DE2148154A1 - Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes für Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes für VerbrennungskraftmaschinenInfo
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Description
MITSUBISHI DENKI KABUSHIKI KAISHA, Tokyo (Japan)
Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes für Verbrennungskraftmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Verbrennungskraftmaschine
und insbesondere auf eine Schaltungsanordnung, um die Auspuffgase der Verbrennungskraftmaschine
zu reinigen.
Es sind bereits Schaltungsanordnungen bekannt, mit denen der Zündzeitpunkt von Verbrennungskraftmaschinen
durch einen einzigen Kontaktunterbrecher gesteuert wird, in dem zwei Kontaktsätze angeordnet sind, wobei die verschiedenen
Zündzeitpunkte der zugeordneten Verbrennungskraftmaschine entsprechend ihrer Betriebsart durch die
wahlweise Verwendung der beiden Kontaktsätze bestimmt werden. Bei den vorbestimmten Unterbrecherkontakten muß
der Öffnungszeitpunkt, die Kontakttrennung und der Winkel, während dem die Kontakte geschlossen sind, für je-
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den Kontaktsatz eingestellt werden, da die Kontaktsätze wechselweise betrieben werden. Die vorerwähnte Einstellung
von Kontaktunterbrechern mit zwei Kontaktsätzen ist aber erheblich schwieriger als die Einstellung von Kontaktunterbrechern
mit nur einem einzigen Kontaktsatz. Weiterhin besitzen Kontaktunterbrecher mit zwei Kontaktsätzen
Eigenschaften, die sich während des Betriebs sehr stark verändern. Die Steuerung des Zündzeitpunktes kann
daher auch mit den bisher verwendeten Kontaktunterbrechern nicht erreicht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Verbrennungskraftmaschine
mit einem Kontaktunterbrecher mit nur einem einzigen Kontaktsatz zu schaffen, der die
Nachteile der bisher bekannten, vorbeschriebenen Anordnungen nicht aufweist und mit der reinere Auspuffgase
erhalten werden.
Gemäß der Erfindung wird dies mit einer Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Verbrennungskraftmaschine
erreicht, die folgende Schaltungseinrichtungen
aufweist: Eine den Zündzeitpunkt feststellende Schaltung, mit der jedesmal dann ein Signal erzeugt
wird, wenn die Verbrennungsmaschine zu zünden ist, eine mit der den Zündzeitpunkt feststellenden Schaltung verbundene
Zeitverzogerungsschaltung, eine betriebsmäßig mit der Zeitverzogerungsschaltung verbundene, den Betriebszustand
feststellende Schaltung, eine Signalauswahlschaltung, die sowohl mit der den Zündzeitpunkt
feststellenden Schaltung als auch mit der Zeitverzogerungsschaltung verbunden ist, um entweder das Signal der
den Zündzeitpunkt feststellenden Schaltung oder das verzögerte Signal von der Zeitverzogerungsschaltung entspre-
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chend dem jeweiligen festgestellten Betriebszustand auszuwählen, und eine Zündschaltung, die auf das ausgewählte
und angelegte Signal zur Erzeugung einer Zündspannung anspricht.
Die Zeitverzögerungsschaltung weist vorzugsweise einen monostabilen Multivibrator mit einem Kondensator zur Bestimmung
des Zeitintervalls auf, während dem sich der monostabile Multivibrator im halbstabilen Zustand befindet;
weiterhin besitzt sie eine Schaltungseinrichtung
zur Ladung und Entladung des Kondensators, um die Lade- und Entladeströme zu und von dem Kondensator weitgehend
konstant zu halten.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der
anliegenden Zeichnung im einzelnen erläutert, wobei in der einzigen Figur der Zeichnung ein Schaltdiagramm einer
Einrichtung zur Steuerung eines Zündzeitpunktes einer Verbrennungskraftmaschine gemäß der Erfindung dargestellt
ist.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Schaltungsanordnung weist eine Gleichstromquelle 1o, beispielsweise eine Batterie,
deren negativer Anschluß mit Erde verbunden ist, und eine den Zündzeitpuri* feststellende, insgesamt mit
dem Bezugszeichen 2o bezeichnete Schaltung auf, die parallel zu der Stromquelle 1o liegt. Die Schaltung 2o
weist ein—en Satz Ruhekontakte 22, die in einem (nicht dargestellten) Kontaktunterbrecher angeordnet sind, sowie
einen mit den Kontakten in Reihe liegenden Widerstand 24 auf. Die Kontakte 22 werden in vorbestimmten
Zeitabständen synchron mit der Drehzahl der zugeordneten, nicht dargestellten Verbrennungskraftmaschine geöffnet
und geschlossen.
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Der Verbindungspunkt zwischen den Kontakten 22 und dem Widerstand 24- ist sowohl mit einer Zeitverzögerungsschaltung,
die in Einzelheiten unten beschrieben wird, als auch mit einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 3o
bezeichneten Torschaltung verbunden. Die Torschaltung 3o weist zwei Halbleiterdioden 32 und 34- mit den entsprechenden
Anodenelektroden auf, die gemeinsam über einen Widerstand 36 an den positiven Anschluß der Stromquelle
io angeschlossen sind. Die Katode der Diode 32 ist
mit dem Verbindungspunkt zwischen den Kontakten 22 und dem Widerstand 24- verbunden; ihre Anode ist mit einer
insgesamt mit dem Bezugszebhen 4-0 bezeichneten Zündschaltung
verbunden.
Die Zündschaltung 4-0 weist zwei Transistoren 4-2 und 4-4-des
npn-Leitertyps mit geerdetem Emitter auf. Die Basis des Transistors 4-2 ist mit den Anoden der Dioden 32 und
34- und sein Kollektor über einen Widerstand 4-6 mit dem
positiven Anschluß der Stromquelle 1o verbunden, während
die Basis des Transistors 4-4- mit dem Kollektor des Transistors
4-2 und der Kollektor dieses Transistors über eine Primärwicklung einer Zündspule 4-8 mit der Stromquelle
"Io verbunden; die Kollektorenifcterschaltung liegt
parallel zu einem Kondensator 5o. Die Zündspule 4-8 weist
eine Sekundärwicklung auf, die elektrisch an die entsprechende (nicht dargestellte) Verbrennungskraftmaschine angekoppelt
ist, was durch den Pfeil angezeigt ist.
Mit dem Blockschaltbild 6o ist eine die Betriebsart feststellende Schaltung mit einem Kontaktsatz 62 bezeichnet,
mit der ein vorbestimmter Betriebszustand der nicht dargestellten Verbrennungskraftmaschine feststellbar ist.
Beispielsweise können die Kontakte 62 betriebsmäßig mit einem Drosselventil gekoppelt sein, das in einem Saugrohr
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zu der Maschine angeordnet ist; hierbei sind die Kontakte bei normaler Betriebsart der Maschine geschlossen und nur
bei vorbestimmten Betriebszuständen geöffnet, wenn die
Verbrennungsmaschine entweder im Leerlauf oder mit niedrigen Touren läuft. Um die Darstellung zu vereinfachen,
sind das Drosselventil und das Saugrohr in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die den Zündzeitpunkt und die Betriebsart feststellenden Schaltungen 2o bzw. 60 sind mit einer insgesamt mit dem
Bezugszeichen I00 bezeichneten Zextverzogerungsschaltung
verbunden. Die Zeitverzögerungsschaltung I00 weist einen
Koppelkondensator 1o2 auf, der mit dem Verbindungspunkt zwischen den Unterbrecherkontakten 22 und dem Widerstand
24 verbunden ist; ein monostabiler Multivibrator weist zwei Transistoren 1o4 und I06 des npn-Leitertyps mit geerdeten
Emittern, einen Kondensator I08, Widerstände Ho
und 112 auf, die in bekannter Weise miteinander verbunden sind. Jede Seite des Kondensators I08 ist über einen
pnp-Transistor 114 oder 116 in Basisschaltung mit dem positivenAnschluß der Stromquelle 1o verbunden. Insbesondere
ist jeweils ein Kollektor der Transistoren 114 und 116 mit einer Seite des Kondensators I08, ein Emitter
mit der Stromquelle 1o und eine Basis über einen Widerstand 118 bzw. 12o mit Erde und über einen Widerstand
122 bzw. 124 mit der Stromquelle 1o verbunden. Die Transistoren 114 und 116 bilden einen Teil der Schaltung zum
Laden oder Entladen des Kondensators I08, was später noch im einzelnen erläutert wird.
Wie bereits vorher beschrieben, ist der Ausgang des monostabilen Multivibrators oder der Kollektor des Transistors
I06 mit dem positivenAnschluß der Quelle 1o über einen Widerstand
126 und über einen weiteren Widerstand 128 mit der
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Basis eines Steuertransistors 13o verbunden; der Emitter
dieses !Transistors ist geerdet und sein Kollektor ist mit der Katode der Steuerdiode 34- und über einen Widerstand
132 mit dem positiven Anschluß der Stromquelle Ίο verbunden. Die Basis des Transistors 13ο ist weiterhin über einen
Widerstand 134- mit Erde und mit den Kontakten 62 in
der einen Betriebszustand feststellenden Schaltung 60 verbunden.
fc Die vorbeschriebene Schaltungsanordnung arbeitet etwa folgendermaßen:
Wenn die (nicht dargestellte) Verbrennungsmaschine sich in normalem Betriebszustand befindet, dann sind
in der den Betriebszustand feststellenden Schaltung die Kontakte 62 geschlossen, wie oben beschrieben. Durch das
Schließen der Kontakte 62 wird die Basis des Steuertsisistors
130 geerdet, wodurch letzterer in nicht leitenden
Zustand kommt. Der monostabile Multivibrator befindet sich in stabilem Zustand, da sich der Transistor 1o4-in
leitendem und der Transistor I06 in nicht leitendem Zustand befindet. Das Potential am Kollektor des Transistors
130 spannt die Diode 34- umgekehrt vor, und hält
sie in nicht leitendem Zustand.
Unter diesen Umständen wird beim öffnen der Unterbrecherkontakte
22 ein Triggerimpuls über den Koppelkondensator 1o2 an die Zeitverzögerungsschaltung I00 angelegt und die
Steuerdiode 32 umgekehrt vorgespannt. Durch den Triggerimpuls
wird der Multivibrator von dem stabilen in den halb—stabilen Zustand gesteuert, was an der Torschaltung
3o zu keiner Wirkung führt, da der Transistor 134- sich in
nicht leitendem Zustand befindet. Da die Diode 32 umgekehrt vorgespannt ist, fließt ein Basisstrom über den Transistor
4-2 in die Zündschaltung 4-o, die dadurch leitend wird.Hierdurch
wird der Basisstrom an den Transistor HA- unterbrochen;
er kommt dadurch in nicht leitenden Zustand. Als Folge wird
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der Strom, der durch die Primärwicklung der Zündspule 48 fließt, unterbrochen und induziert eine Zündspannung
in der Sekundärwicklung. Wenn der vorbeschriebene Vorgang augenblicklich abläuft, wird die Verbrennungskraftmaschine
gleichzeitig mit dem öffnender Unterbrechungskontakte 22 pezündet.
Dann werden die Unterbrecherkontakte 22 geschlossen. Nach dem Schließen der Kontakte 22 wird die Steuerdiode
32 in Vorwärtsrichtung betrieben, so daß ein Strom, der
durch die Basisschaltung des Transistors 42 fließt,über
die Diode 32 und die geschlossenen Kontakte 22 gegen Erde abfließt. Hierdurch wird der Transistor 42 gesperrt
und der Transistor 44 leitend, so daß Strom durch die Primärwicklung der Zündspule 48 fließt. Beim anschließenden
Öffnen der Unterbrecherkontakte 22 wiederholt sich der vorbeschriebene Vorgang und es kommt zu einer
Zündung der Verbrennungskraftmaschine. Jedes öffnen der Kontakte 22 führt also wie bei herkömmlichen Einrichtungen
zu einer Zündung der Verbrennungskraftmaschine.
Wenn die Verbrennungskraftmaschine in der vorbeschriebenen Art beispielsweise im Leerlauf oder niedrigtourig betrieben
wird, dann werden die Kontakte 62 der den Betriebszustand feststellenden Schaltung 60, wie vorbeschrieben,
offen und der Transistor 134 in leitendem Zustand gehalten. Die Steuerdiode 34 ist dann in Vorwärtsrichtung
betrieben und leitend. Wenn die Unterbrecherkontakte 22 ebenfalls geschlossen gehalten werden,
ist auch die Steuerdiode 32 in Vorwärtsrichtung betrieben und der Zündtransistor 44 in leitendem Zustand gehalten,
wie in Verbindung mit dem normalen Betriebszustand der Verbrennungskraftmaschine bereits vorher beschrieben
ist.
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Wenn unter diesen Umständen die Unterbrecherkontakte
öffnen, wird die Steuerdiode 32 in umgekehrter Richtung
vorgespannt. Diese Änderung der Vorspannung wirkt sich nicht auf die Zündschaltung 4o aus, da sich die Steuerdiode
34 in leitendem Zustand befindet. Gleichzeitig wird ein Triggerimpuls über den Kondensator 1o2 an die
Basis des Transistors 1o4 angelegt, wodurch der monostabile Multivibrator von dem stabilen in den halbstabilen
Zustand gesteuert wird, wodurch die Transistoren 1o4 und 1o6 nicht leitend bzw. leitend werden. Wenn der
P Transistor 1o6 nicht leitend ist, wird Basisstrom an den Transistor 13ο angelegt, so daß er leitend wird.
Die bisher umgekehrt vorspannte Diode 34- wird in Vorwärtsrichtung
vorgespannt und der Basisstrom an dem Transistor 42 fließt gegen Erde, so daß der Transistor
42 weiter nicht leitend bleibt.
Nach einem vorbestimmten Zeitintervall kehrt der monostabile Multivibrator aber wieder in den stabilen Zustand
zurück. In dem stabilen Zustand wird der Transistor 1o6 leitend und der Transistor 13o kommt in nicht
leitenden Zustand. Hierdurch wird dann die Steuerdiode ^ 34 umgekehrt vorgespannt und dem Transistor Basisstrom
zugeführt, wodurch er leitend wird. Wenn der Transistor 42 leitend ist, kommt der Zündtransistor 44 in nicht
leitenden Zustand, wodurch der Strom, der durch die Primärwicklung der Zündspule fließt, unterbrochen wird und
eine Zündspannung in der Sekundärwicklung der Zündspule 48 induziert. Die Verbrennungskraftmaschine wird also
am Ende des Zeitintervalle gezündet, indem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet,
nachdem die Unterbrecherkontakte geöffnet worden sind.
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Der Zeitraum, in dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, ist etwa gleich der
Entladungszeit des Kondensators 1o8. Wie andererseits
in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, befindet sich der monostabile Multivibrator während der Ladezeit
des Kondensators 1o8 in stabilem Zustand, was durch die Drehzahl der Verbrennungskraftmaschine bestimmt
ist. In stabilem Zustand wird der Ko-ndensator 1o8 über die leitenden Transistoren 114 und 1o6 von der
Stromquelle 1o geladen, während der Transistor 116 in
nicht leitendem Zustand gehalten wird, da sich auf der Platte des Kondensators 1o8 eine negative Ladung befindet,
die mit dem Kollektor des Transistors 116 verbunden ist. Wenn T die Zeitabstände zwischen den Triggerimpulsen
darstellt, dann wird der Kondensator 1o8 in jedem Arbeitstakt mit einer Strommenge geladen, die
durch die Gleichung (T-t^I, ausgedrückt ist, wobei I,
die Größe des durch den Transistor 114· fließenden Kollektorstroms
ist.
Wenn sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, wird der Kondensator über die
leitenden Transistoren 114 und 116 entladen, während
der Transistor 114 in nicht leitendem Zustand gehalten wird. Die Strommenge bei der Entladung des Kondensators
1o8 ist etwa gleich der Strommenge (T-t,) χ I-an dem Kondensator 1o8 und läßt sich durch t, χ I~ aus-
d d
drücken, wobei Ip die Größe eines durch den Transistor
116 fließenden Kollektorstroms ist. Die Zeit t,, in der
sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, läßt sich dann durch die Gleichung
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-1ο-
ausdrücken. Das heißt, daß sich die Zeit t, proportional
mit dem Zeitintervall T zwischen den Triggerimpulsen ändert. Mit anderen Worten, die Zeitverzögerungsschaltung
1oo schafft eine Zeitverzögerung, die sich proportional
mit dem Zeitabstand zwischen den Triggerimpulsen ändert.
Die Transistoren 114- und 116 dienen also dazu, um die Lade- und Entladeströme für den Kondensator 1o8 außer
zu Beginn des Schaltvorgangs konstant zu halten.
Die Verbrennungsmaschine wird also mit einer Zeitverzögerung gezündet, die einem vorbestimmten festen Winkel
entspricht, um den die Welle der Verbrennungskraftmaschine nach dem öffnen der Unterbrec-herkontakte gedreht
worden ist. Wenn die Verbrennungskraftmaschine im Leerlauf oder niedrigtourig betrieben wird, dann arbeitet
die hier offenbarte Anordnung in ähnlicher Weise wie der Kontaktsatz auf der Rücklaufseite, der in herkömmlichen
Unterbrecherkontakten zusammen mit einem Paar Kontaktsäten angeordnet ist.
Die Erfindung ist allerdings nicht auf das hier beschriebene einzige Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise kann der Zeitraum, in dem sidi der monostabile Multivibrator
in halbstabilem Zustand befindet, durch Laden und Entladen des Kondensators 1o8 in einfacher Weise
durch Kondensatorwiderstandsnetzwerke oder etwas ähnlichem konstant gehalten werden, ohne daß die Schaltungen
mit den Transistoren 114 und 116 verwendet werden.
In letzterem Fall ist dann die Zeit, in der sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet,
konstant, während der Zündzeitpunkt auf der Rücklaufseite
entsprechend der Drehzahl der Verbrennungskraftmaschine
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veränderlich ist. Die durch die Zeitverzögerungsschaltung
1oo geschaffene Zeitverzögerung und damit der Zündzeitpunkt
auf der Rücklaufseite können dann entsprechend der Belastung an der Maschine geändert werden. Die Kontakte
62 in der den Betriebszustand feststellenden Schaltung 60 können dann ohne weiteres durch einen Halbleiterschalter
ersetzt werden. Andererseits können die Kontakte 62 auch Umschaltekontakte sein. Die Umschaltekontakte können
dann für die Torschaltung 60 eingesetzt werden, um den Zündzeitpunkt entsprechend der Betriebsart oder der Belastung
der Verbrennungskraftmaschine zuwählen.
Mit der Erfindung wird also der Zündzeitpunkt einer Verbrennungskraftmaschine
mit Kontaktunterbrechern mit nur einem einzigen Kontaktsatz gesteuert, während herkömmliche
Kontaktunterbrecher zwei Kontaktsätze besitzen.
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Claims (2)
- -12-Patentansprüche:Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunkts einer Verbrennungsmaschine, gekennzeichnet durch eine den Zündzeitpunkt feststellende Schaltung (2o), die jedesmal dann ein Signal erzeugt, wenn die Verbrennungsmaschine zu zünden ist, durch eine mit der den Zündzeitpunkt feststellenden Schaltung (2o) verbundene Zeitverzögerungsschaltung (1oo), durch eine mit der Zeitverzögerungsschaltung (1oo) den Betriebszustand feststellen- ^ de Schaltung (60), durch eine Signalauswahlschaltung (3o), die sowohl mit der den Zündzeitpunkt feststellenden Schaltung (2o) als auch mit der Zeitverzögerungsschaltung (I00) verbunden ist, um das Signal von der den Zündzeitpunkt feststellenden Schaltung (2o) oder das verzögerte Signal der Verzögerungsschaltung (I00) entsprechend dem jeweiligen festgestellten Betriebszustand auszuwählen, und durch eine Zündschaltung (4o), die entsprechend dem ausgewählten und angelegten Signal eine Zündspannung erzeugt.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß die Zeitverzögerungsschaltung (I00) einen monostabilen Multivibrator (1o4,1o6,11o, W 112) mit einem Kondensator (I08) zur Bestimmung eines Zeitraums aufweist, während dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, und daß eine Schaltungseinrichtung (114, 118, 122; 116, 12o, 124) zum Laden und Entladen des Kondensators (I08) eine Einrichtung aufweist, die die Lade- und Entladeströme zu und von dem Kondensator (I08) im wesentlichen konstant hält.2098U/1088
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ID=13843820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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-
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Also Published As
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|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |