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DE2157031A1 - Kettbaumscheibe mit Klemmeinrichtung - Google Patents

Kettbaumscheibe mit Klemmeinrichtung

Info

Publication number
DE2157031A1
DE2157031A1 DE19712157031 DE2157031A DE2157031A1 DE 2157031 A1 DE2157031 A1 DE 2157031A1 DE 19712157031 DE19712157031 DE 19712157031 DE 2157031 A DE2157031 A DE 2157031A DE 2157031 A1 DE2157031 A1 DE 2157031A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support ring
warp beam
ring
clamping
hub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19712157031
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Menziken; Büchi Paul Gontenschwil; Weber Peter Menziken; Moser (Schweiz)
Original Assignee
Aluminium Ag Menziken, Menziken (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aluminium Ag Menziken, Menziken (Schweiz) filed Critical Aluminium Ag Menziken, Menziken (Schweiz)
Publication of DE2157031A1 publication Critical patent/DE2157031A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/28Warp beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Aluminium AG Menziken Menziken (Schweiz) Kettbaumscheibe mit Klemmeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettbaumscheibe mit Klemmeinrichtung zur Befestigung der Scheibe auf dem Gewindeteil eines Kettbaumeso
Es sind bereits zahlreiche Vorschläge bekannt, um die beiden seitlichen Begrenzungsscheiben auf einem Kettbaum lösbar festzuklemmen· So gibt es Kettbaumscheiben, bei denen
die Klemmwirkung durch eine oder mehrere, in der Nabe der
Kettbaumscheibe angeordnete, radiale Stellschrauben erzeugt wird, die direkt auf das Gewinde drückt« Nachteilig ist indessen die verhältnismässig kleine wirksame Klemmfläche und die dadurch bedingte Beschädigungsgefahr des Kettbaumgewindes·
Andere Ausführungen mit aussen angesetztem, axialgeschlitztem Klemmring ergeben zu kurze Baulängen für die eigentliche Scheibennabe, da von der gesamten Baulänge - die Bin
bestimmtes Mass nicht überschreiten darf - ein wesentlicher Anteil für den Klemmring abgeht. Dadurch werden solche Scheibennaben relativ schwach und sind den Beanspruchungen nicht gewachsen·
—1—
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Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine einfache Kleinneinrichtung für Kettbaumscheiben zu schaffen»
bei der die zur Verfugung stehende axiale Baulänge voll für die eigentliche Scheibennabe ausgenützt werden kann und die zugleich, so stark ist, dass sie den hohen, bei der Verarbeitung synthetischer Kettfaden auftretenden, auf die Kettbaumscheiben wirkenden Axialdrücken standzuhalten vermag«
Die Erfindung, mit der diese Aufgabe gelöst wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Scheibennabe ein mit ihr fest
verbundener Stützring und ein axial beweglicher, relativ
ψ zum Stützring unverdrehbarer Klemmring angeordnet sind, dass sowohl der Stützring als auch der Klemmring mit zum Kettbaumgewinde passendem Muttergewinde versehen und dass Mittel
zur Axialverschiebung des Klemmringes relativ zum Stützring vorhanden sind·
Dadurch ist es möglich, mit verhältnismässig einfachen Mitteln eine gute Klemmwirkung der Kettbaumscheibe auf dem Rohre zu erzielen, ohne dass das Gewinde beschädigt wird» Zudem
bleibt der Rundlauf der Scheibe gewährleistet, und es genügen bereits geringe Kräfte, um die angestrebte Klemmwirkung zu erreichen, da die Klemmkraft am ganzen Nabenumfang wirksam ist«
Ausserdem steht so die ganze axiale Baulänge für die Uebertragung der Kräfte von der Scheibenfläche in die Scheibennabe und für die Anordnung der Versteifungsrippen zur Verfügung, und der Stützring selbst ergibt eine wirkungsvolle
Verstärkung der Nabe«
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellte Es zeigen:
-2-
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Fig« 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemässe Kettbaurascheibe »it Klemmeinrichtung)
