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DE1215199B - Verfahren zum Pruefen der tatsaechlichen zeitlichen Lage von Impulsen einer Information im Verhaeltnis zur erwarteten Normallage dieser Impulse und Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Pruefen der tatsaechlichen zeitlichen Lage von Impulsen einer Information im Verhaeltnis zur erwarteten Normallage dieser Impulse und Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number
DE1215199B
DE1215199B DEL43601A DEL0043601A DE1215199B DE 1215199 B DE1215199 B DE 1215199B DE L43601 A DEL43601 A DE L43601A DE L0043601 A DEL0043601 A DE L0043601A DE 1215199 B DE1215199 B DE 1215199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
pulse
pulses
information
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL43601A
Other languages
English (en)
Inventor
Roy Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ENGLISH ELECTRIC LEO COMPUTERS
Original Assignee
ENGLISH ELECTRIC LEO COMPUTERS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ENGLISH ELECTRIC LEO COMPUTERS filed Critical ENGLISH ELECTRIC LEO COMPUTERS
Publication of DE1215199B publication Critical patent/DE1215199B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/22Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral
    • H03K5/26Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral the characteristic being duration, interval, position, frequency, or sequence
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/06Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
    • G06F3/08Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers from or to individual record carriers, e.g. punched card, memory card, integrated circuit [IC] card or smart card
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/16Digital recording or reproducing using non self-clocking codes, i.e. the clock signals are either recorded in a separate clocking track or in a combination of several information tracks

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  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03k
Deutsche KL: 21 al -36/00
Nummer: 1215 199
Aktenzeichen: L 43601 VIII a/21 al
Anmeldetag: 30. November 1962
Auslegetag: 28. April 1966
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prüfen der tatsächlichen zeitlichen Lage von Impulsen einer Information im Verhältnis zur erwarteten Normallage dieser Impulse und eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens.
Viele elektrische und elektronische Geräte, insbesondere elektronische Rechenmaschinen, verwenden Impulse, deren Bedeutung und/oder Wirkung sich mit der Zeit ihres Auftretens ändert. Es ist deshalb erforderlich, die zeitliche Lage solcher Impulse mit einer Warnvorrichtung zu überwachen, die ein Warnsignal abgibt, wenn ein Impuls zu einer Zeit aufgetreten ist, zu der kein Impuls zu erwarten war, d. h., wenn die zeitliche Folge ungenau ist, so daß die Gefahr eines Fehlbetriebes besteht.
Die Erfindung kann vorteilhafterweise bei Eingangsschaltungen von Rechenmaschinen zum Abfühlen von Daten von einem Medium, z. B. einem Lochstreifen, einer Lochkarte oder einem Magnetband verwendet werden, wobei auf dem Eingangsmedium in bekannter Weise die gespeicherten Daten von ihrer Normallage etwas abweichen können und/ oder wobei im Fall eines Nachläufern des Mediums gegenüber der Ablesevorrichtung (Abführvorrichtung) das Medium in einer solchen Weise verschoben ist, daß die durch das Abfühlen der gestanzten Löcher od. dgl. erzeugten elektrischen Impulse zeitlich von ihrer Normallage etwas abweichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu schaffen, das für Anzeige- und/oder Kontrollzwecke auf Produkt-Ausgangssignale anspricht, immer wenn festgestellt worden ist, daß die zeitliche Lage der Impulse außerhalb vorbestimmter Toleranzen liegt.
Erfindungsgemäß wird hierzu vorgeschlagen, daß eine Folge von Bezugsimpulsen erzeugt wird, die entsprechend der erwarteten Normallage der Informationsimpulse auftreten, wobei während der Zeitdauer eines Informationsimpulses in dieser Normallage mehrere Bezugsimpulse vorhanden sind, und daß für den Fall, daß nicht alle Bezugsimpulse den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage überdecken, eine Anzeige und/oder eine Betätigung erfolgt.
Vorzugsweise werden drei Bezugsimpulse während der Zeitdauer eines Informationsimpulses in der Normallage erzeugt.
Vorzugsweise treten der zweite Bezugsimpuls in der Mitte der Normallage des Informationsimpulses und die beiden anderen Bezugsimpulse in gleichen Zeitabständen vor und nach dem zweiten Bezugsimpuls auf.
Verfahren zum Prüfen der tatsächlichen,
zeitlichen Lage von Impulsen einer Information
im Verhältnis zur erwarteten Normallage
dieser Impulse und Schaltungsanordnung
zur Durchführung des Verfahrens
Anmelder:
English Electric-Leo Computers Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. C. Reinländer, Patentanwalt,
München 8, Zeppelinstr. 73
Als Erfinder benannt:
Roy Thomas, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 30. November 1961 (42 974)
Dies stellt sicher, daß beim Auftreten des Informationsimpulses in oder nahe der Normallage alle drei Bezugsimpulse Ausgangsimpulse erzeugen. Wenn der Informationsimpuls um einen etwas größeren Betrag vor- oder nachläuft, fällt er nicht jeweils mit dem dritten oder dem ersten Bezugsimpuls zusammen, und es werden von der Schaltung lediglich zwei Ausgangsimpulse abgegeben, während bei noch größeren Fehlern in der zeitlichen Lage der Informationsimpulse nur ein oder überhaupt kein Ausgangsimpuls erzeugt wird.
Die Anzeige und/oder Betätigung erfolgt vorzugsweise an zwei verschiedenen Ausgängen, je nachdem, ob ein oder zwei Bezugsimpulse den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage überdecken.
Zweckmäßigerweise erfolgt die Anzeige und/oder Betätigung an dem einen Ausgang, wenn der erste Bezugsimpuls den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage nicht überdeckt, während die Anzeige und/oder Betätigung an dem anderen Ausgang erfolgt, wenn der letzte Bezugsimpuls den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage nicht überdeckt.
Die Anzeige kann dabei eine Warnvorrichtung für die Bedienungsperson sein, während die Betätigung z. B. eine Steuereinrichtung betrifft, welche die Maschine, an der das Verfahren angewendet wird, abstoppt.
609 560/427
3 4
Der letzte Bezugsimpuls einer Folge kann zusatz- Eingangsklemme 2 mit einer Quelle 3 von Informä-
lich auch auf eine Verzögerungsschaltung gegeben tionsimpulsen, die Daten darstellen, verbunden ist.
werden, wobei dieser verzögerte Impuls bei der An- Innerhalb der Schaltung 1 ist die Klemme 2 mit
zeige und/oder Betätigung mit ausgewertet wird. einem von zwei Eingängen einer UND-Torschal-
Die Betätigung kann auch zur Einstellung des 5 tung 4 verbunden, deren Ausgang mit der Eingangs-Generators für die Bezugsimpulse verwendet werden. klemme 5 eines binären Zählers 6 für zwei Be-
Für die Einstellung des Generators kann ein Be- nennungen verbunden ist. Der andere Eingang der
zugsimpuls unterdrückt und ein zusätzlicher Bezugs- UND^Torschaltung 4 ist mit dem Ausgang einer
impuls erzeugt werden, je nachdem, ob die Betäti- ODER-Torschaltung 7 verbunden, deren drei Ein-
gung an dem einen oder anderen Ausgang erfolgt. io gänge getrennt mit einem Impulsgeber 8 mit drei ge-
Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur trennten Ausgangsklemmen 9, 10 und 11 verbunden
Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet sind.
durch einen Generator für die Bezugsimpulse, eine Der Zähler 6 hat getrennte Stufen 12 und 13 für
Vergleichsschaltung für Bezugsimpulse und Infor- seine zwei Benennungen, wobei jede Stufe zweck-
mationsimpulse und eine Auswerteschaltung, welche 15 mäßigerweise eine Triggerschaltung mit einer Ver-
die Ausgangsgröße der Vergleichsschaltung in eine bindung dazwischen ist. Jede Stufe 12 und 13 hat
Anzeige oder Betätigung umformt. jeweils zwei Ausgangsklemmen 14, 15 und 16, 17,
Die Auswerteschaltung enthält vorzugsweise einen wobei die untere Ausgangsklemme 15 oder 17 er-
Zähler. Insbesondere wird ein binärer Zähler mit regt ist, wenn sich die Stufe im Zustand »0« befindet,
zwei Benennungen verwendet. 20 und wobei die obere Ausgangsklemme 14 oder 16
Die Vergleichsschaltung kann eine UND-Schal- erregt ist, wenn sich die Stufe im Zustand »1« betung mit zwei Eingängen aufweisen, denen jeweils findet. Die Klemmen 14 und 17 sind mit zwei gedie Informationsimpulse und die Bezugsimpulse zu- trennten Eingängen einer UND-Torschaltung 18 vergeführt werden. bunden, während die Klemmen 15 und 16 mit zwei
Vorzugsweise weist die Vergleichsschaltung wenig- 25 getrennten Eingängen einer UND-Torschaltung 19
stens so viele UND-Schaltungen auf, wie Bezugs- verbunden sind. Jede UND-Torschaltung 18 und 19
impulse in einer Folge erzeugt werden. hat einen dritten Eingang, und diese dritten Ein-
Die Auswerteschaltung weist insbesondere wenig- gänge sind zusammen und über eine Verzögerungsstens so viele Triggerschaltungen auf, wie Bezugs- schaltung 20 an die Klemme 11 des Impulsgebers 8 impulse in einer Folge erzeugt werden, wobei der 3° angeschaltet. Die Ausgänge der UND-Torschaltung Eingang jeder Triggerschaltung mit dem Ausgang 18 und 19 erzeugen die Ausgangsimpulse der Schaleiner UND-Schaltung verbunden ist. tung jeweils an den Klemmen 21 und 22.
Die Auswerteschaltung ist insbesondere mit zwei Die Arbeitsweise der Vorrichtung, die im wesent-
Ausgangsklemmen für die verschiedenen Anzeigen· liehen durch die relative zeitliche Lage der Informa-
und/oder Betätigungen versehen. 35 tionsimpulse bestimmt ist, wird, nun an Hand der
Die Schaltungsanordnung kann einen weiteren Fig. 3 betrachtet, die graphisch die zeitliche Lage
Zähler zum Einstellen des Generators für die Be- der verschiedenen Impulse während dreier aufein-
zugsimpulse aufweisen. anderfolgender Intervalle I, II und III zeigt, wobei
Wenn z. B. ein Informationsimpuls von einem eine einzige Zeitskala verwendet ist, so daß die Loch in einer gestanzten Karte erhalten wird und 4° Punkte, die vertikal übereinanderliegen, den Zustand alle Löcher gleichermaßen etwas außerhalb der Nor- der verschiedenen Impulse anzeigen, die zu demmallage gestanzt worden sind, dann hat die Einstel- selben Zeitpunkt auftreten. Die Linie D1 zeigt einen lung des zeitlichen Auftretens der Bezugsimpulse Informationsimpuls in Normallage in den Internach dem Abfühlen der Löcher in der gestanzten vallenl und III, wobei angenommen wird, daß im Karte die Wirkung einer Berichtigung des Fehlers, 45 Intervall Π kein Impuls auftritt, jedoch zeigt die geder beim Stanzen aufgetreten ist. strichelte Außenlinie die Zeitdauer, in der ein Impuls
Vorzugsweise ist ein Zähler mit 16 Benennungen auftreten kann. Die Linien D 2 und D 3 zeigen Invorgesehen, wobei der Zähler jeweils einen Bezugs- formationsimpulse gleichermaßen wie die LinieDl, impuls abgibt, wenn er den vierten, achten und jedoch sind auf der Linie D 2 beide Impulse zeitlich zwölften Zustand erreicht hat. 5° etwas verschoben im Vergleich zu der die Normal-
Es kann des weiteren eine Verstelleinrichtung zum lage zeigenden gestrichelten Außenlinie im Inter-
.Verstellen der Zeiten des Auftretens der Bezugs- valin. Auf der Linie D 3 sind beide Impulse zeitlich
impulse vorgesehen sein. Die Verstelleinrichtung liegt stärker verschoben. Auf beiden Linien D 2 und D 3
vorzugsweise an einer der beiden Ausgangsklemmen sind die Impulse im Intervall I verzögert und im
der Auswerteschaltung. 55 Intervall ΠΙ voreilend dargestellt. Alle auf den Linien
Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung Dl bis D3 dargestellten Informationsimpulse entsind in der Zeichnung dargestellt, und zwar sind halten schraffierte Flächen, die den Teil der Impuls-
Fig. 1 und 2 Blockschaltbilder von erfindungs- dauer darstellen, der mit den vorhandenen Bezugsgemäßen Schaltungsanordnungen, impulsen an einer der Klemmen 9 bis 11 des Impuls-
Fig. 3 eine Darstellung der relativen zeitlichen 60 gebers 8 zusammenfällt, während die Linien9 bis 11 Lage der verschiedenen Impulse in den Anordnun- der F i g. 3 die zeitlichen Lagen dieser Bezugsimpulse
gen der F i g. 1 und 2, zeigen.
F i g. 4 ein weiteres Blockschaltbild einer erfin- Aus einem Vergleich der Linien 9 bis 11 und der
dungsgemäßen Schaltungsanordnung und LinieDl der Fig. 3 ist zu sehen, daß die Bezugs-
F i g. 5 ein Blockschaltbild einer Einrichtung zum 65 impulse an der Klemme 10 in der Mitte jeder Zeit-
Zuführen von Bezugsknpulsen zu der Anordnung dauer auftreten, in der ein Informationsimpuls in
der F i g. 4. ' Normallage auftritt oder auftreten könnte, während
In Fig. 1 ist eine Schaltung 1 dargestellt, deren die Bezugsimpulse jeweils an den Klemmen9 und 11
in gleichen Zeitabständen vor und hinter jedem Bezugsimpuls an der Klemme 10, jedoch noch innerhalb der Zeitdauer der Informationsimpulse in Normallage auftreten.
Wenn deshalb ein Informationsimpuls von der Quelle 3 in der Normallage auftritt, sind während dessen Zeitdauer aufeinanderfolgende Bezugsimpulse. an den Klemmen 9 bis 11 in dieser Reihenfolge (Fig. 3, LinieDl, IntervallI oder III) vorhanden.
Während deshalb bei der Schaltung der Fig. 1 der Informationsimpuls an der Klemme 2 andauert, wird der zweite Eingang der UND-Torschaltung 4 dreimal durch Bezugsimpulse von den Klemmen 9 bis 11 des Impulsgebers 8 in dieser Reihenfolge erregt. Drei Ausgangsimpulse werden deshalb zu der Klemme 5 geleitet, und beide Stufen des Zählers 6 werden in den Zustand »1« gebracht. Deshalb ist nach dem Ende der drei Bezugsimpulse von dem Impulsgeber 8 weder die Klemme 15 noch die Klemme 17 erregt, und die UND-Torschaltungen 18 und 19 können keine Ausgangsimpulse abgeben.
Es wird nun die Arbeitsweise betrachtet, wenn ein etwas verzögerter oder ein etwas voreilender Informationsimpuls empfangen wird, wie dies auf der Linie D 2 in den Intervallen I oder III dargestellt ist. In diesem Fall werden nur zwei der drei Bezugsimpulse von dem Impulsgeber 8 durch die UND-Schaltung 4 während der Zeitdauer empfangen, während der eine Informationsimpuls an der Klemme 2 andauert. Infolgedessen werden nur zwei Ausgangsimpulse durch die UND-Torschaltung 4 erzeugt, und die Stufe 13 des Zählers 6 wird in den Zustand »1« und die Stufe 12 des Zählers 6 in den Zustand »0« gebracht. Wiederum wird die Klemme 17 erregt, und deshalb kann die UND-Schaltung 18 nicht einen Ausgangsimpuls abgeben, jedoch hat die UND-Schaltung 19 einen von der Klemme 16 erregten Eingang und einen zweiten von der Klemme 15 erregten Eingang. Wenn der Bezugsimpuls von der Klemme 11, d. h. der letzte der drei Bezugsimpulse, aus der Verzögerungsschaltung 20 kommt, werden alle drei Eingänge der UND-Schaltung 19 erregt, und entsprechend tritt ein Ausgangsimpuls an der Klemme 22 auf.
Wenn ein Informationsimpuls etwas mehr verzögert oder voreilend ist, als es auf der Linie D 3 in den Intervallen I und III dargestellt ist, dann tritt nur einer der Bezugsimpulse während des Informationsimpulses auf, und der Zähler 6 empfängt nur einen Impuls an der Klemme 5. Die Stufe 12 kommt somit in den Zustand »1«, und die Stufe 13 bleibt in dem Zustand »0«. Die Klemmen 15 und 16 sind nicht erregt, und deshalb kann die UND-Schaltung 19 nicht einen Ausgangsimpuls abgeben, jedoch sind die Klemmen 14 und 17 erregt, und deshalb sind zwei Eingangsimpulse an der UND-Schaltung 18 vorhanden, woraufhin ein Ausgangsimpuls an der Klemme 21 auftritt, wenn der Bezugsimpuls von der Klemme 11 die UND-Schaltung 18 nach der Verzögerung, die durch die Schaltung 20 eingebracht worden ist, erreicht.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß der Informationsimpuls so stark verschoben ist, daß keiner der Bezugsimpulse während der Zeitdauer des Iriformationsimpulses auftritt. In diesem Fall empfängt der Zähler keine Impulse, und beide Stufen bleiben im Zustand »0«. Da weder die Klemme 14 noch die Klemme 16 erregt ist, kann kein Ausgangsimpuls von einer der UND-Schaltungen 18 und 19 erzeugt werden. Während dies ein falsches Ergebnis ist, muß in der Praxis das Intervall zwischen jeder Gruppe von Bezugsimpulsen derart sein, daß diese Bedingung nicht eintreten kann.
Ein Informationsimpüls in der Normallage ergibt also keinen Ausgangsimpuls an der Klemme 21 oder der Klemme 22, und eine geringe Verschiebung ergibt einen Ausgangsimpuls an der Klemme 22 und
ίο eine starke Verschiebung einen Ausgangsimpuls an der Klemme 21.
Die Schaltung der F i g. 1 unterscheidet aber nicht zwischen späten und frühen Informationsimpulsen, noch gibt die Schaltung einen besonderen Ausgangsimpuls für die offensichtlich unmöglichen Bedingungen ab, die durch das Zusammenfallen des Informationsimpulses mit dem ersten und dritten Bezugsimpuls, jedoch nicht mit dem zweiten Bezugsimpuls, oder mit dem zweiten Bezugsimpuls allein angezeigt werden. Während die Schaltung weitere Merkmale aufweisen kann, um diese Wirkungen anzuzeigen, ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens so gering, daß dies bei den meisten Anwendungen nicht notwendig ist.
Selbstverständlich ist eine Einrichtung zum Rückstellen des Zählers notwendig, obwohl diese nicht in F i g. 1 dargestellt ist, wobei verschiedene Einrichtungen verwendet werden können. So kann z. B. der Ausgang der Verzögerungsschaltung 20 an eine weitere Verzögerungsschaltung gelegt werden, und der Ausgangsimpuls dieser letzteren Schaltung wird als Rückstellimpuls verwendet.
In F i g. 2 ist eine etwas andere Schaltung 1 nach der Erfindung gezeigt. Eine Eingangsklemme 2 ist mit einer Quelle 3 von Informationsimpulsen verbunden. Ein mit der Schaltung 1 verbundener Impulsgeber 8 hat Ausgangsklemmen 9 bis 11 wie in F i g. 1. Die Impulse von der Quelle 3 und dem Geber 8 sind in Fig. 3 dargestellt.
Die Klemme 2 ist gemäß Fig. 2 parallel zu je einer Klemme der vier logischen UND-Schaltungen 23 bis 26 geschaltet, wobei die Schaltungen 23 und 26 UND-Schaltungen mit zwei Eingängen und die Schaltungen 24 und 25 UND-Schaltungen mit drei Eingangen sind.
Je ein anderer Eingang der UND-Schaltungen 23 bis 26 ist mit dem Impulsgeber 8 verbunden, und die Klemme 9 ist mit dem zweiten Eingang der UND-Schaltung 23, die Klemme 10 mit dem zweiten Eingang der UND-Schaltung 26 und die Klemme 11 mit einem der verbleibenden Eingänge der beiden UND-Schaltungen 24 und 25 verbunden.
Die Ausgänge der UND-Schaltungen 23 und 24 sind mit verschiedenen Eingängen der logischen ODER-Schaltung 27 verbunden, und der Ausgang der UND-Schaltung 25 ist mit einem von zwei Eingängen der logischen ODER-Schaltung 28 verbunden. Die Ausgänge der beiden ODER-Schaltungen 27 und 28 sind so verbunden, daß sie die Eingänge einer Trigger- oder Flip-Flop-Schaltung 29 steuern, wobei die ODER-Schaltung 27 mit einem Eingang zum Einstellen der Triggerschaltung 29 und die ODER-Schaltung 28 mit einem Eingang zum Rückstellen der Triggerschaltung 29 verbunden ist. Zwei Ausgänge 30 und 31 sind für die Triggerschaltung 29 vorgesehen, wobei diese Ausgänge so lange erregt werden, wie sich die Triggerschaltung jeweils in dem Einstell- und Rückstellzustand befindet.
7 8
Eine weitere Triggerschaitung 32 ist mit ihrem und die Erregung von einem Eingang der UND-
EinsteEeingang mit dem Ausgang der UND-Schaltung Schaltung 35 wegzunehmen. Wenn das Rückstellen
26 und -mit ihrem Rückstelleingang mit der Klemme 9 der Triggerschaltung 29 beendet ist, bevor der Impuls
des Impulsgebers 8 verbunden. Die Triggerschaltung an der Klemme 11 endet, wird die UND-Schaltung 24
32 ist nur erforderlich, damit ein Ausgang 33 erregt 5 voll erregt und folglich die Triggerschaltung 29
wird, während sich die Schaltung, die mit einem von wiederum eingestellt, was jedoch nicht erwünscht ist.
zwei Eingängen der UND-Torsehaltung 34 verbun- Um dieses zu verhindern, muß deshalb die Trigger-
den ist, im Rückstellzustand befindet. schaltung 29 selbst relativ langsam ansprechen, oder
Der Rückstellausgang 31 der Triggerschaltung 29 eine nicht dargestellte Verzögerungsschaltung· muß ist mit dem dritten Eingang der UND-Schaltung 24 io an geeigneter Stelle in die eben beschriebene Rückverbunden, während der Einstellausgang 30 mit dem Stellschaltung eingefügt werden,
dritten Eingang der UND-Schaltung 25 und mit Der Bezugsimpuls von der Klemmeil tritt letzteinem von zwei Eingängen der UND-Schaltung 35 lieh an dem anderen Eingang der UND-Schaltung 35 verbunden ist. Der zweite Eingang der UND-Schal- auf, die durch die Schaltung 36 verzögert ist. Da tüng 35 ist über eine Verzögerungsschaltung 36 mit 15 jedoch die durch die letztere Schaltung erzeugte der Klemmell des Impulsgebers 8 verbunden. Der Verzögerung derart ist, daß dieser Ausgangsimpuls Ausgang der UND-Schaltung 35 ist mit einer ersten von der Schaltung 36 nur beginnt, nachdem der Ausgangsklemme 37 der Schaltungsanordnung, mit Eingangsimpuls geendet hat, sind nicht beide Eindem zweiten Eingang der UND-Schaltung 34 und gänge der UND-Schaltung 35 gleichzeitig erregt, und über eine Verzögerungsschaltung 38 mit dem zweiten ao deshalb tritt kein Ausgangsimpuls an der Klemme 27 Eingang der ODER-Schaltung 28 verbunden. Der auf. An der Klemme 39 erscheint kein Ausgangs-Ausgang der UND-Schaltung 34 ist mit einer zweiten impuls, da die UND-Schaltung 34 keinen Ausgangs-Ausgangsklemme 39 der Schaltungsanordnung ver- impuls erzeugen kann, wenn ein Ausgangsimpuls bunden. von der UND-Schaltung 35 nicht vorhanden ist.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung der Fig.2 ist 25 Am Ende eines Informationsimpulses von der folgende, wobei mit dem Zeitpunkt begonnen wird, Quelle 3 in der Normallage verbleibt die Schaltung zu dem ein Informationsimpuls in der Normallage somit in demselben Zustand wie beim Beginn, wobei von der Quelle 3 empfangen wird. Während des die Triggerschaltung 29 rückgestellt und die Trigger-Auftretens eines solchen Impulses sind aufeinander- schaltung 32 eingestellt ist.
folgend Bezugsimpulse an den Klemmen 9 bis 11 30 Es wird nun in Fig. 3 die auf der LinieD2 im
des Gebers 8 in dieser Reihenfolge vorhanden. Wäh» Intervall I dargestellte Lage betrachtet, d.h. der Fall,
rend der Impuls an der Klemme 9 andauert, sind in bei dem der Informationsimpuls etwas verzögert ist.
der Schaltung der Fig. 2 beide Eingänge der UND- Während der erste Bezugsimpuls an der Klemme 9
Schaltung 23 erregt, und ein Ausgangsimpuls wird auftritt, hat der Informationsimpuls noch nicht be-
zü der ODER-Schaltung 27 gegeben, die wiederum 35 gönnen, und deshalb ist die einzige, während des
einen Ausgangsimpuls abgibt, um die Triggerschal- ersten Bezugsimpulses auftretende Wirkung das
rung 29 einzustellen. Die Triggerschaltung 29 hört Rückstellen der Triggerschaltung 32 mit der sich
daraufhin auf, den dritten Eingang der UND-Schal- ergebenden Erregung eines Einganges der UND-
tung 24 zu erregen, beginnt jedoch, den dritten Ein- Schaltung 34. Zu diesem Zeitpunkt, zu dem der
gang der UND-Schaltung 25 und einen der Eingänge 40 Bezugsimpuls an der Klemme 10 auftritt, hat der
der UND-Schaltung 35 zu erregen. Der Impuls an Informationsimpuls begonnen, und beide Eingänge
der Klemme 9 dient ebenfalls dazu, die Trigger- der UND-Schaltung 26 werden erregt, wobei die
schaltung 32 in den Rückstellzustand zu bringen, Triggerschaltung 32 wiederum eingestellt wird und
indem sie einen Eingang der UND-Schaltung 34 die Erregung von dem einen Eingang der UND-
erregt. 45 Schaltung 34 abgenommen wird.
Wenn der Bezugsimpuls an der Klemme 9 beendet Wenn der Bezugsimpuls an der Klemme 11 aufist, hören die UND-Schaltung 32 und die ODER- tritt, hat der Informationsimpuls nicht geendet, und Schaltung 27 auf, Ausgangsimpulse abzugeben, und deshalb erregen diese beiden Impulse gleichzeitig es erfolgt daraufhin nichts, bis der Bezugsimpuls an zwei Eingänge der beiden UND-Schaltungen 24 und der Klemme 10 auftritt. Wenn der Informations- 50 25. Wenn die Triggerschaltung 29 in diesem Zeitimpuls von der Quelle 3 andauert, sind beide Ein- punkt nicht eingestellt worden ist, wird der dritte gänge der UND-Schaltung 26 erregt, und ein Aus- Eingang der UND-Schaltung 24 durch die Triggergangsimpuls wird abgegeben, um die Triggerschal- schaltung erregt, und deshalb gelangt ein Ausgangstung 32 einzustellen, die auf Grund der Einstellung impuls zu der ODER-Schaltung 27, und die Triggeraufhört, einen Ausgang der UND-Schaltung 34 zu 55 schaltung 29 wird nun eingestellt. An diesem Punkt erregen. Mit der Beendigung des Impulses an der . ist auch die Notwendigkeit des langsamen An-Klemme 10 hört auch der Ausgangsimpuls von der Sprechens dieser Triggerschaltung zu betrachten, da .UND-Schaltung 26 auf. eine schnelle Änderung dieser Einstellbedingung es
Der Umlaufimpuls an der Klemmell tritt dann ermöglichen würde, daß die UND-Schaltung35 in
auf, und da der Informationsimpuls von der Quelle 3 60 Betrieb kommt, so daß die Triggerschaltung 29 sofort
noch andauert, sind die beiden Eingänge der UND- zurückgestellt werden würde.
Schaltungen 24 und 25 erregt. Da die Triggerschal- Am Ende des dritten Bezugsimpulses werden in
tung 29 noch eingestellt ist, erhält die UND-Schal- diesem Fall beide Triggerschaltungen 29 und 32 ein-
tung 24 keinen dritten Eingangsimpuls, jedoch sind gestellt, und deshalb ist der eine Eingang der UND-
alle drei Eingänge der UND-Schaltung 25 erregt, und 65 Schaltung 35 erregt, während die UND-Schaltung 34
es wird ein Ausgangsimpuls an die ODER-Schaltung keinen erregten Eingang hat. Der Impuls von der
28 gegeben, die wiederum einen Ausgangsimpuls Klemme 11 kommt folglich von der Verzögerungs-
abgibt, um die Triggerschaltung 29 zurückzustellen schaltung 36, um den zweiten Eingang der UND-
Schaltung 35 zu erregen, die einen Ausgangsimpuls spiel keinen Ausgangsimpuls ab, jedoch geht der zur Klemme 37, zum zweiten Eingang der UND- Bezugsimpuls zur Verzögerungsschaltung 36 und ge-Schaltung 34 (wo nichts weiter erfolgt, da die Trigger- langt später zur UND-Schaltung 35. Ein Ausgangsschaltung 32 eingestellt worden ist) und zu der Ver- impuls wird an die Klemme 37, an die Verzögerungszögerungsschaltung 38 liefert. Jedoch wird später ein 5 schaltung 38, um die Triggerschaltung 39 daraufhin Ausgangsimpuls von der Verzögerungsschaltung 38 zurückzustellen, und an die UND-Schaltung 34 angezu der ODER-Schaltung 28 gegeben, und somit wird legt. Bei diesem Beispiel gibt jedoch die UND-Schaldie Triggerschaltung 29 zurückgestellt. tung 34 einen Ausgangsimpuls zu der Klemme 39,
Die Schaltung ist somit in den ursprünglichen da die Triggerschaltung 32 zurückgestellt bleibt.
Zustand zurückgebracht, jedoch ist ein Impuls an io Die Schaltungsanordnung gibt also keinen Ausder Klemme 37 infolge des etwas verzögerten Auf- gangsimpuls von einer der Klemmen 37 und' 39 ab, tretens des Informationsimpulses vorhanden. wenn ein Informationsimpuls zeitlich dadurch genau Der Betrieb der Schaltung, wenn der Informations- eingestellt ist, daß er zum Zeitpunkt aller drei Beimpuls stärker verzögert ist (Linie D 3 im Intervall I), zugsimpulse vorhanden ist. Ein Ausgangsimpuls wird nun betrachtet. Während des Auftretens des 15 erscheint an der Klemme 37, jedoch nicht an der ersten Bezugsimpulses (Klemme 9) wird die Trigger- Klemme 39, wenn ein Informationsimpuls entweder schaltung 32 zurückgestellt, und während des Auf- etwas verzögert oder etwas vorgeschoben wird, d. h. tretens des zweiten Bezugsimpulses erfolgt nichts. in der Weise, daß er zwischen dem ersten und zwei-Während des Auftretens des dritten Bezugsimpulses ten Bezugsimpuls beginnt und zwischen dem zweiten (Klemme 11) gibt die UND-Schaltung 24 einen Aus- 20 und dritten Bezugsimpuls endet. Ausgangsimpulse gangsimpuls ab, da der Informationsimpuls begonnen treten an den Klemmen 37 und 39 auf, wenn der hat und die Triggerschaltung 29 in ihrem Ursprung- Informationsimpuls mehr verzögert oder vorgescholichen Zustand bleibt. Durch die ODER-Schaltung ben ist, d. h. nach dem zweiten Bezugsimpuls beginnt 27 wird die Triggerschaltung 29 eingestellt. Wenn oder vor diesem Impuls endet,
folglich der verzögerte Bezugsimpuls zu der UND- 25 Wenn ein Informationsimpuls so verzögert worden Schaltung 35 gegeben wird, sind , deren beide Ein- ist, daß er mit keinem der drei Bezugsimpulse wähgänge erregt, und ein Signal tritt an der Klemme 37 rend der Normallage zusammenfällt, und wenn solche auf, wird zu der Verzögerungsschaltung 38 gegeben, Fehler durch die Schaltung nachgewiesen werden um ein nachfolgendes Rückstellen der Triggerschal- müssen, kann die Schaltung bei bestimmten Verhälttung zu bewirken, und gelangt zu der UND-Schaltung 30 nissen von Impuls zu Pause für die Informations-34, da die Triggerschaltung 32 zurückgestellt bleibt. impulse ausreichend sein, da ein großer Fehler in Beide Eingänge der UND-Schaltung 34 werden einem Intervall die Schaltung unvermeidlich vererregt, und die Klemme 39 empfängt ebenfalls einen anlassen kann, Warnsignale in dem nächsten Inter-Ausgangsimpuls. Mit dieser größeren Verzögerung vall abzugeben. Wenn dies bei einer besonderen des Informationsimpulses empfangen deshalb beide 35 Vorrichtung nicht der Fall ist, d. h. wenn üblicher-Klemmen 37 und 39 Ausgangsimpulse. weise die Pause zwischen aufeinanderfolgenden Wenn der Informationsimpuls etwas früher Informationsimpulsen wesentlich größer als diese (Linie D2 im Intervall III) als genau zu der Zeit Impulse ist, wird die Schaltung umgestellt, z.B. für des ersten und zweiten Bezugsimpulses auftritt, ist die Verwendung einer größeren Zahl von Bezugsdie Wirkungsweise identisch mit der beschriebenen 40 impulsen für jede Zeitdauer eines Informations-Wirkungsweise, wenn der Informationsimpuls in der impulses mit entsprechenden Änderungen der Normallage auftritt. Unmittelbar bevor der dritte logischen Schaltung, F i g. 4 zeigt eine Ausführungs-Bezugsimpuls auftritt, befinden sich beide Trigger- form der Erfindung, bei der getrennte Ausgangsschaltungen 29 und 32 im Einstellzustand. Der dritte impulse zugeführt werden, wenn der Informations-Bezugsimpuls tritt dann auf, jedoch gibt keine der 45 impuls nicht mit dem ersten Bezugsimpuls oder dem UND-Schaltungen 24 und 25 einen Ausgangsimpuls letzten Bezugsimpuls zusammenfällt. Wie in den ab, wenn der Informationsimpuls geendet hat. Der Fig. 1 und 2 ist eine Schaltung 1 dargestellt, deren dritte Bezugsimpuls läuft jedoch noch durch die eine Ausgangsklemme 2 mit einer Quelle 3 von Verzögerungsschaltung 36, und diese Schaltung lie- Införmationsimpulsen verbunden ist. Bezugsimpulse fert einen Ausgangsimpuls zur Klemme 37, zur 50 werden durch einen Impulsgeber 8 über Ausgangs-UND-Schaltung 34, die keinen Ausgangsimpuls ab- klemmen 9 bis 1.1 zugeführt. Der Impulsgeber 8, der gibt, und über die Verzögerungsschaltung 38 zur hier mit vier gesonderten Abschnitten dargestellt ist, ODER-Schaltung 28, wodurch die Triggerschaltung weist eine weitere Ausgangsklemme 40 auf, von der 29 später zurückgestellt wird. Somit erscheint bei ein weiterer Impuls nach den drei Bezugsimpulsen einer geringen Voreilung und bei einer geringen 55 abgegeben wird.
Verzögerung ein Ausgangsimpuls an der Klemme 37, Die Klemmen 9 bis 11 sind jeweils mit den einen jedoch nicht an der Klemme 39. Eingängen der UND-Schaltungen 42, 41 und 43 verWenn der Informationsimpuls noch früher auftritt bunden. Die anderen Eingänge jeder der UND-Tor-(Linie D 3 im Intervall III), spricht die Schaltung wie schaltungen 41 bis 43 sind mit der Eingangsklemme 2 bei der genauen Zeiteinstellung während des Auf- 60 verbunden. Die Ausgänge der UND-Torschaltungen tretens des ersten Bezugsimpulses an, und deshalb 41 bis 43 sind des weiteren mit dem Einstelleingang wird, wenn der zweite Bezugsimpuls beginnt, die der Triggerschaltungen 44 bis 46 und mit den Ein-Triggerschaltung 29 eingestellt und die Triggerschal- gangen der beiden UND-Torschaltungen 47 und 48, tung 32 zurückgestellt. Im Zeitpunkt des zweiten die vier Eingänge aufweisen, in der folgenden Weise Bezugsimpulses hat der Informationsimpuls bereits 65 verbunden. Die Einstellausgänge der Triggerschalaufgehört, und deshalb erfolgt nichts. tungen 44 und 45 und die Rückstellausgänge der Wenn der dritte Bezugsimpuls auftritt, geben die Triggerschaltung 46 sind mit drei Eingängen der UND-Schaltungen 24 und 25 wie beim letzten Bei- UND-Torschaltung 47 verbunden, während der
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Rückstellausgang der .Triggerschaltung 44 und die klemme 50 gegeben, da nur zwei Eingänge der UND-
Einstellausgänge der Triggerschaltungen 45 und 46 Torschaltung 47 erregt sind.
mit den Eingängen der UND-Torschaltung 46 ver- Ein etwas verzögerter Informationsimpuls erzeugt
bunden sind. Der vierte Eingang jeder der UND-Tor- somit einen Ausgangsimpuls nur an der Klemme 51,
schaltungen 47 und 48 ist mit der Ausgangsklemme 5 während in gleicher Weise ein etwas verfrühter In-
40 des Impulsgebers 8 über eine Verzögerungsschal- formationsimpuls einen Ausgangsimpuls nur an der
tung 49 verbunden, und die Ausgänge der UND-Tor- Klemme 50 erzeugt. Im letzteren Fall bleibt dieTrig-
schaltungen 47 und 48 sind jeweils an die Ausgangs- gerschaltung 46 im Rückstellzustand, da die UND-
klemmen 50 und 51 der Schaltung 1 angeschlossen. Torschaltung 43 nicht ausreichend erregt ist, um
Die Rückstelleingänge aller drei Triggerschaltungen io einen Ausgangsimpuls abzugeben. Die drei Eingänge
44 bis 46 sind mit dem Ausgang der Verzögerungs- der UND-Torschaltung 47 sind somit erregt, und
schaltung 49 über eine weitere Verzögerungsschal- wenn der vierte Eingang durch den verzögerten
tung 52 verbunden. Impuls von der Klemme 40 erregt wird, wird ein
Die Wirkungsweise der Schaltung der F i g. 4 ist Ausgangsimpuls von der UND-Torschaltung 47 zur wiederum von der zeitlichen Einstellung abhängig, 15 Ausgangsklemme 50 gegeben,
und die Erläuterung wird mit dem Zeitpunkt be- Zu diesem Zeitpunkt sind nur zwei Eingänge der gönnen, zu dem ein Informationsimpuls in der Nor- UND-Torschaltung 48 erregt, und kein Ausgangsmallage von der Quelle 3 empfangen wird. In diesem impuls wird zur Ausgangsklemme 51 gegeben.
Fall werden beide Eingänge aller drei UND-Tor- Die in F i g. 4 dargestellte Schaltung gibt keinen schaltungen 41 bis 43 erregt, wodurch Ausgangs- 20 Ausgangsimpuls ab, wenn der Informationsimpuls so impulse erzeugt werden, die alle drei Triggerschal- verzögert oder beschleunigt ist, daß er nur jeweils tungen 44 bis 46 in den Einstellzustand bringen. In mit dem dritten oder ersten Bezugsimpuls zusammendiesem Zustand sind jedoch nur zwei Eingänge jeder fällt. In diesen beiden Fällen wird die UND-Tor-UND-Torschaltung 47 und 48 erregt, während die schaltung 42 nicht ausreichend erregt, um einen Ausbeiden Eingangsimpulse der UND-Torschaltung 47 25 gangsimpuls abzugeben, der die Triggerschaltung 45 von den Einstellausgängen der Triggerschaltungen 44 in den Einstellzustand bringt. Der eine Eingang jeder und 45 abgeleitet werden. Die beiden Eingangs- der UND-Torschaltungen 47 und 48 wird nicht von impulse der UND-Torschaltung 48 werden von den dem Einstellausgang der Triggerschaltung 45 erregt. Einstellausgängen der Triggerschaltungen 45 und 46 Deswegen wird keine der UND-Torschaltungen 47 abgeleitet. Wenn somit ein weiterer Eingang der bei- 30 und 48 ausreichend erregt, um einen Ausgangsden UND-Torschaltungen 47 und 48 durch einen impuls an eine der Ausgangsklemmen 50 und 51 zu Impuls von der Ausgangsklemme 40, der durch die geben.
Verzögerungsschaltung 49 etwas verzögert ist, erregt Während es wünschenswert ist, eine Anzeige eines
wird, werden nur drei der vier Eingänge erregt, und solch großen Fehlers zu empfangen, ist aus Gründen
deshalb wird kein Ausgangsimpuls von den UND- 35 der Vereinfachung eine Schaltung für eine solche
Törschaltungen 47 und 48 zu einer der Ausgangs- Anzeige in der F i g. 4 weggelassen worden. Eine
klemmen 50 oder 51 gegeben. . solche Schaltung könnte zweckmäßigerweise eine
Schließlich werden alle drei Triggerschaltungen UND-Schaltung mit drei Eingängen aufweisen, deren 44 bis 46 durch den verzögerten Impuls am Aus- einer Eingang mit dem Rückstellausgang der Triggang der Verzögerungsschaltung 49 in den Rückstell- 40 gerschaltung 45, .deren zweiter Eingang über eine zustand gebracht. Der Impuls wird des weiteren ODER-Schaltung mit den Einstellausgängen der durch die andere Verzögerungsschaltung 52 ver- Triggerschaltungen 44 und 46 und deren dritter Einzögert. Der Zweck dieser weiteren Verzögerung durch gang mit der Ausgangsklemme 40 über die Verzögedie Verzögerungsschaltung 52 besteht darin, zu ver- rungsschaltung 49 verbunden ist. Diese UND-Schalhindern, daß die Triggerschaltungen 44 bis 46 zu- 45 tung gibt tatsächlich einen Ausgangsimpuls auf Grund rückgestellt werden, bevor der vierte Eingang der des Empfanges des verzögerten Impulses von der UND-Torschaltungen 47 und 48 durch den ver- Klemme 40 nur dann ab, wenn der Informationszögerten Impuls von der Ausgangsklemme 40 erregt impuls entweder mit dem ersten oder mit dem letzworden ist. In dem Fall, in dem der Informations- ten Bezugsimpuls, jedoch nicht mit dem zweiten Beimpuls nicht mit dem ersten von der Ausgangs- 50 zugsimpuls zusammenfällt. Ein solcher Ausgangsklemme 9 abgeleiteten Bezugsimpuls zusammenfällt, impuls kann wie vorstehend verwendet werden, um gibt die UND-Torschaltung 41 keinen Ausgangs- ein Warnsignal zu geben und/oder die datenabimpuls zu der Triggerschaltung 44, die deshalb im lesende .Maschine anzuhalten.
Rückstellzustand bleibt, während die Triggerschal- Die in F i g. 4 beschriebene Schaltung, bei der vertungen 45 und 46 wie vorher in den Einstellzustand 55 schiedene Ausgangsimpulse erzeugt werden, wenn der gebracht werden. In diesem Zustand werden, wie dies Informationsimpuls weder mit dem ersten noch mit in F i g. 4 zu sehen ist, drei Eingänge der UND-Tor- dem letzten Bezugsimpuls zusammenfällt, ist insbeschaltung 48 von den Einstellausgängen der Trigger- sondere zur Verwendung im Zusammenhang mit der schaltungen 45 und 46 und den Rückstellausgängen Schaltung in Fig. 5 anwendbar. Die in Fig. 5 geder Triggerschaltung 44 erregt, während nur ein Ein- 60 zeigte Schaltung wird im wesentlichen verwendet, um gang der UND-Torschaltung 47 von dem Einstell- Bezugsimpulse zu erzeugen, die in der Schaltung der ausgang der Triggerschaltung 45 erregt wird. Wenn F i g. 4 ausgenutzt werden, und ist ebenfalls geeignet, somit der verzögerte Impuls von der Ausgangs- eine Berichtigung kleiner Fehler in der Zeiteinstelklemme 40 die vierten Eingänge der UND-Torschal- lung des Informationsimpulses relativ zu den Bezugstungen 47 und 48 erregt, sind alle vier Eingänge der 65 impulsen herbeizuführen.
UND-Torschaltung 48 erregt, und diese gibt deshalb Ein Informationsimpuls wird von der datenab-
einen Ausgangsimpuls an die Ausgangsklemme 51. lesenden Maschine nur abgegeben, wenn der zweite
Jedoch wird kein Ausgangsimpuls zu der Ausgangs- Bezugsimpuls mit dem Informationsimpuls zusam-
menfällt. Wenn somit ein Informationsimpuls zeitlich ungenau eingestellt ist, führt eine Einstellung der zeitlichen Folge der Bezugsimpulse in einer Richtung, um diesen Fehler zu berichtigen, zu einer größeren Verständlichkeit der von der datenablesenden Maschine gelieferten Information.
Die Schaltung der F i g. 5 enthält einen durch eine gestrichelte Außenlinie dargestellten Zähler 53 mit sechzehn Benennungen, der aus vier binären Zählern A, B, C und D besteht, die in bekannter Weise zusammengeschaltet sind. Der Zähler weist eine Eingangsklemme 54 und sechzehn Ausgänge A + , A-bis D+,D— auf. Der Zähler kann fortlaufend durch Impulse von einer Quelle 55, die konstante Bezugsimpulse zuführt, eingestellt werden. Die Quelle 55 ist mit einem Eingang der UND-Torschaltung 56 verbunden, die mit zwei Eingängen versehen ist und deren Ausgang mit der Eingangsklemme 54 des Zählers 53 über eine ODER-Schaltung 57 verbunden ist. Der andere Eingang der UND-Torschaltung 56 ist mit dem Rückstellausgang einer Triggerschaltung 58 verbunden. Der Einstellausgang der Triggerschaltung 58 ist mit einem Eingang der UND-Torschaltung 59 verbunden, die zwei Eingänge aufweist und deren Ausgang über eine Verzögerungsschaltung 60 mit dem Rückstelleingang der Triggerschaltung 58 verbunden ist. Die beiden Eingänge der Triggerschaltung 58 der in F i g. 4 dargestellten Schaltung sind jeweils mit einem Eingang der ODER-Schaltung 57 und dem Einstelleingang der Triggerschaltung 54 verbunden. Die Ausgänge A+ und .4 — bisö+ und D— sind in der folgenden Weise mit vier UND-Torschaltungen 61 bis 64 verbunden, die vier Eingänge aufweisen, deren Verbindungen schematisch durch die gestrichelte Linie 65 angegeben sind. Die vier Eingänge der UND-Torschaltung 61 sind mit Ausgängen^—, B —, C+ und D— verbunden. Wenn der Zähler 53 diese vier Eingänge erregt, zeigt dies an, daß der Zähler, der vom Zustand »0« ausgeht, vier Impulse auf der Eingangsklemme 54 empfangen hat. Gleichermaßen erregen acht Impulse an der Eingangsklemme 54 die Ausgänge A—, B — ,C— und D+, die mit den Eingängen der UND-Torschaltung
62 verbunden sind. Zwölf Impulse an der Eingangsklemme 54 erregen die Ausgänge A — , B-, C+, D+, die mit den Eingängen der UND-Torschaltung
63 verbunden sind. Fünfzehn Impulse an der Eingangsklemme 54 erregen die Ausgänge A+, B+, C+ und D+, die mit den Eingängen der UND-Torschaltung 64 verbunden sind. Die Ausgänge der UND7TOrschaltungen 61 bis 64 sind mit getrennten Eingängen des in F i g. 4 dargestellten Impulsgenerators 8 in solcher Weise verbunden, daß, wenn diese UND-Torschaltungen erregt sind, Bezugsimpulse jeweils an den verschiedenen Ausgangsklemmen 9, 10, 11 und 40 des Impulsgenerators 8 auftreten.
Die Wirkungsweise der Schaltung der F i g. 5 wird nachfolgend beschrieben. Normalerweise befindet sich die Triggerschaltung 58 im Rückstellzustand, und deshalb schreitet die kontinuierliche Folge der Bezugsimpulse von der Quelle 55 des Zählers 53 durch seine sechzehn verschiedenen Zustände fort, da die UND-Torschaltung 56 immer offen ist, damit solche Impulse durchgehen können. Wenn der Zähler 53 den vierten, achten und zwölften Zustand erreicht, werden; jeweils die UND-Torschaltungen 61 bis 63 geöffnet,; was dazu führt, daß Bezugsimpulse jeweils von den. Klemmen 9 bis 11 des Impulsgenerators ausgesendet werden, um die Schaltung der F i g. 4 zu betätigen. Wenn der Zähler 53 den fünfzehnten Zustand erreicht, öffnet sich die UND-Torschaltung 64, was dazu führt, daß ein Impuls von der Klemme 40 ausgesendet wird, der verwendet wird, um einen Eingangsimpuls an die Torschaltung der F i g. 4 zu geben und deren Einstelleinrichtung, wie vorstehend beschrieben, zurückzustellen.
Wenn die Bezugsimpulse mit einem Informationsimpuls von der Quelle 3 der Fi g. 4 zusammentreffen und folglich ein Ausgangsimpuls an einer der Klemmen 50 oder 51 auftritt, wird die Folge der Impulse zur Klemme 54 des Zählers 53 geändert. Die Zeit, die erforderlich ist, um sechzehn Bezugsimpulse von der Quelle 55 auszusenden, ist gleich der Zeitdauer, in der ein Informationsimpuls auftreten kann, und die Zeit zwischen zwei beliebigen Bezugsimpulsen ist gleich ein Sechzehntel dieser Zeitdauer.
Wenn z. B. ein Ausgangsimpuls an der Ausgangsklemme 50 auftritt, weil der Informationsimpuls innerhalb seiner Zeitdauer so vorgeschoben ist, daß er nicht mit dem dritten Bezugsimpuls zusammenfällt, wird ein falscher Impuls zur Eingangsklemme 54 des Zählers 53 über die ODER-Schaltung 57 gegeben. Die durch die Verzögerungsschaltung 49 der F i g. 4 erzeugte Verzögerung hat eine solche Dauer, daß sie die Wirkung eines solchen falschen Impulses verhindert, der durch Zuführen zur Eingangsklemme 54 zu derselben Zeit wie ein Bezugsimpuls von der Quelle 55 vernichtet wird. Wegen der Einführung dieses falschen Impulses müssen nur jeweils drei, sieben und elf Bezugsimpulse zu dem Eingang 54 des Zählers 53 gegeben werden, um die drei Bezugsimpulse vom Impulsgeber 8 zu erzeugen. Die Zeiten des Auftretens der drei Bezugsimpulse sind somit innerhalb des nächsten Intervalls um ein Sechzehntel vorgeschoben worden. Wenn der Informationsimpuls, was wahrscheinlich ist, in dem nächsten Intervall um denselben Betrag wie in dem vorängehenden Intervall vorgeschoben wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit des Zusammenfallens des Informationsimpulses und des dritten Bezugsimpulses erhöht worden. Wenn dieses Vorschieben der Bezugslaufimpulse nicht genügend ist, wird der Fehler fortlaufend in dem folgenden Intervall berichtigt, bis der Fehler beseitigt ist.
Im anderen Fall, wenn der Informationsimpuls innerhalb seiner Zeitdauer so verzögert ist, daß er nicht mit dem ersten Bezugsimpuls zusammenfällt; so daß ein Ausgangsimpuls an der Klemme 51 erzeugt wird, wird dieser Ausgangsimpuls zu dem Einstelleingang der Triggerschaltung 58 gegeben. Solange wie diese Bedingung besteht, wird verhindert, daß Bezugsimpulse von der Quelle 55 die Klemme 54 des Zählers 53 erreichen, da der zweite Eingang der UND-Torschaltung 56 nicht erregt ist. Da jedoch der zweite Eingang der UND-Torschaltung 59 erregt ist, kann ein Bezugsimpuls von der Quelle 55 die UND-Torschaltung 59 passieren. Der Impuls, der durch die Verzögerungsschaltung 60 gegangen ist, stellt die Triggerschaltung) 58 in ihren Rückstellzustand zurück, wobei der zweite Eingang der UND-Torschaltung 50 erregt ist, was ermöglicht, daß weitere Bezugsimpulse den Eingang 54 des Zählers 53 erreichen. Der Zweck der Verzögerungsschaltung 60 besteht darin, zu verhindern, daß die Triggerschaltung 58 zurückgestellt wird, während der Impuls, der die Rückstellung veranlaßt, noch von der Quelle 55
ausgesendet wird, da die UND-Torschaltung 56, wenn dieses geschieht, sich öffnen würde, um zu ermöglichen, daß ein solcher Impuls den Eingang 54 erreicht.
Dieses Wegnehmen eines Bezugsimpulses hat die Wirkung, daß der Zähler 53 nicht die vier Zustände bis zu der Zeit erreicht, zu der der fünfte Bezugsimpuls von der Quelle 55 ausgesendet wird. Der erste Bezugsimpuls wird somit innerhalb des folgenden Intervalls um ein Sechzehntel dieses Intervalls verzögert, und gleichermaßen werden der zweite und der dritte Bezugsimpuls gleichermaßen verzögert. Wenn somit wiederum der Informationsimpuls, was wahrscheinlich ist, um denselben Betrag wie in dem vorangehenden Intervall verzögert wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens dieses Impulses und des dritten Bezugsimpulses vergrößert. Wenn diese Korrektur wiederum ungenügend ist, wird der Fehler weiter berichtigt, bis er beseitigt worden ist.
Die gemeinsame Verwendung der beiden in den F i g. 4 und 5 dargestellten Schaltungen, um die Informationsimpulse zu prüfen und dadurch nachgewiesene Fehler zu berichtigen, besteht in der besonderen Anwendung beim Ablesen von Lochkarten, die der Rechenmaschine zugeführt werden. In diesem Fall werden die Informationsimpulse von dem gestanzten Loch in einer solchen Karte abgeleitet, wobei die Impulse zweckmäßigerweise durch eine photoelektrische Einrichtung erhalten werden, was eine schnelle und genaue Methode ist. Die Karten können durch die Ableseeinrichtung mittels angetriebener Rollen geführt werden, wobei der Impulsgeber 55 in Fig. 5, von dem die Bezugsimpulse abgeleitet werden, so ausgebildet werden kann, daß er in Synchronismus mit diesen Rollen arbeitet. Es sind Einrichtungen vorgesehen, um zu verhindern, daß solche Impulse durch die Quelle 55 erzeugt werden, bis die vordere Kante einen geeigneten Punkt erreicht, so daß die von den genau gestanzten Löchern abgeleiteten Informationsimpulse mit den drei von der Vorrichtung der Fig. 5 abgeleiteten Bezugsimpulsen zusammenfallen.
