DE2153043A1 - Aufzeichnungsmaterial - Google Patents
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- DE2153043A1 DE2153043A1 DE19712153043 DE2153043A DE2153043A1 DE 2153043 A1 DE2153043 A1 DE 2153043A1 DE 19712153043 DE19712153043 DE 19712153043 DE 2153043 A DE2153043 A DE 2153043A DE 2153043 A1 DE2153043 A1 DE 2153043A1
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Description
1 S 3
jr'af enian wäi io
Br.-Ing. Wilhelm Relahel
DipL-Big. Wolfgang Reichel
6 Frankfurt a. M. 1
Parksiiaße 13
Parksiiaße 13
6872
PILOT MAN-NEN-HITSU KABUSHIKI KAISHA, Tokyo-To, Japan
Aufzeichnungsmaterial
Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsmaterial, bei dem durch Umsetzung einer Metallverbindung mit einem Liganden
unter Mitwirkung eines Öls ein Komplex gebildet wird und dadurch klare,gedruckte, maschinengeschriebene oder handgeschriebene
Buchstaben oder Figuren auf einem Substrat erzeugt werden.
Aus den USA-Patentschriften 2 299 693 und 3 011 905 sind
Aufzeichnungsmaterialien bekannt, bei denen eine Umsetzung einer Metallverbindung und eines Liganden zu einem Komplex
ausgenutzt wird. Die dabei verwendeten Metallverbindungen sind gewöhnlich Metallsalze, wie Eisenammonsulfat, Eisen-(Ill)-chlorid
sowie Kupfer-(II)-sulfat. Werden diese Verbindungen als Farbbildner verwendet, so weisen sie Nachteile,
wie einen stark eingeschränkten pH Wert-Bereich und Zerfließlichkeit,
auf. Außerdem sind diese Metallsalze zwar in Wasser, jedoch kaum in Öl löslich, so daß sie nicht stabil sind und
sich nicht über lange Zeiträume halten. Buchstaben, die zufolge der Farbreaktion der genannten Metallsalze und Liganden
erhalten werden, sind gegenüber Feuchtigkeit und Licht nicht beständig.
209818/1134 0R1G1NAL ,nspected
Einige Aufseichmings materialien, die durch Kombination von
Metallverbindungen und Liganden erzeugt, werden, entwickeln
eine Farbe mit Hilfe elites öligen Mediums, Diese Aufzeioh—
nungsmaterialien besitzen jedoch ebenfalls Nachteile, nämlich
eine sehr niedrige Farbentwicklungsgeschwindigkeit zwischen zwei Farbbildnerη und eine geringe Löslichkeit der
Farbbildner und insbesondere der Metallverbindung in dem
Ölmediuin, wodurch die Färbungsgeschwindigkeit niedrig und
die Farbtiefe unzureichend, bleiben, Diese Aufzeichntingmaterialien
sind daher ebenfalls unvollkommen.
Es sind auch schon sog. Kapselaufeeichnungsmaterialien
(kohlefreie Papiere) bekannt, die durch Beschichten von Blättern mit Tonen und Mikrokapseln erhalten werden, die
ölige Lösungen von farblosen Leukoverbindungen, wie Kristallviolettlacton
und Benzoylieukomethylenblau, enthalten. Diese Aufzeichnung smaterialien werden durch Umsetzung der
farblosen Leukoverbindungen mit den Tonen farbentwickelt, nachdem die Kapseln durch Druck aufgebrochen worden sind.
Die dabei erhaltenen Materialien sind jedoch in ihrer Widerstandsfähigkeit insbesondere gegenüber Licht schwach
entwickelt, und die Farbe bleicht außerdem leicht aus.
Die bisher bekannten gefärbten Materialien können daher nicht zur Herstellung klarer, wärmeunempfindlicher
und lichtechter Kopien verwendet werden.
Ziel der Erfindung ist daher ein Auf zeichnung s material, das eine Färbung durch Bildung eines Komplexes unter Mitwirkung
eines öligen Mediums hervorruft und bei dem eine metallische Verbindung und ein Ligand, die beide farblos oder
schwach gefärbt sind, unter Mitwirkung eines billigen öligen Mediums eine rasche Färbung hervorrufen und außerdem
gegenüber Licht, Hitze und Feuchtigkeit beständig sind, d.h. dadurch kaum oxydiert oder reduziert v/erden, sowie ein
Komplex (gefärbtes Material), der durch Umsetzung der metal-
209818/1134
lischen Verbindung und des Liganden gebildet wird und dunkelgefärbt
und sehr lange haltbar und gegenüber Licht, Chemikalien, Wärme und Wasser beständig ist, d.h., daß der
Farbton des gefärbten Materials dauernd unveränderbar ist und aus den auf dem gefärbten Material hergestellten
Schriftzeichen oder Figuren mit einem wärmeempfindlichen oder lichtempfindlichen Reproduziergerät klare Kopien hergestellt
werden können.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Aufzeichnungsmaterial, bei dem die Geschwindigkeit der Farbreaktion im Vergleich mit
herkömmlichen Farbreaktionsgeschwindigkeiten verhältnismäßig groß ist und das gefärbte Material eine große Farbtiefe aufweist.
Schließlich ist Ziel der Erfindung ein Auf zeichnung3Qaierial,
bei dem die Farbbildung leicht in kurzer Zeit erfolgt, die herzustellende Farbe auch nach langer Zeit noch ausgezeichnet
ist, das sich lange Zeit über schützen läßt, bei dem die gefärbten Schriftzüge oder Figuren lichtecht sowie gegen
Wärme, Yfesser und Chemikalien beständig sind und daß die
erzielte Färbung lange Zeit ausgezeichnet bleibt.
Schließlich ist Ziel der Erfindung ein Aufzeichnungsmaterial,
das mittels wärme- und lichtempfindlicher Reproduktionsge-. rate Kopien liefert.
Die genannten Ziele werden gemäß der Erfindung durch ein Aufzeichnungsmaterial erreicht, das als Farbbildner ein Metallsüaan
und ein Polyphenol damit in Kombination enthält.
Gemäß der Erfindung kann das Aufzeichnurganaterial mindestens in dem Metallsilo xan oder dem Polyphenol ein wasserunlösliches
Amin, eine basische Stickstoffverbindung oder ein Alkylencarbonat oder Gemische daraus enthalten; durch diesen Zusatz
werden eine besonders rasche Farbbildung und klare Wiedergabe der Vorlage erzielt.
209818/1 134
Außerdem wurde gefunden, daß das durch Kombination von Metallsilan
und Polyphenol erhaltene Aufzeichnungsmaterial für kohlefreie Papiere verwendet werden kann.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Metall siloxan besitzen eine
Si-0-Metall-Bindung, können polymer sein und Verbindungen einer der folgenden Formeln sein: -
\0-Si~j-O~Mt
* η Ri fn
worin bedeuten: R..,
>-s/4-o -Me-1 J r
» R-*: Alkyl-, Aryl, -OH oder-0Q - -
R3,: ein organisches oder anorganisches
Anion,Säuerstoff oder einen Rest,
wie Acetylaceton,
He: ein dreiwertiges Metall, wie Pe, Bi oder Al,
m,n: 1 bis 30 x: 0, 1, 2
ι«
\ A1
worin bedeuten:
, R,, R^: Alkyl-, Aryl, -OH oder-0Q =-
Rj-: ein organisches oder anorganisches
Anion, Sauerstoff oder einen Rest, wie Acetylaceton,
Me: ein vierwertiges Metall, wie !Di, Gi
Sn oder Pb,
m,n: 1 bis x: 0, 1, 2,
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M ι!Ί υπ <
- 5:—h O — MeH- -rrv 5<
R\ η
worin bedeuten: R1, R2, R,: Alkyl-, Aryl, -OH oder-O0 = -
R.: ein organisches oder anorganisches
Anion, Sauerstoff oder einen Rest wie Acetylaceton,
Me: ein fünfwertiges Metall, wie Y, As oder Sb,
m,n: 1 bis 30 x: O, 1, 2
fl
worin bedeuten: R., R9, R,: Alkyl-, Arylj -OH oder-0n R -
R., R^: ein organisches oder anorganisches
Anion, Sauerstoff oder einen Rest wie Acetylaceton,
Me: ein sechswertiges Metall, wie Mo, ¥
oder Cr, m,n: 1 bis 30 x: 0, 1, 2,
Verfahren zur Herstellung der Metallsiloxanesind im folgenden
zusammengestellt:
209818/113A
Organische Silane
Metallverbindungen
Alkali+H20
I.Chlor s ilan + Me11X.
2.Natriumsilanolat + Me11X.
3.Acetoxyorganosilari + (RO)MeR,
4.Silanol + Me11X..
Alkali
5.Silanol + Me11 (OR)
S.Chlorsilan + Ken (RNH^)
7-Chlorsilan + Me
3)n
H2O
Alkali χ
8-Silanol + Me31Om
Cohydrolyse Kondensation Wärme-Kondensation
Kondensation durch Dehydrohalogenierung
Kondensation durch Alkoholabspaltung
Cohydrolyse Cohydrolyse
Kondensation durch Dehydratisierung
worin bedeuten: Me: Drei- bis sechswertiges Metall
X: Halogen
Die genannten Metallverbindungen, die als Ausgangsmaterialien verwendet werden, sind Oxide, Ester, Halogenide, Amide, Ammoniumsalze,
Alkalisalze, Erdalkalisalze, Komplexsalze und Chelate,
Die genannten organischen Silicone, die mit den Metallverbindungen
umgesetzt werden, können sein:
1. monofunktionelle Silane der Formel
Si I
R4
worin R^ ein Halogenatom oder einen Rest -OX, ■(· OSiR )n°X usw.,
worin X einen Alkyl- oder Arylrest oder Wasserstoff, ein Alkalimetall, Magnesium, Calcium, Zink, Quecksilber, Aluminium usw.
und R' eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeuten und η mindestens
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eins ist, und R2, R3 und R4 4 O-SiR'2)nH, 4 O - SiR'3) oder
gesättigte oder ungesättigte Alkyl- oder Arylreste mit Seitenketten,
worin R1 eine Alkyl- oder Arylgruppe ist, bedeuten.
2. Difunktionell· Silane der Formel
R3-Si- R1
R4
R4
worin R1 und R3 Halogenatome oder Reste -OX oder 4 OSiR1 )a
bedeuten, worin X eine Alkyl- oder Arylgruppe, Wasserstoff, ein Alkalimetall, Magnesium, Calcium, Zink» Quecksilber oder
Aluminium und R1 eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeuten und η
eins oder größer als eins ist, und R2 und R^ Reste
4 O - SiR'2) H, 4 0 - SiR'3) oder gesättigte oder ungesättigte
Alkyl- oder Arylgruppen mit Seitenketten bedeuten und R1 eine Alkyl- oder Arylgruppe ist.
3. Trifunktionelle Silane der Formel
R^-Si-R1
·* ι
R4
R4
worin R1, R2 und R3 Halogenatome oder Reste -OX oder
4 O-SiRl2)nOX bedeuten, worin X ein Alkyl- oder Arylrest, Wasserstoff,
ein Alkalimetall, Magnesium, Calcium, Zink, Quecksilber oder Aluminium und R* eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeuten,
und R^ eine Gruppe f 0 - SiR1 ) H, 4 0-SiR1 ) oder
gesättigte oder ungesättigte Alkyl- oder Arylgruppen mit Seitenketten bedeuten, worin R1 eine Alkyl- oder Arylgruppe und
η gleich oder größer als eins ist.
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Bei der Herstellung der MetallsüDxan werden die Metallverbindung
und das organische Silicon in dem gewünschten Molverhältnis mit einem Lösungsmittel vermischt. Dieses Verfahren ist im
Hinblick auf die Ausbeute und weiterhin im Hinblick auf die Reinigung des erhaltenen Metallsiloxan besser als ein Verfahren,
bei dem kein Lösungsmittel verwendet wird. Als Lösungsmittel für die Umsetzung eignen sich Essigester, Aceton, Methyläthylketon,
Äthanol, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Benzol, die verhältnismäßig niedrig sieden, oder chloriertes
Diphenyl, Dibutylphthalat, Oleylalkohol, Phenylcellosäure,
Dimethylsulfoxid und Dimethylformamid, die hoch/sieden, oder
Lösungsmittel, die durch Vermischen von Vertretern der genannten niedrig siedenden und hoch siedenden Lösungsmittel erhalten
werden können.
Umsetzungstemperatur und Reaktionszeit werden je nach der Verwendung
des Metalls iloxan ausgewählt, jedoch beträgt die Umsetzungstemperatur
vorzugsweise 20O0C oder weniger, da das hergestellte Metallsilo;8an dann farblos ist und daher in einem
weiten Anwendungsbereich eingesetzt werden kann. Die Umsetzungsdauer beträgt normalerweise 1 bis 70 Stunden, wobei eine Korrelation
mit der Reaktionstemperatur besteht. Bei der Umsetzung können Säuren oder Alkali hinzugesetzt werden, um den pH Wert
der Umsetzungsflüssigkeit einzustellen, außerdem kann ein Katalysator zugesetzt werden, um die Umsetzung zu beschleunigen.
Die so erhaltenen Metallsiloxan besitzen den Vorteil, daß sie
farblos oder schwach gefärbt sind, nicht von Luft, Wärme, Licht oder Feuchtigkeit zersetzt oder gefärbt werden, sich in einem
organischen Lösungsmittel lösen, innerhalb eines pH Bereichs von 3 bis 10 kaum zersetzt werden und daher als ausgesprochen
stabil angesehen werden können.
Ein Kennzeichen der vorliegenden Erfindung ist es, daß mindestens eines der Polyphenole, die in Kombination mit dem MetallsLloxin
für die Farbreaktion verwendet werden, mindestens zwei phenolische Hydroxylgruppen an benachbarten Kohlenstoffatomen
trägt, wie durch die folgenden allgemeinen Formeln dargestellt.
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oH
2)
QH
worin bedeuten:
R1, R47 R5: Viasserstoff oder eine Hydroxyl-, Alkyl-, Aryl·· oder
Acylgruppe, wobei entweder R. oder R5 eine Hydroxylgruppe sind;
R2, R3, R6, R7 und RQ Wasserstoff oder eine OH-, CHO-, ITO2-, NH2«
Alkyl-, Aryl-, Aeyl-; MeS05-Gruppe,
wobei Me ein Kation, wie Can R, Ban K, Srn <~ oder eine Ammoniumgruppe
eines primären bis quaternären Amins bedeutet, ferner eine COOY Gruppe, wobei Y Wasserstoff, eine Alkyl- oder Arylgruppe
oder eine primäre bis quaternäre Aminogruppe bedeuten, einen Sulfonsäureamidrest, einen Aminsul&natrest, einen Carbonsäur
eamidre st, einen Amincarbonatrest odereine Gruppe -C worin Z eine Gruppe
; worin A und bzw. oder B
Wasserstoff oder eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeuten, oder eine Gruppe -NHCOX, worin X eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeutet.
worin bedeuten: R^ und Rg eine Einfachbindung oder eine Gruppe
-0-, -SO2-, -N=N-, - (C.H2)X - mit χ als ganzer Zahl von 1 bis 10,
-CH2-N-CH2-, worin X Wasserstoff oder eine Alkyl- oder Arylgruppe
bedeutet; R2, R3, R7,R8, R9 und R10 Wasserstoff oder eine OH-,Alkyl-,
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Aryl- oder Acylgruppe, wobei R^ oder Rq oder R10 Hydroxylgruppen
sind; R4, R5, R11, R12, R13, R14, R15, R16 Wasserstoff oder
eine Gruppe -OH, -CHO, -NO2, -NH2, oder eine Alkyl- Aryl-,
Acyl oder MeSO^-Gruppe, wobei Me ein Metallkation, wie Can ^,
Ban p-, Srn - oder eine Ammoniumgruppe eines primären bis
quaternären Amins bedeutet, ferner eine COOY Gruppe,-. wobei
Y Wasserstoff, eine Alkyl- oder Arylgruppe oder eine primäre bis quaternäre Aminogruppe bedeuten, einen Sulfonsäureamidrest»
einen Aminsulfatrest, einen Carbonsäureamidrest, einen Amincarbonatrest,
eine Gruppe -CH2Z, worin Z eine Gruppe
- N<C ; worin A und bzw. oder B
B
Wasserstoff oder eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeuten, oder eine Gruppe -NHCOX, worin X eine Alkyl- oder Arylgruppe
bedeutet.
Somit besteht die vorliegende Erfindung in der Verwendung der oben beschriebenen neuen Metallsüoxan, die durch Einführen der
Gruppe - 0 - Si - in das Metall erhalten wird in Kombination
mit dem erwähnten Polyphenol, wodurch ein ausgezeichnetes Aufzeichnungs -Material in Übereinstimmung mit den Zielen der
vorliegenden Erfindung erhalten werden kann.
Wenn außerdem mindestens entweder in dem Metallsilosan oder in
dem Polyphenol entweder ein wasserunlösliches Amin oder eine basische Stickstoffverbindung oder ein Alkylencarbonat enthalten
ist, so wird die Bildung der Komplexe zwischen dem Metalüsüasan
und dem Polyphenol beschleunigt und dadurch sowohl die Geschwindigkeit der Farbreaktion als auch die Farbtiefe
des gefärbten Materials erhöht. Unter dem Ausdruck "wasserunlösliches Amin" soll ein Amin verstanden werden, das insgesamt
mindestens sieben Kohlenstoffatome aufweist und das ein Amin sein kann, das als freie Base in Wasser wenig oder gar nicht ·
löslich ist. Vertreter solcher Amine sind primäre Amine, wie
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2-Äthylhexylamin, Laurylamin, Stearylamin, sowie die Handelsprodukte
Amberlite XLA-3 und Plimen JMT der Organo Ga,Japan ferner
sekundäre Amine, wie Dibutylamin, Dicyclohexylamin, bis-2-Äthylhexylamin,
di-Stearylamin, Dibenzylamin, Diphenylamin, sowie die Handelsprodukte Amberlite LA-1 und Amberlite LA-2
der Organo Co., sowie tertiäre Amine, wie Dimethyllaurylamin,
Methyllaurylamin, Trioctylamin, Tribenzylamin und Triphenylamin.
Unter dem Ausdruck "basische Stickstoffverbindung" werden Ver bindungen folgender allgemeiner Formeln verstanden:
ff
worin R^ und R2 Wasserstoff oder eine Hydroxyl-, Alkyl-, Aryl-
oder Acylgruppe bedeuten.
Die erwähnten Alkylencarbonate sind Verbindungen der folgenden
allgemeinen Formel:
H H
ι I
O O N /
C
Ir
Ir
worin R1 und R2 Wasserstoff oder Alkyl- oder Arylgruppen bedeuten.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung verwendeten öligen Medien
sind vorzugsweise nicht oder nur wenig flüchtig; Vertreter hier-
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für sind beispielsweise Mineralöle, tierische Öle, pflanzliche Öle, Alkohole, wie Oleylalkohol, Phenyläthylalkohol und Glycerin,
organische Säuren, wie Naphthensäure oder Oleinsäure, Ester, wie Benzylbenzoat, Dioctylphthalat, Dibutylphthalat
oder Tricresylphosphat, Äther, wie Phenylcellosolve, Benzylcarbitol
oder Polypropylenglycolmonoäther, Kohlenwasserstoffe,
wie Decalin, Lösungsmittelbenzin (solvent naphtha), Alkylbenzole, Alkylenbiphenyle, schwere Alkane oder schwere Alkene, halogenierte
Kohlenwasserstoffe, wie chloriertes Biphenyl und chloriertes Paraffin, sowie Siliconöle, wie Dimethylsiliconöl und
Methylphenylsiliconöl. Die genannten Öle werden entweder unabhängig voneinander oder als Gemische verwendet.
Im folgenden sind die Polyphenole zusammengestellt, die erfindungsgemäß verwendet werden können: Gallussäure, Protocatechusäure,
1,2-Dihydroxynaphthalin-3,6-dicarbonsäure,2,3-Dihydroxynaphthalin-6-carbonsäure,
Ester von Gallussäure, Protocatechusäure, 1^-Dihydroxynaphthalin-S,6-dicarbonsäure und 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-carbonsäure,
(Propyl-, Amyl-. Octyl-,
Lauryl-, Stearyl-, Benzyl-, Phenyläthyl-, Cinnamyl-, Cyclohexylester und dgl.,)Aminsalze von Gallussäure, Protocatechusäure,
1,2-Dihydroxynaphthalin-3,6-dicarbonsäure, und 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-carbonsäure,(Salze
mit Anilin, 2-Äthylhexylamin, Octylamin, Laurylamin, Stearylamin, Dibenzylamin, Diphenylamin,
Dioctylamin, ferner Tetramethylammonium-, Trioctylmonomethylammonium, Lauryltrimethylammonium-, Stearyltrimethylammonium-,
Distearyldimethylammoniumr, Laurylpicoliniumsalze und dgl.)» Amide von Gallussäure, Protocatechusäure, 1,2-Dihydroxynaphthalin-3,6-dicarbonsäure,
und 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-carbonsäure, 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-sulfonsäure, 1,2-Dohydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure,
1,2-Dihydroxynaphthalin-e-methylensulfonsäure,
und 1,2-Dihydroxybenzo-4-sulfonsäure (Amide mit
Anilin, 2-Äthylhexylamin, Octylamin, Laurylamin, Stearylamin und dgl.)» Amin- und Metallsalze von 2,3-Dihydroxynaphthalin-6-sulfonsäure,
1,2-Dihydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure, 1,2-Dihydroxynaphthalin-6-methylsulfonsäure,.und
1,2-Dihydroxybenzol-A-sulfonsäure
(Anilinsalze mit 2-Äthylhexylamin, Octyl-
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amin, Laurylamin, Stearylamin, Dibenzylamin, Diphenylamin,
Dioctylamin, sowie Tetramethylammonium-, Trioctylmonomethylammoniumr,
Lauryltrimethylammonium-, Stearyltrimethylammonium-, Distearyldimethylammonium-, Laurylpuriniumsalze und dgl.; ferner
Natrium-, Calcium-, Barium- oder Strontiumsalze u. dgl.)i außerdem:
HO.
t-Butyl Ho. //■
Η» rio
»Η
t-Butyl
CtI3
CH2.-Chi- CH — <
β Η
/-OH
/-OH
■r £ oder 9)
QH
t-Butyl t-Butyl
C H οίΗ
\H9
CX
oH
oH
t-Butyl
oM
x ' Ne,sH.i
CH2. N
t-Butyl
209818/ 1 134
^ NH COCH » CHCH ^
ori
CH
cH
t-Butyl
t-Butyl
OH
(3 iz
pH
eH2 μ ce
OH
2 0 9 8 18/1134
(Meijallsiloxan)
Beispiele für die in Kombination'mit den genannten Polyphenolen
verwendbaren Metallverbindungen sowie die damit erzielten Farben der gefärbten Materialien sind im folgenden angeführt:
Metallverbindung:
Färbung
Q -
η = 1 bis 6
gelb - orange
- β: Av - 6<'~
o H
τ.
η = 1 bis 8
gelb - orange
CiHr
CcHr 3
gelb - orange
η = 2 bis 16
violett - schwarz
O — /Sί V O —
uric
η = 2 bis 16
violett - schwarz
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- 0--S/ — 0 -
violett - schwarz
η = 2 Ms 16
KtHr
arts
S;—0 -j- r«.
violett - schwarz
: 4ο- t-
n = 2 bis 10 orange bis rot
= 1 bis 8 orange bis rot
/*) Of
O-J.-
η = 1 bis 8 orange bis rot
orange bis rot
UHs-
Lo-c
cHs \ \
CH
ι, /s-
orange bis rot
[((CH^)1.
schwarz schwarz
schwarz
209818/1134
CiHr
Q
ti
schwarz
UtU-
ΰ
«
- s; -(7-C-D I
— ^--ί 4- ι/ = ρ
'j
η - 2 bis
schwarz
υ ^A
-Sl-O -1 - ο-β;-
ι ' ι
Dy
I
Γ Cirfr
schwarz
CH3
io-n-fo-ti-
d\i I -η ο
CtHr
orange-braun bis blauschwarz
n · 2 bis
\ ί /V
schwarz
j)
schwarz η - 1,5 bis
schwarz
-i-
schMrz
bis
λ Τ orange-*"3""
./ blauschwarz
c \ η - 2 bis
orange-braun bis blauschwarz
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Im folgenden ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterial^
angeben: Ein Kapselaufzeichnungsmaterial, d.h. ein kohlefreies Papier, wird hergestellt, indem man als Farbbildner
die beschriebenen Metallsiloxane und Polyphenole verwendet oder eine Kombination dieser Farbbildnery von denen mindestens
einer ein wasserunlösliches Amin, eine basische Stickstoffverbindung
oder ein Alkylencarbonat oder ein Gemisch daraus enthält.
Man beschichtet eine Oberfläche eines· Substrats mit einer mikroverkapselten
Lösung eines der genannten Farbbildner (Metallsiloxan oder Polyphenol) in einem Öl, und anschließend beschichtet man
dieselbe oder eine andere Oberfläche eines Substrats mit einer Lösung oder mikroverkapselten Lösung aus dem anderen Farbbildner
in einem Öl. Ggf.werden der Metallsiloxankomponente und bzw. oder
ψ der Polyphenolkomponente zuvor, wie oben erwähnt, ein unlösliches
Amin, eine basische Stickstoffvorbindung oder ein Alkylcarbonat oder ein Gemisch daraus entweder vor dem Lösen der Komponente in
dem Öl zugesetzt, oder der Zusatz kann zu den Mikrokapseln, die eine Lösung der Farbbildner enthalten, erfolgen, oder der Zusatzstoff
oder die Zusatzstoffe können mit den Mikrokapseln oder den
nicht verkapselten Farbbildnern vermischt werden.
Die Mikroverkapselung der Lösung der Farbbildner wird nach bekannten
Verfahren vorgenommen, beispielsweise durch Anhäufung, Zwischenoberflächenreaktion, Phasentrennung oder physikalische
Verfahren, wie sie bei kohlefreien Papieren üblicherweise anfc gewandt werden. Wenn einer der beiden Farbbildner eingekapselt
ist, wird der andere Ln einem geeigneten Medium gelöst oder dispergiert, und jeder von ihnen wird auf dasselbe oder auf
verschiedene Substrate aufgebracht.
Die beiden Arten von Farbbildnern können auch gleichzeitig auf dieselbe Oberfläche eines Papiers als Gemisch aufgebracht v/erden,
Wenn jede der beiden Lösungen, die durch unabhängig voneinander erfolgendes Löson jeclss dor beiden Farbbildner erhalten werden,
eingekapselt worden, so wocdsn bside Arten von Mikrokapseln
getrennt oder al3 Goiniüüh auf dissalba oder auf vsrnchiödsne
BAD ORIGINAL
2 0 9 8 ] 8 / I 1 3 4
Oberflächen eines Substrates aufgebracht.
Die folgenden Verbindungen können einem oder beiden Farbbildnern augesetzt werden, um:verschiedene Eigenschaften eines kohlefreien
Papiers gemäß der Erfindung zu verbessern:
Derartige Verbindungen sind folgende: Schwefelverbindungen, wie
beispielsweise Thiourea (Thioharnstoff) diphenyl thio-urea di-otolyl-Thiourea
Trimethyl-rThiourea, 2-Mercaptoimidazolin, Mercaptobenzimidazol,
Mercapto- und Benzothiazol, sowie saure Verbindungen, wie Weinsäure, Zitronensäure und Phosphorsäure. Diese
Verbindungen dienen als Antioxidantien für die Polyphenole.
Wenn das erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial in einem druckempfindlichen
Kopierpapier besteht, so wird die Oberfläche des
Substrats zusätzlich vorzugsweise mit feinen, weißen Pulvern,
wie Siliciumdioxid, Titandioxid, Talkum, Aluminiumoxid, Calciumcarbonat und Ton, beschichtet, damit eine stark poröse und glanzlose Schicht erzeugt, die Earbtiefe der Schrift um ein Mehrfehes erhöht und der Weißheitsgrad der Substratoberfläche erhöht
werden.
Substrats zusätzlich vorzugsweise mit feinen, weißen Pulvern,
wie Siliciumdioxid, Titandioxid, Talkum, Aluminiumoxid, Calciumcarbonat und Ton, beschichtet, damit eine stark poröse und glanzlose Schicht erzeugt, die Earbtiefe der Schrift um ein Mehrfehes erhöht und der Weißheitsgrad der Substratoberfläche erhöht
werden.
Außerdem können fluoreszierende Aufheller zugesetzt werden,
um die Helligkeit des Materials zu erhöhen, und weiterhin werden vorzugsweise natürliche oder künstliche hochmolekulare Stoffe
beim Beschichten zugesetzt, um ein starkes Anhaften an dem
Substrat zu erzielen.
um die Helligkeit des Materials zu erhöhen, und weiterhin werden vorzugsweise natürliche oder künstliche hochmolekulare Stoffe
beim Beschichten zugesetzt, um ein starkes Anhaften an dem
Substrat zu erzielen.
Diese Bindemittel sind vorzugsweise wasserlösliche hochmolekulare Materialien, wie Dextrin, Polyvinylalkohol und Gelatine,
ferner hochmolekulare Stoffe, die in organischen lösungsmitteln löslich sind, wie beispielsweise Polyvinyl-, Polyacryl-, Siliconharze, und Polystyrolharze, sowie hochmolekulare Latexlösungen.
ferner hochmolekulare Stoffe, die in organischen lösungsmitteln löslich sind, wie beispielsweise Polyvinyl-, Polyacryl-, Siliconharze, und Polystyrolharze, sowie hochmolekulare Latexlösungen.
Außerdem kann die Beschichtung gewünschtenfalls zusätzlich Stabilisatoren,
wie beispielsweise Ultraviolettabsorber oder Antioxydantien und Reduziermittel enthalten, um die Beschriftung widerstandsfähig
BAD
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zu machen und die Stabilität der auf das Substrat aufgebrachten Farbbildner zu erhöhen.
Die Substrate können Papiere, künstliche Papiere, Kunststofffolien
und dgl. sein.
In einer zweiten Ausführungsform der·Erfindung enthält das"
Aufzeichnungsmaterial ebenfalls die Kombination zweier Farbbildner,
nämlich eines Metallsiloxans und eines Polyphenols, von denen einer eine nichtwäßerige Aminverbindung, basische Stickstoffverbindung
oder Alkylencarbonat oder ein Gemisch daraus enthalten kann; jedoch ist lediglich einer der beiden Farbbildner
auf ein Substrat aufgebracht, während der andere als farblose P Tinte verwendet wird, die in flüssigem oder pastenförmigem Zustand
vorliegt, oder mit der ein poröses Substrat getränkt ist.
Beispiele für derartige Aufzeißhnungs materialien sind:
(a) Zum Aufzeichnen von Daten aus einem Meßinstrument, einem medizinischen Gerät oder anderen Aufzeichnungsgerät mit einer
Feder oder einem Oszillographen ist ein Auf zeichnungs material vorgesehen, bei dem einer der Farbbildner, der in einem Medium
gelöst oder dispergiert ist, auf ein Substrat, wie Papier, aufgebracht, während der andere, tintenförmige, in Form einer Flüssigkeit
oder Paste in einem geeigneten Aufzeichnungsteil einge-
t schlossen ist und mit dem zuerst genannten Substrat kombiniert
wird. Das Papier und die auf diese Weise damit in Berührung gebrachte Tinte sind sehr stabil, während zu dem Zeitpunkt, bei
dem die Tinte, die einen der Farbbildner enthält, aus dem Aufzeichnungsteil ausfließt und mit dem anderen Farbbildner, der
auf dem Substrat aufgebracht ist, in Berührung tritt, die oben beschriebene Färbung erhalten wird.
(b) Einer der Farbbildner ist auf einem Substrat, wie Papier, aufgebracht, während der andere in Form einer Tinte flüssig
oder pastenförmig vorliegt. Die Tinte wird für einen Kugelschreiber oder eine Schreibfeder verwendet. Das auf diese Weise
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beschichtete Substrat wird mit der Feder beschrieben, wobei eine gefärbte Schrift erzielt wird, sobald die Tinte aus der
Feder oder dem Kugelschreiber ausfließt und in Berührung mit dem mit dem einen der beiden'Farbbildner beschichteten Substrat
tritt. Auf diese Weise kann ebenfalls eine feine Färbung erzielt werden.
(c) Ein Substrat, wie beispielsweise Papier, ist mit einem der beiden Farbbildner beschichtet, während der andere in
Form einer Tinte flüssig oder pastenförmig vorliegt. Die Tinte wird als Druckerfarbe für Hochdruck-, Tiefdruck- oder Flachdruckverfahren
unter Benutzung metallischer Druckplatten verwendet. Die Tinte bildet in Kombination mit dem mit dem Farbbildner
beschichteten Substrat ein Aufzeichnungsmaterial, das feine gedruckte Figuren zu erzeugen erlaubt. Beschichtetes
Papier und Tinte sind stabil und erzeugen eine hervorragende Färbung.
(d) Wiederum ist einer der Farbbildner auf ein Substrat aufgebracht,
während der andere in Form einer Tinte als Flüssigkeit oder Paste vorliegt. Mit der auf diese Weise hergestellten
Tinte wird ein poröses Material, wie beispielsweise ein Band, ein Papier oder eine poröse Folie, imprägniert. Das imprägnierte
poröse Material wird dem Substrat, das mit dem einen Farbbildner beschichtet ist, gegenüber angeordnet, und der Farbbildner
in dem imprägnierten Material wird durch den Druck der Schreibmaschinentype auf das Substrat übergeführt, wobei auf
dem Substrat der entsprechende Buchstabe erzeugt wird. Das Papier mit dem einen und das poröse, imprägnierte Material mit
dem anderen Farbbildner sind so stabil, daß eine feine Färbung erzielt wird.
Zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsformen ist jede beliebige Kombination oder Konstruktion denkbar, bei der einer
der Farbbildner auf ein Substrat oder Grundmaterial aufgebracht wird, während der andere in Form einer Tinte als Flüssigkeit
oder Paste vorliegt und die Tinte und das beschichtete
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Substrat kombiniert werden, wobei maschinengeschriebene, gedruckte
oder handgeschriebene Buchstaben oder Figuren erzeugt werden können.
Bei den erwähnten Beispielen (a) bis (d) kann beim Beschichten des Substrats mit einem der Farbbildner auch noch ein Zusatzstoff,
wie beispielsweise eine weiße, pulverförmige Substanz, ein Bindemittel, ein Ultraviolettabsorber, ein Antioxydanz oder
ein Stabilisator, oder ein Gemisch daraus, zugesetzt werden. Der andere Farbbildner, der in Kombination mit dem zuerst erwähnten
Farbbildner auf dem Substrat verwendet wird, wird in einem Öl gelöst, und somit zu einer Tinte verarbeitet, die je
nach ihrem Verwendungszweck flüssig oder pastenförmig sein kann. Die Tintenlösung in dem Öl kann auch in Wasser dispergiert
werden, wobei eine Tinte vom Emulsionstyp erhalten wird.
Bei der Herstellung der Tinten muß auf die folgenden Punkte
geachtet werden:
In den Fällen der Beispiele (a) und (b) muß die Tinte so hergestellt
werden, daß sie gleichmäßig aus einer Feder fließt, ohne daß sie trocknet, falls die Feder längere Zeit mit der an
ihr haftenden Tinte zusammen liegengelassen wird. Zu diesem Zweck müssen Viskosität und Oberflächenspannung der Tinte durch
Zusatz eines oberflächenaktiven Mittels und eines Harzes entsprechend einreguliert werden. Je nach Verwendungszweck kann
die Tinte durch selektiven Zusatz eines Stabilisators und eines das Kleksen der Tinte verhindernden Mittels zubereitet werden.
Im Fall von Beispiel (c) wird der Tinte vorzugsweise ein Harz und ein oberflächenaktives Mittel zugesetzt, so daß sie gut auf
eine Druckplatte aufgetragen werden kann und klar gedruckte Figuren erhalten werden.
Im Fall von Beispiel (d) wird das poröse Material, wie beispielsweise
ein Schwamm oder ein Tuch, wie oben beschrieben, mit einem der Farbbildner imprägniert. Daher ist es erforderlich,
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daß die Tinte eine geeignete Viskosität und Oberflächenspannung besitzt, ohne daß sie trocknet oder das andere Substratmaterial
schmutzig macht; außerdem muß sie sich gut über das poröse Material
verteilen und sehr dauerhaft sein. Um diese Erfordernisse bei der Herstellung einer zufriedenstellenden Tinte zu befriedigen,
ist es erforderlich, ein Harz, ein oberflächenaktives Mittel, einen Füllstoff als Viskositätsbildner sowie Zusatzstoffe
als Stabilisatoren der Tinte zuzusetzen.
Das auf diese Weise erhaltene Aufzeichnungsmaterial ist lange Zeit über stabil. Außerdem ist die Farbentwicklungsgeschwindigkeit
sehr hoch und die Farbtiefe groß. Es erzeugt klare und starkgedruckte oder handgeschriebene Schriftzeichen oder Figuren.
Weiterhin werden durch die Handhabung des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials Hände, Tücher, Maschinenteile und
Substrate von den hergestellten Figuren oder Buchstaben während der Benutzung kaum schmutzig. Die Buchstaben oder Figuren
können außerdem nicht leicht verändert werden, da die handgeschriebenen oder maschinengeschriebenen oder gedruckten
Schriftzeichen oder Figuren kontrastreich sind und von Farbbildnern erhalten werden (Metallsiloxan unäiPolyphenol), die
beide nur schwach farbig sind. Derartige Eigenschaften sind bisher in den Fällen, in denen herkömmliche Farbtinte oder
eine herkömmliche Pigmentfarbe oder ein Tuch, ein Schwamm oder eine Folie, die mit der Tinte oder Farbe imprägniert waren,
zum Herstellen einer Handschrift, eines Druckes, einer Aufzeichnung'.oder
einer Maschinenschrift verwendet wurden, nicht festgestellt worden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von weiteren Beispielen erläutert, in ebnen sich Angaben über Teile auf Gewichtsteile
beziehen.
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Eine Lösung aus 19 Teilen Phenylmethyldichlorsilan, 20 Teilen Ammoniummolybdat und 100 Teilen Butylacetat wird in einem
300 ml Dreihals Destillationskolben gerührt, während Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 50 bis 90% eingeleitet wird;
anschließend wird die Lösung 60 Stunden auf 90 bis 100 0C erhitzt.
Nach Vervollständigung der Umsetzung wird die Lösung abwechselnd mit 3%iger wäßeriger Natriumbicarbonatlösung und
3%iger Schwefelsäure und schließlich mit Wasser gewaschen, so daß die Lösung zum Schluß neutral ist. Anschließend wird das
Butylacetat durch Destillation entfernt, wonach 18 Teile weißes, festes Polymolybdosiloxan der Formel ( C|H f,
l-o-si-o-Ho —
erb 9
erhalten wird, dessen Molekulargewicht etwa 7000 beträgt.
Anschließend werden 3 Teile der erhaltenen Verbindung in 20 Teilen Trichlordiphenyl gelöst und die Lösung anschließend mit
3 Teilen Benzoylchlorid versetzt. Weiter wird die hergestellte Lösung in 100 Teile 5%iges "Gosenol GM-14", einen Polyvinylalkohol
der Nippon Gosei Kabushiki Kaisha, eingetropft und dadurch in ihr in Form winziger Tröpfchen unter Emulsionsbildung
dispergiert. In diese emulgierte Lösung werden daraufhin 10 Teile 10%ige Natronlauge eingetropft und das ganze bei
30 C etwa 1 Stunde lang gerührt, wodurch das Benzoylchlorid W mit dem Polyvinylalkohol umgesetzt und an der Grenzfläche
zwischen dem Trichlordiphenyl und dem Wasser wasserunlösliche Polymerisate erzeugt werden und das Wasser auf diese V/eise oine
Kapselsuspension bildet, wobei die Kapsel einen Farbbildner, nämlich die Trichlordiphenyllösung des Metalltiloxans, einschließt.
Diese so hergestellte Kapselsuapension wird auf ein Blatt aufgebracht, das anschließend getrocknet wird.
Getrennt davon wird eine Lösung aus 3 Te.Π en Bismethylen-(2,3~
dihydroxynaphthalin) der Formel
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lind 20 Teilen
Dioctylphthalat mit Salzsäure auf einen pH Wert von 3,2 eingestellt.
Diese eingestellte Lösung wird in eine Lösung aus 5 Teilen "Yurashin P-1500", ein kationdimethylolharnstoffaminmodifiziertes
Harz der Mitsui Toatsu Co., und 50 Teilen Wasser eingetropft, wobei eine emulgierte Lösung erhalten wird.
Diese Lösung wird 3 Stunden bei 90 0C gerührt und anschließend
auf 40 0C abkühlen gelassen. Danach wird sie erneut etwa
1 Stunde gerührt, während sie mit 20 ml Salzsäure vom pH Wert 1,0 versetzt wird, wodurch eine Brückenbildung des Yurashin
P-1500 unter Ausbildung eines Polymerisats mit dreidimensionalem Molekülaufbau erzielt wird. Das auf diese Weise erhaltene
Polymerisat ist in Wasser unlöslich und setzt sich demzufolge auf der Außenfläche von winzigen Dioctylphthalattröpfchen ab,
das einen Farbbildner gelöst enthält. Auf diese Weise werden Mikrokapseln gebildet, die den Farbbildner umschließen. Der
Mikrokapselsuspension wird Polyvinylalkohol zugesetzt, und ein weiteres Blatt wird mit der auf diese Weise behandelten Mikrokapselsuspension
beschichtet und anschließend getrocknet.
Die auf diese Weise erhaltenen beiden verschiedenen Blätter werden aufeinandergelegt, wobei ihre beschichteten Oberflächen
aufeinanderzu gerichtet sind. Wenn auf die auf diese Weise
aufeinandergelegten Blätter ein Schreib- oder Schreibmaschinendruck ausgeübt wird, werden braune Buchstaben auf dem weißen
Hintergrund des Blattes erzeugt. Auf diese Weise wurde ein druckempfindliches Kopierblatt hergestellt, das lange Zeit
über stabil war.
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Eine Dispersion von 150 Teilen Toluol, 25 Teilen Diphenyldichlorsilan,
14 Teilen Ammoniumraetavanadat und 4 Teilen Natriumbicarbonat wird in einem 300 ml Dreihalsdestillationskolben
bei 100 i 5 0C 8 Stunden lang gerührt, während Stickstoff
mit einer relativen Feuchtigkeit von 40 bis 90% mit einer
Geschwindigkeit von 5 bis 20 ml je Minute hindurchgeleitet
wird. Nach Beendigung der Umsetzung werden das Toluol und das Diphenyldichlorsilan durch Vakuumdestillation entfernt, wonach
der Rest mit 3%iger Natriumbicarbonatlösung gewaschen
wird und 20 Teile einer weißen, festen Polyvanadosiloxanverbindung mit einem Molekulargewicht von etwa 2500 gemäß folgen-
^ der Reaktionsgleichung erhalten werden:
CfHr
— £i' — Q-V — Q —
^n η = 8 bis 10
Die infrarotspektrografische Analyse ergab, daß die folgenden Bindungen in dem erhaltenen Polyvanadosiloxan vorhanden sinds
V - 0 - Si bei 920 cm"1
V=O bei 1110 cm"1
C6H5-Si bei 1425 cm"1, 1095 cm"1
Außerdem ergab sich als Ergebnis der Elementaranalyse ein Verhältnis
von Si zu V von 1,1 bis 1,12. Ebullioskopisch wurde gefunden, daß das Molekulargewicht des erhaltenen Polyvanadosiloxans
2000 bis 2600 beträgt.
Es wurde eine Lösung aus 3 TeiLen dieser Polyvanadosiloxanverbindung,
0,4 Teilen des Ultraviolettabsorbers "Tinuvin 326" von Geigy & Co., 2 Teilen Triocfcylamin, 17 Teilen Dibutylphthalat
und 2 Teilen des Polyisocyanats "Coronate L-75" der Nippon
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Polyurethane CJa Japanzi^iner Lösung aus 2 Teilen des Polyvinylalkohol
"Gosenol GM-14" der Nippon Gosei Kagaku Co. und
38 Teilen Wasser hinzugegeben, wonach das ganze durch Rühren emulgiert wurde, so daß eine Teilchengröße von 4 bis 5/U erzielt
wurde. In die so erhaltene Emulsion wurde eine Lösung aus 2 Teilen des Aminzusatzes für Epoxidharz "Epicure U" in
20 Teilen Wasser während 3 Stunden unter Rühren eingetropft, wonach Kapseln erhalten wurden,die die Dibutylphthalatlösung
von Polyvanadosiloxan umschlossen. Die erhaltene Kapselsuspension wurde mit 4 Teilen Cellulosepulver mit einer Teilchengröße
von 400 Mesh, 4 Teilen der Latexlösung von carboxymodifiziertem Polystyrol/Butadien-Kautschuk (Naugatex)W-3C4"äerSu
Kagaku Co.LtäJ^an, 9 Teilen Gelatine (wäßerige Lösung) und
9 Teilen wäßeriger Gelatinelösung und 9 Teilen 5%iger wäßeriger Methylcellulose versetzt und das ganze anschließend durch Zugabe
von Phosphorsäure auf einen pH Wert von 5,5 eingestellt. Danach wurde ein Blatt mit der so erhaltenen Lösung beschichtet
und getrocknet.
Getrennt davon wurde eine Dispersion, die die im folgenden aufgeführten Bestandteile enthielt, gut durchgemischt und auf
ein anderes Blatt aufgetragen, das anschließend getrockent wurde:
Tricaprylammoniumsalz von Protocatechusäure 3 Teile
Zitronensäure 0,5 "
Phthalsäure 1 "
Thioharnstoff 5 "
Siliciumdioxid (fein gepulvert) 15 "
Ethoxycellulose-Harz 7 "
Die so erhaltenen beiden verschiedenen Blätter wurden derart aufeinandergelegt, daß die beschichteten Oberflächen einander
zugewandt waren. Werden auf die doiart zusammengelegten Blätter
von Hand oder mit der Schrei!»maschine Drücke ausgeübt, so
erscheinen schwarze Buchstaben auf einem weißen Hintergrund. Auf diese Weise können also drucker φίindische Kopierblätier
erhalten werden, die lange Zeit ührr .',labil sind.
209818/1134 BAD original
In einem 500 ml Kolben wurden 40 Teile Diphenylmethylsilanol,
18 Teile Vanidiumpentoxid, 300 Teile Toluol und 1 Teil Bleilaurat als Katalysator:-auf die Rückflußtemperatur von Toluol
von 100 bis 110° C erhitzt. Gleichzeitig wurde gebildetes Reaktionswasser
entfernt. Nach 15-stündiger Umsetzungsdauer wurde
das Toluol abdestilliert, wonach 51 Teile des hellbraunen viskosen Vanadosiloxans der Formel
[( CH3 ( C6H5) 2 SiO) 2 VO] 20
erhalten wurden. 3 Teile des auf diese Weise erhaltenen Yanadosiloxans
wurden anstelle des Vanadosiloxans in Beispiel 2 in der gleichen Weise, wie in Beispiel 2 beschrieben, behandelt und
aus ihnen eine Kapselsuspension hergestellt. Die Kapselsuspension wurde auf ein Blatt aufgetragen, das anschließend getrocknet
wurde.'
Getrennt davon wurde eine Lösung aus den folgenden Bestandteilen gut durchgemischt und dispergiert und schließlich auf ein anderes
Blatt aufgetragen:
Laurylgallat 50 Teile
Methanol 200 "
"Demol IT" anionisches oberflächenaktives Mittel
der Kao Sekken Co., Ltd. Japan 12 "
Phosphorsäure 20 "
Thioharnstoff 50 "
Peingepulvertes Siliciumdioxid 300 "
Hartsil, Ton (Warenzeichen der Tsuchiya Kaorin Co.
Japanj Si O2: 80%, Al2 O3: 10 %, Rest: 10%) 300 "
Polyvinylalkohol 60 "
Wasser 1340 "
SN-304 (Latexlösung von carboxymodifiziertem Polystyrol
(Haugatex SN-304) der Sumitomo Kagaku Co.
Ltd. Japan 124 "
S-I1W (Fluoreszierender Aufheller der Shinroihi
Co. Ltd., Japan) 3 "
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Die so erhaltenen beiden unterschiedlichen Blätter wurden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Oberflächen
einander zugewandt waren. Wird auf die derart zusammengelegten Blätter ein Druck durch Handbeschriftung oder mit der Schreibmaschine
ausgeübt, so erscheinen schwarze Buchstaben klar auf weißem Hintergrund. Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter
erhalten, die dauernd stabil waren.
In einem 500 ml Kolben wurden 45 Teile Natriumtriphenylsilanolat,
8 Teile wasserfreies Eisen-3-Chlorid und 200 Teile Toluol 15 Stunden lang unter Erhitzen und Rühren miteinander
umgesetzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die so erhaltene Lösung mit Wasser gewaschen und das Benzol entfernt. Man erhielt
ein Ferrophenylsiloxan der Formel
- s; - ο
Anschließend wurden 30 Teile des so erhaltenen Ferrophenylsiloxans
in 20 Teilen Dioctalphthalat gelöst und analog der Vorschrift von Beispiel 1 eine Kapselsuspension mit eingekapselter
Ferrophenylsiloxanlösung hergestellt, die auf ein Blatt aufgetragen wurde, das anschließend getrocknet wurde.
Getrennt davon wurde eine Lösung mit den folgenden Bestandteilen gut durchgemischt und dispergiert und anschließend auf ein
anderes Blatt aufgebracht, das danach ebenfalls getrocknet wurde: ^
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CrH tr
Zitronensäure 0,5 "
Phthalsäure 5 "
Trimethylthioharnstoff ' 3 "
Äthylencarbonat 1 "
Feinpulvriges Siliciumdioxid 25 "
Polyvinylacetat 10 "
Methanol 100 »
Anschließend wurden die so erhaltenen beiden verschiedenen Blätter derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Oberflächen
aufeinanderzu gerichtet waren. Beim Beschreiben mit der Hand oder der Schreibmaschine wurde auf den derart zusammengelegten
Blättern ein violett-schwarzes Schriftbild mit klaren Schriftzeichen auf weißem Hintergrund erzeugt. Somit wurden
druckempfindliche Kopierblätter erhalten, die über lange Zeit gegenüber einer Veränderung stabil waren.
In einem 300 ml Dreihalsdestillationskolben wurden 18 Teile des Mononatriumsalzes von Phenylsilantriol, 17 Teile wasserfreies
Eisen-3-Chlorid und 100 Teile Toluol bei 100 bis 120 0C
unter Rückfluß des Toluols erhitzt und anschließend 3 Stunden stehengelassen. Die Umsetzung wurde 5 Stunden fortgesetzt,
während Stickstoff mit 5O?6iger relativer Feuchtigkeit in einer
Geschwindigkeit von 30 bis 50 ml je Minute durch das Reaktionsgemisch geleitet wurde. Nach Vervollständigung der Umsetzung
wurde die erhaltene Lösung abwechselnd mit 3%iger wäßeriger Natriumbicarbonatlösung und 3%iger Schwefelsäure gewaschen,
wodurch die Lösung neutral gemacht wurde. Nach Entfernung des Toluols durch Destillation erhielt man 20 Teile eines hellbraunen,
festen Polyferrosiloxans vom Molekulargewicht von etwa 3500 und der Formel
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ο —,S; — ο -fr^ —
01-1 ^ Cj>/£
Eine Lösung von 4 Teilen des erhaltenen Polyferrosiloxans und 0,5 Teilen Benzylpyridin in 20 Teilen Dibutylphthalat
wurde daraufhin in eine Lösung aus 5 Teilen Gummiarabikum in 40 Teilen Wasser getropft, wobei eine Emulsion erhalten wurde.
Hierzu wurde eine Lösung aus 5 Teilen Gelatine vom pH Wert 8 in 40 Teilen Wasser hinzugegeben. Das ganze wurde eine Zeit
lang gerührt und anschließend durch Zugabe von 20%iger Natronlauge
auf den pH Wert 5 eingestellt. Danach wurde der pH Wert durch Zugabe von 1Obiger Essigsäure allmählich auf 4,4 eingestellt,
während 125 Teile Wasser zugesetzt wurden. Man erhielt zusammengesetzte kolloidartige Niederschläge um jeweils einen
Tropfen des Fcirbbildners, d.h. der Dibuty lphthalatlö sung des
Polyferrosiloxans, in einer dieses Gemisch enthaltenden Lösung. Während der genannten Arbeitsschritte betrug die Temperatur
50 0C. Anschließend wurde 1 Teil 37%iger Formaldehyd
langsam in die die Gemische enthaltende Lösung eingetropft. Das Gemisch wurde durch Erniedrigung der Temperatur der Lösung
um 10 0C je 30 Minuten unter gleichzeitigem Rühren gelatiniert.
Danach wurde die Lösung durch Zugabe von 20%iger Natronlauge auf einen pH Wert von 9 eingestellt und die Einkapselung
dadurch vervollständigt, wonach eine Kapselsuspension erhalten wurde. Diese Kapselsuspension wurde mit
4 Teilen Polyvinylalkohol versetzt und auf ein Blatt aufgebracht, das anschließend getrocknet wurde.
Getrennt davon wurde eine Lösung mit den folgenden Bestandteilen gut durchgemischt und dispergiert und anschließend auf
ein anderes Blatt aufgetragen:
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cria-iri- , 5 Teile
Weinsäure 0,5 "
Di-o-toluolthioharnstoff 3 "
Feinpulvriges Siliciumdioxid 40 " -
Äthoxycelluloseharz 15 Teile
Methanol 120 "
Die beiden erhaltenen unterschiedlichen Blätter wurden derart zusammengelegt, daß die beschichteten Oberflächen einander
zugewandt waren. Durch Ausüben eines Schreibdruckes mit der ψ Hand oder der Schreibmaschine auf die derart zusammengelegten
Blätter wurden violett-schwarze Schriftzeichen klar auf einem weißen Hintergrund erzeugt. Auf diese Weise wurde ein druckempfindliches
Kopierblatt erhalten, das lange Zeit über stabil war. ■ .
In einem 300 ml Dreihalskolben wurden 25 Teile Diphenyldichlorsilan,
13 Teile Ammmoniummetavanadat und 100 Teile Benzol auf 80 bis 90 0C erhitzt, so daß das Benzol unter Rückfluß
siedete. Gleichzeitig wurden .20 bis 30 ml Stickstoff mit einer relativen Feuchtigkeit von 50 bis 90% je Minute durch den
" Kolben geleitet und die Umsetzung 10 Stunden lang fortgesetzt. Anschließend wurde der .Kolbeninhalt abwechselnd mit 3%iger
wäßeriger Natriumbicarbonatlösung und 3%iger Schwefelsäure und danach mit Wasser gewaschen, bis die Lösung neutral war.
Danach wurde das Benzol abdestilliert, und man erhielt 18 Teile eines weißen, festen Polyvanadosiloxans vom Molekulargewicht
von etwa 2500 und der Formel
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Anschließend wurde eine Lösung von 4 Teilen dieses Polyvanadosiloxans
und 2,5 Teilen Trioctylamin sowie 0,5 Teilen des Ultraviolettabsorbers "Tinuvin 326" der Geigy Co. in 25 Teilen
Dibutylphthalat in derselben Weise behandelt, wie in Beispiel 5 beschrieben, wobei eine Kapselsuspension erhalten wurde. Die
Kapselsuspension wurde auf ein Blatt aufgebracht, das anschließend
getrocknet wurde.
Getrennt davon wurde eine Dispersion der folgenden Zusammensetzung
durch Vermischen der Bestandteile in einer Kugelmühle während 10 Stunden hergestellt. Die erhaltene Dispersion wurde
auf ein anderes Blatt aufgebracht, das anschließend ebenfalls getrocknet wurde:
Laurylamingallat 5 Teile
"Emalgen 920" (nichtionisches oberflächenaktives Mittel der Kao Sekken Co. Ltd.) 0,3 "
Bernsteinsäure 1 "
Zitronensäure 0,2 "
Äthylencarbonat 1 "
feingepulvertes Siliciumdioxid" . 40 "
Polyvinylacetat-Emulsion 30 "
Methylcelluloseharz 3 "
Wasser 160 "
Die auf diese Weise erhaltenen beiden unterschiedlichen Blätter wurden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten
Oberflächen aufeinanderzu gerichtet wären. Wurde ein Schreibdruck
mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die derart zusammengelegten Blätter ausgeübt, so erhielt man auf einem
weißen Hintergrund klare schwarze Schriftzeichen. Auf diese Weise wurde ein druckempfindliches Kopiermaterial erhalten,
das sich im Laufe der Zeit nicht veränderte.
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Ein 500 ml Dreihalskolben wurde mit 100 ml Cyclohexan und
29 Teilen Natriumphenyldimethylsilanolat beschickt, wozu eine Lösung aus 55 Teilen Vanadyltrichlorid und 150 ml Cyclohexan
über 3 Stunden bei Raumtemperatur in einer Stickstoffatmosphäre
hinzugetropft wurde. Anschließend wurde der Kolbeninhalt auf eine Temperatur von 50 ± 5 0C erhitzt und 3 Stunden reagieren
gelassen. Danach wurde Stickstoff von 50#iger relativer Feuchtigkeit in einer Geschwindigkeit von 50 ml je Minute
8 Stunden lang hindurchgeleitet. Nach der Umsetzung wurde die Lösung abwechselnd mit 5%iger Schwefelsäure und 3%iger wäßeriger
Natriumbicarbonatlösung gewaschen. Danach wurde das Cyclohexan abdestilliert, und man erhielt 31 Teile des weißen,
festen Tris (Phenyldimethylsilyl) Vanadats gemäß der folgenden Reaktionsgleichung:
) (CHJ2SiONa + VOC^ -^ VO ((CgH )(CH
2 3 > 0 5 3 2 ·*' 3
Hieraus wurde in der gleichen Weise, wie in Beispiel 2 beschrieben,
aus 3 Teilen des Vanadosiloxane anstelle des Vanadosiloxans
in Beispiel 2, eine Kapselsuspension hergestellt, die anschließend mit 4 Teilen Cellulosepulver von der Korngröße von
200 mesh und 2 Teilen 5%igen Polyvinylalkohol versetzt wurde.
Die so erhaltene Suspension wurde auf ein Papier aufgebracht, ψ das anschließend getrocknet wurde.
Getrennt davon wurde ein Gemisch aus 5 Teilen
\ t-Butyl
feinpulvriges 0,8 Teilen Weinsäure, 1 Teil 2-Mercaptobenzthiazol, 35 Teilen/
Siliciumdioxid, 17 Teilen Polyvinylacetat und 180 Teilen Methanol durch Rühren dispergiert und die erhaltene Dispersion auf
ein zweites Papier aufgebracht, das ebenfalls getrocknet wurde.
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Die beschichteten Papierblätter wurden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Flächen einander
gegenüber lagen. Beim Ausüben eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die derart zusammengelegten
Blätter wurden auf weißem Hintergrund klare, schwarze Schriftzeichen erhalten. Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter
erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
In einem Dreihalskolben wurde eine Lösung aus 20 Teilen des Mononatriumsalzes von Phenylsilantriol in 100 ml Tetrahydrofuran
erhitzt und anschließend tropfenweise während 1 Stunde bei Raumtemperatur mit 20 Teilen Vanadyltrichlorid versetzt.
Nach dem Eintropfen wurde die Lösung auf 45 i 5 0C erhitzt
und die Umsetzung 5 Stunden lang fortgesetzt, wobei feuchtes Ammoniakgas mit einer Geschwindigkeit von 5 ml je Minute hindurchgeleitet
wurde. Nach der Umsetzung wurde das Tetrafuran abdestilliert und die Lösung mit 3%iger wäßeriger Sodalösung
gewaschen, wobei man 25 Teile eines weißen, festen Vanadosiloxans vom Molekulargewicht von etwa 3500 gemäß folgender
Reaktionsgleichung erhielt:
CeIArJSi(oh)uo//a. ·* \!Dcß.a
l/
OH
η = 8 bis 14
Ein Gemisch aus 3 Teilen dieses Vanadosiloxans, 2 Teilen Tribenzylamin,
17 Teilen Dioctylphthalat und 2 Teilen des Polyisocyanate (poly isocyanate) »Collonate L-75" der Nippon
Polyurethane Co. wird entsprechend der Vorschrift von Beispiel 2 auf ein Papier aufgebracht, das anschließend getrocknet
wird.
Außerdem wird eine Kapselsuspension unter Verwendung eines Gemisches
aus 5 Teilen 2,3-Dihydroxy-Naphthalen-6-Sulfonsäureoctylamid,
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10 TeilenOleylalkoholund 10 Teilen Dibutylphthalat gemäß der
Vorschrift von Beispiel 5 hergestellt und nach Zusatz von 3 Teilen Thioharnstoff und 0,5 Teilen Gelatine auf ein anderes
Papier aufgebracht, das ebenfalls getrocknet wurde..
Die beschichteten Papiere wurden derart aufeinandergelegt, daß die beiden beschichteten Oberflächen einander zugewandt waren.
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die derart zusammengelegten Blätter erhielt
man auf einem weißen Hintergrund klare, schwarze Schriftzeichen. Es wurde somit ein druckempfindliches Kopierblatt erhalten,
das sich im Laufe der Zeit nicht veränderte.
In einem 300 ml Kolben wurde eine Lösung aus 150 Teilen Toluol, 22 Teilen Diphenylsilandiol und 30 Teilen wasserfreiem Eisen-3-Chkrid
auf Rückfluß temp era tür von etwa 110 0C erhitzt und
8 Stunden lang unter Rühren und Einleiten von Ammoniak mit einer Geschwindigkeit von 3 bis 10 ml je Minute kontinuierlich umgesetzt,
wonach 18 Teile des Polyferrosiloxans der Formel
erhalten wurden. Eine Kapselsuspension wurde unter Verwendung einer Lösung hergestellt, die vier Teile des Polyferrosiloxans,
0,5 Teile Laurylisochinolin und 20 Teile Dioctylphthalat enthielt, wobei verfahren wurde, wie in Beispiel 5 beschrieben.
Außerdem wurde unter Verwendung einer Lösung aus 4 Teilen 2,3-Dihydroxy-6-Naphthalin-Sulfonsäureanilid und 20 Teilen
Dibutylmaleat eine zweite Kapselsuspension hergestellt, wobei verfahren wurde, wie in Beispiel 1 für die Einkapselung
von Polyphenol beschrieben.
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Die beiden Kapselsuspensionen wurden im Verhältnis von 1:1 vermischt und das Gemisch auf ein Papier aufgetragen, das anschließend
getrocknet wurde.
Yfenn auf die beschichtete Oberfläche des Papiers ein Schreibdruck
mit der Hand oder der Schreibmaschine ausgeübt wurde, so erhielt man klare, violett-schwarze Schriftzeichen auf
hellen Hintergrund.
Somit wurde ein druckempfindliches Kopierblatt oder Aufzeichnungspapier
erhalten, das sich im Laufe der Zeit nicht veränderte.
In einem Dreihalskolben wurden 22 Teile Diphenylsilandiol,
30 Teile Diphenyldibutyltitanat und 100 Teile Tetrahydrofuran auf Rückflußtemperatur erhitzt.
Anschließend wurde die Lösung 30 Stunden lang unter Einleiten von Luft mit einer Geschwindigkeit von 50 bis 100 ml je Minute
kontinuierlich reagieren gelassen. Nach Abschluß der Umsetzung wurde eine große Menge V/asser zugesetzt, um das Polytitanosi-3oxan
abzuscheiden. Danach wurde die Lösung abwechselnd mit 1%iger wäßeriger Natriumacetatlösung und 1<&Lger Schwefelsäure
gewaschen und das Wasser durch Trocknen entfernt, wonach 20 Teile eines weißen und festen Polytitanosiloxans vom Molekulargewicht
von etwa 5500 und der Formel
erhalten wurden.
Unter Verwendung einer Lösung aus 3 Teilen des Polytitanosiloxans,
10 Teilen eines schweren Alkans und 8 Teilen Dibutylphthalats wurde, wie in Beispiel 2 beschrieben, eine Kapselsuspension
hergestellt.
209818/113 4
Die erhaltene Kapselsuspension wurde auf ein Papier aufgetragen, das anschließend getrocknet wurde.
Außerdem wurde eine Dispersion aus 5 Teilen
ort Λ
VqX Π »30 Teilen feingepulvertem Siliciumt-Bütyl
t^Buty^
dioxcl, 14 Teilen Polyvinylacetat und 120 Teilen Methanol
gründlich gemischt und auf ein weiteres Papier aufgetragen.
Die erhaltenen beschichteten Papiere wurden derart aufeinandergelegt,
daß ihre beschichteten Oberflächen einander zugewandt waren. Wurde ein Schreibdruck mit der Hand oder der
Schreibmaschine auf die derart zusammengelegten Blätter ausgeübt, so erschienen klare, braune Schriftzeichen.
Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Eine Lösung aus 2,5 Teilen Methylen bis-(1,2-Dihydroxy-4-tertiärbutylbenzol)
einem Teil Di-o-toluy!thioharnstoff und
20 Teilen Dibutylmaleat wird in der gleichen Weise, wie in ψ Beispiel 1 für die Einkapselung von Polyphenol beschrieben,
behandelt, wonach eine Kapselsuspension erhalten wurde.
Getrennt davon wurden 150 ml η-Hexan und 28 Teile Methyldiphenylsilanol
in einem 300 ml Dreihalskolben tropfenweise mit 60 Teilen Vanadyltrichlorid während 4 Stunden bei Raumtemperatur
versetzt. Anschließend wurde die Temperatur der Lösung auf 50 ± 5 0C erhöht und Ammoniakgas mit einer relativen
Feuchtigkeit von 50 bis 90% mit einer Geschwindigkeit von 3
bis 5 ml je Minute in die Lösung geleitet und so die Umsetzung 48 Stunden lang fortgesetzt. Nach Beendigung der Umsetzung wurde
die Lösung abwechselnd mit 396iger Schwefelsäure und 3%iger
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Natriumbicarbonatlosung gewaschen. Das η-Hexan wurde aus der gewaschenen Lösung entfernt, und man erhielt 27 Teile weißesr
festes Tris (methyl dephenyl silyl) Vanadat gemäß der folgenden
Reaktionsgleichung: cH,(c,H_)- S1OH + voo*_ -^VO[CiUCJU0 sio),
Anschließend wurde eine Dispersion mit folgenden Bestandteilen unter gutem Rühren hergestellt: ·
Vanadosiloxan der obigen Formel 5 Teile
Tribenzylamin 2, $ »
Tinuvin 326 (Ultra-violett-Absorber der GeigyCo., 0,5 "
Schweiz
Siliciumdioxid, fein gepulvert 75 "
Mischpolymerisat aus Vinylchlorid und
Vinylacetat 35 "
Toluol 200 »
Äthylacetat 50 »
Mit dieser Dispersion wurde ein Blatt beschichtet, das anschließend
getrocknet wurde, während ein zweites Blatt mit der oben erwähnten Kapselsuspension beschichtet und ebenfalls getrocknet
wurde.
Die beiden erhaltenen verschiedenen Blätter wurden derart aufeinandergelegt,
daß ihre Oberflächen einander zugewandt waren. Wurde ein Schreibdruck mit der Hand oder der Schreibmaschine
auf die derart zusammengelegten Blätter ausgeübt, so erschienen klare, schwarze Schriftzeichen auf einem hellgefärbten
Hintergrund. Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Eine Lösung aus 4 Teilen Benzylgallat, 0,5 Teilen Naphthensäure und 20 Teilen Dibutylmaleat wurde in derselben Weise,
wie in Beispiel 11 beschrieben, behandelt, und daraus eine Kapselsuspension hergestellt.
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Getrennt davon wurde ein mit 36 Teilen Mononatriummethylphenylsilanol
und 200 Teilen Xylol beschickter 500 ml Kolben auf 100 bis 120 0C erhitzt. Anschließend wurde ein Gemisch, das
durch Dispergieren von 25 Teilen wasserfreiem Eisen-3-Chlorid
in 100 Teilen eines 1:1 Gemisches aus Cyclohexan und Toluol erhalten worden war, während einer Stunde in den Kolben eingetropft.
Die Umsetzung wurde 15 Stunden lang fortgesetzt. Nach Beendigung der Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser
gewaschen und das Lösungsmittel abdestilliert, wonach 35 Teile Polyferrosiloxan erhalten wurden.
Anschließend wurde eine Dispersion aus den folgenden Bestandteilen
durch gutes Verrühren hergestellt:
Polyferrosiloxan 3 Teile
Äthylencarbonat 1 n
Borsäure 0,3 tt
Polyacrylat 14 B
Toluol .......... 100 »
Die erhaltene Dispersion wurde auf ein Blatt aufgebracht» das anschließend getrocknet wurde, während die oben erhaltene Kapselsuspension
auf ein zweites Blatt aufgebracht wurde, das ebenfalls getrocknet wurde.
Die auf diese Weise erhaltenen beiden verschiedenen Blätter wurden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Oberflächen
einander zugewandt waren. Wurde ein Schreibdruck mit der Hand oder einer Schreibmaschine auf die derart angeordneten
Blätter ausgeübt, so erzielte man violett-schwarze Schriftzeichen klar auf einem hellfarbigen Hintergrund. Somit wurden
druckempfindliche Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
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In einem Dreihalsdestillationskolben wurden 200 ml Tetrachlorkohlenstoff,
19 Teile Diphenylmethylchlorsilan und 14 Teile Natriummetavanadat erhitzt, so daß der Tetrachlorkohlenstoff
unter Rückfluß siedete. Das Ganze wurde S Stunden reagieren gelassen, während Stickstoff mit einer etwa 60%igen relativen
Feuchtigkeit hindurchgeleitet wurde. Nach Beendigung der Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser von 70 bis 80 0C
und anschließend mit 3%igem Natriumbicarbonat gewaschen. Danach
wurde der Tetrachlorkohlenstoff abdestilliert, wonach 20 Teile des hellbraunen, pastenförmigen Vanadosiloxans gemäß
folgender Reaktionsgleichung erhalten wurde:
(Cstfr)A CH3SZCJi rrfa ^
Zwei Teile des erhaltenen Vanadosiloxans und 2 Teile Trilaurylamin
wurden in 20 Teilen Dibutylphthalat gelöst und daraus eine Kapselsuspension gemäß der Vorschrift von Beispiel 4 hergestellt.
Getrennt davon wurde eine Dispersion mit den folgenden Bestandteilen
durch achtstündiges Vermischen in einer Kugelmühle hergestellt:
Palmitylamin-protocatechuat
Trimethylthioharnstoff
Borsäure
Propylencarbonat
Siliciumdioxid, fein pulverig
Gelatine
Emulsion aus Polyvinylacetat
Wasser
| 3 | Teile |
| 1 | ti |
| 1 | Il |
| 1 | η |
| 9 | ti |
| 1 | ti |
| 9 | ti |
| 70 | η |
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Kapselsuspension und Dispersion wurden gut miteinander vermischt und anschließend auf ein Blatt aufgebracht, das danach
getrocknet wurde.
Durch Ausüben eines Schreibdruckes mit der Hand, der Schreibmaschine
oder einer Registrierfeder auf die beschichtete Oberfläche des Blattes wurden darauf klare schwarze Buchstaben erzeugt.
Somit wurde ein druckempfindliches Kopierpapier oder Registrierpapier erhalten, das sich im Laufe der Zeit nicht
veränderte.
fc Eine Lösung aus 4 Teilen Palmitylprotocatechuat und 20 Teilen
Tricresylphosphat wird in der gleichen Welse- behandelt, wie
in Beispiel 12 beschrieben, und auf diese Weise eine Kapselsuspension hergestellt. Diese Kapselsuspensior wird auf ein
Blatt aufgebracht, das anschließend getrocknet iwrcL·
Getrennt davon wurden 22 Teile Phenylsilantriol und 130 ml
Benzol in einem Dreihalsdestillationskolbe» mit einer Lösung
aus 40 Teilen Vanadiumtetraäthylamid in 50 ml Benzol während
einer Stunde durch Eintropfen versetzt. Danach wurde der Kolbeninhalt
auf 75 * 5 0C erhitzt und 70 Stunden lang reagieren
gelassen, während Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 50% in einer Geschwindigkeit von 10 ml je Minute hindurchge-"
leitet wurde. Nach Vervollständigung der Umsetzung wurde die Lösung abwechselnd mit 396iger Schwefelsäure und 3$iger wäßeriger
Natriumacetatlösung gewaschen, wonach das Benzol abdestilliert wurde und 20 Teile eines hellbraunen, festen Vanadosiloxans
mit einem Molekulargewicht von 2000 gemäß folgender Reaktionsgleichung erhalten wurden:
'+ η = 4 bis
f & - o- \J-Q -
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Eine Dispersion aus 5 Teilen des hergestellten Vanadosiloxans, 0,5 Teilen Benzylpyridin, 50 Teilen Calciumcarbonat,
15 Teilen Polyvinylchlorid und 150 Teilen Toluol wird 3 Stunden
lang auf einer Kugelmühle gründlich durchgemischt. Das erhaltene Produkt wird auf ein weiteres Blatt aufgebracht,
das ebenfalls getrocknet wird.
Die beiden erhaltenen unterschiedlichen Blätter werden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Oberflächen
einander zugewandt sind. Wird auf derart zusammengelegte Blätter ein Schreibdruck mit. der Hand oder der Schreibmaschine
ausgeübt, so erscheinen klare, schwarze Schriftzeichen auf dem Blatt. Somit wurde ein druckempfindliches
Kopierpapier erhalten, das sich im Laufe der Zeit nicht veränderte .
In einem 500 ml Kolben wurden 35 Teile Vinylmethylmononatriumsilanolat
und 150 Teile Toluol auf 70 bis 80 0C erhitzt.
Anschließend wurde eine Lösung aus 30 Teilen Eisenalaun in 100 Teilen Wasser während 30 Minuten zugetropft. Der Kolbeninhalt
wurde daraufhin 3 Stunden reagieren gelassen, anschließend mit Wasser gewaschen und vom Toluol befreit, das
abdestilliert wurde. Man erhielt etwa 20 Teile eines braunen, pastenförmigen Ferrosiloxans der Formel
bis 4
Eine Lösung aus 3 Teilen des erhaltenen Ferrosiloxans und
17 Teilen des Polypropylenglycolmonoäthers "Nyuporu LB-285"
der Sanyo Kasei Co. wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 beschrieben, behandelt, wobei eine Kapselsuspension
erhalten wurde. Diese Kapselsuspension wurde auf ein Blatt
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aufgebracht und anschließend getrocknet.
Getrennt davon wurde eine Dispersion aus 5 Teilen 2,3-Dihydroxynaphthalin-6--Octylamidsulfonat,
30 Teilen feingepulvertem Siliciumdioxids, 10 Teilen Äthoxycelluloseharz und 150 Teilen Methanol gut durchgerührt und anschließend
auf ein anderes Blatt aufgebracht, das ebenfalls getrocknet wurde.
Die auf diese Weise erhaltenen beiden Blätter wurden derart aufeinandergelegt, daß die beschichteten Seiten einander
zugewandt waren. Nach Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die derart angeordneten
Blätter wurden schwarze Schriftzeichen klar auf dem Blatt erzeugt. Somit wurde ein druckempfindliches Kopierblatt erhalten,
das sich im Laufe der Zeit nicht veränderte.
Eine Lösung aus 15 Teilen Dimethyldiacetoxysilan, 31 Teilen
Natriumwolframat und 100 Teilen η-Hexan wurde in einem
300 ml Dreihalskolben bei 70 bis 75 0C 48 Stunden lang
unter Rühren reagieren gelassen.
Nach Vervollständigung der Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch mit heißem Wasser gewaschen und das η-Hexan abdestilliert,
wonach 14 Teile eines weißen, festen Polywolframosiloxans
vom Molekulargewicht von etwa 2000 und der Formel
erhalten wird.
Eine Lösung aus 4 Teilen dieses Metallsiloxans und 20 Teilen Benzylbenzoat wird in der gleichen Weise, wie in Beispiel
4 beschrieben, behandelt und damit eine Kapselsuspension erzeugt. Die Kapselsuspension wird auf ein Blatt aufge-
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bracht, das anschließend getrocknet wird.
Getrennt davon wurde eine Lösung mit den folgenden Bestandteilen gut durchgerührt und anschließend auf ein anderes
Blatt aufgetragen, das ebenfalls anschließend getrocknet wurde:
5 Teile
OC8H17
Zitronensäure 2 "
Aluminiumoxidpulver 50 "
Äthoxycelluloseharz 18 "
Äthanol 60 »
Die auf diese Weise erhaltenen beiden unterschiedlichen Blätter werden derart aufeinandergelegt, daß die beschichteten
Seiten aufeinanderzu gerichtet sind. Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf
die derart zusammengelegten Blätter erzielte man klare, braune Schriftzeichen. Somit wurde ein druckempfindliches
Kopierblatt erhalten, das sich im Laufe der Zeit nicht veränderte .
Zu einer Lösung aus 100 ml chloriertem Diphenyl und 21 Teilen Phenylmethyldiacetoxysilan in einem 300 ml Dreihalskolben
wurden 27 Teile Vanadyltrichlorid innerhalb 3 Stunden hinzugetropft. Nach dem Eintropfen wurde die Lösung kontinuierlich
8 Stunden lang bei einer Lösungstemperatur von 150 °C unter Hindurchleiten von Luft von 50 bis 80%iger relativer
Feuchtigkeit umgesetzt. Nach der Umsetzung wurde die Lösung abwechselnd mit 5#iger Schwefelsäure und 3#iger
wäßeriger Natriumbicarbonatlösung gewaschen, und man erhielt. 140 Teile einer farblosen Lösung eines Vanadosiloxans in
209818/1 Ί3Λ
chloriertem Diphenyl gemäß der folgenden Reaktionsgleichung:
O
ι ι
ι ι
)Λ+\ΙΟ£&·
'Il .
0/
0/
Danach wurde eine Kapselsuspension unter Verwendung der erhaltenen
Vanadosiloxanlösung in dein chlorierten Diphenyl hergestellt, wobei gemäß der Vorschrift von Beispiel 2 verfahren
wurde.
Außerdem wurde eine Kapselsuspension unter Verwendung einer Lösung aus 3 Teilen N,N-bis(1,2-Dihydroxy-4-Tertiärbutylben
syl) Laurylamin der allgemeinen Formel
oti
t-Butyl €(χΗ^ t-Butyl
und 20 Teilen Dibutylmaleat in der gleichen Weise, wie in Beispiel 11 beschrieben, hergestellt.
Die beiden Kapselsuspensionen wurden miteinander vermischt und auf ein Papier aufgebracht, das anschließend getrocknet
wurde. Bei Ausübung eines Schreibdrucks auf die beschichtete Seite des Papiers mit der Hand oder der Schreibmaschine
wurden klare, rote Schriftzeichen auf dem Blatt erzeugt.
Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter oder Aufzeichnungsblätter
erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten .
In einem 300 ml Dreihalskolben wurde eine Lösung aus 150 ml Xylol, 53 Teilen Hexaphenyldisiloxan und 6 Teilen Vanadiumpentoxid
72 Stunden lang kontinuierlich bei einer Temperatur von 100 ± 5 0C unter Einleiten von Stickstoff mit einer
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relativen Feuchtigkeit von 50 bis 80% umgesetzt. Nach der
Umsetzung wurde das Xylol abdestilliert und die Lösung mit 1%igem !Tatriumhydroxid gewaschen, wonach 26
Teile des weißen, festen Tris (triphenyl silyl) Vanadat
erhalten wurden.
Anschließend wurde eine Kapselsuspension nach der Vorschrift von Beispiel 2 und unter Verwendung einer Lösung mit den
folgenden Bestandteilen hergestellt:
Vanadosiloxan 3 Teile
Diphenylamin 2 "
Nisseki Hisol SAS-295 17 "
(Alkylenbiphenyl der Nippon Sekyu Kagaku Co.)
Außerdem wurde eine Dispersion unter Verwendung eines Homomixers
aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
N,N-bis-(1,2-Dihydroxy-4-t-butylbenzyl)-Butylamin der
Formel:
| 3 | Teile |
| 6 | Il |
| 0,5 | η |
| 2 | Il |
| 33 | η |
| 15 | η |
| 150 | It |
S t-Butyl ^ t-Butyl
Thioharnstoff
Weinsäure Phthalsäure Feingepulvertes Siliciumdioxid Polyvinylacetat
Methanol τ-..
Diese Dispersion wurde auf ein Blatt Papier aufgebracht, das anschließend getrocknet wurde, während die oben erwähnte
Kapselsuspension auf ein anderes Blatt Papier aufgetragen wurde, das anschließend ebenfalls getrocknet wurde.
Die beschichteten Papiere wurden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Oberflächen einander zugewandt waren..
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Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die derart zusammengelegten
Blätter erzielte man auf weißem Hintergrund klare, schwarze Schriftzeichen. Auf diese Weise wurden druckempfindliche
Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Es wurde eine Kapselsuspension hergestellt, die das gemäß Beispiel 9 erhaltene Ferrosiloxan enthielt, wie in Beispiel 2
beschrieben, und auf ein Papier aufgebracht, das anschließend getrocknet wurde. Getrennt davon wurde eine Dispersion
P unter Verwendung eines Homomixers mit folgenden Bestandteilen hergestellt, die anschließend ebenfalls auf ein Blatt
Papier aufgebracht wurde, das ebenfalls getrocknet wurde:
Teile
Äthylencarbonat 1 "
Feingepulvertes Siliciumdioxid 50 "
Polyvinylacetat 20 "
Methanol 200 "
^ Die beschichteten Papiere wurden derart aufeinandergelegt,
daß ihre beschichteten Oberflächen einander zugewandt waren.
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die so zusammengelegten Blätter erhielt
man violett-schwarze, klare Schriftzeichen auf einem weißen Hintergrund. Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter
erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
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Eine Lösung aus 16 Teilen Phenylsilantriol 32 Teilen
Wismut und 100 Teilen Xylol wurde«?in einem 300 ml Dreihalskolben
kontinuierlich 3 Stunden lang bei einer Lösungstemperatur von 130 0C unter Einleiten von Ammoniakgas mit
relativer Feuchtigkeit in einer Geschwindigkeit von 5 bis 20 ml je Minute umgesetzt. Nach Beendigung des Ammoniakeinleitens
wurde die Umsetzung 30 Stunden weiter fortgesetzt.
Danach wurde die Lösung abwechselnd mit 3%iger Schwefelsäure
und 2%igem wäßerigem Natriumacetat gewaschen und das Xylol
abdestilliert. Man erhielt 18 Teile eines weißen, festen Polybismatsiloxans vom Molekulargewicht 2500 und.der Formel:
I \
Durch Auflösen von 3 Teilen des Metallsiloxans in 20 Teilen Oleylalkohol wird, wie in Beispiel 4 beschrieben, eine Kapselsuspension
hergestellt und mit ihr ein Papier beschichtet, das anschließend getrocknet wird.
Außerdem wird eine Dispersion mit folgenden Bestandteilen hergestellt, die mit einem Homomixer durchgemischt und auf
ein anderes Papier aufgebracht wird, das anschließend ebenfalls getrocknet wird:
feingepulvertes Siliciumdioxid 11 "
Polyvinylacetat 4 M
Methanol 50 ·»
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Die beschichteten Papiere werden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Oberflächen einander zugewandt sind.
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die so zusammengelegten Blätter erzielte
man klare, orangefarbene Schriftzeichen auf weißem Hintergrund. Somit wurden druckempfindliche Kopierpapiere erhalten,
die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
■Eine Lösung aus 45 Teilen Natriumtriphenylsilanolat und
12 Teilen Eisenalaun in 200 Teilen Toluol wird in einem 500 ml Kolben 15 Stunden lang unter Rühren bei 70 bis 80 0C
umgesetzt. Nach Beendigung der Umsetzung wurde die Lösung gewaschen und danach das Benzol abdestilliert, wonach man
30 Teile des Ferrophenylsiloxans der folgenden Formel erhielt:
Fe
In der gleichen Weise, wie in Beispiel 11 beschrieben, wird eine Kapselsuspension aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Ferrophenylsiloxan der obigen Herkunft .. 3 Teile
Lauryldiamin . ... 0,6 "
Dibutylphthalat 27 n
Außerdem wurde eine Dispersion unter Verwendung eines Homomixers
aus folgenden Bestandteilen hergestellt, die mit der oben erwähnten Kapselsuspension vermischt wurde, wonach ein
Papier mit dem Gemisch beschichtet und anschließend getrocknet wurde:
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2,3 Dihydroxynaphthalin-o-calciumsulfonat 5 Teile
Äthylencarbonat 3 "
Calciumcarbonat 30 "
Emulsion aus Polyacrylsäure 12 "
Wasser , 80 "
Methanol 20 "
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf das so erhaltene Papier erzielte man
klare, braune Schriftzeichen auf weißem Hintergrund,
Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter oder Aufzeichnungsblätter
erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Ein Gemisch aus
Vanadosiloxan gemäß Beispiel 7 ····· · 5 Teile
Nyuporu LB-625 (ein Monoäther von
Polypropylenglycol der Sanyo. Kasei Co.) Epikote 828 (Epoxydharz der Shell Chemical Co.) .. 6 "
Polypropylenglycol der Sanyo. Kasei Co.) Epikote 828 (Epoxydharz der Shell Chemical Co.) .. 6 "
wurde zu einem Gemisch aus
Carboxymethylcellulose 3 Teile
Wasser 77 "
Epicure U Aminadditiv für Epoxyharz der
Shell Chemical Co. 3 ·'
während 24 Stunden bei 30 0C unter Rühren hinzugegeben,
wonach eine Emulsion mit Teilchen von 4 bis 5/U erhalten
wurde. Es handelt sich dabei um eine Mikrokapselemulsion,
die eine Lösung des Farbbildners Nyuporu LB-625 enthält, und die durch Umsetzung von Epikate 828 und Epicure U an der
Phasengrenzfläche von Nyuporu LB-625 und Wasser erhalten wurde.
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Dieser Mikrokapselemulsion wurden 2 Teile Polyvenylalkohol
und 8 Teile Cellulosepulver mit einerTeilchengröße von 400 Mesh zugesetzt, wonach mit der Mikrokapselemulsion ein
Papier beschichtet wurde, das anschließend getrocknet wurde. Getrennt davon wurde eine Dispersion aus folgenden Bestandteilen
hergestellt, in einer Kugelmühle 5 Stunden lang vermählen und auf ein anderes Papier aufgebracht, das anschließend
getrocknet wurde:
Dimethylbenzyl-Lauryl-Ammoniumsalzcvon
2,3.Dihydroxynaphthalin-6-Sulfonsäure 5 Teile
Di-o-toluolthioharnstoff 2,5 "
fc Zitronensäure ' 2 "
Feingepulvertes Siliciumdioxid 50 "
Polyvinylbutyral 20 "
Toluol 100 "
Methanol 100..."
Die beschichteten Papiere wurden derart aufeinandergelegt, daß ihre beschichteten Oberflächen einander zugewandt waren.
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der
Schreibmaschine auf die derart zusammengelegten Blätter erzielte man klare, schwarze Schriftzeichen auf weißem Hintergrund.
Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter erhal-™
ten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Das gemäß Beispiel 6 mit der Kapselsuspension beschichtete Blatt und das gemäß Beispiel 18 mit dem Polyphenol beschichtete
Blatt wurden derart zusammengelegt, daß die beschichteten Oberflächen der beiden verschiedenen Blätter
einander zugewandt waren.
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_ 53 —
Bei Ausübung eines .Schreibdruckes mit der Hand oder der
Schreibmaschine auf die derart kombinierten Blätter erzielte man schwarze, klare Schriftzeichen. Somit wurden druckempfindliche
Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Das gemäß Beispiel 2 mit der Kapselsuspension beschichtete Blatt und das gemäß Beispiel 4 mit dem Polyphenol beschichtete
Blatt wurden derart zusammengelegt, daß die beschichteten Oberflächen der beiden Blätter einander zugewandt waren.
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die kombinierten Blätter erhielt man klare,
schwarze Schriftzeichen. Auf diese Weise wurden druckempfindliche Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der
Zeit nicht veränderten.
Das gemäß Beispiel 3 mit der Kapselsuspension beschichtete Blatt und das gemäß Beispiel 7 mit dem Polyphenol beschichtete
Blatt wurden derart aufeinandergelegt, daß die beschichteten Oberflächen der beiden Blätter einander zugewandt waren.
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die kombinierten Blätter erhielt ί,&χι klare,
schwarze Schriftzeichen. Auf diese Weise wurden druckempfindliche Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der
Zeit nicht veränderten.
Das gemäß Beispiel 7 mit der Kapselsuspension beschichtete Blatt und das gemäß Beispiel 3 mit dem Polyphenol beschichtete
Blatt wurden derart aufeinandergelegt, daß die beschichteten Oberflächen einander zugewandt waren. Bei Ausübung eines
Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die kombinierten Blätter, erzielte man klare, schwarze Schriftzeichen.
Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter erhalten,
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die sich mit der Zeit nicht veränderten.
Das gemäß Beispiel 7 mit der Kapselsuspension beschichtete Blatt und das gemäß Beispiel 18 mit dem Polyphenol beschichtete
Blatt wurden derart aufeinandergelegt, daß die beschichteten Oberflächen der beiden Blätter einander zugewandt waren.
Bei Ausübung eines Schreibdruckes mit der Hand oder der Schreibmaschine auf die kombinierten Blätter erhielt man schwarze,
klare Schriftzeichen. Somit wurden druckempfindliche Kopierblätter erhalten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränder«
^ ten.
Es wurde eine farblose, transparente Tinte durch Auflösen
und Verrühren der folgenden Bestandteile hergestellt;
Vanadosiloxan gemäß Beispiel 6 ....» 30 Teile
Äthylencarbonat , 30 "
Polyvinylpyrrolidon 36 "
Schweres Alkan 250 "
Feingepulvertes Siliciumdioxid 30 "
Außerdem wurde die Polyphenoldispersion gemäß Beispiel 3 auf
* ein Blatt aufgebracht, das anschließend getrocknet wurde.
Auf diese Weise erhielt man ein Aufzeichnungsmaterial, das außergewöhnlich gute Eigenschaften besaß, wenn man mit einem
Schreibwerkzeug, wie beispielsweise einer Registrierfeder, einem Kugelschreiber oder einem Faserstift, das mit der farblosen
und durchsichtigen Tinte benetzt oder getränkt war, oder mit einem Stempel, der mit der Tinte befeuchtet war,
Schriftzeichen aufbrachte. Die Schriftzeichen erschienen klar und schwarz auf dem Blatt und veränderten sich im Laufe der
Zeit nicht.
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Eine hellgefärbte, durchsichtige Tinte wurde durch Auflösen -and Verrühren der folgenden Bestandteile hergestellt:
Ferrosiloxan gemäß Beispiel 5 20 Teile
Propylencarbonat 20 "
Polyvinylpyrrolidon 40 "
Phenylcellosolve 300 "
feingepulvertes Siliciumdioxid 50 "
Außerdem wurde die Polyphenoldispersion gemäß Beispiel 16
auf ein Blatt aufgebracht, das anschließend getrocknet wurde,
Man erhielt auf diese Weise ein Aufzeichnungsmaterial, das dem bisherigen überlegen ist, indem beim Beschriften des
preparierten Blattes mit der Tinte in der gleichen Weise, wie in Beispiel 28 beschrieben, klare, violett-schwarze
Schriftzeichen auf dem Blatt erschienen, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Eine Dispersion mit den folgenden Bestandteilen wurde in einer Kugelmühle gut emulgiert, wobei eine farblose, transparente
Tinte erhalten wurde:
Octylgallat
Polyvinylpyrrolidon
"Emalgen 306P" (nichtionisches oberflächenaktives
Mittel der Kao Sekken Co., Ltd.) ....
feingepulvertes Siliciumdioxid
Außerdem wurde die in Beispiel 11 erhaltene Vanadosiloxandispersion
auf ein Blatt aufgebracht, das anschließend getrocknet wurde.
| 10 | Teile |
| 30 | It |
| 250 | Il |
| 25 | Il |
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Auf diese V/eise erhielt man ein Aufzeichnungsmaterial, das ausgezeichnete Eigenschaften aufwies, indem beim Beschriften
des präparierten Blattes mit der Tinte, wie in Beispiel 28 beschrieben, klare, schwarze Schriftzeichen auf dem Blatt
erschienen, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Es wurde eine farblose, durchsichtige Tinte hergestellt, indem man die folgenden Bestandteile auflöste und verrührte:
2,3-Dihydroxynaphthalin-6-calciumsulfonat 20 Teile
Äthylencarbonat 10 "
F Polyvinylpyrrolidon 30 "
Polyäthylenglycol 300 "
feingepulvertes Siliciumdioxid 50 "
Außerdem wurde ein Blatt mit der Vanadosiloxandispersion gemäß Beispiel 14 beschichtet und anschließend getrocknet.
Man erhielt auf diese Weise ein Aufzeichnungsmaterial, das überlegene Eigenschaften aufwies, indem beim Beschriften der
beschichteten Blätter mit der Tinte, wie in Beispiel 28 beschrieben, sich schwarze Schriftzeichen auf dem Blatt entwickelten,
die im Verlauf der Zeit keine Veränderung zeigten.
Die durchsichtige Tinte gemäß Beispiel 31 wird zum Imprägnieren eines Schreibmaschinenfarbbandes verwendet.
Außerdem wurde ein Blatt in derselben Weise hergestellt, wie in Beispiel 30 beschrieben.
Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial mit überlegenen Eigenschaften,
indem beim Beschriften des Blattes mit der Schreibmaschine durch das präparierte Farbband schwarze Buchstaben
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nur auf dem Blatt erzeugt wurden, die sich im Laufe der Zeit
nicht veränderten.
Die gemäß Beispiel 29 erhaltene Tinte wurde zum Imprägnieren eines Schreibmaschinenfarbbandes verwendet. Außerdem wurde
ein Blatt mit der Polyphenoldispersion gemäß Beispiel 3 "beschichtet
und anschließend getrocknet.
Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das außergewöhnlich gute Eigenschaften aufwies, indem beim Beschriften des Blattes
mit der Schreibmaschine durch das Farbband schwarze Buchstaben nur auf dem Blatt erzeugt wurden, die sich im Laufe
der Zeit nicht veränderten.
Die durchsichtige Tinte gemäß Beispiel 30 wurde zur Imprägnierung eines Schreibmaschinenfarbbandes verwendet.
Außerdem wurde die Vanadosiloxandispersion gemäß Beispiel 14 auf ein Blatt aufgebracht, das anschließend getrocknet wurde.
Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das außergewöhnlich gute Eigenschaften aufwies, indem beim Beschriften des Blattes
durch das Farbband hindurch schwarze Buchstaben allein auf dem Blatt erzeugt wurden, die sich im Laufe der 7'eit
nicht veränderten.
Eine farblose und durchsichtige Tinte wurde durch Auflösen und Verrühren der folgenden Bestandteile hergestellt:
Polyvanadosiloxan gemäß Beispiel 22 ....»
Nissiki Hisol SAS-LH (Triphenylalkohol-Lösungsmittel
der Nihon Sekyo Kagaku Co., Ltd.)
Polyvinylpyrrolidon
feingepulvertes Siliciumdioxid
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| 30 | Teile |
| 270 | Il |
| 40 | Il |
| 30 | Il |
Außerdem wurde ein Blatt mit der Polyphenoldispersion gemäß
Beispiel 10 beschichtet und anschließend getrocknet. Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das überlegene Eigenschuften
aufwies, indem beim Beschriften des Blattes mit der Tinte in der gleichen Weise, wie in Beispiel 28 beschrieben, sich
schwarze Buchstaben auf dem Blatt entwickelten, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
Die durchsichtige Tinte gemäß Beispisl 35 wurde zur Iroprägnisrung
eines Schreibmaschinenfarbbandes verwendet, Anschließend wurde die Polyphenoldispersp.on gemäß Beispiel 10 auf ein
ψ Blatt aufgetragen, das anschließend getrocknet wurde. Man
erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das überlegene Eigenschaften aufwies, indem beim Beschriften des Blattes durch
das Farbband hindurch schwarze Buchstaben nur auf dem Blatt erzeugt wurden, die sich im Laufe der Zeit nicht veränderten.
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Claims (6)
- Patentansprüche(ij Aufzeichnungsmaterial mit zwei Farbbildnern, die unter Farbbildung miteinander reagieren,
dadurch gekennzeichnet, daß der eine Farbbildner ein Metallsiloxan einer der Formeln(A)V*,f ΐworin bedeuten: R^, R2, R-zt Alkyl-, Aryl, -OH oder -OQ c-R^: ein organisches oder anorganisches Anion, Sauerstoff oder einen Rest, wie Acetylaceton, Me: ein dreiwertiges Metall, wie Fe,Bi oder Al, m,n: 1 bis 30
x: 0, 1, 2worin bedeuten:R2, R^, R^: Alkyl-, Aryl, -OH oder -0Q --Rc: ein organisches oder anorganisches Anion, Sauerstoff oder einen Rest, wie Acetylaceton, Me: ein vierwertiges Metall, wieTi, Ge, Sn oder Pb, m,n: 1 bis 30 x: 0, 1, 2, 32 0 9 8 18/1134(C)-fe-O—S'-f-v —χ.worin bedeuten: R^,R-^s Alkyl-, Aryl, -OH oder -0Q --R,: ein organisches oder anorganisches Anion, Sauerstoff oder einen Rest wie Acetylaceton,
Me: ein fünfwertiges Metall, wie V, Asoder St>, m,n: 1 bis 30 x: 0, 1, 2(D)worin bedeuten: R,,, R0, Rx: Alkyl-, Aryl-, -OH oder -On ΕΙ C- J VfSRr, R1-: ein organisches oder anorganisches Anion, Sauerstoff oder einen Rest, wie Acetylaceton,
Me: ein sechswertiges Metall, wie Mo,W oder Cr, m,n: 1 bis 30 x: 0, 1, 2, 3und der zweite Farbbildner ein Polyphenol einer der Formeln(E)oH ι209818/1 134worin bedeuten:R., R,, R1-: Wasserstoff oder eine Hydroxyl-, Alkyl-, Aryl- oder Acylgruppe, wobei entweder R, oder R. eine Hydroxylgruppe sind; R2, R-r, Rg, Ry und R^ Wasserstoff oder eine OH-,. CHO-, NO2-, NH2-, Alkyl-, Aryl-, Acyl-, MeSO^-Gruppe, wobei Me ein Kation, wie CaQ ^» B^0 ^, Sr ~ ,- oder eine Ammoniumgruppe eines primären bis quaternären Amins bedeutet, ferner eine COOY Gruppe, wobei Y Wasserstoff, eine Alkyl- oder Arylgruppe oder eine primäre bis quaternäre Aminogruppe bedeuten, einen SuI-fonsäureamidrest, einen Aminsulfonatrest, einen Carbonsäureamidrest, einen Amincarbonatrest oder eine Gruppe -CHpZ,worin Z eine Gruppe-w\ -Nj -Nx ; worin A und bzw. oder B Wasser-stoff oder eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeuten, oder eine Gruppe -NHCOX, worin X eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeutet,worin bedeuten: R^ und R^ (ii.ne Einfachbindung oder eine Gruppe -0-. -S0o-, -N-N--. -(CfI9) - mit χ als ganzer Zahl von 1 bis 10, -CH2-N-CH2-, worin X Wasserstoff oder eine Alkyl- oderArylgruppe bedeutet; R2, R^, R7, Rg» Rq und R^0 Wasserstoff oder eine OH-, Alkyl-, Aryl- oder Acylgruppe, wobei R7 oder R8 oder R10 Hydroxylgruppen sind, R^, R5, R11, R12, R13, R^, R1K, R1^ Wasserstoff oder eine Gruppe -OH, -CHO, -NO2, oder eine Alkyl- Aryl-, Acyl oder MeSO-,-Gruppe, wobei Me ein Metallkation, wie Can p-, Ban =, Srn ,- oder eine AmmoniumgruppeU,y U,;? VjZ?eines primären bis quaternären Amins bedeutet, ferner eine COüliT Gruppe, wobei Y Wasserstoff, eine Alkyl- oder Arylgruppe oder ei.ne primäre bii/quaternäre Aminogruppe bedeuten, einen Sulfonsäureamidrest, einen Aminsulfatrest, einen Carbonsäureamidrest, einen Amincarbonatrest, eine Gruppe -CHpZ, worin Z eine Gruppe 2098)8/1134, -N \\ -N -Ν\ ; worin A und bzw. oder B Wasserstoff oder eine Alkyl- oaer Arylgruppe bedeuten, oder eine Gruppe -NHCOX, worin X eine Alkyl- oder Arylgruppe ist. - 2. Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Farbbildner, von denen der eine in Form siner Öllösung in Mikrokapseln eingeschlossen und der andere in Form einer nicht eingekapselten Öllösung vorliegt, zusammen auf dieselbe Oberfläche eines Substrats oder unabhängig voneinander auf verschiedene Oberflächen von Substraten aufgebracht sind.
- 3. Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Farbbildner in Form von Öllösungen, die unabhängig voneinander in Mikrokapseln eingeschlossen sind und auf dieselbe Oberfläche eines Substrats oder unabhängig voneinander auf verschiedene Oberflächen von Substraten aufgebracht sind, vorliegen.
- 4. Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem der beiden Farbbildner überzogenes Substrat mit einer flüssigen oder pastenförmigen Tinte, die den anderen Farbbildner enthält, kombiniert ist.
- 5. Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß ein mit einem der beiden Farbbildner beschichtetes Substrat mit einem mit dem anderen Farbbildner imprägnierten, porösen Substrat kombiniert ist.
- 6. Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, dadurch ge k e nnzeichnet , daß das Polyphenol eine Schwefelverbindung ist.209818/11347< Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyphenol eine saure Verbindung ist.3. Aufzeichnungsmaterial gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Farbbildner ein wasserunlösliches Amin, eine basische Stickstoffverbindung einer der Formelnfrworin R1 und R2 Wasserstoff oder eine Hydroxyl-, Alkyl-, Aryl« oder Acylgruppe bedeuten, oder ein Alkylencarbonat der FormelH HRn-C-C-E3 1 , , dO ON /ΙΓworin R1 und R2 Wasserstoff oder eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeuten, oder ein Gemisch daraus enthält.209818/1134
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