DE2148154C3 - Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung /ur Steuerung des Zündzeitpunktes einer
Brennkraftmaschine mit einer Zündimpulsgeberschaltung, einer mit der Zündimpulsgeberschaltung
verbundenen Impulsverzögerungsschaltung und einer mit der Impulsverzogerungsschaltung verbundenen,
den Betriebszustand feststellenden und den Zündzeitpunkt auswählenden Schaltung und einer nachgeschalteten
Zündspannungserzeugerschaltung.
Eine solche Schaltungsanordnung ist z. B. durch die deutsche Auslegeschrift 1 253 517 bekanntgeworden.
Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung wird jedoch die Zündspannungserzeugerschaltung ausschließlich
über ein einstellbar verzögertes Signal von der Impulsverzogerungsschaltung gesteuert.
Weiter sind Multivibratorschaltungen als solche oder ähnliche Einrichtungen zi'm Schalten des Zündsignals
bekanntgeworden, ohne daß diese zur Verarbeitung zweier zeitlich zueinander verschobener Signale
angepaßt wären.
Es sind auch bereits Schaltungsanordnungen bekannt, mit denen der Zündzeitpunkt von Brennkraftmaschinen
durch einen einzigen Kontaktunterbrecher gesteuert wird, in dem zwei Kontaktsätze angeordnet
sind, wobei die verschiedenen Zündzeitpunkte der zugeordneten Brennkraftmaschine entsprechend ihrer
Betriebsart durch die wahlweise Verwendung der beiden Kontaktsätze bestimmt werden. Bei den vorbestimmten
Unterbrecherkontakten muß der Öffnungszeitpunkt, die Kontaktlrefinung und der Winkel,
wahrend dem die Kontakte geschlossen sind, für jeden
Kontaktsatz eingestellt werden, da die Kontaktsätze wechselweise betrieben werden. Die vorerwähnte
Einstellung von Kontaktunterbrechern mit zwei Kontaktsätzen ist aber erheblich schwieriger als die Einstellung
von Kontaktunterbrechern mit nur einem einzigen Kontaktsatz. Weiterhin besitzen Kontaktunterbrecher
mit zwei Kontaktsätzen Eigenschaften, die
ίο sich während des Betriebs sehr stark verändern. Die
Steuerung des Zündzeitpunktes kann daher auch mit den bisher verwendeten Kontaktunterbrechern nicht
erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes
einer Brennkraftmaschine zu schaffen, mit welcher es möglich ist. auf einfache Weise reinere
Auspuffgase zu erhalten.
Diese Aufgabe wird mit einer Schaltungsanordnung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß eine Impulsauswahl- bzw. Torschaltung mittels Dioden einerseits mit der Zündimpulsgeberschaltung
zur Aufnahme der Zündimpulse und andererseits mit der Impulsverzögerungsschaliung zur
Aufnahme der verzögerten Impulse verbunden ist. wobei die Top ehalt ung. von der den Betriebszustand
feststellenden Schaltung gesteuert, entweder die Zündimpulse oder die verzögerten Zundimpulsc auswählt.
Die Impulsverzogerungsschaltung weist vorzugsweise einen monostabilen Multivibrator mit einem
Kondensator zur Bestimmung des Zeitraumes auf. während dem sich der monostabile Multivibrator in
halbstabilem Zustand befindet: weiterhin besitzt sie eine Schaltungseinrichtung zum Laden und Entladen
des Kondensators, um die Lade- und Entladeströme zu und von dem Kondensator weitgehend konstant
zu halten.
Mit der erfindungsgemaßen Schaltungsanordnung wird jedes Zundsignal in ein stationäres und ein verzögertes
Signal aufgeteilt und die beiden Signale selektiv zur Steuerung der Zündanordnung und hierdurch
zum Erzielen sauberer Auspuffgase verwendet. Weitere Vorteile der Erfindung und diese weiter
ausbildende Einzelheiten werden an Hand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung
im einzelnen erläutert, wobei in der einzigen Figur der Zeichnung ein Schaltbild einer Einrichtung zur
Steuerung eines Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung dargestellt ist.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Schaltungsanordnung weist eine Gleichstromquelle 10. beispielsweise
eine Batterie, deren negativer Anschluß mit Erde verbunden ist, und eine den Zündzeitpunkt
feststellende Zündimpulsgeberschaltung 20 auf, die parallel zu der Stromquelle 10 liegt. Die Schaltung
20 weist einen Satz Ruhekontakte 22, die in einem nicht dargestellten Kontaktunterbrecher angeordnet
sind, sowie einen mit den Kontakten in Reihe liegenden Widerstand 24 auf. Die Kontakte 22 werden in
vorbestimmten Zeitabständen synchron mit der Drehzahl der zugeordneten, nicht dargestellten
Brennkraftmaschine geöffnet und geschlossen.
Der Verbindungspunkt zwischen den Kontakten 22 und dem Widerstand 24 ist sowohl mit einer Impulsverzogerungsschaltung,
die in Einzelheiten unten beschrieben wird, als auch mit einer insgesamt mit dem
Bezugszeichen 30 bezeichneten Torschaltung verbun-
den. Die Torschaltung 30 weist zwei Halbleiterdioden 32 und 34 mit den entsprechenden Anodenelektroden
auf, die gemeinsam über einen Widerstand 36 an den positiven Anschluß der Stromquelle 10 angeschlossen
sind. Die Kathode der Diode M ist mit dem Verbindungspunkt zwischen den Kontakten 22 und dem Widerstand
24 verbunden; ihre Anode ist mit einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 40 bezeichneten
Zündspannungserzeugerschaltung verbunden.
Die Zündspannungserzeugersrhaltung 40 weist »o zwei Transistoren 42 und 44 des npn-Leitertyps mit
geerdetem Emitter auf. Die Basis des Transistors 42 ist mit den Anoden der Dioden 32 und 34 und sein
Kollektor über einen Widerstand 46 mit dem positiven Anschluß der Stromquelle 10 verbunden, während die »5
Basis des 1 ransistors 44 mit dem Kollektor des Transistors 42 und der Kollektor dieses Transistors über
eine Primärwicklung einer Zündspule 48 mit der Stromquelle 10 verbunden: die Kollektoremitter
schaltung liegt parallel zu einem Kondensator 50. Die a°
Zündspule 48 weist eine Sekundärwicklung auf. die elektrisch an die entsprechende, nicht dargestellte
Brennkraftmaschine angekoppelt ist. was durch den Pfeil angezeigt ist.
Mit dem Bezugszeichen 60 ist eine den Betriebszu- *5
stand feststellende Schaltung mit Kontakten 62 bezeichnet, mit der ein vorbestimmter Betriebszustand
der nicht dargestellten Brennkraftmaschine feststellbar ist. Beispielsweise können die Kontakte 62 betriebsmäßig
mit einem Drosselventil gekoppelt sein. das in einem Saugrohr zu der Maschine angeordnet
ist: hierbei sind die Kontakte bei normalem Betriebszustand der Maschine geschlossen und nur bei vorbestimmten
Betriebszustanden geöffnet, wenn die Brennkraftmaschine entweder Tm Leerlauf oder mit
niedrigen Touren läuft. Um die Darstellung /u vereinfachen, sind das Drosselventil und das Saugrohr in
der Zeichnung nicht dargestellt.
Die den Zündzeitpunkt und den Betriebszustand feststellenden Schaltungen 20 bzw. 60 sind mit einer
insgesamt mit dem Bezugszeichen 100 bezeichneten Impulsverzögerungsschaltung verbunden. Die Impulsverzögerungsschaltung
100 weist einen Koppelkondensator 102 auf, der mit dem Verbindungspunkt zwischen den Unterbrecherkontakten 22 und dem
Widerstand24verbunden ist; ein monostabiler Multivibrator
weist zwei Transistoren 104 und 106 des npn-Leitertyps mit geerdeten Emittern, einen Kondensator
108, Widerstände 110 und 112 auf. die in bekannter Weise miteinander verbunden sind. Jede
Seite des Kondensators 108 ist über einen pnp-Transistor 114 oder 116 in Basisschaltung mit dem positiven
Anschluß der Stromquelle 10 verbunden. Insbesondere ist jeweils ein Kollektor der Transistoren 114
und 116 mit einer Seite des Kondensators 108, ein Emitter mit der Stromquelle 10 und eine Basis über ·
einen Widerstand 118 bzw. 120 mit Erde und über einen Widerstand 122 bzw. 124 mit der Stromquelle
10 verbunden. Die Transistoren 114 und 116 bilden einen Teil der Schaltung zum Laden oder Entladen
des Kondensators 108, was später noch im einzelnen erläutert wird.
Wie bereits vorher beschrieben, ist der Ausgang des monostabilen Multivibrators oder der Kollektor des
Transistors 106 mit dem positiven Anschluß der Quelle 10 über einen Widerstand 126 und über einen
weiteren Widerstand 128 mit der Basis eines Steuertransistors 130 verbunden: der Emitter dieses Transistors
ist geerdet und sein Kollektor ist mit der Kathode der Diode 34 und über einen Widerstand 132 mit dem
positiven Anschluß der Stromquelle 10 verbunden. Die Basis des Transistors 130 ist weiterhin über einen
Widerstand 134 mit Erde und mit den Kontakten 62 in der einen Betriebszustand feststellenden Schaltung
60 verbunden.
Die vorbeschriebene Schaltungsanordnung arbeitet etwa folgendermaßen: Wenn die nicht dargestellte
Brennkraftmaschine sich in normalem Betriebszustand befindet, dann sind in der den Betriebszustand
feststellenden Schaltung die Kontakte 62 geschlossen, wie oben beschrieben. Durch das Schließen der Kontakte
62 wird die Basis des Steuertransistors 130 geerdet, wodurch letzterer in nicht leitenden Zustand
kommt. Der monostabile Multivibrator befindet sich in stabilem Zustand, da sich der Transistor 104 in leitendem
und der Transistor 106 in nicht leitendem Zustand befindet. Das Potential am Kollektor des Transistors
130 spannt die Diode 34 umgekehrt v'or. und hält sie in nicht leitendem Zustand.
Unter diesen Umständen wird beim Öffnen der
Unterbrecherkontakte 22 ein Triggerimpuls über den Koppelkondensator 102 an die Impulsverzögerungsschaltung
100 angelegt und die Diode 32 umgekehrt vorgespannt. Durch den Triggerimpuls wird der Multivibrator
von dem stabilen in den halbstabilen Zustand gesteuert, was an der Torschaltung 30 zu keiner
Wirkung führt, da der Transistor 134 sich in nicht leitendem Zustand befindet. Da die Diode 32 umgekehrt
vorgespannt ist, fließt ein Basisstrom über den Transistor 42 in die Zündspanriungserzeugerschaltung 40.
die dadurch leitend wird. Hierdurch wird der Basisstrom an den Transistor 44 unterbrochen; er kommt
dadurch in nicht leitenden Zustand. Als Folge wird der Strom, der durch die Primärwicklung der Zündspule
48 fließt, unterbrochen und induziert eine Zündspannung in der Sekundärwicklung. Wenn der
vorbeschriebene Vorgang augenblicklich abläuft, wird die Brennkraftmaschine gleichzeitig mit dem Öffnen
der UnterbrecherVontakte 22 gezündet.
Dann werden die Unterbrecherkontakte 22 geschlossen. Nach dem Schließen der Kontakte 22 wird
die Diode 32 in Vorwärtsrichtung betrieben, so daß ein Strom, der durch die Basisschaltung des Transistors
42 fließt, über die Diode 32 und die geschlossenen Kontakte 22gegen Erde abfließt. Hierdurch wird
der Transistor 42 gesperrt und der Transistor 44 leitend, so daß Strom durch die Primärwicklung der
Zündspule 48 fließt. Beim anschließenden Öffnen der Unterbrecherkontakte 22 wiederholt sich der vorbeschriebene
Vorgang und es kommt zu einer Zündung der Brennkraftmaschine. Jedes Öffnen der Kontakte
22 führt also wie bei herkömmlichen Einrichtungen zu einer Zündung der Brennkraftmaschine.
Wenn die Brennkraftmaschine in der vorbeschriebenen Art beispielsweise im Leerlauf oder niedrigtourig
betrieben wird, dann werden die Kontakte 62 der den Betriebszustand feststellenden Schaltung 60, wie
vorbeschrieben, offen und der Transistor 130 in leitendem Zustand gehalten. Die Diode 34 ist dann in
Vorwärtsrichtung betrieben und leitend. Wenn die Unterbrecherkontakte 22 ebenfalls geschlossen gehalten
werden, ist auch die Diode 32 in Vorwärtsrichtung betrieben und der Zündtransistor 44 in leitendem
Zustand gehalten, wie in Verbindung mit dem normalen Betriebszustand der Brennkraftmaschine bereits
vorher beschrieben ist.
Wenn unter diesen Umständen die Unterbrecherkontakte 22 öffnen, wird die Diode 32 in umgekehrter
Richtung vorgespannt. Diese Änderung der Vorspannung wirkt sich nicht auf die Zündspannungserzeugerschaltung
40 aus, da sich die Diode 34 in leitendem Zustand befindet. Gleichzeitig wird ein Triggerimpuls
über den Kondensator 102 an die Basis des Transistors
104 angelegt, wodurch der monostabile Multivibrator von dem stabilen in den halbstabilen Zustand gesteuert
wird und die Transistoren 104 und 106 nicht leitend bzw. leitend werden. Wenn der Transistor 106
nicht leitend ist, wird Basisstrom an den Transistor 130 angelegt, so daß er leitend wird. Die bisher umgekehrt
vorgespannte Diode 34 wird in Vorwärtsrichtung vorgespannt und der Basisstrom an dem Transistor
42 fließt gegen Erde, so daß der Transistor 42 weiter nicht leitend bleibt.
Nach einem vorbestimmten Zeitintervall kehrt der monostabile Multivibrator aber wieder in den stabilen
Zustand zurück. In dem stabilen Zustand wird der Transistor 106 leitend und der Transistor 130 kommt
in nicht leitenden Zustand. Hierdurch wird dann die Diode 34 umgekehrt vorgespannt und dem Transistor
Basisstrom zugeführt, wodurch er leitend wird. Wenn der Transistor 42 leitend ist, kommt der Transistor
44 in nicht leitenden Zustand, wodurch der Strom, der durch die Primärwicklung der Zündspule fließt,
unterbrochen wird und eine Zündspannung in der Sekundärwicklung der Zündspule 48 induziert. Die
Brennkraftmaschine wird also am Ende des Zeitintervalls gezündet, indem sich der monostabile Multivibrator
in halbstabilem Zustand befindet, nachdem die Unterbrecherkontakte geöffnet worden sind.
Der Zeitraum, in dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, ist etwa
gleich der Entladungszeit des Kondensators 108. Wie andererseits in dem Ausführungsbeispiel dargestellt
ist, befindet sich der monostabile Multivibrator während der Ladezeit des Kondensators 108 in stabilem
Zustand, was durch die Drehzahl der Brennkraftmaschine bestimmt ist. In stabilem Zustand wird der
Kondensator 108 über die leitenden Transistoren 114 und 106 von der Stromquelle 10 geladen, während
der Transistor 116 in nicht leitendem Zustand gehalten wird, da sich auf der Platte des Kondensators 108
eine negative Ladung befindet, die mit dem Kollektor des Transistors 116 verbunden ist. Wenn T die Zeitabstände
zwischen den Triggerimpulsen darstellt, dann wird der Kondensator 108 in jedem Arbeitstakt
mit einer Strommenge geladen, die durch die Glei- chung(T—td) ■ I, ausgedrückt ist. wobei I die Größe
des durch den Transistor 114 fließenden KoIIektorstroms ist.
Wenn sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, wird der Kondensator über
die leitenden Transistoren 114 und 116 entladen, während der Transistor 114 in nicht leitendem Zustand
gehalten wird. Die Strommenge bei der Entladung des Kondensators 108 ist etwa gleich der Strommenge
(T-I11) ■ I1 an dem Kondensator 108 und läßt
sich durch td ■ I2 ausdrücken, wobei I2 die Größe eines
durch den Transistor 116 fließenden Kollektorstroms
ist. Die Zeit /(/, in der sich der monostabile Multivibrator
in halbstabilem Zustand befindet, läßt sich dann durch die Gleichung
<„ = IV(I, + Ij)] · T
ausdrucken. Das heißt, daß sich die Zeit td proportional
mit dem Zeitintervall T zwischen den Triggerimpulsen ändert. Mit anderen Worten, die Impulsverzögerungsschaltung
100 schafft eine Zeitverzögerung, die sich proportional mit dem Zeitabstand zwischen
den Triggerimpulsen ändert.
Die Transistoren 114 und 116 dienen also dazu, um die Lade- und Entladeströme für den Kondensator
108 außer zu Beginn des Schaltvorgangs konstant zu halten.
Die Brennkraftmaschine wird also mit einer Zeitverzögerung gezündet, die einem vorbestimmten festen
Winkel entspricht, um den die Welle der Brennkraftmaschine nach dem Öffnen der Unterbrecherkontakte
gedreht worden ist. Wenn die Brennkraftmaschine im Leerlauf oder niedrigtourig betrieben
wird, dann arbeitet die hier aufgezeigte Anordnung
»5 in ähnlicher Weise wie der Kontaktsatz auf der Rücklaufseite,
der in herkömmlichen Unterbrecherkontakten zusammen mit einem Paar Kontaktsätzen angeordnet
ist.
Die Erfindung ist allerdings nicht auf das hier beschriebene einzige Ausführungsbeispiel beschränkt.
Beispielsweise kann der Zeitraum, in dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand
befindet, durch Laden und Entladen des Kondensators 10Λ in einfacher Weise durch Kondensatorwider-Standsnetzwerke
oder etwas ähnlichem konstant gehalten werden, ohne daß die Schaltungen mit den Transistoren 114 und 116 verwendet werden.
In letzterem Fall ist dann die Zeit, in der sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand
befindet, konstant, wahrend der Zündzeitpunkt auf der Rücklaufseite entsprechend der Drehzahl der
Brennkraftmaschine veränderlich ist. Die durch die Impulsverzögerungsschaltung 100 geschaffene Zeitverzögerung
und damit der Zündzeitpunkt auf der Rücklaufseite können dann entsprechend der Belastung
an der Maschine geändert werden. Die Kontakte 62 in der den Betriebszustand feststellenden Schaltung
60 können dann ohne weiteres durch einen Halbleiterschalter ersetzt werden. Andererseits können die
Kontakte 62 auch Umschaltekontakte sein. Die Umschaltekontakte können dann für die Torschaltung 30
eingesetzt werden, um den Zündzeitpunkt entsprechend
dem Betriebsaistand oder der Belastung der Brennkraftmaschine zu wählen.
Mit der Erfindung wird also der Zündzeitpunkt einer Brennkraftmaschine mit Kontaktunterbrechem
mit nur einem einzigen Kontaktsatz gesteuert, während herkömmliche Kontaktunterbrecher zwei Kontaktsätze
besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine mit
einer Zündimpulsgeberschaltung, einer mit der Zündimpulsgeberschaltung verbundenen Impulsverzögerungsschaltung
und einer mit der Impulsverzögerungsschaltung verbundenen, den Betriebszustand feststellenden und den Zündzeitpunkt
auswählenden Schaltung und einer nachgeschalteten Zündspannungserzeugerschaltung, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Impulsauswahl- bzw. Torschaltung (30) mittels Dioden (32,34) einerseits mit der Zündimpulsgeberschaltung
(20) zur Aufnahme der Zündimpulse und andererseits mit der Impulsverzögerungsschaltung
(100) zur Aufnahme der verzögerten Impulse verbunden ist, wobei die Torschaltung (30), von der
den Betriebszustand feststellenden Schaltung (60) gesteuert, entweder die Zündimpulse oder die
verzögerten Zündimpulse auswählt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsverzögerungsschaltung
(100) einen monostabilen Multivibrator (104. 106.110.112) mit einem Kondensator
(108) zur Bestimmung des Zeitraums aufweist, während dem sich der monostabile Multivibrator
in halbstabilem Zustand befindet, und daß eine Schaltungseinrichtung (114, 118. 122: 116, 120,
124) zum Laden und Entladen des Kondensators (108) eine Einrichtung aufweist, die die Lade- und
Entladestrome zu und von dem Kondensator (108) im wesentlichen konstant hält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45084908A JPS4946012B1 (de) | 1970-09-28 | 1970-09-28 |
Publications (3)
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| DE2148154C3 true DE2148154C3 (de) | 1975-02-06 |
Family
ID=13843820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1971-09-27 US US00183960A patent/US3791356A/en not_active Expired - Lifetime
- 1971-09-27 FR FR7134686A patent/FR2108603A5/fr not_active Expired
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|---|---|
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| US3791356A (en) | 1974-02-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |