DE2146012C3 - Kontaktlose Tastaturvorrichtung - Google Patents
Kontaktlose TastaturvorrichtungInfo
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Classifications
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/94—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
- H03K17/965—Switches controlled by moving an element forming part of the switch
- H03K17/97—Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a magnetic movable element
- H03K17/972—Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a magnetic movable element having a plurality of control members, e.g. keyboard
-
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03M11/20—Dynamic coding, i.e. by key scanning
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Description
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bi 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (26
zur Änderung der Gegeninduktivität aus ferro magnetischem Material besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bi 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertrage
(110,112) Spiralen aus Metallfolien auf einer ge
druckten Schaltung (100) sind und durch Betäti gung einer Taste (22, 24) ein Element (126) au.
Metall näher an den zugeordneten Übertrager be wegt wird.
Die Erfindung betrifft eine kontaktlose Tastatur-
vorrichtung mit einer Vielzahl von Übertragern, welche
jeweils Primär- und Sekundärwicklungen aufweisen, einem Signalgeber zur Abgabe von Signalen an
die Primärwicklungen und einer Anzahl von Tasten, welche den Übertragern räumlich zugeordnet sind und
a5 Elemente /ur Veränderung von deren Gegen-Induktivität
aufweisen, wobei die Größe und Polarität der wechselseitigen Kopplung zwischen Primär- und Sekundärwicklungen
derart gewählt ist, daß in der Ruhestellung der Tasten die durch den Signalgeber an
die Primärwicklungen abgegebenen Signale keine wirksamen Signale in den Sekundärwicklungen erzeugen,
während bei der Tastenbetätigung sekundärseitig Signale wirksam werden, und einem mit Gruppen von
Sekundärwicklungen verbundenen Schaltkreis zur Abgabe einer elektrischen Information über die jeweils
gedruckte Taste.
Kontaktlose Tastaturvorrichtungen, beispielsweise für Rechner, Tischrechner und periphere Datengeräte
sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt.
In der deutschen Offenlegungsschrift 1927 630 ist
eine Tastaturvorrichtung vorgeschrieben, bei welcher
jeder Taste jeweils ein Magnetkern zugeordnet ist, weicher auf einem ortsfesten Kernteil und einem zusammen
mit der zugeordneten Taste bewegbaren Anker derart besteht, daß sich bei Betätigung der Taste
ein Magnetkreis schließt. Durch sämtliche Magnetkerne der Tastaturvorrichtung ist eine von einem Impulsgenerator
gespeiste Ansteuerleitung geführt, mit welcher bei geschlossenem Magnetkreis ein Magnetfluß
in dem entsprechenden Magnetkern erzeugt wird. Ferner ist ein sämtlichen Magnetkernen zugeordneter
Sat/ von Leseleitungcn vorgesehen, die durch jeden Magnetkern in jeweils einer bestimmten, gemäß einem
Zuordnungskode festgelegten Auswahl hindurchgefädelt sind. Beim Herabdrücken einer Taste
treten daher auf den sekundären Lesdeitungen von der primären Ansteuerleitung her induzierte Impulse
in einer bestimmten, für die jeweils herabgedrückten Taste typischen Kombination auf. Diese Tastaturvorrichtung
hat den Nachteil, daß sie sehr komplex aufgebaut ist und einen hohen Herstellungsaufwand erfordert,
da das Einfädeln der Leitungen in die Magnetkerne sehr große Geschicklichkeit voraussetzt
und viel Zeit beansprucht. Außerdem besteht die Ge-
«5 fahr, daß die an den Tasten befestigten Magnetanker
an den Magnetkernen kleben bleiben und dadurch die Eingabegeschwindigkeit erheblich gemindert wird.
Schließlich sind zum Abheben der Magnetanker rela-
ti ν höbe RücksteUkräfte mit der Folge einer in ungünstiger Weise entsprechend hohen Betätigungskraft
notwendig.
