DE2445317A1 - Elektrische kraftstoffeinspritzanlage mit steuerung durch die ansaugluftmenge und mit einer vorrichtung zur verhinderung von drehzahlschwingungen - Google Patents
Elektrische kraftstoffeinspritzanlage mit steuerung durch die ansaugluftmenge und mit einer vorrichtung zur verhinderung von drehzahlschwingungenInfo
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Description
R. 2342
Lr/Lm 24-. 7-1974
Anlage zur
Patentanmeldung
Patentanmeldung
Elektrische Kraftstoffeinspritzanlage mit Steuerung durch
die Ansaugluftmenge und mit einer Vorrichtung zur Verhinderung von Drehzahlschwingungen
Die Erfindung betrifft'eine elektrisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage
für eine zum Antrieb eines Kraftfahrzeugs
dienende Brennkraftmaschine, mit wenigstens einem elektromagnetisch
betätigbaren Einspritzventil und mit einem zur Magnetisierungswicklung des Ventils in Reihe liegenden,
wenigstens einen Transistor enthaltenden Leistungsstufe sowie mit einem dieser vorgeschalteten Steuermultivibrator, der
wenigstens einen Transistor enthaltenden Leistungsstufe sowie mit einem dieser vorgeschalteten Steuermultivibrator, der
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synchron zu den Kurbelwellenumdrehungen der Brennkraftmaschine
unter gleichzeitigem Öffnen des Einspritzventils eingeschaltet und für eine die Jeweilige Einspritzmenge bestimmende
Zeitdauer in diesem Zustand während der Entladezeit eines elektrischen, als Zeitglied dienenden Kondensators
gehalten wird, der vor jedem Entladevorgang während eines festgelegten Kurbelwellendrehvinkels geladen wird, und ferner
mit einem in der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine angeordneten
Luftmengenmesser, der eine dem .zeitlichen Mittelwert
der Ansaugluftmenge zugeordnete elektrische Steuergrösse
für den Lade- oder Entladevorgang liefert.
In manchen Kraftfahrzeugtypen, deren Brennkraftmaschine mit
einer elektrisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzanlage der
eingangs beschriebenen Art ausgerüstet ist, können sich unangenehme und für das Fahrverhalten unzumutbare Drehzahlschwingungen
einstellen, weil das Kraftfahrzeug als grosse
Masse zusammen mit der die Antriebskraft liefernden Brennkraftmaschine
aufgrund der drehzahl- und luftmengengesteuerten Einspritzung ein schwingungsfähiges System bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Einspritzanlage der eingangs beschriebenen Art durch eine
zusätzliche Schaltanordnung (Anti-Ruckel-Schaltung) das
Auftreten derartiger Drehzahlschwingungen, die zum sog. "Ruckein" führen, zu vermeiden. Erfindungsgemäss wird hierzu
vorgeschlagen, dass an den eingangs genannten, ersten Kondensator über eine Diode ein zweiter Kondensator angeschlossen
ist, der vorzugsweise eine grössere Kapazität als der erste Kondensator hat und mit einer zusätzlichen Ladestromquelle
verbunden ist, jedoch während des Aufladevorgangs des ersten Kondensators einen Grossteil von dessen
Ladestrom übernimmt und dadurch die Aufladung des ersten
+ elastischen Motoraufhängung und der - 3 -
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Kondensators stark verlangsamt, sobald die am ersten Kondensator
entstehende Spannung diejenige am zweiten Kondensator
übersteigt.
Weitere Ausgestaltungen und zweckmässige Weiterbildungen ergeben
ach aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, das in der Zeichnung in drei verschiedenen Varianten
für die Anti-Ruckel-Schaltung wiedergegeben ist.
Im einzelnen zeigen:
!Fig. 1 eine Kraftstoffeinspritzanlage und ihre
zugehörige Brennkraftmaschine in einem Übersichtsbild
und in teilweise schematischer Darstellung ihres Signalgebers, ihrer Impulsformerstufe,
ihrer Frequenzteilerstufe, ihres
Steuermultivibrators, ihrer Impulsverlängerungsstufe und ihrer mit dem Steuermultivibrator
zusammenarbeitenden Anti-Ruckel-Stufe,
Fig. 2 ein vereinfachtes elektrisches Schaltbild für
die Impulsformerstufe, die Frequenzteilerstufe und den Steuermultivibrator sowie für die
Anti-Ruckel-Stufe und
Fig. 5 ein Zeitdiagramm für die sich im Steuermultivibrator
abspielenden Lade- und Entladevorgänge ohne Einfluß der Anti-Ruckel-Schaltung.
Fig. 4· zeigt das Schaltbild einer ersten Ausführungsform der in Fig. 2 angedeuteten Anti-Ruckel-Schaltung
und
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Pig. 5 ein Zeitdiagramm für diese Schaltung. In
Fig. 6 ist eine zweite Ausführungsvariante der
Anti-Ruckel-Schaltung in ihrem Schaltbild und
in
Pig. 7 ein zugehöriges Zeitdiagramm für diese Schaltung
wiedergegeben.
Fig. 8 zeigt eine dritte AusfuhrungsVariante für
die Anti-Ruckel-Schaltung und
Fig. 9 ein zugehöriges Zeitdiagramin. In
Fig.10 ist ein Zeitdiagramm wiedergegeben, welches den dynamischen Einfluss der dargestellten
Anti-Ruckel-Schaltungen bei Drehzahländerungen
erkennen lässt.
