[go: up one dir, main page]

DE2148154B2 - Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE2148154B2
DE2148154B2 DE2148154A DE2148154A DE2148154B2 DE 2148154 B2 DE2148154 B2 DE 2148154B2 DE 2148154 A DE2148154 A DE 2148154A DE 2148154 A DE2148154 A DE 2148154A DE 2148154 B2 DE2148154 B2 DE 2148154B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
ignition
internal combustion
capacitor
combustion engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2148154A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2148154C3 (de
DE2148154A1 (de
Inventor
Toshikazu Takasago Hyogo Saita (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE2148154A1 publication Critical patent/DE2148154A1/de
Publication of DE2148154B2 publication Critical patent/DE2148154B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2148154C3 publication Critical patent/DE2148154C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/145Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using electrical means
    • F02P5/155Analogue data processing
    • F02P5/1553Analogue data processing by determination of elapsed angle with reference to a particular point on the motor axle, dependent on specific conditions
    • F02P5/1556Analogue data processing by determination of elapsed angle with reference to a particular point on the motor axle, dependent on specific conditions using a stepped control, dependent on speed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/40Engine management systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Electrical Control Of Ignition Timing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsan-Ordnung zur Steuerung des Ziindzeitpunktes einer Brennkraftmaschine mit einer Ziindimpulsgeberichaltung, einer mit der Ziindimpulsgeberschaltung Verbundenen Impulsverzögcrungsschaltungund einer mit der Impulsverzögerungsschaltung verbundenen, den Betriebszustand feststellenden und den Zündzeilpunkt auswählenden Schaltung und einer nachgctchaltetcn Zündspannungserzeugerschaltung.
Eine solche Schaltungsanordnung ist z. B. durch die deutsche Auslcgeschrift 1 253 517 bekanntgeworden. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung wird jedoch die Zündspannungserzcugerschaltung ausschließlich über ein einstellbar verzögertes Signal von der Impulsverzögerungsschaltung gesteuert.
Weiter sind Multivibralorschaltungen als solche «der ähnliche Einrichtungen zum Schalten des Ziindsignals bekanntgeworden, ohne daß diese zur Verarbeitung zweier zeitlich zueinander verschobener Signale angepaßt wären.
Es sind auch bereits Schaltungsanordnungen bckannt, mit denen der Zündzeitpunkt von Brennkraftmaschinen durch einen einzigen Kontaktunterbrecher gesteuert wird, in dem zwei Kontaktsätze angeordnet sind, wobei die verschiedenen Zündzeitpunkte der zugeordneten Brennkraftmaschine entsprechend ihrer Betriebsart durch die wahlweise Verwendung der beiden Konlaktsätze bestimmt werden. Bei den vorbestimmten Unterbrecherkontakten muß der öffnungszeitpunkt, die Kontakttrennung und der Winkel, während dem die Kontakte geschlossen sind, für jeden Kontaktsatz eingestellt werden, da die Kontaktsätze wechselweise betrieben werden. Die vorerwähnte Einstellung von Kontaktunterbrechern mit zwei Kontaktsätzen ist aber erheblich schwieriger als die. Einstellung von Kontaktunterbrechern mit nur einem einzigen Kontaktsatz. Weiterhin besitzen Kontaktunterbrecher mit zwei Kontaktsätzen Eigenschaften, die sich während des Betriebs sehr stark verändern. Die Steuerung des Zündzeitpunktes kann daher auch mit den bisher verwendeten Kontaktunterbrechern nicht erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine zu schaffen, mit welcher es möglich ist, auf einfache Weise reinere Auspuffgase zu erhalten.
Diese Aufgabe wird mit einer Schaltungsanordnung der eingangs beschriebenen Art erfindungbgcmäß dadurch gelöst, daß eine Impulsauswahl- bzw. Torschaltung mittels Dioden einerseits mit der Zündimpulsgeberschaltung zur Aufnahme der Zündimpulse und andererseits mit der Impulsverzögerungsschaltung zur Aufnahme der verzögerten Impulse verbunden ist. wobei die Torschaltung, von der den Betriebszustand feststellenden Schaltung gesteuert, entweder die Zündimpulse oder die verzögerten Zündimpulse auswählt.
Die impulsverzögerungsschaltjng weist vorzugsweise einen monostabilen Multivibrator mit einem Kondensator zur Bestimmung des Zeitraumes auf, während dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet; weiterhin besitzt sie eine Schaitungseinrichtung zum Laden und Entladen des Kondensators, um die Lade- und Entladeströme zu und von dem Kondensator weitgehend konstant zu halten.
Mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird jedes Zündsignal in ein stationäres und ein verzögertes Signal aufgeteilt und die beiden Signale selektiv zur Steuerung der Zündanordnung und hierdurch zum Erzielen sauberer Auspuffgase verwendet.
Weitere Vorteile der Erfindung und diese weiter ausbildende Einzelheiten werden an Hand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert, wobei in der einzigen Figur der Zeichnung ein Schaltbild einer Einrichtung zur Steuerung eines Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung dargestellt ist.
Die in der Zeichnung wiedergegeber.e Schaltungsanordnung weist eine Gleichstromquelle 10. beispielsweise eine Batterie, deren negativer Anschluß mit Erde verbunden ist, und eine den Zündzeitpunkt feststellende Zündimpulsgeberschaltung 20 auf, die parallel zu der Stromquelle 10 liegt. Die Schaltung 20 weist einen Satz Ruhekontakte 22, die in einem nicht dargestellten Kontaktunterbrecher angeordnet sind, sowie einen mit den Kontakten in Reihe liegenden Widerstand 24 auf. Die Kontakte 22 werden in vorbestimmten Zeitabständen synchron mit der Drehzahl der zugeordneten, nicht dargestellten Brennkraftmaschine geöffnet und geschlossen.
Der Verbindungspunkt zwischen den Kontakten 22 und dem Widerstand 24 ist sowohl mit einer Impulsverzögertingsschaltung, die in Einzelheiten unten beschrieben wird, als auch mit einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 30 bezeichneten Torschaltung verbun-
den. Die Torschaltung 30 weist zwei Halbleiterdioden 32 und 34 mit den entsprechenden Anodenelektroden auf, die gemeinsam über einen Widerstand 36 an den positiven Anschluß der Stromquelle XO angeschlossen sind. Die Kathode der Diode 32 ist mit dem Verbindungspunkt zwischen den Kontakten 22 und dem Widerstand 24 verbunden; ihre Anode ist mit einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 40 bezeichneten Zündspannungserzeugerschaltung verbunden.
Die Zündspannungserzeugerschaltung 40 weist zwei Transistoren 42 und 44 des npn-Leitertyps mit geerdetem Emitter auf. Die Basis des Transistors 42 ist mit den Anoden der Dioden 32 und 34 und sein Kollektor über einen Widerstand 46 mit dem positiven Anschluß der Stromquelle 10 verbunden, während die Basis des Transistors 44 mit dem Kollektor des Transistors 42 und der Kollektor dieses Transistors über eine Primärwicklung einer Zündspule 48 mit der Stromquelle 10 verbunden; die Kollektoremitter- »chaltung liegt parallel zu einem Kondensator 50. Die Zündspule 48 weist eine Sekundärwicklung auf, die elektrisch an die entsprechende, nicht dargestellte Brennkraftmaschine angekoppelt is), was durch den Pfeil angezeigt ist.
Mit dem Bezugszeichen 60 ist eine den Betriebszustand feststellende Schaltung mit Kontakten 62 bezeichnet, mit der ein vorbestimmter Betriebszustand der nicht dargestellten Brennkraftmaschine feststellbar ist. Beispielsweise können die Kontakte 62 betriebsmäßig mit einem Drosselventil gekoppelt sein, das in einem Saugrohr zu der Maschine angeordnet ist; hierbei sind die Kontakte bei normalem Betriebszustand der Maschine geschlossen und nur bei vorbestimmten Betricbszuständen geöffnet, wenn die Brennkraftmaschine entweder im Leerlauf oder mit niedrigen Touren läuft. Um die Darstellung zu vereinfachen, sind das Drosselventil und das Saugrohr in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die den Zündzeitpunkt und den Betriebszustand feststellenden Schaltungen 20 bzw. 60 sind mit einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 100 bezeichneten Impulsverzögerungsschaltung verbunden. Die Impulsverzögerungsschaltung 100 weist einen Koppelkondensator 102 auf, der mit dem Verbindungspunkt zwischen den Unterbrecherkontakten 22 und dem Widerstand 24 verbunden ist; ein monostabüer Multivibrator weist zwei Transistoren 104 und 106 des npn-Leitertyps mit geerdeten Emittern, einen Kondensator 108, Widerstände 110 und 112 auf, die in bekannter Weise miteinander verbunden sind. Jede Sei'e des Kondensators 108 ist über einen pnp-Transistor 114 oder 116 in Basisschaltung mit dem positiven Anschluß der Stromquelle 10 verbunden. Insbesondere is', jeweils ein Kollektor der Transistoren 114 und 116 mit einer Seite des Kondensaters 108, ein Emitter mit der Stromquelle 10 und eine Basis über einen Widerstand 118 bzw. 120 mit Erde und über einen Widerstand 122 bzw. 124 mit der Stromquelle 10 verbunden. Die Transistoren 114 und 116 bilden einen Teil der Schaltung zum Laden oder Entladen des Kondensators 108, was später noch im einzelnen erläutert wird.
Wie bereits vorher beschrieben, ist der Ausgang des monostabilen Multivibrators oder der Kollektor des Transistors 106 mit dem positiven Anschluß der Quelle 10 über einen Widerstand 126 und über einen weiteren Widerstand 128 mit der Basis eines Stcucrtransistors 13G verbunden; der Emitter dieses Transistors ist geerdet und sein Kollektor ist mit der Kathode der Diode 34 und über einen Widerstand 132 mit dem positiven Anschluß der Stromquelle 10 verbunden. Die Basis des Transistors 130 ist weiterhin über einen
Widerstand 134 mit Erde und mit den Kontakten 62 in der einen Betriebszustand feststellenden Schaltung 60 verbunden.
Die vorbeschriebene Schaltungsanordnung arbeitet etwa folgendermaßen: Wenn die nicht dargestellte
ίο Brennkraftmaschine sich in normalem Betriebszustand befindet, dann sind in der den Betriebszustand feststellenden Schaltung die Kontakte 62 geschlossen, wie oben beschrieben. Durch das Schließen der Kontakte 62 wird die Basis des Steuertransistors 130 geerdet, wodurch letzterer in nicht leitenden Zustand kommt. Der monostabile Multivibrator befindet sich in stabilem Zustand, da sich der Transistor 104 in leitendem und der Transistor 106 in nicht leitendem Zustand befindet. Das Potential am Kollektor des Transistors 130 spannt die Diode 34 umgekehrt vor, und hält sie in nicht leitendem Zustand.
Unter diesen Umstän^n wird beim Öffnen der Unterbrecherkontakte 22 ein Triggerimpuls über den Koppelkondensator 102 an die Impulsverzögerungsschaltung 100 angelegt und die Die je 32 umgekehrt vorgespannt. Durch den Triggerimpuls wird der Multivibrator von dem stabilen in den halbstabilen Zustand gesteuert, was, an der Torschaltung 30 zu keiner Wirkung führt, da der Transistor 134 sich in nicht leitendem Zustand befindet. Da die Diode 32 umgekehrt vorgespannt ist, fließt ein Basisstrom über den Transistor 42 in die Zündspannungserzeugerschaltung 40, dip dadurch leitend wird. Hierdurch wird der Basisstrom an den Transistor 44 unterbrochen; er kommt
3; dadurch in nicht leitenden Zustand. Als Folge wird der Strom, der durch die Primärwicklung der Zündspule 48 fließt, unterbrochen und induziert eine Zündspannung in der Sekundärwicklung. Wenn der vorbeschriebene Vorgang augenblicklich abläuft, wird
die Brennkraftmaschine gleichzeitig mit dem Öffnen der Unterbrecherkontakt 22 gezündet.
Dann werden die UiUerbrecherkontakte 22 geschlossen. Nach dem Schließen der Kontakte 22 wird die Dicde 32 in Vor\värtsrich;ung betrieben, so daß ein Strom, der durch die Basisschaltung des Transistors 42 fließt, über die Diode 32 und die geschlossenen Kontakte 22 gegen Erde abfließt. Hierdurch wird der Transistor 42 gesperrt und der Transistor 44 leitend, so daß Strom durch die Primärwicklung der Zündspule 48 fließt. Beim anschließenden Öffnen der Unterbrecherkontakte 22 wiederholt sich der vorbeschriebene Vorgang und es kommt zu einer Zündung der Brennkraftmaschine. Jedes Öffnen der Kontakte 22 führt also wie bei herkömmlichen Einrichtungen zu einer Zündung der Brennkraftmaschine.
Wenn die Brennkraftmaschine in der vorbeschriebenen Art beispielsweise im Leerlauf oder niedrigtourig be rieben wird, dann werden die Kontakte 62 der den Betriebszustand feststellenden Schaltung 60, wie vorbeschrieben, offen und der Transistor 130 in leitendem Zustand gehalten. Die Diode 34 ist dann in Vorwärtsrichtung betriebe.! und leitend. Wenn die Unterbrecherkontaktc 22 ebenfalls geschlossen gehalten werden, ist auch die Diode 32 in Vorv/ärtsrichtung betrieben und der Zündtransistor 44 in leitendem Zustand gehalten, wie in Verbindung mit dem normalen Betriebszustand der Brennkraftmaschine bereits vorher beschrieben ist.
Wenn unter diesen Umständen die Unterbrecherkontakte 22 öffnen, wird die Diode 32 in umgekehrter Richtung vorgespannt. Diese Änderung der Vorspannung wirkt sich nicht auf die Zündspannungserzeugerschaltung40aus,da sich die Diode 34 in leitendem Zustand befindet. Gleichzeitig wird ein Triggerimpuls über den Kondensator 102 an die Basis des Transistors 104 angelegt, wodurch der monostabile Multivibrator von dem stabilen in den halbstabilen Zustand gesteuert wird und die Transistoren 104 und 106 nicht leitend bzw. leitend werden. Wenn der Transistor 106 nicht leitend ist. wird Basisstrom an den Transistor 130 angelegt, so daß er leitend wird. Die bisher umgekehrt vorgespannte Diode 34 wird in Vorwartsrichtung vorgespannt und der Basisstrom an dem Transistor 42 fließt gegen Erde, so daß der Transistor 42 weiter nicht leitend bleibt.
Nach einem vorbestimmten Zeitintervall kehrt der monostable Multivibrator aber wieder in den stabilen Zustand zurück. In dem stabilen Zustand wird der Transistor 106 leitend und der Transistor 130 kommt in nicht leitenden Zustand. Hierdurch wird dann die Diode 34 umgekehrt vorgespannt und dem Transistor Basisstrom zugeführt, wodurch er leitend wird. Wenn der Transistor 42 leitend ist, kommt der Transistor 44 in nicht leitenden Zustand, wodurch der Strom, der durch die Primärwicklung der Zündspule fließt, unterbrochen wird und eine Zündspannung in der Sekundärwicklung der Zündspule 48 induziert. Die Brennkraftmaschine wird also am Ende des Zeitintervalle gezündet, indem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, nachdem die Unterbrecherkontakte geöffnet worden sind.
Der Zeitraum, in dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, ist etwa gleich der Entladungszeit des Kondensators 108. Wie andererseits in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, befindet sich der monostabile Multivibrator während der Ladezeit des Kondensators 108 in stabilem Zustand, was durch die Drehzahl der Brennkraftmaschine bestimmt ist. In stabilem Zustand wird der Kondensator 108 über die leitenden Transistoren 114 und 106 von der Stromquelle 10 geladen, während der Transistor 116 in nicht leitendem Zustand gehalten wird, da sich auf der Platte des Kondensators 108 eine negative Ladung befindet, die mit dem Kollektor des Transistors 116 verbunden ist. Wenn T die Zeitabstände zwischen den Triggerimpulsen darstellt, dann wird der Kondensator 108 in jedem Arbeitstakt mit einer Strommenge geladen, die durch die Gleichung (T-td) ■ 1, ausgedrückt ist* wobei I die Größe des durch den Transistor 114 fließenden Kollektorstroms ist.
Wenn sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, wird der Kondensator über die leitenden Transistoren 114 und 116 entladen, während der Transistor 114 in nicht leitendem Zustand gehalten wird. Die Stromraenge bei der Entladung des Kondensators 108 ist etwa gleich der Strom- mennc ( T-I0) I1 an dem Kondensator 108 und läßt sich durch I1, ■ I2 ausdrucken, wobei I2 die Größe eines durch den Transistor 116 fließenden Kollektorstroms ist. Die Zeit I11, in der sich der monostabile Multivibralor in halbstabilem Zustand befindet, läßt sich dann durch die Gleichung
U = IV(I, + h)\ ■ T
ausdrucken. Das heißt, daß sich die Zeit td proportional mit dem Zeitintervall T zwischen den Triggerimpulsen ändert. Mit anderen Worten, die Impulsverzögerungsschaltung 100 schafft eine Zeitverzögerung, die sich proportional mit dem Zeitabstand zwischen den Triggerimpulsen ändert.
Die Transistoren 114 und 116 dienen also dazu.
»5 um die Lade- und Entladeströmc für den Kondensator 108 außer zu Beginn des Schaltvorgangs konstant zu halten.
Die Brennkraftmaschine wird also mit einer Zeitverzögerung gezündet, die einem vorbestimmten fc-
a° sten Winkel entspricht, um den die Welle der Brennkraftmaschine nach dem öffnen der Unterbrecherkontaktc gedreht worden ist. Wenn die Brennkraftmaschine im Leerlauf oder niedrigtourig betrieben wird, dann arbeitet die hier aufgezeigte Anordnung
"5 in ähnlicher Weise wie der Kontaktsatz auf der Rücklaufscite, der in herkömmlichen Unterbrechcrkontakte'f zusammen mit einem Paar Kontaktsätzen angeordnet ist.
Die Erfindung ist allerdings nicht auf das hier beschriebene einzige Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise kann der Zeitraum, in dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, durch Laden und Entladen des Kondensators 108 in einfacher Weise durch Kondensatonvider-Standsnetzwerke oder etwas ähnlichem konstant gehalten werden, ohne daß die Schaltungen mit den Transistoren 114 und 116 verwendet werden.
In letzterem Fall ist dann die Zeit, in der sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, konstant, während der Zündzeitpunkt auf der Rücklaufseite entsprechend der Drehzahl der Brennkraftmaschine veränderlich ist. Die durch die Impulsverzögerungsschaltung 100 geschaffene Zeitverzögerung und damit der Zündzeitpunkt auf der Rücklaufseite können dann entsprechend der Belastung an der Maschine geändert werden. Die Kontakte 62 in der den Betriebszustand feststellenden Schaltung 60 können dann ohne weiteres durch einen Halbleiterschalter ersetzt werden. Andererseits können die Kontakte 62 auch Umschaltekontakte sein. Die Umschaltekontakte können dann für die Torschaltung 30 eingesetzt werden, um den Zündzeitpunkt entsprechend dem Betriebszustand oder der Belastung der Brennkraftmaschine zu wählen.
Mit der Erfindung wird also der Zündzeitpunkt einer Brennkraftmaschine mit Kontaktunterbrechern mit nur einem einzigen Kontaktsatz gesteuert, während herkömmliche Kontaktunterbrecher zwei Kontaktsätze besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1, Schaltungsanordnung zur Steuerung des ZündzeitpunkteB einer Brennkraftmaschine mit einer Zündimpulsgeberschaltung, einer mit der Zündimpulsgeberschauung verbundenen Impulsverzögerungsschaltung und einer mit der Impulsverzögerungsschaltung verbundenen, den Betriebszustand feststellenden und den Zundzeit- *° punkt auswählenden Schaltung und einer nachgeschalteten Zündspannungserzeugerschaltung, d adurch gekennzeichnet, daß eine Impulsauswahl- bzw. Torschaltung (30) mittels Dioden (32,34) einerseits mit der Zündimpulsgeberschal- *5 tung (20) zur Aufnahme der Zündimpulse und andererseits mit der Impulsverzögerungsschaltung (100) zur Aufnahme der verzögerten Impulse verbunden ist, wobei die Torschaltung (30), von der den Betriebszustand feststellenden Schaltung (60) *° gesteuert, entweder die Zündimpulse oder die verzögerten Zündimpulse auswählt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsverzögerungsschaltung (100) einen monostabilen Multivibraior(104,106,110,112) mit einem Kondensator (108) zur Bestimmung des Zeitraums aufweist, während dem sich der monostabile Multivibrator in halbstabilem Zustand befindet, und daß eine Schaltungseinrichtung (114, 118, 122; 116, 120, 124) zum Lade: und Entladen des Kondensators (108) eine Einrichtung aufweist, die die Lade- und Entladeströme zu und von cm Kondensator (108) im wesentlichen konstant hält.
    35
DE2148154A 1970-09-28 1971-09-27 Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine Expired DE2148154C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP45084908A JPS4946012B1 (de) 1970-09-28 1970-09-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2148154A1 DE2148154A1 (de) 1972-03-30
DE2148154B2 true DE2148154B2 (de) 1974-06-12
DE2148154C3 DE2148154C3 (de) 1975-02-06

Family

ID=13843820

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2148154A Expired DE2148154C3 (de) 1970-09-28 1971-09-27 Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3791356A (de)
JP (1) JPS4946012B1 (de)
DE (1) DE2148154C3 (de)
FR (1) FR2108603A5 (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS49124438A (de) * 1972-12-26 1974-11-28
US3964454A (en) * 1973-07-06 1976-06-22 Hitachi, Ltd. Differential ignition timing firing control system
JPS5736422B2 (de) * 1973-10-15 1982-08-04
US3943896A (en) * 1974-03-13 1976-03-16 Champion Spark Plug Company Electronic control of spark advance and dwell
US3939811A (en) * 1974-04-10 1976-02-24 Hitachi, Ltd. Ignition apparatus for internal combustion engine
DE2623865A1 (de) * 1976-05-28 1977-12-08 Bosch Gmbh Robert Zuendanlage, insbesondere fuer brennkraftmaschinen
DE2965936D1 (en) * 1978-09-29 1983-08-25 Hitachi Ltd Ignition timing control system for internal combustion engine
US4487183A (en) * 1983-04-27 1984-12-11 Motorola, Inc. Speed dependent ignition controller and method
US8912672B2 (en) 2009-05-20 2014-12-16 Cummins Power Generator IP, Inc. Control of an engine-driven generator to address transients of an electrical power grid connected thereto

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE509801A (fr) * 1952-03-07 1953-09-11 H A Vuylsteke Production par voie electronique et commande de l'allumage dans les moteurs a combustion interne.
US2918911A (en) * 1958-01-02 1959-12-29 Weselco Ltd Device for injecting fluid into internal combustion engines
US3277875A (en) * 1962-11-07 1966-10-11 Mitsubishi Electric Corp Spark advance device for internal combustion engine
US3291108A (en) * 1964-01-08 1966-12-13 Holley Carburetor Co Transistor ignition
US3314407A (en) * 1964-09-28 1967-04-18 Holley Carburetor Co Electronic advance for engine ignition systems

Also Published As

Publication number Publication date
DE2148154C3 (de) 1975-02-06
US3791356A (en) 1974-02-12
DE2148154A1 (de) 1972-03-30
JPS4946012B1 (de) 1974-12-07
FR2108603A5 (de) 1972-05-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1576288C3 (de) Einrichtung zur Erzeugung einer Kraftstoffmehrmenge für eine Brennkraftmaschine
DE2616693C3 (de) Zündanlage für Brennkraftmaschinen
DE2249322A1 (de) Elektronisch gesteuerte zuendanlage
DE2251167A1 (de) Einrichtung zur abgasentgiftung von brennkraftmaschinen
DE2137204C3 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE2530308C2 (de) Vorrichtung zur Begrenzung der Minimaldauer von Einspritzsteuerbefehlen bei einer elektrisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen
DE2148154C3 (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine
DE2842923C2 (de) Transistorisierte Zündanlage zur Ansteuerung mehrerer Zündspulen einer Brennkraftmaschine
DE1208944B (de) Einspritzanlage fuer fremdgezuendete Brennkraftmaschinen
DE2424896C2 (de) Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE2825830C3 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE2417878B2 (de) Zuendanordnung fuer brennkraftmaschinen
DE2731746C2 (de) Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE2425595C3 (de) Kontaktlose Zündanordnung für eine Brennkraftmaschine
DE2249838A1 (de) Elektronische zuendvorrichtung fuer brennkraftmotoren
DE2558114C3 (de) Schaltungsanordnung für Brennkraftmaschinen zur Gewinnung eines ungestörten Rechteck-Steuersignales, insbesondere für die Verwendung in einer elektrisch gesteuerten Benzin-Einspritzanlage
DE2407859A1 (de) Kraftstoffregelsystem
DE2211337C3 (de) Elektrisch gesteuerte, vorzugsweise intermittierend arbeitende Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen
DE1576331C2 (de) Vorrichtung zur elektronischen Steuerung für Kraftstoffeinspritzdüsen
DE2833474C2 (de)
DE2634613A1 (de) Funkenzuendsystem fuer brennkraftmotor
DE2517233A1 (de) Elektrisch gesteuerte kraftstoffeinspritzanlage
DE1954485C3 (de) Elektromagnetisches Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen
DE2052545C3 (de) Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen
DE2339784C3 (de) Verteilerlose Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977