Ein Teil dieser Nachteile ist durch eine aus der
schweizerischen Patentschrift 486070 bekannte Tastaturvorriditung behoben, die aber auf dem gleichen Prinzip wie die vorgenannte Tastaturvorrichtung
beruht. Nur sind hier die Ansteuerleitung und die Leseleitungen nicht durch einzelne Magnetkerne gefädelt, sondern als gedruckte Leiterbahnen auf in geringem Abstand übereinanderliegenden Trägerplatten
ausgebildet, die an bestimmten Kopplungsstellen, Koppiungsschleifen und Löcher für das Einschieben
von mit den einzelnen Tasten verbundenen ferromagnetischen Kopplungsstiften aufweisen. Diese können
durch Tastendruck in eine Wirklage gebracht werden, bei welcher skr eine Kopplung zwischen der primären
Ansteuerleitung und den jeweiligen sekundären Leäeleirungen herstellen. Bei einer entsprechend einer
hoben Anzahl von Tasten, hohen Anzahl von Leseleitungen ist bei dieser Tastaturvorrichtung die Erzielung
einer ausreichend hohen Kopplung zwischen den Leitungen schwierig. In dei Regel müssen jeder Taste
mehrere Kopplungsstifte und ebenso viele Induktionsschleifen der Ansteuerieitung zugeordnet sein.
Dies ist aber wiederum baulich sehr aufwendig und kostspielig.
Aus der österreichischen Patentschrift 252 633 ist eine kontaktlosc Tastaturvorrichtung bekannt, die
ebenfalls der zuerst erläuterten sehr ähnlich ist. Jeder
Taste ist ein mit mehreren Primär- und Sekundärwicklungen versehenes magnetisches Kopplungsglied
zugeordnet, dessen magnetische Kopplung durch Herabdrücken der Taste geändert wird. Sowohl die
Primärwicklung der einzelnen Kopplungsglieder als auch ihre Sekundärwicklungen sind gemäß einem bestimmten Kode zu mehreren sogenannten elektrisclicn Eingangs- und Ausgangsdipolen zusammengeschaltet, wobei die Eingangsdipoien mit bestimmten
ImpuLskombinationen beaufschlagt werden und an den Ausgangsdipolen bestimmte Impulskombinationen entsprechend der jeweils herabgedrückten Taste
abnehmbar sind. Die Nachteile sind die gleichen withe ι der zuerst erläuterten Tastafvrvorrichtung.
Alle bisher erläuterten Tastaturvorrichtungen haben darüber hinaus noch den gemeinsamen Nachteil,
daß ständig, d.h. auch bei nicht herabgedrückten Tasten auf Gnnxi der stets vorhandenen Restkupplung
zwischen der Primär- und Sekundärseite der Kopplungsglieder Signale einer gewissen Amplitude induziert werden, wodurch sich ein ungünstiges Signal-Rauschverhältnis ergibt.
Der letztere Nachteil ist bei einer Tastatur'orrichtung der eingangs genannten Art vermieden, die aus
der USA.'Patentschrift 2 997 703 bekannt ist. Jeder Taste dieser Tastaturvorrichtung sind mehrere in einer
Kodierungsmatrix angeordneten Magnetkerne mit Primär- und Sekundärwicklungen zugeordnet. Wie
bei den anderen bekannten Tastaturvorrichtungen sind sämtliche Primärwicklungen in Reihe an einen
Impulsgenerator angeschlossen. Die Sekundärwicklungen sind gruppenweise in Reihe geschaltet, wobei
jede Gruppe Paare mit gegensinnig gekoppelten Wicklungen aufweist, so daß die bei angehobener
Taste in den Sekundärwicklungen von den Primärwicklungen her induzierten Signale sich gegenseitig
auslöschen. Bei Betätigung einer der Tasten gelangen jedoch die dieser Taste zugeordneten Magnetkerne
durch einen an der Taste befestigten Pennanentaiagneten vollständig in Sättigung, so daß die paarweise
Auslöschung der sekundärseitig indizierten Signale gestört wird und an den Ausgängen der einzelnen Rei-
henschaüungen der Sekundärwicklungen eine für die
Position der betätigten Taste signifikante Kodeinformation entsteht, welche mittels an die Reihenschaltung angeschlossener Flip-Flops gespeichert wird. Das
durch die gegenseitige Äuslöschiuig der Sekundärsi-
gnale bei unbetätigter Taste bei dieser Tastaturvorrichtung erreichte günstige Signal-Rauschverhältnis
wird durch einen unverhältnismäßig hohen Aufwand an Magnetkernen und an mühevoller Handarbeit zum
Einfädeln der Wicklungen der Magnetkerne erkauft.
Auch müssen mit den Tasten relativ große Permanentmagnete verbunden sein, um alle einer Taste zugeordneten Kerne sicher in die Sättigung bringen zu
können. Auch dies ist relativ aufwendig und erfordert außerdem eine ziemlich große Einbautiefe der Tasta-
ao turvorrichtung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kontaktlose Tastaturvorrichtung zu schaffen, die bei
kleinen Abmessungen und einfachem Aufbau mit entsprechend leichter Herstellbarkeit weitgehend
»5 rauschfreie Signale liefert.
Ausgehend von einer kontaktlosen Tastaturvorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Tastaturvorrichtung hat zunächst den wesentlichen Vorteil, daß keinerlei Magnetkerne erforderlich sind. Dadurch entfällt die
technologisch diffizile und mühevolle Arbeit, die Wicklungen individuell entsprechend einem Kode-
muster in die Kerne einzufädeln. Außerdem wird die neue Tastatur-Vorrichtung durch den Fortfall von
Magnetkernen nicht nur billiger, sondern auch wesentlich kompakter. Weiterhin ergibt sich bei der Erfindung ein besonders übersichtlicher und dadurch bei
der Herstellung und Reparatur günstiger Aufbau, da jedem Paar von Tasten jeweils nur ein einziges Paar
Übertrager umkehrbar eindeutig zugeordnet ist und die einzelnen Gruppen von Wicklungen symmetrisch
zueinander aufgebaut und gepolt sind. Besonders vor-
4S teilhaft ist auch, daß bei der Erfindung für jede Taste
nur ein einziger Übertrager mit jeweils einer Primär- und einer Sekundärwicklung notwendig ist. Bei allen
bekannten Tastaturvorrichtungen erfordert jede Taste entweder mehrere Kopplungsglieder oder ein
Kopplungsgiied mit mehr als zwei Wicklungen. Auch
brauchen bei der Erfindung keine komplizierten Ankerstücke oder große Permanentmagnete mit den Tasten verbunden zu sein. Die Elemente zur Veränderung der Gegeninduktivität der Übertrager brauchen
bei der Erfindung die Gegeninduktivität lediglich zu vergrößern oder zu verkleinern, so daß als Elemente
einfache Metallstücke oder kleine Pei manentmagnetc genügen, was die Anordnung wiederum leichter,
kompakter und billiger macht. Allerdings ist die Ver-
wendung kleiner Metallscheiben zur Änderung des Kopplungsgirades des magnetischen Übertragers einer
'ontaktlosen Taste aus der USA.-Patentschrift 3 551 865 an sich bekannt. Bei der Erfindung wird
schließlich noch durch die Verwendung des polaritäts
empfindlichen Komparator eine sehr einfache Iden
tifizierung der betätigten Taste jeder Gruppe bzw. jedes Paares von Übertragern erreicht.
mit einer größeren Anzahl von Tasten ist der Signalgeber zweckmäßigerweise mit einer Abtastschaltung
verbunden, welche jeweils eine der Gruppen von Primärwicklungen, also im einfachsten Falle jeweils ein
Paar von Primärwicklungen, jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt mit dem Signalgeber verbindet.