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Die dargestellte Benzineinspritzanlage ist zum Betrieb einer mit Batterie-Zündung arbeitenden Vierzylinder-Viertakt-Brennkraftmaschine
1 bestimmt und umfasst als wesentliche Bestandteile vier elektromagnetisch betätigbare Einspritzventile 2,
denen aus einem Verteiler 3 über je eine Rohrleitung 4 der
einzuspritzende Kraftstoff zugeführt wird, eine elektromotorisch angetriebene Kraftstoff-Förderpumpe 5·>
einen Druckregler 6, der den Kraftstoffdruck auf zwei atü konstant hält, sowie eine
im folgenden näher beschriebene, elektronische Steuereinrichtung, die bei jeder Kurbelwellenumdrehung von der Zündeinrichtung
der Brennkraftmaschine 1 einmal in der weiter unten näher beschriebenen Weise ausgelöst wird und dann je einen rechteckförr
migen, elektrischen Öffnungsimpuls Jv für die Einspritzventile
2 liefert. Die in der Zeichnung angedeutete zeitliche Dauer Tv der' Öffnungsimpute Jv bestimmt die Öffnungsdauer der Einspritzventile
2 und demzufolge diejenige Kraftstoffmenge, welche während des Öffnungszustandes aus den Einspritzventilen 2 austritt .
. I
Die Magnetwicklungen 7 eier Einspritzventile 2 sind zu je einem
Entkopplungswiderstand 8 in Reihe geschaltet und an eine gemeinsame
Verstärkungs- und Leistungsstufe 10 angeschlossen, die wenigstens einen Leistungstransistor 11 enthält, welcher mit
seiner Emitter-Kollektor-Strecke in Reihe mit den Magnetwicklungen 7 geschaltet und mit seinem Emitter an Masse und den Minuspol
einer nicht dargestellten Batterie angeschlossen ist.
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Zur Messung der Ansaugluftmenge ist im Ansaugrohr 12 der Brennkraftmaschine vor der mit einem Gaspedal 13
betätigbaren Drosselklappe 14 eine Stauklappe 15 vorgesehen,
die sich entgegen der Kraft einer nicht dargestellten Rückstellfeder umso weiter verschwenkt, je grosser die Ansaugluftmenge
ist. Mit der nicht näher bezeichneten Welle der Stauklappe ist der Abgriff 16 eines elektrischen Potentiometers 17 gekuppelt,
,an welchem eine von der Winkelstellung der Stauklappe 15 abhängige
Steuerspannung für die im folgenden näher beschriebene
Steuereinrichtung abgenommen werden kann.
Die Steuereinrichtung enthält einen Auslöse-Signalgeber 20, eine Impulsformerstufe 21, eine Frequenzteilerstufe 22 sowie einen
Steuer-Multivibrator 23, an welchen eine Impulsverlangerungsstufe
24 sowie eine Spannungskorrektur-Stufe 25 angeschlossen ist, mit welcher die bei Batteriespannungsschwankungen auftretenden
Einflüsse auf die jeweilige Öffnungsdauer der Einspritzventile 2 kompensiert werden. Der Steuermultivibrator 23 liefert an
seinem Ausgang Steuerimpulse Jo, deren Impulsdauer tp sich in Abhängigkeit von der am Potentiometer 17 eingestellten, luftmengenabhängigen
Steuerspannung*ändert. Diese Steuerimpulse Jo werden in der nachfolgenden Impuls-Verlängerungsstufe 24 um
e,inen Faktor f verlängert, der in Abhängigkeit von der Drosselklappenstellung durch einen Lastgeber 26, zur Start- und Nachstart-Anreicherung
durch einen Startgeber 27 und während der V/armlauf-Phase durch einen Temperaturgeber 28 verändert werden
kann. Der in seiner Dauer zum Steuerimpuls Jo proportionale, am Ausgang der Impuls-Verlängerungsstufe 24 entstehende Impuls
wird zum Ausgleich der von der Batteriespannung abhängigen Anzugs- und Abfallzeiten der Einspritzventile um einen festen
Betrag verlängert, welcher durch die Spannungskorrektur-Stufe
25 bereitgestellt wird und umso grosser wird, je weiter die
* und der Drehzahl „
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Batteriespannung absinkt.
Die Auslösung der einzelnen Öffnungsimpulse Jv und der gleichzeitig
mit diesen beginnenden Steuerimpulse Jo erfolgt synchron zu den Kurbelwellenumdrehungen der Brennkraftmaschine, weil
als Auslösesignal-Stufe 20 der bei 30 angedeutete, mit dem Unterbrechernocken
31 des im übrigen nicht dargestellten Zündverteilers zusammenarbeitende Unterbrecherhebel verwendet ist.
Die Signalabnahme erfolgt an dem feststehenden Unterbrecher-■ kontakt 32, welcher mit der in Pig. 2 bei 33 angedeuteten Primärwicklung
der Zündspule verbunden ist.
Wie das in Fig. 2 wiedergegebene, zur Ausführung in IC-Technik bestimmte Schaltbild erkennen lässt, enthält die Impulsformerstufe
21 eine an ihrem Eingang angeordnete Sicherungsstufe,
die zur Unterdrückung von Fehlauslösungen dient, welche durch
Störwellen auf den beiden Betriebsstromleitungen, nämlich der gemeinsamen Plusleitung 35 un-d der gemeinsamen Minusleitung
beim Betrieb von anderen Stromverbrauchern entstehen können. Die Sicherungsstufe besteht im wesentlichen aus einem'lateralen
- pnp-Transistor 375 der mit seiner Basis an die
Plusleitung 35 angeschlossen ist und mit seinem Emitter am Abgriff
eines aus zwei Festwiderständen 38 und 39 bestehenden,
zum Unterbrecher 30, 32 parallel liegenden Spannungsteilers angeschlossen
ist. Zum Spannungsteilerwiderstand 39 liegt ein Kondensator 40 und eine Diode 41 parallel, welche mit ihrer
Anode an die Minusleitung 36 angeschlossen ist. Der Transistor
37 kann nur dann stromleitend werden, wenn das Potential an
seinem Emitter höher als das Potential.an seiner mit der Plusleitung
35 verbundenen Basis wird. Dieser Fall tritt immer dann ein, wenn der Unterbrecherhebel 30 von seinem Gegenkontakt
abgehoben wird. Dann entsteht in der Primärwicklung 33 eine hohe induktive Spannungsspitze, die ein'Mehrfaches der
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Spannung der mit der Plusleitung 35 und der Minusleitung 36
verbundenen Batterie beträgt. Durch den von den Widerständen 38 und 39 gebildeten Spannungsteiler ist die Ansprechschwelle
des Transistors 37 so hoch gelegt, dass nur diese extrem hohen, beim öffnen des Unterbrechers 3O5 32 entstehenden Spannungsspitzen
den Transistor 37 kurzzeitig stromleitend machen können. An den Kollektor des Transistors 37 ist mit einem Widerstand·
42 die Basis eines npn-Transistors 43, der zusammen mit einem
.zweiten npn-Transistor 44 einen monostabilen Multivibrator
bildet, zu welchem ausserdem ein Koppelkondensator 46 und ein · Transistor 45 gehören, angeschlossen. Dieser ist mit seiner
Basis an den Kollektor des Transistors 43 und an zwei zur Minusleitung
36 führende Widerstände 47 und 48 angeschlossen, deren
Verbindungspunkt mit einer der beiden Elektroden des Koppelkondensators 46 und mit dem Emitter des Transistors 45 verbunden
ist. Der Transistor 45 sorgt für eine schnelle Rückladung des
Koppelkondensators 46, so dass sich auch dann keine wesentlich kürzere Standzeit des monostabilen Multivibrators ergibt, wenn
dieser kurz nach seinem Zurückkippen in den stabilen Zustand erneut beim nächsten Zündvorgang getriggert wird. Ausserdem ist
ein als Zenerdiode geschalteter, an seiner Basis-Kollektor-Strecke kurzgeschlossener Transistor 51 vorgesehen, dessen
Emitter mit der Basis eines Emitterfolger-Transistors 52 vom
npn-Typ und über einen Vorwiderstand 53 mit der Plusleitung
verbunden ist. Der Transistor 52 stellt in Verbindung mit dem
Transistor 51 sicher, dass der Koppelkondensator 46 ungeachtet
der möglichen Batteriespannungsschwankungen stets auf den gleichen Spannungswert aufgeladen wird und dann jeweils im instabilen
Kippzustand des Multivibrators eine konstante Standzeit ergibt.
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Der Widerstand 48 sorgt dafür, daß auch nach Ablauf der sehr schnell über den leitenden Transistor 45 erfolgenden
Aufladung des Kondensators 46 der Transistor 45 leitfähig
bleibt. Dadurch wird der Emitter dieses Transistors auf einem bestimmten definierten Potential festgehalten, welches
•er nach Ende der schnellen Aufladung annimmt. Hierbei wird eine Drehzahlabhängigkeit der Standzeit der aus den Transistoren
43 und 44 bestehenden monostabilen Stufe weitgehend vermieden.
Der Transistor 44 wird im Ruhezustand des monostabilen Multivibrators
durch einen einstellbaren, an den Emitter des Transistors 52 ang&schlossenen Widerstand 54 stromleitend
gehalten und sperrt dann nicht nur den Transistor 45 über
den Rückkopplungswiderstand 55 ? sondern auch den Ausgangstransistor
56 der Impulsformerstufe 21. Dieser ist an
seiner Basis über einen ersten Spannungsteilerwiderstand mit dem Kollektor des Transistors 44 und über einen zweiten
Spannungsteilerwiderstand 58 mit der Minusleitung 36
verbunden.
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Der an die Impulsformerstufe 21 angeschlossene Frequenzteiler 22 ist als bistabiler Multivibrator ausgebildet und enthält zwei
Transistoren 61 und 62 vom npn-Typ, die beide mit ihren Emittern
an die Minusleitung 36 angeschlossen sind und an ihrem Kollektor über je einen Arbeits\dLderstand 63 bzw. 64 mit der Plusleitung
35 in Verbindung stehen. Ihre Basen sind über Kreuz durch je
einen Rückkopplungswiderstand 65 bzw. 66 mit dem Kollektor des
anderen Transistors verbunden und ausserdem über je einen Basisablei
twiderstand 67 bzw. 68 an die Minusleitung 36 angeschlossen.
Darüberhinaus sind die Basen der Transistoren jeweils mit der Anode einer Diode 69 bzw. 70 verbunden, deren Kathoden über je
einen Koppelkondensator 71 bzw. 72 an den Kollektor des Ausgangstransistors
5& der Impulsformerstufe 21 angeschlossen sind.
Zur rückwirkungsfreien Auskopplung der an den Kollektorwiderständen
63 und 64 entstehenden, zueinander gegenphasigen Schaltspannungen
80 und 81 sind zwei Emitterfolger-Transistoren.73
bzw. 74 jeweils mit ihrer Basis an den Kollektor der beiden
»
Transistoren 61 und 62 angeschlossen, wobei ihre Emitter-Basis-Strecke
durch jeweils eine in der Gegenrichtung leitfähige Diode 75 bzw. 76 überbrückt ist. Vom Emitter des Transistors 73
und der Anode der Diode 75 führt ein Widerstand 77 zum Verbindungspunkt der Diode 69 und des Koppelkondensators 71» wohingegen
an den Emitter des die Sehaltspannung 81 liefernden
Transistors 74 ein mit der Diode 70 und dem Koppelkondens.ator 72
verbundener V/iderstand 78 sowie ein V/iderstand 79 angeschlossen
ist, der über eine Diode 82 diese Schaltspannung dem weiter unten beschriebenen Steuermultivibrator 23 zuführt.
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Die beiden Transistoren 61 und 62 "befinden sich jeweils in
zueinander entgegengesetztem Leitungszustand. Bei jedem
Öffnungsvorgang des Unterbrechers 30, 32 wird der Ausgangstransistor 56 des Impulsformers 21 stromleitend. Dies hat zur
Folge, dass derjenige der beiden Transistoren 61 und 62, welcher "bisher stromleitend war, nunmehr in seinen Sperrzustand
übergeht, wohingegen der andere, seither gesperrte Transistor stromleitend wird. Auf diese Weise wird erreicht,
dass jeweils einer der Zündvorgänge den einen der "beiden Transistoren 61 und 62 stromleitend macht und der nächste
Zündvorgang dann den anderen Transistor in seinen stromleitenden Zustand "bringt. Dabei entsteht am Kollektor des
Transistors 61 und demzufolge auch am Emitter des Transistors
73 die angedeutete mäanderförmige Schaltspannung 80. Die
Frequenz der Sehaltspannung 80 ist nur halb so gross
wie diejenige der beim Schliessen und Öffnen des Unterbrechers 30, 32 entstehenden Spannung.
Das bei dem Steuermultivibrator 23 verwendete Prinzip beruht darauf, dass der als Zeitglied dienende Kondensator 01 über
einen festgelegten, konstant bleibenden Drehwinkel der
Kurbelwelle der Brennkraftmaschine hinweg aus einer Konstantstrom-Quelle
aufgeladen und anschliessend über eine zweite Konstantstrom-Quelle entladen wird, wobei während des Entladevorgangs
ein Steuerimpuls Jo der in Fig. 1 angedeuteten Art entsteht. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird dem
Kondensator G1 aus einer Aufladestromquelle A ein konstanter,
von der Ansaugluftmenge unabhängiger Ladestrom Ia zugeführt,
während der Entladevorgang mit einem Entladestrom Ie erfolgt, welcher von der Entladestromquelle E geliefert und in
seiner jeweiligen Stromstärke umgekehrt proportional zur Ansaugluftmenge
von der Stauklappe 15 am Potentiometer 17
eingestellt wird.
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Der Steuexmultivibrator 23 enthält über den Speicherkondensator C1 hinaus zwei Transistoren 101 und 102 vom pnp-Typ,
die beide mit ihren Emittern an die Plusleitung 35 angeschlossen sind und mit je einem von zwei weiteren Transistoren 111
und 112 in Lin-Schaltung betrieben \tferden. Der Transistor 101
ist an seiner Basis über einen Widerstand 85 mit der Plusleitung
35 verbunden und wird dadurch im Ruhezustand des Multivibrators gesperrt gehalten. Ausserdem ist seine Basis
über einen Koppelwiderstand 86 und einen Koppelkondensator 87 mit der die Schaltspannung 80 führenden Leitung 84 verbunden,
sowie über einen Widerstand 88 mit dem Kollektor eines Transistors 104 verbunden, der mit seinem Emitter an der
Minusleitung 36 liegt und an seiner Basis mit zwei Widerständen
90 und 91 verbunden ist. Der eine Widerstand 91 führt
zum- Kollektor eines Vortransistors 103 und über einen weiteren
Widerstand 92 zur Plusleitung 35· Der Vortransistor 103
liegt mit seiner Basis am Verbindungspunkt von zwei im Kollektorstromkreis der Lin-Schaltung 102, 112 angeordneten Widerständen
93 und 94 und ist über einen Widerstand 95 mit der
Leitung 84 und deren Schaltspannung 80 verbunden. An den
Kollektor des Transistors 103 ist ausserdem die Basis eines Transistors 105 über einen Koppelwiderstand 96 angeschlossen
und über einen Widerstand 97 mit der Minusleitung 36 verbunden.
Vom Transistor 105 wirdv ein weiterer Transistor 106 gesteuert, an dessen Kollektor die luftmengen-* und drehzahlabhängigen
Steuerimpulse Jo abgenommen werden können.
Bei der Erzeugung dieser Steuerimpulse Jo arbeitet der Steuermultivibrator
ohne die in Fig. 2 mit stark ausgezogenen Linien angedeutete, erfindungsgemässe-Anti-Ruckel-Schaltung
folgendermassen:
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Zunächst wird der Speicherkondensator C1 über einen festgelegten Kurbelwellen-Drehwinkel KW von 180° mit konstantem
Aufladestrom Ia aufgeladen; die jeweiligen Aufladeperioden erstrecken sich von 180° KW bis 360° KV/ und von 540°
bis zur Vollendung der zweiten Kurbelwe 11 enumdrehung
bei 720° KW. Während dieser Aufladeperioden hat die Schaltspannung
80 positive Wert.e, wohingegen die zur Steuerung der Aufladestromquelle A dienende SehaltSpannung 81 während der
Aufladeperioden ITuIl-Potential hat. Der .während der
Aufladeperiode vom Zeitpunkt T1 bis zum Zeitpunkt T3 fliessende Ladestrom Ia erzeugt am Speicherkondensator 01 eine linear
ansteigende Spannung Uc1, deren Endwert im Zeitpunkt T3 bei
360° bzw. 720° erreicht wird und umgekehrt proportional zur
jeweiligen Drehzahl der Brennkraftmaschine ist. Während einer
solchen Aufladeperiode sind die Transistoren 101 und 111 gesperrt,
die Transistoren 102, 112 hingegen leitend und halten über den dann stromleitend_en Transistor 103 den zu dem
Transistor 101 komplementären Transistor 104 ebenfalls
gesperrt. Dieser Zustand wird ausserdem durch die Zwangssteuerung des Transistors 103 mit Hilfe der Schaltspannung 80
sichergestellt und dabei verhindert, dass irgendwelche auf der Plusleitung 35 entstehende Spannungseinbrüche dazu führen
könnten, den Ladevorgang vorzeitig zu beenden.
Der Ladevorgang wird erst dann beendet, wenn im Zeitpunkt T3
bei 360° oder 720° die Schaltspannung 80 von den seitherigen Pluswerten auf Hull-Pοtential zurückspringt. Dann überträgt
der Differenzierkondensator 87 einen negativen Trigger-Impuls
K auf die Basis des Transistors 101 und macht diesen leitend.
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Gleichzeitig sperrt die zweite Schaltspannung 81 die Ladestromquelle
A. Durch die auf dem Speicherkondensator C1 sitzende Ladung werden die seither stromleitenden Transistoren
102 und 112 gesperrt, so dass auch der Transistor in den Sperrzustand übergeht und der Transistor 104
stromleitend wird. Während des hierbei beginnenden Entladevorgangs liefert die Entladestromquelle E einen konstanten
Entladestrom Ie, welcher bewirkt, dass die Spannung TJd am
Speicherkondensator C1 linear abfällt. Sobald diese Spannung einen festgelegten, nahe bei Null liegenden Wert erreicht,
vermag diese den Transistor 102 nicht mehr weiter gesperrt zu halten. Dieser geht vielmehr in stromleitenden Zustand
über und bringt trotz der noch vorherrschenden ITuIl-Werte
der Schaltspannung 80 mit Hilfe seines über den Widerstand 94 fliessenden Kollektorstromes den Transistor 103 in
stromleitenden Zustand, der dann den Rückkopplungskreis zur Wirkung bringt und den Transistor 104 sperrt. In diesem
in Fig. 3 bei T4· angedeuteten Zeitpunkt ist somit der
seither laufende Steuerimpuls Jo beendigt.
Zur Vermeidung der eingangs geschilderten, vor allem beim Anfahren zu unangenehmem Ruckein führenden Drehzahlschwingungen
ist eine in Fig. 2 in ihrem Prinzip dargestellte und mit stark ausgezogenen Linien hervorgehobene Anti-Ruckel-Schaltung
vorgesehen, die an der Aufladestromquelle A angreift und einen zweiten Kondensator 02 mit einer wesentlich
grösseren Kapazität sowie eine zusätzliche Ladestromquelle L und eine Diode D1 umfasst, über welche der zweite Kondensator
C2 vom ersten Kondensator C1 einen beträchtlichen Teil des Ladestromes abzieht und dadurch den Ladevorgang
am ersten Kondensator erheblich verlangsamt, sobald die am ersten Kondensator entstehende Spannung diejenige am
zweiten Kondensator übersteigt. In Fig. 2 ist durch
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eine schwach ausgezogene Steuerleitung 99 die Möglichkeit
angedeutet, die Stromquelle L im Takt der Steuerspannung
ein- und auszuschalten. Vondieser Möglichkeit ist jedoch
nur bei äen beiden Anti-Ruckel-Schaltungen nach den Fig. 6 und
8 Gebrauch gemacht, wohingegen bei der ersten Ausführungsvariante nach Fig. 4 ein zeitunabhängiger Konstantstrom Il
eingespeist wird.
