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DE2160419A1 - Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenoxiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenoxiden

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Publication number
DE2160419A1
DE2160419A1 DE19712160419 DE2160419A DE2160419A1 DE 2160419 A1 DE2160419 A1 DE 2160419A1 DE 19712160419 DE19712160419 DE 19712160419 DE 2160419 A DE2160419 A DE 2160419A DE 2160419 A1 DE2160419 A1 DE 2160419A1
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DE
Germany
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copper
compound
iodide
iodine
acetate
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DE19712160419
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English (en)
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DE2160419C3 (de
DE2160419B2 (de
Inventor
Tetsuo; Yoshii Tadashi; Ito Akira; Tokio. P Tomita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
Original Assignee
Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
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Publication date
Priority claimed from JP10763770A external-priority patent/JPS4842480B1/ja
Application filed by Mitsubishi Gas Chemical Co Inc filed Critical Mitsubishi Gas Chemical Co Inc
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Publication of DE2160419B2 publication Critical patent/DE2160419B2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/34Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives
    • C08G65/38Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives derived from phenols
    • C08G65/44Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from hydroxy compounds or their metallic derivatives derived from phenols by oxidation of phenols

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Polyethers (AREA)

Description

MITSUBISHI GAS CHEMICAL COMPANY, INC. No. 1-1, 2-chome, Uchisaiwaicho, Chiyoda-ku, Tokyo, Japan
Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenoxiden
Die Erfindung betrifft das Verfahren, wonach Phenole unter Bildung von Polyphenylenoxiden, die als thermoplastische Kunststoffe brauchbar sind, kondensiert werden. Insbesondere betrifft die Erfindung die Herstellung von Polyphenylenoxiden durch Umsetzen von substituierten Phenolen mit Sauerstoff unter Verwendung eines Katalysators, der eine Kombination aus einer Kupferverbindung und einer Jodverbindung darstellt, und in Gegenwart eines primären Amins oder eines sekundären Amins.
Es waren bisher Verfahren dieser Art bekannt, bei denen Kupfer-I-Salze mit einem tertiären Amin, basische Kupfer-II-Salze mit einem primären Amin oder sekundären Amin und Kupfer-II-Salze mit einem Amin als Kupfersalz-Amin-Katalysator bei der Herstellung von Polyphenylenoxiden verwendet wurden. Die Polymeren, die unter Verwendung der genannten Katalysatoren erhalten werden, sind jedoch im allgemeinen etwas verfärbt und ihre Viskositätszahl (Intrinsikviskosität), die den Polymerisationsgrad der Kondensationsprodukte darstellt, überschreitet selten 1,3 dl/g, sondern zeigt allgemein Werte unter 0,8 dl/g.
209829/0869
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines neuen Katalysatorsystems zur Herstellung von Polyphenylenoxiden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, wobei die Polymerisationsgeschwindigkeit wesentlich erhöht wird sowie ganz farblose Produkte erhalten werden, die einen hohen Polymerisationsgrad aufweisen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, um ein Katalysatorsystem sehr aktiv zu machen, von dem bisher angenommen wurde, daß es zur Kondensation nicht wirksam wäre oder bezüglich der Aktivität schwach wäre.
In der US-Patentschrift 3 306 874 ist angegeben, daß
1. Kupfer-II-acetat mit primären oder sekundären Aminen einen Komplex bildet, welcher Polyphenylenäther bildet, wobei diese Produkte jedoch ein viel niedrigeres Molekulargewicht besitzen und die Reaktion langsamer verläuft (vgl. Spalte 12 der Patentschrift),
2. Kupfer-II-hydroxid ein unwirksamer Katalysatorbestandteil ist (vgl. Spalte 11) und
3. Kupfer-I-jodid, Kupfer-I-sulfid, Kupfer-II-sulfid usw. für diesen Verwendungszweck nicht geeignet sind,
da sie entweder in primären oder sekundären Aminen nicht löslich sind oder nicht in der Lage sind, als stabile Kupfer-II-Salze zu existieren.
Es wurden nun folgende Tatsachen festgestellt.
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In dem Fall, daß eine Jodverbindung in einem komplexen System aus Kupfer-II-acetat und Amin vorliegt, wird die Reaktionsgeschwindigkeit um ein Mehrfaches höher als in dem Fall, wo diese Verbindung nicht vorliegt, und es wird ein Produkt mit viel höherem Molekulargewicht erhalten.
Weiterhin wird ein komplexes System aus Kupfer-II-hydroxid und Amin, das als ein fast inaktiver Katalysator bezeichnet worden ist, in einen sehr aktiven Katalysator überführt, welcher ein Produkt mit sehr hohem Polymerisationsgrad bilden kann, wenn eine Jodverbindung zugefügt wird.
Weiterhin wurde gefunden, daß Kupfer-I- oder Kupfer-II-sulfid in Kombination mit einer Jodverbindung und einem primären oder sekundären Amin sehr wirksam wird.
Überraschenderweise wurde ebenfalls gefunden, daß Kupfer-I-jodid, das ein Jodatom im Molekül enthält, für sich als hervorragender Katalysator in Gegenwart eines primären oder sekundären Amins wirksam ist.
Gemäß der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 22 153/1970 ist bekannt, daß ein Katalysator, der aus Kupfer-I-oxid und einem Amin besteht, in der Lage ist, Kondensationsprodukte der genannten Art zu bilden.
Gemäß diesem Verfahren wird jedoch eine große Menge Kupfer-I-oxid zur Polymerisation benötigt und doch kann nicht erwartet werden, daß Produkte mit sehr hohem Molekulargewicht erhalten werden. Wenn in diesem Fall das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip angewendet wird, daß nämlich eine Jodverbindung im Kataly-
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satorsystem vorliegen soll, kann selbst eine kleine Menge Kupfer-I-oxid die Reaktionsgeschwindigkeit erheblich erhöhen und sehr hoch kondensierte Produkte bilden.
Die Phenole, die erfindungsgemäß kondensiert werden können, können durch die folgende Formel dargestellt werden:
OH
in der R1, Rp, R^ und R. Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, Chlor, Kohlenwasserstoff res ten, Halogenkohlenwasserstoffresten, Kohlenwasserstoffoxiresten und Halogenkohlenwasserstoff oxiresten sind, wobei R1, Rp, R^ und R. nicht gleichzeitig Wasserstoffatome darstellen.
Typische Beispiele der Verbindungen sind 2,6-Dimethylphenol, 2-Methyl-6-äthylphenol, 2,6-Diäthylphenol, 2,6-Dimethoxyphenol,. 2-Methoxy-6-methylphenol, 2-Methyl-6-phenylphenol, 2,6-Diphenylphenol, 2,6-Dimethyl- \ 3-chlorphenol usw.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren können viele verschiedene Kupferverbindungen verwendet werden. Typische Beispiele solcher Verbindungen sind Kupfer-I-chlorid, Kupfer-II-chlorid, Kupfer-I-bromid, Kupfer-II-bromid, Kupfer-I-sulfat, Kupfer-II-sulfat, Kupfer-I-sulfid, Kupfer-II-sulfid, Kupfer-I-oxid, Kupfer-II-oxid, Kupfer-I-acetat, Kupfer-II-acetat, Kupfer-II-propionat.
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Kupfer-II-butyrat, Kupfer-II-benzoat, basisches Kupfer-Il-carbonat, basisches Kupfer-II-acetat, Kupfer-II-hydroxid, Kupfer-II-nitrat, Kupfer-I-jodid, Kupfer-I-eyanid, Kupfer-II-thiocyanat usw.
Kupfer-II-phosphat, Kupfer-II-oxalat und Kupfer-II-pyrophosphat können für sich als stabiler Komplex angesehen werden und sie sind nicht weiter in der Lage, mit einem Amin einen Komplex zu bilden. Demgemäß sind sie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht geeignet.
Die erfindungsgemäß verwendete Menge an Kupferverbindung kann in weiten Grenzen schwanken, wobei jedoch bevorzugt ist, daß die Menge 0,1 - 100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Phenole, beträgt.
Bezüglich der Jodverbindung können Stoffe verwendet werden, die in der Lage sind, das Jodanion abzugeben, oder es kann eine einfache Jodverbindung in der Reaktionslösung verwendet werden. Beispiele solcher Verbindungen sind das Jod selbst, ein Alkalimetalljodid, wie Kaliumiodid, und Äthyljodid usw. Die Menge der Jodverbindung kann ebenfalls in weiten Grenzen schwanken. Die Verbindung wird vorzugsweise in einer Menge von 10 - 100 Mol-$, bezogen auf die Kupferverbindung, verwendet.
Beispiele für primäre erfindungsgemäß verwendbare Amine sind aliphatische oder cycloaliphatische Monoamine, wie Monomethylamin, Monoäthylamin, Monopropylamin, Monobutylamin, Monolaurylamin, Monocyclohexylamin, Monobenzylamin, ß-Phenyläthylamin usw. und
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Beispiele· für sekundäre Amine sind aliphatische oder cycloaliphatische Monoamine, wie Dimethylamin, Diäthylamin, Dipropylamin, Dibutylamin, Methylcyclohexylamin usw. und ausserdem Morpholin, Pyrrolidin, Piperidin usw.
Die Amine können auch in Form eines Gemisches miteinander verwendet werden. Die Menge der verwendeten Amine beträgt zweckmäßig ein Äquivalent oder mehr je Mol der Kupferverbindungen.
Im allgemeinen werden zur Lösung der Kondensationsprodukte Lösungsmittel verwendet, die Benzol,. Toluol, Xylol, Dichloräthan, Tetrachloräthan, Chloroform usw. umfassen. Als Lösungsmittel können auch Amine, die ein Bestandteil des Komplexes im Reaktionsgemisch darstellen, verwendet werden, die in der Lage sein können, die Kondensationsprodukte zu lösen.
Srfindungsgemäß werden im allgemeinen Kondensationsprodukte mit sehr hohem Molekulargewicht erhalten. Um Produkte mit niedrigerem Molekulargewicht zu erzielen, kann vorgeschlagen werden, daß Flüssigkeiten, welche die % Produkte nicht lösen, mit dem genannten Lösungsmittel
in der richtigen Menge vermischt werden, um die Löslichkeit des Produkts im Reaktionsgemisch zu senken, was dazu führt, daß das Produkt mit dem gewünschten Mole- kulargewicht, das abgetrennt werden soll, ausfällt. Im allgemeinen wird jedoch die Abtrennung der Kondensa— tionsprodukte so durchgeführt, daß das Reaktionsgemisch in Wasser, Methanol, Äthanol, Aceton oder dergl. gegossen wird, welche das Produkt nicht lösen, wodurch eine Ausfällung erfolgt. Es ist bevorzugt, daß genug Mineralsäure vorliegt, um den Kupfer-Amin-Komplex in der Flüssigkeit, die zur Ausfällung verwendet wird, zu zersetzen.
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ι ~
Erfindungsgemäß verwendete Oxidationsmittel können gasförmiger Sauerstoff, ein sauerstoffhaltiges Gas, wie Luft, und dergl. sein.
Die Reakt;ionstemperatur kann bei dem. erfindungsgemäßen Verfahren in weiten Grenzen schwanken. "Ein Bereich von O 0 bis zum Siedepunkt des Reaktionsgemisches kann verwendet werden. Gewöhnlich kann Raumtemperatur zufriedenstellend angewendet werden. Die Reaktionsdauer kann .je nach den in jedem Falle angewendeten Bedingungen schwanken, und die Reaktion kann entweder an der Stelle angehalten werden, bei der die theoretisch benötigte Sauerstoffmenge absorbiert worden ist, oder eine bestimmte Zeit lang nach diesem Punkt weitergeführt werden, um höher kondensierte Produkte zu erzielen.
Beipiel 1
Zu dem Gemisch von 0,191 g (2 mMol) Kupfer-II-sulfid und 0,127 g (ImMoI) Jod wurden 5,0 ml (50 mlvlol) n-Butylamin zugefügt.
Danach wurden 2,44 g (20 nüvlol) 2,6-Dimethylpbenol, das in 55 ml Toluol gelöst war, zur Lösung zugefügt, und das Gemisch wurde unter Sauerstoffatmosphäre
10 Minuten gerührt, wobei die Temperatur durch Kühlen
auf 300C geh:
biert waren.
auf 30 C gehalten wurde,,bis 241 ml Sauerstoff absor-
Die Reaktion wurde weitere 60 Minuten'fortgesetzt. Danach wurde das Reaktionsgemisch in 400 ml. Methanol, das eine kleine ?»lenge Salzsäure enthielt, gegossen, wodurch das Pol/mer ausgefällt wurde. Das erhaltene Polymer wurde filtriert, mit Methanol gewaschen, erneut in Benzol gelöst und dann wiederum durch Zugabe
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yon Methanol ausgefällt. Nach dem Trocknen bei 6O0C unter vermindertem Druck wurden 2,36 g Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylen)äther erhalten. Das Produkt war ganz farblos und die Viskositätszahl, gemessen in Chloroform bei 25°C, betrug 2,00 dl/g.
Beispiele 2-10
Die folgenden Beispiele erläutern die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens, verglichen mit dem Verfahren, bei welchem eine Jodverbindung im Katalysatorsystem abwesend ist. Jedes Beispiel wurde fast in gleicher Weise wie Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Arten und Mengen der Kupferverbindung und der Jodverbindung geändert wurden.
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φ σ> co
Beispiel
Ou-Verbindung
CuO
Menge Jodverbindung Menge
Zeit zur Ausbeute Viskositätszahl
Absorption (g) (dl/g)
d.theoret. Menge
O2 (min)
Cu2O 0,132 J2 95 2,01 0,34 .
2 0,105 KJ 0,167 20 2,40 N 1,27
«0,103 0,350 15 2,29 0,98
0,150
0,094
HJ
1 ml. (52 $ aq)
nicht reagiert
2,40
1,12
Cu(OH),
0,195
0,195
0,195
0,195
HJ
KJ
Jo
1 ml. (52 Io aq.)
0,333 0,127
nicht reagiert
7 10
2,40
2,40 2,40
1,60
2,10 1,90
Cu(OH)2
0,195
C2H5J
5 ml.
2,32
1,90
6 Cu(CH C0O)2*H20 0,400
0,400
J2 0 ,127 55
11
2,11
2,32
0,35
1,57
7 Cu (NO^)2'3H2O 0,483
0,484
J2 0 ,128 9
9
2,26
2,40
0,54
1,54
. 8 CuSO. 0,319
0,319
J2 0 ,126 100
15
2,07
2,35
0,28
2,00
rs> ο w co
CuCOxOu(OH)
0,239 0,239
0,128
nicht
reagiert
2,33
1,90 N? O
10
CuCN
0,180 0,180
0,103
24
12
2,05 2,27
0,54 1,25
Beispiel 11
Die Umsetzung wurde gomaß Beispiel 1 unter Verwendung von 0,195 g Kupfer-II-hydroxid, 0,129 g Jod, 5 ml Piperidin, 2,44 g 2,6-Dimethylphenol und 55 ml Toluol durchgeführt. Die Absorptionsdauer für die theoretisch benötigte Sauerstoffmenge betrug 13 Minuten.
Die Werte für die Ausbeute und die Viskositätszahl des Produkts betrugen 2,39 g und 2,00 dl/g.
Beispiele 12 - 23
Die folgenden Beispiele zeigen die hervorragenden Ergebnisse der Versuche, die durch Verwendung von Kupfer-I-jodid ohne besondere Jodverbindung in Gegenwart verschiedener Arten von primären und sekundären Aminen erhalten werden.
In .jedem Beispiel wurden 0,38 g (2 mMol) Kupfer-I-jodid verwendet,und die Reaktionsdauer nach der primären Sauerstoffabsorption betrug 30 Minuten anstelle von 60 kinuten gemäß Beipiel 1. Die anderen Bedingungen waren die gleichen wie diejenigen in Beispiel 1.
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- 12 -BAD ORIGINAL
Beispiel Am in Pol.yphen.ylenoxid Viskositätszahl
(dl/g)
Ausbeute
(g)
1,72
12 n-Propylamin 2,31 1,17
13 Isopropylamin 2,36 2,54
14 n-Butylamin 2,40 2,20
15 Gemisch von Iso- und
n-Amylamin
2,33 1,95
16 Hexylamin 2,31 1,61
17 2-Äthylhexylamin 2,30 1,54
18 Laurylamin 2,40 2,52
19 Benzylamin 2,40 1,39
20 ß-Phenyläthylamin 2,35 1,26
21 Monocyclobexylamin 2,32 0,74
22 Di-n-Butylamin 2,40 0,45
23 Piperidin 2,20
- Patentansprüche -
- 13 -
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Claims (5)

  1. Verfahren zur Herstellung von Polyphenylenoxide^ dadurch gekennzeichnet, daß man durch Oxidation von substituierten Phenolen mit Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Gas unter Verwendung eines Katalysators, der eine Kombination aus einer Kupferverbindung mit einer Jodverbindung' in Gegenwart eines primären Amins oder eines sekundären Amins darstellt, Produkte der Selbstkondensation herstellt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als substituierte Phenole 2,6-Dialkylphenole mit niederen Alkylgruppen verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kupferverbindung Kupfer-I-ehlorid, Kupfer-II-chlorid, Kupfer-I-bromid, Kupfer-II-bromid, Kupfer-I-sulfat, Kupfer-II-sulfat, Kupfer-I-sulfid, Kupfer-II-sulfid, Kupfer-I-oxid, Kupfer-II-oxid, Kupfer-I-acetat, Kupfer-II-acetat, Kupfer-II-propionat, Kupfer-II-butyrat, Kupfer-II-benzoat, basisches Kupfer-IT-carbonat, basisches Kupfes-II-acetat, Kupfer-II-hydroxid, Kupfer-II-nitrat, Kupfer-I-jodid, Kupfer-I-cyanid, Kupfer-I-thiocyanat oder Kupfer-II-thiocyanat und als Jodverbindung Jod, Jodwasserstoff, ein Alkalimetalljodid oder Äthyljodid verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kombination einer Kupferverbindung mit einer Jodverbindung Kupfer-II-jodid verwendet.
    - 14 -
    209829/0869
    -r 14 -
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als primäres Amin ein aliphatisches oder cycloaliphatisches Monoamin und als sekundäres Amin ein aliphatisches oder cycloaliphatisches Monoamin, Morpholin, Pyrrolidin oder Piperidin verwendet.
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CA944897A (en) 1974-04-02
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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977