DE2159679B2 - Isonipecotinsaeurederivate - Google Patents
IsonipecotinsaeurederivateInfo
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Description
CH Y
COOR
in der A eine der Gruppierungen
-CH2-CH2-, -CH = CH-,
-CH2-S- und -CH2-O-.
X und Y jeweils ein Wasserstoff- oder Chloratom oder einen Alkoxyrest mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen und R entweder ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei X und Y jeweils gleich oder verschieden sein können, sowie deren physiologisch verträgliche Salze mit organischen und anorganischen Basen.
X und Y jeweils ein Wasserstoff- oder Chloratom oder einen Alkoxyrest mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen und R entweder ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei X und Y jeweils gleich oder verschieden sein können, sowie deren physiologisch verträgliche Salze mit organischen und anorganischen Basen.
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß
man in an sich bekannter Weise ein Halogenderivat der allgemeinen Formel Il
Λ Χ
(II)
CH Y
Hal
Hal
worin A, X und Y die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, und Hai ein Chlor- oder
Bromatom bedeutet, mit einem Isonipecotinsäurealkylester der allgemeinen Formel III
COOR
worin R einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, umsetzt, und den so erhaltenen Ester
gewünschtenfalls in die freie Säure und diese gewünschtenfalls mit physiologisch vertraglichen
anorganischen oder organischen Basen in die entsprechenden basischen Salze überführt.
3. Pharmazeutische Zusammensetzungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Verbindung
gemäß Anspruch 1 als Wirkstoff und üblichen pharmazeutischen Trägermaterialien oder Bindemittelnbestehen.
COOR
in der A eine der Gruppierungen
-CH2-CH2-, -CH=CH-,
-CH2-S- und -CH2-O-,
-CH2-CH2-, -CH=CH-,
-CH2-S- und -CH2-O-,
X und Y jeweils ein Wasserstoff- oder Chloratom oder einen Alkoxyrest mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen und R
entweder ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei X und Y
jeweils gleich oder verschieden sein können, sowie deren physiologisch verträgliche Salze mit organischen
und anorganischen Basen, ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen sowie Arzneimittel, die aus
einer dieser Verbindungen und den üblichen Hilfsmitteln bestehen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel 1 werden nach einem Verfahren hergestellt,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in an sich bekannter Weise ein Halogenderivat der allgemeinen
Formelll
CH
Hai
Hai
worin A, X und Y die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, und Hai ein Chlor- oder Bromatom bedeutet,
mit einem Isonipecotinsäurealkylester der allgemeinen Formel III
HN
>—COOR
worin R einen Alkylrest mit 1 bis S Kohlenstoffatomen bedeutet, umsetzt, und den so erhaltenen gewünschtenfalls
Ester in die freie Säure und diese gewünschtenfalls mit physiologisch verträglichen anorganischen oder
organischen Basen in die entsprechenden basischen Salze überführt
Zur Durchführung dieses Verfahrens kondensiert man die Derivate der allgemeinen Formeln Il und III in
einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie z. B.
Nitromethan, Acetonitril oder Dimethylformamid
Die Derivate der allgemeinen Formel I, worin R ein Wasserstoffatom bedeutet, bilden mit anorganischen
Basen, wie Alkali- oder Erdalkalibasen, wie den Hydroxyden, Carbonaten oder Bicarbonaten von
Natrium, Kalium oder Calcium, und mit organischen Basen Salze.
Weiterhin können die Derivate der allgemeinen Formel I, worin X und Y Chloratome bedeuten, ebenso
wie die Verbindungen, worin A ein asymmetrisches
Brückenglied darstellt, in Form der optischen Isomeren
vorliegen, die ebenfalls Gegenstand der Erfindung sind. Die Derivate der allgemeinen Formel I, worin R einen
niedermolekularen Alkylrest darstellt, sind weiße, gut kristallisierte Verbindungen mit bestimmtem Schmelzpunkt.
Die Derivate der allgemeinen Formel I. worin R ein Wasserstoffatom bedeutet, sind im allgemeinen
Feststoffe, deren Schmelzpunkte im Grunde Zersetzungspunkte sind und deren Bestimmung somit ungenau
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter erläutern. Die angegebenen Schmelzpunkte wurden mit
der Kofier-Bank bestimmt.
N-[2,3-Dimethoxy-dibenzo(a,d)cycloheptadien-5-yl]-isonipecotinsäure
CU, -CH,
CH
OCH;
OCH;
COOH
Man gießt 48 g (0,165 Mol) 2,3-Dimethoxy-5-chlor-dibenzo(a,d)cycloheptadien
in 450 ml Nitromethan auf einmal in eine Lösung von 53 g (0,330 Mol) Isonipecotinsäureäthylester
in 50 ml Nitromethan. Die Reaktion ist leicht exotherm, und die Mischung wird auf dem
Wasserbad während einer Stunde auf 600C erwärmt. j5
Das Lösungsmittel wird im Vakuum abgezogen, dann wird der Rückstand in Chloroform und Wasser
aufgenommen. Die organische Phase wird abgetrennt bis zur Neutralität gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und im Vakuum eingedampft Man erhält 64,7 g des reinen Produktes, das nach der Umkristallisation
aus wasserfreiem Äthanol 60 g N-[23-Dimethoxy-
dibenzo(a,d)cycloheptadien-5-yl]-isonipecotinsäureäthylester,
F. 108 bis 110° C, ergibt
64 g (0,156 Mol) dieses Esters werden mit 165 ml einer 4S
lnormalen Natronlauge und 150 ml Äthanol behandelt Die Mischung wird während 30 Minuten unter Rückfluß
erhitzt, und das Äthanol wird anschließend im Vakuum verdampft. Die verbleibende wäßrige Phase wird mit
Essigsäure angesäuert und über Nacht bei 00C
stehengelassen. Die so erhaltene organische Säure wird abgesaugt und im Vakuum über Phosphorsäureanhydrid
und Kaliumhydroxid getrocknet. Man erhält 53 g der reinen Säure, die nach der Umkristallisation aus
Methanol und Trocknen im Trockenschrank bei 1050C im Vakuum 34,8 g N-[2,3-Dimethoxy-dibenzo(a,d)cycloheptadien-5-yl]-isonipecotinsäure,
F. 1400C (Zersetzung), ergibt.
Die folgenden Derivate werden gemäß dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt
2. N-[2-Methoxy-dibenzo(a,d)cycloheptadien-5-yl>
isonipecotinsäure, F. 1900C (Zersetzung), erhalt man
ausgehend von 2-Methoxy-5-chlor-dibenzo(ad)cycloheptadien
und lsonipecotinsäure-äthylester.
3. Natriumsalz der N-[Dibenzo(ad)cycloheptadien-5-vll-isoniDecotinsäure,
das mit 1,5 Mol HX) kristallisiert
fiO erhält man ausgehend von 5-Chlor-dibenzo(a,d)cycloheptadien
und Isonipecotinsäureäthylester.
4. Die N-fDibenzoia.dJcycloheptatrien-S-ylJ-isonipecotinsäure
(F. 167° C) und den entsprechenden Äthylester
dieser Säure (F. 84 bis 85° C) erhält man ausgehend von S-Chlor-dibenzofadJcycloheptatrien und dem Isonipecotinsäureäthylester.
5. Die N-[2,3-Dimethoxy-dibenzo(b,e)thiepin-11-yl]-isonipecotinsäure
(F. 17O0C, Zersetzung) und den entsprechenden Äthylester (F. 128 bis 130°C) erhält man
ausgehend von 2,3-Dimethoxy-li-chlor-dibenzo(b,e)thiepin
und Isonipecotinsäureäthylester.
6. Die N-[3-Chlor-dibenzo(b,e)thiepin-11yl]-isonipecotinsäure
(F. 1900C, Zersetzung) erhält man ausgehend
von 3,11-Dichlordibenzo(b,e)thiepin und Isonipecotinsäureäthylester.
N-[Dibenzo(b,e)oxepin-11 -yl]-isonipecotinsäure
Stufe A
Man lost 1 g Π-Chlordibenzo(b.e)oxepin, das man
gemäß der Lehre der DT-OS 20 11 806 erhalten hat, in
25 cm3 Pyridin. Dann gibt man eine Lösung von 1.47 g
Isonipecotinsäureäthylester in 30 cm3 Dioxan zu und erhitzt während 2 Stunden im Wasserbad auf 60°C.
Nach der Abkühlung auf Raumtemperatur verdünnt man die Reaktionsmischung mit 100 cm3 Wasser. Der
aufgetretene Niederschlag wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen und erneut in der Wärme in 20 cm1
Isopropyläther gelöst. Beim Abkühlen kristallisiert der N-[Dibenzo(b,e)oxepin-11 -ylj-isonipecotinsäureäthylester
aus. Zur Analyse wird das Produkt zweimal aus Cyclohexan umkristallisiert.
N-[Dibenzo(b,e)oxepin-l 1 -yl]-isonipecotinsäureäthylester
schmilzt bei 98 bis 1000C.
Stufe B
Man löst 1,80 g N-[Dibenzo(b,e)oxepin-llyl]-isonipecotinsäureäthylester
in 25 cm3 Äthanol und gibt 20 cm3 einer 0,1 η-Kalilauge in 50%igem Äthanol zu. Man
erhitzt während 30 Minuten zum Sieden unter Rückfluß und neutralisiert die überschüssige Kalilauge durch
Zugabe von 2 cm3 Essigsäure. Beim Stehen über Nacht im Eisschrank scheidet sich die N-[Dibenzo(b,e)oxepin-11-yij-isonipecotinsäure
ab. Man Filtriert sie, saugt sie ab, wäscht sie mit Wasser und trocknet sie im Vakuum.
N-[Dibenzo(b,e)oxepin-11 -ylj-isonipecotinsäure
schmilztbeil78bis180°C.
N-[2-Chlordibenzo(b,e)oxepin-11 -yl]-isonipecotinsäure
Stufe A
Man löst 2,7 g 2,11-Dichlordibenzo(b,e)oxepin (F. 122
bis 126° C), das man gemäß der in der DT-OS 20 11 806
beschriebenen Verfahrensweise erhalten hat, in 20 cm3 Dimethylformamid. Dann gibt man 2 cm3 Pyridin und
schließlich eine Lösung von 3,20 g IsonipecotinsJuireäthylester
in Dioxan zu. Man erhitzt während I Stunde auf 60° C und gießt die Reaktionsmischung, nachdem sie
sich auf Raumtemperatur abgekühlt hat in 200 cm3 Wasser. Der ausgefällte N-{2-Chlordibenzo(b,e)oxepin-11-yl]-isonipecotinsäureäthylester
wird abgetrennt mit Wasser bis zur Neutralität gewaschen, abgesaugt und
getrocknet Man löst ihn erneut in 20 cm3 Tetrahydrofuran, engt auf das halbe Volumen ein und laßt durch
Abkühlen auskristallisieren. Nach 12stündigem Stehen
trennt man den Niederschlag von N-[2-Chlordibenzo(b,e)oxepin-l
1 -yl]-isonipecotinsäureäthylester ab.
saugt ihn ab, wäscht ihn mit Wasser und trocknet ihn. Das Produkt wird aus Methanol umkristallisiert. s
Man erhält in dieser Weise 3.10 g N-[2-Chlordibenzo(b,e)oxepin-11
-ylj-isonipecotinsäureäthylester.
R= 105 bis 107° C.
R= 105 bis 107° C.
Stufe B
IO
Durch Verseifen von 1,75 g N-[Chlordibenzo(b,e)oxepin-ll-yl]-isonipecotinsäureäthylester
mit Natriumhydroxid in wäßrig-alkoholischem Medium und durch Neutralisation des Reaktionsmediums erhält man 1.42 g
N-[2-Chlordibenzo(b,e)oxepin-11 -yl]-isonipecotinsäure. ι s
F.= 197°C.
isonipecotinsäure
Stufe A
Man löst 180 g 3.11-Dichlordibenzo(b.e)oxepin (F. 80
bis 84° C) in 20 cm3 Dioxan, gibt 5 cm3 Pyridin und
schließlich 2,4 g Isonipecotinsäuremethylester-hydrochlorid
zu. Man erhitzt die Reaktionsmischung während 2 Stunden auf 80° C und läßt dann auf Raumtemperatur
abkühlen. Der gebildete Pyridinhydrochloridniederschlag wird abfiltriert und mit einigen cm3 Dioxan
gespült. Das Filtrat wird zu der Reaktionsmischung gegeben.
Anschließend destilliert man im Vakuum den überschüssigen lsonipecotinsäuremethylester und Dioxan
ab. Der Rückstand wird mit 50 cm3 Wasser verdünnt. Dann rührt man den N-f3-Chlordibenzo(b,e)oxepin-l
l-ylj-isonipecotinsäuremethylester während
2 Stunden, filtriert ihn ab, wäscht ihn bis zur Neutralität des Waschwassers und trocknet ihn im
Vakuum. Man erhält in dieser Weise 2,65 g N-[3-Chlor-
dibenzo(b,e)oxepin-11 -ylj-isonipecotinsfluremethylester,
den man durch Umkristallisation aus Methanol reinigt. Das reine Produkt schmilzt bei 76 bis 78° C
Natriumcarbonatlösung erhält man nach der Neutralisation N-[3-Chlordibenzo(b,e)oxepin-11 -yl]-isonipecot!nsäure,F.=
169°C.
Die Verbindung der allgemeinen Formel 1 und die physiologisch verträglichen Salze dieser Verbindungen
besitzen interessante pharmakologische und therapeutische, insbesondere antisekretorische Eigenschaften
hinsichtlich des Magens und antiulceröse Eigenschaften. Die Toxizität dieser Verbindungen ist gering, und die
DLw bei der Maus schwankt zwischen 250 und 500 mg/kg bei intraperitonealer Verabreichung und
zwischen 630 bis > 1000 mg/kg bei oraler Verabreichung.
Die Aktivität der neuen Derivate auf die Magensekretion wurde gemäß dem Verfahren von H. Shay
et al. (vgl. Gastroent, 5, S. 43 [1945]) bestimmt. Eine
Verminderung des Volumens und der Acidität der Sekretion um 50% wurde bei einer Dosierung der
erfindungsgemäßen Derivate von JO bis 50 mg/kg, die auf intraduodenalem oder intraperitonealem Wege
verabreicht wurden, beobachtet.
Die erfindungsgemäßen Derivate üben eine erhebliche Schutzwirkung gegen Zwangsgeschwüre und gegen
das durch Phenylbutazon hervorgerufene Geschwür aus. Die DE» liegt zwischen 44 und 150 mg/kg bei oraler
oder intraperitionaler Verabreichung.
Die geringe Toxizität und die oben beschriebenen pharmakologischen Eigenschaften gestatten die Verwendung
der neuen Derivate in der Therapie und insbesondere zur Behandlung von Magen und Zwölffingerdarmgeschwüren
und der Magenhypersekretion.
Zum Nachweis der pharmakologischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Verbindungen wurden diese
Substanzen auf ihre Toxizität, ihr neurologisches Verhalten, ihre Schutzwirkung gegen Geschwüre, ihre
Wirkung auf die Magen-Darm-Motorik und auf die Magensekretion untersucht. Als Vergleichssubstanz
wurde ein bekanntes Präparat mit antisekretorischer und antiulcerogener Wirkung verwendet, das als
Wirkstoff N-Benzoyl-N',N'-di-n-propyl-dl-isoglutamin enthält.
Die Ergebnisse der pharmakologischen Untersuchungen sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
R' = —N
COOH
Bei- A
spiel
spiel
X. Y
| DL50 | Neurologische | Zwangt- | Magen- | Wirkung |
| Untersuchung | geschwür | Sekretion | auf die | |
| Magen- | ||||
| ED50 | aktive | Darm- | ||
| geschätzt | Dosis | Motorik | ||
| oder ED50 | ||||
| (mg/kg) | (mg/kg) | (mg/kgl | ||
| i. p. 250 5(X) | 1. Dosis: 62,5 mg/kg i. p. | 50 i. p. | 150 i.p. | 0(50s. el |
| 125 mg/kg: Zunahme | = 71%) | |||
| der Motorik und der | ||||
| Muskelkraft | ||||
| 250 mg/kg: Abnahme | ||||
| der Tonus-Empfindlich | ||||
| keit |
X. Y
Neurologische
Untersuchung
Untersuchung
Zwangs- Magen- Wirkung
geschwür sckrction auf tue
Magcn-
Magcn-
ED51, aktive Darm-
gcschüt/l Dosis Motorik
oder ED5,,,
oder ED5,,,
(mg kg| Img'kgl (mg kg|
\
-CH2-CH2- —CH-R' 2-Methoxy i. p. -
-CH2-CH2- —CH-R' 2-Methoxy i. p. -
\
-CH2-CH, CH-R'
-CH2-CH, CH-R'
-CH=CH- — CH- R'
I. Dosis: 125 mg/kg i.p. 44 p. o.
leichte Abnahme der
Muskelkraft und
Mydriasis 250 mg/kg: Depressor
i 50i. ti. 0(100 p. o.)
2.3-Dimethoxy 276.4 i. p.
(342,5-413,5) p. o.: 630 (692—648)
i. p. 55,3 i.p. 11,2 i.p. 0
45,8 p. o. 16.0 p. o.
45,8 p. o. 16.0 p. o.
47.5 i.p. U(XOs. el
—CH,-S—
—CH-R'
3-Chlor
p.o. > 1000
1. Dosis: 125 mg/kg i. p. 80 i. p.
250 mg/kg i. p.: Abnahme
der Motorik und des
Tonus 500 mg/kg i.p.: Depres- 100 p. o.
sor, Krämpfe, Mydriasis
1. Dosis: 250 mg/kg p. o. 200 ρ. ο. 30.5 i. d. stark
Abnahme der Muskel- depressiv
Abnahme der Muskel- depressiv
kraft (100 p. ο. ι
500 mg/kg: Depressor-Ptosis
| 5 -CH2-S- —CH-R' 2,3-Dimeth- / oxy |
i. p. 250- 500 | 1. Dosis: 100 mg/kg i.p. | 80 ι. p. | 42 ι. p. | depressiv (30 s. c.) |
| 250 mg/kg: Zunahme des Tonus und der Reflexe, Abnahme der Motorik |
150 p.o. | K)Oi. d. | 0(150 p. o.l | ||
| \ | 500 mg/kg: Ptosis-Tränen | ||||
| \ 7 -CH2-O- —CH-R' |
p.o. - 150C! | 1. Dosis: 250 mg/kg p. o. Abnahme der Muskel kraft |
HXIp. o. | (50i. d. = 65.11 |
OtlOOp.o.l |
| Vergleichssubstanz: | i. v. 2250 | 240 | 637 s. c. | ||
| N-Benzoyl-N'.N'-di-n-propyl-dl-isoglutamin | 575 i. d. |
Aus der obigen Tabelle ist ersichtlich, daß die erfindungsgemaßen Produkte eine sehr geringe Toxiizität
besitzen. Die Schutzwirkung gegen Geschwüre ändert sich je nach dem Verabreichungsweg. Im
allgemeinen sind die erfindungsgemaßen Verbindungen auf intraperitonealem Wege verabreicht wirksamer als
auf bukkaiem Wege, mit Ausnahme der Verbindung des
Beispiels 1, die die aktivste Verbindung darstellt und die. soweit die statistischen Fehler diesen Schluß zulassen,
auf bukkaiem Wege verabreicht, wirksamer ist als wenn
sie auf intraperitonealem Wege verabreicht wird.
Die Wirkung auf die Magen-Darm-Motorik ist sehr gering oder gleich NuIL Hierdurch unterscheiden sich
die erfindungsgemäßen Produkte von Atropin oder anderen cholinergischen Verbindungen. Die letzteren
vermindern die Geschwindigkeit des Magen- und &o
Die neurologischen Vergiftungssymptome sind gering und weisen lediglich auf eine leichte neurodepressive
Komponente hin.
An Hand der Ergebnisse der pharmakologischen Untersuchung ist festzustellen, daß die erfindungsgema
Ben Verbindungen in bezug auf die Wirkung dei Magensektretion und auf den Schutz gegen Geschwür«
der Vergleichssubstanz wesentlich Oberlegen sind Dies« Überlegenheit ist darin zu sehen, daß die erfindungsge
mäßen Substanzen bei einer Dosierung von weniger al; mg/kg in gewissen Fallen auch von etwa 10mg/kj
eine deutliche antisekretorische Wirkung entfalten während die vorbekannte Vergleichssubstanz erst be
Dosierungen eine merkliche Wirkung zeigt, die um dei
Faktor 10 oder mehr größer sind.
609 518/50
Claims (1)
1. Isonipecotinsäurederivate der allgemeinen Formel I
CH Y
(1)
Gegenstand der Eriindung sind Isonipecotinsäurederivate der allgemeinen Formel I
Λ Υ
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB5726070 | 1970-12-02 | ||
| GB5726070 | 1970-12-02 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2159679A1 DE2159679A1 (de) | 1972-06-22 |
| DE2159679B2 true DE2159679B2 (de) | 1976-04-29 |
| DE2159679C3 DE2159679C3 (de) | 1976-12-09 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1329733A (en) | 1973-09-12 |
| CA951725A (en) | 1974-07-23 |
| DE2159679A1 (de) | 1972-06-22 |
| US3763169A (en) | 1973-10-02 |
| FR2116448A1 (de) | 1972-07-13 |
| FR2116448B1 (de) | 1975-08-01 |
| JPS5114516B1 (de) | 1976-05-10 |
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