[go: up one dir, main page]

DE2150893C2 - Schwingbrennergerät - Google Patents

Schwingbrennergerät

Info

Publication number
DE2150893C2
DE2150893C2 DE2150893A DE2150893A DE2150893C2 DE 2150893 C2 DE2150893 C2 DE 2150893C2 DE 2150893 A DE2150893 A DE 2150893A DE 2150893 A DE2150893 A DE 2150893A DE 2150893 C2 DE2150893 C2 DE 2150893C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
housing
fuel
burner device
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2150893A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2150893A1 (de
Inventor
Franz Haag
Otto 7972 Isny Locher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motan GmbH
Original Assignee
Motan GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motan GmbH filed Critical Motan GmbH
Priority to DE2150893A priority Critical patent/DE2150893C2/de
Priority to US00296550A priority patent/US3817681A/en
Priority to GB4701572A priority patent/GB1390533A/en
Priority to CA153,728A priority patent/CA971098A/en
Priority to JP10198972A priority patent/JPS5644324B2/ja
Publication of DE2150893A1 publication Critical patent/DE2150893A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2150893C2 publication Critical patent/DE2150893C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C15/00Apparatus in which combustion takes place in pulses influenced by acoustic resonance in a gas mass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schwingbrennergerät mit einem Schwingbrenner-Resonator gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einem bekannten Schwingbrenngerät mit einem Schwingbrenner-Resonator (ATZ, Band 53, August 1951, Seiten 209 bis 213) wird etwa radial in die Luftströmung vom Luheinlaßventil zur Brennkammer flüssiger Brennstoff eingespritzt wobei Brennstoff und Luft im Vergaserraum miteinander verwirbelt und über aas ϊνι iscnruiir uci Biciinitaiiuiici £ugciuiii*t ίήτ£ί\ΐΞΐϊ.
Hierbei werden zu proße Brennstofftröpfchen aufgrund ihrer radialen Bev,. gungskomponente den Luftstrom durchstoßen und sich an der Gehäusewandung niederschlagen, wodurch eine unzureichende Verwirbelung von Brennstoff und Luft gegeben ist, was zu unvollständigen Verbrennungen bzw. Verpuffungen unter verstärkter CG-Abgabe führt. Der sich auf den Gehäusewänden niederschlagende Brennstoff führt zu Verbrennungsrückständen, die zudem die Leistung des Gerätes beeinträchtigen. Insbesondere bei Verwendung als Antrieb eines tragbaren Sprühgerätes sind jedoch
.1 50
CO-freie Abgase vom Schwingbrennergerät gefordert, da die Sprühgeräte auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schwingbrennergerät so auszubilden, daß eine fast vollständige und rückstandslose Verbrennung — bzw. Verpuffung — des zugeführten Brennstoffgemisches erfolgt, um CO-freie Abgase zu erhalten.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des; Anspruches 1 gelöst to
Der aus der Biennstoffdüse axial in den Vergtserraum eintretende Brennstoffnebel wird über 360° von der radial zuströmenden Verbrennung. luft umhüllt, so daß der Brennstoffnebel nicht uiiuiktelbs- mit dem Gehäuse in Berührung tritt Ein Mied?:.. -w"fg von Brennstofftropfchen auf den Gehäuse fand ist daher vermieden. Selbst wenn schwerere ßre;r« s .::iröpfchen, bedingt durch die Schwerkraft, auf C . Cciidusewand zu bewegt werden, wird die axiale ucn Brennstoffnebel umhüllende Luftströmung S-. Tröpfchen aufnehmen und mit dem Gemisch verw«.' .Ίη. Durch diese radial von innen nach außen auftretende Verwirbelung des Brennstoffnebels mit der Verbrennungsluft wird eine vollständige, gleichmäßige Durchmischung erzielt, so daß bei der anschließenden Verpuffung eine rückständelose Verbrennung unter Abgabe CO-freier Abgase erzielt ist Das erfindungsgemäße Schwingbrennergerät eignet Eich daher vorteilhaft als Antrieb eines tragbaren Sprühgerätes, bei dem mit den Abgasen ein Wirkstoffnebel in geschlossenen Räumen verteilt wird.