Bei dieser Weiterbildung gibt die Polarität des an dem Komparator bzw. einem der Komparatorcn empfangenen Signals an, welcher Übertrager eines Paares
bzw. einer Gruppe betätigt wurde, während die Abtastvorrichtung erkennen läßt, welche Gruppe bzw.
welches Paar von Übertragern auf der Primärseite mit einem Impuls beaufschlagt wurde, als das Signal am
Komparator auftrat. Die Abtastung der gesamten Tastaturvorrichtung kann in wenigen Millisekunden
erfolgen, so daß sich für die menschliche Wahrnehmung eine sofortige Anzeige beim Drücken einer
Taste ergibt.
Andere zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.
I m folgenden wird die Erfindung an Hand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Paar Tasten einer kontaktlosen Tastaturvorrichtung,
Fig. 2 eine räumliche Anordnung der Tasten einer Tastaturvorrichtung,
Fig. 3 bis 6 verschiedene vereinfachte Ausfülirungsformen einer kontaktlosen Tastaturvorrichtung.
Fig. 1 stellt ein Paar 11 von Tastenanordnungen 10 und 12 dar. Eine Primärwicklung 18 der Tastenanordnung 12 ist mit einer Primärwicklung 14 der
Tastenanordnung 10 und einem Impulsgenerator 28 in Reihe geschaltet. Ein Impuls 42 vom Generator
28 gelangt an die Primärwicklungen 14 und 18 und induziert in Sekundärwicklungen 16 bzw. 20, die mit
den Primärwicklungen 14 und 18 jeweils einen Übertrager bilden. Impulse 44 bzw. 46. Die Punkte neben
den Wicklungen /eigen die Wicklungsrichtung der Wicklungen und die Polarität ihrer gegenseitigen Verbindung an. Es ist ersichtlich, daß sich die Impulse
42 und 46 voneinander subtrahieren. Da die beiden Übertrager derart ausgelegt sind, daß sie die gleiche
Gegeninduktivität haben, weisen die Impulse 44 und 46 die gleiche Amplitude auf, so daß sie sich durch
die Subtraktion gegenseitig auslöschen.
Die Tastenanordnungen 10 und 12 weisen ferner jeweils eine Taste 22 bzw. 24 mit einem den Magnetfluß ändernden Element 26 auf. Das Element 26 kann
verschiedene Formen annehmen. Um die Gegeninduktivität zwischen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung zu erhöhen, kann es aus magnetischem Material, beispielsweise Ferrit, bestehen. Das
Ferrit kann als Stange oder Kern ausgebildet sein, die bzw. der in die Nähe der Wicklungen kommt, wenn
eine Taste niedergedrückt wird. Andererseits kann ein Metalistück als Element 26 verwendet werden, um
die Gegeninduktivität zwischen Primärwicklung und der Sekundärwicklung herabzusetzen, wobei dieses
Metallstück praktisch eine Kurzschlußwicklung darstellt. Das Metall, beispielsweise Messing, kann die
Gestalt einer Scheibe oder eines Einlageringes haben, die bzw. der mit den Wicklungen des zugeordneten
Übertragers beinahe in Berührung gelangt, wenn eine Taste niedergedrückt wird. Die Tasten 22 und 24 sind
in einfacher Weise in jeweils einem Loch in einer Platte 23 gelagert, durch welches das den Magnetfluß
ändernde Element 26 hindurchreicht. Eine Feder 25
spannt die Taste in die. angehobene Stellung vor, wobei ein Sicherungsring 27 die Bewegung der Tasten
begrenzt. Die Platte 23 kann z. B. die Platte eines Tischrechners, eines periphercn Datengerätes oder
S einer anderen Vorrichtung sein, die eine Tastatur erfordert.
Wenn die Taste 24 niedergedrückt wird, wie durch den Pfeil 40 angedeutet ist, nimmt die Amplitude des
Impulses 46 unter der Voraussetzung, daß das 12Se-
ment 26 aus Ferrit besteht, zu. Die Impulse 44 und 46 löschen sich in diesem Falle nicht mehr aus, vielmehr tritt am Eingang eines an die SerienschalOung
der Sekundärwicklungen angeschlossenen Komparators 48 ein wirksames Signal auf. Der Komparator
J5 48 weist zwei Eingangswiderstände 34, zwei Verstärker 30 und 32 und eine Kippstufe 36 auf, welche den
Ausgang der Verstärker 30 und 32 speichert. Jeder der Versta: kcr 30 und 32 gibt nur einen Impuls positiver Polarität weiter. Der Impuls 44 ist für den Vcrstär-
»o ker 30 positiv und stellt die Kippstufe 36 zurück. !Der
Impuls 46 ist für den Verstärker 32 positiv und bindet ein Setzsignal für die Kippstufe 36. Während des Niedcrdrückcns der Taste 24 dominiert der Impuls 46
und setzt die Kippstufe 36, so daß an ihrem Ausgang
»5 38 eine logische »1« erscheint, welche den als für die
Taste 24 typisch willkürlich festgelegten Kode darstellt.
Fi g. 2 zeigt eine bevorzugte räumliche Anordnung
eines Teiles einer kontaktlosen Tastaturvorriditung.
Die Tasten 22 und 24 sind in Löchern in der Platte 23 aufgenommen, mittels der Federn 25 abgestützt.
Das den Ruß ändernde Element ist jeweils eine mit der Taste verbundene Scheibe 126, welche aus einem
Metall wie beispielsweise Kupfer oder Messing bc-
steht. Auf der Platine 100 einer gedruckten Schaltung sind die Übertrager 110 und 112 als spiralige Leiterbahnen ausgebildet. Die Taste 24 ist in der angehobenen Stellung dargestellt, in der ihre Scheibe 126 von
dem Umformer 112 entfernt ist. Die Taste 22 ist in
der herabgedrückten Stellung gemäß dem Pfeil 41
dargestellt, in der ihre Scheibe 126 sich näher an dem
Übertrager 110 befindet. Die Scheibe muß die Wicklungen nicht berühren oder zwischen diesen hindurchgelangen.
Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Tastaturvorrichtung
mit acht Paaren 11 von Tastenanordnungen 10 und 12. denen eine Abtast- und Kodierschaltung zugeordnet ist. Ihre Primärwicklungen sind paarweise parallel
an eine Ausgangsleitung 66 des Impulsgenerators 28
angeschlossen. Jedes Paar von Primärwicklungen ist außerdem mit Anschlüssen 49 eines Abtast- und Kodierzählers 50 verbunden. Der achtstufige Zähler 50
legt nacheinander jeweils einen Anschluß 49 an Masse, wobei er jeweils durch einen vom Impukgene-
rator 28 über ein Verzögerungsglied 54 und ein UND-Glied 52 zugeführten Impuls 42 weilergeschaltet wird. Es wird also bei jedem Impuls 42 eine andere
Tastenanordnung 11 mit dem Impuls beaufschlagt. Wenn eine Taste niedergedrückt wird, gibt entwe-
der der Verstärker 30 oder der Verstärker 32 ein Ausgangssignal ab. Dieses dem UND-Glied 52 über ein
ODER-Glied 56 und einen Inverter 57 zugeführte Signal hält den Zähler 50 durch Sperrung des UND-Gliedes 52 an. Das Verzögerungsglied 54 verhindert,
daß der Zähler 50 weitergeschaltet wird, bevor der
Komparator 48 geprüft hat, ob noch eine Taste geT drückt ist. Die Elemente 52, 54, 56 und 57 bilden
also eine Halteschaltung, die die Angabe zweideutiger
713
Ausgangssignale beim gleichzeitigen Herabdrücken mehrerer Tasten verhindert. Die Tasten-Kodeinformution
steht an einem Ausgang 58 für ein angeschlossenes Gerät /ur Verfügung. Der Ausgang 58 weist
drei Ausgangsleitungen vom Zahler 50, auf denrn s
dessen Zählstellungen entsprechende Signale erscheinen, und eine Ausgangsleitung 38 von der Kippstufe
36 auf. An einem Ausgang 62 wird ein Signal »Taste gedruckt« abgegeben.
Hine Möglichkeit /ur Krweiterungder kontaktlosen
Tastatur ist in Fig. 4 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
sind Gruppen 64 aus jeweils vier Primärwicklungen
vorgesehen, die in Reihe geschaltet sind. Dabei ist die Hälfte der in Reihe geschalteten Sekundärwicklungen
an dem Komparator 68 und die andere Hälfte an einen zweiten in Reihe geschalteten
Komparator 70 angeschlossen. Wie in F i g. 3 erhalten die Gruppen 65 vermittels des Zählers 50 nacheinander
vom Impulsgenerator 28 Impulse. Der dem Ausgang 58 in Fig. 3 entsprechende Ausgang 72 umfaßt *<
> zusätzlich eine Ausgangsleitung vom Komparator 70. Die übrigen Schaltungsteile sind aus Gründen der
Klarheit weggelassen oder vereinfacht dargestellt.
F.ine andere Möglichkeit zur Abtastung der Primärwicklungen
einer kontaktloscn Tastalurvorrich- 2S
tiingist in Fig. 5dargestellt. Wie in Fig. 3 sind 16Tasten
vorgesehen, aber es wird nicht ein acht-, sondern nur ein vierstufiger Zähler 51 mit nur vier Hingängen
verwendet. Die Primärwicklungspaare II sind örtlich von Paar zu Paar abwechselnd jeweils mit einem Ausgang
74 oder einem zweiten Ausgang 76 einer Kippstufe 80 verbunden. Der Impulsgenerator 28 steuert
die Kippstufe 80 an, so daß die Ausgänge 74 und 76 abwechselnd impulsführend sind. Die Dioden 75 dienen
/ur gegenseitigen Hntkoppiung der an die beiden Ausgänge angeschlossenen primären Serienschaltungen.
Benachbarte Paare von Primärwicklungen sind jeweils mit einem der vier Anschlüsse des Zählers 51
verbunden. Der Zahler wird über die Kippstufe 80 und nicht direkt vom Impulsgenerator 28 wcitcrge- «0
stellt. Daher legt der Zähler 51 jeweils einen anderen Satz von vier Primärwicklungen immer nur nach zwei
Impulsen vom Impulsgenerator 28 an Masse. Das Signal am Ausgang 78 ergibt sich durch den Zähler 51,
die Kippstufe 80 und den Komparator 48. Diese Abtastung ist an sich als X-Y-Abtastung bekannt.
Fig. (t erläutert gegenüber Fig. 3 eine alternative
Ausführungsform einer Halteschaltung. Zur Vereinfachung sind in diesem Beispiel nur acht Tasten dargestellt.
Der Ausgang 58 ist mit einem Pufferspeicher 90 verbunden, der jedesmal dann einen neuen Tastenkode
einspeichert, wenn an einem Hingang 94 ein Impuls »Taste gedrückt« erscheint. Daher gibt die an
den Ausgangsleitungen 96 des Pufferspeichers verfügbare Information die jeweils während eines bestimmten
Zyklus η des Zählers 50 niedergedrückte Taste an. während die Information auf den Ausgangsleitungeii
58 die während des Zyklus /1 + 1 des Zählers 50 niedergedrückte Taste identifiziert. Die Information
auf den Ausgangsleitungen 58 und 96 wird in einem digitalen Komparator 92 verglichen. Nur im
Falle von Koinzidenz tritt am Ausgang 63 das Signal »Taste gedrückt« auf, d.h. nur dann, wenn dieselbe
Taste während mindestens zwei Zyklen des Zählers 50 herabgedrückt wird. Die Tasten-Kodeinformation
erscheint am Ausgang 59.
Die in Fig. 4 dargestellte'Tastaturvorrichtung kann
durch F.rhöhung der Zahl der Hingangsleitungen für den Zähler 50 oder der Zahl der in Reihe geschalteten
Primärwicklungspaare und damit der Zahl der Kompaiatoren
erweitert werden. Die in Fi g. 5 dargestellte Tastaturvorrichtung kann entweder durch Hrhöhung
der Anzahl der Hingangsleitungen für den Zähler 51 oder der Anzahl der durch den Impulsgenerator 28
angesteuerten Kippstufen 80 erweitert werden. Andere als die dargestellten Abtastverfahren sind auch
möglich; beispielsweise könnten alle Primärwicklungen
in Reihe geschaltet und Paare von Sekundärwicklungen mit einer Anordnung von Komparatoren verbunden
werden.
llier/u 2 Blatt Zeichnungen 509 610/202
Claims (5)
1. Kontaktlose Tastaturvorrichtung mit einer Vielzahl von Übertragern, welche jeweils Priinär-
und Sekundärwicklungen aufweisen, einem Signalgeber zur Abgabe von Signalen an die Primärwicklungen
und einer Anzahl von Tasten, welche den Übertragern räumlich zugeordnet sind und
Elemente zur Veränderung von deren Gegen-Induktivität aufweisen, wobei die Größe und Polarität
der wechselseitigen Kopplung zwischen Primär- und Sekundärwicklungen derart gewählt ist,
daß in der Ruhestellung der Tasten die durch den Signalgeber an die Primärwicklungen abgegebenen
Signale keine wirksamen Signale in den Sekundärwicklungen erzeugen, während bei der Tastenbetättgung
sekundärseitig Signale wirksam werden, und mit einem mit Gruppen von Sekundärwicklungen
verbundenen Schaltkreis zur Abgabe einer elektrischen Information über die jeweils
gedrückte Taste, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertrager (18, 20; 14, 16) kernlos sind, daß die Primärwicklungen (14, 18)
zu Paaren und je ein oder mehrere Paare zu Gruppen (11; 64) zusammengefaßt sind, wobei jeweils
alle zu einer Gruppe gehörenden Primärwicklungen in Reihe geschaltet sind, daß jedem Paar von
Primärwicklungen ein Paar von Sekundärwicklungen (16, 20) zugeordnet ist, wobei Primär- und
Sekundärwicklungen des einen Übertragers eines Paares gleichsinnig und die des anderen Übertragers
gegensinnig gewickelt sind, daß jeweils alle eine Gruppe bildenden Sekundärwicklungen in
Reihe geschaltet sind, daß jedem Übertrager eine Taste (22,2<») zugeordnet ist, und daß der Schaltkreis
zur Abgabe einer Information über die jeweils gedrückte Taste je eine jn jede Gruppe von
Sekundärwicklungen angeschlossene Komparatorschaltung (48) aufweist, durch welche bei Betätigung
einer Taste die Polarität des in der Sekundärwicklung eines Übertragers induzierten Signals
bestimmbar ist, und eine an den Komparator angeschlossene Logikschaltung (36) die Information
über die Polarität digital speichert.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber (28) mit einer
Abtastschaltung (50) verbunden ist, welche jeweils eine der Gruppen (11; 64) von Primärwicklungen
(14, 18) zu einem Zeitpunkt mit dem Signalgeber verbindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halteschaltung (56,57,52,
54) vorgesehen ist, welche die Abtastschaltung (50) anhält, sobald der Schaltkreis ein Signal über
die Betätigung einer Taste (22, 24) abgibt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder .1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Komparalorschaltung
(48) und die Abtastschaltung (50) ansprechende digitale Kodierschaltung vorgesehen
ist, die eine für die gedrückte Taste (22, 24) signifikante Kodeinformation abgibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltschaltung (90, 92)
vorgesehen ist, welche die aufeinanderfolgenden Abtastungen entsprechenden digitalen Kodeinformationen
vergleicht und ein Signal abgibt, wenn die gleiche Taste (22, 24) während wenig-
stcns zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen ge drückt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (3)
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