DE2161531B2 - Lenkstockschalter mit selbsttätiger Rückstellung fur Kraftfahrzeuge - Google Patents
Lenkstockschalter mit selbsttätiger Rückstellung fur KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Lenkstockschalter mit selbsttätiger Rückstellung für Kraftfahrzeuge, der bei
Benutzung aus einer von zwei Betriebspositionen in eine Aus-Position durch einen Mitnehmer entrastbar ist, der
mit der Lenkwelle des Fahrzeugs drehbar ist, wobei der Schalter einen Grundteil, einen am Grundteil gelagerten
Rotor zur Drehbewegung aus einer ersten mittleren Aus-Posiiion in entweder eine zweite oder eine dritte
Betriebsposition auf gegenüberliegenden Seiten der ersten Position, Rastmitlei zum Hemmen der Bewegung
des Rotors dem Grundteil gegenüber aus irgendeiner der ersten und zweiten Positionen, elektrische Kontakte,
die in der zweiten Position des Rotors zum Schließen eines ersten elektrischen Stromkreises und in der dritten
Position des Rotors zum Schließen eines zweiten elektrischen Stromkreises betätigbar sind, und ein erstes
und ein zweites Entrastglied aufweisen, die vom Rotor getragen und durch Federkraft in jeweilige Ruhepositionen
am Rotor gedrückt sind.
Ein derartiger Lenkstockschalter ist aus der DE-PS 10 80 877 bekannt. Bei diesem bekannten Lenkstockschalter
weist der Rotor zwei im Abstand liegende Vorsprünge auf, die sich zur Lenkwelle hin radial nach
innen erstrecken. Wenn die Lenkwelle eine entrastendc Elewegung ausführt, greift der Mitnehmer der Lenkwelle
an der innersten schrägen Fläche des einen oder des anderen der Vorsprünge an und verlagert den Rotor
zurück in seine Mittelstellung unter Überwindung einer Rastwirkung. In einer Ratschensituation, d. h. in der
Situation, bei der der Schalter während einer Richtungsänderung in die Richtung, die vom Schalter angezeigt
wird, nicht entrastet wird, greift der Mitnehmer an der gegenüberliegenden, äußeren schrägen Fläche des
Vorsprungs des Rotors an und läuft am Vorsprung vorbei, ohne den Rotor in seine Mittelstellung
zurückzuführen. Der Mitnehmer kann am Vorsprung aufgrund einer Bewegung des Rotors und des an ihm
befestigten Hebels relativ zur Lenkwelle vorbeiwandern. Bei der Ratschensitualion werden also Rotor und
Hebel in bezug auf den Rest des Schalters und relativ zur Lenksäule bewegt. In einer Antistau-Situation, d. h.
in einer Situation, bei der die Lenksäule vom Schalter die Möglichkeit erhält, die entrastende Bewegung
durchzuführen, ohne ein Entrasten des Schalters zu bewirken und ohne den Schalter zu beschädigen, greift
in gleicher Weise der Mitnehmer an der inneren schrägen Fläche des Vorsprungs an, entrastet den Rotor
aber nicht zurück in seine mittlere Ruhestellung, weil der Hebel vom Fahrer festgehalten wird. Wie in der
Ratschensituation müssen also der Rotor und der Hebel relativ zum Rest des Schalters und der Lenkwelle
bewegt werden, um ein Vorbeiwandern des Mitnehmers an dem Vorsprung vorbei zu ermöglichen.
Die Notwendigkeit zur Bewegung des Hebels und des Rotors in den Antistau- und Ratschensituationen ist
unerwünscht, und zwar sowohl in ästhetischer Hinsicht
als auch in praktischer Hinsicht. In ästhetischer Hinsicht, da der Fahrer sieht, daß der Hebel die Ratschensituation
durchläuft, und ferner sieht und fühlt er eine Bewegung des Hebels in der Antistausituation. In praktischer
Hinsicht, da es erforderlich ist, den Schalter so zu
konstruieren, daß Rotor und Hebel sich relativ zum Rest des Schalters bewegen können, und das bedingt eine
komplizierte Gelenklageranordnung für den Rotor und den Hebel. Auch erfordert das die Verwendung zweier
getrennter Rastanordnungen zum Halten der Winkelposition des Rotors relativ zum Rest des Schalters.
