DE2036614C3 - Formatsteuerung für einen Zeilendrucker - Google Patents
Formatsteuerung für einen ZeilendruckerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Formatsteuerung für einen Zeilendrucker für Rechner, mit einer Vorschubeinrichtung
für eine Papierbahn, die blattweise trennbar ist und Zeilenmarkienmgen aufweist, mit einer Empfangs- und
Speichereinrichtung zum Aufnehmen und Speichern von codierten Informationen aus dem Rechner, mit
einer Abtasteinrichtung zum Abtasten und Erkennen der Zeilenmarkierungen während des Papiervorschubs,
und mit einer Auslöseeinrichtung zum Steuern des
Papiertransports.
Bei einer bekannten derartigen Formatsteuerung ist der variable vertikale Abstand der Stoppstellungen der
Papierbahn durch den Zeilendrucker selbst begrenzt, wobei die anwählbaren Zeilen einem minimalen
Zeilenabstand oder einem Vielfachen davon entsprechen. Der Vorschub der Papierbahn geschieht in Stufen.
Der Nachteil besteht darin, daß das Einlegen einer neuen Papierbahn äußerst kritisch und zeitraubend ist,
insbesondere wein die gedrückten Daten sich genau auf
den vorgedruckten Zeilen befinden sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Formatsteuerung zu schaffen, weiche einen Vorschub
der Papierbahn in variablen vertikalen Abständen ermöglicht, so daß die Papierbahn genau an einer
gewünschten Druckzeile gestoppt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich durch die in dem Hauptanspruch gekennzeichneten Merkmale. Der
wesentliche Vorteil gegenüber den bekannten Vorrichtungen besteht darin, daß die Daten genau auf die
Druckzeilen der Papierbahn gedruckt werden können. Das Einrichten der Papierbahn in die richtige vertikale
Lage geschieht dabei selbsttätig durch die von den vorgedruckten Zeilen auf der Papierbahn abgeleiteten
Signale. κ
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend
beschrieben.
F i g. 1 ist eine Draufsicht auf eine Papierbahn mit aufgedruckten Zeilenmarkierungen;
F i g. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Teiles eines Zeilendruckers und zeigt zwei Transportrollen
sowie eine Abtasteinrichtung; η
F i g. 3 ist eine perspektivische Teilansicht, die die Abtasteinrichtung in Einzelheiten zeigt;
Fig.4 zeigt den Abtastkopf der Abtasteinrichtung
nach F i g. 3 mit im Winkel zueinander angeordneter Lichtquelle und Photoelement, die auf eine einzelne
Zeilenmarkiemng der Papierbahn ausgerichtet sind;
Fig.5 ist ein Blockschaltbild der elektronischen Bauteile der Formatsteuerung nach der Erfindung;
Fig.6 zeigt eine Blockierschaltung für die an den
Zähler gelangenden Steuerimpulse.
In den Figuren ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Formatsteuereinrichtung nach der Erfindung für
eine Datenverarbeitungsanlage beschrieben, welche wenigstens eine Dateneingangseinheit, etwa einen
Kartenleser, einen Rechner sowie einen Ausgabezeilendrucker aufweist Die Formatsteuereinrichtung nach der
Erfindung dient dabei zur Formatgebung, d. h. Anordnung der Ausgangsdaten auf einer kontinuierlichen
Papierbahn. Die Formatgebung umfaßt die Vorwahl der Druckzeilen in Abhängigkeit von Steuersignalen des
Rechners und ohne Zuhilfenahme besonderer Formatbänder oder anderer Einrichtungen, die synchron mit
der Papierbahn bewegt werden müssen.
Zeilendrucker für Datenverarbeitungsanlagen umfassen im allgemeinen einen Transportmechanismus für
eine Papierbahn, dessen Bewegung sich anhalten läßt, um verschiedene Zeilen der Papierbahn in die
Öruckposition zu bringen. Der PapierVorschubmeChanismus
gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel umfaßt einen Elektromotor 21, eine mit konstanter
Geschwindigkeit angptriebene Welle 23, ein magnetbetätigtes Kupplungsteil 25 und wenigstens eine Abtriebswelle 27, welche in seitlichen Rahmenteilen 29 gelagert
ist Die Abtriebswelle 27 ist mittels des Kupplungsteil mit der Antriebswelle 23 kuppelbar. Auf der Abtriebswelle sind wenigstens ein Paar Zahnräder 31 und 33
drehfest befestigt, wobei die Zähne am Umfang der Zahnräder in entsprechend vertikal angeordnete Perforationen
35 der Papierbahn eingreifen, so daß bei einer Drehung der Abtriebswelle 27 die Papierbahn 37 in
Fig.2 nach oben bewegt wird. Zum Anhalten der Papierbewegung ist eine Magnetbremse vorgesehen,
weiche bei Auskupplung des Kupplungsteiles in Tätigkeit tritt und die Drehung der Abtriebswelle 27
stoppt Die Magnetbremse ist in F i g. 2 dem Kupplungsteil 25 zugeordnet
Um die Ausgangsdaten eines Rechners in einem vorgegebenen Format anzuordnen, sind verstellbare
Einrichtungen vorgesehen zum Betätigen der Kupp-Iungs- und Bremssolenoide derart, daß die Papierbahn
von der vorher gedruckten Zeile bis -tu der nächstfolgend gewählten Druckzeile vorwärts transportiert wird.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind hierfür binärcodierte Signale verwendet welche aus lern Rechner 39
an den Zeilendrucker gegeben werden, jprf ferner eine
Einrichtung zum Erzeugen von Steuerimpulsen mittels einer Abtasteinrichtung 41 zum Abtasten vorgedruckter
Zeilenmarkierungen 43 und 45 längs der rechten Kante der Papierbahn. Der Papiertransport wird eingeleitet,
sobald ein binärcodiertes Signal von einer Empfangsund Speicherschaltung 47 des Zeilendruckers empfangen
wird, und der Papiertransport wird gestoppt wenn die durch das binärcodierte Signal bezeichnete Zeilenmarkiemng
von der Abtasteinrichtung abgelesen wird.
Durch vorheriges Aufdrucken der Zeilenmarkierungen 43 und 45 auf die Papierbahn 37 läßt sich erreichen,
daß die Abtasteinrichtung 41 unter dem Einfluß des vom Rechner übertragenen Binärcodes und mittels weiter
unten noch beschriebener Schaltungen die Papierbahn an der gewählten Zeilenposition zum Drucken einer
Zeile der Ausgangsinformation anhält. Gemäß Fig. 1 umfaßt die Papierbahn 37 außerdem im Ab-.tand
voneinander liegende horizontale Perforierungen 49, welche dazu dienen, die Papierbahn in abtrennbare
Blät· λ zu unterteilen, wobei die Zeilenmarkierungen 43
und 45 eine Anzahl auf jedem Blatt wählbarer Zeilenpositionen darstellen. Die Zeilenmarkierung 43',
die lediglich in der linken Reihe der Zeilenmarkierungen auftritt, bezeichnet die letzte Druckzeile auf dem Blatt
und ist im folgenden auch als Blattendmarkierung bezeichnet Die erste Doppellinienmarkierung 43 und 45
oben an jedem Blatt stellt die erste einstellbare Druckzelle auf demselben dar und ist im folgenden als
Blattanfangmarkierung bezeichnet. Zwischen diesen beiden Markierungen sind eine Anzahl Doppelmarkierungen
43 und 45 und Eirzelmarkierungen 45 vorgesehen, d'·; anwählbare Zeilenpositionen auf jedem Blatt
darstellen. Die durch die Zeilenmarkierungen 43 und/oder 45 gekennzeichneten Zeilenpositiunen haben
dabei von den entsprechenden Zeilenmarkierungen einen Abstand, der dem Abstand zwischen der
Abtasteinrichtung 41 und der Druckposition des Zeilendruckers entspricht, wobei die Zeilenmarkierungen
vor den Druckstellungen liegen.
Für jede neue Zeile der Ausgangsinformation der Datenverarbeitungsanlage wird von dem Rechner 39
ein binärcodiertes Signal an die Empfangs- und Speicherschaltung 47 geleitet, wobei dieses Signal aus
dem Programmspeicher des Rechners ausgewählt wird oder von den Eingangsinformationen desselben abgeleitet
wird. Bei der beschriebenen Ausführungsform
werden 16 Binärcode verwendet mil den Binärwerien 0 bis 15. Nachdem ein einzelner Binärwert in die
Empfangs- und Speicherschaltung 47 eingegeben ist, wird die entsprechende Information in der unten
bezeichneten Druckzeile auf dem Papier abgedruckt, nachdem dieses in die betreffende Position gelangt ist:
Binärcode Druckposition
0 auf der Druckzeile in der Druckposition
ohne Papiervorschub
ohne Papiervorschub
1 auf der Blaltanfangszeilc nachdem die
Papierbahn von der letzten Zeile des vorhergehenden Blattes auf die erste Doppclmarkierung 43, 45 des folgenden Blattes
bewegt hat
Papierbahn von der letzten Zeile des vorhergehenden Blattes auf die erste Doppclmarkierung 43, 45 des folgenden Blattes
bewegt hat
2 auf der durch die erste Doppelmarkierung 43, 45 dargestellten Zeile nach der Blattanfangszeiie
des bedruckten Biattes
3 auf der nach der Blaltanfangszeilc folgenden
zweiten Doppelmarkierung 43, 45
4 auf der auf die Blattanfangszeile folgenden dritten Doppelmarkierung 43, 45
5 auf der auf die Blattanfangszeile folgenden vierten Doppelmarkierung 43, 45
6 auf der auf die Blattanfangszeile folgenden fünften Doppelmarkierung 43, 45
7 auf der auf die Blaitanfangszeilr folgenden
sechsten Doppelmarkierung 43, 45
8 auf der auf die Blattanfangszeile folgenden siebten Doppelmarkicrung 43, 45
9 auf der auf die Blattanfangszeile folgenden achten Doppelmarkierung 43, 45
10 auf der auf die Blattanfangszeile folgenden neunten Doppclmarkierung 43, 45
11 auf der auf die Blattanfangszeile folgenden zehnten Doppelmarkierung 43, 45
12 auf der Blattendzeile 43'
13 auf der durch die nächste Doppelmarkicrung 43, 45 folgenden Zeile
14 auf der nächstfolgenden Markierung 45
oder 43' oder Doppelmarkierung 43, 45
oder 43' oder Doppelmarkierung 43, 45
15 auf der durch die an zweiter Stelle folgende
Markierung 45 oder 43' oder Doppelmarkierung 43, 45 bezeichneten Zeile
to
20
30
35
40
45
Die Abtasteinrichtung 41 umfaßt eine um einen Arm
53 schwenkbar gelagerte Führung 51. Der Schwenkarm 53 ist an einem halbkreisförmigen Träger 55 befestigt, so
welcher an einer traverse 57 zwischen den Seitenteilen 29 des Zeilendruckers befestigt ist An dem Führungsteil
ist ein vertikal verschiebbares Gehäuse 59 befestigt welches ein oberes sowie ein unteres Halteglied 61 bzw.
63 umfaßt In den Haltegliedern sitzt ein Tastkopf 65, der mit Schaltungsteilen der Vorrichtung verbunden ist
und Impulse aussenden kann. Der Tragarm 53 und das halbkreisförmige Teil 55 sind mit Öffnungen versehen,
durch die die Abtriebswelle 27 drehbar eingepaßt ist Das Führungsteil 51 weist einen Längsschlitz 67 auf,
dessen oberer Bereich die Zähne des Zahnrades 33 für den Papiertransport aufnimmt und dessen breiterer
unterer Bereich ein Abtasten der Papierbahn durch den Tastkopf 65 ermöglicht Das Führungsteil 51 mit dem
Gehäuse 59 und dem Tastkopf 65 ist in bezug auf die Papierbahn 37 auf dem Tragarm 53 um 90° in eine
»geöffnete« Stellung schwenkbar, um das Einfädeln einer neuen Papierbahn in den Zeilendrucker zu
erleichtern, insbesondere das Eingreifen der rechten Wandperforation 35 in die Zähne des Zahnrades 33. An
dem oberen Halteglied 61 greift eine Justierschraube 69 an, die in das untere Halteglied 63 eingeschraubt ist, so
daß bei Drehung derselben eine Deckung des Tastkopfes 65 mit den Zeilenmarkierungen 43 und 45
nach dem Einführen einer neuen Papierbahn herbeigeführt werden kann.
Gemäß Fig.4 ist der Tastkopf 65 mit einem Paar
Lichtquellen 71 und einem Paar Photoelementen 73 versehen, die so angeordnet sind, daD je eine Lichtquelle
und ein Photoelement jeder der beiden Reihen von Zeilenmarkierungen 43 und 45 zugeordnet sind und die
im Winkel auf eine Stelle gerichtet sind, an der die Zeilenmarkierungen beim Transport der Papierbahn
vorbeilaufen. Die Lichtquelle und die Photozelle können beliebig ausgebildet sein, etwa Infrärotphotoemissionsdioden
und infrarotempfindliche Phototransistor" bilden. Die Photoelernente sind so eingestellt; ftaß sip Hiei
Fehlen einer Zeilenmarkierung, wenn also Licht von der Papierbahn reflektiert wird, leiten, und daß sie beim
Vorbeilaufen einer Zeilenmarkierung, d. h. wenn das Licht absorbiert oder unterbrochen wird, einen Impuls
aussenden.
Gemäß Fig.5 werden die durch die Zeilenmarkierungen
45 erzeugten Impulse über eine Leitung 75 zu einem Verstärker 77 und von dort zu einem
Monovibrator 79, und die von den Zeilenmarkierungen
43 ausgelösten Impulse über eine Leitung 81 zu einem Verstärker 88 geleitet und von dort zu einem
Monovibrator 85. Die Ausgangsimpulse der Monovibratoren 79 und 85 werden durch verschiedene Verknüpfungsglieder
geschickt, wie weiter unten noch beschrieben ist, um drei getrennte Steuerimpulse zu erzeugen,
welche wiederum über verschiedene elektronische Baugruppen die Kupplungs- und Bremssolenoide 25
betätigen und auf diese Weise eine vorher gewählte Druckzeile der Papierbahn in der Druckposition
anhalten, wobei die gewählte Druckzeile dem von dem Rechner an die Empfangs- und Speicherschaltung
übermittelten Binärcode entspricht Die Steuerimpulse sind im folgenden mit den Buchstaben A, B und C
bezeichnet, und ihre Funktion ist im folgenden beschrieben.
Das Ausgangssignal des Monovibrators 85 gelangt über eine Leitung 89 an ein UND-Glied 87, und das
Ausgangssignal des Monovibrators 79 gelangt über eine Leitung 91, einen Inverter 93 und eine Leitung 95 an den
anderen Eingang des UND-Gliedes 87, welches ein Ausgangssignal abgibt, wenn die Blattendmarkierung
43' von der Abtasteinrichtung 41 festgestellt wird. Dieser Ausgangsimpuls ist der Steuerimpuls A. Die
Ausgangssignale der Monovibratoren 85 und 79 sind über Leitungen 99 bzw. 101 mit den Eingängen eines
UND-Gliedes 97 verbunden, welches einen Ausgangsimpuls erzeugt, wenn sowohl eine Markierung 43 als
auch eine Markierung 45 von der Abtasteinrichtung gelesen wird. Dieser Ausgangsimpuls ist der Steuerimpuls
B. Die Ausgangssignale der Monovibratoren 79 und 85 gelangen ferner über Leitungen 104 bzw. 106 an die
Eingänge eines ODER-Gliedes 105, welches einen Ausgangsimpuls erzeugt, wenn entweder die Zeilenmarkierung
45 oder die Blattendmarkierung 43' allein oder aber eine Doppelmarkienmg 43 und 45 von der
Abtasteinrichtung abgelesen werden. Dieser Ausgangsimpuis
ist der Steuerimpuls C
Die Empfangs- und Speicherschaltung 47 umfaßt vier bistabile Bausteine, etwa Flip-Flops, zum Darstellen der
binären Dezimalcode 1, 2, 4 und 8. Die bistabilen Bausteine arbeiten in Parallelbetrieb und empfangen
Binärcode 1 bis 15 von dem Rechner 39, wobei sie ein Ausgangssignal erzeugen, welches die Kupplungs- und
Bfemssolefioide 25 über die Leitung 107 entsprechend
dem ansteuernden Code betätigt Es ist ferner ein erster Decodierzähler 109 vorgesehen mit einer Anzahl
UND-Glieder. Dieser Decodierzähler ist mit der Empfangs- und Speicherschaltung 47 verbunden und
dient dazu, die Anwesenheit eines Binärcodes von 1 bis 12 in der Empfangs- und Speicherschaltung 47
festzustellen und ein Ausgangssignal auf die Leitung 111
zu geben, falls ein derartiges Codesignal vorhanden ist Es ist ferner ein Zähler 113 vorgesehen, dem die
Steuerimpulse A und B über die Leitungen 115 bzv/. 117
zugeleitet werden und der ebenfalls vier bistabile Bausteine, etwa Flip-Flops, umfaßt, die kreuzgekoppelt
und kaskadenförmig angeordnet sind, um die Impulse zählen zu können. Jeder Steuerimpuls A, der über die
Leitung 115 an den Zähler 113 gelangt, dient zum Rückstellen des Zählers auf den Zählwert 12, wobei
dieser Steuerimpuls beim Auftreten der Blattendmarkierung 43' erzeugt wird, und jeder Steuerimpuls B, der
über die Leitung 117 an den Zähler gelangt dient zum Weiterstellen des Zählers um den Wert 1. Ein derartiger
Steuerimpuls wird beim Auftreten einer doppelten Zeilenmarkierung 43 und 45 erzeugt, wobei die erste auf
die Blattendmarkierung 43' folgende doppelte Zeilenmarkierung den Zähler von dem Rückstellwert 12 auf
den Zählwert 1 weiterschaltet
7wischen dem Decodierzähler 109 und dem Zähler 113 ist ein Komparator 121 angeordnet der eine Anzahl
Eingangs- und Ausgangs-UND-Glieder aufweist, wobei die Eingangsglieder, wie durch die Leitung 119
dargestellt ist, mit den Flip-Flops der Zähler 113 derart Verbunden sind, daß der Impulszählwert desselben
festgestellt wird, und die Ausgangsglieder mit zugeordneten Eingangsgliedern und entsprechenden UND-Gliedern
des Decodierzählers 109 verbunden sind, wie durch die Leitung 111 dargestellt ist Jedes Ausgangsglied
des Komparators 121 dient zum Erzeugen eines Ausgangssignals für die Kupplungs- und Bremssolenoide
25 auf der Leitung 123, wenn ein Eingangssignal von dem zugeordneten Eingangsglied und von dem entsprechenden
UND-Glied des Decodierzählers 109 empfangen wird. Die Aufgabe des Decodierzählers 109, des
Zählers 113 und des Komparators 121 besteht darin, den Transport der Papierbahn anzuhalten, wenn der in dem
Zähler 113 gezählte Zählwert gleich dem in der Empfangs- und Speicherschaltung 47 vorgewählten
Binärcode ist der wie angenommen zwischen 1 und 12 liegen kann.
Mit der Empfangs- und Speicherschaltung 47 ist über eine Leitung 127 ein zweiter Decodierzähler 125
verbunden, welcher ein UND-Glied umfaßt das den Binärwert 13 in der Empfangs- und Speicherschaltung
47 feststellen kann. Dieser Decodierzähler erzeugt ein Ausgangssignal für die Kupplungs- und Bremssolenoide
25 auf der Leitung 129, wenn Koinzidenz besteht zwischen dem binären Eingangswert 13 aus der
Empfangs- und Speicherschaltung und einem Steuerimpuls B auf der Leitung 131. Die Funktion des
Decodierzählers 125 besteht darin, daß bei einer in der Empfangs- und Speicherschaltung gespeicherten Binärziffer
13 die Vorschubbewegung der Papierbahn an der durch die nächstfolgende Doppelmarkierung 43, 45
gekennzeichneten Druckzeile angehalten wird.
Mit der Empfangs- und Speicherschaltung 47 ist ferner über eine Leitung 135 ein dritter Decodierzähler
133 verbunden, welcher ein UND-Glied umfaßt, das eine Binärziffer 14 in der Empfangs- und Speicherschaltung
feststellt. Dieser Decodierzähler erzeugt ein Ausgangssignal für die Kupplungs- und Bremssolenoide
bei Übereinstimmung des Binärzählwertes 14 als Eingangssignal von der Empfangs- und Speicherschaltung
47 mit einem Steuerimpuls C auf der Leitung 137, Wenn die Binärziffer 14 in der Empfangs* und
Speicherschaltung (im folgenden auch kurz Speicher genannt) gespeichert ist, bewirkt der Decodierzähler
133 ein Anhalten des Vorschubes der Papierbahn auf der durch die nächstfolgende Doppelmarkierung 43,45
oder der nächstfolgenden Einzelmarkierung 45 oder 43' bestimmten Druckzelle.
Der Speicher 47 ist ferner über eine Leitung 141 mit einem vierten Decodierzähler 139 verbunden, der ein
UND-Glied umfaßt welches eine in dem Speicher gespeicherte Binärziffer 15 feststellen kann. Dieser
Decodierzähler erzeugt ein Ausgangssignal für die
Kupplungs- und Bremssolenoide, wenn die Binärziffer 15 als Eingangssignal aus dem Speicher und der
Steuerimpuls C aus der Leitung 143 in Koinzidenz sind. Zwischen der Leitung 143 und einer Leitung 147 ist ein
Flip-Flop 145 angeordnet welcher durch einen ersten Steuerimpuls C so eingestellt wird, daß ein Ausgangssignal
auf der Leitung 143 beim Auftreten eines zweiten derartigen Steuerimpulses entsteht Die Funktion des
Decodierzählers 139 und des Flip-Flops 145 besteht darin, bei Vorhandensein einer Binärziffer 15 in dem
Speicher die Vorschubbewegung der Papierbahn an der durch die zweitfolgende Doppelmarkierung 43,45 oder
durch die zweite Einzelmarkierung 45 oder 43' gegebenen Druckzeile anzuhalten, je nachdem, welche
dieser Markierungen zuerst erscheint
Wie bereits vorhergehend erwähnt wird der Zähler 113 auf den Zählwert 12 durch einen Steuerimpuls A
zurückgestellt der durch eine Blattendmarkierung 43' des vorhergehenden Blattes ausgelöst wird. Der
Zählwert wird sodann durch die einen Bogenanfang bezeichnende Doppelmarkierung 43, 45 auf de'.
Zählwert 1 umgestellt und sodann durch die jeweils folgenden Doppelmarkierungen 43, 45 bis zu dem
maximalen Zählwert 11 geschaltet Falls die einzelnen Blätter der Papierbahn weniger als 11 Doppelmarkierungen
43, 45 aufweisen, wie in F i g. 1 dargestellt ist rückt der Zähler 113 auf einen der Anzahl dieser
Doppelmarkierungen entsprechenden Wert vor und wird sodann beim Auftreten einer Blattendmarkierung
43' von diesem Zählwert auf den Wert 12 umgeschaltet der in Verbindung mit dem Binärcode 12 in dem
•Speicher 47 erforderlich ist, um die Papierbahn von der
zuletzt bedruckten Zeile in die Blattendzeile zu transportieren. Falls andererseits die einzelnen Blätter
mehr als 11 Doppelmarkierungen 43, 45 aufweisen, rückt der Zähler 113 auf einen maximalen Zählwert von
11 vor, sobald die elfte Doppelmarkierung abgetastet worden ist und bleibt sodann auf diesem Zählwert,
unabhängig von den durch die nachfolgenden Doppelmarkierungen eines Blattes erzeugten Steuerimpulsen
B, bis schließlich die Blattendmarkiening 43' abgetastet
und der Zähler sodann auf den Zählwert 12 vorgerückt oder zurückgestellt wird.
Falls mehr als 12 Doppelmarkierungen 43, 45 auf einem Blatt vorhanden sind, läßt sich die in Fig.6
dargestellte Schaltung verwenden, um die Weiterleitung von mehr als 11 Steuerimpulsen B von der Abtasteinrichtung
41 zu unterbinden. Gemäß F i g. 6 ist ein fünfter
10
15
Decodierzählef ί5Ο vorgesehen mit einem UND-Glied
zum Feststellen des Zählwertes 11, welches UND-Glied
mit dem Zähler 113 und einem Flip-Flop 151 verbunden
ist, der ferner über die Leitung 115 mit einem zwischen
die Leitung 117 und dem Zähler 113 eingeschalteten UND-Glied 153 geleitet ist Der Flip-Flop 151 wird
durch jeden Steuerimpuls A des UND-Gliedes 87 in den Leitzustand eingestellt, wobei dieser Steuerimpuls
ebenfalls dazu dient, den Zähler 113 auf den Anfangszählwert 12 einzustellen. Wenn der Flip-Flop
151 leitet bewirkt ein an das UND-Glied 153 über die Leitung 155 geleitetes Signal den Durchtritt eines
Steuerimpulses B von dem UND-Glied 97 zu dem Zähler 113, so daß der Zähler 113 dadurch bis zu dem
maximalen Zählwert verstellt wird. Bei Erreichen dieses maximalen Zählwertes erzeugt der Decodierzähler 150
ein Ausgangssignal auf der Leitung 157 und stellt den Flip-Flop in den nichtleitenden Zustand zurück, wobei
ilaccon Amii^n an tjceitTTt al a^n Hoc UND-GÜSd 153
schwindet und die Weiterleitung späterer Steuerimpulse B an den Zähler 113 unterbunden wird. Der Zähler
bleibt daher auf dem Zählwert 11, bis die nachfolgende Blattendmarkierung 43' abgetastet wird, und der
dadurch erzeugte Steuerimpuls A dient wiederum zum Einstellen des Flip-Flops 151 in den Leitzustand.
Es sei ferner erwähnt daß bis zu 11 Doppelmarkierungen
43,45 auf einem Blatt durch die Binärcode 1 bis
11 direkt adressierbar sind, und daß die über 11
hinausgehenden Doppelmarkierungen lediglich in aufeinanderfolgenden Einerinkrementen und Doppelinkrement
adressierbar sind, wobei die Einerinkrementadressierung durch die Binärcode 13 oder 14 und die
Doppelinkrementadressierung durch den Binärcode 15
bewirkt wird.
Im folgenden ist die Wirkungsweise der Formatsteuerung nach der Erfindung beschrieben.
Die Empfangs- und Speicherschaltung 47 wird über Leitung 108 durch die Betätigung der Kupplungs- und
Bremssolenoide 25 zurückgestellt wenn die Papierbahn • 37 an der Blattendmarkierung des Blattes angelangt ist
wobei diese Blattendmarkierung 43' ferner den Zähler 113 mittels eines SteueriniftSlses A auf den Zählwert 12
gestellt hat Wenn die erste Zeile der auf dem nächstfolgenden Blatt zu druckenden Information in der
Anfangszeile gedruckt werden soll, gelangt der Binärwert 1 von dem Rechner an den Speicher 47, und
dieser Binärwert wird durch den Decodierzähler 109 erkannt Nachdem dieser Binärwert in den Speicher
eingegeben ist entsteht ein Ausgangssignal auf der Leitung 107, welches die Kupplungs- und Bremssolenoide
25 betätigt so daß der Transport der Papierbahn beginnt Sobald die Papierbahn an der durch die erste
Doppelmarkierung 43,45 bestimmten Anfangszeile des nächsten Blattes angelangt ist, wird ein Steuerimpuls B
durch die Monovibratoren 85 und 79 erzeugt und das UND-Glied 97 stellt den Zähler 113 von dem Zählwert
12 auf den Wert 1. Da an dieser Stelle das UND-Glied mit dem Binärwert 1 des Decodierzählers 109 und das
Eingangsglied des Komparators 121 gleich sind, entsteht am Ausgangsglied des Komparators ein
Ausgangssignal, welches einen Ausgangsimpuls über der Leitung 123 an die Kupplungs- und Bremssolenoide
25 leitet und dadurch die Papierbahn an der Anfangszeile des Blattes anhält Sobald dies geschehen
ist wird der Speicher 47 durch die Betätigung der !Kupplungs- und Bremssolenoide auf Null gestellt wobei
der Zähler 113 den Zählwert 1 beibehält Fails die nächste Zeile der Information in der durch die dritte
Doppelmarkierung 43, 45 bestimmten Druckzeile
abgedruckt werdeil soll, gelangt der Binärwert 3 von dem Rechner in den Speicher Und wird durch den
Decodierzähler 10Ö erkannt woraufhin die Kupplungsund Bremssolenoide betätigt werden und den Vorschub
der Papierbahn einleiten. Sobald die Papierbahn bis zur Blattanfangszeile vorgerückt ist, bewirken die durch die
zweite und die dritte Doppelmarkierung 43, 45 erzeugten Steuerimpulse B ein Vorrücken des Zählers
113 von dem Zählwert 1 auf den Wert 3, woraufhin die
Gleichheit des Wertes des Decodierzählers 109 und der Eingangsglieder des Komparators 121 einen Ausgangsimpuls
für die Kupplungs- und Bremssolenoide erzeugt und dadurch die Papierbahn an der durch die dritte
Doppelmarkierung 43, 45 gekennzeichneten Stelle anhält und die Informationszeile dort gedruckt wird.
Wenn die nächste zu druckenden Informationszeile in der auf die dritte Doppelmarkierung 43, 45 folgende
ver- Einfachmürkiepjn17 45 bestimmten St?"?
20
25
35
40 werden soll, wird der Binärwert 14 von dem Rechner in
den Speicher gegeben und von dem Decodierzähler 133 erkannt woraufhin die Kupplungs- und Bremssolenoide
wiederum betätigt werden und den Papiervorschub einleiten. Sobald die Papierbahn von der durch die dritte
Doppelmarkierung 43,45 gekennzeichneten Druckzeile vorrückt wird ein Steuerimpuls C durch die nächste
Zeilenmarkierung 45 erzeugt welche nach dem Erkennen des Binärwertes 14 in dem Decodierzähler
133 ein Ausgangssignal an demselben erzeugt und den Papiertransport an der auf die dritte Doppelmarkierung
43, 45 folgenden Zeile anhält wo die Information dann gedruckt wird. Falls sodann die nächstfolgende Informationsziele
an einer Stelle entsprechend der auf die dritte Doppelmarkierung folgende dritte Einzelmarkierung 45
gedruckt werden soll, wird der Binärwert 15 in den Speicher eingegeben und durch den Decodierzähler 139
erkannt woraufhin die Kupplungs- und Bremssolenoide wiederum betätigt werden und den Papiertransport
einleiten. Sobald die Papierbahn an der Stelle angelangt ist die durch die erste nach der dritten Doppelmarkierung
folgende Einzelmarkierung 45 gekennzeichnet ist wird ein erster Steuerimpuls C durch die zweite
Einzelmarkierung 45 erzeugt und über die Leitung 147 an den Flip-Flop 145 geleitet und schaltet diesen vom
nichtleitenden in den leitenden Zustand. Beim Ablesen der nun folgenden dritten Einzelmarkierung 45 gelangt
der dabei erzeugte Steuerimpuls C durch den Flip-Flop 145 an den Decodierzähler 139 und erzeugt in
Verbindung mit dem in dem Decodierzähler 139 erkannten Binärwert 15 ein Ausgangssignal, welches die
Papierbahn an der durch die dritte Einzelmarkierung gekennzeichneten Stelle anhält Falls die nächste
Informationszeile nunmehr auf der letzten Zeile des Blattes gedruckt werden soll, wird der Binärwert 12 von
dem Rechner in den Speicher 47 gegeben und durch das betreffende UND-Glied des Decodierzählers 109
erkannt Sobald die Papierbahn von der durch die dritte Einzelmarkierung 45, welche auf die dritte Doppelmarkierung
43,45 folgt gekennzeichneten Stelle vorbeigelangt entsteht ein Steuerimpuls A beim Abtasten der
Blattendmarkierung 43' und stellt den Zähler 113 auf den Zählwert 12, nachdem dieser Zähler zuerst yon dem
Wert 3 auf den Wert 4 vorgestellt wurde, und zwar durch einen Steuerimpuls B, der durch die vierte
D ippehnarkierung 43,45 erzeugt wurde, woraufhin ein
Ausgangsimpuls von dem Komparator 121 an die Kupplungs- und Bremssolenoide übertragen wird und
die Papierbahn an der letzten Zeile des Blattes anhält
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Formatsteuerung für einen Zeilendrucker für Rechner, mit einer Vorschubeinrichtung für eine
Papierbahn, die blattweise trennbar ist und Zeilenmarkierungen
aufweist, mit einer Empfangs- und Speichereinrichtung zum Aufnehmen und Speichern
von codierten Informationen aus dem Rechner, mit einer Abtasteinrichtung zum Abtasten und Erkennen
der Zeilenmarkierungen während des Papiervorschubs, und mit einer Auslöseeinrichtung zum
Steuern des Papiertransports, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenmarkierungen auf
der Papierbahn in zwei Spalten angeordnet sind, daß mindestens ein von der Abtasteinrichtung (41, 113)
gesteuerter Impulserzeuger (87,97,105) vorgesehen ist zum Erzeugen von drei unterschiedlichen
Steuersignalen als Funktion der Anordnung der Zeilenmarkienmgen in den beiden Spalten der
Papierbahn, utddaß die Auslöseeinrichtung eine der
Empfangs- und Speichereinrichtung (47) zugeordnete Einrichtung aufweist zum Auslösen des Papiertransports
beim Empfang von codierten Informationen, eine erste Erkennungsschaltung (108) zum
Erkennen von codierten Informationen der ersten Art, einen rückstellbaren, bis zwölf zählenden
Zählern (113), der durch jedes Steuersignal erster Art (A) auf den Anfangswert 12 gesetzt wird und
durch jedes Steuersignal zweiter Art (B) um Eins jo weitergesetzt wird bis zum Höchstwert von 11, und
der nur dann übt:r 12 auf 1 weitergesetzt wird, wenn
ein erstes Steuersignal zweite Art (B) auf ein Steuersignal erster Art (A) folgt, einem dem Zähler
(113) und der ersten Erkennunj .schaltung (109) zugeordneten Komparator (121), der den Papiertransport
stoppt, wenn der Wert in dem Zähler mit der von der Empfangs- und Speichereinrichtung (47)
empfangenen codierten Information erster Art übereinstimmt, einer zweiten Erkennungsschaltung w
(125) zum Erkennen codierter Informationen zweiter Art, die den Papiertransport stoppt beim
Eintreffen eines Steuersignals zweiter Art (B), einer dritten Erkennungsschaltung (133) zum Erkennen
codierter Informationen dritter Art, die den Papiertransport unterbricht beim Eintreffen eines
Steuersignals dritter Art (C), und einer vierten Erkennungsschaltung (139) zum Erkennen von
codierten Informationen vierter Art, die den Papiertransport unterbricht beim Eintreffen eines w
zweiten Steuersignals dritter Art (C) nach einer codierten Information vierter Art.
2. Formatsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulserzeuger so ausgebildet
ist, daß er ein Steuersignal erster Art (A) erzeugt, wenn eine Zeilenmarkierung in der linken
Spalte auf der Papierbahn gelesen wird.
3. Formatsteuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulserzeuger so
ausgebildet ist, daß er ein Steuersignal zweiter Art en erzeugt, wenn eine Zeilenmarkierung in beiden
Spalten gelesen wird.
4. Formatsteuerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulserzeuger so
ausgebildet ist, daß er ein Steuersignal dritter Art
erzeugt, wenn eine Zeilenmarkierung in irgendeiner Spalte gelesen wird.
5. Formatsteuerung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Art von codierten Informationen die Binärwerte 1 bis 12
umfaßt
6. Formatsteuerung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Art von
codierten Informationen den Binärwert 13 bildet
7. Formatsteuerung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß die dritte Art von
codierten Informationen den Binärwert 14 bildet
8. Formatsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die vierte Art von codierten
Informationen den Binärwert 15 bildet
9. Formatsteuerung nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Impulsblockierschaltung
(Fig.7) zum Blockieren des Weiterzählens des Zählers (113) über 11 hinaus, wenn mehr als elf
Steuerimpulse zweiter Art von dem Impulserzeuger pro Blattlänge der Papierbahn erzeugt werden.
10. Formatsteuerung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß die Impulsblockierschaltung
eine dem Zähler (113) zugeordnete Decodiereinrichtung
(150) zum Erkennen des Zähiwertes Π aufweist eine der Decodiereinrichtung (150) und
dem Impulserzeuger zugeordnete bistabile Schaltung (151), sowie ein der bislabilen Schaltung, dem
Zähler und dem Impulserzeuger zugeordnetes UND-Glied (153), und daß die Schaltung so
ausgebildet ist daß die bistabile Schaltung (151) ein Ausgangssignal an das UND-Glied (153) gibt so daß
dieses Steuerimpulse zweiter Art (B) an den Zähler weitergibt wenn dieser durch ein Steuersignal erster
Art zurückgestellt wird, daß das Ausgangssignal der bistabilen Schaltung unterbrochen wird, wenn der
Zählwert 11 durch die Decodiereinrichtung erkannt wird, und daß durch die Unterbrechung des
Ausgangssignals die Weiterleitung von Steuerimpulsen zweiter Art von dem Impulserzeuger zum Zähler
(113) unterbrochen wird.
11. Formatsteuerung nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Crnpfangs- und Speichereinrichtung (47) ein Register mit vier
Flip-Flops umfaßt die parallel betrieben sind und die Binär-Dezimalcode 1,2,4 und 8 darstellen.
12. Formatsteuerung nach Anspruch 1 bis U, dadurch gekennzeichnet daß die eine Lichtquelle
(71) und einen photoelektrischen Wandler (73) umfassende Abtasteinrichtung (65) an einer Traverse
(57) im Bereich der Ebene eines Zahnrades (33) um einen bestimmten Betrag gegenüber diesem
fortschwenkbar angebracht ist und mit einer Justiereinrichtung (61,63,69) gekuppelt ist
13. Formatsteuerung nach Anspruch 1 bis 13, üadurch gekennzeichnet daß der Impulserzeuger
eine Anzahl Verknüpfungsglieder (87, 97, 105) umfaßt denen ein Paar Monovibratoren (79, 85)
zugeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US84456069A | 1969-07-24 | 1969-07-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2036614A1 DE2036614A1 (de) | 1971-02-11 |
| DE2036614B2 DE2036614B2 (de) | 1978-04-27 |
| DE2036614C3 true DE2036614C3 (de) | 1979-01-04 |
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Family Applications (1)
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| FR (1) | FR2056194A5 (de) |
| GB (1) | GB1265253A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |