DE1955688C3 - Belichtungswert-Einstelleinrichtung für Kameras - Google Patents
Belichtungswert-Einstelleinrichtung für KamerasInfo
- Publication number
- DE1955688C3 DE1955688C3 DE1955688A DE1955688A DE1955688C3 DE 1955688 C3 DE1955688 C3 DE 1955688C3 DE 1955688 A DE1955688 A DE 1955688A DE 1955688 A DE1955688 A DE 1955688A DE 1955688 C3 DE1955688 C3 DE 1955688C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- capacitor
- switch
- exposure value
- shutter
- cds
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 33
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 claims 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 101100008046 Caenorhabditis elegans cut-2 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 238000009420 retrofitting Methods 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/083—Analogue circuits for control of exposure time
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
- Exposure Control For Cameras (AREA)
- Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)
- Shutter-Related Mechanisms (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Belichtungswert-Einstelleinrichtung für eine Kamera mit fotoelektrischem Wandler, bei der ein vom Auslöser betätigbarer Umschalter in Reihe mit dem fotoelektrischen Wandler und einem Kondensator geschaltet ist
und eine Triggerschaltung mit gesteuerten Elektromagneten zur Arretierung der Blende bzw. Betätigung
des Verschlusses vorgesehen ist, wobei gegebenenfalls
die Blende oder eine Hilfsblende vor dem fotoelektrischen Wandler angeordnet ist.
Bei einer bekannten Belichtungswert-Einstelleinrichtung dieser Art (USA.-Patentschrift 3 292 516)
soll eine Oberbelichtung dadurch vermieden werden, daß bei hohen gemessenen Objekthelligkeiten der
Ablauf des BlendenslelleiS gestoppt wird und die Belichtungszeit auf Grund der so eingestellten Blende
dadurch gebildet wird, daß sich ein Kondensator über
ίο einen fotoelektrischen Wandler mit der öffnung des
Verschlusses auflädt und nach Erreichen einer bestimmten Spannung eine Schwellwert- oder Triggerschaltung betätigt, die den Verschluß schließt. Die
Aufladezeit des Kondensators auf einen bestimmten
J 5 Wert wird demnach als Belichtungszeit ausgewertet.
Die normale Eingabe des Blendenwertes erfolgt über die Hilfsblende, die dem fotoelektrischen Wandler
vorgeschaltet ist. Nachteilig ist der Umstand, daß eine bestimmte Belichtungszeit nicht voreingestedt werden
»ο kann.
sleileinrichtung (USA.-Patentschrift 3 324 779) wird
' ein Kondensator einerseits zur Speicherung einer
nächst aufgeladen, dann um einen Betrag entladen wird, welcher der Helligkeit des zu fotografierenden
Objektes entspricht und dann mit öffnen des Verschlusses weiter entladen, bis ein vorbestimmtes
Spannungsniveau erreicht ist, worauf der Verschluß
geschlossen wird. Eine Zeitvorwahl ist hier nicht möglich.
Eine Schaltung zur Steuerung der Verschlußzeit ist an sich nicht mehr neu (deutsche Auslegeschrift
1154 340), bei der ein Kondensator bis zum öffnen
des Verschlusses an eine feste Ladespannung gelegt wird und ein mit dem Verschlußöffnungspaket gekoppelt betätigbarer Umschalter zum Trennen des Kondensators von der Ladespannung und zu dessen
gleichlaufendem Verbinden mit seiner resistiven Ent
ladungsstrecke vorgesehen ist. Auch hier ist eine
Zeitvorwahl nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belichtungswert-Einstelleinrichtung der eingangs angegebenenen Art so auszubilden, daß die Schaltung
durch geringfügige Umrüstung bzw. durch Zu- oder Abschalten von Schaltungskomponenten auf verschiedene Betriebsweisen eingestellt werden kann,
nämlich Aufnahmen mit voreingestellter Belichtungszeit, Aufnahmen mit vorangestellter Blende und
Aufnahmen mit sogenanntem »programmierten Verschluß«, wobei bei hoher Qbjekthelligkeit eine kleine
Blendenöffnung und eine kurze Belichtungszeit und bei geringer Objekthelligkeit eine große Blendenöffnung und eine lange Belichtungszeit eingestellt wer-
den.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt auf Grund der im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Die große Wandelbarkeit der erfindungsgemäßen Schaltung erklärt sich daher, daß sowohl die Auflade
zeit auf eine bestimmte Spannung als auch die Entla
dezeit auf eine andere Spannung eines Kondensators zur Einstellung der Belichtungsparameter Blende-Belichtungszeit ausgenutzt werden. Die Einstellung
der Filmempfindlichkeit kann durch Verschiebung
6s der Schwellwertspannungen erfolgen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
der neuen Belichtungswert-Einstelleinrichtung,
Fig. 2 eine Darstellung zur Erläuterung der Wirkungsweise
der Schmitt-Triggerschaltung bei der Anwendung auf die Erfindung,
Fi g. 3 eine Darstellung zur F.iläuterung der Steuerung
der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 4 eine schematische Darstellung, welche nur die wesentlichen mechanischen Teile der einndungsgemäßen
Einrichtung zeigt, und
Fig. 5, 6, 7 und 8 Schaltbilder weiterer Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Hierbei ist zu erwähnen, daß in den verschiedenen Figuren gleiche Bezugsziffern zur Kennzeichnung
gleicher Teile verwendet werden.
Beider in Fig. 1 durch ein Schaltbild dargestellten erfindungsgemäßen Belichtungswert-Einstelleinrichtung
wird eine Schmitt-Triggerschaltung als Schwellwertschaltung verwendet. 7r, und Tr1 sind npn-Transistoren,
welche die vorgenannte Schmitt-Triggerschaltung bilden. Fotowiderstände CdS^ und LdS1
werden als Aufladungs-Widerstände verwendet und haben unterschiedliche Neigungen der Widerstandsgeraden
y von beispielsweise etwa 0,5 bzw. 1.0. CdS1
wird für Aufnahmen mit »programmiertem Verschluß« (Einstellung bei großer Helligkeit: kleine
Blendenöffnung, kurze Belichtungszeit; Einstellung bei geringer Helligkeit: große Blendenöffnung, lange
Belichtungszeit) verwendet, während CdS2 fur Aufnahmen
mit vorgewählter Belichtungszeit verwendet wird Das Bezugszeichen C bezeichnet einen Kondensator
in einer Zeitkonstanten-Schaltung zur Aufladung durch eine Spannungsquelle H'; M1 bezeichnet
einen Elektromagnet zum Feststellen eines Einstellringes 3 (s. F i g. 4) für eine Blende 2, welche die öffnung
Il eines Aufnahmeobjektivs bestimmt Mit /Vi2
ist ein Elektromagnet zum Feststellen eines Verschlußbetätigungsmechanismus
bezeichnet, der aus Teilen 4, 5, 6 und 7 (s. Fig. 4) besteht. Geeignete
Einstellungen der Schmitt-Triggerschaltung, insbesondere zum Temperaturausgleich, können vorgenommen
werden, wenn die Wiaerstandswerte der Widerstände R1 bis A4 und R-, in geeigneter Weise
gewählt werden. Ein Widerstand /?5 als Entladungs-Wideistand
ist einstellbar und für Aufnahmen mit fester Verschlußzeit vorgesehen. Mit S1 ist ein Startschalter
bezeichnet, mit S2 ein Schalter zum Kurzschließen des Kondensators C, mit 5, und S4
Umschalter und mit D eine Zener-Diode oder eine Spannungsstabilisatorröhre.
Fig 2 zeigt eine graphische Darstellung zur Erläuterung
der Wirkungsweise der Schmia-Triggerschaltung. Mit V1 ist die Einschaltspannung bezeichnet,
während mit V2 die Abschaltspannung der Triggerschaltung
bezeichnet ist. Das Ausgangssignal, das dem Eingangssignal im oberen Teil de; Fig. 2 entspricht,
ist aus diesem als Rechteckwelle abgeleitet, wie sich aus dem unteren Teil der Fig. 2 ergibt.
Nachfolgend wird zunächst der Fall einer Aufnahme mit vorgewählter Belichtungszeit mit Hilfe der
erfindungsgemäßen Einrichtung beschrieben: Wenn ein Wählknopf 8(Fig. 4) auf eine Marke 9 eingestellt
wird, was einer Aufnahme mit vorgewählter Verschlußzeit entspricht, wird der Schalter S4 mit einem
Kontakt d verbunden, so daß CdS1 (γ- 1) in den
Eingangskreis geschaltet wird. Gleichzeitig wird der dem Schalter S4 zugeordnete Schalter S4' mit einem
Kontakt d' verbunden, so daß ein Gleitarm 10 des Widerstandes R5 mit einem Kontakt a des Schalters
S, verbunden wird. Hierauf wird die Belichtungszeit durch eine Belichtungszeit-Einstellscheibe eingestellt,
indem ein Ritzel 11, das mit dieser Schiebe gekoppelt
ist und mit einer Zahnstange H1In Eingriff steht, eine
Gleitbewegung eines Gliedes 12 bewirkt, wodurch der an diesem befestigte Gleitarm 10 längs des Widerstandes
R5 bewegt wird, womit dessen Widerstandswert auf einen bestimmten We. t entsprechend der gewählten
Verschlußzeit gewählt wird. Dadurch wird die Lichtempfangsfläche von CdS1 entsprechend der gewählten
Verschlußzeit durch einen Mechanismus eingestellt, der aus einer Blendencinstellöffnung 13 des
Gliedes 12 und aus einer Blendeneinsteilöffnung 15 einer darunterliegenden Platte 14 besteht. Das Glied
'■5 12 und die unter diesem befindliche Platte 14 sind durch einen Verbindungshebel 16 miteinander verbunden.
Wenn der Verschluß gespannt wird, wird der Schalter S1 geöffnet, wahrend die Schalter S2 und S3 geschlossen
werden. Beim Drücken des Verschlußauslösers 29 wird der Schalter S1 geschlossen, so daß der
Transistor Tr2 leitend und damit der Elektromagnet
M1 erregt wird und dieser daher einen Anker 17 anzieht.
Daher wird der vom Anker 17 freigegebene a5 Blendenring 3 im Gegenzeigersinn durch eine Feder
18 gedreht, so daß die Blende 2 die Blendenöffnung schließen kann, während der Kondensator C beginnt,
sich aufzuladen. Nach dem Ablauf einer Zeit T1, d. h.
zum Zeitpunkt i, in F ig. 3, erreicht die Ladespannung
des Kondensators C einen Wert V1, so daß die Transistoren
Trx und Tr1 leitend werden, während der
Transistor Tr1 sperrt, wodurch der Elektromagnet M1
entregt wird. Der Anker 17 wird daher durch eine Feder 19 gedreht, so daß er mit den Zähnen 20 in
Eingriff kommt, was zur Folge hat, daß der Blendenring 3 in seiner Drehung gestoppt wird. Die Blendenöffnung
1 wird also in Abhängigkeit von der Größe der Blende 13,15 vor dem Fotowiderstand CdS, eingestellt,
die ihrerseits in Abhängigkeit von der gewählten Verschlußzeit eingestellt wird.
In diesem Falle kann der Kondensator vorzugsweise so gewählt werden, daß er eine verhältnismäßig
große Kapazität hat, während der Basisstrom des Transistors Tr1 und der Dunkelwiderstand von CdS1
so gewählt werden, daß sie klein sind, um den linearen Teil der Ladekurve des Kondensators auszunutzen,
so daß die Ladespannung des KondensatorsC über die Durchbruchspannung der Zener-Diode D
ansteigt, die zum Kondensator C parallel geschaltet ist. Mit anderen Worten, die Ladespannung
nähen sich einem bestimmten Wert, der eine B<*.-zugsspannung
für Aufnahme mit vorgewählter Verschlußzeit wird. In diesem Falle kann VD gleich
V1 sein. Da jedoch VD auf einem konstanten Wert
mit der Beziehung V0 > V1 gehalten wird, wird die
Spannung V0 vorzugsweise so gewählt, daß die Zeit T,
die zur Erhöhung der Spannung V1 auf V0 erforderlich
ist, kürzer als die Zeit T1 ist, die erforderlich ist,
bis der Blendenring in seiner Stellung gesichert ist. Wenn der Transistor Tri leitend wird, wird der Elektromagnet
M2 erregt, so daß der Verschluß geschlossen und der Mechanismus 4 bis 7 gehalten wird. Wenn
der Anker 17 in der Richtung gedreht wird, in welcher der Blendenring 3 in seiner Stellung gesichert ist, gibt
ein Auslöseelement 21 einen Antriebshebel 22 über einen Verzögerungsmechanismus frei, der mit dem
Blendenring 3 gekoppelt ist, so daß ein Sektorring im Uhrzeigersinn durch eine Feder 23 gedreht wird,
wodurch der Verschlußseklor geöffnet wird. Gleichzeilig
wird der Schalter S ; auf den Kontakt α geschaltet
und die Ladung von der Spannung V1,, mit der
der Kondensator C aufgeladen worden ist, wird über den Widerstand R<, dessen Widerstandswert entsprechend
der gewählten Verschlußzeil eingestellt worden ist. entladen. Daher erreicht nach einem Zeitintervall
von T, die Spannung Γ, den Wert V., d.h. die Abschaltspannung,
so daß die Transistoren Tr1 und 7>,
nichtleitend werden, wahrend der Transistor Tr1 leitend
wird. Dies hat zur Folge, daß der !-!elektromagnet
M, entregt wird. Der Anker 4 wird daher vom letzteren freigegeben und im Gegenzeigersinn durch eine
Feder 4, gedreht, wodurch eine Klinke 5 freigegeben wird. Dadurch w ird ein Stift 6, eines Hebeis 5 aus der
in Fi g. 4 angegebenen Stellung entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt, so daß er auf die Stufe 22, eines
Gliedes 22 auftrifft, wodurch der Verschluß geschlossen wird.
Wenn der Willerstand R4 im Schaltbild der Fig. 1
einstellbar ist. wird die Rückkopplungs-Verstärkung der Schmitt-Triggerschaltung verändert, wodurch die
Einschalt- und Ahschahspannungen \\ und V,. die in
Fig. 2 gezeigt sind, verändert werden, so daß die
Schaltung entsprechend der Empfindlichkeit des verwendeten Films eingestellt wird
Ein Widerstand R„ sorgt fur ausreichend rasches
Erreichen der Spannung I ',, für den Fall, daß die Leitfähigkeit
von CdS. verzögert einsetzt.
F.s sei nun die Wirkungsweise der Anordnung mit programmiertem Verschluß beschrieben: Wenn der
KnopfS auf die Marke 25 eingestellt wird, kommt der Schalter S4 auf den Kontakt
<. so daß CdS, (v = (1.5) mit dem Kondensator C in Reihe geschaltet
wird, wodurch eine RC-Zeitkonstanlen-Schaltung
gebildet wird. Der Widerstand Ki wird beim Drehen
des Blendenringes 3 eingestellt. Dazu befindet sich ein Stift 26 auf einer Gleitplatte 27 in Eingriff
mit dem Blendenring 3 und ein Schieber 28 ist längs des Widerstandes R4 gleitbar und ist mit
dem Kontakt α des Schalters Sx über den Kontakt c'
des Sei.alters .S4' verbunden. Wie im Falle einer Aufnahme
mit vorgewählter Verschlußzeit wird, wenn der
Verschlußauslöseknopf 29 betätigt wird, der Transistor Tr leitend, sodann der Transistor Tr. nichtleitend,
worauf der Transistor Tr leitend wird, alles in
der angegebenen Reihenfolge nach dem Zeitpunkt, der durch die Beleuchtung von CdS, bestimmt wird.
Zum Zeitpunkt r, in F ig. 3 wird die Blendenöffnung 1
entsprechend der Helligkeit des aufzunehmenden Objekts arretier; und durch die Entladung über den
Widerstand R?. dessen Widerstandswert durch die
vorangehend bestimmte Blendenöffnung 1 eingestellt wird, resultiert der Zeitpunkt /;. an dem der Verschluß
geschlossen wird.
Wie vorangehend besehrieben, wird ein einzieer
elektronischer Schaltkreis sowohl zur Einstellung des Blendenwertes als auch der Blichiungszeit entsprechend
dem Blendenwert verwendet, indem die Aufladung und Entladung des Kondensators benutzt wird.
Wenn eine Diode D mit dem Lade- und Entladekondensator parallel geschaltet wird, wird die Belichtungszeiteinstellung
mit einem höheren Genauigkeitsgrad durchgeführt. Ferner Können zwei Fotowlderstände
mit verschiedenen Einfallslicht-Ausgangsstrom-Kennlinien y wahlweise an den Kondensator
im RC-Glied anschaltbar vorgesehen sein, so daß sowohl
Aufnahmen mit \oiwählbarer Belichtungszeit
als auch Aufnahmen mit »programmiertem Verschluß« in vorteilhafter Weise unter Verwendung nur
eines einzigen elektronischen Schaltkreises durchgeführt werden können.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 wird die Kombination einer fotoelektrischcn
Zelle Pc und eines Transistors Tr4 als Aufladewiderstand verwendet. Andererseits wird die
Kombination einer fotoelektrischen Zelle Pn und eines
Transistors Trs als Entladewiderstand verwendet.
Ein Schalter S5 ist mit einem Schalter S5' gekoppelt.
Im Falle des »programmierten Verschlusses« wird der Transistor Trt entsprechend dem Basispotential ge-
'5 steuert, das sich mit der Helligkeit des aufzunehmenden
Objektes verändert. Daher wird während des Ladevorgangs des Kondensators die Schmitt-Triggerschaltung
beim Pegel V, getriggert und gleichzeitig wird die Blendenöffnung durch den Magnet M, eingestell!
oder voreingesteilt. Hierauf wird der Kondensator mit dem mn der fotoelektrischen Zelle Pn kombinierten
Transistor Tr^ verbunden. Die fotoelektrisclie
Zelle /',,. weiche auf die Helligkcitsveränderung wahrend der Belichtung anspricht, beeinflußt die Belichlungszeit.
Gegebenenfalls können die fotoelektrischen
Zellen Pc und Pn durch Fotodioden ersetzt
werden. Die Handbetätigung geschieht dadurch, daß der Schalter S, mit dem L berbruckungswiderstand
verbunden wird. In einem solchen Falle wird naturlich
dei Magnet ΛΓ nicht betätigt.
Eine weitere Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ist in Fig. 6 dargestellt. Als Aufladewiderstand
sind zwei parallelgeschaltete Fotowiderstande vorgesehen, um den Bereich des linearen
Betriebs zu vergrößern. Wie in F i g. 6 dargestellt, umfaßt
der Eingangskreis der Hinrichtung einen Komparator mit einer Bruckenschallung und einem Differenzverstärker
DA. der an die Meßklemmen der Briickenschahung angeschaltet ist Der Widerstand
■»" Rf, dei den einen Zweig der Brücke bildet, wird zum
Ausgleich des Widersiandswertes der Fotowiderstande
Pr1 und Pc: eingestellt
Fig. " zeigt ein Schaltbild ebenfalls einer weiteren
Ausfuhrungsform der erfindungsgemaßen Einrieh-
*5 tung. In Fig. 7 wird der Magnet .Vf, für die Verschlußsteuerung
in der Schmitt-Triggerschaltung durch die Betätigung der letzteren ausgelost, um der
Kondensator C vom Entladungswcg. der den Entla dungswiderstand PT enthalt, abzuschalten. Hierau!
5" wird der Ladeweg, der den Lade-Widerstand RC ent
hält, gebildet, um den Kondensator C aufzuladen.
Fig. S zeigt wieder eine weitere Ausführungsforn
der erfindungsgemaßen Einrichtung. Bei der Ausfüh rungsform nach Fig. H umfaßt der Auflade-Wider
stand 100 einen Transistor Tr1 in der Emitterfolgcver
bindung, einen Fotowiderstand P1, der an de
Basis-Kollektor-Weg des Transistors angeschaltet isi einen Eir.siellwiderstand Ro. der mit der Basis ver
bunden ist. und einen Widerstand Rp. der mit der
Emitter des Transistors verbunden ist. Der Entlade widerstand 200 umfaßt einen Transistor Trn, eine
Einstellwiderstand R1, der mit dem Emitter verbur
den ist. und einen Einstellwiderstand Rn, der mit de
Basis des Transistors verbunden ist. Zwischen dei
6S Lade- und dem Entladewidersland ist. eine Diode L
geschaltet, die während des Ladevorgangs des Koi densatois Γ teilend wird, jedoch wahrend der Entli
dung des K"idcnsators C sperrt. Im Betrieb vvii
nach dem Öffnen des Schalters S2 von Hand der Kondensator
C über den Weg aufgeladen, der die Diode D5 und den ersten Widerstand enthält, der unter der
Steuerung des Fotowiderstandes Pc arbeitet, welcher auf die Helligkeit des aufzunehmenden Objekts anspricht,
und der Einstellwiderstarsd Ro wird in seinem Widerstandswert entsprechend der Filmempfindlichkeit
eingestellt. Die Ladespannung am Kondensator C entspricht daher dem Belichtungswert. Wenn
der Schalter S3 eingeschaltet wird, wird der Kondensator
C über den Emitter-Kollektor-Weg des Transi-
stors Tr0 unter der Steuerung des Einstellwiderstandes
Rm entladen. In diesem Falle dient die Diode /Λ
dazu, zu verhindern, daß ein Umgehungsstrom zum Aufladewiderstand fließt. Die Einstellwiderstände R1
und R1n steuern die Entladungszeit des Kondensators.
Wenn die Entladespannung den bestimmten Triggerpegel des Schaltkreises erreicht, wird der Schaltkreis
getriggert, wodurch der Magnet Af2 entregt wird. Das
Entregen des Magneten M2 hat zur Folge, daß der
Verschluß geschlossen wird. Der Schalter 5„ dient zur nachfolgenden Entregung des Magneten M1.
llierm 2 Blatt Zdchnuimcn
Claims (7)
1. Belichtungswert-Einstelleinrichtung für eine
Kamera, bei der ein vom Auslöser betätigbarer Umschalter in Reihe mit dem fotoelektrischen
Wandler und einem Kondensator geschaltet ist und eine Triggerschaltung mit gesteuerten Elektromagneten zur Arretierung der Blende bzw. Betätigung des Verschlusses vorgesehen ist, wobei
gegebenenfalls die Blende oder eine Hilfsblende vor dem foloelektrischen Wandler angeordnet ist,
dadurch ge Kennzeichnet, daß der Schalter (Sj) so angeordnet ist, daß er zunächst die Aufladung des Kondensators (C) über den fotoelektrischen Wandler (CdS1; CdS2; Pc, Tr4; Pcx; PcJ
bewirkt, wobei die Aufladezeit bis zum Erreichen einer ersten Triggerspannung ( V1) ein MaB für die
Blendeneinstellung ist, und daß ein Widerstand (R5; Pn, Tr5; RD) vorgesehen ist, über den der
Kondensator (C) durch Umschalten des Schalteis
(S3) entladen wird, wobei die Entladezeit bis zum Erreichen einer zweiten Triggerspannung ( K2)-ein
Maß für die Verschlußöffnungszeit ist.
2. Belichtungswert-Einstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Spannungsstabilisierungselement (D) paraiieS zum Kondensator (C) liegt.
3. Belichtungswert-Einstelleinrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der
Widerstand als einstellbarer Schiebewiderstand (R5) zur Eingabe der Belichtungszeit (über 11)
ausgebildet ist.
4. Belichtungswert-Einstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet: daß der
Widerstand einen fotoelektrischen Wandler (P1,)
umfaßt, dem eine Hilfsblende (13) vorgeordnet ist, deren öffnung in Abhängigkeit von der Blendenöffnung der Kamera steuerbar ist.
5. Behchtungswert-Einstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera eine so ausgebildete Blendenverstelleinrichtung aufweist, daß die Öffnungsgröße der Blende
von dem Zeitablauf ab Öffnungsbeginn abhängt.
6. Belichtungswert-Einstelleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der fotoelektrische Wandler zwei mittels eines Schalters
(S4) wirksam zu machende Elemente (CdS1,
CdS2) aufweist.
7. Belichtungswert-Einstelleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine fotoelektrische Wandler (CdSx) ein Fotowiderstand ist, dessen Neigung entsprechend der
Widerstandsgeraden für programmierten Verschluß gewählt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP43081430A JPS4831253B1 (de) | 1968-11-06 | 1968-11-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1955688A1 DE1955688A1 (de) | 1970-06-18 |
| DE1955688B2 DE1955688B2 (de) | 1973-08-09 |
| DE1955688C3 true DE1955688C3 (de) | 1974-02-28 |
Family
ID=13746143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1955688A Expired DE1955688C3 (de) | 1968-11-06 | 1969-11-05 | Belichtungswert-Einstelleinrichtung für Kameras |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3721167A (de) |
| JP (1) | JPS4831253B1 (de) |
| DE (1) | DE1955688C3 (de) |
| GB (2) | GB1297100A (de) |
| NL (1) | NL168340C (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1942287A1 (de) * | 1969-08-20 | 1971-03-04 | Agfa Gevaert Ag | Fotografische Kamera mit einer elektronischen Belichtungssteuereinrichtung |
| US3903529A (en) * | 1969-10-09 | 1975-09-02 | Canon Kk | Exposure value controlling apparatus |
| US3889277A (en) * | 1971-02-22 | 1975-06-10 | Canon Kk | Device for controlling exposure factors in cameras |
| JPS571813B1 (de) * | 1971-05-31 | 1982-01-13 | ||
| JPS4928337A (de) * | 1972-07-04 | 1974-03-13 | ||
| DE2255329C3 (de) * | 1972-11-11 | 1977-11-17 | Kodak Ag | Photographischer blendenverschluss |
| JPS539527B2 (de) * | 1972-11-22 | 1978-04-06 | ||
| US4054887A (en) * | 1973-04-16 | 1977-10-18 | Ernest Leitz Gmbh | Exposure control device for photographic cameras |
| JPS598806B2 (ja) * | 1973-10-26 | 1984-02-27 | 株式会社リコー | カメラにおける自動露光調定回路の消費電流節減方式 |
| JPS5240134A (en) * | 1975-09-25 | 1977-03-28 | Fuji Photo Film Co Ltd | Shutter and diaphragm priority automatic exposure control camera |
| JPS5383737A (en) * | 1976-12-29 | 1978-07-24 | Olympus Optical Co Ltd | Single lens reflex camera |
-
1968
- 1968-11-06 JP JP43081430A patent/JPS4831253B1/ja active Pending
-
1969
- 1969-10-29 US US00872030A patent/US3721167A/en not_active Expired - Lifetime
- 1969-11-05 GB GB1297100D patent/GB1297100A/en not_active Expired
- 1969-11-05 NL NLAANVRAGE6916715,A patent/NL168340C/xx not_active IP Right Cessation
- 1969-11-05 GB GB1295642D patent/GB1295642A/en not_active Expired
- 1969-11-05 DE DE1955688A patent/DE1955688C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1955688B2 (de) | 1973-08-09 |
| JPS4831253B1 (de) | 1973-09-27 |
| NL6916715A (de) | 1970-05-11 |
| DE1955688A1 (de) | 1970-06-18 |
| US3721167A (en) | 1973-03-20 |
| GB1297100A (de) | 1972-11-22 |
| NL168340C (nl) | 1982-03-16 |
| NL168340B (nl) | 1981-10-16 |
| GB1295642A (de) | 1972-11-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2352898C3 (de) | Fotografische Kamera mit einer damit kombinierten Elektronenblitzeinrichtung | |
| DE1955688C3 (de) | Belichtungswert-Einstelleinrichtung für Kameras | |
| DE2520761C3 (de) | Elektrisch gesteuerter Verschluß | |
| DE1964844C3 (de) | Belichtungszeitsteuerstromkreis | |
| DE2525402A1 (de) | Temperaturkompensationseinrichtung fuer einrichtungen mit halbleitern | |
| DE2147350C3 (de) | Schaltung zur automatischen Steuerung der Belichtungszeit | |
| DE2060187C3 (de) | Einrichtung zum automalischen Steuern der Belichtung einer einäugigen Spiegelreflexkamera | |
| DE2546823C3 (de) | Einrichtung zur Belichtungsmessung, Belichtungsanzeige und Belichtungssteuerung für eine fotografische Kamera | |
| DE2520449C3 (de) | ||
| DE3049419A1 (de) | Blitzlichtgeraet | |
| DE2010548B2 (de) | Belichtungsregeleinrichtung für einen Kameraverschluß | |
| DE2057825C3 (de) | Elektronisch gesteuerter Kameraverschluß | |
| DE1772019A1 (de) | Photographische Kamera mit einer elektrischen Verschlusszeitsteuerung | |
| DE2707430C2 (de) | Schaltungsanordnung für photographische Kameras | |
| DE2046703C3 (de) | Schaltungsanordnung für ein Elektronenblitzgerät | |
| DE2457904C3 (de) | Kamera mit einer auswechselbaren Belichtungssteuereinrichtung | |
| DE2056738B2 (de) | Kamera mit elektronischer Verschluß-Steuerung für Blitzlichtaufnahmen und Tageslichtaufnahmen | |
| DE1597182C3 (de) | Spiegelreflexkamera mit meßwerkloser elektronischer Belichtungszeit-Steuerung | |
| DE2528214A1 (de) | Anzeigevorrichtung bei einer kamera mit automatischer belichtungssteuerung | |
| DE2243464C3 (de) | Elektrisch gesteuerte Einrichtung zur Anzeige der Belichtungsbedingungen für fotografische Kameras | |
| DE2130487C3 (de) | Elektronisches Verschlußsystem für Kameras | |
| DE2116498C3 (de) | Schaltung zur Steuerung der Belichtzeit bei einer einäugigen Reflexkamera mit Lichtmessung durch das Objektiv | |
| DE1797405C (de) | Elektronisch gesteuerter Verschluß fur fotografische Kameras | |
| DE2330734A1 (de) | Elektronische belichtungssteuervorrichtung | |
| DE2229313C3 (de) | Elektronischer Kameraverschluß |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |