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DE2151371A1 - Einrichtung zur aufnahme von abfall - Google Patents

Einrichtung zur aufnahme von abfall

Info

Publication number
DE2151371A1
DE2151371A1 DE19712151371 DE2151371A DE2151371A1 DE 2151371 A1 DE2151371 A1 DE 2151371A1 DE 19712151371 DE19712151371 DE 19712151371 DE 2151371 A DE2151371 A DE 2151371A DE 2151371 A1 DE2151371 A1 DE 2151371A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
bag
retaining
pockets
support frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712151371
Other languages
English (en)
Inventor
August Schwarzkopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DE19712151371 priority Critical patent/DE2151371A1/de
Publication of DE2151371A1 publication Critical patent/DE2151371A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/06Paper baskets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • B65B67/12Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/14Suspension means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Aufnahme von Abfall Die erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Aufnahme von Abfall, bestehend aus einem Traggestell und einem in diesem gehaltenen Müll- bzw. Abfallbeutel aus Kunststoff.
  • Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art wird der Abfallsack mit seinem oberen Rand von Hand nach außen um einen Haltering gestülpt und mittels eines anschließend aufgesetzen Klemmringes zwischen Halteringaußenseite und Klemmringinnenseite festgeklemmt, wobei der umgestülpte Rand des Sackes meist ungleichmäßig außen über den Klemmring vorsteht, was unschön aussieht. Derartige fftnrijchtungen finden vornehmlich Anwendung in Fabrikationsbetrieben, auf Parkplätzen usw.,d. h.
  • überall dort, wo es auf ästhetisches Aussehen mehr oder weniger nicht ankommt. Da der Abfallsack bei dieser binrichtung allein durch Klemmwirkung gehalten wird, ist es erforderlich, daß Klemm- und Haltering genau aufeinander passen, da bereits eine leichte Verformung des Klemmringes die Haltesicherheit der Einrichtung in Frage stellen würde. Außerdem bedingt eine solche Einrichtung einen gewissen Konstruktionsaufwand.
  • Auch sind Einrichtungen bekannt, bei denen das i'ra,gestell aus einem aus Draht gebogenen Ständer besteht, in dessen oberen Halterand gebrauchte Tragetaschen mit ihren Giffeinrichtungen eingehängt werden, so daß die Tragetaschen vor dem Wegwerfen noch als Müllbeutel verwendet werden können. Da wegen der relativ hohen Herstellungskosten der hauptsächliche Verwendungszweck von Tragetaschen nicht in der Benutzung als Abfallbeutel besteht, sondern solche Tragetaschen zum Transportierenivon Sinkauf swaren bestimmt sind, sind solche Abfalleinrichtungen nur für Haushaltungen geeignet und lohnenswert, weil die Hausfrau die Tasche beim Einkaufen kostenlos erhält.
  • Ter Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, bei Vermeidung obiger Nachteile eine Einrichtung zur Aufnahme von Abfall, bestehend aus einem einen Halterand aufweisenden Traggestell und einem in diesem gehaltenen Müll- bzw. Abfallbeutel aus Kunststoff zu schaffen, die vornehmlich dort verwendet werden kann, wo besonderer Wert auf ästhetisches Aussehen gelegt wird, z. B. in öffentlichen Gebäuden, wie Schulen, Museen-, Krankenhäusern oder in Warenhäusern, Gaststätten usw.. Außerdem 8011 die Einrichtung einfach und billig herstellbar sein und bei einer hohen Punktionssicherheit eine gute Haltesicherheit vermitteln. Weiter soll der Beutel leicht in das Traggestell einhängbar und wieder entfernbar sein.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Offnungsrand des Beutels unter Bildung eines Umschlagrandes wenigstens einfach vorzugsweise nach außen umgeschlagen und der Umschlagrand durch auf seinem Umfang im Abstand voneinander angeordnete, in Beutellängsrichtung verlaufende Heftstellen unter Bildung von Einhängetaschen mit der Beutelwand verbunden ist, wobei der Halterand des Traggestells Aufnahmeteile besitzt, die so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie von unten in die Einhängetaschen des Beutels eingreifen.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung gestattet die Verwendung von einfach und billig herstellbaren Abfallbeuteln, die in einfachster Weise mit ihrem durchgehend gleichmäßigen Umschlagrand in die Aufnahmeteile des Halterandes des Traggestells eingehängt werden können und dort ohne Klemmring absolut sicher gehalten werden. Da die in die Einstecktaschen einfassenden Aufnahmeteile des Halterandes, Je nach der Ausbildung des Traggestells, durch den gleichmäßig umlaufenden Umschlagrand des Beutels verdeckt sind, wird die erfindungsgemäße Einrichtung auch den an sie gestellten Anforderungen in ästhetischer Hinsicht gerecht. Auf irgendwelche Passgenauigkeiten zur Sicherstellung eines einwandfreien Halts des Abfallbeutels in dem Gestell kommt es im Gegensatz zu der zuerst genannten,bekannten Einrichtung bei dieser Einrichtung nicht an. Durch die Einrichtung nach der Erfindung ist es nunmehr möglich, eine hygienische Abfallbeseitigung auch dort sicherzustellen, wo bisher u. a. aus ästhetischen Gründen offene Abfallbehältnisse aus olz oder Kunststoff, die den hygienischen Forderungen nicht rechnung tragen konnten, verwendet wurden.
  • Nach einem besons wichtigen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß als Heftstellen etwa sich von der oberen Palzkante des IJmschlagrandes bis kurz oberhalb dessen unteren Randes erstreckende Riegelschweißnähte vorgesehen sind. Dadurch, daß die Riegelschweißnähte mit Abstand oberhalb des unteren Randes des Umschlagen enden, entsteht eine umlaufende Ringschürze die das manuelle Einhängen des Abfallbeutels in das Traggestell wesentlich erleichtert. Durch die so verlaufenden Gchweißnähte ist außerdem vermieden, daß die Schweißzangen beim Schweißen zu nahe an die dünnere Beutelwandung außerhalb des Umschlagrandes herankommen und diese durch liberhitzung beschädigen.
  • Um die Einreißsicherheit des Beutels im Traggestell zu erhöhen, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Öffnungsrand des Beutels mehrfach umgeschlagen.
  • Ein besonders guter Sitz des Beutels im Traggestell und ein schnelles Aufziehen des Umschlagrandes wird erreicht, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Aufnahmeteile des IIalterand es von nach oben weisenden Vorsprüngen gebildet sind, die eine etwas geringere Breite als die Einstecktaschen besitzen.
  • Um das Aufziehen des Beutels auf den Halterand des Traggestells noch weiter zu erleichtern und ein mögliches Abrutschen zu Beginn des Aufzichvorganges zu vermeiden, springt der obere IMandteil des Halterandes zumindest bereichweise iiber seinen darunter befindlichen Teil nach außen vor.
  • Nachstehend ist die erfindungsgemäße Einrichtung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert; in der Zeichnung. zeigen: Fig. 1 einen mit einem Umaaschlagrand versehenen Abfallbeutel in Ansicht, Fig. g. 2 einen vereinfachten Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt eines Abfallbeutels entsprechend Fig. 2, jedoch mit doppelt eingeschlagenem Offnungsrand und Fig. 4 die aus Abfallbeutel und Traggestell bestehende, erfindungsgemäße Einrichtung in perspertivischer Darstellung.
  • Die Einrichtung besteht aus einem Ganzes mit 1 bezeichneten Traggestell, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem Drahtgeflecht gefertigt ist und an seiner Oberseite einen Halterand 2 zur Aufnahme eines in dem Traggestell 1 gehaltenen Müll- bzw. Abfallbeutels 3 aufweist. Da derartige Abfallbeutel oftmals mit Feuchtigkeit in Berührung kommen, bestehen sie zweckmäßig aus Kunststoff.
  • Der Öffnungsrand des abfallbentels 3 ist um ein Stück nach außen umgeschlagen, so daß ein Umschlagrand 4 entsteht. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel ist der öffnungsgrand einfach umeschlagen, während bei dem Beispiel nach Fig. 3 ein verstärker Umschlagrand 5 vorgesehen ist, der durch mehrfaches Einschlagen der Beuteiwandung gebildet ist. Der Umschlagrand 4, 5 ist auf seinem Umfang mit Schweißnähten 5, 7, 8, 9 versehen, wobei die Schweißnähte 9 gleichzeitig die Seitenschweißnähte des Beutels 3 bilden, durch welche einzelne Beutelabschnitte aus der Bahn herus in bekannter Weise querabgeschweißt werden. Die Schweißnähte 6, 7, 8 erstrecken sich, ausgehend von ler oberen Falzkante 10, 11 des IJmschlagrandes 4, 5,in Beutellängsrichtung und enden kurz oberhalb der unteren Rand- bzw.
  • Falzkannte 12, 13 desselben, so daß zwischen jeweils zwei Schweißnähten 9, 6; 6, 7; 7, 8; 8, 9; untereinander identische Sinstecktaschen 14, 15, 16, 17 entstehen, die seitlich von den Schweißnähten begrenzt und unten offnen sind.
  • Ein so ausgebildeter Abfallbeutel ist in einfachster Weise in den oberen Halterand 2 des Traggestells 1 einhängbar, wozu der Halterand Aufnahmeteile 18 besitzt, die etwa die Form und Breite der Einstecktaschen haben und so ausgebildet sind, daß sie leicht in die Einstecktaschen eingreifen. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß die obere Falzkante des in das Traggestell eingehängten beutels sich innen auf einem oberen Randteil des Aufnahmeteiles 18 abstützt.
  • Das Einhängen des Abfallbeutels in das Traggestell erfolgt in einfacher Weise, indem der untere Randbereich 19, der außer im Bereich der Seitenschweißnähte 9 nicht von der Schweißnähten erfaßt wird, zunächst vorläufig auf die Aufnahmeteile 18 des Halterandes 2 aufgesetzt wird, woraufhin cer Umschlagrand, dessen Einstecktaschen sich mit den Aufnahmeteilen decken, rundherum auf die Aufnahmeteile aufgezogen wird, indem er an dem losen Randbereich 19 mit den Fingern erfaßt wird. Ein Abrutschen des Umschlagrandes beim Aufziehen des Beutels wird durch die bei dem dargestellten Traggestell wulstartig nach außen vorstehenden, oberen horizontalen bandteile der Aufnahmeteile 18, welche die bereits aufgezogenen Einstecktaschen von innen hintergreifen und damit festhalten, gänzlich vermieden.
  • In Abwandlung von dem in Fig. 4 veranschaulichten Beispiel eines aus einem Drahtgeflecht bestehenden Traggestells sind Selbstverständlich beliebige Formen von Traggestellen möglich, ile zur Vermeidung eines Abrutschens des Umschlagiandes während des Aufziehens des Beutels auf die Aufnahmeteile ebenfalls mit wulstartig nach außen vorstehenden, oberen Randteilen versehen sein könnten und auch nicht an die Zylinderformen gebunden zu sein brauchen Auch ist es nicht zwingend notwendig, daß, wie bei dem dargestellten Beispiel, jeder Einstecktasche ein Minahmeteil zugeordnet ist. Es ist ohne weiteres denkbar, daß die Aufnahmeteile des Halterandes z. B. nur in jede zweite oder dritte Einstecktasche eingrnifen.
  • Auch ware es jrögich, als Traggestell ein gestell vorzusehen, das z.B. mit seinem Halterand nach unten ausgehängt wird. Dabei könnte der Halterand als Aufnahmeteile einen nach außen und oben abgewinkelten, durch Abstandsspalte unterbrochenen Rand aufweisen, in welchem Falle- allerdings der Öffnungsrand des Beutels nicht, wie bei dem dargestellten Beispiel, nach außen, sondern nach innen umgeschlagen werden muß, um den Beutel aufhängen zu können.

Claims (5)

  1. Ansprilche
    Einrichtung zur Aufnahme von Abfall, bestehend aus einem einen Halterand aufweisenden Traggestell und einem in diesem gehaltenen Müll- bzw. Abfallbeutel aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsrand des Beutels unter Bildung eines Umschlagrandes (4) wenigstens einfach vorzugsweise nach außen umgeschlagen und der Umschlagrand durch auf seinem Umfang im Abstand voneinander angeordnete, in Beutellängsrichtung verlaufende Heftstellen unter Bildung von Einhängetaschen (14, 15, 16, 17) mit der Beutelwand verbunden ist und daß der Halterand (2) des Traggestells (1) Aufnahmeteile (18) besitzt, die so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie von unten in die Einhängetaschen des Beutels eingreifen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Heftstellen etwa sich von der oberen Palzkante (10) des Umschlagrandes (4) bis kurz oberhalb dessen unteren Randes (12) erstreckende Riegelschweißnähte (6, 7, 8) vorgesehen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daG zur Bildung eines verstärkten Umschlagrandes (5) der Offnungsrand des Beutels mehrfach umgeschlagen ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeteile (18) des Halterandes (2) von nach oben weisenden Vorsprüngen gebildet sind, die eine etwas geringere Breite als die Einstecktaschen besitzen.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Randteil des Halterandes (2) über seinen darunter befindlichen Teil zumindest bereichsweise nach außen vorspringt.
DE19712151371 1971-10-15 1971-10-15 Einrichtung zur aufnahme von abfall Pending DE2151371A1 (de)

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DE (1) DE2151371A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4129740A1 (de) * 1991-09-06 1993-03-11 Geimuplast Mundt Kg Peter Vorrichtung zur halterung von abfallbeuteln o. dgl. und beutel zur verwendung damit
WO2014191772A1 (en) * 2013-05-30 2014-12-04 Cash Dynamics Limited Container, method of manufacturing such a container and devices for holding a container

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4129740A1 (de) * 1991-09-06 1993-03-11 Geimuplast Mundt Kg Peter Vorrichtung zur halterung von abfallbeuteln o. dgl. und beutel zur verwendung damit
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