Fig· 2 einen Vertikalschnitt durch eine Ausführungsvariante einer Kettbaumscheibe·
Je zwei Kettbaumecheiben 1 sitzen in Axialrichtung voneinander distanziert auf einen in der Zeichnung nicht dargestellten, an den Enden mit Gewinde versehenen Kettbaum· Diese Kettbaumscheiben 1 sind auf dem Kettbaum je durch ein Muttergewinde 7 verdrehbar aufgesetzt, so dass sich der gegenseitige Abstand zwischen einem Kettbaumscheiben-Paar zur Aufnahme unterschiedlicher Kettfädenzahlen bzw« Webbreiten verändern lässt·
Im Nabenkranz 4 der Kettbaumscheibe 1 ist ein mit Gewinde versehener Stützxing 3 starr befestigt· Die Befestigung dieses Stützringes 3 in der Nabenbohrung erfolgt vorzugsweise durch Aufschrumpfen. Zur zusätzlichen Sicherung dient ein Stift 5, der in Radialrichtung eingesetzt ist« Dieser Stützring 3 liegt in der Nabenbohrung gegen eine Ringschulter an, wobei der im Durchmesser grössere Bohrungsteil auf der der inneren Scheibenfläche 19 abgewandten Seite liegt· Dieser Stutzring 3 ist somit im Nabenkranz 4 unverdrehbar gehalten und dazu bestimmt« auf das Gewinde des Kettbaumes aufgewindet zu werden· Die äussere Stirnfläche 16 des Stützringes 3 verläuft etwa bündig zur äusseren Stirnfläche 15 des Nabenkranzes 4· Der Stützring 3 wird vorzugsweise aus einem Material mit höherem Elastizitätsmodul als die Kettbaumscheibe 1 hergestellt, wodurch die Scheibennabe 4 wirkungsvoll verstärkt wird· Als Material für die Scheibe 1 und die mit dieser ein einziges Stück bildende Nabe 4 wird üblicherweise eine Aluminiumlegierung und für den Stützring " Gusseisen verwendet·
-3-
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Die innere Stirnfläche des Stutzringes 3 ist mit einer eingedrehten, ringförmigen Schulter β versehen, welche als Führung für einen Klemmring 2 dient« Dieser Klemmring 2 und der Stützring 3 sind in ihren Bohrungen mit dem gleichen» auf das Kettbaumgewinde passende Muttergewinde 7 versehen« Das Muttergewinde 7 wird so hergestellt· dass in beide Ringe 2 und 3 im stirnseitig aneinander liegenden Zustand das Gewinde geschnitten wird« Damit sich dieser Klemmring 2 in Axial· richtung relativ zum Stützring 3 etwas entfernen· aber relativ zu diesem nicht verdrehen kann, ist zwischen diesen Ringen 2 und 3 ein sich in Axialrichtung erstreckender Stift 16 vorhanden, der in seiner einen Bohrung Schiebesitz hat, so dass der Klemmring 2 relativ leicht vom Stützring 3 weg verschoben werden kann. Zwischen dem Klemmring 2 und der Nabenbohrung der Scheibe 1 besteht ein radialer Zwischenraum 20 als auch ein axialer Zwischenraum 21, wie dies aus der Zeichnung hervorgeht·
Mit Hilfe von beispielsweise drei am Stützring 3 gleichmässig verteilten, den Stützring 3 durchdringenden Druckschrauben 6 liest sich der Klemmring 2 relativ zum Stutzring 3 in Axialrichtung verschieben« Dadurch wird das Spiel im Gewinde 7 aufgehoben, und die Kettbaumscheibe 1 kann dadurch auf dem Gewinde des Kettbaumes festgeklemmt und dadurch gegen Verdrehung gesichert werden« Diese Druckschrauben 6 sind mit einem Werkzeug, z.B. einem Schraubenzieher, von der äusseren Stirnfliche 16 des Stützringes 3 her leicht zugänglich, so dass der Klemmring 2 nach Bedarf festgeklemmt oder gelöst werden kann« Der innere, gewindelose Bobrungsteil IS der Kettbaumscheibe 1 ist im Durchmesser etwas grosser als das Kettbaumgewinde gewählt«
-4-
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In Fig. 2 ist eine Ausführungsvariante dargestellt, bei welcher die Klemmkraft für den Klemmring 2 durch Federn 11 aufgebracht wird und die Schrauben 10 nur dazu dienen, der Federkraft entgegen zu wirken, wenn die Klemmwirkung aufgehoben werden soll·
Durch Lösen der Schrauben 10 hat der Klemmring 2 das Bestreben, sich in axialer Richtung vom Stützring 3 unter dem Einfluss der Druck- oder Tellerfedern 11 zu entfernen und dadurch ein Festklemmen auf dem Gewinde des Kettbaumes zu bewirken. Zum Lösen der Klemmverbindung werden die Schrauben 10 so verdreht, dass sich der Klemmring 2 gegen den Stützring 3 hin bewegt* Der Vorteil dieser Ausführungsform nach Fig. 2 besteht darin, dass die maximale Klemmkraft allein durch Wahl der verwendeten Druckfedern vorbestimmt werden kann·
-5-
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Iy Kettbaumscheibe mit Klemmeinrichtung zu ihrer Befestigung auf dem Gewindeteil eines Kettbaumes, dadurch gekennzeichnet, dass in' der Scheibennabe (4) ein mit ihr starrverbundener Stützring (3) und ein axial verschiebbar gehaltener, relativ zum Stützring (3) unverdrehbarer Klemmring (2) angeordnet sind, dass sowohl der Stützring (3) als auch der Klemmring (2) mit zum Kettbaumgewinde passendem Muttergewinde (7) versehen und dass von aussen zugängliche Mittel (6; 10, . 11) zur Axialverschiebung des Klemmringes (2) relativ zum Stützring (3) vorhanden sind«
    2· Kettbaumscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (3) mindestens annähernd bündig mit der äusseren Stirnseite (15) der Nabe (4) verläuft und sich über mindestens einen Drittel der Nabenlänge erstreckt«
    3« Kettbaumscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (2) in einem Hohlraum im Innern der Nabe (4) zwischen dem Stützring (3) und der radialen inneren Scheibenstirnfläche (19) angeordnet ist«
    4« Kettbaumscheibe nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (3) aus einem Material mit höherem Elastizitätsmodul als die Scheibennabe (4) besteht*
    5· Kettbaumscheibe nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (3) in die Scheibennabe (4) eingeschrumpft ist und in der Bohrung dar Scheibennabe (1) gegen eine Ringschulter (23) anliegt«
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    215703t
    6. Kettbaurascheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Axialverschiebung des Klemmringes (2) relativ zum Stutzring (3) mehrere verteilt angeordnete Druckschrauben (6} vorhanden sind, welche in den Stützring (2) eingeschraubt sind und diesen in Axialrichtung durchdringen und mit denen die Axiailage des Klemmringes (2) relativ zum Stützring (3) veränderbar ist»
    7· Kettbaumscheibe nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Klemmkraft zwischen dem Stützring (3) und dem Klemmring
    (2) Druckfedern (11) vorhanden sind, welche bestrebt sind, die Axiallage zwischen dem Klemmring (2) und dem Stützring
    (3) zu verändern, und mehrere Schrauben (10) vorhanden sind, mit denen der Klemmkraft der Druckfedern (11) entgegengewirkt werden kann (Fig· 2)·
    8. Kettbaumscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (3) aus Gusseisen, der Klemmring (2) aus Stahl und die Scheibennabe (4) aus einer Aluminiumlegierung besteht«
    -7-
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    LeerseFte.
DE19712157031 1970-12-03 1971-11-17 Kettbaumscheibe mit Klemmeinrichtung Withdrawn DE2157031A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1787070A CH549670A (de) 1970-12-03 1970-12-03 Kettbaumscheibe mit klemmeinrichtung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2157031A1 true DE2157031A1 (de) 1972-08-17

Family

ID=4428715

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712157031 Withdrawn DE2157031A1 (de) 1970-12-03 1971-11-17 Kettbaumscheibe mit Klemmeinrichtung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3782655A (de)
CH (1) CH549670A (de)
DE (1) DE2157031A1 (de)
GB (1) GB1341082A (de)
IT (1) IT943142B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3782655A (en) 1974-01-01
GB1341082A (en) 1973-12-19
CH549670A (de) 1974-05-31
IT943142B (it) 1973-04-02

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