[go: up one dir, main page]

DE2160419C3 - Verfahren zur Herstellung von PoIyphenylenoxiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von PoIyphenylenoxiden

Info

Publication number
DE2160419C3
DE2160419C3 DE2160419A DE2160419A DE2160419C3 DE 2160419 C3 DE2160419 C3 DE 2160419C3 DE 2160419 A DE2160419 A DE 2160419A DE 2160419 A DE2160419 A DE 2160419A DE 2160419 C3 DE2160419 C3 DE 2160419C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copper
amine
iodine
salts
compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2160419A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2160419B2 (de
DE2160419A1 (de
Inventor
Akira Ito
Tetsuo Tomita
Tadashi Yoshii
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
Original Assignee
Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP10763770A external-priority patent/JPS4842480B1/ja
Application filed by Mitsubishi Gas Chemical Co Inc filed Critical Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
Publication of DE2160419A1 publication Critical patent/DE2160419A1/de
Publication of DE2160419B2 publication Critical patent/DE2160419B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2160419C3 publication Critical patent/DE2160419C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/34Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives
    • C08G65/38Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives derived from phenols
    • C08G65/44Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives derived from phenols by oxidation of phenols

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Polyethers (AREA)

Description

aufweisen.
in der R1, R2, R3 und R4 Wasserstoff, Chlor, In der USA.-Patentschrift 3 306 874 ist angegeben.
Kohlenwasserstoffreste, Halogenkohlenwasserstoff- daß
reste, Kohlenwasserstoffoxyreste und Halogen- ao 1. Kupfer(II)-acetat mit primären oder sekundären kohlenwasserstoffoxyreste sind, wobei R1, R2, R3 Aminen einen Komplex bildet, der Polyphenylenäther und R4 nicht gleichzeitig Wasserstoffatome sein bildet, wobei diese Produkte jedoch ein viel niedrigeres können, mit Sauerstoff oder einem sauerstoff- Molekulargewicht besitzen und die Reaktion langhaltigen Gas unter Verwendung eines Katalysator- sanier verläuft (vgl. Spalte 12 der Patentschrift),
systems, d a d u r c h g e k en η ze i c h η e t, daß 25 2. Kupfer(ll)-hydroxid ein unwirksamer Katalysatorais Katalysatorsystem eine Kupferverbindung so- bestandteil ist (vgl. Spalte 11) und
wie eine Jodverbindung, die in der Lage ist, das 3. Kupfer(l)-jodid, Kupfer(l)-sulfid und Kupfer(li)-Jodanion abzugeben, und ein Äquivalent oder sulfid für diesen Verwendungszweck nicht geeignet mehr je Mol der Kupferverbindung, eines primären sind, da sie entweder in primären oder sekundären oder sekundären aliphatischen oder cycloalipha- 30 Aminen nicht löslich sind oder nicht in der Lage sind. tischen Monoamins oder Morpholin, Pyrrolidin als stabile Kupfer(ll)-salze zu existieren,
oder Piperidin, verwendet werden und das Ver- Es wurde gefunden, daß man ein Katalysatorsystem fahren unter Selbstkondensation der Verbindungen sehr aktiv machen kann, von dem bisher angenommen bei einer Temperatur von 0°C bis zum Siedepunkt wurde, daß es zur Kondensation nicht wirksam wäre des Reaktionsgemisches durchgeführt wird. 35 oder bezüglich der Aktivität schwach wäre.
2. Verfahren nach Anspp-ch 1, dadurch gekenn- Wenn nämlich eine Jodverbindung in einem komzeichnet, daß im Katalysatorsystem als Kombi- plexen System aus Kupfer(ll)-acetat und Amin vornation einer Kupferverbindung mit einer Jod- liegt, wird die Reaktionsgeschwindigkeit um ein Mehrverbindung Kupfer(I)-jodid verwendet wird. faches höher als in dem Fall, wo diese Verbindung
40 nicht vorliegt, und es wird ein Produkt mil \ic-l höherem Molekulargewicht erhalten.
Weiterhin wird ein komplexes System aus Kupfer II (-hydroxid und Amin, das als ein fast inaktiver Katalysator bezeichnet worden ist, in einen sehr 45 aktiven Katalysator überführt, der ein Produkt mit sehr hohem Polymerisalionsjnad bilden kann, wenn eine Jod\erbindung zugefügt v. ird.
Weiterhin wurde gefunden, daß Kupfer(i)- oder
Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung von Kupfer(!l)-sulfid in Kombination mit einer Jodverbin-Polyphenylenoxiden durch Oxydation von Phenolen 50 dung und einem primären oder sekundären Amin sehr der Formel wirksam wird.
Überraschenderweise wurde ebenfalls gefunden, daß Kupfer(I)-jodid. das ein Jodatom im Molekül enthält,
R3 R1 für sich als hervorragender Katalysator in Gegenwart
55 eines primären oder sekundären Amins wirksam ist. OH Das crfindungsgemäße Verfahren ist demgemäß da
durch gekennzeichnet, daß als Katalysatorsystem eine
™ ο Kupfenerbindung sowie eine Jodverbindung. die in
4 2 der Lage ist, das Jodanion abzugeben und ein Äqui-
60 valent oder mehr je Mol der Kupferverbindung, eines primären oder sekundären aliphatischen oder cyclo-
in der R1, R2, R3 und R4 Wasserstoff, Chlor, Kohlen- aliphatischen Monoamins oder Morpholin, Pyrrolidin wasserstoffreste, HalogenkolilenwasserstolTreste, Koh- oder Piperidin, verwendet werden und das Verfahren lenwasserstoffoxyreste und Halogenkohlenwasserstoff- unter Selbstkondensation der Verbindungen bei einer oxyreste sind, wobei R1, R„, R., und R., nicht gleich- 65 Temperatur von 0pC bis zum Siedepunkt des Reakzeitig Wasserstoffatome sein können, mit Sauerstoff tionsgemisches durchgeführt wird.
oder einem sauerstoffhaltigen tias unter Verwendung Gemäß der japanischen Patentveröffentlichung
eines Katalysatorsystems. 22 153/1970 ist bekannt, daß ein Katalysator, der aus
3 4
Kupfer(l)-oxid and cinema Amin besteht, in der Lage Lage sein können, die Kondensationsprodukte zu
et. Kondensationsprodukte der genannten Art zu lösen.
bilden. Erfindungsgemäß werden im allgemeinen Konden-Gemäß diesem Verfahren wird jedoch eine große sationsprodukte mit sehr hohem Molekulargewicht Menge Kupfer(l)-oxid zur Polymerisation benötigt, 5 erhalten. Um Produkte mit niedrigerem Molekularlind doch kann nicht erwartet werden, daß Produkte gewicht zu erzielen, kann vorgeschlagen werden, daß «lit sehr hohem Molekulargewicht erhalten werden. Flüssigkeiten, die die Produkte nicht lösen, mit dem Wenn in diesem Fall das der Erfindung zugrunde genannten Lösungsmittel in der richtigen Menge vertiegende Prinzip angewendet wird, daß nämlich eine mischt werden, um die Löslichkeit des Produkts im Jodverbindung im Katalysatorsystem vorliegen soll, io Reaktionsgemisch zu senken, was dazu führt, daß das kann selbst eine kleine Menge Kupfer(l)-oxid die Produkt mit dem gewünschten Molekulargewicht, das Reaktionsgeschwindigkeit erheblich erhöhen und sehr abgetrennt werden soll, ausfällt. Im allgemeinen wird tiochkondensierte Produkte bilden. jedoch die Abtrennung der Kondensationsprodukte so Beispiele für Phenole, die erfindungsgemäß konden- durchgeführt, daß das Reaktionsgemisch in Wasser, siert werden können, sind 2,6-Dimethylphenol, 2-Me- 15 Methanol, Äthanol oder Aceton gegossen wird, die thyl-6-äthylphenol, 2,6-Diäthylphenol, 2,6-Dimethoxy- das Produkt nicht lösen, wodurch eine Ausfällung phenol, 2-Methoxy-6-methylphenol, 2-Methyl-6-phe- erfolgt. Es ist bevorzugt, daß genug Mineralsäure vornylphcnol, 2,6-Diphenylphenol und 2,6-Dimethyl- liegt, um den Kupfor-Amin-Komplex in der Flüssig-3-chlorphenol. keit, die zur Ausfällung verwendet wird, zu zersetzen. In dem erfindungsgemäßen Verfahren können viele ao Erfindungsgemäß verwendete Oxydationsmittel könverschiedene Kupferverbindungen verwendet werden. nen gasförmiger Sauerstoff oder ein sauerstoffhaltiges Typische Beispiele solcher Verbindungen sind Kup- Gas, wie Luft sein.
fer(l)-chlorid, Kupfer(U)-chlorid, Kupfer(l)-bromid, Eine Reaktionstemperatur von 00C bis zum Siede-
Kupfer(II)-bromid, Kupfer(I)-sulfat, Kupfer(ll)-sulfat, punht des Reaktionsgemisches wird in dem erfindungs-
Kupfer(l)-sulfid, Kupfer(ll)-sulfid, Kupfer(l)-oxid, as gemäßen Verfahren verwendet. Gewöhnlich kann
Kupfer(H)-oxid, Kupfer(l)-acetat, Kupfer(ll)-acetat, Raumtemperatur zufriedenstellend angewendet wer-
Kupfer(II)-propionat, Kupfer(II)-butyrat, Kupfer(ll)- den. Die Reaktionsdauer kann je ncch den in jedem
benzoat, basisches Kupfer(II)-carbonat, basisches Falle angewendeten Bedingungen schwanken, und die
Kupfer(ll)-acetat, Kupfer(H)-hydroxid, Kupfer(II)- Reaktion kann entweder an der Stelle angehalten
nitrai, Kupfer(I)-jodid, Kupfer(l)-cyanid und Kup- 30 werden, bei der die theoretisch benötigte Sauerstoff-
fer(Il)-thiocyanat. menge absorbiert worden ist, oder eine bestimmte Zeit
Kupfer(ll)-phosphat, Kupfer(ll)-oxalat und Kup- lang nach diesem Punkt weitergeführt werden, um
fer(U)-pyrophosphat können für sich als stabiler höherkondensierte Produkte zu erzielen.
Komplex angesehen werden, und sie sind nicht weiter
in der Lage, mit einem Amin einen Komplex zu bilden. 35 RM
Demgemäß sind sie bei dem erfindungsgemäßen Ver- B e 1 s ρ ι e
fahren nicht geeignet.
Die erfindungsgemäß verwendete Menge an Kupfer- Zu dem Gemisch von 0,191 g (2 mMol) Kupfer(II)-
verbindung beträgt bevorzugt 0,1 bis 100 Gewichts- sulfid und 0,127 g (V2InMoI) Jod wurden 5,0 ml
prozent, bezogen auf das Gewicht der Phenole. 40 (50 rr.Mo!) n-Buty!amin zugefügt.
Bezüglich der Jodverbindung können Stoffe ver- Danach wurden 2,44 g (20 mMol) 2,6-Dimethylwendet werden, die in der Lage sind, das Jodanion phenol, das in 55 ml Toluol gelöst war, zur Lösung abzugeben, oder es kann eine einfache Jod\erbindung zugefügt, und das Gemisch wurde unter Sauerstoffin der Reaktionslösnng verwendet werden. Beispiele atmosphäre 10 Minuten gerührt, wobei die Tempesolcher Verbindungen sind das Jod sejbst, ein Alkali- 45 ratur durch Kühlen auf 30°C gehalten wurde, bis inetalljodid, wie Kaliumjodid, und Äthyljodid. Die 241 ml Sauerstoff absorbiert waren.
Menge der Jodverbindung kann ebenfalls in weiten Die Reaktion wurde weitere 60 Minuten fortgesetzt. Grenzen schwanken. Die Verbindung wird Vorzugs- Danach wurde das Reaktionsgemisch in 400 ml Meweise in einer Menge von 10 bis 100 Molprozent, thanol, das eine kleine Menge Salzsäure enthielt, bezogen auf die Kupferverbindung, verwendet. 50 gegossen, wodurch das Polymer ausgefällt wurde. Das Beispiele für primäre erfindungsgemäß verwendbare erhaltene Polymer wurde filtriert, mit Methanol gealiphatische oder cycloaliphatische Amine sind Mono- waschen, erneut in Benzol gelöst und dann wiederum methylamin, Monoäthylamin, Monopropylamin, Mo- durch Zugabe von Methanol ausgefällt. Nach dem nobulylamin, Monolaurylamin, Monocyclohexylamin, Trocknen bei 60°C unter vermindertem Druck wurden Monobenzylamin, jS-Phenyläthylamin, und Beispiele 55 2,36 g Poly(2,6-dimethyl-l,4-phenylen)äther erhalten, für sekundäre aliphatische oder cycloaliphatische Das Produkt war ganz farblos, und die Viskositätszahl, Amine sind Dimethylamin, Diälhylamin, Dipropyl- gemessen in Chloroform bei 25°C, betrug 2,00 dl/g, amin, Dibutylamin, Methylcyciohexylamin.
Die Amine können auch in Form eines Gemisches . . . 2 b' s 10
miteinander verwendet werden. Die Menge der ver- 60 e 1 s ρ 1 e e
wendeten Amine beträgt zweckmäßig ein Äquivalent
oder mehr je Mol der Kupferverbindungen. Die folgenden Beispiele erläutern die Wirksamkeit
Im allgemeinen werden zur Lösung der Konden- des erfindungsgemäßen Verfahrens, verglichen mit dem
sationsprodukle Lösungsmittel verwendet, die Benzol, Verfahren, bei dem eine Jodverbindung im Kataly-
Toluol, Xylol, Dichloräthan, Tetrachloräthan und 65 satorsystem abwesend ist. Jedes Beispiel wurde fast in
Chloroform umfassen. Als Lösungsmittel können auch gleicher Weise wie Beispiel 1 durchgeführt, mit der
Amine, die ein Bestandteil des Komplexes im Reak- Ausnahme, daß die Arten und Mengen der Kupfertionsgemisch darstellen, verwendet werden, die in der verbindung und der Jodverbindung geändert wurden.
Cu-Verbindung Menge jod-
verbindung
Menge Zeit zur Absorption Ausbeute ViskositätsKihl
Betspiel (B) <g) der theoretischen
Menge
(g) (dl/g)
Cu2O 0,132 _ O. (Minuten) 2,01 0,34
2 0,105 Jo 0,167 95 2,40 1,27
0,103 KJ 0,350 20 2,29 0,98
CuO 0,150 15
3 0,094 HJ 1 ml nicht reagiert 2,40 1,12
(52% aq.) 18
Cu(OH)* 0,195
4 0,195 HJ ImI nicht reagiert 2,40 1,60
(52% aq.) 5
0,195 KJ 0,333 2,40 2,10
0,195 J2 0,127 7 2,40 1,90
Cu(OH)2 0,195 C2H5J 5 ml 10 2,32 1,90
5 Cu(CH3COO)2 ■ H2O 0,400 10 2,11 0,35
6 0,400 h 0,127 55 2,32 1,57
Cu(NO3)2 · 3H2O 0,483 11 2,26 0,54
7 0,484 h 0,128 9 2,40 1,54
CuSO4 0,319 9 2,07 0,28
8 0,319 h 0,126 100 2,35 2,00
CuCO3 · Cu(OH) 0,239 15
9 0,239 J2 0,128 nicht reagiert 2,33 1.90
CuCN 0,180 14 2,05 0,54
10 0,180 J2 0,103 24 2,27 1,25
12
Beispiel 11
Die Umsetzung wurde gemäß Beispiel 1 unter Verwendung von 0,195 g Kupfer(II)-hydroxid, 0,129 g Jod, 5 ml Piperidin, 2,44 g 2,6-Dimethylphenol und 55 ml Toluol durchgeführt. Die Absorptionsdauer für die theoretisch benötigte Sauerstoffmenge betrug 13 Minuten.
Die Werte für die Ausbeute und die Viskositätszahl des Produkts betrugen 2,39 g und 2,00 dl/g.
40
Beispiele 12 bis 23
Die folgenden Beispiele zeigen die hervorragenden Ergebnisse der Versuche, die durch Verwendung von Kupfer(I)-jodid ohne besondere Jodverbindung in Gegenwart verschiedener Arten von primären und sekundären Aminen erhalten werden.
In jedem Beispiel wurden 0,38 g (2mMol) Kupfer(I)-jodid verwendet, und die Reaktionsdauer nach der primären Sauerstoffabsorption betrug 30 Minuten an Stelle von 60 Minuten gemäß Beispiel 1. Die anderen Bedingungen waren die gleichen wie diejenigen im Beispiel 1.
Amin Polyphcnylenoxid Viskositäts
zahl
Bei
spiel
Ausbeute (dl/g)
n-Propylamin (g) 1,72
12 Isopropylamin 2,31 1,17
13 n-Butylamin 2,36 2,54
14 Gemisch von Iso- und 2,40 2,20
15 n-Amylamin 2,33
Hexylamin 1,95
16 2-Äthylhexylamin 2,31 1,61
17 Laurylamin 2,30 1,54
18 Benzylamin 2,40 2,52
19 /5-Phenyläthylamin 2,40 1,39
20 Monocyclohcxylamin 2,35 1,26
21 Di-n-Butylamin 2,32 0,74
22 Piperidin 2,40 0,45
23 2,20

Claims (1)

Es waren bisher Verfahren zur Herstellung solcher Polyphenylenoxide bekannt, bei denen als Katalysator-Patentansprüche: system Kupfer(!)-salze mit einem tertiären Amin, basische KuDfer(II)-salze mit einem primären Amin oder
1. Verfahren zur Herstellung von Polyphcnylen- 5 sekundären Amin und Kupfer(Il)-salze mit einem oxiden durch Oxydation von Phenolen der Formel Amin verwendet wurden. Die Polymeren, die unter
Verwendung der genannten Katalysatoren erhalten werden, sind jedoch im allgemeinen etwas verfärbt, und ihre Viskositätszahl (Intrinsikviskosität), die den
^3 Ri 10 Polymerisationsgrad der Kondensationsprodukle dar-
=" ' stellt, überschreitet selten 1,3 dl/g, sondern zeigt allge-
OH mein Werte unter 0,8 dl/g.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Vrr-
R4 R2 fahrens, wobei die Polynicrisationsgeschwindigkeit
15 wesentlich erhöht wird sowie ganz farblose Produkte erhalten werden, die einen hohen Polymerisationsgrad
DE2160419A 1970-12-07 1971-12-06 Verfahren zur Herstellung von PoIyphenylenoxiden Expired DE2160419C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP10763770A JPS4842480B1 (de) 1970-12-07 1970-12-07
GB5659571A GB1379028A (en) 1970-12-07 1971-12-06 Process for preparing polyphenylene oxides

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2160419A1 DE2160419A1 (de) 1972-07-13
DE2160419B2 DE2160419B2 (de) 1973-09-13
DE2160419C3 true DE2160419C3 (de) 1974-04-04

Family

ID=26267632

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2160419A Expired DE2160419C3 (de) 1970-12-07 1971-12-06 Verfahren zur Herstellung von PoIyphenylenoxiden

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE776339A (de)
CA (1) CA944897A (de)
DE (1) DE2160419C3 (de)
FR (1) FR2116555B1 (de)
GB (1) GB1379028A (de)
NL (1) NL166483C (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4067851A (en) 1970-11-16 1978-01-10 Mitsubishi Gas Chemical Company, Inc. Process for preparing polyphenylene oxides
DE3029429A1 (de) * 1980-08-02 1982-03-11 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur herstellung von polyphenylenaethern
DE3033813A1 (de) * 1980-09-09 1982-04-22 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur herstellung von polyphenylenaethern
DE3035599A1 (de) * 1980-09-20 1982-05-06 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur herstellung von polyphenylenaethern
DE3042149A1 (de) * 1980-11-08 1982-06-24 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur herstellung von polyphenylenaethern

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3344116A (en) * 1965-03-29 1967-09-26 Gen Electric Process for the formation of polyphenylene oxides

Also Published As

Publication number Publication date
BE776339A (fr) 1972-04-04
GB1379028A (en) 1975-01-02
NL7116787A (de) 1972-06-09
DE2160419B2 (de) 1973-09-13
FR2116555B1 (de) 1976-04-02
NL166483B (nl) 1981-03-16
CA944897A (en) 1974-04-02
FR2116555A1 (de) 1972-07-13
DE2160419A1 (de) 1972-07-13
NL166483C (nl) 1981-08-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3850282T2 (de) Verwendung von Verkappungsmitteln zur Verbesserung der Oxidationsbeständigkeit von Polyphenylenethern.
DE1570683B2 (de)
DE2430130C3 (de) Verfahren zur Herstellung von PoIyphenylenäthern
DE2011709C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines hochmolekularen Polyphenylenäthers
DE2755937A1 (de) Verfahren zur steuerung der grundmolaren viskositaetszahl von polyphenylenaether-reaktionsmischungen
DE2228071A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Poly phenylenathern mit aktivierten Kupfer Amin Katalysatoren
DE2616746B2 (de) Verfahren zur Herstellung von PoIyphenylenäthern
DE2530827C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenäthern mit aktivierten Kupfer-Aminkatalysatoren
DE2160419C3 (de) Verfahren zur Herstellung von PoIyphenylenoxiden
DE2655161A1 (de) Verfahren zur herstellung von polyphenylenoxiden
EP0184149B1 (de) Poly(phenylenether) und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2460326A1 (de) Verfahren zur herstellung von polyphenylenaethern mit kupfer- und kupfer- amin-katalysatoren
DE1495953B2 (de) Verfahren zur herstellung von poly (halogenphenylenaethern)
EP0103276B1 (de) Verfahren zur Stabilisierung von Polyphenylenetherlösungen
DE3325894A1 (de) Verfahren zur entfernung des katalysators aus polyphenylenethern
EP0166103A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines gegen Molekulargewichtsabbau geschützten Polyphenylenethers, bei dem das bei der Kupplungsreaktion eingesetzte Kupfersalz wiederverwendet werden kann
DE2460323C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenäthern
DE2446425A1 (de) Verfahren zur herstellung von polyphenylenaethern bei erhoehtem druck
US4067851A (en) Process for preparing polyphenylene oxides
EP0076993A1 (de) Verfahren zur Entfernung des Katalysators aus Polyphenylenethern
DE2011710B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenäthern
DE2217161C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenoxide!)
DE1570683C (de) Verfahren zur Herstellung von Poly phenylenathern Ausscheidung aus 1693090
DE1495953C (de) Verfahren zur Herstellung von Poly (halogenphenylenathern)
DE3140026A1 (de) Verfahren zur herstellung katalysatorfreier polyphenylenether

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977