DE2152882A1 - Kamera mit einer Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung - Google Patents
Kamera mit einer Einrichtung zur automatischen BelichtungssteuerungInfo
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Description
P Λ T E N TAN W K I T F
DR.-ING. WOLFi, H. B Aiii Ei S,
DR. BRANDES, DR.-ING. ;.L:i.u
DIPL.-Pllϊ'5. VZOLFP
4.10.1971 STUTTGART 1..
LANCH SlRASSt ί>!
TEI ff ONi (G/11) i?«tttf.-.J 2572«
TELEXi 0722312
Unser Zeichen 123 257/84O9kclk
b'astraan Kodak Company, Rochester, Staat New York,
Vereinigte Staaten von Amerika
Kamera mit einer Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung
20981970646
PATENTANWÄLTE 7 STUl TGART 1
DR.-ING. WOLF-, H. BAk -CS,
DR. BRANDES, DL-IHG. H"LD
DR. BRANDES, DL-IHG. H"LD
DIPL.-PHYS. VJOLFF Λ
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einer Einrichtung zur
automatischen Belichtungssteuerung, die einen lichtelektrischen Wandler auf v/ei st, mit einer von diesen steuerbaren Blende,
die zwei konstante öffnungen aufweist, von denen die eine dem Kameraobjektiv und die andere dem Wandler zugeordnet ist,
und die für eine veränderbare Deckung ihrer Öffnungen mit dem Objektiv bzw. dem Wandler zwischen einer Endstellung und
einer zweiten Stellung bewegbar ist.
Es ist allgemein üblich geworden, sowohl Stehbild- als auch
Es ist allgemein üblich geworden, sowohl Stehbild- als auch
fc Laufbildkameras mit einer selbsttätigen Belichtungssteuerungseinrichtung
zu versehen, die ständig dafür sorgt, daß die dem Kameraobjektiv zugeordnete Blendenöffnung in Abhängigkeit von
der Szenenhelligkeit eingestellt wird. Auf diese Weise wird dem zu belichtenden Film ständig ein konstanter Lichtstrom gewünschter
Stärke unabhängig von Änderungen der Szenenhelligkeit zugeführt. Derartige Einrichtungen zur automatischen Belichtungssteuerung
sind für den Photographen, und zwar gleichermaßen für den Amateur wie für den Berufsphotographen, unschätzbar
geworden, da sie ganz wesentlich dazu beitragen, eine gute Qualität der aufgenommenen Biler zu erzielen.
Außerdem wird der Kamorabenutzer von einer genauen Blendeneinstellung
entlastet, die bisher von ihm vor der Aufnahme
" von Bildern verlangt wurde.
Es sind schon Kameras mit einer Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung vorgeschlagen worden, die eine Photozelle
aufweisen, welche einen elektrischen Parameter hat, der sich in Abhängigkeit von der Szenenhelligkeit ändert. Außerdem
ist ein Blendenkörper vorgesehen, der eine öffnung zur Belichtungssteuerung
und eine mit der Photozelle zusammenwirkende öffnung aufweist und für eine Einstellung der v/irksawen
Größe beider öffnungen bewegt werden kann. Außerdem ist ein
eloktromechanischer V7andler vorgesehen, der mittels zweier von
20 9319/0646 8AD
einer Schaltung gesteuerter Antriebsspulen in zwei einander
entgegengesetzten Pichtungen bewegbar ist. Bei der Schaltung kann es sich beispielsweise um einen Differenzverstärker handeln,
der auf Änderungen des Parameters der Photozelle anspricht und dabei den Blendenkörper für eine Einstellung der
wirksamen Gix3ße beider Blendenöffnungen bewegt, wodurch der
zur Filmbelichtung zur Verfügung stehende Lichtstrom gesteuert
wird.
Obwohl die bekannten Kameras mit selbsttätigen Belichtungssteuerungseinrichtungen
im allgemeinen brauchbare Ergebnisse geliefert haben, hat sich doch bei Schwankungen der Szenenhelligkeit
ein gewisses Pendeln bemerkbar gemacht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera mit
einer Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung zu schaffen, welche bei einer für die richtige Belichtung des
Filir.os gerade noch ausreichenden Szenenhelligkeit eine stabile
Blendeneinstellung bewirkt.
Diese Aufgabe int ausgehend von einer Kamera der eingangs genannten Art erfindungsgei'iäß dadurch gelöst, daß die Blende
über die zweite Stellung hinaus, in der die eine Öffnung und das Objektiv maximale Deckung aufweisen, in eine andere Endstellung
und zurück bewegbar ist, in der bei unveränderter maximaler Deckung der einon öffnung und des Objektivs die andere öffnung
und der Weindler einen höheren Deckungsgrad aufweisen als
in der zweiten Stellung. Dadurch wird erreicht, daß die elektrische Schaltung der Belichtungssteuerungseinrichtung auch
noch bei einen geringer Szenenhelligkeit entsprechenden Lichtstrom
abgeglichen werden kann, der für eine geeignete Fi Imbelichtung gerade noch ausreicht, ungeachtet der Tatsache, daß
der maximal vor.; Kameraobjektiv übertragbare Lichtstroxa schon
seine oberste Grenze erreicht hat.
Ein v/eiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Kamera besteht darin,
daß, sollte die Steuerung su einem Überschreiten der maximalen
209819/0646 ^0 ommH.
effektiven Größe der dem Kameraobjektiv zugeordneten Blendenöffnung
führen, keine Fehlanzeige dahingehend erfolgt, die Aufnahme von Bildern abzubrechen.
Der lichtelektrische Wandler hat, wie bereits erwähnt, einen Parameter, bei dem es sich gewöhnlich um die Ausgangsspannung
handelt, welche eine Funktion des eintreffenden Lichtstromes ist. Die erforderliche Steuerschaltung,in die der Wandler aufgenommen
ist, spricht nun auf Änderungen dieses Parameters an
und bewegt die Blende, damit die v/irksame Größe der einzelnen Blendenöffnungen sich ändert, so daß die am Wandler feststellbare
Beleuchtungsstärke wieder einen vorbestimmten Wert annimmt, bei dem die Schaltung abgeglichen ist und gerade genügend
Licht auf das Kameraobjektiv einfallen läßt, um eine passende Filmbelichtung herbeizuführen. Die beiden Blendenöffnungen
sind, wenn sie nicht relativ zueinander bewegbar sind, verschieden geformt. Wenn dann die Szenenhelligkeit abnimmt, bewegt
sich die Blende weiter, so daß die effektive Größe der dem Wandler zugeordneten Blendenöffnung weiterhin zunimmt,
nachdem die dem Kameraobjektiv zugeordnete Blendenöffnung schon eine wirksame Größe erreicht hat, die der maximalen
Lichtdurchlässigkeit des Kameraobjektivs entspricht. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Kamera nach der Erfindung
weist die dem Kameraobjektiv zugeordnete Blendenöffnung einen dreiecksförmigen und einen in einem bestimmten Stellungsbereich der Blende maximale Deckung sichernden v/eiteren Bereich
auf, während die dem Wandler zugeordnete Blendenöffnung dreiecksförmig ausgebildet ist und einen dreiecksförmigen und
einen trapezförmigen Bereich aufweist. Dadurch wird in einfacher
Weise erreicht, daß sich der den Wandler beaufschlagende Lichtstrom noch ändern kann, wenn der in das Kameraobjektiv
fallende Lichtstrom bereits sein Maximum erreicht hat. Die bevorzugte Ausführungsform der Kamera nach der Erfindung,
die mit einer vorzugsweise eine Lampe aufweisenden Anzeigeeinrichtung versehen ist, die an den Wandler über die Steuer-
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schaltung angeschlossen ist, zeichnet sich ferner dadurch aus,
daß die Anzeigeeinrichtung bei maximaler Deckung des Wandlers mit der ihm zugeorndeten Blendenöffnung anzeigt. Die Anzeigeeinrichtung
zeigt daher eine für gute Aufnahmen zu geringe Szenenhelligkeit erst dann an, wenn die maximale effektive
Größe der dem Kameraobjektiv zugeordneten Blendenöffnung bereits erreicht ist. Eine verfrühte Anzeige unztireichender
Belichtungsverhältnisse bei gerade noch ausreichender Szehenhelligkeit
erfolgt daher nicht.
Im folgenden ist die Erfindung an. Hand eines durch die Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles der Belichtungssteuerungseinrichtung
und einer Prüf- und Anzeigeeinrichtung der Kamera nach der Erfindung im einzelnen
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erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild der Belichtungssteuerungsein-
richtung und
Fig. 2 ein Schaltbild der Prüf- und Anzeigeeinrichtung.
Fig. 2 ein Schaltbild der Prüf- und Anzeigeeinrichtung.
Bei der Ausführungsform kann es sich entweder um eine Stehbildkamera
oder um eine Laufbildkamera handeln. Die Beiichtungssteuerungseinrichtung IO gemäß Fig. 1 weist
eine selbstabgleichende Schaltung 9 auf, die wie ein Differenzverstärker aufgebaut ist. Der in Fig. 1 vön~"dem mit
gestrichelten Linien dargestellten Rechteck erfaßte Teil der Schaltung 9 gehört zur Prüf- und Anzeigeeinrichtung 15-
und ist in Fig. 2 dargestellt. Die Schaltung 9 ist über eine Antriebswicklung 14, 17 mit einem Permanentmagneten
18 magnetisch gekoppelt. Die Antriebswicklung besteht aus einer Antriebsspule 14 zum Schließen einer Blende 21 und
aus einer Antriebsspule 17 zum öffnen dieser Blende. Der Permanentmagnet ι8 wird in Fig. 1 nach unten bewegt, wenn
die Antriebsspule 17 erregt wird, und wird nach oben bewegt, wenn die Antriebsspule 14 erregt wird. Dies wird
noch erläutert werden. Der Permanentmagnet 18 ist mechanisch mit der Blende 21 gekoppelt, die in der Ausführungsform
in Gestalt einer länglichen Platte vorliegt, wobei die Blende von dem Permanentmagneten 18 in einer Richtung uncf in
einem Ausmaß bewegt wird, die unmittelbar von der Bewegung des Magneten bestimmt werden.
Die Blende 21 weist eine untere Blendenöffnung- 22, durch
die ein Lichtstrom in eine Objektivlinse,23. der .Kamera auf
einen Film 24 fällt, und eine obere Blendenöffnung 27 auf, durch die Licht auf ein lichtempfindliches Element 41 fällt,
nachdem es eine Linse 23. passiert hat. Das lichtempfindliche Element 41 ist beispielsweise eine entsprechend geschaltete
Fotozelle oder ein Fotowiderstand von einer! Art, bei der ein Parameter, beispielsweise der Widerstand,sich ungekehrt
wie die Intensität des auftreffenden Lichtstromes ändert«
Die Blendenöffnung 27 ist im wesentlichen dreieckförraig
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und soll, damit die Beschreibung der Wirkungsweise der Belichtungssteuerungseinrichtung erleichtert wird, einen
unteren drei/xörmigen Bereich 27a und einen oberen trapezförmigen
Bereich 27b haben. Die Blendenöffnung 22 vor der Objektivlinse 23 hat zwar ebenfalls einen unteren dreiecksförmigen
Bereich 22a, hingegen einen oberen rechteckförmigen Bereich 22b.
Die Belichtungssteuerungseinrichtung IO vermag die Blende
Die Belichtungssteuerungseinrichtung IO vermag die Blende
21 in Abhängigkeit von den Änderungen der Szenenhelligkeit hin- und herzubewegen, um an dem lichtempfindlichen Element
f41 eine bestimmte Beleuchtungsstärke aufrecht zu erhalten.
Was nun speziell die verschiedenen Formen der Blendenöffnungen
22 und 27 anbetrifft, so hat der rechteckförmige Bereich 22b der Blendenöffnung 22 eine Weite, die dem maximal von
der Objektivlinse 23 durchgelassenen Lichtstrom angepaßt ist. Die Blende 21 ist in einem ersten Bereich von Stellungen
bewegbar, in dem der untere drelecksförmige Teil 27a der Blendenöffnung 27 und der untere, gleichfalls dreieckförmige
Bereich 22a der Blendenöffnung 22 relativ zu den optischen Achsen der Linsen 28 bzw. 23 so angeordnet sind,
daß sich die wirksamen Größen der Blendenöffnungen relativ zu den beiden Linsen verändern lassen. Die Blende 21 ist
ferner in einem zweiten vorbestimmten Bereich bewegbar, in dem der obere trapezförmige Bereich 27b der Blendenöffnung
27 und der obere rechteckförmige Bereich 22b der Blendenöffnung/sich
für ein Zusammenwirken mit den Linsen 23 bzw.
28 neben diesen befinden.
Wenn während des Betriebes der Belichtungssteuerungseinrichtung 10 die Intensität der Szenenhelligkeit abnimmt,
bewegt sich die Blende 21 nach unten, so daß der auf jede der Linsen 23 und 23 auftreffende Lichtstrom allmählich
abnimmt, wenn sich die Blende in ihrem ersten Bereich bewegt. Wenn sich die Blende 22 hingegen in ihrem zweiten
Eewegungsbereich befindet, bleibt der auf die Linse 23
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auftreffende Lichtstrom konstant und entspricht dem maximal von der Linse 23 übertragbaren Lichtstrom. Die verschiedenen
Formen der Blendenöffnungen 22 und 27 gestatten es der Blende 21/ die wirksame Größe der Blendenöffnung- 27 einzustellen,
während die wirksame Größe der Blendenöffnung 22 im zweiten Bereich der Blendenbewegung konstant ist. Die
verschiedenen Formen der Blendenöffnungen 22 und 27 ermöglichen es der Belichtungssteuerungseinrichtung 10 ferner,
einen Null-Gleichgewichtszustand bei solchen Szenenhelligkeiten herbeizuführen, die noch für eine geeignete Filmbelichtung
ausreichen. Dadurch läßt sich ein unnötiger Betrieb einer schwachen Anzeigelampe 47 vermeiden.
Die Belichtungssteuerungseinrichtimg IO kann verschieden
ausgebildet sein. Beispiele hierfür geben die US-PS 3 427 und die DT-OS 2 022 719, die sich beide besonders gut eignen.
Zur Inbetriebnahme dient ein Schalter 42, der geschlossen wird und dann eine Batterie 43 anschließt. Zwei MPN-Transistoren
11 und 12 sind in der von Differenzverstärkern her bekannten Art angeordnet, wobei ihre Emitter über einen gemeinsamen
Widerstand 13 mit Erde verbunden sind. Die Antriebsspule
zum Schließen ist mit dem Basis-Kollektor-Stromkreis des Transistors 11 in Reihe geschaltet, während die Antriebsspule 17 zum öffnen in gleicher Weise mit dem Basis-Kollektor-Stromkreis
des Transistors 12 in Reihe geschaltet ist. Die Antriebsspulen 14 und 17 weisen gegensätzlichen Windungssinn auf, so daß sie bei gleichzeitiger Erregung einander
entgegengesetzte Kräfte auf den Permanentmagneten 18 ausüben, wie in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet ist.
Die nach Art eines Differenzverstärkers aufgebaute Schaltung 9 wird von einer Widerstandsbrücke mit zwei von dem lichtempfindlichen
Element 41 und einem variablen Widerstand gebildeten Zweigen und ferner durch zwei von einem festen
Widerstand* 52 und einem variablen Widerstand 53 gebildeten Zweigen bestimmt. Die Brücke ist dann abgeglichen, wenn
41 der auf das lichtempfindliche Element/fallende Lichtstrom
dazu führt, daß das Verhältnis der Widerstandswerte des
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Elementes 41 und des Widerstandes 51 im wesentlichen gleich dem Verhältnis der Widerstandswerte der Widerstände 52 und 53
ist. Bei dieser Abgleichbedingung fließen durch die Antriebsspulen 14 und 17 gleich große Ströme. Es entsteht daher auch
keine resultierende Kraft, die den Permanentmagneten 18, der eine feste Ruhelage einnimmt, zu bewegen versucht. Kalibriert
werden kann durch Einstellung der Widerstandswerte der variablen Widerstände 51 und 53 in der Weise, daß die Brücke abgeglichen
ist, wenn der auf die Linse 23 fallende Lichtstrom die zur
Belichtung des Filmes 24 gewünschte Größe hat. Der ausgewählte Widerstandswert des lichtempfindlichen Elementes 41
entspricht einer gewünschten Belichtungseinstellung. Wenn die Szenenhelligkeit unter denjenigen Pegel absinkt, bei
dem die Belichtungssteuerung 10 abgeglichen wurde, nimmt der Widerstand des lichtempfindlichen Elementes 41 zu, wodurch das
Verhältnis der Widerstandswerte des Elementes 41 und des Widerstandes
51 auf einen Wert anwächst, der größer ist als das entsprechende Verhältnis für die Widerstände 52 und 53. Dadurch
wird die Antriebsspule 17 mit mehr Strom versorgt, was wiederum zur Folge hat, daß die Blende 21 bei einer Blickrichtung
gemäß Fig. 2 abwärts bewegt wird. Dabei liegt die Antriebsspule 17 in einem sie erregenden Stromkreis, der
über sie von einer einseitig geerdeten Batterie 43, den Kollektor-Emitter-Pfad des Transistors 12 und den Widerstand
13 zur Erde führt. Die erwähnte Abwärtsbewegung der Blende 21 führt zu einem "öffnen" der Blendenöffnungen 22 und 27, wobei
die auf das lichtempfindliche Element 41 und den Film 24 fallenden
Lichtströme vergrößert werden, bis wieder ein ausgeglichener Zustand erreicht ist.
Wenn umgekehrt die das lichtempfindliche Element 41 und den Film 24 beaufschlagenden Lichtströme größer v/erden, als es
der zuvor eingestellten richtigen Größe für qualitativ gute Bilder entspricht, nimmt das Verhältnis der Widerstandswerte
des Elementes 41 und des Widerstandes 51 ab und wird kleiner als das Verhältnis der Widerstandswerte der Widerstände 52
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und 53. Dies hat zur Folge, daß der Strom durch die Antriebsspule 14 zum Schließen der Blende 21 erhöht wird und diese sich
bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 1 nach oben bewegt. Eine Bewegung in dieser Richtung führt zu einem "Schließen" der
Blendenöffnungen 22 und 27.
Angenommen, die Blende 21 befindet sich in ihrem zweiten
Bereich von Stellungen und die Blendenöffnung· 22 vor der Objektivlinse 23 der Kamera hat eine maximale"Größe"(das
heißt maximale Deckung) erreicht. Ferner soll ein stationärer Zustand noch nicht erreicht worden sein. Dann nimmt die
Blendenöffnung 27 an Größe weiterhin zu, bis der Brücken-
^ abgleich erfolgt ist oder bis der obere Bereich 27b der
Blendenöffnung 27 eine Größe angenommen hat, bei der die maximal mögliche Lichtdurchlässigkeit der Linse 28 erreicht
ist. In letzterem Fall kann von der Blendenöffnung 27 gesagt werden, daß sie eine maximale Größe erlangt hat. Wenn die
maximal mögliche Lichtdurchlässigkeit der Linse 28 erreicht .ist und die Szenenhelligkeit weiterhin abnimmt, wächst die
Potentialdifferenz zwischen einem Abzweig 49a (an der Leitung
zwischen der Antriebsspule 14 und dem Kollektor des Transistors 11) und einem Abzweig 49b(an der Leitung zwischen der Antriebsspule 17 und dem Kollektor des Transistors 12) an, bis ein
Wert erreicht ist, bei dem die oben erwähnte Prüf- und Anzeigeeinrichtung 15 mit dem Ziel in Tätigkeit tritt," einen die
ρ Batterie 43 und die schwach leuchtende Lampe 47 enthaltenden
Stromkreis zu schließen.
Das in Fig. 2 dargestellte Schaltbild der zwibhen die Abzweige
49a und 49b gelegten Prüf- und Anzeigeeinrichtung 15 zeigt einen von Hand betätigbaren Schalter 48, der es der Einrichtung
15 in einem ersten von zwei wählbaren Schaltzuständen oder einer ersten von zwei wählbaren Lagen ermöglicht, festzustellen
und anzuzeigen, ob die Szenenhelligkeit einen Pegel hat, der als zu niedrig festgestellt worden ist, um noch
brauchbare Filmaufnahmen machen zu können. In der zweiten Lage des Schalters kann mit der Einrichtung 15 festgestellt
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v/crden, ob die Gleichspannung der Batterie 43 über einem
bestimmten Mindestwert liegt.
Der Abzweig 49a ist über einen aus zwei Widerständen 55 und 56 gebildeten Spannungsteiler mit der Erde verbunden^
Es "sind ein erster Verstärker mit einem PNP-Transistor 60
und ein zweiter Verstärker mit einem Transistor 50 vorgesehen, dessen Basis mit der Verbindungsleitung der Widerstände 55
und 56 und dessen Emitter mit dem Abzweig 49b verbunden ist. Der Schalter 48 ist in Fig. 2 in seinem ersten Schaltzustand
dargestellt, in dem er den Kollektor des Transistors 50 über einen Widerstand 57 mit der Basis des Transistors 60 verbindet.
Der Kollektor des Transistors 60 ist über die Anzeigelampe 47 mit Erde verbunden, während sein Emitter an die Batterie
43 angeschlossen ist.
Während des normalen Betriebes ist die Potentialdifferenz zwischen den Abzweigen 49a und 49b vernachlässigbar, so
daß der Transistor 50 abgeschaltet ist. Wenn jedoch das Potential des Abzweiges 49a relativ zum Potential des Abzweiges
49b positiv wird und einen von dem durch die Widerstände 55 und 56 gebildeten Spannungsteiler bestimmten Wert
erreicht, wird der bisher abgeschaltete Transistor 50 in seinen aktiven ersten Betriebszustand überführt.
Es sei kurz zu einem Zeitpunkt zurückgekehrt, in dem der Transistor 50 nichtleitend war. Es bestünde dann keine
wesentliche Potentialdifferenz zwischen denfKollektör ühd'der
Basis;- ι des Transistors 60 und dieser würde gleichfalls
im zweiten Betriebszustand verharren, in dem er abgeschaltet ist. Wenn jedoch der Transistor 50 leitend ist, wird
der Transistor 60 in einen aktiven Eereich seiner Tätigkeit gebracht, wobei durch den Kollektor-Emitter-Pfad ctes Transistors
60 ein merklicher Strom fließt, der ausreicht, die Lampe 47 zum Leuchten zu bringen, wodurch eine Warnung vor
ungeeigneten Beleuchtungsverhältnissen gegeben wird.
209819/0646 BAn
Um die Spannung der Batterie 43 zu prüfen, v/ird der Schalter 48 in seinen zweiten Schaltzustand versetzt, in dem die
Verbindung zwichen dem Kollektor des Transistors 50 und der Basis des Transistors 60 unterbrochen ist, während nun die
Basis des Transistors 60 an der Verbindungsleitung zweier Widerstände 64 und 68 angeschlossen ist, die einen Spannungsteiler
bilden und einer Prüfanordnung angehören. Die Widerstände
64 und 68 sind mit der Batterie 43 in Reihe geschaltet und ihre Werte sind so ausgewählt, daß der Transistor 60
Strom führt, wenn die Spannung der Batterie 43 über einem bestimmten Mindestv/ert liegt, der als notv/endig erachtet
v/ird, um für eine geeignete Tätigkeit der Belichtungssteuerungseinrichtung 10 zu sorgen. Wird dieser Mindestwert
der Batteriespannung überschritten, so geht der Transistor 60 in einen aktiven, stromführenden Zustand über, in dem die
Lampe 47 gespeist v/ird.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Anzeigelampe 47 nicht schon dann aufleuchtet, wenn die maximal mögliche
Lichtdurchlässigkeit der Objektivlinse 23 erreicht ist, sondern erst dann, wenn die Szenenhelligkeit in ihrer
Intensität weiterhin abnimmt. Dabei wird die Abwärtsbewegung der Blende 11 fortgesetzt, bis die Szenenhelligkeit einen
Pegel erreicht hat, der für eine Filmbelichtung als unzureichend betrachtet worden ist.
209819/0646
Claims (6)
- - te. -PATENTANSPRÜCHE/1 ]livamera mit einer Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung/ die einen lichtelektrischen Wandler aufweist, mit einer von diesem steuerbaren Blende, die zwei konstante Öffnungen aufweist,- von denen die eine dem Kameraobjektiv und die andere dem Wandler zugeordnet ist, und die für eine veränderbare Deckung ihrer öffnungen mit dem Objektiv bzw. dem Wandler zwischen einer Endstellung und einer zweiten Stellung bewegbar ist, dadurch gekennzeich-. net, daß die Blende (21) über die zweite Stellung hinaus, in der die eine öffnung (22) und das Objektiv (23) maximale Deckung aufweisen, in eine andere Endstellung und zurück bewegbar ist, in der bei unveränderter maximaler Deckung der einen Öffnung -(22) und des Objektivs (23) die andere öffnung (27)" und der Wandler (41) einen höheren Deckungsgrad aufweisen als in der zweiten Stellung.
- 2) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der anderen Endstellung der Blende (21) die andere öffnung (27) und der Wandler (41) maximale Deckung aufweisen.
- 3) Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende als platte (21) ausgebildet und jede öffnung (22, 27) wenigstens teilweise in der Platte (21) vorgesehen ist.
- 4) Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die andere öffnung (27) für eine bei veränderlichem Lichtstrom selbsttätig aufrechterhaltene konstante Beleuchtungsstärke an der lichtempfindlichen Oberfläche des Wandlers (41) ausgebildet ist.209819/0646
- 5) Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Öffnung (22) einen dreiecksförmigen und einen in einem bestimmten Stellungsbereich der Blende (21) maximale Deckung sichernden weiteren Bereich (22a bzw. 22b) aufweist und daß die andere Öffnung (27) dreiecksförmig ausgebildet ist und einen dreiecksförmigen und einen trapezförmigen Bereich (27a bzw. 27b) aufweist.
- 6) Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 5, mit einer vorzugsweise eine Lampe aufweisenden Anzeigeeinrichtung, die an den Wandler zumindest indirekt angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (15; 6O) bei maximaler Deckung der anderen Öffnung (27) mit dem Wandler (41) anzeigt.209819/0646
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| Publication number | Publication date |
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| FR2111408A5 (de) | 1972-06-02 |
| GB1366646A (en) | 1974-09-11 |
| US3657987A (en) | 1972-04-25 |
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