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DE2157060A1 - Verfahren und Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzen u. dgl - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzen u. dgl

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Publication number
DE2157060A1
DE2157060A1 DE19712157060 DE2157060A DE2157060A1 DE 2157060 A1 DE2157060 A1 DE 2157060A1 DE 19712157060 DE19712157060 DE 19712157060 DE 2157060 A DE2157060 A DE 2157060A DE 2157060 A1 DE2157060 A1 DE 2157060A1
Authority
DE
Germany
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inductor
support frame
valve seat
bearing part
inductors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712157060
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English (en)
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DE2157060C3 (de
DE2157060B2 (de
Inventor
Anthony Francis Parma Ohio DelPaggio (V.St.A.). P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Park Ohio Holdings Corp
Original Assignee
Park Ohio Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Park Ohio Industries Inc filed Critical Park Ohio Industries Inc
Publication of DE2157060A1 publication Critical patent/DE2157060A1/de
Publication of DE2157060B2 publication Critical patent/DE2157060B2/de
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Publication of DE2157060C3 publication Critical patent/DE2157060C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/04Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
    • B04B1/08Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/10Centrifuges combined with other apparatus, e.g. electrostatic separators; Sets or systems of several centrifuges

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

Patentanmeldung
der I1 irma
Park-Ohio Industries, Inc., 3800 Harvard Avenue, Cleveland, Ohio 44105 (USA)
Verfahren und Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzen u.dgl.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzflächen an Maschinenteilen, wie vor allem an einem Motorkopf. Insbesondere ist die Erfindung auf das gleichzeitige induktive Ex'wärmen der Veritilsitzflächen von Auslaßventilen eines aus Grauguß bestehenden Motorkopfes bestimmt, obwohl sie auch für das induktive Erwärmen anderer Arten von Ventilsitzflächen an Maschinenteilen und Motorköpfen aus verschiedenen Werkstoffen nov/if für das induktive Erwärmen ähnlicher Beorbeitun^s-
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flächen bestimmt und anwendbar ist.
Brennkraftmaschinen werden im allgemeinen mit leonischen Ventilsitzflächen für hubbewegliche 'Dellerventile versehen, über die der Zustrom und der Auslaß der Gase zu und aus den Zylindern gesteuert werden. Während des Betriebs werden die Auslaßventile bekanntlich extrem hohen Temperaturen ausgesetzt, was zu einem erheblichen Verschleiß dieser Flächen führt. Dieser Verschleiß wird durch dem Benzin zugesetzte Schmiermittel, wie insbesondere Blei und Phosphor, herabgesetzt. Heuerdings werden aber in zunehmendem Maße Kraftstoffe mit verminderten Blei- und/oder Phosphorgehalten verwendet. Dies führt zwangsläufig zu einem erhöhten Verschleiß der Ventilsitze der Auslaßventile. Um dem entgegenzuwirken, hat man erhebliche Anstrengungen gemacht, um die mechanischen Eigenschaften der Auslaßventilsitze bereits bei der Herstellung zu verbessern.
In diesem Zusammenhang ist vorgeschlagen worden, eine Induktionshärtung der konischen Ventilsitze einer Brennkraftmaschine mittels eines Einschleifeninduktors vorzunehmen, der an den Ventilsitz herangebracht wird, so daß dieser den Ventilsitz auf induktivem Wege erwärmt, bevor die eigentliche Abschreckhärtung vorgenommen wird. Eine solche Induktionsbeheizuri-jSvorrichtung ist für die automatische Behandlung des Motorkopfes äußerst gut geeignet, da hierbei die verschiedenen Auslaßventilsitze eines Motorkopfes in einem einzigen Arbeitsvorgang; induktiv erxfärint werden können. Ent-
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sprechend haben sich die Bemühungen um Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der Auslaßventilsitze durchweg darauf konzentriert, eine Induktionsbeheizungsvorrichtung zu schaffen, mit der sich die Ventilsitzflächen gruppenweise gleichzeitig erwärmen lassen. In diesem Zusammenhang sind verschiedene Wege eingeschlagen worden. Um eine genaue und gleichmäßige magnetische Kupplung zwischen den einzelnen Induktoren und den konischen Ventilsitzflächen sicherzustellen, hat man vorgeschlagen, die verschiedenen Induktoren zunächst in ihre Position gegenüber den Ventilsitzflächen zu bringen und dann die magnetische Kupplung an jedem einzelnen Ventilsitz mittels eines servogesteuerten magnetisch leitenden Kerns zu ändern, der sich durch den Induktor erstreckt. Außerdem hat man den Vorschlag gemacht, die einzelnen Induktoren gegenüber den Ventilsitzflächen in Abhängigkeit von den gemessenen magnetischen Kupplungscharakteristiken zu verstellen. Alle diese Bemühungen haben jedoch nur einen begrenzten Erfolg gebracht.
Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zum genauen Einstellen der Induktoren gegenüber den Ventilsitzflächen (oder anderen induktiv zu erwärmenden Flächen) zu schaffen mit dem Ziel. daß sich eine gleichmäßige induktive Erwärmung einstellt, ohne daß hierbei ein Servomechanismus oder sonstige Einzelsteuerungen an den verschiedenen Induktoren benötigt werden. Zugleich bezweckt die Erfindung eine Induktionsbeheizungs-
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vorrichtung von vergleichsweise einfachem Aufbau und einfacher Arbeitsweise, wobei eine genaue Einstellung der magnetischen Kupplung zwischen dem Induktor und dem Ventilsitz od.dgl. vor der elektrischen Erregung des Induktors sichergestellt werden soll.
Die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungsvorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß der Induktor an einem Induktorträger angeordnet ist, der lediglich radial zur Behandlungsfläche (Ventilsitzfläche) beweglich an einem Lagerteil angeordnet ist, welches seinerseits in dieser radialen Eichtung unbeweglich ist, wobei der Induktorträger mit einem den Induktor im wesentlichen konzentrisch zu der Behandlungsfläche einstellenden und haltenden Zentrierorgan versehen ist.
Das Zentrierorgan besteht vorzugsweise aus einer Zentrierspitze od.dgl., die mit einem mittig zur Konusfläche liegenden Maschinenteil zusammenwirkt. Bei der Induktionshärtung der Ventilsitzflächen eines Motorblocks kann mit besonderem Vorteil zur Zentrierung ein Bolzen benutzt werden, der in den Motorblockkanal einfaßt, welcher von dem Ventilsitz konzentrisch umschlossen ist.
An dem genannten Lagerteil und dem Induktorträger sind vorteilhafterweise zusammenwirkende, den Induktorträger und damit den Induktor in eine vorbestimmte Position gegenüber dem Lagerteil einstellende Einstellorgane angeordnet. Das
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genannte Lagerteil besteht vorzugsweise aus einem Gehäuse, in dem der Induktorträger radial verstellbar ist, wobei der Induktorträger stirnseitig aus dem Gehäuse herausragt und an seiner Stirnfläche den Einschleifeninduktor trägt.
Wie erwähnt, wird die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungseinrichtung vorzugsweise so ausgebildet, daß mit ihr gleichzeitig eine Mehrzahl in einer Ebene liegender, zu härtender Flächen erwärmt werden kann. In diesem Fall weist die Einrichtung mehrere Induktoren mit jeweils einem Induktorträger auf, wobei die Induktorträger auf einem gemeinsamen Traggestell angeordnet sind, derart, daß sie unabhängig voneinander senkrecht zu der gemeinsamen Ebene der zu erwärmenden Flächen hin- und herbeweglich sind. Dabei ist die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Induktorträger unter einer in Vorschubrichtung wirkenden elastischen Anpreßkraft, z.B. einer Federkraft, stehen und mittels einer Feststellvorrichtung an dem Traggestell festlegbar sind. Letzteres ist mittels eines Vorschub- und Rückschubmechanismus in Richtung auf die Behandlungsflächen und um einen vorbestimmten Hub in Gegenrichtung beweglich.
Die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungseinrichtung läßt sich demnach so ausbilden, daß sich mit ihr z.B. zwei im wesentlichen ringförmige Induktoren in einen vorbestimmten Abstand von zwei konischen Flächen eines Bauteils bringen lassen, welche mit Hilfe dieser Induktoren-erwärmt werden
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sollen. Die konischen Flächen liegen dabei im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene, wobei sie jedoch senkrecht zu dieser Ebene geringfügig gegeneinander versetzt sein können. Die Induktoren sind an Induktorträgern angeordnet, die an einem gemeinsamen Traggestell, zweckmäßig einem Schlitten ' od.dgl., unabhängig voneinander senkrecht zu der genannten Ebene hin- und herbeweglich sind. Zugleich sind federnde Andruckelemente "vorgesehen, welche die einzelnen Induktor-
W träger gegenüber dem gemeinsamen Traggestell in Richtung auf die gemeinsame Ebene der Behandlungsflächen drücken. Das Traggestell läßt sich mittels eines Vorschubmechanismus od.dgl. in Richtung auf die gemeinsame Ebene so weit bewegen, bis die Induktorträger von dem Maschinenteil (Motorkopf) durch Anschlag angehalten werden. In dieser Stellung lassen sich die Induktorträger mit dem gemeinsamen Traggestell verriegeln, so daß sie anschließend mittels eines Rückstellmechanismus um einen vorbestimmten Hub zu-
^ rückgefahren werden können, der dem vorbestimmten Abstand zwischen den Induktoren und den zu erwärmenden Flächen entspricht .
Mit dieser vorstehend beschriebenen Induktionsbeheiuungseinrichtruii£ uejL der in &L***m ZuM«M«keag erläuteren. Arbeitsweise läßt sich eine genaue Einstellung der Induktoren gegenüber den eu erwärmenden Flächen eelbet dann ersielen, wenn gleichzeitig mehrere Flächen, die nicht genau in einer Ebene liegen, auf induktivem Wege erwärmt werden sollen.
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Ein "besonderer Servomechanismus ist dabei nicht erforderlich. Die Einrichtung zeichnet sich durch bauliche Einfachheit und hohe Zuverlässigkeit aus. S1Ur die genaue Einstellung des Spaltabstands zwischen den einzelnen Induktoren und den Ventilsitzen vor dem eigentlichen Erwärmungsvorgang wird ein vergleichsweise einfacher Einstellmechänisinus benötigt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens findet eine Einrichtung Verwendung, die mit mindestens einem, vorzugsweise zwei oder mehr Einschleifeninduktoren versehen ist, die in ihrer Form den konischen Ventilsitzflächen angepaßt und an einem gemeinsamen Traggestell so angeordnet sind, daß sie unabhängige Hin- und Herbewegungen gegenüber diesem Traggestell ausführen können. Dabei werden die Induktoren unter einer elastischen Anpreßkraft in Richtung auf die Ventilsitzflächen gedruckt. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß das Traggestell zunächst in Richtung auf die Ventilsitze bewegt wird, bis durch Anschlag an dem Iiotorkopf od.dgl. die einzelnen Induktoren in ihrer Bewegung angehalten werden, worauf dann die Induktoren an dem gemeinsamen Traggestell festgelegt und letzteres um einen vorbestimmten Rückstellhub zurückgefahren wird, so daß nun die Induktoren zur induktiven Erwärmung der einzelnen Ventilsitze an den Strom angelegt werden können. Der genannte Rückstellhub beträgt zweckmäßig etwa 0,38 - 1,3 mm, vorzugsweise etwa 1 mm. Während der Zustellbewegung des Tr ag-
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gestelle zu dem Motorblock werden die Induktoren selbsttätig in axialer Richtung zu den Ventilsitzen ausgerichtet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Induktionsbeheizungsvorrichtung vorgesehen, die mit einer zylindrischen Sekundärwicklung versehen ist, welche an einem beweglichen Induktor befestigt ist, so daß sie sich mit diesem bewegt, lerner ist eine demgegenüber feststehende Primärwicklung vorhanden, die konzentrisch zur Sekundärwicklung angeordnet ist. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß zwischen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung sowohl Axialbewegungen als auch Radialbewegungen möglich sind. Diese Einrichtung ermöglicht geringfügige Bewegungen des die Sekundärwicklung tragenden Induktors aufgrund des zwischen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung vorhandenen Spiels. Infolgedessen kann die Primärwicklung feststehend gelagert werden, wodurch auch die Verwendung flexibler Leitungen vermieden wird.
Bei Anordnung eines Induktorträgers innerhalb eines Lagerteils in der Weise, daß der Induktortrager gegenüber dem Lagerteil lediglich in einer Richtung radial zur konischen Ventilsitzfläche beweglich ist, empfiehlt es sich, eine Vorrichtung vorzusehen, welche den schwimmend angeordneten Induktorträger gegenüber der Ventilsitzfläche in radialer Richtung ausrichtet. Falls daher der Induktor in seiner Grundstellung nicht genau gegenüber der Ventilsitzfläche
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ausgerichtet ist, erfolgt bei seiner Vorschubbewegung aufgrund des Anschlags des Ausricht- und Zentrierorgans am Motorkopf eine genaue Zentrierung, wobei die Sekundärwicklung des (Transformators dieser Querbewegung folgt und sich hierbei gegenüber der hierzu feststehenden Primärwicklung verstellt.
Mit der Erfindung wird somit die Möglichkeit geschaffen, konische Ventilsitzflächen von Brennkraftmaschinen und sonstigen Bauteilen einzeln oder vorzugsweise gruppenweise induktiv zu erwärmen, wobei eine gleichmäßige Erwärmung ohne bauaufwendige Ausrichtvorrichtungen möglich ist. Insbesondere läßt sich eine genaue Einstellung der magnetischen Kupplung zwischen Induktor und Ventilsitz vor der elektrischen Einschaltung des Induktors auf einfache Weise erreichen. Servomotoren und Einzelsteuerungen für die Ein-• stellung der magnetischen Kupplung zwischen den Induktoren und den Ventilsitzflächen werden nicht benötigt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den einzelnen Ansprüchen aufgeführt und werden nachstehend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Induktionsbeheizungsvorrich-
tung in Draufsicht j
I'ig. 2 eine Seitenansicht in Richtung der Linie 2-2 der
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Fig. 3 in größerem Maßstab einen Querschnitt nach
Linie 3-3 der ]?ig. Ij
Fig. 4 eine Stirnansicht in Kichtung der Linie 4—4
der Fig. 3$
Fig. 5 eine Draufsicht nach Linie 5-5 der Fig. 3J Fig. 6 eine Teilansicht nach Linie 6-6 der Fig. 5J Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig. 6j Fig. 8 in größerem Maßstab einen Längsschnitt nach ^ Linie 8-8 der Fig. 1;
Fig. 9 einen Teilquerschnitt nach Linie 9-9 der Fig. 8} Fig. 10 einen Querschnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9» Fig. 11 einen Querschnitt nach Linie 11-11 der Fig. 10j Fig. 12 in größerem Maßstab einen Querschnitt nach Linie
12-12 der Fig. 1|
Fig. 13 einen Querschnitt nach Linie 13-13 der Fig. 12} Fig. 14 ein Diagramm zur Darstellung der Betriebscharakteristik der erfindungsgemäßen Einrichtung.
|| Die Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben ist, zeigt in den Fig. 1 und eine Induktionsbeheizungseinrichtung A und einen Motorkopf B, der in einer Klemmvorrichtung C eingespannt und damit für die Bearbeitung festgelegt ist. Die Klemmvorrichtung selbst bildet keinen Teil der Erfindung. Der Motorkopf weist eine Anzahl im Abstand voneinander angeordneter Ventilsitze D auf, die im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen. Mit E sind die Auslaßöffnungen des Motorkopfes bezeichnet.
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Konzentrisch zu den konischen Ventilsitzen sind am Hotorkopf Bohrungen F angeordnet, welche die Ventilschäfte der üblicherweise verwendeten Tellerventile aufnehmen.
Die Einrichtung A besteht in ihren Hauptbauteilen aus einer Induktor-, Induktorträger- und Induktoreinstellvorrichtung 10. die insbesondere in den Fig. 8 bis 11 näher dargestellt und nachstehend als "Induktorvorrichtung" bezeichnet ist, ferner aus einer Induktortrag- und Feststellvorrichtung 12, die insbesondere aus den Fig. 13 und 14- zu ersehen ist, einem Induktortransformator 14 (Fig. 3 bis 8), einem eingangsseitigen Energieanschlußsystem 16 (Fig. 1, 2 und 3 bis 7)« einem Traggestell oder Schlitten 20, welches bzw. welcher den vorstehend erwähnten Mechanismu,s trägt, einem Support oder Tisch 22, auf dem das Traggestell 20 hin- und herbeweglich gelagert ist, einem Verschiebemechanismus 24, der hier schematisch als an dem Tisch 22 befestigter und mit dem Traggestell verbundener doppeltwirkender Zylinder ausgebildet ist, und schließlich einem Rückstellmechanismus 26.
Bevor nachfolgend die Einrichtung in ihren baulichen Einzelheiten beschrieben wird, sei zunächst eine kurze Übersicht über ihre Arbeitsweise gegeben:
Im Betrieb ist der Motorkopf B in der Klemmvorrichtung eingespannt und es sind die Induktorvorrichtungen 10 im wesentlichen zu den konischen Ventilsitzen D ausgerichtet. Mit
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Hilfe des Zylinders 24- wird dann das Traggestell 20 in Richtung auf den Motorkopf bewegt. Während dieser Zustellbewegung gelangen die einzelnen Induktoren der Induktorvorrichtungen 10 in Kontakt mit den Ventilsitzen D, so daß sie nach einem vorbestimmten Zustellhub alle an den Ventilsitzflächen anliegen. Um dies zu erreichen, stehen die einzelnen Induktorvorrichtungen 10 unter der Wirkung einer federelastischen Andruckkraft, welche die Induktorvorrichtunk gen in Richtung auf die Ventilsitze zu bewegen bestrebt ist. Bei der Vorschubbewegung des Traggestells 20 &dlangen somit die Induktoren in Kontakt mit den Ventilsitzen, wobei sich das Traggestell unter Zusammendrückung der genannten Federn noch etwas weiter in Vorschubrichtung bewegt. Sobald sämtliche Induktoren in Anlage an die zugeordneten Ventilsitze gelangt sind, we?.-den sie mit Hilfe der Feststellvorrichtung 12 gegenüber dem Traggestell 20 -verriegelt. Auf diese Weise werden alle Schwankungen im Abstand der Ventilsitze und zugleich alle radialen Fluchtungsfehler zwischen den Induk-
™ toren und den Ventilsitzen bei der Zustellbewegung der Vorrichtungen 10 selbsttätig kompensiert. Nach erfolgter Verriegelung der Induktorvorrichtungen 10 wird das Traggestell 20 mittels des Rückstellmechanismus 26 um einen Hubweg zurückgefahren, der dem gewünschten Kopplungsspalt zwischen den Induktoren und den Ventilsitzen entspricht. In der Praxis ist dieser Rückstellhub kleiner als 1,5 mm; er liegt vorzugsweise im Bereich von etwa 1,15 nun, was einen Spalt von etwa 0,76 mm zur Ventilsitzfläche ergibt. Nach der vorge-
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nannten Rückstellbewegung befinden sich sämtliche Induktoren in der gewünschten Beheizungsposition. Anschließend werden die Induktoren erregt, wodurch die Ventilsitze induktiv erwärmt werden. Das nachfolgende Abschrecken mittels eines Abschreckmechanismus bildet keinen Teil der Erfindung. Das Härten der Ventilsitze kann durch Kühlen derselben allein unter der Wirkung der Verkstückmasse erfolgen, was etwa fünf bis sieben Sekunden erfordert. Anschließend können die Induktoren mit niedrigerem Spannungsniveau wieder für eine kurze Zeitspanne, z.B. für drei bis fünf Sekunden, zum Abschrecken erregt werden, bevor der Motorkopf entfernt wird.
Induktor-, Induktorträger- und Induktorzentriervorrichtung
In den Fig. 8 bis 11 ist eine einzelne Induktor-, Induktorträger- und Induktorzentriervorrichtung 10, im folgenden als Induktorvorrichtung bezeichnet, näher dargestellt. Die Vorrichtung weist einen Einschleifeninduktor 30 Biit Anschlußleitungen 32 und 34 auf, welche den Induktor mit einem Hohlrohr 36 bzw. einer hohlen Hülse 38 elektrisch verbinden. Obwohl der Induktor im wesentlichen kreisringförmig ausgebildet ist, könnte er gegebenenfalls auch eine leicht elliptische Form aufweisen, um eine gleichmäßige Erwärmung zu erzielen. Das Rohr und die Hülse sind mittels Isolierhülsen 40 und 42 gegeneinander isoliert. Die Hauptanschlußleitungen für den Induktor i>0 bilden somit das Rohr 36 und die konzentrisch hierzu angeordnete Hülse 38. An dem einen Ende der Vorrichtung 10 ist ein elektrisch isolierender Ein-
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satz 50 angeordnet, welcher den Induktor in seiner Lage hält und außerdem zur Halterung einer nach außen vorspringenden Zentrierspitze 52 dient, welche einen zylindrischen Schaft 54 aufweist, dessen Durchmesser dem Durchmesser der Bohrung F des Motorkopfes B angepaßt ist. Beim Vorschub der Vorrichtung 10 schiebt sich daher der Schaft 54 in die Bohrung F, wodurch der Induktor JO in radialer Richtung zu dem Ventilsitz D genau ausgerichtet wird, so daß der Induktor 30 eine zur Ventilsitzfläche D konzentrische Lage einnimmt. Um diese radiale Zentrierung; vornehmen zu können, muß der Induktor gegenüber dem Ventilsitz in radialer Richtung so einstellbar sein, daß eine Kippbewegung bzw. Schrägstellung des Induktors möglichst verhindert oder möglichst geringgehalten wird, um den magnetischen Kupplungsspalt zwischen Induktor und Ventilsitz um den gesamten Umfang der Ventilsitzfläche herum gleich groß zu halten.
Gemäß dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird diese Radialeinstellung dadurch bewirkt, daß der Induktor 30 an einem Induktorträger 60 aus Isoliermaterial angeordnet wird, der seinerseits an der hohlen Hülse 38 befestigt ist. Der Induktorträger weist einen radialen Flansch 62 auf, der in einer zur Hauptebene des Ventilsitzes D im wesentlichen parallelen Ebene liegt. An den gegenüberliegenden Flächen des Flansches 62 sind Lagerringe 64 und 66 angeordnet, die mit einer Halterung bzw. einem Lagerteil r zusammenwirken.
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Das Lagerteil 70 ist an einer sich nach hinten erstreckenden Hülse 72 angeordnet, die, wie nachfolgend noch näher erläutert wird, linear hin- und herbeweglich ist, selbst aber keine Radialbewegung gegenüber dem Ventilsitz D ausführen kann. Das Lagerteil 70 weist eine Rückplatte 74·? eine zylindrische Abstandshülse 76 und eine Stirnplatte 80 auf. Die Stirnplatte und die Rückplatte sind mittels Schraubenbolzen 82 gegeneinander verspannt, die über den Umfang des gehäuseartigen Lagerteils verteilt angeordnet sind. Eine Dichtung 84- ist zwischen dem Induktorträger 60 und der Stirnplatte 80 angeordnet; ihre Nachgiebigkeit ist so groß, daß sie die Radialbewegungen des Induktorträgers 60 zuläßt. An den Platten 74- "und 80 sind den Lagerringen 64- und 66 entsprechende Lagerringe 90 und 92 befestigt. Auf diese Weise werden Lagerflächen für Wälzkörperkäfige 94- und 96 gebildet. Diese Käfige weisen Wälzkörper, wie z.B. Kugeln auf und sind zwischen den genannten Lagerringen angeordnet. Zwischen den Käfigen und der Abstandshülse 76 sind Gummifedern 98 angeordnet, welche die Käfige in ihrer zentrierten Position halten. Die Klemmschrauben 82 sind so weit angezogen, daß die Kugeln unter einer genau eingestellten Druckbelastung stehen, derart, daß der Flansch 62 des Induktorträgers lediglich eine Bewegung in einer Ebene ausführen kann, die parallel zur Hauptebene des Ventilsitzes D verläuft.
Da der Induktor JO und demgemäß der Induktorträger 60 bei jedem Arbeitszyklus der Induktionsbeheizungseinrichtung A
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zentriert werden sollten, ist eine Zentriervorrichtung vorgesehen, die an sich von "unterschiedlicher Ausbildung sein könnte. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist diese Zentriervorrichtung 110 eine Bohrung 112 in der Rückplatte 74 auf, welche einen Nockenblock 114 aufnimmt, der mit einem Schaft 116 in die Bohrung 112 faßt und außenseitig ein Kopfstück 118 mit einer konischen Aussparung 120 trägt. Der Flansch 62 ist mit einer Bohrung h versehen, die mit der Bohrung 112 der Rückplatte 74 fluchtet. In dieser Bohrung IJO sitzt eine Hülse ip2. Eine an einem Träger 136 abgestützte Kugel 134 ist in der Hülse hin- und herbeweglich gelagert und wird von einer Feder gegen die konische Aussparung 120 gedrückt. Diese Anordnung stellt sicher, daß der Induktorträger 60 sich in einer vorbestimmten Position befindet, bevor er durch den Einschub der Zentrierspitze 52 in die Bohrung F verstellt wird. In der Praxis sind zwei Zentriervorrichtungen 110 der vorstehend beschriebenen Art auf diametral gegenüberliegen-™ den Seiten der Vorrichtung 10 angeordnet. Da die konische Aussparung 120 eine begrenzte wirksame Abmessung a aufweist, ist bei der dargestellten Einrichtung eine besondere Vorrichtung zur Begrenzung der Radialbewegung vorgesehen, die der Induktorträger 60 ausführen kann. Diese Begrenzung ergibt sich aus dem radialen Abstand b zwischen dem Flansch und der Abstandshülse 76. Das Maß b ist nicht größer als das Maß a, welches der wirksamen Bewegungsfreiheit der Zentriervorrichtung 110 entspricht. Zwischen der Hülse 42 und der
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Hülse 72 befindet sich ein Ringspalt 152. Die Abmessung c dieses Spaltes ist etwas größer als das Maß b, so daß die Hülse 42 bei normaler Arbeitsweise der Vorrichtung IO die Hülse 72 nicht berührt. Um eine Drehbewegung des Induktorträgers 60 zu begrenzen, ist eine Vorrichtung 140 vorgesehen, die aus einem Bolzen 144 besteht, der in eine Bohrung 142 der Rückplatte 7^ einfaßt und sich gegen ein Halteorgan 146 legt. Der Bolzen ist durch Preßsitz gehalten. Im Flansch 62 befindet sich eine Bohrung I50, deren Abmessung; so gewählt ist, daß zwischen dem Bolzen 144 und der Innenfläche der Bohrung ein Spalt vorhanden ist, dessen Abmessung gleich dem Maß b ist.
Die Induktorvorrichtung 10 ist demgemäß so ausgebildet, daß sich der Induktor 30 ohne Kippbewegung oder Schrägstellung und auch ohne Bewegung des Lagerteils 70 konzentrisch zu dem Ventilsitz D einstellen kann. Das bei dieser Radialeinstellung feststehende Lagerteil 70 hat eine zusätzliche Funktion, die weiter unten noch näher beschrieben wird.
Induktortrag- und Feststellvorrichtung
Wie insbesondere aus den Fig. 12 und 13 hervorgeht, ist die Induktortrag- und Feststellvorrichtung 12 so ausgebildet, daß die von der Hülse 72 getragene Induktorvorrichtung 10 in Richtung auf den Ventilsitz und in Gegenrichtung beweglich und feststellbar ist, wenn der Induktor bei der Vorschubbewegung des Traggestells 20 in Anschlag an die Vent.il-
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sitzfläche des Maschinenkopfs kommt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an einem Rahmen I70 od.dgl. ein Gehäuse 172 befestigt. In dem Gehäuse befinden sich zwei axial zueinander ausgerichtete Lager oder Büchsen 174 und 176, in welchen die Hülse 72 verschieblich geführt ist. Ein Haltering 180 hält die Büchse 174· in ihrer Einbaulage. Um eine Drehung der Hülse 72 zu verhindern, ist eine Feder 182 vorgesehen, die in eine Federnut 184 der Hülse einfaßt. Die Feder begrenzt die Axialbewegung der Hülse 72 in beiden Richtungen. Die Induktorvorrichtung IO wird von einer Andruckkraft in Richtung auf den Motorblock gedrückt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel geschieht dies mittels einer Feder I90, welche die Hülse 72 umschließt und sich einerseits an der Büchse I76 und andererseits an der Rückplatte 74 des Lagerteils 70 abstützt.
Um die Hülse 72 in einer vorgegebenen Position gegenüber dem Gehäuse 172 festzulegen, ist eine Feststellvorrichtung 200 vorgesehen, die aus einer Klemmschelle 202 besteht, welche die Hülse 72 umgreift und mit radial abgebogenen Schenkelenden 204 und 206 versehen ist. Der Schenkel 206 stützt sich bei der Verspannung an einer Schulter 208 ab. Das Spannen der Schelle wird mittels eines Zylinders 210 bewirkt, dessen Kolbenstange mit 212 bezeichnet ist. Die Schelle 202 weist eine umlaufende Leiste 214 auf, die in eine Ringaussparung 216 einfaßt und dadurch die Schelle zentriert und das Öffnen der Schelle unter der Wirkung ihrer Eigenelastizität begrenzt.
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Wenn sich die Kolbenstange 212 in der in IPig. 13 gezeigten AusschubStellung befindet, ist die Schelle 202 mittels einer auf der Kolbenstange sitzenden Hülse 220 zusammengezogen. so daß die Hülse 72 gegenüber dem Gehäuse 172 festgelegt ist. Bei Betätigung des Zylinders 210 wird die Kolbenstange 212 nach oben ausgefahren, wobei die Hülse 220 gegen die obere Seite des Gehäuses läuft. Die Schelle 202 öffnet sich aufgrund ihrer ifederelastizität, so daß die Hülse 72 zur Durchführung ihrer Hin- und Herbewegung freigegeben wird.
Oberhalb des Gehäuses 172 sind zwei im Abstand angeordnete Schalter 2JO und 232 nebst Betätigungsorganen 2$4 und 236 angeordnet. Letztere sitzen auf der Kolbenstange 212. Mit Hilfe dieser Schalter wird der Verriegelungszustand und der entriegelte Zustand angezeigt. Die Schalter liegen in dem elektrischen Kreis der Maschine, der selbst keinen Bestandteil der Erfindung darstellt.
Induktor-Transformator und zugeordnete Vorrichtungen
Diese Vorrichtung weist isolierte Stromschienen 250 und auf, die von einem nicht näher dargestellten Traggerüst und 354 getragen und mittels einer Isolierung 256 voneinander getrennt sind. Die Stromschienen sind an hohle, im wesentlichen parallele Eingangsleitungen angeschlossen. Kühlrohre 264 und 266 dienen zur Einstellung der Temperatur der Stromschienen. Die hohlen, bandförmigen Leitungen 260 und 262 sind in den Transformator 270 hineingeführt,
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der insbesondere in den 3?ig. 6 und 7 näher dargestellt ist. Der Transformator weist eine einlagige Primärwicklung 272 auf, die zwischen die Leitungen 260 und 262 gelegt ist und die Hohlleiter 274 und 276 aufweist. Im Inneren der Primärwicklung 272 ist eine Reihe von Vorrichtungen 280 zur Bündelung des magnetischen Kraftflusses angeordnet. Der Transformator 270 weist ferner eine Sekundärwicklung 290 in Form einer Einzellage 292 auf, die mit einem Axial spalt 294- und λ mit Anschlußenden 296 und 298 yersehen ist. Zwischen der zylindrischen Primärlage 272 und der zylindrischen Sekundärlage 292 befindet sich ein Spalt 299 (Fig. 7), dessen Abmessung d zumindest gleich dem Maß b, d.h. dem Abstand zwischen dem Plansch 62 des Induktorträgers und der Gehäusehülse 76 ist. Infolgedessen ermöglicht der Spalt 299 jede erforderliche Radia!bewegung der Induktorvorrichtung 10 und der hiermit verbundenen Sekundärwicklung.
Die Sekundärwicklung 290 ist dadurch mit der Induktorvor- % richtung 10 auskragend verbunden, daß sie unmittelbar mit dem sich nach hinten erstreckenden Rohr 56 und der Hülse 38 gekoppelt ist. Die Verbindung zwischen dem Rohr bzw. der Hülse und der Sekundärwicklung bildet außerdem den elektrischen Anschluß dieser Elemente, über welchen der Induktor 30 an den Strom gelegt wird. Zur Herstellung dieses elektrischen Anschlusses ist das Ende 298 der Sekundärwicklung 290 mittels einer Kupplungsvorrichtung 300 (Fig. 4, 5 und 8) mit dem Rohr 36 verbunden. Diese Kupplungsvorrich-
BAD ORIGlNAl.
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tung weist einen Block 502, der an das Ende 298 der Sekundärwicklung angeschweißt ist, und eine Klemmplatte 304 auf, mit der das Rohr 36 gegen den Block 302 geklemmt wird. In dem Block befindet sich eine Bohrung 306, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Rohres 36. Zur Abdichtung der Bohrung gegenüber dem Rohr sind die Stränge 310 und 312 vorgesehen. Diese Abdichtung ist im Hinblick auf das nachfolgend beschriebene Kühlsystem von Bedeutung.
Die Sekundärwicklung 290 ist mit ihrem Ende 296 mittels einer Kupplungsvorrichtung 320 (Fig. 5, 6 und 8) an die Hülse 38 angeschlossen. Die Kupplung weist einen Block 322 auf, der an das Ende 296 angeschweißt ist. Ferner ist eine Klemmplatte 324 vorgesehen, welche die Hülse 38 gegenüber dem Block 322 festklemmt. Der Block weist eine Innenbohrung 326 auf, deren Durehmesser erheblich großer ist als der Durchmesser der Hülse 38. Zur Abdichtung der Innenbohrung 326 gegenüber der Hülse 38 sind im Abstand voneinander angeordnete Dichtringe 330 und 332 vorgesehen.
Die Primärwicklung und die Sekundärwicklung sind beide einlagig, so daß sich ein 1 : 1 Übersetzungsverhältnis ergibt. Dieser (Transformator dient hauptsächlich dazu, eine feststehende Primärwicklung und eine bewegliche Sekundärwicklung zu schaffen, die von dem Induktor selbst getragen und mit diesem gegenüber der Primärwicklung bewegt werden kann. Dies erlaubt die Radialeinstellung des Induktors gegenüber
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dem Ventilsitz, ohne daß hierzu eine Bewegung der Primärwicklung erforderlich ist.
Während der Vorschubbewegung der Vorrichtung 10 kommt ein an der Rückseite des Blocks 302 angeschraubter Arm 340 in Kontakt mit einem verstellbaren Schalterkopf 342, der hierbei einen federbelasteten Schalterkopf 344- schaltet, wodurch die Vorschubbewegung des Schlittens oder Traggestells 22 angezeigt wird.
Elektrisches Antriebssystem
Ein Reduziertransformator 350 üblicher Ausführung ist an dem Traggestell 20 befestigt und abgestützt. Die Abgangsleitungen 360 und 362 dieses Transformators sind mittels eines Isolierteils 364 voneinander getrennt und in Reihe mit den Stromschienenabschnitten 370, 250, 252, 372 und verbunden, welche den Induktor-Transformator 14 an den Stellen I, II, III und. IV in Reihe verbinden. Die im Zusammenhang mit dem Induktor-Transformator beschriebene Stromschienenanordnung ist diejenige Anordnung, die insbesondere in der Position II benutzt wird. Die anderen Anschlüsse sind im wesentlichen gleich, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Im übrigen bildet dieser Teil der elektrischen Stromversorgung keinen Bestandteil der Erfindung.
Kühlsystem des Transformators Zur Kühlung des Transformators 270 können Kühlvorrichtungen
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unterschiedlicher Ausbildung verwendet werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Primärteil des Iransfarniators durch ein Kühlmittel gekühlt, welches über einen Einlaß 380 dem hohlen Bandleiter 262 zufließt und von hier ein Paar Kanäle 382, welche sich durch die Leiter 274.und 276 erstrecken, durchströmt. Aus diesen Kanälen gelangt das Kühlmittel über einen Kanal 384 des hohlen Bandleiters 260 zu dem Auslaß 386. Der Sekundärteil wird in entsprechender Weise gekühlt. Das Kühlmittel wird hier über den Einlaß 390 zugeführtj es fließt um einen sich in Umfangsrichtung erstreckenden Hohlleiter 392 zu einem hohlen Querleiter 394. Von hier fließt das Kühlmittel um den Sekundärteil 292 herum in einen Hohlleiter 396, den es über den Auslaß 398 verläßt.
Induktor-Kühlsystem
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist ein Kühlsystem für den Induktor 30 vorgesehen. Wie vor allem die 3?ig. 8 und 10 zeigen, weist dieses Kühlsystem einen Einlaß 400 auf, über den das Kühlmittel in einen Hohlraum 402 und von hier über die Bohrung 306 und Einlaßöffnungen 404 des Rohres 36 fließt. Das Kühlmittel durchströmt dann die Innenbohrung 406 des Rohres 36 und gelangt durch den Hohlleiter 34 über eine öffnung 410 in die Hülse 38. Von hier strömt das Kühlmittel durch den Ringkanal 412 zu öffnungen 414, die mit einem Hohlraum 416 in Verbindung stehen. Das Kühlmittel verläßt den Hohlraum 416 über einen Auslaß 418.
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Vorschub- und Rückstellmechanismus
Vie bereits erwähnt, bewegt der Zylinder 24 den Schlitten bzw. das Traggestell 20 in Vorwärtsrichtung, um die Induktorvorrichtungen 10 mit den Induktoren 30 in Kontakt mit den jeweiligen Ventilsitzen D zu bringen. Anschließend wird der Rückstellmechanismus 26 betätigt. Dieser Mechanismus kann ebenfalls von unterschiedlicher Bauweise sein. Bei dem dargestellten Aüsführungsbeispiel weist er gemäß Fig. 2 ei-
™ nen Tragschlitten 420 auf. welcher den Zylinder 24 trägt und auf einer Fläche 422 hin- und herbeweglich ist. Ein Zahnrad 424 steht im Zahneingriff mit dem Schlitten 420 j es wird von einer Zahnstange 426 gedreht, die von einem Zylinder 428 betätigt wird. Ein Anschlag 430 dient zur Begrenzung der Zahr.stangenbewegungj dieser Anschlag ist mittels eines Bolzenkopfes 434 gegenüber einem Block 432 einstellbar. Wenn demgemäß das Traggestell 20 von dem Zylinder 24 bewegt wird, befindet sich der Schlitten 420 in An-
fc lage an einer Schulter 440. Nachdem die Induktorvorrichtungen verriegelt worden sind, betätigt der Zylinder 428 die Zahnstange 426, wodurch der Schlitten 420 und damit der Zylinder 24 um ein von dem Anschlag 430 bestimmtes Maß zurückgestellt werden. Die Induktoren werden hierbei von den Ventilsit zf lachen abgehoben und in die Beheizungsposition gebracht .
Die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung
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ergibt sich aus der Erläuterung der Einzelbauteile der Induktionsbeheizungseinrichtung. Vor Inbetriebnahme ist der Motorkopf B in seine Bearbeitungsstellung gemäß den Fig. 1 und 2 gebracht worden; die Feststellvorrichtungen 200 sind gelöst, so daß die Induktorvorrichtungen 10 und deren Zentriervorrichtungen von den Federn 190 in der vorderen Vorschubstellung gehalten werden. Diese Stellung wird an jeder Induktorvorrichtung von dem linearen Bewegungsspiel der Feder 182 bestimmt. Mit Hilfe des Zylinders 24 wird dann das Traggestell 20 vorgeschoben, wobei nach einem Vorschubweg von etwa 76 mm die Zentrierspitze 52 in die Bohrung F hineinläuft, wodurch im Falle eines Fluchtungsfehlers der Induktorträger 60 innerhalb des Tragteils 70 seitlich verstellt und damit der Induktor 30 gegenüber der Ventilsitzfläche ausgerichtet wird, so daß sich der Induktor in einer konzentrischen Lage zum Ventilsitz D befindet. Dieses automatische Ausrichten erfolgt an sämtlichen Induktorvorrichtungen der Einrichtung, auch dann, wenn die Ventilsitze an dem Motorkopf nicht exakt in einer Ebene liegen. In diesem Fall werden bei der Veiterbewegung des Traggestells 20 die Induktoren nicht gleichzeitig, sondern nacheinander in Kontakt mit ihren Ventilsitzen gelangen. Aufgrund der federelastischen Abstützung der Induktorvorrichtungen kann sich das Traggestell auch nach Kontaktnahme der Induktoren an den Ventilsitzen noch in Vorschubrichtung vorwärtsbewegen, wobei die Relativstellung der Induktorvorrich-
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tungen 10 gegenüber ihrer Halterung und der Verriegelung verändert wird. Sobald sämtliche Induktoren in Anlage an ihre Ventilsitze gelangt sind, wird das Traggestell in seiner Vorschubbewegung angehalten. Mit Hilfe der Zylinder werden dann die Klemm sehe 11 en 202 verspannt, so daß die mit den Induktorvorrichtungen 10 verbundenen Hülsen 72 gegenüber dem gemeinsamen Traggestell I70 festgelegt werden. Durch Betätigung des Zylinders 428 kann dann das Tragge-P stell 20 um ein vorbestimmtes Maß zurückgefahren werden, so daß sich zwischen den Induktoren 30 und ihren Ventilflächen der gewünschte Spaltabstand einstellt. Anschließend wird das Traggestell angehalten, worauf der Erhitzungszyklus beginnt. Bei der seitlichen Verstellung der Induktoren bewegt sich die Sekundärwicklung 290 innerhalb der Primärwicklung 272, ohne daß diese Teile in Kontakt gelangen. Dieser Arbeitszyklus ist in Fig. 14 schematisch dargestellt.
In der Praxis werden die Induktoren von einem Oszillator ™ betrieben, der eine Frequenz von 290 - 450 kHz aufweist, wobei jeder Induktor mit einer Leistung von 10 - 12 KW über eine Zeitspanne von sechs bis neun Sekunden erregt wird. Die Induktoren werden dann für ein Zeitintervall von etwa fünf bis sieben Sekunden abgeschaltet, so daß die um den Ventilsitz herum befindliche Verkstoffmasse durch Wärmeableitung den Ventilsitz kühlt und damit härtet. Anschließend werden die Induktoren wieder von demselben Oszillator mit ei-
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ner Leistung von etwa 5 KW über eine Zeitspanne von drei bis fünf Sekunden zwecks Temperns erregt. Hierdurch werden die Spannungen an den Flächen der Ventilsitze vermindert.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. )lnduktionsbeheizungsei:m?ichtung zum induktiven Erwärmen von Werkstückflächen, insbesondere der konischen Ventilsitzflächen eines Motorblocks oder eines sonstigen Maschinenteils, mit einem an Stromzuführungsleitungen angeschlossenen, der Form der Behandlungsfläche angepaßten Induktor, dadurch gekennzeichnet, daß der P Induktor (30) an einem Induktorträger (60) angeordnet
    ist. der lediglich radial zur Behandlungsfläche (D) beweglich an einem Lagerteil (70) angeordnet ist, welches seinerseits in dieser radialen Richtung unbeweglich ist, wobei der Induktorträger (60) mit einem den Induktor (30) im wesentlichen konzentrisch zu der Behandlungsfläche einstellenden und haltenden Zentrierorgan (52) versehen ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, P daß das Zentrierorgan (52) aus einer Zentrierspitze
    od.dgl. besteht, die mit einem mittig zur Behandlungsfläche liegenden Werkstückteil zusammenwirkt.
    3· Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierspitze aus einem Bolzen (54) besteht, der in' den zur Ventilsitzfläche konzentrischen Motorkanal (1) einführbar ist.
    M-. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis-3, dadurch
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    gekennzeichnet, daß an dem Lagerteil (70) und dem Induktorträger (60) zusammenwirkende, den Induktorträger und damit den Induktor (30) in eine vorbestimmte Position gegenüber dem Lagerteil (70) einstellende Einstellorgane (110) angeordnet sind.
    5· Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Einstellorgane ein ITockenglied (114) und das andere ein liockenabstutzglxed (1J4) ist, und daß die beiden zusammenwirkenden Einstellorgane im wesentlichen axial zur Behandlungsfläche (D) in nachgiebiger Anlage gehalten sind.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Induktorträger (60) einen Flansch (62) aufweist, der in einer zur Achse der Behandlungsfläche im wesentlichen senkrechten Ebene liegt, und daß zur Begrenzung der Beweglichkeit des Induktorträgers (60) auf die radiale Richtung senkrecht gegen den Flansch wirkende Klemmorgane vorgesehen sind.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmorgane aus Välzkörperreihen (96) bestehen, und daß eine Vorrichtung (82) vorgesehen ist, welche die Wälzkörper parallel zur Achse der Behandlungsfläche gegen den Flansch (62) drückt.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7? dadurch
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    gekennzeichnet, daß die Einstellorgane einerseits an dem Lagerteil (70) und andererseits an dem Flansch (62) des Induktorträgers (60) angeordnet sind.
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) aus einem Gehäuse besteht, in dem der Induktorträger (60) radial verstellbar ist, wobei der Induktorträger stirnseitig aus dem Gehäuse (70) herausragt und an seiner Stirnfläche den Induktor (30) trägt.
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9·. dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leitungen (36. 58) zu der der Behandlungsfläche (D) abgewandten Seite hin verlaufen und einen im Abstand von dem Lagerteil (70) angeordneten Transformator (14) einschließen, der ein feststehendes Primärteil (272) mit einer zentralen Öffnung . deren Achse etwa parallel zur Achse der Behandlungsfläche (D) verläuft.. und ein in dieser Öffnung befindliches Sekundärteil (290) aufweist, an das die Leitungen angeschlossen sind und das gegenüber dem Primärteil in radialer Richtung beweglich ist.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) und das Sekundärteil (290) gegenüber dem feststehenden Primärteil (272) in Richtung der Achse der Behaiidlungsfläche beweglich sind.
    12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet
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    durch eine Feststellvorrichtung, mit der das Lagerteil (70) während der Erregung des Induktors (30) gegenüber dem feststehenden Primärteil (272) feststellbar ist.
    15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärteil (272) und das Lagerteil (70) von einer Stellung, in der der Induktor (30) im Abstand von der Behandlungsfläche (D) liegt, in eine Stellung gemeinsam beweglich sind, in der der Induktor an der Behandlungsfläche liegt.
    14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) in Richtung der Achse der Behandlungsfläche (D) hin- und herbeweglich geführt ist.
    15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (70) gegenüber seiner Führung feststellbar ist.
    16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis I5, gekennzeichnet durch eine das Lagerteil (70) in Richtung auf die Behandlungsfläche (D) ausstellende Vorspannvorrichtung (190).
    17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannvorrichtung aus einer sich gegen das Lagerteil (70) abstützenden Feder besteht.
    18. Induktionsheizeinrichtung zum induktiven Erwärmen einer
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    - 52 - .
    21570Rn
    im wesentlichen zylindrischen Fläche, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen kreisförmige, der zylindrischen Fläche angepaßte Induktor (30) zusammen mit seinen elektrischen Anschlüssen an einem Induktorträger (60) angeordnet ist, der quer zur Mittelachse • des Induktors und in Richtung dieser Achse beweglich ist, wobei mit dem Induktorträger ein mit ihm bewegliches zylindrisches Sekundärteil (290) verbunden ist, dessen zylindrisches Primärteil (272) konzentrisch zu dem Sekundärteil feststehend angeordnet ist.
    19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Sekundärteil (290) das Primärteil (272) umschließt.
    20. Einrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Sekundärteil vorgesehen ist, das an das Primärteil elektrisch anschließbar ist.
    I» 21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärteil (272) und das bzw. die Sekundärteile jeweils eine Wicklungslage aufweisen.
    22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Induktor (30) ein Hohlinduktor ist und. seine Anschlußleitungen aus kühlmitteldurchflossenen Hohlleitungen bestehen.
    23. Induktionsbeheizungseinrichtung zur induktiven Erwär-
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    mung einer im wesentlichen zylindrischen Fläche od.dgl. , dadurch gekennzeichnet, daß der der zylindrischen Fläche angepaßte Induktor (JO) hohl ausgebildet ist und seine eine Anschlußleitung aus einem Hohlrohr (36) und seine andere Anschlußleitung aus einer über das Hohlrohr geschobenen Hülse (38) besteht, wobei eine Kühlmittelzuleitung vorgesehen ist welche Kühlmittel durch die Anschlußleitungen und den Induktor hindurchführt.
    24. Einrichtung nach Anspruch 23 dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrohr (36) und die Hülse (38) an den zylindrischen Sekundärteil (290) angeschlossen sind, der gegenüber dem zylindrischen Primärteil (272) beweglich ist.
    25· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24-, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen Erwärmen einer Mehrzahl konischer Flächen (D) mehrere Induktoren (30) mit ihnen zugeordneten Induktorträgern (60) auf einem gemeinsamen Traggestell (20) angeordnet sind, wobei die Induktorträger (60) unabhängig voneinander senkrecht zu der gemeinsamen Ebene der konischen Flächen (D) hin- und herbeweglich sind, unter einer in Vorschubrichtung wirkenden elastischen Anpreßkraft stehen und an dem Traggestell (20) festlegbar sind, welches mittels eines Vorschub- und Rückhubmechanismus in Richtung auf die konischen Flächen (D) und um einen vorbestimmten Hub in Gegenrichtung beweglich ist.
    209851/0608 - Ά -
    26. Verfahren zum induktiven Erwärmen der konischen Ventilsitzflächen eines Motorblocks od.dgl., bei dem die konische Ventilsitzfläche mit einer Bohrung des Motorblocks axial fluchtet, mittels eines der Ventilsitzfläche angepaßten Einschleifeninduktors, der gegenüber einem Traggestell in Achsrichtung der Bohrung hin- und herbeweglich ist und unter einer in Richtung auf den Motorblock wirkenden Andruckkraft steht, dadurch gekenn-A zeichnet, daß das Traggestell (20) mit dem im wesentlichen zu dem Ventilsitz (D) ausgerichteten Induktor (30) in Richtung auf den Motorblock (B) vorgeschoben und die Vorschubbewegung des Induktors unter Veiterbewegung des Traggestells in einer vorbestimmten Vorschubposition angehalten wird, worauf das .Traggestell (20) in seiner Vorschubbewegung angehalten, der Induktor gegenüber dem Traggestell festgelegt und dann das Traggestell mit dem Induktor unter Bildung eines vorbestimmten Spaltabständes zwischen Induktor und Ventilsit zf lache von dem Motorblock um einen bestimmten Hub zurückbewegt wird, bevor der Induktor zur induktiven Erwärmung der Ventilsitzfläche (D) elektrisch eingeschaltet wird.
    27· Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhub etwa 0,3& - 1,3 mm, vorzugsweise etwa 1 mm, beträgt.
    28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 2?, dadurch p^ekennzeich-
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    net, daß wahrend der Zustellbewegung des Traggestells (20) zu dem Motorblock (B) der Induktor (JO) in axialer Richtung zu dem Ventilsitz (D) ausgerichtet wird.
    29· Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mehrere Ventilsitzflächen (D) eines Motorblocks (B) mittels mehrerer, an einem gemeinsamen Traggestell (20) angeordneter Induktoren (50) induktiv erwärmt werden.
    50. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anhalten des Traggestells (20) die einzelnen Induktoren (50) gegenüber dem gemeinsamen Traggestell festgelegt werden und dann das Traggestell mit den hieran festgelegten Induktoren um einen vorbestimmten Rückstellhub zurückgeführt wird, bevor die Induktoren elektrisch eingeschaltet werden.
    31· Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellhub kleiner als etwa 1,5 mm ist.
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