Wenn die Löcher lediglich in geringem Umfang ungenau in der Ableseeinrichtung ausgestanzt worden sind, wird eine Warnung durch Ausgangsimpulse gegeben, die an den Klemmen 50 oder 51 der in Fig. 4 dargestellten Schaltung auftreten können. Wenn des weiteren alle Löcher, die eine einzelne Ableseeinheit passieren, um denselben Betrag, wie es oft der Fall ist, oder ansteigend versetzt sind, tritt ein Schlupf zwischen der Karte und den Antriebsrollen auf. Die in F i g. 5 dargestellte Kompensationsschaltung kann dafür mit Vorteil· verwendet werden.
Wie dies bei Kartenableseeinrichtungen üblich ist, werden verschiedene Teile der Karte gleichzeitig durch die Verwendung einer Anzahl von Ableseeinheiten abgetastet, die rechtwinklig zur Bewegungsrichtung .der Karte angeordnet sind. Wenn der Zweck der Erfindung darin besteht, den Schlupf zwischen den Antriebsrollen und der Karte aufzufinden und zu korrigieren, muß lediglich eine Schaltung nach den F i g. 4 und 5 verwendet werden. Wenn es erforderlich ist, ein Schrägstellen, das durch eine Karte erzeugt werden kann, zu berichtigen, dann sind mehr als eine Schaltung nach den F i g. 4 und 5 notwen- 6g dig, wobei die Zahl der Schaltungen vom Umfang der zu erwartenden Schrägstellung und von anderen Parametern, die durch die Lage der die Daten tragenden Stellungen auf der Karte bestimmt werden, abhängig ist.
Die Erfindung ergibt somit eine Schaltungsanordnung, die bestimmen kann, ob Daten auf einem Medium, z. B. einer Lochkarte, einem Lochstreifen oder einem magnetischen Band, genau angeordnet sind und ob solche Fehler zugelassen werden können oder nicht. Die Schaltung kann die zeitliche Einstellung aufeinanderfolgender Bezugsimpulse verstellen, um Berichtigungen für gemeinsame Arten von falschen Anordnungen von Daten auf einem Medium auszuführen.
Bisher war es dagegen üblich, einen gegebenen Fehlerbetrag in der Lage der Daten auf den Karten und einen geringen Prozentsatz von falsch abgelesenen Karten zuzulassen. Solche falsche Ablesungen, auch wenn sie nur selten auftreten, sind störend und vergeuden oft wertvolle Rechenzeit.
Wenn die Schaltung bei einer Anzahl von Folgen von Informationsimpulsen, z. B. beim gleichzeitigen Abfühlen von zwölf Reihen von gestanzten Stellungen einer gemeinsamen Lochkarte verwendet wird, kann eine entsprechende Zahl von Schaltungen nach der Erfindung angewendet werden, und eine gewisse Vereinfachung der Anordnung ist möglich, da ein einziger Impulsgeber alle Korrigierschaltungen mit Bezugsimpulsen versorgen kann.
Auch können die durch Schrägstellen verursachten Fehler aufgedeckt werden, da die vorderen Kanten des die Daten tragenden Mediums abgetastet werden, wobei besondere, mit den Ausgängen der Triggerschaltungen verbundene Kreise verwendet werden. Diese besonderen Kreise können die Abtastzeit der Kanten des Mediums durch die verschiedenen Schaltungen vergleichen. Diese besonderen Kreise sind so ausgebildet, daß sie einen Ausgangsimpuls abgeben, der als Alarmzeichen verwendet werden kann, wenn vorbestimmte Grenzen der Schrägstellung überschritten worden sind.

Claims (19)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Prüfen der tatsächlichen zeitlichen Lage von Impulsen einer Information im Verhältnis zur erwarteten Normallage dieser Impulse, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folge von Bezugsimpulsen erzeugt wird, die entsprechend der erwarteten Normallage der Informationsimpulse auftreten, wobei während der Zeitdauer eines Informationsimpulses in dieser Normallage mehrere Bezugsimpulse vorhanden sind, und daß für den Fall, daß nicht alle Be-
• zugsimpulse den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage überdecken, eine Anzeige und/oder eine Betätigung erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei Bezugsimpulse während der Zeitdauer eines Informationsimpulses in der Normallage erzeugt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bezugsimpuls in der Mitte der Normallage des Informationsimpulses und die beiden anderen Bezugsimpulse in gleichen Zeitabständen vor und nach dem zweiten Bezugs*· impuls auftreten.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige und/oder Betätigung an zwei verschiedenen Ausgängen erfolgt, je nachdem, ob ein oder zwei Bezugsimpulse
den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage überdecken.
5. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige und/oder Betätigung an dem einen Ausgang erfolgt, wenn der erste Bezugsimpuls den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage nicht überdeckt, und daß die Anzeige und/oder Betätigung an dem anderen Ausgang erfolgt, wenn der letzte Bezugsimpuls den Informationsimpuls in seiner tatsächlichen zeitlichen Lage nicht überdeckt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Bezugsimpuls einer Folge zusätzlich auch auf eine Verzögerungsschaltung gegeben wird und daß dieser verzögerte Impuls bei der Anzeige und/oder Betätigung mit ausgewertet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung zur Einstellung des Generators für die Bezugsimpulse verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung des Generators ein Bezugsimpuls unterdrückt oder ein zusätzlicher Bezugsimpuls erzeugt wird, je nachdem, ob die Betätigung an dem einen oder anderen Ausgang erfolgt.
9. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Generator (8) für die Bezugsimpulse, eine Vergleichsschaltung (4; 23 bis 26; 41 bis 43) für Bezugsimpulse und Informationsimpulse und eine Auswerteschaltung (12,13,18,19; 29, 32, 34, 35; 44 bis 48), welche die Ausgangsgröße der Vergleichsschaltung in eine Anzeige oder Betätigung umformt.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung einen Zähler (6) enthält.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen binären Zähler mit zwei Benennungen.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung eine UND-Schaltung (4) mit zwei Eingängen aufweist, denen jeweils die Informationsimpulse und die Bezugsimpulse zugeführt werden.
13. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung wenigstens so viele UND-Schaltungen (23 bis 26; 41 bis 43) aufweist, wie Bezugsimpulse in einer Folge erzeugt werden.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung wenigstens so viele Triggerschaltungen (44 bis 46) aufweist, wie Bezugsimpulse in einer Folge erzeugt werden, und daß der Eingang jeder Triggerschaltung mit dem Ausgang einer UND-Schaltung verbunden ist.
15. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung zwei Ausgangsklemmen (50,51) für die verschiedenen Anzeigen und/oder Betätigungen aufweist.
16. Schaltungsanordnung nach.einem der Ansprüche 9 bis 15, gekennzeichnet durch einen weiteren Zähler (53) zum Einstellen des Generators (8) für die Bezugsimpulse.
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch einen Zähler mit sechzehn Benennungen, wobei der Zähler jeweils einen Bezugsimpuls abgibt, wenn er den vierten, achten und zwölften Zustand erreicht hat.
18. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, gekennzeichnet durch eine Verstelleinrichtung (56, 60) zum Verstellen der Zeiten des Auftretens der Bezugsimpulse.
19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (56, 60) an einer der beiden Ausgangsklemmen (50, 51) der Auswerteschaltung liegt.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1142 900.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DEL43601A 1961-11-30 1962-11-30 Verfahren zum Pruefen der tatsaechlichen zeitlichen Lage von Impulsen einer Information im Verhaeltnis zur erwarteten Normallage dieser Impulse und Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1215199B (de)

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DEL43601A Pending DE1215199B (de) 1961-11-30 1962-11-30 Verfahren zum Pruefen der tatsaechlichen zeitlichen Lage von Impulsen einer Information im Verhaeltnis zur erwarteten Normallage dieser Impulse und Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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