Darüber hinaus werden in dem bekannten Schalter hohe Reibungskräfte zwischen dem Mitnehmer und dem
Rotor während der Entrastungs-, der Ratschen- und der Antistausituation erzeugt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schalter der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß
während der Ratschen- und Antistausituation eine Bewegung des Rotors bzw. Hebels nicht erfolgt und nur
eine geringe Reibung zwischen dem Mitnehmer und dem Rotor entsteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das erste und das zweite Entrastglied durch eine
erste bzw. eine zweite Rolle gebildet sind und der Rotor eine erste und eine zweite Kurvenführung trägt, an der
die erste bzw. die zweite Rolle angreift, wobei Federmitte! die erste und die zweite Rolle in jeweilige
Ruhepositionen an der ersten und zweiten Kurvenführung drücken und die Anordnung des Schalters eine
solche ist, daß im Betrieb dann, wenn sich der Rotor in der ersten Aus-Position befindet, die Rollen außerhalb
der Bewegungsbahn des zugehörigen Mitnehmers liegen, während dann, wenn sich der Rotor entweder in
seiner ersten odei in seiner zweiten Position befindet,
die erste oder die zweite Rolle in der Bewegungsbahn des Mitnehmers liegt, wobei die Form der ersten und
der zweiten Kurvenführung, die von den Federmitteln ausgeübte Kraft, die einen Widerstand gegen eine
Bewegung der Rollen dem Rotor gegenüber bildet, und der Widerstand gegen eine Bewegung der Rollen dem
Rotor gegenüber während der normalen Entrastung des Schallers durch Angreifen des zugehörigen Mitnehmers
an der einen oder der anderen der Rollen größer als der Widerstand gegen eine Bewegung des Rotors sind, der
von den Rastmitteln aufgebracht wird, derart, daß während der normalen Entrastung der Rotor dem
Grundteil gegenüber bevorzugt vor einer Bewegung der ersten oder zweiten Rolle dem Rotor gegenüber
bewegt wird.
Der erfindungsgemäße Schalter erzeugt nur eine relativ geringe Reibung zwischen dem Mitnehmer und
den Rollen, weil die Rollen rotieren können, um damit die Reibung zu verringern. Ferner besteht eine extrem
einfache, einzelne und ortsfeste Lagerung für den Rotor, weil der Rotor und der Hebel sich nicht körperlich
relativ zum Rest des Schalters bewegen müssen, um die Ratschen- und Antistausituation zu durchlaufen. Beides
wird durch die Rollen gegen die Wirkung einer Feder erreicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Die Erfindung ist im nachfolgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. In den Zeichnungen sind
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Fahrtrichtungsschalter, dessen Deckel abgenommen ist,
Fig. 2 ein Schnitt durch den in Fig. 1 gezeigten Schalterund
F i g. 3 eine teilweise schematische Einzelheit aus dem in Fig. 1 gezeigten Schalter während eines Entrastvorgangs.
Gemäß den Zeichnungen weist der Schalter ein aus Kunstharz geformtes Gehäuse 11 auf, das zur Lagerung
am stationären Mantel 12 der Lenksäule eines Kraftfahrzeugs eingerichtet ist. Das Gehäuse 11 ist zur
Lagerung am freien Ende des Mantels 12 vorgesehen, und zwar an der Stelle, wo der Mantel innerhalb des
Fahrgastraums des Kraftfahrzeugs endet. Die drehbare Lenkwelle 13 der Lenksäule erstreckt sich durch das
Gehäuse 11 und dient zur Verbindung mit einem gängigen Lenkrad. Am Ende, das vom Mantel 12
abgewandt ist, ist das Gehäuse U ausgespart, und das offene Ende des Gehäuses 11 ist durch eine Deckelplatte
14 verschlossen, die in geeigneter Weise mit dem Gehäuse 11 verbunden ist. Zur Drehung innerhalb des
Gehäuses 11 um die Achse der Welle 13 herum ist eine
Stahl-Mitnchmerhülse 15 gelagert, durch die sich die
Welle 13 erstreckt. Nicht dargestellte Mittel sind vorgesehen, um die Hülse 15 mit der Welle 13 zu
verkeilen, so daß sich die Hülse 15 mit der Welle 13 mitdreht. Ein aus Kunstharz geformter Rotor 16 ist vom
Gehäuse 11 getragen, und er ist mit zwei entgegengesetzt gerichteten Zapfen 17 verschen, die in entsprechenden
Löchern im Gehäuse 11 und in der Deckelplatte 14 sitzen, um den Rotor 16 schwenkbar am Gehäuse
11 zur Bewegung um eine Achse zu lagern, die parallel
zur Achse der Hülse 15 im Abstand dazu liegt. Der Rotor 16 ist mit einem länglichen bogenförmigen Loch
18 verschen, durch das sich die Hülse 15 erstreckt, wobei die Breite des Lochs etwas größer als der Außendiirchmesser
der Hülse 15 ist und wobei sein Krümmungsmittelpunkt in der Schwenkachse des Rotors liegt. Der
Rotor 16 umschließt also die Hülse 15, kann jedoch der Hülse 15 und dem Gehäuse 11 gegenüber einen
Winkelweg durchlaufen, der durch Anschlagmittel am Rotor und am Gehäuse bestimmt ist.
Vom Rotor 16 erstreckt sich radial auf der Seite der Hülse 15, die von den Zapfen 17 abgewandt ist, eine
einstückige Verlängerung 19 weg. Die Verlängerung 19 ist mit oberen und unteren Kanälen 21, 22 versehen, die
an ihren inneren Enden geschlossen sind, und die äußeren Enden liegen an einer Kurvenführung 23, die
einstückig mit dem Gehäuse 11 ausgebildet ist. Im jeweiligen Kanal 21, 22 sitzt jeweils ein Zylinderstück
24, 25, und diese Zylinderstücke 24, 25 werden durch Federn, die jeweils in den Kanälen 21 bzw. 22 sitzen, in
Richtung auf die Kurvenführung 23 gedrückt. Die Kurvenführung 23 bildet eine V-förmige Ausnehmung
26, die in Richtung auf die Stücke 24 und 25 zeigt und durch angrenzende Wände zweier dreieckiger Vorsprünge
der Kurvenführung 23 gebildet ist. Die Kurvenführung 23 kann eine solche Lage einnehmen,
daß bei Angreifen der Stücke 24 und 25 an der Ausnehmung 26 der Rotor 16 dem Gehäuse 11
gegenüber eine solche Position einnimmt, daß die Hülse 15 sich in der Mitte zwischen den Enden des Lochs 18 im
Rotor befindet.
Die elektrischen Kontakte (nicht dargestellt) sind innerhalb des Schalters vorgesehen, und sie sind durch
die Bewegung des Rotors 16 dem Gehäuse 11 gegenüber betätigbar. Die Kurvenführung 2.3 und die
Stücke 24 und 25 bilden eine Rastanordnung zum Hallen
des Rotors 16 in einer beliebigen von drei winkclversetztcn Positionen dem Gehäuse 11 gegenüber. Wenn
die Stücke 24 und 25 in die Ausnehmung 26 eingreifen, befindet sich der Rotor 16 in einer mittleren
Ruhestellung, in der keine elektrischen Stromkreise durch die elektrischen Kontakte des Schalters gelassen
sind. Eine Winkelbewegung des Rotors 16 in eine Richtung aus der ersten mittleren Ruhestellung bewirkt
ein Auflaufen der Glieder 24, 25 über einen der dreieckigen Vorsprünge der Kurvenführung 23, und
danach bewirken die den Gliedern 24 und 25 zugeordneten Federn ein Drehen des Rotors in die
genannte Winkelrichtung, bis die entsprechenden Anschläge am Gehäuse und am Rotor die Bewegung
des Rotors arretieren. Eine solche Bewegung des Rotors führt zur Einnahme einer zweiten Arbeitsstellung, in der
ein erster elektrischer Stromkreis durch den Schalter hindurch geschlossen wird, wobei zum ersten elektrischen
Stromkreis die Blinklichter des Fahrzeugs auf einer Seite desselben gehören. Entsprechend wird durch
die Bewegung des Rotors in die entgegengesetzte Winkelrichtung aus der ersten mittleren Ruhestellung
eine dritte Arbeitsstellung erreicht, in der ein zweiter elektrischer Stromkreis geschlossen wird, der durch die
elektrischen Kontakte des Schalters geht, wobei zum zweiten elektrischen Stromkreis die Blinklichter auf der
gegenüberliegenden Seite des Fahrzeugs gehören.
Zwischen dem Grundteil des Kanals 21 und dem Grundteil des Kanals 22 ist der Vorsprung 19 hohl, und
darin sitzt eine Druckfeder 27, die an einem Ende gegen das äußere Ende des Vorsprungs 19 drückt, am anderen
Ende gegen ein längliches kanalförmiges Metallteil 28 drückt. Das kanalförmige Teil 28 erstreckt sich durch
den Vorsprung 19 im rechten Winkel dazu und liegt die der Drehachse des Rotors 16. Das geschlossene
Grundteil des kanalförmigen Teils 28 zeigt auf die Feder 27, und die offene Seite des kanalförmigen Teils zeigt
auf die Mitnehmerhülse 15. Die Mitnehmerhülse 15 ist mit einem Mitnehmervorsprung 29 versehen, der
einstückig mit der Hülse 15 ausgebildet ist und der sich radial von ihr aus nach außen erstreckt. Das Teil 28 iiegt
im Bewegungsweg des Mitnehmers 29, wenn die Hülse 15 gedreht wird, und der Mitnehmer 29 kann zwischen
den gegenüberliegenden Wänden des kanalförmigen Teils 28 durchlaufen. Auf gegenüberliegenden Seiten
des Vorsprungs 19 ist der Rotor 16 mit zwei V-förmigen Kanälen 31, 32 versehen. Innerhalb des jeweiligen
Kanals 31,32 sitzen Stahlrollen 33,34, die durch das Teil
28 unter Vorspannung der Feder 27 in den V-förmigen Nuten 31,32 eingeschlossen sind.
Die Anordnung der Teile ist so vorgesehen, daß dann,
wenn der Rotor 16 sich in seiner mittleren Ruhestellung befindet, der Mitnehmer 29 einen ungestörten Rotationskreis
hat, wobei der Rotor 16 mit einer inneren Umfangsnut 35 versehen ist, in der der Mitnehmer 29
läuft. Die Arbeitsweise des Schalters ist wie folgt.
Die zweite Arbeitsstellung des Rotors wird erreicht, indem der Rotor 16 nach rechts (gemäß F i g. 1) bewegt
wird, und in der zweiten Stellung des Rotors wird ein elektrischer Stromkreis durch die Kontakte des
Schalters geschlossen, der die Blinklichter an der rechten Seite des Fahrzeugs enthält. Die Rollen 33, 34
werden dem Rotor 16 gegenüber in Ruhestellungen durch das Teil 28 und die Feder 27 gedrückt, und wenn
der Rotor 16 in seine zweite Stellung gewandert ist, wandert die Rolle 34, die sich natürlich mit dem Rotor
initdrcht, in den Bewegungsweg des Mitnehmers 29. Mil
dem Drehen der Lenkwcllc 13 nach rechts zur
Ausführung der angezeigten Rechtsbiegung schlägt der Mitnehmer 29 an der Rolle 34 an, nachdem die Welle 13
eine fast vollständige Drehung ausgeführt hat, und > drückt auf die Rolle 34 in einer Richtung zur Bewegung
des Rotors 16 über seine zweite Stellung hinaus. Der Rotor 16 kann sich natürlich nicht über seine zweite
Stellung hinansbewegcn, und die Rolle 34 wird an der
Innenseile der beiden Wände der Nut 32 entlang
ii, verlagert, wodurch das kanalförmige Teil 28 gegen die Vorspannung der Feder 27 bewegt wird. Bei einer
Bewegung in dieser Weise wird die Rolle 34 aus dem Bewegungsweg des Mitnehmers 29 bewegt, um damit
ein Vorbeiwandern des Mitnehmers 29 an der Rolle 34 vorbei zu ermöglichen, ohne daß die Funktion des
Schalters beeinflußt wird. Unmittelbar, nachdem der Mitnehmer die Rolle 34 passiert hat, kehrt die Rolle 34
in ihre Ruhestellung durch die Feder 27 und das Teil 28 zurück. Nachdem die angezeigte Rechtsbiegung been-
Ji, det ist, erfolgt natürlich eine Drehung der Lenkwelle
nach links, um das Fahrzeug auf geraden Kurs zurückzuführen. Die Drehung der Welle 13 nach links
bewirkt erneut ein Angreifen des Mitnehmers 29 an der Rolle 34, jedoch in entgegengesetzter Richtung zur