Durch die vollständige Brennstoffzerstäubung und Verwirbelung mit der Verbrennungsluft ist zugleich eine maximale Leistungsabgabe des Schwingbrennergerätes bei minimaler Brennstoffzufuhr gegeben, so daß das Leistungsgewicht bei dem erfindungsgemäßen Schwingbrennergerät erheblich günstiger ist als bei bekannten Geräten, was sich insbesondere bei tragbaren Schwingbrennergeräten vorteilhaft auswirkt Durch die Gewährleistung der rückstandslosen Verbrennung ist zudem eine gleichmäßige Leistungsabgabe auch nach einer Vielzahl von Betriebsstunden gewährleistet
Aus der DE-AS 12 42 318 ist zwar ein Schwingbrennergerät für Gas bekanntgeworden, bei dem Verbrennungsluft und Gas etwa axial dem Mischrohr zugeführt werden, jedoch ist hierbei die Verbrennungsluft vom Brennstoffgas umhüllt Bei der Erfindung hingegen wird flüssiger Brennstoff eingespritzt, wobei die zugeführte Verbrennungsluft den zugeführten Brennstoffnebel umhüllt
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schwingbrennergerätes,
F i g. 2 einen Schnitt gemäß der Linie ll-ll in H g. l in vergrößerter Darstellung,
Fig.3 eine Axialansicht einer Membran des Vergasers gemäß F i g. 2,
Fig.4 einen Schnitt durch eine Brennstoffdüse des Vergasers in vergrößerter parstellüng,
F i g. 5 eine Seitehansichi auf ein teilweise geschnittenes Schwingbrennergerät gemäß F i g. 1,
F i g. 6 eine Draufsicht auf das Schwingbrennergerät gemäß F ig. 5.
Das Schwingbrennergerät gemäß F i g. 1 hat einen Schwingbrenner-Resonator 1, der im Bereich seines hinteren Endes an einem Tragrahmen 2 um sine horizontale Achse 3 verschwenkbar gelagert ist Eine handbetätigbare Startluftpumpe 4 und ein Zünd- sowie Batteriekasten 5 ist am Schwingbrenner-Resonator t festgelegt und mit diesem um die Achse 3 verschwenkbar. Innerhalb des Tragrahmens 2 ist ein Brennstoffbzw. Kraftstoffbehälter 6 angeordnet, der gleichachsig mit der Schwenkachse 3 liegt Am Tragrahmen ist weiterhin ein Wirkstoffbehäiier 7 befestigt der an seiner Oberseite ein Mehrwegeventil 8 und eine Füllöffnung 9 aufweist Der Schwingbrenner-Resonator ist stufenlos, ζ. B. in die in F i g. 1 strichliert angedeuteten Stellungen nach oben und unten verschwenkbar. Im Bereich des hinteren Endes des Schwingbrenner-Resonators 1 ist ein Vergaser 10 gemäß Fig.2 am außenliegenden Kühl- und Schutzmantel 11 befestigt
Das Gehäuse 12 des Vergasers 10 besteht aus zwei Gehäusehälften 13,14, die axial aneinandergefügt sind und eine zur Vergaserachse rechtwinklige Teilungsebene des Gehäuses 12 bestimmen. Die beiden Gehäusehälften 13,14 weisen an der Teilun^sebene jeweils einen vorstehenden Ringbund auf, die vn einem leicht lösbaren Spannglied 15 übergriffen sind, das die Gehäusehälften 13,14 unter Druck zusammenhält
Der Innenraum des Gehäuses 12 besteht aus zwei achsgleich zusammengesetzten Raumabschnitten. Der erste annähernd kreisscheibenförmige Raumabschnitt bildet den Lufteinlaßraum 16 und liegt im Bereich der Teilungsebene der beiden Gehäusehälften 13, 14. Der zweite Raumabschnitt bildet den etwa zylindrischen Vergaserraum 17, der einen gegenübe-- dem Lufteinlaßraum 16 wesentlich kleineren Durchmesser aufweist In der Nähe des Innenumfangs 18 des scheibenförmigen Lufteinlaßraumes 16 sind in beiden sich gegenüberliegenden Stirnwänden 19, 20 eine Vielzahl von in Umfangsrichtung benachoarten Lufteintrittsöffnungen 21 eingebracht, die auf einem Kreis um die Vergaserachse liegen. Durch die Lufteintrittsöffnungen 21 wird aus der Atmosphäre Luft in den Vergaser 10 gesaugt
Den ringscheibenförmigen Stirnwänden 19, 20 liegt jeweils mit Abstand zu ihrer Innenfläche 22 eine ri ^scheibenförmige Federmembran 23 gegenüber. Jede Federmembran 23 bildet ein Ventilschließteil, das an die zugehörige Innenfläche 22 an'.egbar ist, die den zugehörigen Ventilsitz bildet Alle in einer Stirnwand 19, 20 vorgesehenen Lufieiniriüsöfinungeri 2i werden bei Anlegen der Federmembran 23 zeitgleich verschlossen.
Wie aus F i g. 3 zu ersehen, sind am Innenumfang der Federmembran 23 mit gleichem Winkelabstand voneinander drei einstückig mit der Federmembran 23 ausgebildete laschenartige Ansätze 24 vorgesehen, die zur Befestigung der Federmembran 23 im Gehäuse 12 dienen. Die Ansätze 24 werden zwischen der Innenfläche 22 einer Gehäusehälfte 13 bzw. 14 und einem A.nschlagring 25 eingespannt, der an der zugehörigen Gehäusehälfte 1? bzw. 14 mit Schrauben 26 lösbar befestigt ist. Die ~-*.n den Gehäusuiäifieii i3, ΐ4 festgeschraubten Anschlagringe 25 können gleich ausgebildet sein. Auf diese Weise können die Federmembranen 23 fr_-i schwingen und sind reibungsfrei und mit genau /orgebbarer Dämpfung gelagert
Die der eingespannten Federmembran 23 zugekehrte Stirnfläche des jeweiligen Anschlägrings 25 bildet eine Anschlagfiäche 27, an der die zugehörige Federmembran 23 in ihrer Ruhestellung in einer zur Vergaserachse rechtwinkligen Ebene anliegt Die Federmembran 23 liegt in einem ringscheibenförmigen Spalt 28, der zwischen dem Anschlagring 25 und der zugeordneten
15
20
Gehäusehälfte 13 bzw. 14 gebildet ist Der Spalt 28, der etwa doppelt so breit wie die Membrandicke ist, bestimmt die Bewegungsfreiheit der Membran 23, Zwischen der Mantelfläche jedes Anschlagrings 25 und dem Innenumfang 18 des Lufteinlaßraums 16 ist ein Ringspatt 29 vorgesehen, der ein ungehindertes Strömen der Luft aus einem Spalt 28 in den Raum zwischen den beiden Anschlagringen 25 sicherstellt Achsgleich zu den Lufteintrittsöffnungen 21 sind in den Anschlagringen 25 ίDurchgangsbohrungen 30 angeordnet, die in Ruhestellung! der zugeordneten Federmembran 23 durch diese verschlossen sind. Der Durchmesser der Durchgangsbohrungen 30 kann größer als der Durchmesser der Lufteintrittsöffnungen 21 ausgebildet sein. Auch kann der Gesamtquerschnitt all<r Durchgangsbohrungen 30 größer sein als der Querschnitt des zugehörigen Ringspaltes 29. Durch die Durchgangsbohrungen 30 wird sichergestellt, daß die Brennerschwingungen direkt auf die Federmembranen 23 wirken können.
Der Innendurchmesser des Anschlagringes 25 ist gleich dem Innendurchmesser des zylindrischen Vergaserraums 17. Hierbei sind die Innenkanten der Anschlagringe 25 an ihren einander zugewandten Stirnseiten viertelkreisförmig abgerundet so daß eine zentrale Trichteröffnung entsteht
Zwischen den beiden Anschlagringen 25 ist in der Teiiungsebene des Vergasergehäuses 12 eine ringscheibenförmige Trennwand 3t angeordnet die mit ihrem äußeren Randbereich zwischen den beiden Gehäusehälften 13,14 eingespannt ist Durch die Trennwand 31 wird die in den Vergaser einströmende Luft in zwei gleiche Anteile geteilt wodurch der Einströmwiderstand vermindert ist Die Trennwand 31 weist eine zentrale Öffnung 32 auf. deren Durchmesser dem Durchmesser des Vergaserraums 17 entspricht wodurch günstige Strömungsverhältnisse erzielt werden.
Auf der einen Stirnseite des Lufteinlaßraums 16 schließt der Vergaserraum 17 an die Trichteröffnung des zugehörigen Anschlagrings 29 an, und auf der anderen Stirnseite des Lufteinlaßraums 16 ist eine Brennstoff-Düsenmündung 33 gleichachsig zur Vergaserachse angeordnet Die Düsenmündung 33 liegt im Boden 34 eines Innentrichters, der durch die zentrale Trichteröffnung des Anschlagringes 25 und die Gefcäusehälfte 14 gebildet ist Die Brennstoffdüse 35 liegt in der Gehäusehälfte 14. Benachbart zur Düsenöffnang 33 ist in derselben Ebene eine Startluftöffnung 36 vorgesehen, die im Innentrichter mündet und über einen Kanal 37 in der Gehäusehälfte 14 unter anderem mit der Startluftpumpe 4 leitungsverbunden ist Die Brennstoffdüse 35 ist über eint Bohrung 38 in der Gehäusehälfte 1 mit dem Brennstofftank 6 leitungsverbunden.
Die Brennstoffdüse 35 hat einen durchgehenden, in der Vergaserachse liegenden Durchgang 39 als Düsenkanal, dessen von der Düsenmündung 33 abgewandtes Ende mit einer zylindrischen Wirbelkammer 40 verbunden ist Der Durchmesser der Wirbelkammer 40 ist größer als der des Lufteinlaßraums 16. Die Wirbelkammer 40 kann weiterhin an eine Druckluftlei-
ncf zur Rückführung
30
35
55
60
von Brennstoff in den Brennstofftank 6 angeschlossen sein.
Das Ende des Vergaserraums 17 ist mit einem Mischrohr 41 verbunden, das gleichachsig zur Vergaserachse liegt und in dessen Achse em Wirbelkörper 42 angeordnet ist Zur Zündung des Brennstoff-Luftgemisches unmittelbar vor Eintritt in eine zylindrische Brennkammer 43, in die das Mischrohr 41 mündet, ist eine in das Mischrohr 41 ragende Zündkerze 44 angeordnet Die Zündkerze 44 ist in Richtung auf die Brennkammer 43 unmittelbar im Bereich des freien Endes des Wirbelkörpers 42 im Mantel des Mischrohrs 41 festgelegt Das Mischrohr 41 geht annähernd tangential in die Brennkammer 43 über und weist einen Durchmesser auf, der dem Innendurchmesser des Vergaserraums 17 entspricht und etwa um fiin Viertel kleiner als der Radius der Brennkaninter 43 ist Erfindungsgemäß liegen alle der Aufbereitung und Zuführung des Brennstoffs dienenden Teile in einer Achse.
Die Brennstoffdüse 35 ist als Zerstäuberdüse ausgebildet Wie in F i g. 4 dargestellt besteht die Brennstoffdüse 35 aus einem Düsenkernkörper 45, der in ein zylindrisches, am vorderen Ende mit einer Stirnwand 47 versehenes Düsengehäuse 46 eingepreßt ist Im Düsenkörper 45 ist als Düsenkanal der Durchgang 39 angeordnet Dieser besteht aus einem etwa der halben Länge des Durchgangs 39 entsprechenden zylindrischen Abschnitt 48, an den ein sich in Richtung zur Düsenmündung 33 konisch verengender Abschnitt 49 anschließt Der Abschnitt 49 weist einen Konuswinkel von etwa 12° bis 18° auf, wobei er nach seiner engsten Stelle in einen sehr kurzen zylindrischen Abschnitt übergeht der an der Stirnfläche 50 des Düsenkernkörpers 45 endet Durch die vorgegebene Größe des Konuswi. !cels wird die Leistung des Schwingbrenner-Resonators erhöht Die Stirnfläche 50 liegt mit Abstand von der gegenüberliegenden inneren Stirnfläche 51 der Stirnwand 47, wodurch ein kreisscheibenförmiger Zwischenraum 52 gebildet ist In der Stirnwand 47 des Düsengehäuses 46 ist gleichachsig zum Düsenkanal 39 eine Bohrung als Düsenabschnitt 53 vorgesehen, die sich zur Düsenöffnung 33 unter einem Winkel von 12° bis 18° erweitert und deren kleinster Durchmesser etwa dem Durchmesser des gegenüberliegenden kurzen zylindrischen Abschnitts des Düsenkernkörpers 42 entspricht Das in der äußeren Stirnfläche der Stirnwand 47 liegenden Ende des Düsenabschnitts 53 bildet die Düsenmündung 33.
Im vorderen Teil des Kernkörpers 45 ist ein ihn umgebender zylindermantelförmiger Ringkanai als Brennstoffkanal 54 vorgesehen, der über eine radiale Bohrung 55 im Düsengehäuse 46 mit der Bohrung 38 verbunden ist die zum Kraftstoffbehälter 6 führt Der Brennstoffkanal 54 mündet im Zwischenraum 52 der Brennstoffdüse 35. Durch den Zwischenraum 52 wird eine gleichmäßige Brennstoffzuführung zum Düsenkanal über dessen gesamten Umfang erzielt Be· einer Strömung in Pfeilrichtung 56 zur Düsenöffnung 33 herrscht aufgrund der beschriebenen Ausbildung ein kleinerer Strömungswiderstand als bei entgegengesetzter Strömung in Pfeilrichtung 57.
Durch das Öffnungsverhältnis des sich erweiternden Düsenabschnitts 53 wird erreicht, daß bei laminarem Anlauf der Strömung in Pfeilrichtung 57 während der Ansaugphase an der Düsenmündung 33 eine Ablösung erfolgt, wodurch die am Rand dieses Düsenabschnittes 53 befindlichen größeren Kraftstofftröpfchen austreten und in der Ablösungszone infolge des dort herrschenden Unterdrucks zurückgehalten bzw. zurückgeführt werden. Beim Obergang in turbulente Strömung findet die genannte Ablösung nicht statt Die energiereichere turbulente Strömung gewährleistet eine feinere Tröpfchenaufbereioing des Brennstoffes, wobei evtL anfallende größere Kraftstofftröpfchen in der energiereicheren
ιο
turbulenten Strömung fein aufbereitet werden.
In einer Verpuffungsphase kehrt sich die Strömung in der Brennstoffdüse 35 gegenüber der Ansaugphase um. Da aufgrund des in Pfeilrichtung 57 erhöhten Strömungswiderstandes nur eine sehr kleine Strömung auftritt, ist der Unterdrück zwischen Düsenabschnitt 53 und Abschnitt 49 des Durchgangs 39 erheblich kleiner als wäh-önd der Ansaugphase, so daß in der Verpuflunssphase kaum Brennstoffgemisch in den Düsenkanal bzw. durch diesen hindurchgeführt wird-
Zur Inbetriebnahme des Schwingbrenner-Resonators 1 wird mit der Startluftpumpe 4 in den Vergaser 10 Luft gepumpt, die an der Düsenöffnung 33 Kraftstoff aufnimmt und als Gemisch an der Zündkerze 44 vorbeiströmt, wobei das Gemisch durch die Zündkerze 44 gezündet wird. Sobald der pulsierende Brennvorgang läuft, werden Luft und Brennstoff von selbst angesaugt und der Brennkammer 43 zugeführt In der Ansaugphase sind die durch die Federmembranen 23 gebildeten Lufteinlaßventile geöffnet, so daß beidseitig der Trennwand 31 zwei über 360" um die Vergaserachse sich erstreckende Luftströme radial nach innen strömen, sich im Bereich der Öffnung 32 in der Trennwand 31 vereinen, den aus der Düsenöffnung 33 austretenden Brennstoffnebel umhüllen und sich mit diesem zu einem Brennstoff-Luftgemisch vermengen. Dieses Gemisch wird dem Mischrohr 41 zugeführt, wo mittels des axial angeordneten Wirbelkörpers eine nochmalige feinere Vermischung erfolgt, bis das Gemisch durch die Zündkernze 44 gezündet wird. Der sich bei der Verfettung ergebende Überdruck breitet sich im Vergaser aus und drückt die Federmembranen 23 gegen die als Ventilsitze ausgebildeten Innenflächen 22, wobei alle Lufteintrittsöffnungen 21 zeitgleich geschlossen werden. Aufgrund des verhältnismäßig großen Strömungswiderstandes des Abschnitts 53 in Pfeilrichtung 57 strömt unter dem anstehenden Druck nur sehr geringfügig Brennstoff-Luftgemisch in die Wirbelkammer 40. Die Federmembranen 23 schwingen 1 ;t der Gassäule im Schwingbrenner-Resonator 1 mit, so daß sich ein wiederkehrendes Öffnen und Schließen der Lufteinlaßöffnungen ergibt.
Durch die über 360° vorgesehene Umhüllung des aus der Düsenmündung 33 austretenden Brenristoffnebels rnit der Verbrennungsluft wird sichergestellt, 'daßvieler •Brennstoffnebel nicht direkt mit der GehäuseWändüng in Kontakt treten und sich darauf niederschlagen kann. Durch die radial von innen nach außen auftretende Vermischung wird ein weitgehend gleichmäßiges Brennstoff-Luftgemisch erzielt, was weitgehend rückstandslos unter Abgabe CO-fre;er Abgase verpufft. Durch die verlustarme Aufbereitung ist eine maximale Energieausbeute gewährleistet Da auch aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung sich keine Rückstände auf den Gehäusewandungen bilden, ist eine gleichmäßige Leistungsabgabe auch über eine Vielzahl von Betriebsstunden sichergestellt
Außer zum Ausbringen heißer Abgase kann das erfindungsgemäße Schwingbrennergerät auch zum Vernebeln von Wirkstoffen verwendet werden, die in dem Wirkstoffbehälter 7 gespeichert werden. Hierzu sind, wie auch in den Fig.5 und 6 dargestellt die Wirkstofftanks 58 über je ein Mehrwegeventil 8 und eine Wirkstotueitung 60 an eine Wirkstoffdüse 61 angeschlossen, die im vorderen Endbereich in ein an die Brennkammer 43 anschließendes Schwingrohr 62 einmündet Der Wirkstoff wird im pulsierenden heißen Abgasstrom des Schwingbrenners vernebelt und dann durch das vordere Ende des Schwingrohres 62 ausgestoßen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen «Η 250/44

Claims (13)

2i 50 Patentansprüche:
1. Schwingbrennergerät mit einem Schwingbrainer-Resonator, insbesondere zum Antrieb eines tragbaren Sprühgerätes, bestehend aus einer Brennkammer, der über ein mit einer Zündvorrichtung versehenes Mischrohr ein in einem Vergaserraum erzeugtes Gemisch aus Brennstoff und Luft zuführbar ist, wobei dem Vergaserraum aus einer Düse nebeiförmig austretender, flüssiger Brennstoff und über ein Lufteinlaßventil Luft zuführbar ist und das mit den Brennerschwingungen mitschwingende Ventilschließglied bei Brennkammerüberdruck das Lufteinlaßventil schließt, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr (41), ein den ;5 Vergaserraum (17) und das Lufteinlaßventil umschließendes Gehäuses (12) und zumindest die Mündung (33) der Düse (35) etwa gleichachsig axial hintereinander angeordnet sind, und daß das Luheinlaßventil dem Vergaserraum (17) über dessen gesamten Umfang weitgehend radial Luft zuführt, wobei der ats der Düsenmündung (33) austretende Brennstoff etwa axial dem Vergaserraum (17) zugeführt ist
2. Schwingbrennergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß im Mischrohr (4i) ein sich axial erstreckender, gleichachsig angeordneter Wirbelkörper (42) angeordnet in.
3. Schwingbrennergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß das Mischrohr (41) etwa tangential in die Brennkammer (43) mündet
4. Schw-gbrennergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß das Gehäuse (12) aus zwei im Dvohmesser größer als der Durchmesser des Vergase-raumes (17) ausgebildeten Gehäusehälften (13, ΐ4; zusammengesetzt ist zwischen denen ein scheibenförmiger Lufteinlaßraum (16) gebildet ist wobei auf einer axialen Stirnseite des Gehäuses (12) der Vergaserraum (17) und auf der anderen Stirnseite die Brennstoffdüse (35) einmündet daß in den ringscheibenförmigen Stirnwänden (19,20) über den Umfang verteilt axiale Lufteintrittsöffnungen (21) vorgesehen sind, die jeweils durch eine als Ventilschließglied ausgebilde te Federmembran (23) gleichzeitig verschließbar sind und daß eine den scheibenförmigen Lufteiniaßraum (16) in zwei scheibenförmige Abschnitte teilende, radiale Trennwand (31) zwischen den Stirnwänden (19, 20) angeordnet ist die eine zur Düsenmündung (33) etwa gleichachsige, kreisrunde öffnung (32) aufweist
5. Schwingbrennergerät nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet daß die ringscheibenförmige Trennwand (31) im Bereich ihres Außenumfanges zwischen den vorzugsweise leicht lösbaren Genausehälften (13,14) eingespannt ist
6. Schwingbrennergerät nach Anspruch 4 oder 5. dadurch gekennzeichnet daß die Öffnung (32) der Trennwand (31) etwa gleichen Durchmesser wie der Vergaserraum (17) aufweist. «i
7. Schwingbrennergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,- daß jeder Federmembran (23) ein in der jeweiligen Gehäusehälfte (13, 14) befestigter Anschlagring (25) zugeordnet ist und daß zwischen dem Außenumfang jedes Anschlagrings (25) und dem Innenumfang (18) des Gehäuses (12) jeweils ein Ringspalt (29) zum Luftdurchdritt gebildet ist.
8. Schwingbrennergerät nach Anspruch 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede ringscheibenförmig ausgebildete Federmembran (23) durch mindestens drei laschenförmige, am Innenumfang radial nach innen vorstehende Ansätze (24) zwischen jeweils einen Anschlagring (25) und einer Gehäusehälfte (13,14) eingespannt ist
9. Schwingbrennergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Brennstoffdüse (35) aus einem napfförmigen Düsengehäuse (46) und einem darin eingesetzten Düsenkernkörper (45) gebildet ist wobei in der Stirnwand (47) des Düsengehäuses (46) die als erweiteter Düsenabschnitt (53) ausgebildete Mündung (13) vorgesehen ist und daß der Düsenkernkörper (45) einen axial durchgehenden, mit einem sich zur Stirnwand (47) hin verengenden Abschnitt (49) versehenen Durchgang (39) aufweist und daß zwischen dem Boden (51) des Düsengehäuses (46) und der Stirnfläche (50) des Düsenkörpers (45) ein scheibenförmiger Ruim (52) als Brennstoffzuführung vorgesehen ist der mit einem Brennstoffkanal (54) zwischen dem Außenumfang des Düsenkernkörpers (45) und dem Innenumfang des Düsengehäuses (46) verbunden ist
10. Schwingbrennergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß die sich erweiternde Düsenmündung (33) bei etwa gleichem Konuswinkel wie der sich verengende Abschnitt (49) wesentlich kürzer ist als jene* Abschnitt
11. Schwingbrennergerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet daß die Düsenmündung (33) sowie der Abschnitt (49) mit einem Konuswinkel von 12 bis 18° ausgebildet sind.
12. Schwingbrennergerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet daß der von der Düsenmündung (33) abgewandte Abschnitt (48) des Durchgangs (39) in eine vorzugsweise zylindrische Wirbelkammer (40) mündet
13. Schwingbrennergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer (40) ac! sgleich mit der Brennstoffdüse (35), dem Gehäuse des Lufteinlaßventils, dem Vergaserraum (17) und dem Mischrohr (41) angeordnet ist
DE2150893A 1971-10-13 1971-10-13 Schwingbrennergerät Expired DE2150893C2 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2150893A DE2150893C2 (de) 1971-10-13 1971-10-13 Schwingbrennergerät
US00296550A US3817681A (en) 1971-10-13 1972-10-11 Oscillating burner device
GB4701572A GB1390533A (en) 1971-10-13 1972-10-12 Oscillating burner device
CA153,728A CA971098A (en) 1971-10-13 1972-10-12 Oscillating burner device
JP10198972A JPS5644324B2 (de) 1971-10-13 1972-10-13

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2150893A DE2150893C2 (de) 1971-10-13 1971-10-13 Schwingbrennergerät

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2150893A1 DE2150893A1 (de) 1973-04-19
DE2150893C2 true DE2150893C2 (de) 1982-12-16

Family

ID=5822160

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2150893A Expired DE2150893C2 (de) 1971-10-13 1971-10-13 Schwingbrennergerät

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3817681A (de)
JP (1) JPS5644324B2 (de)
CA (1) CA971098A (de)
DE (1) DE2150893C2 (de)
GB (1) GB1390533A (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS58106313A (ja) * 1981-12-11 1983-06-24 カ−チス・ダイナ・プロダクツ・コ−ポレ−シヨン パルス状噴霧発生器用の燃焼装置
JPS5893616U (ja) * 1981-12-16 1983-06-24 大阪瓦斯株式会社 パルス燃焼装置の弁構造
JPS599416A (ja) * 1982-07-09 1984-01-18 Matsushita Electric Ind Co Ltd パルス燃焼器
JPS5918118U (ja) * 1982-07-27 1984-02-03 株式会社東芝 パルス燃焼装置
JPS5965211U (ja) * 1982-10-20 1984-05-01 パロマ工業株式会社 脈動燃焼装置
DE3337191C2 (de) * 1983-10-13 1987-05-14 Motan Gmbh, 7972 Isny Vorrichtung zum Austragen von Wirkstoffen
JPS611904A (ja) * 1985-05-20 1986-01-07 Toshiba Corp パルス燃焼器
US9709279B2 (en) 2014-02-27 2017-07-18 General Electric Company System and method for control of combustion dynamics in combustion system
US9644846B2 (en) * 2014-04-08 2017-05-09 General Electric Company Systems and methods for control of combustion dynamics and modal coupling in gas turbine engine

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2644512A (en) * 1949-06-13 1953-07-07 Heizmotoren Ges Uberlingen Am Burner device having heat exchange and gas flow control means for maintaining pyrophoric ignition therein
US2926855A (en) * 1951-04-13 1960-03-01 Swingfire Bahamas Ltd Atomizing and spraying apparatus
GB713043A (en) * 1951-04-13 1954-08-04 Heizmotoren Gmbh Improvements in or relating to apparatus for spraying or atomising liquids
US2898978A (en) * 1956-02-20 1959-08-11 Lucas Rotax Ltd Gaseous fuel combustion apparatus
US3005485A (en) * 1958-05-07 1961-10-24 Lucas Industries Ltd Gaseous fuel combustion apparatus
DE1242318B (de) * 1962-12-24 1967-06-15 Junkers & Co Brenneranlage fuer pulsierende Verbrennung

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5644324B2 (de) 1981-10-19
CA971098A (en) 1975-07-15
DE2150893A1 (de) 1973-04-19
US3817681A (en) 1974-06-18
JPS4846929A (de) 1973-07-04
GB1390533A (en) 1975-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2524887C2 (de) Verbrennungsvorrichtung zur Verbrennung eines Brennstoffs mittels eines Druckfluids und eines Additivs
DE2131490C2 (de) Brenner-Mischdüse
DE2143012C3 (de) Brenneranordnung bei einer Gasturbinen-Brennkammer
DE2355127C2 (de) Brenner für eine Gasturbine
DE2558610C2 (de) Ölbrennereinrichtung
DE2326302A1 (de) Einrichtung zur kontinuierlichen flammenverbrennung eines druckluft-kraftstoffgemisches
DE3121572C2 (de)
DE2150893C2 (de) Schwingbrennergerät
EP0175875A1 (de) Öl- oder Gasbrenner zur Heissgaserzeugung
DE1964907A1 (de) Spruehgeraet,insbesondere rueckentragbares Spruehgeraet
DE3244854A1 (de) Brenner
DE1932881A1 (de) Brennkammer
DE2616452C3 (de) Brennkammer
DE3034555C2 (de) Flüssigbrennstoff-Brenner für ein Gasturbinentriebwerk
EP0050884B1 (de) Resonanzkammerzerstäuber für Flüssigkeiten
DE3643882A1 (de) Kraftstoff-luft-gemischaufbereitungsvorrichtung fuer verbrennungsmotoren
DE2851401A1 (de) Verbrennungskrafteinheit fuer die verwendung von gasartigen brennstoffen
DE942603C (de) Treibgaserzeuger fuer druckmittelbetriebene Anlassmotoren
DE68904839T2 (de) Warmluft-erhitzer fuer gasfoermigen brennstoff.
DE2160675C3 (de) Brennereinrichtung für eine Gasturbinenbrennkammer
DE829677C (de) Verbesserter Vergaser
DE2945250C2 (de) Brenner für flüssigen Brennstoff
DE2125577A1 (de) Brenner für flüssige Brennstoffe
DE1751929C3 (de) Zerstäuberdüse zur Aufbereitung von flüssigem Brennstoff für Gasturbinen
DE437424C (de) Spritzvergaser

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
OGA New person/name/address of the applicant
D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee