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DE1173199B - Verfahren zum Ausrichten und Spannen von Werkstueck und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen mittels einer Negativform der Werkzeugelektrode - Google Patents

Verfahren zum Ausrichten und Spannen von Werkstueck und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen mittels einer Negativform der Werkzeugelektrode

Info

Publication number
DE1173199B
DE1173199B DEW30097A DEW0030097A DE1173199B DE 1173199 B DE1173199 B DE 1173199B DE W30097 A DEW30097 A DE W30097A DE W0030097 A DEW0030097 A DE W0030097A DE 1173199 B DE1173199 B DE 1173199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool electrode
electrode
tool
workpiece
negative form
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW30097A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joachim Wenzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOACHIM WENZEL DIPL ING
Original Assignee
JOACHIM WENZEL DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOACHIM WENZEL DIPL ING filed Critical JOACHIM WENZEL DIPL ING
Priority to DEW30097A priority Critical patent/DE1173199B/de
Publication of DE1173199B publication Critical patent/DE1173199B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/26Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ausrichten und Spannen von Werkstück und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen mittels einer Negativform der Werkzeugelektrode Die Hauptpatentanmeldung D29410 VIII d/21 h betrifft ein Verfahren zum Ausrichten von Werkstück und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen mit Hilfe von Markierungen am Werkstück und an der Werkzeugelektrode, bei dem eine Negativform der Werkzeugelektrode auf dem Werkstück angeordnet und die im Arbeitskopf der Maschine befestigte Werkzeugelektrode in die Negativform eingebracht wird. Dabei werden die Werkzeugelektrodemarkierungen auf die Negativform übertragen, die Markierungen am Werkstück mit denen an der Negativform durch eine Relativbewegung zwischen dem Werkstück und der Negativform zur Deckung gebracht und die Werkzeugelektrode von der Negativform und diese vom Werkstück entfernt.
  • Dieses »Zurdeckungbringen« der Marken am Werkstück und an der Negativform kann entweder durch Verschieben des Werkstücks gegenüber der Negativform oder umgekehrt durch Verschieben der Negativform gegenüber dem Werkstück erfolgen. Da die Elektrode am Arbeitskopf der Maschine befestigt ist, kann die oben erwähnte Relativverschiebung nur bei Einbau einer besonderen Verstelleinrichtung (z. B. Kreuztisch) entweder zwischen Werkstück und Maschinensockel oder zwischen Elektrode und Vorschubspindel erfolgen.
  • Die vorliegende Abwandlung der Erfindung hat ein Verfahren zum Ziel, bei dem auf die Verwendung einer besonderen und kostspieligen Verstelleinrichtung (Kreuztisch) verzichtet werden kann.
  • Die Erfindung sieht vor, die Negativform bereits mit eingelegter Werkzeugelektrode lagerichtig auf das Werkstück zu legen, den Arbeitskopf herunterzufahren, die Elektrode daran festzuspannen, Arbeitskopf mit Elektrode wieder hochzufahren und schließlich die Negativform zu entfernen.
  • Das lagerichtige Auflegen der Negativform mit Werkzeugelektrode kann mit Hilfe von Markierungen, beispielsweise Anrissen, erfolgen, wie das in der Haup*natentanmeldung D 29410 VIIId/21h schon beschrieben wurde. Die Anrisse der Werkzeugelektrode werden dabei, am besten auf einer Anreißplatte, von der Werkzeugelektrode auf die Negativform übertragen und diese Anrisse mit denen am Werkstück zur Deckung gebracht. Das kann nun ganz einfach durch vorsichtiges Verschieben der Negativform auf dem Werkstück erfolgen. Feingängige Stellschrauben, die am Werkstück oder an der Negativform angebracht werden, können dieses Verschieben noch erleichtern.
  • Falls das Werkstück zur Lage der Gravur genau gearbeitete Bezugskanten hat, was beispielsweise bei Gesenkeinsätzen meist der Fall ist, kann man Anschläge an der Negativform anbringen. Dadurch wird das Ausrichten noch sehr viel leichter: Man braucht die Negativform dann nur an die Anschläge zu schieben.
  • Besonders bei dem Funkenerosionsverfahren besteht die Aufgabe sehr häufig darin, derartige völlig identische Gesenkeinsätze in größeren Stückzahlen herzustellen. Zur Herstellung der erforderlichen Werkzeugelektroden steht in der Regel ebenfalls ein derartiger Gesenkeinsatz zur Verfügung. Das Arbeiten mit solchen Einsatzgesenken ist modern und setzt sich immer mehr durch, weil dadurch hochwertiges Material gespart wird. Der Einsatzhalter kann dabei immer wieder, sogar für verschiedene Typen von Gravuren verwendet werden. Nur der Einsatz wird nachgearbeitet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren erweist sich hierbei besonders vorteilhaft. Die gesonderte Herstellung einer Negativform erübrigt sich vollkommen. Sie ist in der Form des Elektroden-Gesenkeinsatzes bereits vorhanden. Da dieser Einsatz ebenso wie das zu bearbeitende W--rkstück bereits mit Bezugkanten ausgerüstet ist, hat man es sehr leicht, die beiden lagerichtig übereinanderzubringen. Wenn nun noch Anschläge am Elektrodeneinsatz angebracht sind, braucht man ihn nur gegen diese Anschläge zu schieben.
  • Selbstverständlich könnte man diese Anschläge genauso gut auch am Werkstück anbringen. Jedoch müßte man dann an jedem Werkstück diese Anschläge anbringen, während die Anordnung der Anschläge am Elektrodeneinsatz für eine beliebig große Zahl von Werkstücken nur einmal zu erfolgen braucht. Lediglich zur Herstellung neuer Werkzeugelektroden müßte man die Anschläge vorübergehend abmontieren. Das für Elektrodeneinsätze Gesagte gilt natürlich auch für alle anderen Arten von Negativformen.
  • Das Arbeiten mit den Anschlägen ist noch schneller, einfacher und genauer als das Arbeiten mit den Anrissen. Die Identität der Werkstücke ist hierbei immer gewährleistet. Es ist sichergestellt, daß die Lage der Gravur zu den Bezugskanten genau die gleiche ist wie im oben geschilderten Falle die Lage der Gravur im Elektroden-Gesenkeinsatz. Das Verfahren kopiert also die Lage der Gravur.
  • Neben dem Arbeiten mit Markierungen und Anschlägen gibt es noch andere Möglichkeiten, die Negativform auf das Werkstück lagerichtig aufzulegen.
  • Bei Rundgesenken kann man statt der Anschläge einen Zentrierring verwenden. In der Regel haben derartige Rundgesenke kreisrunde Führungen, in deren genauer Mitte die Gravur liegen muß. Man fertigt also zunächst einen Ring, der auf alle zu bearbeitenden Werkstücke passen muß. In der genauen Mitte dieses Ringes befestigt man die Negativform. Dazu kann man sich wieder in der geschilderten Weise der Anrisse bedienen. Noch einfacher ist es jedoch, wiederum das Elektrodengesenk, in dem die Werkzeugelektroden hergestellt werden, zu kopieren. Dazu muß sich auf dem Ring ein Behälter befinden. Man stellt nun das Elektrodengesenk mit einer eingelegten Werkzeugelektrode unter den Arbeitskopf der Maschine, fährt den Arbeitskopf herunter, spannt die Elektrode an den Arbeitskopf, fährt wieder hoch und legt nun den erwähnten Zentnerring in die Führung des Gesenkes. Nun senkt man den Arbeitskopf mit der Werkzeugelektrode bis in den erwähnten Behälter ab. Darauf erfolgt das Umgießen der Elektrode mit Gips, Kunststoff od. dgl. Wenn die Negativform etwas ausgehärtet ist, kann man das Ganze wieder aus der Maschine nehmen, nachdem man noch die Winkellager durch eine Markierung fixiert hat.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Möglichkeit beschrieben, die Werkzeugelektroden bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zu spannen.
  • Die Aufgabe, die sich durch das erfindungsgemäße Verfahren ergibt, ist klar: Die Werkzeugelektrode muß genau dort gespannt werden, wo sie sich in der Negativform befindet. Eine Verschiebung auch nur um geringe Bruchteile von Millimetern ist unzulässig. Das Spannen von Hand scheidet daher in Regel von vornherein aus.
  • Am besten wird zum Spannen der Werkzeugelektrode am Arbeitskopf der Maschine in an sich bekannter Weise ein Elektromagnet verwendet. Dazu ist erforderlich, die Werkzeugelektrode mit einer Elektrodenaufspannplatte aus ferromagnetischem Werkstoff auszurüsten, in der die Spüleinrichtung untergebracht sein kann.
  • Es ist aber auch möglich, an sich bekannte hydraulische oder pneumatische Mittel zum Spannen der Werkzeugelektrode am Arbeitskopf der Maschine zu benutzen.
  • Besonders einfach und elegant gestaltet sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren der Elektrodenwechsel: Die Werkzeugelektrode wird in die geschruppte oder jedenfalls schon bearbeitete Gravur mit Aufspannplatte eingelegt, der Arbeitskopf mit Elektromagnet heruntergefahren, bis er die Aufspannplatte der Elektrode berührt, und gespannt hat. Der ganze Vorgang dauert damit nur wenige Sekunden und ist zum größten Teil durch Druckknopfbetätigung auszuführen.
  • Ein Anwendungsbeispiel gemäß der Erfindung an Hand einer Zeichnung wird beschrieben. Man sieht ein Gesenk mit kreisrunder Führung, Negativform mit Zentrierring und Werkzeugelektrode aufgelegt. Der Arbeitskopf mit Elektromagnet ist heruntergefahren. Auf der Rundführung 1 liegt ein Zentnerring 2, auf dem die Negativform 3 befestigt ist. Die Werkzeugelektrode4 mit daran befestigter Aufspannplatte 5 ist in die Negativform 3 eingelegt. Der Arbeitskopf der Maschine ist mit dem daran befestigten Elektromagneten 6 heruntergefahren, so daß er die Aufspannplatte 5 auf ihrer ganzen Spannfläche, die eine Ebene ist, berührt. Das Werkstück und die Negativform sind zum Teil im Schnitt dargestellt.
  • Selbstverständlich fällt die genaue Mitte des Arbeitskopfes 6 nicht immer mit der Mitte des Werkstücks oder der Gravur zusammen, was bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auch nicht erforderlich ist.
  • Die Winkellage der Elektrode wird durch einen Hilfsriß auf Werkstück und Zentrierring fixiert, was nicht dargestellt ist. Natürlich kann man bei derartigen Rundgesenken diesen Hilfsriß oder sonstige Markierung auch nach dem Erodieren anbringen, sofern man in der Gravur Anhaltspunkte für die Winkellage hat.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Ausrichten und Spannen von Werkstück und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen, wobei eine Negativform der Werkzeugelektrode auf dem Werkstück angeordnet wird, nach Patentanmeldung D 29410 VIII d/ 21h, dadurch gekennzeichnet, daß die Negativform mit eingelegter Werkzeugelektrode lagerichtig auf das Werkstück gelegt, der Arbeitskopf der Maschine heruntergefahren, die Werkzeugelektrode daran festgespannt, Arbeitskopf mit Werkzeugelektrode wieder hochgefahren und die Negativform entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spannen der Werkzeugelektrode am Arbeitskopf der Maschine in an sich bekannter Weise ein Elektromagnet verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugelektrode mit einer Elektrodenaufspannplatte aus ferromagnetischem Werkstoff ausgerüstet ist, in der die Spüleinrichtung untergebracht sein kann.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung an sich bekannter hydraulischer oder pneumatischer Mittel zum Spannen der Werkzeugelektrode am Arbeitskopf der Maschine. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 333 269; »Fertigungstechnik«, März 1953, S. 94.
DEW30097A 1960-10-12 1960-10-12 Verfahren zum Ausrichten und Spannen von Werkstueck und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen mittels einer Negativform der Werkzeugelektrode Pending DE1173199B (de)

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DEW30097A DE1173199B (de) 1960-10-12 1960-10-12 Verfahren zum Ausrichten und Spannen von Werkstueck und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen mittels einer Negativform der Werkzeugelektrode

Publications (1)

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DE1173199B true DE1173199B (de) 1964-07-02

Family

ID=7599404

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DEW30097A Pending DE1173199B (de) 1960-10-12 1960-10-12 Verfahren zum Ausrichten und Spannen von Werkstueck und Werkzeugelektrode in Elektroerosionsmaschinen mittels einer Negativform der Werkzeugelektrode

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2157060A1 (de) * 1971-06-09 1972-12-14 Park Ohio Industries Inc Verfahren und Einrichtung zum induktiven Erwärmen von Ventilsitzen u. dgl

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH333269A (fr) * 1957-02-20 1958-10-15 Charmilles Sa Ateliers Ensemble comprenant une électrode et un dispositif pour sa fixation sur une machine à usiner électriquement

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH333269A (fr) * 1957-02-20 1958-10-15 Charmilles Sa Ateliers Ensemble comprenant une électrode et un dispositif pour sa fixation sur une machine à usiner électriquement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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