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DE2148374A1 - System zur eigenen feinortung von spurgebundenen fahrzeugen, insbesondere pneumatisch getragenen fahrzeugen - Google Patents

System zur eigenen feinortung von spurgebundenen fahrzeugen, insbesondere pneumatisch getragenen fahrzeugen

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DE2148374A1
DE2148374A1 DE19712148374 DE2148374A DE2148374A1 DE 2148374 A1 DE2148374 A1 DE 2148374A1 DE 19712148374 DE19712148374 DE 19712148374 DE 2148374 A DE2148374 A DE 2148374A DE 2148374 A1 DE2148374 A1 DE 2148374A1
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DE
Germany
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line
vehicle
receiving
route
vehicles
Prior art date
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DE19712148374
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English (en)
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DE2148374C3 (de
DE2148374B2 (de
Inventor
Walter Prof Dr Ing Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUNDESBAHN ZENTRALAMT
Original Assignee
BUNDESBAHN ZENTRALAMT
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Publication date
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Publication of DE2148374B2 publication Critical patent/DE2148374B2/de
Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/16Continuous control along the route
    • B61L3/22Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
    • B61L3/225Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation using separate conductors along the route
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/025Absolute localisation, e.g. providing geodetic coordinates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • System zur eigenen Feinortung von spurgebundenen Fahrzeugen, inabesondere pneumatisch oder magnetisch getragenen Fahrzeugen Die Erfindung betrifft ein System zur eigenen Feinortung von spurgebundenen Fahrzeugen, insbesondere pneumatisch oder magnetisch getragenen Fahrzeugen, in Land verkehr sanlagen mit Fahrzeug- und Streckengßräten zum Informationsaustausch.
  • Bei Landverkehrsanlagen mit spurgebundenen Fahrzeugen, z.B.
  • in Eisenbahnanlagen, müssen zur operativen und dispositiven Regelung des Verkehrs die Fahrorte der einzelnen Fahrzeuge innerhalb der Verkehrsanlage ermittelt werden. Im Eisenbahnsicherungswesen wurden und werden hierfür vorzugsweise Gleisstromkreise und Achezählanlagen verwendet. Ferner ist ein Zugmeldesystem bekannt (DBP 910 551), bei dem an vorgegebenen Streckenpunkten Signaleinrichtungen angeordnet sind, die beispielsweise auf elektrischem oder magnetischem Wege nach den passierenden Zügen ein dem betreffenden Abschnitt zugeordnetes Kennzeichen übertragen, das der Zug beim zyklischen Abfragen aller Züge durch einen Funksender einer den Verkehr überwachenden Zentrale als Quittungszeichen sendet. Ferner ist es in Eisenbahnanlagen mit Linienleitungen zur Zugbeeinflussung bekannt (DBP 1 106 794), daß die Züge den jeweils befahrenen 8treckenabschnitt durch Zählen von passierten Narkierungsstellen der Linienleitung ermitteln und über die Leitung an die Streckenzentrale melden. Mit Hilfe dieser Abschnittskennzeichen bzw. Markierungsstellen ist jedoch nur eine Grobortung der Fahrzeuge möglich. Zur Feinortung innerhalb der Abschnitte sind die Fahrzeuge zusätzlich mit einem Wegmesser ausgerüstet, der vorzugsweise von einer nicht angetriebenen und nicht gebremsten Achse betätigt wird. Für künftige Verkehrssysteme mit magnetisch oder pneumatisch getragenen Fahrzeugen besteht diese Möglichkeit zur Feinortung nicht.
  • Durch die Erfindung wird für magnetisch oder pneumatisch getragene Fahrzeuge eine Möglichkeit zur eigenen Feinortung geschaffen, die aber auch für von Rädern getragene Fahrzeuge anwendbar ist. Die Erfindung besteht darin, daß entlang der Spur Streckenantennen mit kurzen Wirkbereichen zum Senden von Ortskennungssignalen in einem Abstand angeordnet t sind, der höchstens gleich der Länge des kürzesten zu ortenden Fahrzeuges ist, daß auf jedem zu ortenden Fahrzeug zum Weiterleiten der empfangenen Ortskennungssignaie an ein Auswertegerät mindestens eine Fahrzeugleitung verlegt ist, die in einer dem Abstand der Wirkbere iche benachbarten Streckenantennen entsprechenden Länge entweder als Empfangsleiterschleife mit Kreuzungsstellen verlegt oder mit abwechselnd aufeinanderfolgenden empfangenden und nicht empfangenden Teilen ausgerüstet ist, deren Abstände gleich, aber größer als der Wirkbereich einer Streckenantenne sind, und daß die infolge Vorbeifahrt der Kreuzungsstellen bzw. der Ubergangsstellen zwischen den empfangenden und den nicht empfangenden Teilen der Fahrzeugleitung erfolgende Modulation der von den Streckenantennen unverändert gesendeten Ortskennungssignale im Fahrzeuggerät zur eigenen Feinortung des Fahrzeuges in Streckenabschnitten zwischen aufeinanderfolgenden Streckenantennen ausgewertet wird.
  • Die Feinortung ist um so genauer, je größer die Anzahl der Markierungsstellen bzw. empfangenden bzw. nicht empfangenden Teile der Leitung ist. Bei Verwendung nur einer Leitung kann zur Feinortung ein Impulszähler verwendet werden, der von einem an die Leitung angeschlossenen Empfänger bei jedem Modulationssignal bzw. am Anfang und Ende jedes Modulationssignals einen Fortschaltimpuls erhält. Um die Feinortung auch bei Umkehrung der Bewegungsrichtung des Fahrzeuges in einem Abschnitt zu ermöglichen, werden zweckmäßigerweise mehrere Leitungen mit unterschiedlichen Längen der empfangenden bzwv nicht empfangenden Teile verwendet. Durch den einzelnen Leitungen zugeordnete bistabile Kippschaltungen kann dann der jeweilige Fahrort dualcodiert ermittelt und über einen Umsetzer in ein anzuzeigendes Längenmaß umgerechnet werden.
  • Weitere zweckmäßige Maßnahmen zur Ausgestaltung der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und nachstehend näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 schematisch Strecken- und Fahrzeugausrüstung zum Informationsaustausch und zur Eigenortung der Fahrzeuge mittels einer Fahrzeugleitung mit Markierungsstellen zur Feinortung; Fig. 2 mehrere zur Feinortung vorgesehene Fahrzeugleitungen mit bei allen Leitungen gleich langen empfangenden Teilen und von Leitung zu Leitung zunehmender Länge der nicht empfangenden Teile; Fig. 3 mehrere Fahrzeugleitungen zur Feinortung mit abwechselnd aufeinanderfolgenden je Leitung gleich langen empfangenden und nicht empfangenden Teilen, deren Länge von Leitung zu Leitung verdoppelt ist, und Fig. 4 eine Fahrzeugleitung mit daran über Bandfilter angeschlossenen gesonderten Empfangsantennen.
  • In Fig. 1 sind entlang der Spur Sp örtliche Streckengeräte S1 bis S3 mit Sende- und Empfangsantennen Al, A2 bzw. A3 zum Informationsaustausch zwischen einer an die Streckenleitung Ls angeschlossenen Zentrale und dem magnetisch oder pneumatisch getragenen Fahrzeug Z angeordnet. Die Streckengeräte senden ständig ein zugeordnetes Ortskennungssignal xl, x2 bzw. x3 zur Eigenortung der Fahrzeuge. Das Fahrzeug ist mit einer Fahrzeugleitung Li ausgerüstet, deren Länge mindestens gleich dem Abstand ds=100m der Streckenantennen ist. Diese Leitung ist als Leiter schleife ohne Markierungsstellen verlegt und dient zum Informationsaustausch mit den Streckengeräten bzw.
  • der Zentrale.
  • Zur eigenen Feinortung des Fahrzeuges ist eine Fahrzeugleitung Lo als Leiterschleife verlegt, die an den mit Kreuzen angedeuteten neun Stellen mit Markierungsstellen versehen ist, z.B. durch Kreuzen der Leitungen. Der Abstand dm der Markierungsstellen ist größer als der Wirkbereich s der einzelnen Streckenantennen. leber die Leitung Li kann das Fahrzeug jeweils beim Ausfahren aus einen Abschnitt zwischen zwei Streckenantennen gleichzeitig die von beiden Antennen gesendeten Informationen und Ortskennungssignale empfangen. Die Länge do der Leitung Lo ist um -so viel kürzer als der Abstand ds, daß die empfangenden Teile an beiden Enden dieser Leitung nicht gleichzeitig im Wirkbereich benachbarter Streckenantennen sind. Bei dem dargestellten Fahrort des Zuges empfängt das Fahrzeug das Ortskennungssignal xi des Streckengerätes S1 noch über beide Leitungen Li und Lo. Beim Weiterfahren in Pfeilrichtung empfängt das Fahrzeug zunächst über die Leitung Li zusätzlich das Ortskennungssignal x2 des Streckengerätes S2. Danach verläßt zunächst der empfangende Teil am rückwärtigen Ende der Leitung Lo den Wirkbereich der Antenne Al.
  • Anschließend gelangt der vorderste empfangende Teil der Leitung Lo in den Wirkbereich der Antenne A2 und empfängt ebenfalls das Signal x2. Durch den Wechsel der empfangenen Ortskennungssignale wird im Fahrzeuggerät F eine Zählschaltung zur Feinortung des Fahrzeuges im vorausliegenden Streckenabschnitt zwischen den Streckengeräten S2 und S3 in die Anfangsstellung geschaltet. Jeweils beim Vorbeifahren der Markierungsstellen der Leitung Lo an der Antenne A2 wird das unverändert gesendete Ortskennungssignal x2 moduliert empfangen, wodurch im Fahrzeuggerät ein Fortschaltimpuls an die Zählschaltung gegeben wird. Die Zählschaltung erhält hierdurch beim Vorbeifahren des Fahrzeuges an der Streckenantenne A2 entsprechend den neun Kreuzungsstellen der Leitung Lo nacheinander neun Fortschaltimpulse. Die jeweilige Stellung der Zählschaltung entspricht dabei der laufenden Nummer desjenigen Teiles der Leitung Lo, der gerade im Wirkbereich einer Streckenantenne ist. Hierdurch ist im Abschnitt zwischen zwei Streckenantennen eine eigene Feinortung des Fahrzeuges mit einer Genauigkeit von 10 m möglich. Entsprechende Schaltvorgänge laufen ab, wenn das Fahrzeug die Strecke in entgegengesetztes Richtung durchfa'hrt.
  • Werden infolge Painrrichtungsumkehr des Fahrzeuges mehr als neun Fortschaltimpulse für die ZahZschaltung ausgelöst, 90 gelangt diese in eine Sperrstellung, bei der weitere Fortschaltizpulse unwirksam sind. Die Zählschaltung wird erst - wie vorstehend beschrieben - beim Passieren eines Streckengerätes mit anderer Ortskennung wieder ordnungsgerecht in die Anfangsstellung geschaltet. Zum Schutz gegen Sehlortungen kann die werratellung auch eingestellt werden, wenn über die Leitung Li kein Ortskennungstsignal empfangen wird.
  • Die Ortekennungesignale können das betreffende Streckengerät genau bezeichnen z.B. durch entsprechende Modulation. In d9esem Falle können die Ortskennungssignale zur selektiven Grobortung der Fahrzeuge dienen. Es ist aber auch möglich, beis-pielsweie mit drei unterschiedlichen Ortskennungssignalen auezukommæn, die den aufeinanderfolgenden Streckengeräten in zyklischer Folge zugeordnet sind. Das Fahrzeuggerät kann dann durch Zählen der wechselnden Ortskennungssignale eine Grobortung durchführen. Durch zusätzliches Auswerten der Reihenfolge der Signalwechsel ist dann auch bei Fahrrichtungswechsel eine Ortung möglich. Zweckmäßigerweise wird das zuletzt empfangene Ortskennungssignal bis zum Empfangen eines anderen Ortskennungssignals gespeichert, um auch bei gestörtem Empfang wenigstens die Grobortung zu ermöglichen.
  • Die Leitung Lo kann auch durch eine Leitung ersetzt werden, in der empfangende Teile, z.B. kurze Schleifen, und nicht empfangende Teile, z.B. infolge Abschirmung, abwechselnd aufeinanderfolgen. Sind die nicht empfangenden Teile länger als der Wirkbereich einer Streckenantenne, so kann bei gleicher Anzahl von nicht empfangenden Teilen wie Kreuzungsstellen in Fig. 1 die Feinortung mit der gleichen Genauigkeit von 10 m erfolgen, wenn jeweils bei, Anfang des moduliert empfangenen Ortskennungssignals, nachstehend Modulationssignal genannt, die Zählschaltung einen Sin3tell- bzw. Portschaltimpuls erhält. Sind die empfangenden und die nicht empfangenden Teile gleich lang, aber länger als der Wirkbereich einer Streckenantenne, so ist eine Feinortung mit einer Genauigkeit von 5 m möglich, wenn jeweils am Anfang und am Ende des Modulationssignals ein Impuls an die Zählschaltung gegeben wird.
  • In Fig. 2 sind n=3 zur Feinortung dienende FahrzeugleitungenL1 bis L3 der Länge do mit empfangenden Teilen el, e2 bzw. e3 und nicht empfangenden Teilen ul, u2 bzw. u3 dargestellt.
  • Die empfangenden Teile ei bis e3 sind bei allen Leitungen gleich lang und kürzer als der Wirkbereich einer Streckenantenne und als die nicht empfangenden Teile ul der ersten Leitung L1. Bei der zweiten Leitung L2 ist der Mittenabstand der empfangenden Teile vergrößert auf das 21-fache, bei der dritten Leitung L3 auf das 2n 1-fache. Im Fahrzeuggerät F ist an jede Leitung über einen Empfänger El, E2 bzw. E7 je eine bistabile Kippschaltung K1, K2 bzw. K3 angeschlossen, die bei jedem Modulationssignal durch einen Ausgangsimpuls in die jeweils andere Lage geschaltet wird. Es sei angenommen, daß alle Kippschaltungen in eine Lage geschaltet sind, bei der sle die Information 000 an einen Umsetzer U geben. Passiert der erste empfangende Teil eil der Leitung L1 eine Streckenantenne, 90 wird durch den Anfang des Modulationssignals im Empfänger El ein Impuls ausgelöst, der die Kippscnaltung K1 in die 1-Lage schaltet. Dann erhält der Umsetzer die Information 100. Beim Weiterfahren des Fahrzeuges wechseln die abgegebenen Informationen jeweils beim Empfang eines iIodulationssignals über eine der Leitungen. Passieren die drei letzten empfangenden Teile der Leitungen die Streckenantenne, so werden die Kippschaltungen wieder in die Lagevdbwgwe' stellt. Insgesamt ergeben sich dabei 2n=8 unterschiedliche dualcodierte Informationen, die vom Umsetzer zur Feinortung ausgewertet werden. Bei einem Abstand ds=100 m der Strecke antennen ist hierbei eine Feinortung mit einer Genauigkeit von von 12,5 m möglich, das sind 2n=8 ;0 des Abstandes ds.
  • Bei einem entsprechend Fig. 2 ausgerüsteten Fahrzeug ist es ebenfalls zweckmäßig, eine zusätzliche Leitung Li vorzusehen und das Auswerten der Modulationssignale vom ständigen Empfang eines Ortskennungssignale über diese Leitung abhängig zu machen.
  • In Fig. 3 ist eine Fahrzeugausrüstung mit m=4 Leitungen L4 bis L7 der Länge do zur Feinortung dargestellt. Die empfangen den Teile e4 bis e7 und die nicht empfangenden Teile u4 bis u7 der einzelnen Beitungen sind hierbei jeweils gleich lang. Die Länge dieser Teile ist bei der ersten Leitung L4 größer als der Wirkbereich einer Streckenantenne. Bei der zweiten Leitung L5 beträgt dié Länge das 21 -fache, bei der zweiten das 22-fache usw. bis zur n-ten Leitung L7 das 2n-1 -fache der Teile der ersten Leitung L4. An jede der Leitungen ist über einen Empfänger E4 bis E7 je eine bistabile Kippschaltung K4 bis K7 angeschlossen, die jeweils am Anfang eines Modulationssignals durch einen Ausgangsimpuls des zugehörigen Empfängers in die 1-Lage und am Ende des Modulationssignals in die O-Lage geschaltet wird. Die Kippschaltungen können insgesamt auf 2m=16 unterschiedliche binärcodierte Informationen von 0000 bis 1111 eingestellt werden. Die als Schleifen ausgebildeten empfangenden Teile der Leitungen sind zweckmäßigerweise so verlegt, daß die in diesen Schleifen induzierten Empfangsspannungen gleichphasig sind und mindestens eine Schleife der Leitungen L4 bis L7 im Wirkbereich einer Streckenantenne ist.
  • Hierdurch kann durch einen gesonderten Empfänger (nicht dargestellt), der an diese Leitungen angeschlossen ist, der ständige Empfang des Ortskennungssignals überwacht und beim Ausbleiben dieses Signals in den Kippschaltungen die Information 000 eingestellt und eine Störungsmeldung ausgelöst werden.
  • Mit einer Fahrzeugausrüstung entsprechend Fig. 3 kann auch bei Fahrrichtungsumkehr und vorübergehend gestörtem Empfang des Ortskennungssignals der jeweilige Fahrort richtig ermittelt werden. Wird beispielsweise nach einer Empfangsstörung das -Ortskennungssignal bei einem beliebigen Fahrort erneut empfangen , so wird dann automatisch die Information eingestellt, die diesem Fahrort entspricht, z.B. beim Einwirken der Streckenantenne auf die Schleife e43 der Leitung L4 und die gleichzeitig empfangende Schleife e61 der Leitung L6 die Information 1010.
  • In Fig. 4 ist angenommen, daß alle Streckengeräte die Ortskennungssignale mittels k=3 Frequenzen f1 bis f3 senden. Das Fahrzeug ist mit einer abgeschirmten Leitung L8 ausgerüstet, an die im Bereich do in gleichen Abständen angeordnete Empfangsantennen ezl bis ez8 mit begrenzten Wirkbereichen e über Bandpässe B1 für die Frequenz f1, B12 für die Frequenzen fi und f2 bzw. B123 für die Frequenzen f1 bis f3 angeschlossen sind. Statt jedes Bandpasses 312 kann auch ein Bandpaß B1 mit parallel geschaltetem Bandpaß für die Frequenz f2 verwendet werden. Im Fahrzeuggerät F ist für jede dieser Frequenzen ein Empfänger Ef1, Ef2 bzw. Ef3 mit nachgeschalteter Kippschaltung K10 bis K30 vorgesehen. Ist der Abstand der Wirkbereiche e benachbarter Antennen größer als der Wirkbereich einer Streckenantenne und geben die Empfänger jeweils beim Empfang der betreffenden Frequenz einen Impuls an die zugehörige Kippschaltung, so geben diese beim Vorbeifahren des Fahrzeuges an einer Streckenantene die gleichen binärcod ie rten Fahrortinformationen an den nachgeschalteten Umsetzer U wie die Kippschaltungen der Fig. 2. Die im Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebenen Maßnahmen, z.B. Ausrüstung mit einer Leitung Li, Einstellen einer Sperrstellung bei gestörtem Empfang der Ortskennungssignale usw., können auch hierbei zweckmäßig sein.
  • Es ist in entsprechender Weise auch möglich, statt der m=4 Fahrzeugleitungen der Fig. 3 nur eine abgeschirmte Fahrzeugleitung zu verwenden und die Ortskennungssignale mit k=4 durch Bandpässe trennbaren Prequenzen zu übertragen. Sind auf dem Fahrzeug im Bereich do insgesamt 2k-1=15 Antennen mit aneinandergrenzenden Wirkbereichen angeordnet, so kann über Bandpässe bzw. Bandpaßkombinationen von den vier empfangenen Frequenzen der Ortskennungssignale nur die dem jeweiligen Fahrort entsprechende Frequenzkombination auf die Leitung gegeben werden. Zum Auswerten dieser Frequenzkombinationen können dann im Pahrzeuggerät vier frequenzselektive Empfänger angeordnet sein, welche die nachgeschalteten Kippstufen in gleicher Weise einstellen wie die Empfänger der Fig. 3.
  • Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele zur eigenen Grob- und Feinortung von Fahrzeugen sind sinngemäß auch anwendbar, wenn von den Streckengeräten lediglich die Ortskennungssignale gesendet werden und an der Strecke sowie auf den Fahrzeugen Punkgeräte zum Informationsaustausch angeordnet sind. Ferner ist es möglich, daß über die Fahrzeugleitung Li und die Streckenantennen die Informationen nur in einer Richtung, vorzugsweise zum Fahrzeug, übertragen werden und für die andere Ubertragungsrichtung eine Funkverbindung vorgesehen ist.
  • 10 Patentansprüche 4 Figuren

Claims (10)

  1. P a t e n t a n 5 p r.ü c h e 1. System zur eigenen Feinortung von spurgebundenen Fahrzeugen, insbesondere pneumatisch oder magnetisch getragenen Fahrzeugen, in Landverkehrsanlagen mit Fahrzeug- und Strekkengeräten zum Informationsaustausch, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß entlang der Spur (Sp, Fig. 1) Streckenantennen (Al bis A3) mit kurzeh Wirkbereichen (s) zum Senden von Ortskennungssignalen (x1 bis x3) in einem Abstand (ds) angeordnet sind, der höchstens gleich der Länge des kürzesten zu ortenden Fahrzeuges (F) ist, daß auf jedem zu ortenden Fahrzeug zum Weiterleiten der empfangenen Ortskennungssignale an ein Auswertegerät (F) mindestens eine Fahrzeugleitung (Lo) verlegt ist, die in einer dem Abstand der Wirkbereiche benachbarten Streckenantennen entsprechenden Länge (do) entweder als Empfangsleiterschleife mit Kreuzungsstellen verlegt oder mit abwechselnd aufeinanderfolgenden empfangenden und nicht empfangenden Teiler ausgerüstet ist, deren Abstände gleich, aber größer als der Wirkbereich einer Streckenantenne sind, und daß die infolge Vorbeifahrt der Kreuzungsstellen bzw.
    der Übergangsstellen zwischen den empfangenden und den nicnt empfangenden Teilen der Fahrzeugleitung erfolgende Modulation der von den Streckenantennen unverändert gesendeten Ortskennungssignale im Fahrzeuggerät zur eigenen Feinortung des Fahrzeuges in Streckenabschnitten zwischen aufeinanderfolgenden Streekenantennen ausgewertet wird.
  2. 2. System nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c r.-n e t , daß die Kreuzungsstellen bzw. die empfangenden Teile der Fahrzeugleitung (Lo) kürzer sind als ihr Abstand (dmr voneinander und im Fahrzeuggerät (F) bei jedem durch das Fahren der Abteilung erzeugten Modulationssignal ein Fortschaltimpuls an eine zur Feinortung dienende Zahlschaltung gegeben wird, deren Zählkapazität gleich der Anzahl der Kreuzungsstellen bzw. der empfangenden Teile ist.
  3. 3. System nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die empfangenden bzw. nicht empfangenden Teile der Fahrzeugleitung gleich lang sind und im Fahrzeuggerät jeweils am Anfang und am Ende des Modulationssignals ein Fortschaltimpuls für eine zur Feinortung dienende ZählschaltUng gegeben wird.
  4. 4. System nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß bei Fahrzeugen mit n Leitungen (L1 bis L3, Fig. 2) zur Feinortung die empfangenden Teile (e1 bis e3) aller Leitungen gleich lang und kürzer als die nicht empfangenden Teile (u1 bis u3) der ersten Leitung (Ll'j sind, die empfangenden Teile der zweiten Leitung den 21-fachen, der dritten Leitung den 22-fachen usw. bis zur n-ten Leitung den 2n 1-fachen Abstand voneinander haben wie bei der ersten Leitung, im Fahrzeuggerät jeder Leitung eine bistabile Kippschaltung (K1 bis K3) zugeordnet ist, die bei jedem Modulationssignal auf der betreffenden Leitung in die jeweils andere Lage schaltbar ist und die binären Ausgangssignale aller Kippschaltungen über einen Umsetzer (U) zur Feinortung ausgewertet werden.
  5. 5. System nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h ne t , daß bei Fahrzeugen mit m Leitungen (L4 bis L7, Fig. 3) zur Feinortung die empfangenden und die nicht empfangenden Teile (e5 und u5) der zweiten Leitung (L5) die 21-fache, der dritten Leitung (L6) die 22-faehe usw.
    bis zur m-ten Leitung (L7) die 2m 2m-l-fache Länge wie bei der ersten Leitung (L4) haben, im Fahrzeuggerät jeder Leitung eine bistabile Kippschaltung (K4 bis K7) zugeordnet ist, die bei Beginn des Modulationssignals in die eine und beim Aufhören in die andere Lage schaltbar ist und die Ausgangssignale aller Kippschaltungen über einen Umsetzer (U) ausgewertet werden.
  6. 6. System nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h ne t , daß die spurseitigen Sender k Signale mit unterschiedlichen Frequenzen senden, die empfangenden Teile auf dem Fahrzeug aus gesonderten an dieselbe Fahrzeugleitung (L8) angeschlossenen Antennen(ez1 bis ez8) mit begrenzten Wirkbereichen (e) bestehen, mindestens zwischen vorgegebenen Antennen und die Fahrzeugleitung je ein Bandpaß (B1, B12) für eine bzw. zwei usw. bis k-l der Frequenzen geschaltet sind, im Fahrzeuggerät jeder der Frequenzen eine bistabile Kippschaltung (Klo, K20, K30) zugeordnet ist, die mindestens beim Beginn des Empfangs der Frequenz in die jeweils andere Lage schaltbar ist und die binären Ausgangssignale aller Kippschaltungen über einen Umsetzer t) ausgewertet werden.
  7. 7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Ortskennungssignale (xl, x2, x3) mit dem betreffenden Streckenpunkt zugeordneten Kennzeichen moduliert sind und das Fahrzeuggerät das jeweils empfangene Kennzeichen bis zum Empfang eines anderen Kennzeichens speichert.
  8. 8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jedes Fahrzeug mit einer zusätzlichen Leitung (Li) ausgerüstet ist, über die beim Ausfahren aus einem Streckenabschnitt zwischen zwei Strekkenantennen (Al und A2) die Ortskennungssignale (x1 und x2) des zurückliegenden und des gerade passierten Streckengerätes (S1 bzw. S2) gleichzeitig und beim Weiterfahren nur das letztere empfangen werden.
  9. 9. System nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die zusätzliche Leitung (Li) zum Senden und Empfangen der mit den Streckengeräten austauschenden Informationen dient.
  10. 10. System nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r c h g e -k e n n z e 1 c h ne t , daß die Strecke und die Fahrzeuge mit Funkgeräten zum Senden und Empfangen der auszutauschenden Informationen ausgerüstet sind.
    Leerseite
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