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DE2156371A1 - Farbbildnermasse für druckempfindliche Aufzeichnungen - Google Patents

Farbbildnermasse für druckempfindliche Aufzeichnungen

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Publication number
DE2156371A1
DE2156371A1 DE19712156371 DE2156371A DE2156371A1 DE 2156371 A1 DE2156371 A1 DE 2156371A1 DE 19712156371 DE19712156371 DE 19712156371 DE 2156371 A DE2156371 A DE 2156371A DE 2156371 A1 DE2156371 A1 DE 2156371A1
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DE
Germany
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carbon atoms
hydrogen
alkyl group
hydrogen atom
Prior art date
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Application number
DE19712156371
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English (en)
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DE2156371B2 (de
DE2156371C3 (de
Inventor
Hiroharu; Hayashi Takao; Fujinaomiya Shizuoka Matsukawa (Japan)
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Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
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Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE2156371A1 publication Critical patent/DE2156371A1/de
Publication of DE2156371B2 publication Critical patent/DE2156371B2/de
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Publication of DE2156371C3 publication Critical patent/DE2156371C3/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/124Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein using pressure to make a masked colour visible, e.g. to make a coloured support visible, to create an opaque or transparent pattern, or to form colour by uniting colour-forming components
    • B41M5/132Chemical colour-forming components; Additives or binders therefor
    • B41M5/136Organic colour formers, e.g. leuco dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Color Printing (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

FATENTAKWFLTE
DR. E.WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN 2158371
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MDNCHEN HAMBURG
TELEFON: 55547Ä 8000 MO N CH E N 15,
TELEGRAMME: KARPATENT NUSSBAUMSTRASSE 10
1 wov. 1971
W 40 832/71 - Ko/DE
Puji Photo PiIm Co. Ltd. Ashigara-Kainigun, Kanagawa / Japan
Farbbildnermasse für druckempfindliche Aufzeichnungen
Eine verbesserte Dauerhaftigkeit des Bildes bei druckempfindlichen Aufzeichnungssystemen wird erfindungügemäß durch die Anwesenheit einer Wasserstoffchinolinverbindung erhalten. Weiterhin befaßt sich die Erfindung mit druckempfindlichen Bögen, die derartige Verbindungen enthalten, sowie mit einem Verfahren zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit, wobei eine derartige Verbindung zu einem Farbbildner zugesetzt wird.
Die Erfindung befaßt sich mit organischen ölartigen Farbbildnerniaasen für druckempfindliche Aufzeichnungen. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren, wobei die Dauerhaftigkeit des entwickelten Farbmaterial« erhöht wird und eins Verfärbung gehemmt wird, wöbeL das entwickelte
20982Ί/0930
BAD ORIGINAL
Farbmaterial durch eine Kontaktreaktion eines Leukofarbstoffea vom Typ eines Wasserstoffchinolinderivates, der nachfolgend als Farbbildner bezeichnet wird, mit einem Entwickler gebildet wird.
Die Kontaktreaktion zwischen einem Farbbildner und einem Entwickler für Aufzeichnungen oder für Kopierbögen wird beispielsweise mittels eines Systems ausgeführt, welches aus einer Lösung eines in einem organischen lösungsmittel gelösten Farbbildner besteht, welcher auf den Entwicklerbogen übertragen wird, so daß das entwickelte Farbbild erhalten wird.
Ein weiteres System besteht aus einem Kapselbogen und einem Entwicklerbogen, die so kombiniert werden, daß sich die Kapseloberfläche und die Entwickleroberfläche gegenüberstehen. Der Kapselbogen v/ird durch Einschluß von feinen Tropfen einer Lösung eines in eignem organischen Lösungsmittel gelösten Farbbildner in Kapseln und Auftragung derselben auf das Trägerbauteil hergestellt. Bei starkem Druck brechen die Kapseln und die Farbbildnerlösung wird auf die Entwicklcroberfläche übertragen und dadurch das entwickelte Farbbild erhalten.
Da3 System "ohne Kohlenstoff" ist von der letzteren Art, jedoch sind hierbei die Hikrokapselbestandteile und die Entwicklerbestandteile auf dem gleichen Trägerbauteil aufgezogen.
Beispiele für die in den vorstehenden Aufzeichnungs- und Kopiersystemen verv/endeten Farbbildner sind Verbindungen vom Triary!methantyp, Verbindungen vom Diphenylmethantyp, Verbindungen vom Xanthentyp, Verbindungen vom Thiazintyp und Verbindungen vom Spiropyrantyp.
Beispiele für in derartigen Systemen verwendete Entwickler sind Tone wie paurer Ton, Aktivton, Attapulgit, Zeolith oder Bentonit, organische Süuren wie Tanninsäure, Gallensäure und Pentachlorphenol und phenolische Harze.
209821/0939
BAD ORIGINAL
Die Lichtbeständigkeit des durch die Kontaktreaktion der vorstehend angegebenen Farbbildner und der Entwickler gebildeten entwickelten gefärbt en Materials ist v/eit niedriger als diejenige von Pigmenten und das von einigen Farbbildnern gebildete entwickelte Farbuaterial zeigt eine Ifeigung zur Verfärbung bei Einwirkung von Licht.
Die verschiedenen entwickelten Parbmaterialien unterscheiden sich hinsichtlich Unbeständigkeit und Verfärbung der Tönung ira verschiedenen Ausmaß, so daß die Farbtönung eines entwickelten blauen, blauschwarzen, grünen oder schwarzen Bildes, insbesondere eines entwickelten schwarzen Bildes, sich verschlechtert und eine mäßige Dauerhaftigkeit zeigt.
Die von den einzigen für die Praxin bisher verwendeten Farbbildnern aur Bildung von entwickelten blauen, blauachwarzen oder grünen Bildern, d. h. Verbindungen vom Thiazintyp, sind zur Herstellung von für die Praxis geeigneten Auisoich« nungabb'gen nicht geeignet, da sich ihre Dichte erniedrigt und die Originalfarbtönung variiert, wenn cie bei r^u^tempsrntur stehengelassen werden oder an Sonnenlicht ausf enets\. wurden.
Zur Erzielung eines entwickelten Blaubild.es wird allgemein eine Kombination von Kristallviolr-ttlacton und Benzoylleukomethylenblau als Farbbildner verwendet. Jcuoch selbst wenn ein blaues Bild zeitweilig durch den Kontokt dieser Kombination mit einem Entwickler gebildet wird, verblaßt das Farbbild, wenn es bei Raumtemperatur ntebGJ!Gf'l-:-33cn wird oder an Sonnenlicht ausgesetzt wird, da dp.r ciiwicKilto Kristallviolettlaoton insbesondere eine schlcfVi.ü Lichtbeständigkeit besitzt. Deshalb wird die hellblaue l· -rlv» von Bonzoylleukomethylenb'jr.u überY/icif.ond, was eine Vcv:.jinderung dos technischen Werter; darstellt.
Um entwickelte oohwarse, prüne rva blauschwarze Bilder zu erhalt οι·', '.Mir den die in dor· US-Ta Ί ontnohrift 3 501 351
209821/0939
BAD ORIGINAL
aufgeführten Fluoranverbindungen verwendet. Diese bilden nach dem Kontakt mit dem Entwickler ein blaugrünes Bild, ändern sich jedoch zu rot beim Stehen bei Raumtemperatur oder im Sonnenlicht.
Zur Entwicklung einer roten Farbe werden häufig die in der britischen Patentschrift 1 168 455 angegebenen Fluoranverbindungen verwendet. Jedoch iat die Dauerhaftigkeit dieser entwickelten Farbmaterialien niedriger alß diejenige von Thiazinverbindungen.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht in der Erhöhung der Dauerhaftigkeit des entwickelten Farbmaterials, welches durch eine Kontaktreaktion eines Farbbildners und eines Entwicklers gebildet wurde.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Farbänderung eines entwickelten Farbrnaterials, welches durch Kontaktrealction einen Farbbildner und eines Entwicklern gebildet wurde, auf einem Minimum zu halten.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Erhöhung der Dauerhaftigkeit eines aufgezeichneten Bilde.3 odc-r einer Bildkopie, die durch Aufzeichnung oder Kopierung unter Anwendung der Kontaktreaktion eines Farbbildners und eines Entwicklers gebildet wurde, sowie in der Verhinderung von deren Farbänderung, so daß sich eine Verbesserung des technischen Wertes ergibt.
Im RaliTjien der Erfindung v/erden die vorstehenden Aufgaben durch Verwendung einer Korabination eines Farbbildners und eines WasDoratoffchinolinderivates erreicht.
Die Fig. 1 birj 4 zeigen spektrr-lt; /.bsorptionekurvon. die zum Vergleich der vorliegenden Erfindung reit verschiedenen bekannten L-rsteilen" dienen.
Der Farbbildner wird mit der Säure in Gegenwart eines Oxidationsmittel3, welches üblicherweine aus Luft besteht, unter Bildung er rr ausgeprägten Färb«; umgesetzt. Dnahu'lb muß Dine K'::itr.M iermig der Säure und uo« Oxidatioiisijjit };;>!» mit dem Farbbildner vor der Verwendu.i*, als
i*,
209821/0939
BAD ORIGINAL
verhindert werden. Jedoch wird der Farbbildner vor seiner Verwendung im allgemeinen in einem bestimmten Ausmaß durch Säure und Sauerstoff in der Atmosphäre beeinflußt, so daß sich eine Farbe bildet.
Gemäß der Erfindung sind die Wasserstoffchinolin« . derivate wirksam zum Schutz des Farbbildners vor Oxidation. Der Grund, weshalb die Derivate wirksam sind, ließ sich bisher noch nicht ermitteln, jedoch wird angenommen, daß die hydrierten Chinolinkerne, die durch die folgenden Formeln dargestellt werden,
und
irgendeine Wirkung auf den Farbbildner ausüben.
Die Wasserstoffchinolinderivate mit der größten Bedeutung werden durch die folgende Formel wiedergegeben:
R R
worin R ein Wasseret toff atom, eine Alkylgruppo mit 1'bis 4 Kohlenstoffatomen odor eine Phenylgruppe, R, oin Wassorstoffatom, eine Alkoxylgruppw rait 1 bin 2 Kohlenstoffatomen, eine Alky3gruppe mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen, eine AHlcyluppe π it 1 bio 4 Kohlenstoffatomen, eine.· D.irJky Ludinc:it 1 Ms 4 Kohlenstoffatomen, eine Bc-ir-y larnnrTVu^e,
209821/0939
BAD ORIGINAL
Dibenzylamingruppe oder Aminogruppe und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
Die Wasserstoffchinolinderivate können nach irgendeinem bekannten Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise können die Derivate durch Umsetzung von Anilin oder eines Derivates hiervon mit einem aliphatischen Aldehyd oder Keton in Gegenwart eines Katalysators, wie Chlorwasserstoff, Schwefelsäure, Jod, Brom oder aromatischen Sulfonsäuren erhalten werden. Im Fall der Herstellung eines Alkylwasserstoffchinolins wird das Alkylwasserstoffchinolin gleichzeitig häufig polymerisiert und es ergeben sich Polymere des Derivates mit unterschiedlichen Polymerisationsgraden. Auch die Polymeren des Derivates können wirksam im Rahmen der Erfindung eingesetzt werden.
Die am stärksten bevorzugten Derivate von Wasserstoffchinolin werden durch die folgende Formel wiedergegeben,
worin R, R1 und R2 die vorstehenden Bedeutungen besitzen.
Derivate mit einem Substituenten in der 6-Stellung sind sehr wirksam. Je höher die Elektronenpositivität dea Substituenten R1 ist, desto wirksamer ist der Substituent.
Beispiele für im Rahmen der Erfindung einsetsb-re Was&ei·· stoffchinolinderivate sind 1,2-Dihydrochinolin, 2,2,4-Trimethyldihydrochtnolin, 1,2,3,4-Tetrahydroehinolin, 6-Metnyldihydrochinolin, e^-Metliylen-bis-trihydrochinolin, 1-Methyl-2-ph<myl-1,2-dihydrochinolin, 1f2,2-Trimethyl-i,2-Jihydrochinolin, 6-An:ino-2,2,4~trinmtliyl"l , ^-dihydroihino!i,.·» 6-Dl-
209821/0939
BAD ORIGINAL
äthylamino-2,2,4-trimethy1-1,2-dihydrochinolin, 6-Äthylamino-2,2,4-trimethy1-1,2-dihydrochinolin, 6-Äthoxy-2,2,4-triiaethy 1-1,2-dihydrochinolin und dergleichen. Diese Wassers toffchlnolinderivate können allein oder im Gemisch in einer Menge von 10 bis 500 #, vorzugsweise 50 bis 200 $>, bezogen auf den eingesetzten Farbbildner, verwendet werden. Stärker bevorzugt beträgt die Menge des Wasserstoffchinolinderivates weniger als 20 Gew.-^ des Lösungsmittels und im allgemeinen beträgt der eingesetzte Farbbildner 2 Gew.-% bis 20 Gew.-56 des Lösungsmittels. Jedoch ergibt es sich aus dem Betrag von 100 bis 500 Gew.-56 des Wasserstoffchinolin-r derivateD hinsichtlich des Farbbildnerbereiches, daß die vorstehenden Verhältnisse zum Lösungsmittel etwas variiert werden können.
Falls in der Praxis die vorliegende Erfindung mit einem farblosen Farbbildner als Druckfarbe ausgeführt wird, kann das Wasserstcffchinolinderivat direkt, in dem organischen Lösungsmittel gelöst werden, worin der Farbbildner gelöst ist. Der Kontakt diener Druckmasne mit dem Entwicklerbogen ergibt ein entwickeltes Farbmaterial von ausgezeichneter Dauerhaftigkeit.
Im Fall der Auftragung auf ein druckempfindliches Aufzeichnung papier wird das Vasserstoffchinolinderivat gemäß der Erfindung in einem organischen Lönungsmittel gelost, worin der Farbbildner bereits gelöst ist und die erhaltene Lösung wird in Mikrokapseln eingekapselt und anschließend auf einen Träger auf^s-rofcn.
Nach einer weiteren /.u-sführungfοrn der I.rfindun/τ wird eine Lönun; dc3 Varserstoffohinolindcrivates gemä3 de*· T'rfindun\ in ei*'·*".. orpnninchen LHsurrsiti ti el eingekapselt, nj t. einer wuiti'nn rin;if kapselten orgauiscl\on Lös pt»«; des TarbuiD-dnern in o±->m w LÖPiuvirr ittel verniGrl·-» und auf <ien Trä/(>r rvf-
209821/0939
BAD ORIGINAL
Wenn die Kapseln der vorstehenden Kapselbögen brechen und der Farbbildner und der Entwickler in Kontakt miteinander konmen, wird ein entwickeltes Farbmaterial von ausgezeichneter Dauerhaftigkeit erhalten.
Wie eich aus dem vorstehenden ergibt, liegt ein Hauptmerkmal der Erfindung in der Erhöhung der Dauerhaftigkeit des entwickelten Farbmaterials, welches durch Kontaktreaktion eines Farbbildners und eines Entwicklers gebildet ist, durch die Einwirkung eines Wasserstoffchino-
. linderivates.
1
Deshalb können im Fall der Anwendung der Erfindung .,
auf farbige Druckfarben sämtliche bekannten Lösungsmittel verwendet werden und im Fall von druckempfindlichen Aufzeichnungspapieren treten keine Beschränkungen hinsichtlich des Lösungsmittel, des Kapselbildungsverfahrens, des Entwick-» lers, des Aufziehverfahrens oder der Form des Bogens auf.
Beispiele für zahlreiche verwendbare Lösungsmittel sind natürliche oder cynthetioche öle, beispielsweise chlorierte Biphenyle, chloriorte Terphenyle, alkylierte Biphenyle, alkylierte Terphenyle, chlorierte Paraffine, chlorierte Ilsphthaline, alkylierte Naphthaline, Kerosin, Paraffin, Naphthenöle und Ba uinw ο 3.1 sam on öl.
Typische Beispiele für Verfahren zur Rapselherstclüung sind diejenigen unter Anwendung der Koazervierung eines hydrophilen Kolloidsola, wie in den US-Patentschrifton 2 800 457,und 2 800 458 beschrieben und oolche unter Anwendung der Grenzflächenpolymerisation, wie in den britischem Patentschriften 867 797, 950 443, 989 264 und 1 091 076 beschrieben.
Die bisher verwendeten larbentwicklungonaterialien werden als Entwickler verwendet, welclio zur Ausbildung des entwickelten FarbraaterialE beim Kontakt mit dem Farbbildner goeignet sind.
209821/0939
BAD ORIG!?.?A?.ä
Das Überziehen kann nach jedem überzugsverfahren erfolgen, beispielsweise mit einem luftaufstreichverfahren, mit Blattaufstreichung, WalzenaufStreichung oder nach ir- " gendeinem bekannten Druckverfahren.
In der praktischen Ausführung der Erfindung sind die Farbbildner nicht besonders begrenzt und Beispiele hierfür sind Verbindungen vom Triarylmethantyp, wie 3t3-Bis-(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid, d. h. Kristallviolettlacton, das nachfolgend mit CVL angegeben wird, 3,3-Bis-(p-dimethylaminophenyl)~phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1,2-dimethylindol-3-yl)-phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-methylindol-3-yl)-phtbalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-phenylindol-3-yl)-phthalid, 3,3-Bis-(1,2-dimethylindol~3-yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis~(1,2-dimethylindol-3-yl)-6-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis-(9-A'thylcarbaaol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis-(2-phenylindol-3-yl)-5-dimethylaminophthalid und 3-p-Dimethylaminophenyl-3-(1-methylpyrrol-2-yl)-6-dimethylaminophthalid, Verbindungen vom Diphenylmethantyp v/ie 4,4-'-Bis-dimethylaminobenzhydrinbenzylather, N-Halogenphenylleukoauramin und N-2,4,5-trichlorphenylleukoauramin, Verbindungen vom Xanthentyp wie Rhodamin-B-anilinolactam, Rhodaiiiin-B-p-nitroanilinolactam, Rhodamin-B-p-chloranilinolactam, 7-Dimethylamino-2-methoxyfluoran, 7-Diäthylamino-2-methoxyfluoran, 7~Diäthylamino-3-methoxyfluoran, 7-Diäthylamino-3-chlorfluoran, 7-Diäthylamino-3-chlor-2-methylfluoran, 7-Diäthylamino-2,3-dimethylfluoran, 7-Diäthylamino-3-acetyll3ethylaminofluoran, 7-Diäthylamino-3^mGtIIyIBmInOfluoran, 3,7-Diäthylaminofluoran, 7-Diäthylamino-3-dibenKylaiainofluoran, 7-Diäthylamino~3-methylbenzylaminofluoran, 7-Diäthylamino-3-chloräthylmethylaminofluoran . und 7-J)iäthylaraino-3-diäthy laminof luoran, Verbindungen vom Thiazintyp wie Benzoylleukoinethylblau und p~Nitrobenzylleukomethylenblau, Spiroverbindungen wie 3-Methyl-spiro-dinaphthopyran, 3-A'thyl-spiro-di-napthopyran, 3,3' -Dichlor-spiro-di-
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- ίο -
napthopyran, 3-Benzylspirodinapthopyran, 3-Methylnaphtho— (3-methoxy-benzo)-spiro-pyran und 3-Propyl-spiro-dibenzopyran.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung ohne sie zu begrenzen, wobei der zur Bestimmung des Effektes, ob die Dauerhaftigkeit des entwickelten Parbmaterials erhöht wird, verwendete Entwicklerbogen nach folgenden Verfahren hergestellt wurde: 100 Teile eines mit Schwefelsäure behandelten sauren Tones, wobei die Schwefelsäurebehandlung durch Eintauchung des Tones in Schwefelsäure unter Erhöhung des Oberflächenbereiches des sauren Tones bewirkt wurde, wurden in 280 Teilen Wasser, das 6 Teile einer 40 56-igen Ätznatronlösung enthielt, mit einem Homogenisator dispergiert und hierzu 50 Teile einer 10 #-igen wässrigen lösung des Natriumsalzes von Kasein und 30 Teile eines Styrol-Butadien-latex (Bezeichnung Dowlatex 626 der Dow Chemical Co.) zugesetzt und die erhaltene Dispersion auf
ein Grundpapier von 50 g/m unter Bildung eines Überzuges von ο
10 g/m mit dem luf tauf streichverfahren aufgetragen und anschließend getrocknet. Es wurde eine ausreichende Anzahl von Proben dieses Entwicklerbogens hergestellt, die in sämtlichen folgenden Beispielen verwendet wurden.
Beispiel 1
In einem ölgemisch aus 40 Teilen chloriertem Biphenyl (Chlorierungsgrad 30 Gew.-^; dieses chlorierte Biphenyl wurde auch gegebenenfalls in den folgenden Beispielen verwendet) und 10 Teilen Kerosin wurde ein Teil Kristallviolettlacton als !farbbildner und dann 1 Teil eines Polymeren von 2,2,4-Trimethyl-1,2-dihydrochinolin als Dihydrochinolinderivat (Bezeichnung Antigen RD, Produkt der Sumitomo Chemical Industry Co.) gelöst und dadurch das Parbbildneröl erhalten.
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Das öl wurde zu einer wässrigen Lösung aus 10 Teilen Gummi arabicum und 60 Teilen warmem Wasser von 4-O1C zur Bildung einer Emulsion vom Öl-in-Wasser-Typ mit einer Tropfengröße von 6 bis 10 Mikron zugegeben. 10 Teile einer säurebehandelten Gelatine mit einem isoelektrischen Punkt von 7f8 wurden in 80 Teilen warmem Wasser von AO0C gelöst und hierzu zugegeben. Unter konstantem Rühren wurde 50 #-ige Essigsäure zur Einstellung des pH-Werte3 auf 4»2 zugegeben. 250 Teile warmes Wasser von 4O3C wurden weiterhin zur Koazervierung zugefügt. Dabei wurde ein verdickter Flüssigkeitsfilm a\xß Gelatine und Gummi arabicum um die öltröpfchen herum gebildet. Die Innenteioperatur wurde auf 1O0C zur Gelierung des gebildeten verdickten Flüssigkeitsfilmes erniedrigt und 4 Teile an 37 #-igem Formaldehyd zur Härtung der Filmwand zugegeben. Nach Zusatz von 40 Teilen einer 10 #- igen wässrigen Lösung von Carboxymethylcellulose wurde eine 10 #-ige wässrige Ätznatronlösung tropfenweise zur Erhöhung des pH-Wertes auf 9»5 zugefügt und die Flüssiglceitstemperatur auf 5O0C erhöht, um den Härtungseffekt BU steigern.
Die erhaltenen Kapseln wurden auf ein Grundpapier von 40 g/m mit dem Luftaufstreichverfahren zu einem Überzug von 6,0 g/m aufgetragen und anschließend getrocknet und der Kapnolbogen erhalten.
Beispiel 2
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde unter Verwendung von einem TrIl 3-Hethyl-2-,2I-spirebi-(benzo(f)-chroracn) crnntolle von 1 Teil Kristallviolettlacton als Farbbildner wiederholt.
Die erhaltenen Kapseln wurden auf ein Grundps'pier von AO g/iü'" mil deia Luftauf streichverfahren aufgetragen und ein
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BAD ORIGINAL
überzug mit 6,0 g/m erhalten, worauf getrocknet wurde und der Kapselbogen erhalten wurde.
Beispiel 3
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde unter "Verwendung von 1,5 Teilen 3-N,N-Diiaethylaroino-6,8-dimethylfluoran anstelle von 1 Teil Kristallviolettlacton als Farbbildner wiederholt.
Die erhaltenen Kapseln wurden auf ein Grundpapier von 40 g/m zu einem Überzug von 6,0 g/m mit dem Luft- " aufetreichverfahren aufgezogen, anschließend getrocknet und ein Kapselbogen erhalten.
Beispiel 4
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde unter Verwendung von 2,4 Teilen 3-N,N-Diäthylamino-7-(K,N-diäthylaiaino)-fluoran anstelle von 1 Teil Kristallviolettlacton als Farbbildner wiederholt.
Die erhaltenen Kapseln wurden auf ein Grundpapier von
40 g/m mit dem Luftaufstreichverfahren zu einem Überzug
von 6,0 g/m aufgetragen, anschließend getrocknet und ein Kapselbogen erhalten.
Verffleichsbeisplele
In gleicher Weise, jedoch ohne Zusatz von Antigen RD als Wasserotoffchinolinderivat wurden die Kapseln der V ergleichsbeispiele 1, 2, 3 und 4 jeweils wie in den entsprechenden Beispielen 1 bis 4 hergestellt. Die Kapseln wurden auf
ρ ρ
ein Grundpapier von 40 g/m ku einem Überaug von 6,0 g/m aufgetragen, anschließend getrocknet und dabei die Kapsel-
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BAD
bögen der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 erhalten.
Vergleichsversuehserffebnisse
Die Kapselbögen der Beispiele 1 bis 4 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 wurden jeweils auf einen Entwicklerbogen gelegt und die Farbe mit einem Druck von 600 kg/cm gebildet. Im Dunkeln wurde eine Stunde stehengelassen, worauf die spektrale Absorptionskurve A des entwickelten Parbiaaterials zwischen den Wellenlängen von 700 m/U bis 400 m/U gemessen wurde. ¥eitereffiestimraungen erfolgten nach einer Bestrahlung mit Sonnenlicht während einer Stunde (B) und während 3 Stunden (C). Die Ergebnisse sind in den Pig. 1 bis 4 dargestellt.
In Pig. 1 ist mit I das Beispiel 1 und mit II das Vergleichsbeispiel T angegeben.
In Fig. 2 ist mit I das Beispiel 2 und mit II das Vergleichsbeispiel 2 angegeben.
In Pigv 3 ist mit I das Beispiel 3 und mit II das Vergleichsbeispiel 3 angegeben.
In Pig. 4 ist mit I das Beispiel 4 und mit II das Vergleichsbeispiel 4 angegeben.
Die Bestimmung der spektralen Absorptionskurven erfolgte unter Anwendung eines Spektrophotometers vom Typ Beckmann DB.
Der Viert der Lichtbeständigkeit wurde aus folgender Gleichung erhalten und 1st in Tabelle I angegeben:
lichtbeständigkeit = —^ χ
A: Dichte beim Absorptionsmaximum nach Aussetzung an Sonnenlicht
B: frische Dichte beim Absorptionsmaximum
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Je größer dieser Wert 1st, desto besser 1st die Beständigkeit des entwickelten Jarbmaterials.
Tabelle I
Lichtbeständigkeit beim Absorptionsmaximum nach der Aussetzung an Sonnenlicht.
Bestrahlung mit Bestrahlung mit gemessene Sonnenlicht wäh- Sonnenlicht wäh- Wellenlänge rend 1 Stunde rend 3 Stunden
Beispiel 1 85,7 * 53,6 £ 610 /
Vergleichs
beispiel 1
79,8 43,4 # 610 /
I
Beispiel 2 87,3 * 53,0 £ 625 m/u
Vergleichs
beispiel 2
74,2 38,8 £ 625 m/u
Beispiel 3 98,1 * 82,1 £ 500 m/u
Vergleichs
beispiel 3
89,8 75,8 £ 500 m/u
Beispiel 4 (X1) 94,6 11,3 * 437 m/u
Beispiel 4 (X2) 87,8 60,9 * 600 m/u
Vergleichs
beispiel 4 (X1)
81,2 57,7 * 437 m/u
Vergleichs
beispiel 4 (Xp)
57,7 28,8 £ 600 m/u
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Die Verschiebung von λ^ aufgrund der Aussetzung an Sonnenlicht ist nachfolgend für die spektralen Absorptionskurven von Beispiel 4 und Vergleichsbeispiel 4 angegeben.
Tabelle II
Verschiebung des Absorptionsmaximums aufgrund der Aussetzung an Sonnenlicht bei J-NjN-Diäthylamino-Y-NjN-diäthylaminofluoran
frisch nach Aussetzung an nach Aussetzung an () Sonnenlicht während Sonnenlicht während 1 Stunde (m/u) 3 Stunden (m /u)
Beispiel 4 605 598 560
Vergleichsbeispiel 4 605 550 510
Wie sich aus den Ergebnissen und den Vergleichen der Versuche ergibt, v?ird ,die Lichtbeständigkeit des entwickelten Farbmaterials gemäß der Erfindung erhöht. Aus Tabelle II ergibt es sich, daß die Verschiebung des Absorptionsmaxiraums bei Aussetzung an Sonnenlicht von entwickeltem 3-N, N-Diäthylamino-7-H,N-diäthylaminofluoran gering i st.
Beispiel 5
. Die folgenden Materialien wurden gemischt und zu einem Farbbildneröl gelöst:
Chloriertes Biphenyl (Öl) 40 Teile
chloriertes Paraffin mit einem Chlorie-
rungp{;rad von 30 % (Öl) 5 Teile
n-Parai'fin (Verdünnungsöl) 5 Teile
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BAD ORIGINAL
3~N,N-Diäthylamino-7-N,N-dibenzyl-
aminofluoran (Farbbildner) 2,5 Teile
6-Äthoxy-2,2,4-trimethyl-1,2-dihydro-chinolin (Wasserstoffchinolinderivat) 2*0 Teile
Das vorstehende Farbbildneröl wurde entsprechend dem Verfahren von Beispiel 1 eingekapselt. Die erhaltenen Mikrokapseln wurden auf ein Grundpapier von 40 g/m mit dem Luftauf streichverfahren zu einem Überzug von 6,0 g/m aufgetragen, anschließend getrocknet und ein Kapselbogen erhalten. Weiterhin wurde ein Farbbildneröl mit der gleichen Zusammensetzung wie vorstehend, jedoch ohne 6~Äthoxy-2,2V4-trimethyl-1,2-dihydro-chinolin als Wasserstoffchinolinderivat hergestellt, nach Beispiel 1 eingekapselt und auf ein Grundpapier von 40 g/m mit dem Luftaufstreichverfahren zu einem Überzug von 6,0 g/m aufgezogen, anschließend getrocknet und ein Kapselbogen des Vergleichsbeispieles 5 erhalten.
Vergleichsversuchsergebnisse
Die Kapselbögen nach Beispiel 5 und Vergleichsbeispiel 5 wurden jeweils auf einen Entwicklerbogen gelegt, die Farbe unter einem Belastungsdruck von 600 kg/cm gebildet und die Lichtbeständigkeit und die V/ellenlängenverschiebungen entsprechend dem vorstehenden Vergleichsversuch bestimmt und die in den Tabellen III und IV angegebenen Vierte erhalten :
Tabelle III
Lichtbeständigkeit beim Absorptionsmaximun λ. (440 m /u) und λ2 (610 m/u) bei der Bestrahlung von 3-H,N-Diäthylamino-7-N,N-dibenzylaminofluoran mit Sonnenlicht
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Bestrahlung mit Sonnenlicht während 1 Stunde
Bestrahlung mit Sonnenlicht wälirend 3 Stunden
Beispiel
(X1)
5 90,5 % 75,8 %
85,6 % 61,4 %
Vergl. B, .-.5 80,4 % 55,3 %
(X2) 54,3 % 25,6 %
Tabelle TV
Verschiebung des Absorptionsmaxiraums DX2 (610 m/u) bei Bestrahlung mit Sonnenlicht von 3-N,N-Diäthylamino-7-N, N-dibenzylaminofluoran
Beispiel 5
Vergl.B.5
frischer Wert von Xp (m/u)
610 610 X« nach Bestrah- X2 nach Bestrahlung mit Sonnen- lung mit Sonnenlicht während licht während Std. (m/u) 3 Std. (m
585 560
560 520
Beispiel 6
Die folgenden Materialien wurden vermischt und als
Farbbildneröl gelöst:
Dimethylnaphthalin (Öl) . η-Paraffin (Verdünnungsöl)
7-Diäthylamino-2,3-dimethylfluoran (Farbbildner) 6-Äthylamino-2,2,4-trimethyl-1.2-dihydrochinolin (Vfesserstoffchinolinderivat)
30 Teile 20 Teile
2,0 Teile 1,5 Teile
209821/0939 ORIGINAL INSPECTED
Das erhaltene Farbbildneröl wurde nach dem Verfahren von Beispiel 1 eingekapselt, auf ein Grundpapier von 40 g/m mit dem Luftaufstreichverfahren zu einem Überzug von 6,0 g/m aufgetragen, anschließend getrocknet und ein Kapselbogen erhalten.
Weiterhin wurde ein Farbbildneröl mit der gleichen Zusammensetzung wie vorstehend, jedoch ohne 6-Äthylamino-2,2,4-trimethyl-1,2-dihydrochinolin hergestellt, entsprechend Beispiel 1 eingekapselt, auf ein Grundpapier von 40 g/m mit dem Luftauf streichverfahren zu einem Überzug von 6,0 g/m aufgetragen, getrocknet und der Kapselbogen' des Vergleichsbeispiels 6 erhalten.
Verglei chsversuchsergebni s se
Die Kapselbögen von Beispiel 6 und Vergleichsbeispiel 6 wurden jeweils auf einen Entwicklerbogen gestapelt, die Farbe unter einem Belastungsdruck von 600 kg/cm gebildet und die Lichtbeständigkeit entsprechend dem vorstehenden Vergleichsversuch bestimmt, wobei die in Tabelle V aufgeführten Ergebnisse erhalten wurden.
Tabelle V .
Lichtbeständigkeit beim Absorptionsmaximura λ^ (535 hi/u) bei der Bestrahlung von 7-Diäthylamino-2,3-dimethylfluoran mit Sonnenlicht
Bestrahlung mit Bestrahlung mit Sonnenlicht wäh- Sonnenlicht während 1 Stunde rend 3 Stunden
Beispiel 6 96,3 0A 81,5 %
Vergleichsbeispiel 6 87,4 % 70,5 %
209821/0939
ORiGiNAL INSPECTED
Beispiel 7
Die folgenden Materialien wurden für das.Farbbildneröl vermischt:
chloriertes Biphenyl (öl) 45 Teile Isoparaffin (Verdünnungsöl) 5 Teile Kristallviolettlacton (Farbbildner) 1 Teil
Benzoylleukomethylenblau
(Farbbildner) 0,5 Teile
3-Methyl-2t2'-spirobi-(benzo-
(f)-chromen) (Farbbildner) 1 Teil
2,2,4-Trimethyl-dihydrochinolin (Wasserstoffchinolinderivat) 1 Teil
Wenn dieses Farbbildneröl direkt auf einen Entwicklerbogen nach dem Drucksystera aufgetragen wurde, wurde ein entwickeltes Blaubild erhalten.
Weiterhin wurde ein Farbbildneröl mit der gleichen Zusammensetzung wie vorstehend, jedoch ihne 2,2,4-Trimethyldihydrochinolin hergestellt und in gleicher Weise auf einen Entwicklerbogen nach dem Druckverfahren übertragen und dabei ein entwickeltes blaues Bild erhalten (Vergleichsbeispiel 7). Die Werte der Lichtbeständigkeit dieser entwickelten Farbbildner sind in Tabelle VI angegeben (bestimmt bei einer Wellenlänge von 610 m/u):
Tabelle VI
Lichtbeständigkeit des entwickelten blauen Bildes
Bestrahlung mit Bestrahlung mit Sonnenlicht wan- Sonnenlicht während 1 Stunde rend 3 Stunden
Bei spiel 7 90 % 83 %
Verg3 eiclis-
beispiel 7 85 % 75 %
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21S6371
Beispiel 8
Die folgenden Materialien wurden zu dem Farbbildneröl vermischt:
Diäthylterphenyl (öl) 45 Teile
n-Paraffin (Verdünnungsöl) 5 Teile
2- (H-Diehloräthyl) -amino-6-diätnylaminofluoran (Farbbildner) 4 Teile Benzoylleukomethylenblau
(Farbbildner) 1 Teil
6-Sthylamino-2,2,4-triäthyl-1,2-dihydrochinolin
(Wasserstoffchinolinderivat) 2 Teile
Wenn dieses Farbbildner öl direkt auf einen Entwicklerbogen mit dem Drucksystem übertragen wurde, wurde ein entwickeltes grünes Bild erhalten.
Weiterhin wurde ein Farbbildneröl mit der gleichen Zusammensetzung wie vorstehend,Jedoch ohne 6-Äthylamino-2,2,4-triäthyl-1,2-dihydrochinon hergestellt und in gleicher Weise auf einen Entwicklerbogen nach dem Drucksystem übertragen und dabei ein entwickeltes grünes Bild erhalten (Vergleichsbeispiel 8). Die Werte der Lichtbeständigkeit dieses entwickelten Farbbildes sind in Tabelle VII enthalten (gemessene Wellenlänge 600 m/u)j
Tabelle VII
Lichtbeständigkeit des entwickelten grünen Bildes
Bestrahlung mit Bestrahlung mit Sonnenlicht vräh- Sonnenlicht vrährend 1 Stunde rend 3 Stunden
Beispiel 8 95 % 88 %
Vergleichsbeispiel 8 85 9^ 75 %
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Claims (12)

Patentansprüche
1. Organische, Ölartige Farbbildnermasse zur druckempfindlichen Aufzeichnung, bestehend aus einem zur Farbbildung bei Reaktion mit einem Entwickler fähigen Farbbildner, einer Wasserstoffchinolinverbindung ttnd einem organischen Lösungsmittel hierfür.
2. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung in einer Menge von 10 bis 500 %t bezogen auf den Farbbildner, vorliegt.
3. Masse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung mindestens in der 6-Stellung mit einer Alkylgruppe substituiert ist.
4. Masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung v/eiterhin in der 1-Stellung mit einem anderen Rest als Wasserstoff substituiert ist.
5. Masse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung die folgende Formel
R
R
besitzt, worin R ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, R,j ein V/a ss er st off atom, eine Alkoxylgruppe mit 1 oder Kohlenstoffatomen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkylamingruppe mit 1 bis 4 Kohlen-, stoffatomen, eine Dialkylaminogruppe mit Λ bis 4 Kohlen
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st off atomen, eine Benzylamingruppe, Dibenzylamingruppe oder eine Aminogruppe und R2 ein Wasser stoff atom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
6. Masse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung die folgende Formel
besitzt, worin R ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Fhenylgruppe, R^ ein Wasserstoffatom, eine Alkoxylgruppe mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkylamingruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Dialkylamingruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Benzylamingruppe, eine Dibenzylamingruppe oder eine Aminogruppe und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
7. Druckempfindlicher Aufzeichnungsbogen, bestehend aus einem Träger mit einem darauf befindlichen Überzug von Mikrokapseln, die einen zur Farbbildung bei Reaktion mit einem Entwickler fähigen Farbbildner, eine Wasserstoffchinolinverbindung und ein organisches Lösungsmittel hierfür enthalten.
8. Druckempfindlicher Aufzeichnungsbogen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung. in einer Menge von 10 bis 500 %f bezogen auf den Farbbildner, vorliegt.
9. Druckempfindlicher Aufzeichnungsbogen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstof fchiDolinverbindung mindestens in der 6-Stellung mit
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215637t
einer Alkylgruppe substituiert ist.
10. Druckempfindlicher Aufzeichnungsbogen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung weiterhin in der 1-Stellung durch eine andere Gruppe als Wasserstoff substituiert ist.
11. Druckempfindlicher Aufzeichnungsbogen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung die Formel
besitzt, worin R ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, R1 ein Wasserstoff atom, eine Alkoxylgruppe mit 1 oder Kohlenstoffatomen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkylamingruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Dialkylamingruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Benzylamingruppe, Dibenzylamingruppe oder Aminogruppe und R« ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
12. Druckempfindlicher Aufzeichnungsbogen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstoffchinolinverbindung die Formel
R1
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besitzt, worin R ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, R-. ein Wasserstoff atom, eine Alkoxylgruppe mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen, eine Alkylamingruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Dialkylamingruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Benzylamingruppe, Dibenzylamingruppe odei|Äminogruppe und Rg ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten.
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Leerseite
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