DE1522124C - Photometer - Google Patents
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Description
Die' Erfindung betrifft ein Photometer, insbeson- einen dauernden Wechsel von erstem und zweitem
dere zur Belichtungswerteinstellung von photogra- Signal gekennzeichnet ist.
phischen Apparaten, bei welchem in Abhängigkeit Durch das positiv "erkennbare dritte Signal wird es
von dem Ausgang eines auf die Lichtintensität des möglich, schnell und sicher den richtigen Belich-Aufnahmegegenstandes
ansprechenden Fühlers ein 5 tungswert einzustellen, ohne daß es dabei erfordererstes
positiv erkennbares Ausgangssignal geliefert Hch wäre, das Augenmerk von der Aufnahmeszene
wird, wenn der eingestellte photometrische Wert in abzuwenden, denn dieses dritte Signal wird mit
der einen Richtung von dem tatsächlich herrschen- Sicherheit wahrgenommen, auch wenn die Augen im
den Helligkeitswert abweicht, und ein zweites, durch Sucherfeld die Aufnahmeszene beobachten,
das Fehlen des ersten Signals gekennzeichnetes io Der Photograph wird auch sofort feststellen, daß positiv erkennbares Ausgangssignal geliefert wird, er den richtigen Belichtungswert überfahren hat, wenn eine Abweichung in der anderen Richtung wenn dieses »dritte« Signal nicht mehr wahrnehmbar vorliegt. ist, so daß dann sogleich wieder eine Einstellung im
das Fehlen des ersten Signals gekennzeichnetes io Der Photograph wird auch sofort feststellen, daß positiv erkennbares Ausgangssignal geliefert wird, er den richtigen Belichtungswert überfahren hat, wenn eine Abweichung in der anderen Richtung wenn dieses »dritte« Signal nicht mehr wahrnehmbar vorliegt. ist, so daß dann sogleich wieder eine Einstellung im
Bei derartigen halbautomatisch arbeitenden Be- umgekehrten Sinne erfolgen kann. Es ist zwar in der
lichtungseinstellvorrichtungen für photographische 15 Fernbedienungstechnik bei der Elektrizitätsversor-Apparate
erfolgt bei Erreichen eines bestimmten gung bekannt, zur Anzeige von drei Betriebszustänphotometrischen
Wertes eine Umschaltung von einer den drei positiv erkennbare, voneinander unter-Signalbedingung'
auf die andere. So ist es beispiels- scheidbare Signale zu verwenden, nämlich ein erstes
weise bekannt, bei Erreichen eines vorbestimmten Signal (AUS), ein zweites Signal (AN) und ein drittes
Einstellwertes ein optisch erkennbares Signal zu 20 Signal (WECHSEL VON AN UND AUS). Diese
liefern, das von einer aufleuchtenden Kontrollampe bekannte Signalisierungseinrichtung kann aber schon
gebildet wird. Ferner ist es bekannt, in diesem Zu- deshalb nicht als Anregung zur Lösung der bei einem
stand ein hörbares oder fühlbares (Vibration) Signal Photometer gestellten Aufgabe dienen, weil ein »gezu
liefern. -wünschter Wert« (gebildet bei der Erfindung durch
Bei allen diesen bekannten Einrichtungen konnte as das »dritte Signal«), auf den etwas einzustellen ist,
die korrekte Einstellung jeweils nur durch den Über- bei der bekannten Anordnung überhaupt nicht Vorgang
von der einen Signalbedingung in die andere handen ist.
erkannt werden. Je nach Schnelligkeit des Einstell- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfin-
vorganges war es hierbei leicht möglich oder sogar dung ist die Anordnung derart getroffen, daß ein
unvermeidbar, den Einstellvorgang mehr oder weni- 30 Photowiderstand dem Licht der Aufnahmeszene ausger
weit in den anderen Bereich fortzusetzen, so daß gesetzt wird, dessen elektrischer Parameter sich
ohne ein umständliches Einpendeln auf den Um- gemäß der einfallenden Lichtintensität ändert, daß
schaltwert eine exakte Einstellung nicht möglich eine Erregerschaltung auf Änderungen dieses Parawar.
Ein solches Einpendeln ist aber außerordentlich meters anspricht und durch eine einstellbare Einaufwendig
und zeitraubend. 35 richtung beeinflußt wird, um die Erregung der Signal-Es
ist ferner eine Signalvorrichtung für Photo- mittel zu steuern, und daß die Schaltung einen
kameras mit einem Belichtungssystem bekannt, bei instabilen Ausgang bei der richtigen Signalbedingung
der ein intermittierendes Signal dann erzeugt wird, hat und einen unterschiedlichen stabilen Ausgang
wenn die Beleuchtungsstärke unter einem vorbe- beidseitig dieser richtigen Signalbedingung aufweist,
stimmten Wert liegt, d. h. unter einem Wert, bei dem 40 Die einstellbare Einrichtung weist dabei zweckeine
photographische Aufnahme unter Berücksichti- mäßigerweise Lichtabschwächungsorgane auf, um
gung der Filmempfindlichkeit nicht mehr möglich wahlweise das Szenenlicht zu verändern, das dem
ist. Auch hier werden jedoch nur zwei Signalbereiche Photowiderstand zugeführt wird. Diese Lichtaberfaßt,
nämlich »kein Licht« — »intermittierendes Schwächungsorgane werden dabei zweckmäßiger-Licht«.
45 weise von einem Graufilter gebildet, das eine sich
Es sind schließlich noch auf dem galvanischen kontinuierlich ändernde Schwärzung aufweist.
Prinzip arbeitende Belichtungssteuereinrichtungen Es können als Signalgeber solche mit optischer
Prinzip arbeitende Belichtungssteuereinrichtungen Es können als Signalgeber solche mit optischer
bekannt, bei denen ein Nachführzeiger auf den licht- oder akustischer Wahrnehmung vorgesehen werden
abhängig eingestellten Galvanometerzeiger ausge- oder Vibrationserzeuger, die einen fühlbaren Ausrichtet
werden muß. Diese Belichtungssteuereinrich- 50 gang liefern.
tungen arbeiten zwar mit einer guten Genauigkeit, Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Er-
aber sie sind mechanisch außerordentlich empfind- findung an Hand der Zeichnung beschrieben. Die
lieh und erfordern bei der Einstellung eine hohe einzige Figur der Zeichnung zeigt eine schematische
Aufmerksamkeit der Bedienungsperson und besitzen perspektivische auseinandergezogene Darstellung eines
den Nachteil, daß der Photograph seine Aufmerk- 55 erfindungsgemäßen Photometers mit einem Schaltsamkeit
auch dann von der Aufnahmeszene weg auf schema.
das Meßwerk richten muß, wenn die Zeigereinstel- Nach dem in der Zeichnung dargestellten Ausfühlungen
in den Sucher eingespiegelt sind. rungsbeispiel ist das Photometer zur Benutzung in
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindung mit einer Kamera gedacht. Diese Ka-Photometer
zu schaffen, das mit einem einzigen 60 mera weist eine Belichtungsöffnung 10, ein Objektiv
Signalmittel drei voneinander unterscheidbare Aus- 12, eine einstellbare Blende, einen Verschluß 16 mit
gangssignale für die Zustände »Unterbelichtung« — fester Verschlußzeit und lichtempfindliches Blattmate-
»Überbelichtung« und »richtige Belichtung« liefert. rial 18 auf.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei Um ein deutlich wahrnehmbares Signal unter der
einem Photometer der eingangs genannten Bauart 65 Signalbedingung zu erhalten, bei der ein richtiger Begelöst
durch eine Anordnung, die bei korrekter Ein- lichtungsfaktorwert für die betreffende Szenenhelligstellung
des photometrischen Wertes ein drittes posi- keit und dem benutzten, lichtempfindlichen Material
tiv erkennbares Ausgangssignal erzeugt, das durch eingestellt ist, ist eine Lampe 20 vorgesehen. Eine
Steuerschaltung mit einem stabilen und einem unstabilen Ausgangszustand steuert die Erregung der
Lampe 20. Die Schaltung weist Halbleiterschalter 24, bestehend aus einem NPN-Transistor Q1 und einem
zweiten NPN-Transistor Q2 auf; der Transistor Q1
besitzt einen Kollektor 26, eine Basis 28 und einen Emitter 30. Der Transistor Q, besitzt einen Kollektor
32, eine Basis 34 und einen Emitter 36. Parallel zu der aus Lampe 20 und Transistor Q1 bestehenden
Reihenschaltung ist eine Spannungsquelle E0 gelegt.
Die Lampe 20 liegt im Kollektorkreis des Transistors Q1, so daß die Lampe 20 durch die Spanungsquelle E0
erregt wird, wenn der Transistor Q1 angeschaltet ist.
Der Widerstand R3 ist ein Vorspannwiderstand, der
eine B asis-Stromvorspannung geeigneter Größe für den Transistor Q1 liefert. Der Kollektor 32 des Transistors
Q0 ist direkt mit der Basis 28 des Transistors Q1 verbunden.
Damit der Schalter 24 eine intermittierende Erregung der Lampe 20 bei der Signalbedingung bewirkt,
ist eine Rückkopplung 38 vorgesehen. Die Rückkopplung 38 liegt zwischen Kollektor 26 des
Transistors Q1 und Basis 34 des Transistors Q2 und
sie weist einen Widerstand R2 und einen Kondensator
C auf.
Damit eine veränderbare Steuerspannung an der Basis 34 des Transistors Q2 erhalten wird, ist ein
Spannungsteiler 42 vorgesehen. Der Spannungsteiler 42 weist einen Widerstand R1 und einen Photowiderstand
44 auf, der an eine Klemme 46 angeschaltet ist. Der Photowiderstand 44 wird dem Szenenlicht über
einer Öffnung 48 der Vorderwand 50 des Gerätegehäuses zugeführt.
Damit die Aufteilung der Spannung am Spannungsteiler 42 und demgemäß die an der Klemme 46 auftretende
Spannung wahlweise eingestellt werden kann, ist eine veränderbare Lichtabschwächungsvorrichtung
52 vorgesehen. Diese liegt zwischen dem Photowiderstand 44 und der Öffnung 48, durch die
Licht von der Szene nach dem Photowiderstand 44 gelangt.
Die Lichtabschwächungsvorrichtung 52 besteht gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer
Scheibe 56, die auf einer drehbar gelagerten Welle 58 befestigt ist. Die Scheibe 56 besteht aus einem Graufilter
60 mit kontinuierlich sich über den Umfang andernder
Durchlässigkeit. Die Scheibe 56 kann manuell gedreht werden und eine Indexmarke 62 aufweisen,
die in Verbindung mit einer Skala 64 den gewählten Belichtungswert anzeigt. Jede Einstellung der
Scheibe 56 entspricht einem bestimmten Pegel der Szenenhelligkeit. Demgemäß kann die Skala 64 benuntzt
werden, um einen Bereich von Belichtungswerten, Verschlußgeschwindigkeit, Meterkerzen darzustellen,
oder es kann jede andere Skala angebracht werden, deren Werte jeweils einer bestimmten gemessenen
Helligkeit im Beleuchtungsfeld entspricht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem eine
feste Verschlußzeit und eine feste Filmempfindlichkeit angenommen wird, zeigt die Skala 64 einen Bereich
von Blendenwerten.
Der erfindungsgemäße Photometer kann als Einzelinstrument
oder, wie in der Zeichnung dargestellt, als Gerät Anwendung finden, das direkt mit einem oder
mehreren Elementen der Belichtungssteuereinrichtung einer Kamera gekuppelt ist. Um eine solche
Kupplung zu bewerkstelligen, sind Kupplungsmittel 68 vorgesehen. Diese bestehen aus einer Zahnstange
70 und einem Ritzel 72 auf der Welle 58, wodurch die Winkelbewegung der Scheibe 56 in eine Einstellung
der Blende 14 umgeformt wird. Mit einer solchen Kupplungsvorrichtung wird selbsttätig die
Blende 14 eingestellt. Die Skala 64, die die Blendenwerte angibt, kann gleichzeitig benutzt werden, um
die Schärfentiefe bei einer bestimmten Szenenhelligkeit anzuzeigen.
Die Arbeitsweise der in der Zeichnung dargestellten Anordnung ist die folgende: Wenn die Scheibe 56
bei der Suche nach einer richtigen relativen Blendenöffnung gedreht wird, dann ändert sich der Anteil des
durch die Öffnung 54 und das Filter auf den Photowiderstand auftreffenden Lichtes. Demgemäß ändert
sich auch der Widerstandswert des Photowiderstands 44. Wenn durch Einstellung der Scheibe 56 ein Blendenwert
gewählt ist, der eine Unterbelichtung des lichtempfindlichen Materials zur Folge haben würde,
dann steht die Scheibe 56 so, daß das Filter 60 zu viel Licht von dem Photowiderstand 44 abschirmt. Bei
dieser Einstellung ist der Widerstandswert des Photowiderstands 44 kleiner als ein vorbestimmter Wert,
den der Photowiderstand unter der Signalbedingung hat, in der der richtige Belichtungsfaktorwert gewählt
ist. Unter der Annahme einer richtigen Wahl sämtlicher Schaltungselemente, insbesondere des Wertes
von R1, tritt eine Spannung am Spannungsteiler 42
an der Klemme 46 auf, die nicht ausreicht, um den Transistor Q2 in den Leitfähigkeitszustand vorzuspannen.
Ein Basis-Vorspannungsstrom fließt nach der Basis des Transistors Q1 über den Widerstand A3, der
ausreicht, um den Transistor Q1 in den Leitfähigkeitszustand
zu schalten, so daß die Lampe 20 angeschaltet wird und dauernd brennt. Demgemäß brennt die
Lampe ständig bei allen relativen Blendenwerten auf dieser einen Seite der Signalbedingung, wodurch angezeigt
wird, daß, wenn unter diesen Umständen eine Aufnahme vorgenommen wird, das lichtempfindliche
Material unterbelichtet wird.
Wenn die relativen Blendenwerte so gewählt werden, daß eine Überbelichtung des lichtempfindlichen
Materials die Folge wäre, dann ist das Filter 60 so eingestellt, daß zu viel Licht auf den Photowiderstand
44 auftrifft, so daß der Widerstandswert des Photowiderstandes 44 unter einem vorbestimmten Wert
liegt, den der Photowiderstand 44 bei der Signalbedingung hat. Bei dieser Einstellung der Scheibe 56 tritt
an der Klemme 46 der Schaltung 42 eine Spannung auf, die den Transistor Q, in den Leitfähigkeitszustand
schaltet. Wenn der Transistor Q9 angeschaltet ist, tritt
ein beträchtlicher Spannungsabfall an der Basis 28 des Transistors Q1 auf, und dadurch wird bewirkt, daß
der Transistor Q1 abschaltet, weil eine zu geringe Vorwärtsspannung
zwischen Basis 28 und Emitter 30 liegt. Demgemäß erlischt die Lampe 20 bei sämtlichen
gewählten relativen Blendenwerten, die eine Überbelichtung des lichtempfindlichen Materials zur
Folge haben würde. Dadurch wird dem Photographen angezeigt, daß eine Einstellung in Richtung sich numerisch
vergrößernder Blendenwerte vorgenommen werden muß.
So kann die Bedienungsperson leicht den Bereich relativer Blendenöffnungen ermitteln, indem dem
Ausgang der Lampe 20 Aufmerksamkeit geschenkt wird, während die Blendenwerte gesucht werden.
Wenn die Lampe 20 einen konstanten Ausgang erzeugt, d. h., wenn sie ständig brennt, wird dem Photographen
angezeigt, daß er numerisch kleinere Blendenwerte einstellen muß, und wenn die Lampe 20
erlischt, wird dem Photographen angezeigt, daß er numerisch größere Blendenwerte einstellen muß.
Unter der Signalbedingung arbeitet die Schaltvorrichtung 24, bestehend aus den Transistoren Q1 und
Q2 und der Rückkopplungsschleife 38, in der Weise,
daß die Lampe 20 intermittierend aufleuchtet. Unter der Signalbedingung hat der Photowiderstand 44
einen vorbestimmten Widerstandswert derart, daß eine Spannung an der Klemme 46 und demgemäß an
der Basis 34 des Transistors Q2 auftritt, die ausreicht,
um den Transistor Q2 anzuschalten. Wenn der Transistor
Qc, beginnt, leitfähig zu werden, dann beginnt
die Spannung an der Basis 28 des Transistors Q1 abzusinken.
Dadurch büßt der Transistor Q1 einen Teil seiner Vorwärtsvorspannung ein. Demgemäß beginnt
die Leitfähigkeit des Transistors Q1 abzusinken und
die Spannung am Kollektor 26 des Transistors Q1 beginnt
auf einen Wert der Speisespannung E0 anzusteigen.
Die Stromrückkopplung über die Rückkopplungsschleife 38 nach der Basis 34 des Transistors Qn
bewirkt ein Ansteigen der Leitfähigkeit des Transistors Q2. Das hat einen weiteren Abfall der Spannung
an der Basis 28 des Transistors Q1 zur Folge, und
hieraus resultiert ein weiteres Absinken der Leitfähigkeit dieses Transistors Q1. Die positive Rückkopplung
dauert fort, bis die Vorwärtsvorspannung zwischen Emitter 30 und Basis 26 des Transistors Q1 unter den
Minimalwert absinkt, der notwendig ist, um den Transistor Q1 im Leitfähigkeitszustand zu halten, und hierdurch
wird bewirkt, daß die Lampe 20 erlischt. Während der Dauer der positiven Rückkopplung wird der
Kondensator C geladen, und dies bewirkt, daß der Rückkopplungsstrom in der Rückkopplungsschleife
38 abfällt. Damit beginnt die Leitfähigkeit des Transistors Q2 auf den Ursprungsleitwert abzusinken, der
durch den Widerstandswert des Photowiderstandes 44 bestimmt wird. Dieses Absinken der Leitfähigkeit des
Transistors Q2 bewirkt, daß der Spannung an der Basis 28 des Transistors Q1 auf einen Wert ansteigt,
bei dem der Transistor Q1 wiederum leitfähig wird.
Wenn der Transistor Q1 wiederum leitfähig zu werden
beginnt, dann beginnt die Spannung an der Kollektorelektrode 26 des Transistors Q1 abzusinken, wodurch
bedingt wird, daß der Kondensator C sich über den Transistor Q1 entlädt. Die Entladung des Kondensators
C bewirkt, daß schnell der Basis-Vorspannungsstrom des Transistors Q2 unter den Minimalwert fällt, der notwendig ist, um den Transistor Q0 in
dem Zustand zu halten, und der Transistor Q0 wird
vollständig abgeschaltet. Nachdem der Kondensator C wieder genügend weit aufgeladen ist, beginnt der
Transistor Q2 wiederum Strom zu führen, und es beginnt
eine weitere Periode. Die Frequenz der Periode wird durch die i?C-Zeitkonstante von C und R, der
Rückkopplungsschleife 38 bestimmt. Es ist klar, daß bei der Signalbedinung die Lampe 20 intermittierend
aufleuchtet, da der Steuerkreis sich dann in einem instabilen Zustand befindet. Hierdurch wird ein positives
Signal geliefert, das dem Photographen die richtige Wahl des Belichtungsfaktorwertes bei den jeweilig
herrschenden Lichtbedingungen bzw. dem benutzten lichtempfindlichen Material vermittelt. Hieraus
ist ersichtlich, daß der Photometer ein vorbestimmtes positiv erkennbares (intermittierendes) Signal
nur dann liefert, wenn der Belichtungsfaktorwert so eingestellt ist, daß er innerhalb eines schmalen
Bereiches liegt. Die Wahl unrichtiger Belichtungswerte auf dieser oder jener Seite der Signalbedingung
wird entweder dadurch angezeigt, daß die Lampe ständig brennt oder daß sie völlig verlischt. Es können
auch Signalmittel verwendet werden, die einen hörbaren oder fühlbaren Ausgang erzeugen.
Das vorbeschriebene Photometer ist in besonderer Weise geeignet zur Kupplung mit einer Kamera. Jedoch
kann ein solcher Photometer auch bei anderen photographischen Anwendungen benutzt werden, um
die Wahl eines photometrischen Wertes anzuzeigen, der der Helligkeit eines gemessenen Beleuchtungsfeldes entspricht.
Claims (6)
1. Photometer, insbesondere zur Belichtungswerteinstellung von photographischen Apparaten,
bei welchem in Abhängigkeit von dem Ausgang eines auf die Lichtintensität des Aufnahmegegenstandes
ansprechenden Fühlers ein erstes positiv erkennbares Ausgangssignal geliefert wird, wenn
der eingestellte photometrische Wert in der einen Richtung von dem tatsächlich herrschenden Helligkeitswert
abweicht, und ein zweites, durch das Fehlen des ersten Signales gekennzeichnetes positiv
erkennbares Ausgangssignal geliefert wird, wenn eine Abweichung in der anderen Richtung
vorliegt, gekennzeichnet durch eine Anordnung, die bei korrekter Einstellung des photometrischen
Wertes ein drittes positiv erkennbares Ausgangssignal erzeugt, das durch einen dauernden
Wechsel von erstem und zweitem Signal gekennzeichnet ist.
2. Photometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Photowiderstand (44) dem
Licht der Aufnahmeszene ausgesetzt wird, dessen elektrischer Parameter sich gemäß der einfallenden
Lichtintensität ändert, daß eine Erregerschaltung auf Änderungen dieses Parameters anspricht
und durch eine einstellbare Einrichtung beeinflußt wird, um die Erregung der Signalmittel (20) zu
steuern, und daß die Schaltung einen instabilen Ausgang bei der richtigen Signalbedingung hat
und einen unterschiedlichen stabilen Ausgang beidseitig dieser richtigen Signalbedingung aufweist.
3. Photometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Einrichtung
aus Lichtschwächungsmitteln (60) besteht, um das von der Aufnahmeszene ankommende Licht zu
verändern, das dem Photowiderstand (44) zugeführt wird.
4. Photometer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung einen
ersten Transistor (Q1) in Reihe mit der Signalerzeugungseinrichtung
(20), einen zweiten Transistor (Q2) im Nebenschluß zur Basis- und Emitterelektrode
des ersten Transistors und eine kapazitive Rückkopplung aufweist, die vom Kollektor
des ersten Transistors nach der Basis des zweiten Transistors führt.
5. Photometer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtschwächungsmittel aus
einem Graufilter mit sich kontinuierlich ändernder Schwärzung bestehen.
6. Photometer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalmittel (20)
aus einer Lampe oder Signalgebern bestehen, die einen hörbaren oder fühlbaren Ausgang erzeugen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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