellungen, welche die Folge bestimmter Signale in demjenigen Falle darstellen, in welchem ein Loch fehlt.
Die erste grafische Darstellung zeigt das Signal Z, das Lochsignal.
Die zweite grafische Darstellung zeigt das Signal A, die Zeichenanforderung.
Die dritte grafische Darstellung zeigt das Signal T. den Befehl zum Vorrücken des Streifens.
Die vierte Grafische Darstellung zeigt das Signal B. Lesen aller Spuren.
Die Form des Signals B ist idealisiert, das tatsächliche Signal weist eine abgerundetere Form auf.
Die fünfte grafische Darstellung ist das Signal F1, fehlendes Loch.
Die sechste grafische Darstellung ist das Signal D. Rücklaufbefehl.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert. Bei jeder Umdrehung der Welle 62 wird ein Signal Z ausgesandt. Wenn kein Lochfehler auftritt, wird bei jedem Signal Z, welches einem Signal A entspricht, ein Zeichen angefordert. Jedes Signal Tzum Weiterrücken läßt den Streifen um einen Schritt weiterschreiten. Beispielsweise wurde bei Cder Moment der Lochung markiert.
Wenn ein Lochfehler durch ein fehlendes Loch auftritt, beginnt der Zähler 93, welcher einen Zählbefehl F erhält, mit der Zählung, wobei seine Klemme Q. welche auf Eins war, auf Null gebracht wird. Daraus ergibt sich die Unterdrückung des Signals A während zweier Umdrehungen des Nockens. Die Kippstufe 97, welche durch das Ausgangssigna! vom ODER-Gatter 95 beaufschlagt wird, wird durch die erste ansteigende Flanke Jf des Signals B auf Null gebracht, welche dem Beginn der Zählung folgt. Daraus ergibt sich, daß der Streifen unter der Steuerung des Signals D um einen Schritt zurückgesetzt ist. Wenn der Streifen um einen Schritt zurückgelaufen ist, und zwar bei Abwesenheit eines Zeichenaufrufes, so ist es stets dasselbe Zeichen, welches einmal zuvor unrichtig gelocht wurde, welches die Stanzbefehle liefert
Die F i g. 5 entspricht der F i g. 4, jedoch für den Fall, in welchem ein unzulässiges Loch vorhanden ist.
Die grafischen Darstellungen Z A, T1 B, D haben dieselbe Bedeutung wie im Falle der Fig.4. Die grafische Darstellung F4 ist durch die grafische Darstellung W1 ersetzt
Die Arbeitsweise ist folgende: Wie oben ruft das Signal D den Rücklauf des Streifens um einen Schritt hervor. Diesmal werden jedoch anstatt von zwei Zeichen A drei Zeichen A unterdrückt Beim ersten Mal wird der Streifen um einen Schritt zurückgesetzt Beim zweiten Mal werden alle Löcher gestanzt: Dies ist die Bedeutung des Zeichens G. Beim dritten Mal wird der Code erneut gelocht
Wenn in den beiden Fällen eines fehlenden oder eines unzulässigen Loches beim erneuten Lochen der Code noch nicht korrekt gelocht ist wird angenommen, daß der Locher fehlerhaft ist beispielsweise einen gebrochenen Stanzstempe! aufweist In diesem Falle ruft das Signal E, Lochfehler, welches der Verbindungseinheit U zugeführt wird, das Anhalten der Einrichtung hervor.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch einfache Maßnahmen gewährleistet ist, daß die Korrektur eines mangelhaft gelochten Codes mit einer hohen Sicherheit ausgeführt wird und mit geringstmöglichem Zeitverlust.
Die Erfindung ist ohne Abänderung in einer analogen Einrichtung anwendbar, welche nach einem anderen Speicherverfahren arbeitet, beispielsweise in der magnetischen Aufzeichnung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur automatischen Korrektur der Stanzung eines schrittweise vorrückenden Lochstreifens, mit einer Stanzstation und einer anschließenden Lesestation, wobei Mittel zum Rückspulen des Streifens zur Oberlochung in der Stanzstation eines in der Lesestation als fehlerhaft erkannten Zeichens vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lochspur je eine Unterbaugruppe (Π bis Y9) mit Vergleichsschaltungen (80, 81, 82,83) zur Bildung erster. Signale [(Eb)x... (ab))] und zweiten von den ersten getrennt bleibender Signale [(ab)i ... (ab)ä] zugeordnet ist, daß in einer weiteren, den Unterbaugruppen (VI bis Y9) gemeinsam nachgeordneten Unterbaugruppe (Y) die ersten Signale [(ä~b)i ... (äb^\ bei jedem Feststellen mindestens eines unzulässigen Lochs ein cretes Fehlersignal (W) und die zweiten Signale [(ab)i ... (a&)^ bei jedem Feststellen mindestens eines unzulässigen Nicht-Loches ein zweites Fehiersignal (F) jeweils mittels eines ODER-Gatters (90, 91) erzeugen, daß die ersten Fehlersignale (W) Zählbefehle für einen Zähler modulo 3 (92) und die zweiten Fehlersignale (F) Zählbefehle für einen Zähler modulo 2 (93) sind, daß beide Zähler (92,93) die Taktsignale (Z) der Vorrichtung empfangen, daß von den Taktsignalen (Z) abgeleitete Signale (A) für den Zeilenaufruf vorgesehen sind, daß, gesteuert durch die einer Ausgangsklemme (Q) des Zählers modulo 3 (92) er'nehmbaren Signale (Wa), bei jedem Auftreten des ersten Fehlersignals (W) drei_und, gesteuert durch die einer Ausgsngsklemme (Q) des Zählers modulo 2 (93) entnehmbaren Signale (Fa), beim Auftreten nur des zweiten rehlersignals (F) zwei aufeinanderfolgende Zeilenaufrufsignale (A) unterdrückt werden, daß die gemeinsame Unterbaugruppe (Y) außerdem, gesteuert durch die Ausgangssignalc der Zähler (92, 93), ein Rücksetzsignal (D), ein Signal (S=D) zur Lochungsverhinderung beim Auftreten des Rücksetzsignals fD^und ein Signal (G) /um Lochen sämtlicher Löcher erzeugt und daß diese Signale in Verbindung mit der genannten Unterdiürkung der Zeilenaufrufsignale (A) die Stanzstation (öSa^derart steuert, daß unter zeitlicher Zuordnung zum jeweils ersten der unterdrückten Zeilenaufrufsignale (A) bei jedem Auftreten eines Fehlcrsignals (W und/oder F) der Streifen (71) um einen Schritt zurückgesetzt wird und daß bei jedem Auftreten des ersten Fehlersignals (W) alsdann unter zeitlicher Zuordnung zum jeweils zweiten der unterdrückten Zeitenaufrufsignale (A) alle möglichen Löcher anstelle des fehlerhaften Zeichens und anschließend unter zeitlicher Zuordnung zum jeweils dritten der unterdrückten Zeilenaufrufsigna-Ic (A) sowie nach dem Weiterrücken des Streifens (71) der Code dieses Zeichens erneut gestanzt werden, während beim Auftreten nur des zweiten Fehlersignals (F)die Neustanzung des Zeichencodes bereits unter zeitlicher Zuordnung zum jeweils zweiten der unterdrückten Zeilenaufrufsignale (A) ohne vorheriges Weiterrücken des Streifens (71) vorgesehen ist.
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
    Eine solche Vorrichtung ist bekannt, z.B. aus der DE-AS 12 61 694. Bei dieser bereits in der DE-AS 12 61694 als Stand der Technik vorausgesetzten Vorrichtung wird immer dann, wenn die mehrere Schrittweiten hinter der Stanzstation angeordnete Lesestation ein fehlerhaftes Zeichen erfaßt, der Streifen um eine entsprechende Anzahl von Schritten .zurückgespult, worauf das erste als fehlerhaft erkannte Zeichen
    und alle nachfolgenden Zeichen durch Oberlochen gelöscht und die so ausgefallenen Zeichen neu gestanzt werden.
    Dieses automatische Verfahren, das unabhängig davon durchgeführt wird, ob der festgestellte Fehler in einem zuvie.l oder einem zuwenig gestanzten Loch besteht, ist außerordentlich zeitaufwendig. Es läßt insbesondere unberücksichtigt, daß der bei weitem am häufigsten auftretende Fehler dadurch zustande kommt, daß zwar alle Stanzstempel arbeiten, aber einer oder mehrere von ihnen nicht über den gesamten Umfang des zu stanzenden Lochs hinweg gleichmäßig scharf schneiden. Dadurch wird zwar prinzipiell an der vorgesehenen Stelle ein Loch gestanzt, der abzutrennende kreisförmige Papierteil bleibt aber längs eines kurzen Umfangstücks am Lochstreifen hängen und verschließt auf diese Weise das eigentlich vorhandene Loch, so daß es von tSfer Lesestation nicht als solches erkannt werden kann.
    Wendet man nun auf derartige Fehler das bekannte automatische Korrekturverfahren an, so wird nach dem Zurückspulen des Lochstreifens zumindest das als fehlerhaft erkannte Zeichen und meist auch noch einige nachfolgende Zeichen durch Überstanzen vollständig
    J5 gelöscht und ein neuer Stanzversuch unternommen, bei dem dann unter Umständen wieder der oben geschilderte Fehler auftritt Auf diese Weise ist es möglich, daß eine sehr lange Reihe von überlochten Zeichen erzeugt wird, bevor die Stanzungen dann wieder einwandfrei laufen.
    Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die im Oberbegriff des Patentanspruchs definierte Vorrichtung so weiterzubilden, daß die Korrektur eines mangelhaft gelochten Zeichens mit möglichst einfachen Mitteln und im geringstmöglichen Zeitverlust durchführbar wird, ohne daß hierunter die Sicherheit der Fehlererfassung und -beseitigung verringert wird.
    Durch die im Patentanspruch definierten Maßnahmen wird die automatische Fehlerkorrektur hinsichtlich des erforderlichen Zeitaufwands optimiert, da das ein erneutes Lochen des zunächst gelochten Zeichens erfordernde Überlochen nur in den Fällen ausgeführt wird, in denen dieses zeitraubende Vorgehen unbedingt erforderlich ist, d. h. nur dann, wenn ein oder mehrere Löcher unzulässig gestanzt wurden. In dem jedoch weitaus häufiger auftretenden Fall, daß ein Zeichen nur deswegen als nicht richtig gestanzt erfaßt wird, weil sich eines oder mehrere der ausgestanzten Papierscheibchen
    bo nicht völlig aus dem gestanzten Loch gelöst haben, wird, ohne das vorhandene Zeichen zu zerstören, an derselben Stelle ein neuer Stanzversuch unternommen. Dies reicht im allgemeinen aus, um die hängengebliebenen Papierscheibchen einwandfrei aus dem gestanzten
    b5 Loch zu entfernen. Sollte dies beim ersten Wiederholungsversuch nicht gelingen, erkennt die erfindungsgemäße Korrekturvorrichtung automatisch, daß das betreffende Zeichen noch immer nicht einwandfrei ist
DE2162049A 1970-12-14 1971-12-14 Vorrichtung zur automatischen Korrektur der Stanzung eines Lochstreifens Expired DE2162049C2 (de)

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DE2162049A Expired DE2162049C2 (de) 1970-12-14 1971-12-14 Vorrichtung zur automatischen Korrektur der Stanzung eines Lochstreifens

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BE (1) BE776433A (de)
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FR (1) FR2118217A5 (de)
GB (1) GB1341620A (de)
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