ji vorhergehenden. Erneut ist die Rolle 34 bestrebt, sich
unter der Wirkung des Mitnehmers 29 zu bewegen. Die Richtung, in die die Rolle 34 durch den Mitnehmer 29 in
diesem Zustand wandern möchte, Iiegt jedoch im wesentlichen im rechten Winkel zur äußeren und in
;■■ Richtung auf die äußere der beiden Wände der V-förmigen Nut 32. Deshalb ist eine erhebliche Kraft
erforderlich, um die Rolle 34 dem Rotor 16 gegenüber an der Außenwand der Nut 32 entlang zu bewegen. Die
Kraft, die benötigt wird, um eine solche Bewegung der Rolle zu bewirken, ist viel größer als die Kraft, die
benötigt wird, um eine Bewegung des Rotors 16 zurück in seine mittlere Ruhestellung gegen die Wirkung der
Glieder 24, 25 und ihrer jeweiligen Federn hervorzurufen, die zunächst einer Bewegung des Rotors zurück in
:i seine mittlere Ruhestellung einen Widerstand entgegenstellen.
Der Rotor 16 wird also in seine mittlere Ruhesteilung aus seiner zweiten Arbeitsstellung durch
den Mitnehmer 29 bevorzugt vor einer Bewegung der Rolle 34 aus ihrer Ruhestellung dem Rotor gegenüber
;. zurückgeführt. Eine Bewegung des Rotors 16 zurück in
seine mittlere Ruhestellung führt zu einer Bewegung der Rolle 34 aus dem Bewegungsweg des Mitnehmers, so
daß eine weitere Bewegung des Mitnehmers durch die Rolle 34 nicht gehemmt wird. Der Schalter wird also
•■ι durch die Bewegung der Welle 13 bei der Rückführung
des Fahrzeugs auf geraden Kurs entrastet, nachdem die Biegung vorgenommen worden ist.
Wird der Rotor 16 an der zweiten Arbeitsstellung während der Entrastbewegung festgehalten, wandert
■ die Rolle 34 aus ihrer Ruhestellung an der äußeren der beiden Wände der Nut 32 entlang, um dem Mitnehmer
29 ein Passieren der Rolle 34 zu ermöglichen. Der Schalter kann also. absichtlich in seiner zweiten
Arbeitsstellung während einer Entrastbewegung gchal-
■ ■" ten werden, ohne daß der Schalter beschädigt wird.
Die Arbeitsweise des Schalters im Zusammenhang mit einer Linksbiegung ist die gleich wie vorstehend
beschrieben, außer daß es sich um die Rolle 33 handelt, an der der Mitnehmer 29 angreift.
Der Rotor 16 ist mit einem Schalthebel 36 versehen, und vorzugsweise ist der Mitnehmer 29 gehärtet, um
Ungcnaiiigkciten als Folge von Verschleiß weitgehend zu beseitigen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Lenkstockschalter mit selbsttätiger Rückstellung für Kraftfahrzeuge, der bei Benutzung aus einer
von zwei Betriebspositionen in eine Aus-Position durch einen Mitnehmer entrastbar ist, der mit der
Lenkwelle des Fahrzeugs drehbar ist, wobei der Schalter einen Grundteil, einen am Grundteil
gelagerten Rotor zur Drehbewegung aus einer ersten mittleren Aus-Position in entweder eine in
zweite oder eine dritte Betriebsposition auf gegenüberliegenden Seiten der ersten Position, Rastmittel
zum Hemmen der Bewegung des Rotors dem Grundteil gegenüber aus irgendeiner der ersten und
zweiten Positionen, elektrische Kontakte, die in der zweiten Position des Rotors zum Schließen eines
ersten elektrischen Stromkreises und in der dritten Position des Rotors zum Schließen eines zweiten
elektrischen Stromkreises betätigbar sind, und ein erstes und ein zweites Entrastglied aufweisen, die
vom Rotor getragen und durch Federkraft in jeweilige Ruhepositionen am Rotor gedruckt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Entrastglied durch eine erste bzw.