Im einzelnen enthält die Anti-Ruckel-Schaltung nach Fig. 4·
ausser dem bereits erwähnten zweiten Kondensator C2 und der Diode D1 einen Transistor 115, der mit seinem Emitter
über einen Widerstand 116 an die Plusleitung 35 angeschlossen ist. Sein Kollektor ist mit der Anode der Diode D1
verbunden, deren Kathode an dem ersten Kondensator C1, dem Emitter des Transistors 111 und der Ausgangsklemme der
Aufladestromquelle A liegt. Diese ist ebenso wie die Entladestromquelle E im einzelnen nicht näher dargestellt. Beide
Stromquellen können vorteilhaft nach Fig. 4· bzw. Fig. 5 der DT-OS 2 24-2 795 ausgebildet sein und zweckmässig in
IC-Technik hergestellt werden.
Damit der vom Transistor 115 gelieferte Strom Il weitgehend unabhängig von der Betriebstemperatur konstant gehalten v/erden
kann, ist der Transistor 115 mit seiner Basis über einen Widerstand 117 unmittelbar an eine mit dem Pluspol einer
Batterie verbundene Versorgungsleitung 110 angeschlossen, welche mit der gemeinsamen Plusleitung 35 über eine zum
Schutz der integrierten Schaltung gegen falsche Polung dienende Diode Do verbunden ist. Die Basis des Transistors
liegt ausserdem über einen Vorwiderstand 118 an einem Spannungsteiler, dessen erster Zweig aus einanmit der Plusleitung
35 verbundenen Widerstand 119 und zwei zu diesem
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in Reihe liegenden Dioden D2 und D3 besteht, während der zweite Zweig von dem Festwiderstand 120 gebildet wird.
Diese Anti-Ruckel-Schaltung arbeitet nach Fig. 5 folgendermassen:
Während der vom Zeitpunkt T1 bis zum Zeitpunkt T2 reichenden
Zeit to wird der Kondensator C1 mit einem aus der Summe der Ströme Ia und Iz gebildeten Gesamtstrom aufgeladen.
Im Zeitpunkt T2 übersteigt die am Kondensator C1 entstehende Spannung Uc1 den Wert der Spannung Uc2 am
zweiten Kondensator G2. Dadurch wird die Diode D1 leitend und der Gesamtstrom Ia + Iz verteilt sich nunmehr auf die
beiden parallelgeschalteten Kondensatoren C1 und 02.
Dadurch verlangsamt sich der Spannungsanstieg am Kondensator C1. Der Zeitpunkt T2 ist bestimmt durch die Bedingung
UEB + UC1 = UD1 + UC2 (1)
wobei mit U-g-g der Spannungsabfall "an der Emitter-Basis-Strecke
des Transistors 102 und mit TL.,, die Schwell spannung
der Diode D1 bezeichnet ist. Die Dauer to des mit grosser Steilheit erfolgenden ersten Ladungsabschnitts zwischen
den Zeitpunkten Q?1 und T2 ergibt sich dann aus
Ia + Iz - Il (2 + Sl)
to = —J . 0^ (2)
*u Ia + Iz + Il
Im Zeitpunkt TJ wird die Aufladestromquelle A mit Hilfe der
Steuerspannung 81 abgeschaltet und durch den Auslöseimpuls K der Entladevorgang des Kondensators C1 eingeleitet, wobei
der konstante Entladestrom Ie fliesst. Das Ende der Ent-
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ladung ist in Fig. 5 mit Τ4 gekennzeichnet. Die für die
Dauer der Impulse Jo maßgebliche Entladedauer tp ergibt sich aus folgender Beziehung:
. 1 Ia + Iz - 2 Il
tp =
η ' Ie
Die Dauer tp der Impulse Jo ist im Sinne der Kraftstoffzumessung
richtig eingestellt, wenn Iz = 2 Il ist.
Im Zeitpunkt Tj5 sperrt die Diode Dl ebenfalls. Der zweite
Kondensator C2 wird mit dem vom Transistor 115 gelieferten Strom Il bis zum Zeitpunkt Τβ im nächsten Aufladezyklus entladen.
Vom Zeitpunkt T5 ab wird der erste Kondensator Cl ■wieder mit dem Gesamtstrom Ia + Iz aufgeladen. Im Zeitpunkt
Τ6 wird die Diode Dl erneut leitend, so daß nun die Parallelschaltung beider Kondensatoren Cl und C2 mit einem Strom
I = Ia + Iz - Il geladen wird. Vom Zeitpunkt T7 ab werden beide Kondensatoren getrennt entladen.
Die obenstehenden Darlegungen betreffen das Verhalten der Anti-Ruckel-Schaltung bei konstanter Drehzahl. In diesem
stationären Zustand können die Ströme Iz und Il so eingestellt werden, daß die Schaltung keinen verändernden Einfluß
auf die Impulsdauer To hat. Die Anti-Ruckel-Schaltung zeigt jedoch ihre vorteilhaften Wirkungen bei dynamischen
Änderungen der Drehzahl, wie im folgenden an zwei verschiedenen Drehzahlsprüngen, die von einer Drehzahl no aus erfolgen,
gezeigt ist. In Fig. loa ist der stationäre Betrieb vor einem Drehzahlsprung dargestellt.
Fig. 10b gibt den Spannungsverlauf am Kondensator Cl wieder,
der unmittelbar nach dem Drehzahlsprung auftritt, wenn die Drehzahl vom Wert no auf einen etwa J5O$ höheren Wert nl gesprungen
ist.
Fig. 10c stellt das Verhalten dar, wenn die Drehzahl vom Wert no auf einen etwa 20$ kleineren Wert n2 gesprungen ist.
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In den Zeitdiagrammen Fig, 10a, Pig. 10b und
Fig.10c ist der Anstieg der Spannung am ersten Kondensator C1 mit unterbrochenen Linien für den Fall wiedergegeben,
dass der Steuermultivibrator 2J in der seither bekannten
Weise ohne Anti-Ruckel-Schaltung betrieben wird', während
der am Kondensator G1 entstehende Spannungsanstieg, der sich unter Verwendung der Anti-Ruckel-Schaltung einstellt,
jeweils mit ausgezogenen Linien wiedergegeben ist.
Bei der Darstellung nach Fig. 10a ist unterstellt, dass sich bei der Drehzahl no die . Impulsdauer
tp ergibt. Nach einem Drehzahlsprung in Richtung auf die
höhere Drehzahl n1 ergibt sich, dass sich ohne Anti-Ruckel-Schaltung
infolge der dann kürzeren Aufladeperiode tn1 eine wesentlich kürzere Impulszeit tp 1 einstellen würde als dies
für die mit der Anti-Ruckel-Schaltung sich ergebende impulslänge
tp giltο Daher wird beim Übergang auf höhere Drehzahl
ein fetteres Kraftstoff-Luft-Gemisch erzeugt. Beim Übergang auf eine niedrigere Drehzahl, für welche die
Fig. 10c gilt, stellt sich eine Impulsdauer tp ein, welche infolge des in Fig. 2 zwischen den Zeitpunkten T2 und TJ
wiedergegebenen, verlangsamten Spannungsanstiegs am Kondensator C1 xtfesentlich kürzer ist als die ohne Anti-Ruckel-Schaltung
sich ergebende Impulsdauer tp2. In allen drei Darstellungen der Fig. 10 ist unterstellt, dass für die
einzelnen Drehzahlen während des Aufladevorgangs jeweils gleiche Ladeströme fliessen und dalier die Spannungskennlinien
gleiche Steigung aufweisen. Femer ist unterstellt, dass bei den drei verschiedenen Geschwindigkeiten jeweils
ein gleich grosser Entladestrom Ie fliesst.
Für die angestrebte Wirkung der Anti-Ruckel-Schaltung, die
beim Übergang auf höhere Drehzahlen eine Anfettungs beim
Übergang auf niedrigere Drehzahlen jedoch eine Abmagerung
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des Kraftstoff-Luft-Gemisches bewirkt, ist es von Vorteil,
wenn der zweite Kondensator 02 eine grossere Kapazität als
der erste Kondensator 01 hat und verglichen mit der Gesamtaufladezeit
0? bzw. Tn ο bzw. Tn1 bwz. Tn2 nur während eines kleinen Zeitraumes geladen wird. Um daher den zweiten Kondensator
02 auf ein höheres, einer neuen niedrigeren Drehzahl entsprechendes Ladepotential zu bringen, sind daher mehrere
Aufladezyklen erforderlich. Andererseits ist der vom Transistor 115 gelieferte Sntladestrom II, mit welchem der
zweite Kondensator C2 entladen wird, so klein, daß er mehrere Entladezyklen benötigt, um den Kondensator C2 auf ein
niedrigeres, einer höheren Drehzahl entsprechendes Ladepotential zu bringen.
Den beiden Ausführungsvarianten nach den Fig. 6 und 8 ist gemeinsam, dass dort der als zusätzliche Ladestromquelle L
dienende Transistor 115 nicht dauernd nach Fig. 4 leitend gehalten wird, sondern im Takt der vom Frequenzteiler 22
gelieferten Sehaltspannungen 80 bzw. 81 aus-und eingeschaltet
wird.
In der Schaltung nach Fig. 6 ist der mit der Basis des Transistors 115 verbundene Widerstand 120 mit der Leitung
verbunden und liegt demgemäss an der Sehaltspannung 80.
Der Transistor 115 wird daher stromleitend gehalten solange die Aufladestromquelle A ausgeschaltet ist, er
wird jedoch gesperrt, wenn die Ladestromquelle den Aufladestrom
Ie + Iz liefert. Die Spannung Uq2 am zweiten Kondensator
02 bleibt somit jeweils zwischen den Zeitpunkten T1 und T2 sowie zwischen T5 und T6 konstant.
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Bei der Ausfiilirungsvariante nach. ]?ig. 8 wird der Transistor
115 jeweils dann stroraleitend gehalten und liefert
dann den Entladestrom Il für den zweiten Kondensator C2, wenn und solange die Aufladestromquelle A stromleitend ist.
Er wird demgemäss zusammen mit der Aufladestromquelle A
eingeschaltet und zusammen mit dieser durch die Schaltspannung 8 0 ausgeschaltet. Hierzu ist der. Emitter des Transistors
115 über einen Widerstand 121 und eine Diode D4- an die
Leitung 84 angeschlossen.
Wenn die Ladestromquelle L bwz. der Transistor 115 im Takt
der Schaltspannung 80 . betrieben wird, kann der Strom Il der Stromquelle höher eingestellt werden, als in
der-ungetakteten Version der Anti-Ruckel-Schaltung nach
Fig. 4-. In der dargestellten Ausführungsform der Ladestromquelle
bestehendaus dem Transistor 115> den beiden Dioden D2
und D3 sowie den Widerständen. 116 - 120 ergibt sich ein Strom II, der ebenso wie die Ströme Ia + Iz und Ie proportional
zur Versorgungsspannung an der Plusleitung 35 und ausserdem
temperaturkompensiert ist, so dass nach der Gleichung (3) die Impulsdauer tp von der Batteriespannung und von der
Umgebungstemperatur unabhängig ist.
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Claims (7)
1. !Elektrisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage für eine
zum Antrieb eines Kraftfahrzeuges dienende Brennkraftmaschine,
mit wenigstens einem elektromagnetisch betätigbaren und mit einem zur Magnetisierungswicklung des
Ventils in Reihe liegenden, wenigstens einen Transistor enthaltenden Leistungsstufe sowie mit einem dieser
vorgeschalteten Steuemultivibrator, der synchron zu
den Kurbelwellenumdrehungen der Brennkraftmaschine unter gleichzeitigem Öffnen des Einspritzventils eingeschaltet und für eine die jeweilige Einspritzmenge bestimmende
Zeitdauer in diesem Zustand während der Entladezeit eines elektrischen, als Zeitglied dienenden Kondensators
gehalten wird, der vor jedem Entladevorgang während eines festgelegten Kurbelwellendrehwinkels geladen wird, und
ferner mit einem in der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine angeordneten Luftmengenmesser, der eine dem zeitlichen Mittelwert der Ansaugluftmenge zugeordnete elektrische Steuergrösse für den Lade- oder Entladevorgang liefert, dadurch gekennzeichnet, dass an den Konden-
den Kurbelwellenumdrehungen der Brennkraftmaschine unter gleichzeitigem Öffnen des Einspritzventils eingeschaltet und für eine die jeweilige Einspritzmenge bestimmende
Zeitdauer in diesem Zustand während der Entladezeit eines elektrischen, als Zeitglied dienenden Kondensators
gehalten wird, der vor jedem Entladevorgang während eines festgelegten Kurbelwellendrehwinkels geladen wird, und
ferner mit einem in der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine angeordneten Luftmengenmesser, der eine dem zeitlichen Mittelwert der Ansaugluftmenge zugeordnete elektrische Steuergrösse für den Lade- oder Entladevorgang liefert, dadurch gekennzeichnet, dass an den Konden-
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sator (C1) über eine Diode (D1) ein zweiter Kondensator
(C2) mit vorzugsweise grösserer Kapazität angeschlossen
ist, dem eine zweite Ladestromquelle (L) zuge-
der
ordnet ist und'den Ladevorgang am ersten Kondensator (01) verlangsamt, sobald die am ersten Kondensator entstehende Spannung diejenige am zweiten Kondensator übersteigt.
ordnet ist und'den Ladevorgang am ersten Kondensator (01) verlangsamt, sobald die am ersten Kondensator entstehende Spannung diejenige am zweiten Kondensator übersteigt.
2. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ladestromquelle (L) einen an seinem Emitter über einen Vorwiderstand (116) an eine
Betriebsstromquelle (Plusleitung 35) angeschlossenen Transistor (115) umfasst, dessen Kollektor mit der
Diode (D1) und einer Elektrode des zweiten Kondensators (C2) verbunden ist, dessen zweite Elektrode ebenfalls
an der Betriebsstromquelle liegt.
3· Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 2, dadurch ge-
Steuerelektrode des
kennzeichnet, dass äie/2«ransistois(115) -vorzugsweise über
einen Widerstand (11S)- mit einer an die gleiche Betriebsstromleitung me der zweite Kondensator (C2) angeschlossenen
Reihenschaltung verbunden ist, die mindestens eine weitere Diode (B25 B3) und einen Widerstand (119)
umfasst.
„ ■?'
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4. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 2 oder 35 dadurch
gekennzeichnet, daß vom Verbindungspunkt der Reihenschaltung (D2, DjJ, 11) mit dem Transistor (115) ein
Widerstand (120)- zu einer zweiten, entgegengesetztes Betriebspotential
führenden Betriebsstromleitung (3>6) führt.
5- Kraftstoff einspritzanlage nach einem der Ansprüche 2-4·,
dadurch gekennzeichnet, dass der Transistor (115) im gleichen Takt wie die Aufladestromquelle (A) des
ersten Kondensators (01) stromleitend gemacht und anschliessend wieder gesperrt wird.
6. Kraftstoff einspritzanlage nach einem der Ansprüche 2 - 4-,
dadurch gekennzeichnet, dass der Transistor (115) stromleitend gemacht wird, solange die Aufladestromquelle
(A) für den ersten Kondensator gesperrt ist und umgekehrt.
7. Kraftstoffeinspritzanlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode des Transistors (115) über einen Widerstand (117) mit einer der Betriebsstromleitungen
(j55i 36 oder 110) verbunden ist.
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Priority Applications (6)
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| DE2445317A DE2445317C3 (de) | 1974-09-23 | 1974-09-23 | Elektrische Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen mit Steuerung durch die Ansaugluftmenge und mit einer Vorrichtung zur Verhinderung von Drehzahlschwingungen |
Publications (3)
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| DE2445317B2 DE2445317B2 (de) | 1979-01-11 |
| DE2445317C3 DE2445317C3 (de) | 1979-09-13 |
Family
ID=5926483
Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |