DE2157060A1 - Verfahren und Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzen u. dgl - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzen u. dglInfo
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Description
Patentanmeldung
der I1 irma
Park-Ohio Industries, Inc., 3800 Harvard Avenue, Cleveland, Ohio 44105 (USA)
Verfahren und Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzen
u.dgl.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzflächen an Maschinenteilen,
wie vor allem an einem Motorkopf. Insbesondere ist die Erfindung auf das gleichzeitige induktive Ex'wärmen der
Veritilsitzflächen von Auslaßventilen eines aus Grauguß bestehenden
Motorkopfes bestimmt, obwohl sie auch für das induktive Erwärmen anderer Arten von Ventilsitzflächen an Maschinenteilen
und Motorköpfen aus verschiedenen Werkstoffen nov/if für das induktive Erwärmen ähnlicher Beorbeitun^s-
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flächen bestimmt und anwendbar ist.
Brennkraftmaschinen werden im allgemeinen mit leonischen
Ventilsitzflächen für hubbewegliche 'Dellerventile versehen, über die der Zustrom und der Auslaß der Gase zu und
aus den Zylindern gesteuert werden. Während des Betriebs werden die Auslaßventile bekanntlich extrem hohen Temperaturen
ausgesetzt, was zu einem erheblichen Verschleiß dieser Flächen führt. Dieser Verschleiß wird durch dem Benzin
zugesetzte Schmiermittel, wie insbesondere Blei und Phosphor, herabgesetzt. Heuerdings werden aber in zunehmendem Maße
Kraftstoffe mit verminderten Blei- und/oder Phosphorgehalten verwendet. Dies führt zwangsläufig zu einem erhöhten
Verschleiß der Ventilsitze der Auslaßventile. Um dem entgegenzuwirken, hat man erhebliche Anstrengungen gemacht,
um die mechanischen Eigenschaften der Auslaßventilsitze bereits bei der Herstellung zu verbessern.
In diesem Zusammenhang ist vorgeschlagen worden, eine Induktionshärtung
der konischen Ventilsitze einer Brennkraftmaschine mittels eines Einschleifeninduktors vorzunehmen, der
an den Ventilsitz herangebracht wird, so daß dieser den Ventilsitz auf induktivem Wege erwärmt, bevor die eigentliche
Abschreckhärtung vorgenommen wird. Eine solche Induktionsbeheizuri-jSvorrichtung
ist für die automatische Behandlung des Motorkopfes äußerst gut geeignet, da hierbei die verschiedenen
Auslaßventilsitze eines Motorkopfes in einem einzigen
Arbeitsvorgang; induktiv erxfärint werden können. Ent-
BAD
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sprechend haben sich die Bemühungen um Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der Auslaßventilsitze durchweg
darauf konzentriert, eine Induktionsbeheizungsvorrichtung zu schaffen, mit der sich die Ventilsitzflächen gruppenweise
gleichzeitig erwärmen lassen. In diesem Zusammenhang sind verschiedene Wege eingeschlagen worden. Um eine genaue
und gleichmäßige magnetische Kupplung zwischen den einzelnen Induktoren und den konischen Ventilsitzflächen sicherzustellen,
hat man vorgeschlagen, die verschiedenen Induktoren zunächst in ihre Position gegenüber den Ventilsitzflächen
zu bringen und dann die magnetische Kupplung an jedem einzelnen Ventilsitz mittels eines servogesteuerten magnetisch
leitenden Kerns zu ändern, der sich durch den Induktor erstreckt. Außerdem hat man den Vorschlag gemacht, die
einzelnen Induktoren gegenüber den Ventilsitzflächen in Abhängigkeit von den gemessenen magnetischen Kupplungscharakteristiken
zu verstellen. Alle diese Bemühungen haben jedoch nur einen begrenzten Erfolg gebracht.
Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zum genauen Einstellen der
Induktoren gegenüber den Ventilsitzflächen (oder anderen induktiv zu erwärmenden Flächen) zu schaffen mit dem Ziel.
daß sich eine gleichmäßige induktive Erwärmung einstellt, ohne daß hierbei ein Servomechanismus oder sonstige Einzelsteuerungen
an den verschiedenen Induktoren benötigt werden. Zugleich bezweckt die Erfindung eine Induktionsbeheizungs-
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vorrichtung von vergleichsweise einfachem Aufbau und einfacher Arbeitsweise, wobei eine genaue Einstellung der magnetischen
Kupplung zwischen dem Induktor und dem Ventilsitz od.dgl. vor der elektrischen Erregung des Induktors sichergestellt
werden soll.
Die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungsvorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß der Induktor an einem Induktorträger angeordnet ist, der lediglich radial zur Behandlungsfläche (Ventilsitzfläche) beweglich an einem Lagerteil angeordnet
ist, welches seinerseits in dieser radialen Eichtung unbeweglich ist, wobei der Induktorträger mit einem
den Induktor im wesentlichen konzentrisch zu der Behandlungsfläche einstellenden und haltenden Zentrierorgan versehen
ist.
Das Zentrierorgan besteht vorzugsweise aus einer Zentrierspitze od.dgl., die mit einem mittig zur Konusfläche liegenden
Maschinenteil zusammenwirkt. Bei der Induktionshärtung der Ventilsitzflächen eines Motorblocks kann mit besonderem
Vorteil zur Zentrierung ein Bolzen benutzt werden, der in den Motorblockkanal einfaßt, welcher von dem Ventilsitz
konzentrisch umschlossen ist.
An dem genannten Lagerteil und dem Induktorträger sind vorteilhafterweise
zusammenwirkende, den Induktorträger und damit den Induktor in eine vorbestimmte Position gegenüber
dem Lagerteil einstellende Einstellorgane angeordnet. Das
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genannte Lagerteil besteht vorzugsweise aus einem Gehäuse, in dem der Induktorträger radial verstellbar ist, wobei
der Induktorträger stirnseitig aus dem Gehäuse herausragt und an seiner Stirnfläche den Einschleifeninduktor trägt.
Wie erwähnt, wird die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungseinrichtung
vorzugsweise so ausgebildet, daß mit ihr gleichzeitig eine Mehrzahl in einer Ebene liegender, zu
härtender Flächen erwärmt werden kann. In diesem Fall weist die Einrichtung mehrere Induktoren mit jeweils einem Induktorträger
auf, wobei die Induktorträger auf einem gemeinsamen Traggestell angeordnet sind, derart, daß sie unabhängig
voneinander senkrecht zu der gemeinsamen Ebene der zu erwärmenden Flächen hin- und herbeweglich sind. Dabei ist
die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Induktorträger unter einer in Vorschubrichtung wirkenden elastischen
Anpreßkraft, z.B. einer Federkraft, stehen und mittels einer Feststellvorrichtung an dem Traggestell festlegbar sind.
Letzteres ist mittels eines Vorschub- und Rückschubmechanismus in Richtung auf die Behandlungsflächen und um einen
vorbestimmten Hub in Gegenrichtung beweglich.
Die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungseinrichtung läßt sich demnach so ausbilden, daß sich mit ihr z.B. zwei im
wesentlichen ringförmige Induktoren in einen vorbestimmten
Abstand von zwei konischen Flächen eines Bauteils bringen lassen, welche mit Hilfe dieser Induktoren-erwärmt werden
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sollen. Die konischen Flächen liegen dabei im wesentlichen
in einer gemeinsamen Ebene, wobei sie jedoch senkrecht zu dieser Ebene geringfügig gegeneinander versetzt sein können.
Die Induktoren sind an Induktorträgern angeordnet, die an einem gemeinsamen Traggestell, zweckmäßig einem Schlitten '
od.dgl., unabhängig voneinander senkrecht zu der genannten Ebene hin- und herbeweglich sind. Zugleich sind federnde
Andruckelemente "vorgesehen, welche die einzelnen Induktor-
W träger gegenüber dem gemeinsamen Traggestell in Richtung auf die gemeinsame Ebene der Behandlungsflächen drücken.
Das Traggestell läßt sich mittels eines Vorschubmechanismus
od.dgl. in Richtung auf die gemeinsame Ebene so weit bewegen, bis die Induktorträger von dem Maschinenteil (Motorkopf)
durch Anschlag angehalten werden. In dieser Stellung lassen sich die Induktorträger mit dem gemeinsamen
Traggestell verriegeln, so daß sie anschließend mittels eines Rückstellmechanismus um einen vorbestimmten Hub zu-
^ rückgefahren werden können, der dem vorbestimmten Abstand
zwischen den Induktoren und den zu erwärmenden Flächen entspricht
.
Mit dieser vorstehend beschriebenen Induktionsbeheiuungseinrichtruii£
uejL der in &L***m ZuM«M«keag erläuteren. Arbeitsweise
läßt sich eine genaue Einstellung der Induktoren gegenüber den eu erwärmenden Flächen eelbet dann ersielen,
wenn gleichzeitig mehrere Flächen, die nicht genau in einer
Ebene liegen, auf induktivem Wege erwärmt werden sollen.
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Ein "besonderer Servomechanismus ist dabei nicht erforderlich.
Die Einrichtung zeichnet sich durch bauliche Einfachheit und hohe Zuverlässigkeit aus. S1Ur die genaue Einstellung
des Spaltabstands zwischen den einzelnen Induktoren und den Ventilsitzen vor dem eigentlichen Erwärmungsvorgang
wird ein vergleichsweise einfacher Einstellmechänisinus benötigt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens findet eine Einrichtung Verwendung, die mit mindestens einem, vorzugsweise
zwei oder mehr Einschleifeninduktoren versehen ist, die in ihrer Form den konischen Ventilsitzflächen angepaßt
und an einem gemeinsamen Traggestell so angeordnet sind, daß sie unabhängige Hin- und Herbewegungen gegenüber
diesem Traggestell ausführen können. Dabei werden die Induktoren unter einer elastischen Anpreßkraft in Richtung
auf die Ventilsitzflächen gedruckt. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß das Traggestell zunächst in Richtung
auf die Ventilsitze bewegt wird, bis durch Anschlag an dem Iiotorkopf od.dgl. die einzelnen Induktoren in ihrer Bewegung
angehalten werden, worauf dann die Induktoren an dem gemeinsamen Traggestell festgelegt und letzteres um einen vorbestimmten
Rückstellhub zurückgefahren wird, so daß nun die Induktoren zur induktiven Erwärmung der einzelnen Ventilsitze
an den Strom angelegt werden können. Der genannte Rückstellhub beträgt zweckmäßig etwa 0,38 - 1,3 mm, vorzugsweise
etwa 1 mm. Während der Zustellbewegung des Tr ag-
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gestelle zu dem Motorblock werden die Induktoren selbsttätig
in axialer Richtung zu den Ventilsitzen ausgerichtet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Induktionsbeheizungsvorrichtung
vorgesehen, die mit einer zylindrischen Sekundärwicklung versehen ist, welche an einem beweglichen
Induktor befestigt ist, so daß sie sich mit diesem bewegt, lerner ist eine demgegenüber feststehende Primärwicklung
vorhanden, die konzentrisch zur Sekundärwicklung angeordnet ist. Dabei ist die Anordnung so getroffen,
daß zwischen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung sowohl Axialbewegungen als auch Radialbewegungen möglich
sind. Diese Einrichtung ermöglicht geringfügige Bewegungen des die Sekundärwicklung tragenden Induktors aufgrund des
zwischen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung vorhandenen Spiels. Infolgedessen kann die Primärwicklung feststehend
gelagert werden, wodurch auch die Verwendung flexibler Leitungen vermieden wird.
Bei Anordnung eines Induktorträgers innerhalb eines Lagerteils in der Weise, daß der Induktortrager gegenüber dem
Lagerteil lediglich in einer Richtung radial zur konischen Ventilsitzfläche beweglich ist, empfiehlt es sich, eine Vorrichtung
vorzusehen, welche den schwimmend angeordneten Induktorträger gegenüber der Ventilsitzfläche in radialer
Richtung ausrichtet. Falls daher der Induktor in seiner
Grundstellung nicht genau gegenüber der Ventilsitzfläche
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ausgerichtet ist, erfolgt bei seiner Vorschubbewegung aufgrund
des Anschlags des Ausricht- und Zentrierorgans am Motorkopf eine genaue Zentrierung, wobei die Sekundärwicklung
des (Transformators dieser Querbewegung folgt und sich hierbei gegenüber der hierzu feststehenden Primärwicklung
verstellt.
Mit der Erfindung wird somit die Möglichkeit geschaffen, konische Ventilsitzflächen von Brennkraftmaschinen und sonstigen
Bauteilen einzeln oder vorzugsweise gruppenweise induktiv zu erwärmen, wobei eine gleichmäßige Erwärmung ohne
bauaufwendige Ausrichtvorrichtungen möglich ist. Insbesondere läßt sich eine genaue Einstellung der magnetischen
Kupplung zwischen Induktor und Ventilsitz vor der elektrischen Einschaltung des Induktors auf einfache Weise erreichen.
Servomotoren und Einzelsteuerungen für die Ein-• stellung der magnetischen Kupplung zwischen den Induktoren
und den Ventilsitzflächen werden nicht benötigt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den einzelnen Ansprüchen aufgeführt und werden nachstehend anhand des in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungsvorrich-
tung in Draufsicht j
I'ig. 2 eine Seitenansicht in Richtung der Linie 2-2 der
I'ig. 2 eine Seitenansicht in Richtung der Linie 2-2 der
209 85 1/060 8 - io -
Fig. 3 in größerem Maßstab einen Querschnitt nach
Linie 3-3 der ]?ig. Ij
Fig. 4 eine Stirnansicht in Kichtung der Linie 4—4
Fig. 4 eine Stirnansicht in Kichtung der Linie 4—4
der Fig. 3$
Fig. 5 eine Draufsicht nach Linie 5-5 der Fig. 3J
Fig. 6 eine Teilansicht nach Linie 6-6 der Fig. 5J Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig. 6j
Fig. 8 in größerem Maßstab einen Längsschnitt nach ^ Linie 8-8 der Fig. 1;
Fig. 9 einen Teilquerschnitt nach Linie 9-9 der Fig. 8}
Fig. 10 einen Querschnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9»
Fig. 11 einen Querschnitt nach Linie 11-11 der Fig. 10j
Fig. 12 in größerem Maßstab einen Querschnitt nach Linie
12-12 der Fig. 1|
Fig. 13 einen Querschnitt nach Linie 13-13 der Fig. 12} Fig. 14 ein Diagramm zur Darstellung der Betriebscharakteristik
der erfindungsgemäßen Einrichtung.
|| Die Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung wiedergegeben ist, zeigt in den Fig. 1 und eine Induktionsbeheizungseinrichtung A und einen Motorkopf B,
der in einer Klemmvorrichtung C eingespannt und damit für die Bearbeitung festgelegt ist. Die Klemmvorrichtung selbst
bildet keinen Teil der Erfindung. Der Motorkopf weist eine Anzahl im Abstand voneinander angeordneter Ventilsitze D
auf, die im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen. Mit E sind die Auslaßöffnungen des Motorkopfes bezeichnet.
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Konzentrisch zu den konischen Ventilsitzen sind am Hotorkopf
Bohrungen F angeordnet, welche die Ventilschäfte der üblicherweise verwendeten Tellerventile aufnehmen.
Die Einrichtung A besteht in ihren Hauptbauteilen aus einer Induktor-, Induktorträger- und Induktoreinstellvorrichtung
10. die insbesondere in den Fig. 8 bis 11 näher dargestellt und nachstehend als "Induktorvorrichtung" bezeichnet ist,
ferner aus einer Induktortrag- und Feststellvorrichtung 12, die insbesondere aus den Fig. 13 und 14- zu ersehen ist, einem
Induktortransformator 14 (Fig. 3 bis 8), einem eingangsseitigen Energieanschlußsystem 16 (Fig. 1, 2 und 3 bis 7)«
einem Traggestell oder Schlitten 20, welches bzw. welcher den vorstehend erwähnten Mechanismu,s trägt, einem Support
oder Tisch 22, auf dem das Traggestell 20 hin- und herbeweglich gelagert ist, einem Verschiebemechanismus 24,
der hier schematisch als an dem Tisch 22 befestigter und mit dem Traggestell verbundener doppeltwirkender Zylinder
ausgebildet ist, und schließlich einem Rückstellmechanismus 26.
Bevor nachfolgend die Einrichtung in ihren baulichen Einzelheiten beschrieben wird, sei zunächst eine kurze Übersicht
über ihre Arbeitsweise gegeben:
Im Betrieb ist der Motorkopf B in der Klemmvorrichtung eingespannt
und es sind die Induktorvorrichtungen 10 im wesentlichen zu den konischen Ventilsitzen D ausgerichtet. Mit
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Hilfe des Zylinders 24- wird dann das Traggestell 20 in
Richtung auf den Motorkopf bewegt. Während dieser Zustellbewegung gelangen die einzelnen Induktoren der Induktorvorrichtungen
10 in Kontakt mit den Ventilsitzen D, so daß sie nach einem vorbestimmten Zustellhub alle an den Ventilsitzflächen
anliegen. Um dies zu erreichen, stehen die einzelnen Induktorvorrichtungen 10 unter der Wirkung einer federelastischen
Andruckkraft, welche die Induktorvorrichtunk
gen in Richtung auf die Ventilsitze zu bewegen bestrebt ist. Bei der Vorschubbewegung des Traggestells 20 &dlangen somit
die Induktoren in Kontakt mit den Ventilsitzen, wobei sich das Traggestell unter Zusammendrückung der genannten Federn
noch etwas weiter in Vorschubrichtung bewegt. Sobald sämtliche Induktoren in Anlage an die zugeordneten Ventilsitze
gelangt sind, we?.-den sie mit Hilfe der Feststellvorrichtung
12 gegenüber dem Traggestell 20 -verriegelt. Auf diese Weise werden alle Schwankungen im Abstand der Ventilsitze und zugleich
alle radialen Fluchtungsfehler zwischen den Induk-
™ toren und den Ventilsitzen bei der Zustellbewegung der Vorrichtungen
10 selbsttätig kompensiert. Nach erfolgter Verriegelung der Induktorvorrichtungen 10 wird das Traggestell
20 mittels des Rückstellmechanismus 26 um einen Hubweg zurückgefahren, der dem gewünschten Kopplungsspalt zwischen
den Induktoren und den Ventilsitzen entspricht. In der Praxis ist dieser Rückstellhub kleiner als 1,5 mm; er liegt vorzugsweise
im Bereich von etwa 1,15 nun, was einen Spalt von
etwa 0,76 mm zur Ventilsitzfläche ergibt. Nach der vorge-
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nannten Rückstellbewegung befinden sich sämtliche Induktoren in der gewünschten Beheizungsposition. Anschließend werden
die Induktoren erregt, wodurch die Ventilsitze induktiv erwärmt werden. Das nachfolgende Abschrecken mittels eines
Abschreckmechanismus bildet keinen Teil der Erfindung. Das Härten der Ventilsitze kann durch Kühlen derselben allein
unter der Wirkung der Verkstückmasse erfolgen, was etwa fünf bis sieben Sekunden erfordert. Anschließend können die Induktoren
mit niedrigerem Spannungsniveau wieder für eine kurze Zeitspanne, z.B. für drei bis fünf Sekunden, zum Abschrecken
erregt werden, bevor der Motorkopf entfernt wird.
In den Fig. 8 bis 11 ist eine einzelne Induktor-, Induktorträger- und Induktorzentriervorrichtung 10, im folgenden
als Induktorvorrichtung bezeichnet, näher dargestellt. Die Vorrichtung weist einen Einschleifeninduktor 30 Biit Anschlußleitungen
32 und 34 auf, welche den Induktor mit einem
Hohlrohr 36 bzw. einer hohlen Hülse 38 elektrisch verbinden.
Obwohl der Induktor im wesentlichen kreisringförmig ausgebildet ist, könnte er gegebenenfalls auch eine leicht
elliptische Form aufweisen, um eine gleichmäßige Erwärmung zu erzielen. Das Rohr und die Hülse sind mittels Isolierhülsen
40 und 42 gegeneinander isoliert. Die Hauptanschlußleitungen für den Induktor i>0 bilden somit das Rohr 36 und
die konzentrisch hierzu angeordnete Hülse 38. An dem einen
Ende der Vorrichtung 10 ist ein elektrisch isolierender Ein-
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satz 50 angeordnet, welcher den Induktor in seiner Lage
hält und außerdem zur Halterung einer nach außen vorspringenden Zentrierspitze 52 dient, welche einen zylindrischen
Schaft 54 aufweist, dessen Durchmesser dem Durchmesser der
Bohrung F des Motorkopfes B angepaßt ist. Beim Vorschub der
Vorrichtung 10 schiebt sich daher der Schaft 54 in die Bohrung
F, wodurch der Induktor JO in radialer Richtung zu dem
Ventilsitz D genau ausgerichtet wird, so daß der Induktor 30
eine zur Ventilsitzfläche D konzentrische Lage einnimmt. Um diese radiale Zentrierung; vornehmen zu können, muß der Induktor
gegenüber dem Ventilsitz in radialer Richtung so einstellbar sein, daß eine Kippbewegung bzw. Schrägstellung des
Induktors möglichst verhindert oder möglichst geringgehalten wird, um den magnetischen Kupplungsspalt zwischen Induktor
und Ventilsitz um den gesamten Umfang der Ventilsitzfläche herum gleich groß zu halten.
Gemäß dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird diese Radialeinstellung dadurch bewirkt, daß
der Induktor 30 an einem Induktorträger 60 aus Isoliermaterial
angeordnet wird, der seinerseits an der hohlen Hülse 38 befestigt ist. Der Induktorträger weist einen radialen
Flansch 62 auf, der in einer zur Hauptebene des Ventilsitzes D im wesentlichen parallelen Ebene liegt. An den gegenüberliegenden
Flächen des Flansches 62 sind Lagerringe 64 und 66 angeordnet, die mit einer Halterung bzw. einem Lagerteil r/ü
zusammenwirken.
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Das Lagerteil 70 ist an einer sich nach hinten erstreckenden
Hülse 72 angeordnet, die, wie nachfolgend noch näher
erläutert wird, linear hin- und herbeweglich ist, selbst aber keine Radialbewegung gegenüber dem Ventilsitz D ausführen
kann. Das Lagerteil 70 weist eine Rückplatte 74·? eine
zylindrische Abstandshülse 76 und eine Stirnplatte 80
auf. Die Stirnplatte und die Rückplatte sind mittels Schraubenbolzen 82 gegeneinander verspannt, die über den Umfang
des gehäuseartigen Lagerteils verteilt angeordnet sind. Eine Dichtung 84- ist zwischen dem Induktorträger 60 und der
Stirnplatte 80 angeordnet; ihre Nachgiebigkeit ist so groß, daß sie die Radialbewegungen des Induktorträgers 60 zuläßt.
An den Platten 74- "und 80 sind den Lagerringen 64- und 66 entsprechende
Lagerringe 90 und 92 befestigt. Auf diese Weise
werden Lagerflächen für Wälzkörperkäfige 94- und 96 gebildet.
Diese Käfige weisen Wälzkörper, wie z.B. Kugeln auf und sind zwischen den genannten Lagerringen angeordnet.
Zwischen den Käfigen und der Abstandshülse 76 sind Gummifedern
98 angeordnet, welche die Käfige in ihrer zentrierten
Position halten. Die Klemmschrauben 82 sind so weit angezogen, daß die Kugeln unter einer genau eingestellten
Druckbelastung stehen, derart, daß der Flansch 62 des Induktorträgers lediglich eine Bewegung in einer Ebene ausführen
kann, die parallel zur Hauptebene des Ventilsitzes D verläuft.
Da der Induktor JO und demgemäß der Induktorträger 60 bei
jedem Arbeitszyklus der Induktionsbeheizungseinrichtung A
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zentriert werden sollten, ist eine Zentriervorrichtung vorgesehen, die an sich von "unterschiedlicher Ausbildung
sein könnte. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist diese Zentriervorrichtung 110 eine Bohrung 112 in
der Rückplatte 74 auf, welche einen Nockenblock 114 aufnimmt,
der mit einem Schaft 116 in die Bohrung 112 faßt und außenseitig ein Kopfstück 118 mit einer konischen Aussparung
120 trägt. Der Flansch 62 ist mit einer Bohrung h versehen, die mit der Bohrung 112 der Rückplatte 74 fluchtet.
In dieser Bohrung IJO sitzt eine Hülse ip2. Eine an
einem Träger 136 abgestützte Kugel 134 ist in der Hülse
hin- und herbeweglich gelagert und wird von einer Feder gegen die konische Aussparung 120 gedrückt. Diese Anordnung
stellt sicher, daß der Induktorträger 60 sich in einer vorbestimmten Position befindet, bevor er durch den Einschub
der Zentrierspitze 52 in die Bohrung F verstellt wird. In
der Praxis sind zwei Zentriervorrichtungen 110 der vorstehend beschriebenen Art auf diametral gegenüberliegen-™
den Seiten der Vorrichtung 10 angeordnet. Da die konische Aussparung 120 eine begrenzte wirksame Abmessung a aufweist,
ist bei der dargestellten Einrichtung eine besondere Vorrichtung zur Begrenzung der Radialbewegung vorgesehen, die
der Induktorträger 60 ausführen kann. Diese Begrenzung ergibt sich aus dem radialen Abstand b zwischen dem Flansch
und der Abstandshülse 76. Das Maß b ist nicht größer als das Maß a, welches der wirksamen Bewegungsfreiheit der Zentriervorrichtung
110 entspricht. Zwischen der Hülse 42 und der
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Hülse 72 befindet sich ein Ringspalt 152. Die Abmessung c
dieses Spaltes ist etwas größer als das Maß b, so daß die Hülse 42 bei normaler Arbeitsweise der Vorrichtung IO die
Hülse 72 nicht berührt. Um eine Drehbewegung des Induktorträgers
60 zu begrenzen, ist eine Vorrichtung 140 vorgesehen, die aus einem Bolzen 144 besteht, der in eine Bohrung
142 der Rückplatte 7^ einfaßt und sich gegen ein Halteorgan
146 legt. Der Bolzen ist durch Preßsitz gehalten. Im Flansch 62 befindet sich eine Bohrung I50, deren Abmessung;
so gewählt ist, daß zwischen dem Bolzen 144 und der Innenfläche der Bohrung ein Spalt vorhanden ist, dessen Abmessung
gleich dem Maß b ist.
Die Induktorvorrichtung 10 ist demgemäß so ausgebildet, daß sich der Induktor 30 ohne Kippbewegung oder Schrägstellung
und auch ohne Bewegung des Lagerteils 70 konzentrisch zu
dem Ventilsitz D einstellen kann. Das bei dieser Radialeinstellung feststehende Lagerteil 70 hat eine zusätzliche Funktion,
die weiter unten noch näher beschrieben wird.
Wie insbesondere aus den Fig. 12 und 13 hervorgeht, ist die Induktortrag- und Feststellvorrichtung 12 so ausgebildet,
daß die von der Hülse 72 getragene Induktorvorrichtung 10
in Richtung auf den Ventilsitz und in Gegenrichtung beweglich und feststellbar ist, wenn der Induktor bei der Vorschubbewegung
des Traggestells 20 in Anschlag an die Vent.il-
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sitzfläche des Maschinenkopfs kommt. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist an einem Rahmen I70 od.dgl. ein Gehäuse
172 befestigt. In dem Gehäuse befinden sich zwei axial
zueinander ausgerichtete Lager oder Büchsen 174 und 176, in
welchen die Hülse 72 verschieblich geführt ist. Ein Haltering
180 hält die Büchse 174· in ihrer Einbaulage. Um eine
Drehung der Hülse 72 zu verhindern, ist eine Feder 182 vorgesehen,
die in eine Federnut 184 der Hülse einfaßt. Die Feder begrenzt die Axialbewegung der Hülse 72 in beiden
Richtungen. Die Induktorvorrichtung IO wird von einer Andruckkraft
in Richtung auf den Motorblock gedrückt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel geschieht dies mittels
einer Feder I90, welche die Hülse 72 umschließt und sich
einerseits an der Büchse I76 und andererseits an der Rückplatte
74 des Lagerteils 70 abstützt.
Um die Hülse 72 in einer vorgegebenen Position gegenüber
dem Gehäuse 172 festzulegen, ist eine Feststellvorrichtung
200 vorgesehen, die aus einer Klemmschelle 202 besteht, welche die Hülse 72 umgreift und mit radial abgebogenen Schenkelenden
204 und 206 versehen ist. Der Schenkel 206 stützt sich bei der Verspannung an einer Schulter 208 ab. Das Spannen
der Schelle wird mittels eines Zylinders 210 bewirkt, dessen Kolbenstange mit 212 bezeichnet ist. Die Schelle 202
weist eine umlaufende Leiste 214 auf, die in eine Ringaussparung
216 einfaßt und dadurch die Schelle zentriert und das Öffnen der Schelle unter der Wirkung ihrer Eigenelastizität
begrenzt.
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Wenn sich die Kolbenstange 212 in der in IPig. 13 gezeigten
AusschubStellung befindet, ist die Schelle 202 mittels einer
auf der Kolbenstange sitzenden Hülse 220 zusammengezogen. so daß die Hülse 72 gegenüber dem Gehäuse 172 festgelegt
ist. Bei Betätigung des Zylinders 210 wird die Kolbenstange 212 nach oben ausgefahren, wobei die Hülse 220 gegen die
obere Seite des Gehäuses läuft. Die Schelle 202 öffnet sich aufgrund ihrer ifederelastizität, so daß die Hülse 72 zur
Durchführung ihrer Hin- und Herbewegung freigegeben wird.
Oberhalb des Gehäuses 172 sind zwei im Abstand angeordnete Schalter 2JO und 232 nebst Betätigungsorganen 2$4 und 236
angeordnet. Letztere sitzen auf der Kolbenstange 212. Mit Hilfe dieser Schalter wird der Verriegelungszustand und der
entriegelte Zustand angezeigt. Die Schalter liegen in dem elektrischen Kreis der Maschine, der selbst keinen Bestandteil
der Erfindung darstellt.
Diese Vorrichtung weist isolierte Stromschienen 250 und
auf, die von einem nicht näher dargestellten Traggerüst und 354 getragen und mittels einer Isolierung 256 voneinander
getrennt sind. Die Stromschienen sind an hohle, im wesentlichen parallele Eingangsleitungen angeschlossen.
Kühlrohre 264 und 266 dienen zur Einstellung der Temperatur der Stromschienen. Die hohlen, bandförmigen Leitungen
260 und 262 sind in den Transformator 270 hineingeführt,
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der insbesondere in den 3?ig. 6 und 7 näher dargestellt ist.
Der Transformator weist eine einlagige Primärwicklung 272
auf, die zwischen die Leitungen 260 und 262 gelegt ist und
die Hohlleiter 274 und 276 aufweist. Im Inneren der Primärwicklung
272 ist eine Reihe von Vorrichtungen 280 zur Bündelung des magnetischen Kraftflusses angeordnet. Der Transformator
270 weist ferner eine Sekundärwicklung 290 in Form
einer Einzellage 292 auf, die mit einem Axial spalt 294- und
λ mit Anschlußenden 296 und 298 yersehen ist. Zwischen der
zylindrischen Primärlage 272 und der zylindrischen Sekundärlage 292 befindet sich ein Spalt 299 (Fig. 7), dessen Abmessung
d zumindest gleich dem Maß b, d.h. dem Abstand zwischen dem Plansch 62 des Induktorträgers und der Gehäusehülse
76 ist. Infolgedessen ermöglicht der Spalt 299 jede erforderliche Radia!bewegung der Induktorvorrichtung 10 und
der hiermit verbundenen Sekundärwicklung.
Die Sekundärwicklung 290 ist dadurch mit der Induktorvor- % richtung 10 auskragend verbunden, daß sie unmittelbar mit
dem sich nach hinten erstreckenden Rohr 56 und der Hülse 38
gekoppelt ist. Die Verbindung zwischen dem Rohr bzw. der Hülse und der Sekundärwicklung bildet außerdem den elektrischen
Anschluß dieser Elemente, über welchen der Induktor 30 an den Strom gelegt wird. Zur Herstellung dieses
elektrischen Anschlusses ist das Ende 298 der Sekundärwicklung 290 mittels einer Kupplungsvorrichtung 300 (Fig. 4, 5
und 8) mit dem Rohr 36 verbunden. Diese Kupplungsvorrich-
BAD ORIGlNAl.
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tung weist einen Block 502, der an das Ende 298 der Sekundärwicklung
angeschweißt ist, und eine Klemmplatte 304 auf,
mit der das Rohr 36 gegen den Block 302 geklemmt wird. In
dem Block befindet sich eine Bohrung 306, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Rohres 36. Zur Abdichtung
der Bohrung gegenüber dem Rohr sind die Stränge 310 und 312 vorgesehen. Diese Abdichtung ist im Hinblick
auf das nachfolgend beschriebene Kühlsystem von Bedeutung.
Die Sekundärwicklung 290 ist mit ihrem Ende 296 mittels einer Kupplungsvorrichtung 320 (Fig. 5, 6 und 8) an die Hülse
38 angeschlossen. Die Kupplung weist einen Block 322 auf, der an das Ende 296 angeschweißt ist. Ferner ist eine Klemmplatte
324 vorgesehen, welche die Hülse 38 gegenüber dem
Block 322 festklemmt. Der Block weist eine Innenbohrung 326 auf, deren Durehmesser erheblich großer ist als der Durchmesser
der Hülse 38. Zur Abdichtung der Innenbohrung 326 gegenüber der Hülse 38 sind im Abstand voneinander angeordnete
Dichtringe 330 und 332 vorgesehen.
Die Primärwicklung und die Sekundärwicklung sind beide einlagig, so daß sich ein 1 : 1 Übersetzungsverhältnis ergibt.
Dieser (Transformator dient hauptsächlich dazu, eine feststehende Primärwicklung und eine bewegliche Sekundärwicklung
zu schaffen, die von dem Induktor selbst getragen und mit diesem gegenüber der Primärwicklung bewegt werden kann.
Dies erlaubt die Radialeinstellung des Induktors gegenüber
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dem Ventilsitz, ohne daß hierzu eine Bewegung der Primärwicklung erforderlich ist.
Während der Vorschubbewegung der Vorrichtung 10 kommt ein an der Rückseite des Blocks 302 angeschraubter Arm 340 in
Kontakt mit einem verstellbaren Schalterkopf 342, der hierbei einen federbelasteten Schalterkopf 344- schaltet, wodurch
die Vorschubbewegung des Schlittens oder Traggestells 22 angezeigt wird.
Ein Reduziertransformator 350 üblicher Ausführung ist an dem Traggestell 20 befestigt und abgestützt. Die Abgangsleitungen 360 und 362 dieses Transformators sind mittels
eines Isolierteils 364 voneinander getrennt und in Reihe
mit den Stromschienenabschnitten 370, 250, 252, 372 und verbunden, welche den Induktor-Transformator 14 an den Stellen
I, II, III und. IV in Reihe verbinden. Die im Zusammenhang mit dem Induktor-Transformator beschriebene Stromschienenanordnung
ist diejenige Anordnung, die insbesondere in der Position II benutzt wird. Die anderen Anschlüsse sind
im wesentlichen gleich, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Im übrigen
bildet dieser Teil der elektrischen Stromversorgung keinen Bestandteil der Erfindung.
Kühlsystem des Transformators Zur Kühlung des Transformators 270 können Kühlvorrichtungen
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unterschiedlicher Ausbildung verwendet werden. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel wird der Primärteil des Iransfarniators durch ein Kühlmittel gekühlt, welches über
einen Einlaß 380 dem hohlen Bandleiter 262 zufließt und von hier ein Paar Kanäle 382, welche sich durch die Leiter
274.und 276 erstrecken, durchströmt. Aus diesen Kanälen gelangt das Kühlmittel über einen Kanal 384 des hohlen Bandleiters
260 zu dem Auslaß 386. Der Sekundärteil wird in entsprechender Weise gekühlt. Das Kühlmittel wird hier über
den Einlaß 390 zugeführtj es fließt um einen sich in Umfangsrichtung
erstreckenden Hohlleiter 392 zu einem hohlen Querleiter 394. Von hier fließt das Kühlmittel um den Sekundärteil
292 herum in einen Hohlleiter 396, den es über den Auslaß 398 verläßt.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist ein Kühlsystem für den Induktor 30 vorgesehen. Wie vor allem die 3?ig. 8
und 10 zeigen, weist dieses Kühlsystem einen Einlaß 400 auf, über den das Kühlmittel in einen Hohlraum 402 und von
hier über die Bohrung 306 und Einlaßöffnungen 404 des Rohres 36 fließt. Das Kühlmittel durchströmt dann die Innenbohrung
406 des Rohres 36 und gelangt durch den Hohlleiter 34 über eine öffnung 410 in die Hülse 38. Von hier strömt
das Kühlmittel durch den Ringkanal 412 zu öffnungen 414, die mit einem Hohlraum 416 in Verbindung stehen. Das Kühlmittel
verläßt den Hohlraum 416 über einen Auslaß 418.
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Vie bereits erwähnt, bewegt der Zylinder 24 den Schlitten bzw. das Traggestell 20 in Vorwärtsrichtung, um die Induktorvorrichtungen
10 mit den Induktoren 30 in Kontakt mit den jeweiligen Ventilsitzen D zu bringen. Anschließend wird
der Rückstellmechanismus 26 betätigt. Dieser Mechanismus kann ebenfalls von unterschiedlicher Bauweise sein. Bei dem
dargestellten Aüsführungsbeispiel weist er gemäß Fig. 2 ei-
™ nen Tragschlitten 420 auf. welcher den Zylinder 24 trägt
und auf einer Fläche 422 hin- und herbeweglich ist. Ein Zahnrad 424 steht im Zahneingriff mit dem Schlitten 420 j
es wird von einer Zahnstange 426 gedreht, die von einem Zylinder 428 betätigt wird. Ein Anschlag 430 dient zur Begrenzung
der Zahr.stangenbewegungj dieser Anschlag ist mittels
eines Bolzenkopfes 434 gegenüber einem Block 432 einstellbar. Wenn demgemäß das Traggestell 20 von dem Zylinder
24 bewegt wird, befindet sich der Schlitten 420 in An-
fc lage an einer Schulter 440. Nachdem die Induktorvorrichtungen
verriegelt worden sind, betätigt der Zylinder 428 die Zahnstange 426, wodurch der Schlitten 420 und damit der Zylinder
24 um ein von dem Anschlag 430 bestimmtes Maß zurückgestellt werden. Die Induktoren werden hierbei von den Ventilsit
zf lachen abgehoben und in die Beheizungsposition gebracht .
Die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung
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ergibt sich aus der Erläuterung der Einzelbauteile der Induktionsbeheizungseinrichtung.
Vor Inbetriebnahme ist der Motorkopf B in seine Bearbeitungsstellung gemäß den Fig. 1
und 2 gebracht worden; die Feststellvorrichtungen 200 sind gelöst, so daß die Induktorvorrichtungen 10 und deren Zentriervorrichtungen
von den Federn 190 in der vorderen Vorschubstellung
gehalten werden. Diese Stellung wird an jeder Induktorvorrichtung von dem linearen Bewegungsspiel
der Feder 182 bestimmt. Mit Hilfe des Zylinders 24 wird dann das Traggestell 20 vorgeschoben, wobei nach einem Vorschubweg
von etwa 76 mm die Zentrierspitze 52 in die Bohrung F hineinläuft, wodurch im Falle eines Fluchtungsfehlers
der Induktorträger 60 innerhalb des Tragteils 70 seitlich
verstellt und damit der Induktor 30 gegenüber der Ventilsitzfläche ausgerichtet wird, so daß sich der Induktor
in einer konzentrischen Lage zum Ventilsitz D befindet. Dieses automatische Ausrichten erfolgt an sämtlichen Induktorvorrichtungen
der Einrichtung, auch dann, wenn die Ventilsitze an dem Motorkopf nicht exakt in einer Ebene liegen.
In diesem Fall werden bei der Veiterbewegung des Traggestells 20 die Induktoren nicht gleichzeitig, sondern nacheinander
in Kontakt mit ihren Ventilsitzen gelangen. Aufgrund der federelastischen Abstützung der Induktorvorrichtungen
kann sich das Traggestell auch nach Kontaktnahme der Induktoren an den Ventilsitzen noch in Vorschubrichtung vorwärtsbewegen,
wobei die Relativstellung der Induktorvorrich-
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tungen 10 gegenüber ihrer Halterung und der Verriegelung
verändert wird. Sobald sämtliche Induktoren in Anlage an ihre Ventilsitze gelangt sind, wird das Traggestell in seiner
Vorschubbewegung angehalten. Mit Hilfe der Zylinder werden dann die Klemm sehe 11 en 202 verspannt, so daß die mit
den Induktorvorrichtungen 10 verbundenen Hülsen 72 gegenüber dem gemeinsamen Traggestell I70 festgelegt werden.
Durch Betätigung des Zylinders 428 kann dann das Tragge-P stell 20 um ein vorbestimmtes Maß zurückgefahren werden,
so daß sich zwischen den Induktoren 30 und ihren Ventilflächen
der gewünschte Spaltabstand einstellt. Anschließend wird das Traggestell angehalten, worauf der Erhitzungszyklus
beginnt. Bei der seitlichen Verstellung der Induktoren bewegt sich die Sekundärwicklung 290 innerhalb der Primärwicklung
272, ohne daß diese Teile in Kontakt gelangen. Dieser Arbeitszyklus ist in Fig. 14 schematisch dargestellt.
In der Praxis werden die Induktoren von einem Oszillator ™ betrieben, der eine Frequenz von 290 - 450 kHz aufweist,
wobei jeder Induktor mit einer Leistung von 10 - 12 KW über eine Zeitspanne von sechs bis neun Sekunden erregt wird.
Die Induktoren werden dann für ein Zeitintervall von etwa fünf bis sieben Sekunden abgeschaltet, so daß die um den
Ventilsitz herum befindliche Verkstoffmasse durch Wärmeableitung
den Ventilsitz kühlt und damit härtet. Anschließend werden die Induktoren wieder von demselben Oszillator mit ei-
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ner Leistung von etwa 5 KW über eine Zeitspanne von drei
bis fünf Sekunden zwecks Temperns erregt. Hierdurch werden
die Spannungen an den Flächen der Ventilsitze vermindert.
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Claims (1)
- Ansprüche1. )lnduktionsbeheizungsei:m?ichtung zum induktiven Erwärmen von Werkstückflächen, insbesondere der konischen Ventilsitzflächen eines Motorblocks oder eines sonstigen Maschinenteils, mit einem an Stromzuführungsleitungen angeschlossenen, der Form der Behandlungsfläche angepaßten Induktor, dadurch gekennzeichnet, daß der P Induktor (30) an einem Induktorträger (60) angeordnetist. der lediglich radial zur Behandlungsfläche (D) beweglich an einem Lagerteil (70) angeordnet ist, welches seinerseits in dieser radialen Richtung unbeweglich ist, wobei der Induktorträger (60) mit einem den Induktor (30) im wesentlichen konzentrisch zu der Behandlungsfläche einstellenden und haltenden Zentrierorgan (52) versehen ist.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, P daß das Zentrierorgan (52) aus einer Zentrierspitzeod.dgl. besteht, die mit einem mittig zur Behandlungsfläche liegenden Werkstückteil zusammenwirkt.3· Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierspitze aus einem Bolzen (54) besteht, der in' den zur Ventilsitzfläche konzentrischen Motorkanal (1) einführbar ist.M-. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis-3, dadurch209851/0608 - 29 -gekennzeichnet, daß an dem Lagerteil (70) und dem Induktorträger (60) zusammenwirkende, den Induktorträger und damit den Induktor (30) in eine vorbestimmte Position gegenüber dem Lagerteil (70) einstellende Einstellorgane (110) angeordnet sind.5· Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Einstellorgane ein ITockenglied (114) und das andere ein liockenabstutzglxed (1J4) ist, und daß die beiden zusammenwirkenden Einstellorgane im wesentlichen axial zur Behandlungsfläche (D) in nachgiebiger Anlage gehalten sind.6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Induktorträger (60) einen Flansch (62) aufweist, der in einer zur Achse der Behandlungsfläche im wesentlichen senkrechten Ebene liegt, und daß zur Begrenzung der Beweglichkeit des Induktorträgers (60) auf die radiale Richtung senkrecht gegen den Flansch wirkende Klemmorgane vorgesehen sind.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmorgane aus Välzkörperreihen (96) bestehen, und daß eine Vorrichtung (82) vorgesehen ist, welche die Wälzkörper parallel zur Achse der Behandlungsfläche gegen den Flansch (62) drückt.8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7? dadurch209851/0608gekennzeichnet, daß die Einstellorgane einerseits an dem Lagerteil (70) und andererseits an dem Flansch (62) des Induktorträgers (60) angeordnet sind.9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) aus einem Gehäuse besteht, in dem der Induktorträger (60) radial verstellbar ist, wobei der Induktorträger stirnseitig aus dem Gehäuse (70) herausragt und an seiner Stirnfläche den Induktor (30) trägt.10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9·. dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leitungen (36. 58) zu der der Behandlungsfläche (D) abgewandten Seite hin verlaufen und einen im Abstand von dem Lagerteil (70) angeordneten Transformator (14) einschließen, der ein feststehendes Primärteil (272) mit einer zentralen Öffnung . deren Achse etwa parallel zur Achse der Behandlungsfläche (D) verläuft.. und ein in dieser Öffnung befindliches Sekundärteil (290) aufweist, an das die Leitungen angeschlossen sind und das gegenüber dem Primärteil in radialer Richtung beweglich ist.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) und das Sekundärteil (290) gegenüber dem feststehenden Primärteil (272) in Richtung der Achse der Behaiidlungsfläche beweglich sind.12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet209851/0608 - 51durch eine Feststellvorrichtung, mit der das Lagerteil (70) während der Erregung des Induktors (30) gegenüber dem feststehenden Primärteil (272) feststellbar ist.15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärteil (272) und das Lagerteil (70) von einer Stellung, in der der Induktor (30) im Abstand von der Behandlungsfläche (D) liegt, in eine Stellung gemeinsam beweglich sind, in der der Induktor an der Behandlungsfläche liegt.14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) in Richtung der Achse der Behandlungsfläche (D) hin- und herbeweglich geführt ist.15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) gegenüber seiner Führung feststellbar ist.16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis I5, gekennzeichnet durch eine das Lagerteil (70) in Richtung auf die Behandlungsfläche (D) ausstellende Vorspannvorrichtung (190).17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannvorrichtung aus einer sich gegen das Lagerteil (70) abstützenden Feder besteht.18. Induktionsheizeinrichtung zum induktiven Erwärmen einer209851/0608 _rlP- 52 - .21570Rnim wesentlichen zylindrischen Fläche, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen kreisförmige, der zylindrischen Fläche angepaßte Induktor (30) zusammen mit seinen elektrischen Anschlüssen an einem Induktorträger (60) angeordnet ist, der quer zur Mittelachse • des Induktors und in Richtung dieser Achse beweglich ist, wobei mit dem Induktorträger ein mit ihm bewegliches zylindrisches Sekundärteil (290) verbunden ist, dessen zylindrisches Primärteil (272) konzentrisch zu dem Sekundärteil feststehend angeordnet ist.19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Sekundärteil (290) das Primärteil (272) umschließt.20. Einrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Sekundärteil vorgesehen ist, das an das Primärteil elektrisch anschließbar ist.I» 21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärteil (272) und das bzw. die Sekundärteile jeweils eine Wicklungslage aufweisen.22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Induktor (30) ein Hohlinduktor ist und. seine Anschlußleitungen aus kühlmitteldurchflossenen Hohlleitungen bestehen.23. Induktionsbeheizungseinrichtung zur induktiven Erwär-209851/0608mung einer im wesentlichen zylindrischen Fläche od.dgl. , dadurch gekennzeichnet, daß der der zylindrischen Fläche angepaßte Induktor (JO) hohl ausgebildet ist und seine eine Anschlußleitung aus einem Hohlrohr (36) und seine andere Anschlußleitung aus einer über das Hohlrohr geschobenen Hülse (38) besteht, wobei eine Kühlmittelzuleitung vorgesehen ist welche Kühlmittel durch die Anschlußleitungen und den Induktor hindurchführt.24. Einrichtung nach Anspruch 23 dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrohr (36) und die Hülse (38) an den zylindrischen Sekundärteil (290) angeschlossen sind, der gegenüber dem zylindrischen Primärteil (272) beweglich ist.25· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24-, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen Erwärmen einer Mehrzahl konischer Flächen (D) mehrere Induktoren (30) mit ihnen zugeordneten Induktorträgern (60) auf einem gemeinsamen Traggestell (20) angeordnet sind, wobei die Induktorträger (60) unabhängig voneinander senkrecht zu der gemeinsamen Ebene der konischen Flächen (D) hin- und herbeweglich sind, unter einer in Vorschubrichtung wirkenden elastischen Anpreßkraft stehen und an dem Traggestell (20) festlegbar sind, welches mittels eines Vorschub- und Rückhubmechanismus in Richtung auf die konischen Flächen (D) und um einen vorbestimmten Hub in Gegenrichtung beweglich ist.209851/0608 - Ά -26. Verfahren zum induktiven Erwärmen der konischen Ventilsitzflächen eines Motorblocks od.dgl., bei dem die konische Ventilsitzfläche mit einer Bohrung des Motorblocks axial fluchtet, mittels eines der Ventilsitzfläche angepaßten Einschleifeninduktors, der gegenüber einem Traggestell in Achsrichtung der Bohrung hin- und herbeweglich ist und unter einer in Richtung auf den Motorblock wirkenden Andruckkraft steht, dadurch gekenn-A zeichnet, daß das Traggestell (20) mit dem im wesentlichen zu dem Ventilsitz (D) ausgerichteten Induktor (30) in Richtung auf den Motorblock (B) vorgeschoben und die Vorschubbewegung des Induktors unter Veiterbewegung des Traggestells in einer vorbestimmten Vorschubposition angehalten wird, worauf das .Traggestell (20) in seiner Vorschubbewegung angehalten, der Induktor gegenüber dem Traggestell festgelegt und dann das Traggestell mit dem Induktor unter Bildung eines vorbestimmten Spaltabständes zwischen Induktor und Ventilsit zf lache von dem Motorblock um einen bestimmten Hub zurückbewegt wird, bevor der Induktor zur induktiven Erwärmung der Ventilsitzfläche (D) elektrisch eingeschaltet wird.27· Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhub etwa 0,3& - 1,3 mm, vorzugsweise etwa 1 mm, beträgt.28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 2?, dadurch p^ekennzeich-209851/0608 "^net, daß wahrend der Zustellbewegung des Traggestells (20) zu dem Motorblock (B) der Induktor (JO) in axialer Richtung zu dem Ventilsitz (D) ausgerichtet wird.29· Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mehrere Ventilsitzflächen (D) eines Motorblocks (B) mittels mehrerer, an einem gemeinsamen Traggestell (20) angeordneter Induktoren (50) induktiv erwärmt werden.50. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anhalten des Traggestells (20) die einzelnen Induktoren (50) gegenüber dem gemeinsamen Traggestell festgelegt werden und dann das Traggestell mit den hieran festgelegten Induktoren um einen vorbestimmten Rückstellhub zurückgeführt wird, bevor die Induktoren elektrisch eingeschaltet werden.31· Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhub kleiner als etwa 1,5 mm ist.209851/0608L e e r s e i t e
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