eine zweite Rolle (33,34) gebildet sind und der Rotor 2r>
(16) eine erste und eine zweite Kurvenführung (31, 32) trägt, an der die erste bzw. die zweite Rolle
angreift, wobei Federmittel (27) die erste und die zweite Rolle in jeweilige Ruhepositionen an der
ersten und zweiten Kurvenführung (31, 32) drücken in und die Anordnung des Schalters eine solche ist, daß
im Betrieb dann, wenn sich der Rotor (16) in der ersten Aus-Position befindet, die Rollen (33, 34)
außerhalb der Bewegungsbahn des zugehörigen Mitnehmers (29) liegen, während dann, wenn sich r>
der Rotor (16) entweder in seiner ersten oder in seiner zweiten Position befindet, die erste oder die
zweite Rolle in der Bewegungsbahn des Mitnehmers liegt, wobei die Form der ersten und der zweiten
Kurvenführung (31, 32), die von den Federmitteln ausgeübte Kraft, die einen Widerstand g"gen eine
Bewegung der Rollen dem Rotor gegenüber bildet, und der Widerstand gegen eine Bewegung der
Rollen dem Rotor gegenüber während der normalen Entrastung des Schalters durch Angreifen des r>
zugehörigen Mitnehmers an der einen oder der anderen der Rollen größer als der Widerstand gegen
eine Bewegung des Rotors sind, der von den Rastmitteln aufgebracht wird, derart, daß während
der normalen Entrastung der Rotor dem Grundteil on gegenüber bevorzugt vor einer Bewegung der
ersten oder zweiten Rolle dem Rotor gegenüber bewegt wird.
2. Lenkstockschalter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite v,
Kurvenführung (31, 32) und die Federmittel derart ausgeführt sind, daß der Widerstand gegen eine
Bewegung der ersten und der zweiten Rolle (33,34) ein solcher ist, daß dann, wenn der Rotor an einer
Rückkehrbewegung während der Entrastbewegung des Mitnehmers (29) gehindert ist, die betreffende
Rolle dem Rotor gegenüber so bewegt wird, daß ein Passieren der Rolle durch den Mitnehmer ermöglicht
ist.
3. Lenkstockschalter nach Anspruch I oder 2, hi
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Rolle (33, 34) dem Rotor gegenüber durch
den Mitnehmer (29) während der Bewegung des Mitnehmers in einer Richtung entgegengesetzt zur
Bewegung des Mitnehmers während des Entrastens bewegbar sind.
4. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer
(29) drehbar an dem Grundteil gelagert und im Betrieb mit der Lenkwelle des Fahrzeugs gekuppelt
ist.
5. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundteil des
Schalters mit einem Loch versehen ist, durch das sich die Lenkwelle im Betrieb erstreckt, derart, daß der
Grundteil die Lenkwelle umschließt.
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1971
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- 1971-12-03 FR FR7144322A patent/FR2117609A5/fr not_active Expired
- 1971-12-03 US US00204608A patent/US3745278A/en not_active Expired - Lifetime
- 1971-12-09 ES ES1971175477U patent/ES175477Y/es not_active Expired
- 1971-12-10 IT IT54658/71A patent/IT946254B/it active
- 1971-12-11 DE DE2161531A patent/DE2161531C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3507921C1 (de) * | 1985-03-06 | 1986-10-16 | Leopold Kostal GmbH & Co KG, 5880 Lüdenscheid | Lenkstockschalter zur Fahrtrichtungsanzeige an Kraftfahrzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2161531C3 (de) | 1979-07-12 |
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| DE2161531A1 (de) | 1972-06-29 |
| GB1359477A (en) | 1974-07-10 |
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| AU459024B2 (en) | 1975-03-13 |
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