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Drahtkorb
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Die Erfindung betrifft einen Drahtkorb, wie im Oberbegriff von Anspruch
1 beschrieben.
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Zusammenklappbare Drahtkörbe sind vielfältig bekannt.
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Sie dienen als Vorratsbehälter aller Art, beispielsweise zur Aufnahme
von Einwegpapiertüchern, Schmutzwäsche, Lebensmitteln und dienen auch als Beistellgeräte
zu Möbeln beispielsweise in Badezimmern und dgl.
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Die allgemein gebräuchlichen und damit bekannten Drahtkörbe haben
den Nachteil, daß die Aufhängung nicht eindeutig ist; sie können nicht optimal raumsparend
zusammengelegt werden. Sie weisen beispielsweise Aufstellfüße im unteren Bereich
vor, die, weil sie einzeln angeschweißt werden müssen, teuer und aufwendig sind;
solche Füße haben ferner den Nachteil, daß sie bei weichem Boden Druckstellen wegen
der geringen Auf lagefläche verursachen. Aufsteckbare hülsen- od. kappenförmige
Schoner werden abgestreift und gehen verloren.
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Aufgabe der Erfindung ist es, einen Drahtkorb der gattungsgemäßen
Art zu schafen, der verpackt, optimal flach zusammenlegbar ist, der eine verbesserte
und gleichzeitig verbilligte Aufstelleinrichtung und zusätzlich eine Möglichkeit
zum Aufhängen aufweist Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die kennzeichnenden
Merkmale der Ansprüche 1, 3 und 5 sowie die der Unteransprüche.
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Einzelheiten der Erfindung sind an einem Beispiel gezeigt, und zwar
stellt Fig. 1 einen erSindungsgemaßen Drahtkorb und Fig. 2 ein Bodenteil dar.
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Der Drahtkorb ist in bekannter Weise aus zwei Seitenteilen 1 sowie
zwei Frontteilen 2 gePertigt; im unteren Bereich ist ein klappbares Bodenteil 3
vorgesehen. Die Längsstäbe 7 und die Querstäbe 8 sind im Abstand zueinander angeordnet
und an den Kreuzungsstellen angeschweißt; sie bestehen im allgemeinen aus einem
nicht rostenden Material, beispielsweise aus Kunststoffdrähten oder Metalldrähten,
die lackiert sind bzw. einen Kunststoffüberzug aufweisen.
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Aus Fig. 1 ist erkennbar, daß der unterste Querdraht 4 der beiden
Seitenteile 1 nach unten über die untersten Querdrähte 9 der Frontteile 2 übersteht.
Dadurch bilden die untersten Querdrähte 4 eine Aufstellmöglichkeit, ohne daß ein
Arbeitsmehraufwand entsteht, denn die entsprechenden LängsdrEhte an die der Querdraht
4 anschließt, brauchen nur um einige Millimeter länger abgeschnitten zu werden;
das Umbiegen und der sonstige Arbeitsaufwand ist der gleiche wie bei den bisherigen
Ausführungsformen.
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In den Fällen, wo der unterste Querdraht 4 als AuEstellfläche nicht
ausreicht, können dort noch zusätzliche Überzüge oder Überstände angebracht werden.
Diese können sich über die Gesamtlänge des Querdr ahtes 4 erstrecken oder beispielsweise
nur an den beiden Enden vorgesehen sein. Es kann sich beispielsweise um Gummiflächen
handeln, die den Querdraht 4 umfassen und zwar können diese durch Kleben angebracht
sein bzw. können elastische Umgreifungselemente den Querstab 4 umfassen.
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Dadurch kann man beispielsweise den untersten Querdraht 4 mit einer
breiten Au£igefläche versehen, als wenn man einen kurzen Draht dort vorsieht.
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Ein weiterer maßgeblicherErfindungsgedanke ist darin zu sehen, eine
Aufhängevorrichtung zu schaffen, wie dies
ebenfalls schematisch
in Fig0 1 dargestellt ist. Hier ist der Längsdraht im oberen Bereich lediglich zu
einem Aufhänger 5 geformt, indem dieser Längsdraht V förmig umgebogen ist; im allgemeinen
wird man zwei Längsdrähte im Abstand dazu verwenden; es genügt aber auch, einen
Längsdraht im Mittelbereich entsprechend zu formen.
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An dieser Stelle können aber auch andere Möglichkeiten geschaffen
werden. So kann man beispielsweise den obersten Querdraht schlaufenförmig umbiegen
(also z.B. zwei Schlaufen sich umbiegend vorsehen) oder man kann dort auch Plättchen
mit Bohrungen anschweißen bzw. ankleben oder man verwendet an der Wandfläche Magnetflächen
und hängt daran - dies ist auch ein maßgeblicher Erfindungsgedanke - den gesamten
Korb, der ja aus ferromagnetischem Material besteht, lediglich durch Haften ano
Diese Magnetfläche kann auch ganz oder teilweise sich über ein Seiten- oder Frontteil
1, 2 erstreckenO Insbesondere um ein enges Anliegen der zusammenklappbaren Teile
zu erreichen, soll nach einem weiteren Merkmal der Erfindungdas Bodenteil 3 an mindestens
einem Querstab 12 - man wird im allgemeinen zwei Querstäbe 12 verwenden -befestigt
sein;erfindungswesentlich ist dabei, daß die Schlaufe 10 von unten kommend, um den
untersten Querstab 9 eines Frontteiles 2 gelegt und umgebogen ist.
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Diese Schlaufen liegen mit Spiel um den Querstab 9, so daß ein Klappen
möglich ist.
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Demgegenüber sind die Schlaufen 6 der Querstäbe 9 eng an den Längsstab
7 gepreßt, so daß ein Zusammenklappen nur erschwert möglich ist0 rfindungsgemaß
wird eine erhöhte Stabilität erreicht (das System "klappern" nicht mehr), insbesondere
dann, wenn die Schlaufen 6 seitlich stark an die Querstäbe 9 des gegenüberliegenden
Gitters gepreßt sind. Dabei muß die Pressung von mindestens zwei Ösen in gegensätzlicher
Richtung erfolgen, um den Seitenwänden die Festigkeit zu vermitteln.
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Im übrigen haben die Schlaufen 10 Scharnierwirkung, während die Schlaufen
6 zur Stabilisierung wegen der Klemmwirkung beitragen.
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An den Querstäben 12, die auf der einen Seite die Schlaufe 10 tragen,
sind bekannte Umbiegungen = Haken 11 vorgesehen, die am gegenüberliegenden Längsstab
des anderen Frontteiles 2 haltend angreifens An den Querstäben 12 sind die Bodenteile
3 zOBo durch Schweißen befestigt.
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Die Haken 11 sind so angeschweißt (oder durch Umbiegen erstellt),
daß sie einen seitlichen Preßdruck auf die Drähte 7 des gegenüberliegenden Front-
oder Rückteils ausüben und so der gesamten Korbkonstruktion einen festen
Halt
geben. Die Haken 11 sollten zweckmäßig in sich etwas federnd sein, so daß das Bodenteil
leicht ausgehängt werden kann. Sie können auch leicht in Schrägrichtung aufgeschweißt
oder abgewinkelt sein, jeweils paarweise auseinanderstehend oder zusammenlaufend,
um so ein leichtes Einhängen bei anschließender fester Pressung zu ermöglichen0
Auf die besonderen Vorteile des eingeklappten Bodens wird noch hingewiesen; beim
Auseinanderklappen der Seiten- und Frontteile fällt das Bodenteil von selber in
die vorgesehene Lage und braucht nur noch durch Einfüh ren der Haken 11 in die Längsstäbe
verankert zu werden0 Damit der Boden in eingeklapptem Zustand sich eng an das Rückenteil
2a anlegt, muß die Öse 10 von unten um den Querdraht 9 gebogen werden. Dieser Effekt
kann mit Nachteilen, die in geringerer Stabilität oder höherem Fertigungsaufwand
liegen, auch erreicht werden durch Ösen mit größerem Durchmesser, Ovalform oder
Abkröpfungen des Drahtes 12 bzw. 9.
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Es sei noch darauf hingewiesen, daß statt einer einfachen Lochung
der Plättchen zum Aufhängen auch Langlochösen oder ovale Ösen verwandt werden können.
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Statt der untersten Querdrähte 4 der Seitenteile 1 könne te man auch
die untersten Querdrähte 9 der Frontteile 2 über die Querdrähte 4 überstehen lassen,
so daß die Querdrähte 9 dann als Auflagen dienen Im- übrigen kann man einen Aufhänger
5 sinngemäß auch durch Biegen des obersten Querdrahtes erhalten. Ferner kann der
unterste Querdraht 9 auch durch Verlängern und Umbiegen der äußeren Drähte 7 gebildet
werden Zur Verwendung anderer Materialien wie Massiv- oder Wellpappe, Holz, Blech,
Kunststoff (durchbrochen/geschlossen) das Folgende. Diese Teile können erSindungsgemäß
ineinander gesteckt und zusätzlich mit Haftmitteln versehen werden. Dabei kann als
Material lackierte Pappe oder z.B. Doppelwellkarton verwandt werden und der Boden
kann nach innen geklappt sein. Es wird jedoch unten wenigstens auf einer Seite ein
Rand gebildet, von einem Frontteil, damit der Boden dort auf liegen kann (das Frontteil
wird also nach innen gebogen). Dies kann durch Herstellen eines kleinen, seitlich
einsteckbaren Klappteils ermöglicht werden0 Die Ausführung aus diesen anderen Materialien
könnte auch durch eingestanzte Blechösen stabilisiert werden, so daß der Korb daran
aufgehängt werden kann.
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Es ist darauf hinzuweisen, daß es auch Kombinationen geben kann, derart,
daß der hier beschriebene Drahtkorb Verwendung findet unter*zusätzlicher Mittel,
nämlich Holz, Pappe, Blech,Kunststoff usw bzw daß die Körbe nur aus einem dieser
Materialien oder aus Kombinationen dieser Materialien erstellt werden, wobei man
auch Armierungsmittel bekannter Art (Gitter usw.) ein- oder anfügen kann.
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*beifügen
5 tuck liste (Bestandteil der Anmeldung)
1 = Seitenteil 2a = Rückteil 2 = Frontteil 3 = Bodenteil 4 = Querdraht 5 = Aufhänger
6 = Schlaufe 7 = Längsstab 8 = Querstab 9 = Querdraht 10 = Schlaufe 11 = Haken 12
= Querstab